Archiv für Juli 1975

Die ewige Jagd nach der Wunderpille

Erst neulich war wieder ein Artikel in der Zeitung, dass Forscher jetzt die Pilze als Heilmittel und Wunderwaffe gegen alle möglichen Krankheiten entdeckt haben. Vor den Pilzen waren es Algen und davor waren es die unbekannten Schätze des Regenwaldes usw.

Der Mensch jagt ständig den neusten Wundermitteln hinterher, die vermeintlich alles heilen. Dabei macht er vor nichts Halt und nichts ist ihm heilig. Alles wird untersucht, erforscht und ausprobiert.

Ja und scheinbar ist es eine ehrenvolle Aufgabe den kranken Menschen Heilung zu bringen. Tatsächlich geht es eher um die Ausbeutung von vermeintlichen Schätzen der Natur, mit denen man in der Pharmaindustrie Unsummen verdienen kann. Krankheit ist hier nur Mittel zum Zweck.

Was noch schlimmer als die Kommerzialisierung von Krankheit und Heilung ist, das ist der Wahnsinn, der die Suche nach der Wunderpille vorantreibt. Hier wird nämlich nicht mehr nach Ursachen gefragt, sondern hier ist nur interessant, wie man am schnellsten die Symptome loswird. Warum sind heutzutage so viele Menschen krank? Warum leiden so viele Menschen an Stress und psychischen Störungen? Warum gibt es immer mehr Kinder, die seelisch krank sind? Es ist egal – Hauptsache die Apotheken füllen ihre Regale mit immer mehr Wundermitteln. Wir wollen ja eigentlich auch nichts anderes als diese Pille schlucken, die alle Probleme, alle Schmerzen, all den Stress und das Unwohlbefinden einfach auflöst, so dass wir so weiter machen können wie bisher, wie immer. Wir merken gar nicht mehr, wie sehr wir uns schon von der Natur, von unserer eigenen menschlichen Natur entfernt haben und nur noch in einer künstlichen, zivilisierten Welt leben, die uns langsam umbringt. Und wenn das Hamsterrad rotiert, immer schneller läuft, ja dann müssen wir eben mithalten und auch schneller laufen. Immer schneller und noch schneller und noch mehr Aufgaben gleichzeitig erledigen. Und wenn wir das Gefühl haben, dass es nicht mehr geht, dann brauchen wir einfach mehr Kaffee, eine Hand voll Schmerztabletten und vielleicht noch ein paar bunte Pillen extra.

Die Welt ist krank. Der Mensch ist krank. Das System ist krank. Und je kränker etwas ist, desto schneller folgt der Tod. Oder im besten Fall ein tiefgreifendes Umdenken, was dann zur Genesung führt. Hoffen wir, dass es noch nicht zu spät ist. Hoffen wir, dass die elendige Suche nach den Wundermitteln aufhört und der Mensch wieder natürlich gesund ist. Krankheit darf keine Norm mehr sein.

Glauben Sie nicht mehr an die Wunderpille. Glauben Sie lieber an sich selbst, an Ihr Menschsein mit allen natürlichen Bedürfnissen, die nichts mit Hamsterrädern zu tun haben. Gönnen Sie sich einmal eine Pause vom alltäglichen Wahnsinn. Kommen Sie zur Ruhe und seien Sie sie selbst. Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben!

 

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Über Mücken und Elefanten oder den Stein in meinem Schuh

Alle Menschen haben Herausforderungen oder Probleme im Leben. Wahrscheinlich wäre das Leben sonst auch zu langweilig und es gäbe keine Möglichkeit zu wachsen und neue Erfahrungen zu sammeln. Wenn man eine konstruktive, positive Lebenshaltung hat, dann spricht man in der Regel von Herausforderungen oder Zielen, die man erreichen will. Hat man eher eine negative Haltung, so sind es Probleme, die einen belasten und die man am liebsten „wegzaubern“ möchte. Oft ist es also eine Frage der Perspektive wie wir etwas sehen, ob positiv oder negativ, als Chance zur Weiterentwicklung oder als unerwünschte Belastung.

Herausforderungen sind positiv und werden gerne angenommen, da sie doch das Potential für persönliches Wachstum bieten. Probleme hingegen schleppen wir oft über Monate und Jahre oder gar Jahrzehnte mit uns herum und geben unser bestes um sie zu ignorieren, unter den Teppich zu kehren und ganz kreativ loszuwerden.

Mit Krankheiten ist es ähnlich. Da wird so lange beteuert, dass man gar nicht krank ist, dass doch alles in bester Ordnung ist bis der Gang zum Arzt nicht mehr weiter hinausgezögert werden kann. Die Strategie der „ruhigen Hand“, des Abwartens und Verdrängens hilft leider nie. Ganz im Gegenteil wird alles immer nur schlimmer. Die Probleme wachsen unter dem Teppich zu richtigen Bergen und die gesundheitliche Störung wird zur ausgewachsenen Krankheit. Und wenn alles zu spät ist, wenn es richtig weh tut, – erst dann sehen wir uns gezwungen etwas zu tun. Ja und dann sind wir geschockt, dass entweder nichts mehr zu machen ist oder nur noch mit massiven Mitteln Veränderungen möglich sind.

Durch zu langes Warten und Ignorieren von Problemen werden aus Mücken Elefanten. Dann hilft auch keine Fliegenklatsche mehr. Auch Krankheiten fangen klein an. Je früher man sein Problem erkennt und an ihm arbeitet, desto leichter ist es zu lösen und desto weniger muss man leiden.

Manche Probleme oder Krankheiten kommen aber auch als ausgewachsene Elefanten daher, obwohl sie eigentlich so klein sind wie Mücken. Das ist ein faszinierendes Phänomen. Menschen leiden hier ebenso über lange Zeit an Problemen oder schmerzhaften, störenden Symptomen, aber die Ursachen sind relativ leicht zu lösen.

Stellen Sie sich einmal vor, Sie laufen einen Marathon. Die ersten Kilometer sind gut zu laufen, aber dann spüren Sie einen Schmerz am rechten Fuß. Sie laufen weiter, doch der Schmerz geht nicht weg. Im Gegenteil wird er immer größer. Aber Sie laufen tapfer weiter. Irgendwann geht es aber nicht mehr. Sie können nur noch auf dem linken Fuß gehen und brauchen eine Krücke um weiterzukommen. Aber auch das verursacht weitere Schmerzen und so quälen Sie sich über lange Stunden bis ins Ziel.

Der Punkt hier ist, dass Sie die Ursache der Schmerzen nicht hinterfragt, sondern einfach weitergemacht haben wie bisher. Hätten Sie direkt bei den ersten Schmerzen den Schuh ausgezogen, dann hätten Sie ein kleines Steinchen entdeckt, es entfernt und schmerzfrei wären Sie ins Ziel gelaufen. Ein kleines Steinchen kann also eine große, sehr unangenehme Wirkung entfalten. Und so ist es auch mit vielen Problemen und Krankheiten. Irgendwo ist ein Stein im Schuh oder ein Stachel steckt in der Haut oder eine Wunde ist offen und dies verursacht große Probleme.

Geht man nun zum Arzt, so kann er den Stachel ziehen oder die Wunde schließen und die Symptome, die Schmerzen und Beschwerden sind schlagartig vorbei.

Ähnlich kann es gehen, wenn Sie unter einer psychischen Belastung leiden, unter Ängsten beispielsweise und Sie kommen zu einem Hypnosetherapeuten, der mit Ihnen gemeinsam den „Stachel“ im Unterbewusstsein sucht, ihn zieht und die seelische Wunde heilt. Dann sind Sie im besten Fall nach kürzester Zeit beschwerdefrei und das nach vielleicht sehr langer Zeit des Leidens.

Oft sind es kleine Blockaden, die große seelische Probleme verursachen oder zu Erkrankungen führen.

Vielleicht haben auch Sie ein Steinchen im Schuh, dann fragen Sie doch einen guten Hypnosetherapeuten, ob er einmal nachschauen kann. Aber auch bei ausgewachsenen Elefanten ist Hilfe möglich.

Ich bin gerne für Sie da, – egal wo der Schuh drückt. Rufen Sie mich einfach an!

Ihr Falco Wisskirchen

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