Archiv für Juli 2012

Der Mann – ein Rudiment der menschlichen Evolution?

„Als Rudiment (lat. rudimentum „Anfang“, „erster Versuch“, „Probestück“) wird in der Biologie ein in der Stammesentwicklung teilweise oder gänzlich funktionslos gewordenes Merkmal bezeichnet.“ So erklärt uns Wikipedia den Begriff Rudiment.

Wenn wir unseren Vordenkern in Politik, Medien, etc. folgen, dann ist der Mann ein funktionslos gewordenes Überbleibsel aus der menschlichen Entwicklungsgeschichte. Schon vor vielen Jahren haben Frauenrechtlerinnen erkannt, dass der Mann von Natur aus böse ist und Frauen grundsätzlich unterdrückt, ausnutzt und mißbraucht.

In einem weiteren Schritt haben unsere Vordenker und Ideologen erkannt, dass wir alle nur „gefühlte“ Männer und Frauen sind, weil unsere Identität und unser Verhalten seit alters her anerzogen sind. D. h., im Prinzip können wir uns also aussuchen, ob wir uns als Männer oder Frauen identifizieren bzw. verhalten wollen.*

Der bisher letzte Schritt war dann die Idee Männern weibliche Eigenschaften und Verhaltensweisen zu vermitteln und andersherum Frauen beizubringen, wie sie sich männlicher entwickeln können. Da es die ganze Zeit über nicht wirklich um die Männer ging, – weil die sind ja böse und irgendwie zurückgeblieben, hat dies bei den Männern auch nicht wirklich zu irgendetwas geführt. Außer vielleicht, dass Männer nun auch weinen dürfen und ihnen Gefühle zugestanden werden.

Ganz anders dagegen sah es für die Frauen aus. Endlich befreit aus ihrer Jahrtausende währenden Unterdrückung durch die bösen und primitiven Männer stehen sie nun im Mittelpunkt der Veränderungen. Die offensichtlich so schwache und unterdrückte Frau sollte sich am Mann orientieren und männliche Eigenschaften und Fähigkeiten kultivieren. Ellbogen zeigen, kämpfen, sich gnadenlos durchsetzen, Karriere machen, zeigen wer die Hosen anhat, ihr Leben selbst bestimmen, usw. Derweilen sollte natürlich der Mann die traditionelle Rolle der Frau übernehmen. Und das alles sollte dann zum großen Glück führen.

Sehr viel Frauen sind diesem Aufruf der Ideologen und Vordenker unserer Gesellschaft gefolgt. Viele Frauen haben zugunsten der Ideologie ihre weiblichen Qualitäten als Schwächen erkannt und dafür männliche Eigenschaften und Verhaltensweisen entwickelt. Das Leben hat sich dadurch geändert. Männer sind überflüssig geworden und Frauen machen alles selbst, – meistens ohne Mann. Frauen machen Karriere, Frauen kriegen Kinder, Frauen ziehen die Kinder oft alleine groß, Frauen machen den Haushalt, Frauen erledigen Handwerkerleistungen, Frauen mähen den Rasen, Frauen machen alles.

Aber was sind die Konsequenzen, wenn Frauen nun für alles zuständig sind, alles machen und männliche Rollen übernehmen? Überlastung, Frust, Verlust der eigenen Identität, gestörte Beziehungen, Abschiebung der Kinder in Kitas, kaputte Ehen, etc. Frauen arbeiten heutzutage mindestens für zwei. Und oft wundern sie sich, warum sie für Männer kaum noch attraktiv sind bzw. andersherum, warum es kaum noch „echte“ Männer gibt.

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wo denn der Sinn liegen soll, wenn Frauen wie Männer und Männer sich wie Frauen verhalten und ihre Identitäten tauschen sollen? Wir haben doch von Natur aus schon Frauen und Männer. Und die zweite Frage: Warum sollen die Frauen so werden, wie ihre bösen Unterdrücker? Das gibt auch keinen Sinn. Und warum nicht? Weil es pure Ideologie ist. Ideologien fragen nie nach Sinn oder Wahrheit. Sie repräsentieren Meinungen, Ideen und sie erzeugen Chaos und Leid.

Wußten Sie, dass Mann und Frau vor der Christianisierung in unserem Land gleichberechtigt miteinander gelebt haben? Das Patriarchat ist ein Import aus dem Osten.

Mal davon abgesehen: Stellen Sie sich einmal vor, wie es ist, wenn Sie als Mann bzw. Frau mit ihren männlichen/weiblichen Qualitäten und Fähigkeiten einfach Respekt und Wertschätzung erfahren würden. Wenn man Sie so läßt wie Sie sind, ohne Sie verbiegen zu wollen. Wenn Sie sich einfach so entfalten könnten, wie Sie es wollen, wie es Ihrer Natur entspricht. Wie wäre es, wenn Sie einfach Sie selbst sein dürften? Was glauben Sie, – gäbe es dann nicht mehr glückliche, zufriedene Menschen und weniger Depressionen, Frust, Überlastung, etc.? Und würde das andere Geschlecht nicht wieder mehr Attraktivität gewinnen? Attraktivität entsteht bekanntlich aus der Gegensätzlichkeit und nicht aus der Gleichheit. Und könnten Mann und Frau nicht besser gemeinsam für Ihr Leben arbeiten als gegeneinander zu kämpfen?

Zum Glück kümmern sich die jüngeren Generationen nicht mehr um die ideologischen Leitideen, die Indoktrination unser Vordenker, die meinen, wir wären selbst nicht in der Lage für uns richtig zu entscheiden. In der Tat braucht der Mensch gerade heute nicht mehr selbst ernannte Leithammel, sondern er kann selber denken, selber fühlen und selbst entscheiden, – zu seinem besten!

Wenn Sie sich etwas gutes tun wollen, dann hinterfragen Sie die Ideologien, denen Sie bis jetzt gefolgt sind. Kehren Sie wieder zu sich selbst zurück. Fragen Sie sich, was Ihnen gut tut und was nicht. Verbiegen Sie sicht nicht länger. Dann hören auch fast alle Probleme von alleine auf. Die meisten Probleme, die wir heutzutage haben, sind nämlich künstlicher Natur. Denken Sie einmal darüber nach!

Ich bin ein Mensch und Sie?

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* Der Mensch wird natürlich in erster Linie von seinem männlichen oder weiblichen Hormonsystem gesteuert und gewinnt dadurch die männliche oder weibliche Identität.

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Erfolgreich Single bleiben!

Haben Sie sich als Single schon einmal überlegt, wie Sie erfolgreich potentielle Partner auf Distanz halten können?

Sie kennen das Problem – da wollen Sie sich einen netten Nachmittag bei bestem Wetter draußen im Biergarten machen oder einfach mal ganz allein für sich ausgehen und abtanzen und was passiert? Da werden Sie einfach angeflirtet, obwohl Sie gar nicht wollen. Schon ist es vorbei mit der Ruhe und der selbstgewählten Einsamkeit.

Zum Glück gibt es ein paar ganz einfache Tricks, wie auch Sie es schaffen lästige Partnerschaften und Liebesglück zu vermeiden:

Trick 1: Bauen Sie sich einen echten Freundeskreis bei Facebook auf und bekämpfen Sie Ihre gefühlte Einsamkeit, in dem Sie ständig Ihren Freunden posten, was Sie gerade machen.

Trick 2: Arbeiten Sie so viel und so lange wie möglich. Fragen Sie nach Überstunden. Das bringt Geld und Ansehen beim Chef und Sie müssen sich keine sinnlosen Gedanken über Ihre Freizeit machen.

Trick 3: Falls Sie Freizeit haben sollten, dann verplanen Sie sie komplett mit beliebigen Aktivitäten. So haben Sie automatisch auch keine Zeit für einen Partner, – Hobbys und Sport gehen schließlich vor.

Trick 4: Wenn Sie eine Frau sind, dan schaffen Sie sich mindestens einen Hund an. Hunde sind bei Frauen als Ersatz für einen Partner sehr beliebt. Man kann mit ihnen sprechen, spazieren gehen, sie hören immer zu und sie haben auch viele Haare und riechen streng. Kurzum, wenn Sie einen Hund haben, brauchen Sie keinen Mann mehr. Männer sind heutzutage dank Emanzipation eh ein überflüssiges Relikt der Evolution.

Trick 5: Wenn Sie ein Mann sind, dann schaffen Sie sich bloß keinen Hund an. Hunde ziehen potentielle Partnerinnen nur so an: „Ach ist der süß! Darf ich den mal streicheln?!“ Vorsicht! Gefahr ist im Verzug!

Trick 6: Wenn Sie ausgehen, dann möglichst in größeren Gruppen. Das verringert die Gefahr angesprochen zu werden. Ist die Gefahr akut, dann bilden Sie einen Sicherheitskreis um den Betroffenen.

Trick 7: Reden Sie sich täglich ein, dass Sie zu unattraktiv sind, um einen Partner zu bekommen. Beliebt sind auch die Autosuggestionen „Ich bin zu dick! Ich bin zu alt! Mich will eher keine(r)! Ich bin nicht liebenswert!“ Bei Bedarf können Sie sich auch selbst individuelle Autosuggestionen zusammenstellen. Sie müssen die Sätze nur oft wiederholen und daran glauben.

Trick 8: Verstecken Sie sich in Ihrer Wohnung. So können Sie auch nicht gefunden werden.

Trick 9: Machen Sie generell nur Sachen in Ihrer Freizeit, wo keine potentiellen Partner mitmachen. Treffen Sie sich nur mit Menschen, die für Sie als Partner nicht in Frage kommen.

Trick 10: Besorgen Sie sich einen Pseudo-Ehering für echte Notfälle! Den können Sie innerhalb von Sekunden über Ihren Finger streifen und dann dem Angreifer (potentiellen Partner) beiläufig vor die Nase halten.

Wenn Sie diese Techniken beherzigen bleiben auch Sie erfolgreich Single, – egal wie gut Sie aussehen, wie nett Sie sind und wie schön es wäre mit Ihnen in einer Partnerschaft zu leben.

Andererseits – wenn Sie denken, dass Sie die Nase voll haben vom glücklichen Singleleben, dann machen Sie es einfach genau umgekehrt. Schaffen Sie Platz für einen Partner in Ihrem Leben und öffnen Sie sich den vielen Möglichkeiten den Richtigen zu finden.

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Die Burnout Mütter

Vielleicht haben Sie es schon in den Zeitungen gelesen – jetzt kommen die Burnout Mütter. Angefangen haben die Burnout Manager. Dann kamen die Burnout Arbeitnehmer. Danach die Burnout Studenten. Dann die Burnout Schüler. Und jetzt haben wir noch die Burnout Mütter frisch dazu bekommen. Burnout ist der Megatrend unserer Zeit. Wissen Sie wer da noch fehlt? Richtig! Unsere Best Ager, früher Rentner oder Senioren genannt. Die Burnout Best Ager wird es auch bald geben, wenn sie vor lauter überlebensnotwendigen Nebenjobs gar nicht mehr wissen, was sie mit ihrer Rentenzeit noch machen sollen. Es grenzt ja schon an ein Wunder, dass es überhaupt noch Rente gibt, wo unsere Politiker meinen, dass wir alle selbst im höchsten Alter noch Vollzeit arbeiten können.

Ja, wo sind wir eigentlich? In der Welt der Wunder oder in der Twilight Zone, – der Welt des Unerklärlichen? Oder ist das der sogenannte Preis des Fortschritts in der geheiligten Leistungsgesellschaft? Oder einfach der Preis für die unglaubliche Ignoranz menschlicher Bedürfnisse? Auf jeden Fall bezahlen wir alle einen hohen Preis für kranke ideologische Ideen unserer Eliten und dem Ideal des Mammon.

Vielleicht gewöhnen wir uns ja auch mit der Zeit daran, dass der eine oder andere vor lauter Erschöpfung und Depressionen aus dem Fenster springt. In Japan ist Karoshi ja schon lange eine Tradition, – der Tod durch Überarbeitung. Vielleicht legalisiert der Staat ja auch irgendwann die Einnahme von leistungssteigernden Drogen und Mitteln gegen Stress und Depressionen. Vielleicht wirft sich demnächst jeder morgens erstmal eine Handvoll als Frühstückersatz ein und spült sie mit Kaffee oder Red Bull oder etwas stärkerem runter. In den USA nehmen bereits viele Menschen, auch Schüler und Studenten, leistungssteigernde Pillen. Bei uns machen das auch schon viele Studenten.

Vielleicht sind wir heutzutage einfach nur überlastet. Wir überlasten uns selbst. Wir kommen mit unserem eigenen, sogenannten Fortschritt nicht mehr mit.

Das erinnert mich an den Gag mit der Erfindung der Waschmaschine. Die Leute dachten anfangs wirklich, dass die damalige Hausfrau durch die Waschmaschine Zeit sparen würde, – Zeit, die sie als Freizeit nutzen könnte. Tatsächlich wurde aber in der gewonnenen Zeit eine andere Arbeit erledigt. Und jetzt denken Sie mal an unsere heutige Zeit und an all die tollen Maschinen, die uns soviel Zeit ersparen und uns Arbeit abnehmen. Wir haben keine Zeit gewonnen. Im Gegenteil – wir erledigen so viele Aufgaben parallel, dass wir als Menschen damit kaum noch mithalten können. Das natürliche Zeitgefühl ist verloren gegangen. Die Zeit für Erholungspausen gibt es nicht mehr. Die Zeit inne zu halten und einfach nur zu sein ist weg. Wir haben keine Zeit mehr für gar nichts. Wir funktionieren nur noch, während das Leben an uns vorbeizieht. Und irgendwann gehören wir zu den Best Agern, kriegen keine Rente mehr, sind körperlich, geistig und seelisch im Eimer und haben noch nicht mal das Geld uns die Kugel zu geben.

Wofür?

Überlegen Sie einmal. Wofür?

Nur wir selbst können unsere Lebensbedingungen verändern. Wir selbst sind verantwortlich für uns, für unsere Kinder, für unsere Eltern.

Ein erster Schritt ist, einmal kurz inne zu halten, einen Schritt zurück zu machen und sich sein Leben aus der Sicht einer dritten Person anzuschauen und zu hinterfragen. Hab ich das alles so gewollt? Ist das alles so richtig? Ist es gut für mich und die Menschen, die mir wichtig sind? Wie lange halte ich dieses Leben noch durch? Wie lange verträgt mein Körper noch den Stress, die Kopfschmerzen, die Magenprobleme, die Pillen, die ich täglich schlucke? Wie lange soll das alles noch so weiter gehen?

Machen Sie eine Bestandsaufnahme von Ihrem Leben und entscheiden Sie sich dann zu machbaren Veränderungen für mehr Lebensqualität, mehr Lebensfreude, mehr Gesundheit! Es ist Ihr Leben und es ist Ihre Verantwortung! Sie können mehr verändern als Sie denken!

Burnout ist ein schlechter Megatrend. Machen Sie nicht mit! Wehren Sie sich gegen ideologische Propaganda! Folgen Sie Ihrer Intuition und Ihrem Bauchgefühl!

 

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Ein Kommentar

Ich bin doch nicht blöd – oder doch?

Und Geiz ist geil – oder vielleicht doch nicht? Haben Sie sich einmal bewusst gemacht, was uns die Werbung ständig wie Gehirnwäsche einhämmert?

Weil Geiz geil ist, geh ich zu Saturn oder soll ich doch lieber zum Media Markt, weil ich doch nicht blöd bin? Oder bin ich vielleicht blöd, weil ich der Werbung glaube und zum Media Markt gehe?

In der aktuellen Media Markt Werbung wird ein Puppenspiel aufgeführt. Was will Media Markt uns damit sagen? Wollen sie damit das Kind in uns ansprechen oder haben sie Kinder als Zielgruppe entdeckt? Oder wollen sie uns damit zeigen, wie sie ihre Zielgruppe einschätzen?

Mein persönliches Highlight in der Werbung ist McDonalds. Ist Ihnen aufgefallen, dass nie normale Menschen zu McDonalds gehen? In der Werbung sehen wir immer nur ganz seltsame Menschen, die sich aus unerfindlichen Gründen immer bei McDonalds treffen und ein ganz sonderbares Verhalten zeigen. Man könnte sie als Freaks bezeichnen. Was will uns McDonalds damit sagen? Muss man irgendwie einen Dachschaden haben, um zu McDonalds zu gehen? Oder wird man automatisch zum Freak, wenn man dort etwas isst?

Auf der anderen Seite geht es auch anders. Der Konkurrent Burger King wirbt mit Assoziationen von „leckeren Burgern frisch vom Grill“, appelliert also an unseren Geschmack und gute Erinnerungen an den letzten Grillabend. Das ist ziemlich normal und gut nachvollziehbar.

Ein anderes, persönliches Highlight aus der Werbung ist für mich Activia mit Vera Int-Veen. Vera erzählt uns von ihren Blähungen und wie schnell man sie wieder los wird, wenn man fleißig Activia isst. Dabei ist es egal, ob wir gerade selber etwas essen oder auf die Fortsetzung einer Fernsehsendung warten. Leider erzählt Vera nicht, wo die Bakterien für die Activia-Zubereitung herkommen, aber das will ich Ihnen auch gerne ersparen. Wichtig ist ja nur, dass wir alle regelmäßig Activia gegen unsere Blähungen essen, weil bei Vera hat es ja auch geklappt. Haben Sie eigentlich schon einmal mit einem strahlenden Lächeln jemandem von Ihren Blähungen erzählt? Vielleicht im Kino so zwischendurch?

Die Werbung ist voll wunderbarer Geschichten und manchmal möchte man am Verstand der Werbeleute zweifeln. Vielleicht spiegelt das Niveau der Werbung auch einfach nur den gesellschaftlich-kulturellen Verfall wider. Lassen Sie uns aber einmal zu dem interessanteren, psychologischen Hintergrund der Werbung kommen. In der Werbung sehen wir immer nur tolle, sympathische Menschen, die irgendein Produkt ganz toll oder lecker finden. Sie habe auch immer einen tollen Spruch parat „Du darfst!“, „Sie sind es sich wert!“, „Ich bin doch nicht blöd!“, „Mmmh, einfach lecker!“ und vieles mehr. Oft ist da auch noch eine ansprechende Musik im Hintergrund oder es singt sogar jemand wie toll ein Produkt ist. Letztendlich ist es ist immer das gleiche Muster. Nach dem Prinzip der Gehirnwäsche wird die Werbung ständig wiederholt bis wir sie auswendig kennen. Wir schauen uns deshalb Werbung auch nicht mehr bewusst an, sondern schalten den Verstand ab, so dass die Werbung direkt in unser Unterbewusstsein geht. Dort spricht sie im besten/schlimmsten Fall entsprechende Bedürfnisse, Wünsche und Gefühle an. So werden wir in unserem Verhalten und beim Einkauf beeinflusst und gesteuert. Wenn andere Mütter ihren Kindern die „Kinder“-schokolade kaufen – mit wertvollen Cerealien und dem Besten aus der Milch, dann kann ich das auch, – ja ich sollte, weil es ist ja gut für mein Kind. Da brauche ich gar nicht mehr nachdenken oder die Inhaltsstoffe nachlesen. Oder die Kinder kriegen einfach einen Fruchtzwerg, weil der ist ja so gut wie ein kleines Steak.

Die Werbung zielt tatsächlich auf unser Unterbewusstsein ab und setzt alles daran, dass unser kritischer Verstand sich von alleine abschaltet. Zum Glück schaltet er sich aber auch mal wieder ein, – sonst wären wir komplett Opfer der Werbung. Die Werbebotschaften entsprechen in der Regel nicht der Wahrheit, sondern sind eher kritisch zu betrachten. Werbung ist eine oft unethische, manipulative Form von Hypnose. Ähnliches gilt für alle Medien, für TV-Berichte, Zeitungsartikel und Internet. Auch die Politik ist voll von leeren Versprechungen, von Täuschung und hypnotischen Suggestionen.

Deshalb – schalten Sie Ihren Verstand ein, glauben Sie nicht alles und seien Sie kritisch!

„Ihrer Gesundheit zuliebe!“

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Peter Parker oder der Sinn des Lebens

Im Gegensatz zum Punisher, dem selbsternannten Beschützer der Witwen und Waisen, kämpft Peter Parker alias Spiderman gegen eine Vielzahl Mutanten aus Laboren geldgieriger Konzerne. Während er in seinem neusten Abenteuer gegen einen Reptilienmenschen antritt und den Mörder seines Onkels sucht, ist er trotz Spinnenmutation und Genmischung ein ganz normaler Teenager geblieben.

Schauen wir uns das doch mal aus psychologischer Sicht an:

Der Punisher war früher ganz nett, doch ganz böse Menschen haben seine Familie umgebracht. Dieses schwere, traumatische Erlebnis hat ihn zum Rächer gemacht, der die Bösen für ihre Taten bestraft. Aus dem erfahrenen Leid ist die Motivation erwachsen, Leid anderer Menschen zu verhindern und das Böse in die Schranken zu weisen. Er selbst erfährt dadurch keine Heilung, findet aber einen echten Sinn im Leben, eine Lebensaufgabe, der er sich voll und ganz widmet. Er ist tatsächlich hochmotiviert „alle Witwen und Waisen“ zu beschützen und die Gesetzlosen zu bestrafen.

Wenn Sie jetzt einmal an sich selber denken oder an Menschen, die Sie kennen, wird Ihnen auffallen, dass es vielen Menschen ähnlich geht wie dem Punisher. Warum wird ein Mensch z. B. Arzt oder Heilpraktiker? Sehr oft, weil er vorher Menschen hat leiden sehen und ihnen nicht helfen konnte. Warum wird ein Mensch Psychotherapeut? Oft weil er selbst Probleme hatte, ihm vielleicht niemand helfen konnte und er nun anderen helfen will, um ihr Leid zu heilen. Wir machen Dinge, weil wir selbst in gewisser Weise gelitten haben oder weil wir selbst betroffen waren, weil wir erlebt haben wie wichtig etwas ist. Solche wegweisenden Erlebnisse führen uns zu Tätigkeiten, die für uns Berufung sind, denen wir hochmotiviert folgen, die uns Erfüllung und Zufriedenheit schenken, die uns Sinn geben, eine Aufgabe für´s Leben.

Nun muss nicht alles tragisch oder negativ sein, um uns den Weg in ein erfülltes Leben zu zeigen. Oft erkennen wir auch unsere Aufgabe durch positive Erlebnisse, durch Faszination, Begeisterung. Wenn wir z. B. Talente entdecken und positives Feedback dafür bekommen, dann kann ein Hobby schnell zum Beruf werden.

Wichtig ist zu verstehen, dass nur Jobs langfristig glücklich machen, die nich nur Beruf, sondern echte Berufung sind. Nur dann sind wir hochmotiviert und nur dann können wir diese Motivation, diese Energie über viele Jahre und auch eventuell nicht so gute Zeiten hochhalten. Deswegen – suchen Sie sich bitte keinen Beruf, sondern eine Berufung und Sie haben den wichtigsten Baustein für ein erfülltes und glückliches Leben gesetzt!

Gehen wir noch einmal zu Peter Parker. Peter, ehemals Loser, jetzt unschlagbarer Held, hat seine Lebensaufgabe durch seine besonderen Talente erkannt. Nur er mit seinen Superkräften ist in der Lage, den Menschen zu helfen und Bösewichte dingfest zu machen. Und so kann er auch andere vor leidvollen Erfahrungen schützen. Andererseits ist er nicht so traumatisiert wie der Punisher und erfreut sich so allgemeiner Lebensfreude. Neben Berufung ist eben auch die Lebensfreude enorm wichtig und zwar die unbedingte Lebensfreude wie Kinder und Jugendliche und einige wenige Erwachsene sie kennen. Buddhisten sind wahre Meister in der Kultivierung von Lebensfreude. Man braucht sich nur den Dalai Lama anschauen und dann weiß man, was den meisten Erwachsenen fehlt.

Der aktuelle Spidermanfilm hat aber noch einen anderen wichtigen und interessanten Aspekt. Es gibt am Ende eine Szene, wo er die große Katastrophe verhindern und seine Freundin retten muss. Die Zeit ist knapp und sein Ziel, der Wolkenkratzer liegt am anderen Ende der Stadt. Zu allem Überfluss hat er noch eine Schussverletzung am Bein. Alleine würde er es nie rechtzeitig schaffen doch dann passiert das, was niemand erwartet hat. Ein Kranführer erkennt die Lage und macht all seine Kollegen flott, so dass Spiderman sich von einem Kran zum anderen hangeln kann, um doch noch rechtzeitig seine Herausforderung zu meistern.

So, was ist das Besondere an der Situation? Die Kranführer sind sicher nicht Kranführer aus Leidenschaft oder Berufung, sondern sie machen den Job, weil sie Geld verdienen müssen. Entsprechend arbeiten sie auch nur so lange wie es unbedingt nötig ist. Ihre Motivation is auf einem sehr normalen Level. Und nun passiert etwas, was sie aus ihrer Lethargie herausreißt. Wenn sie jetzt nicht alles geben und den Helden unterstützen, dann passiert eine schreckliche Katastrophe. Und nur deswegen steigt der Motivationspegel in wenigen Sekunden auf 150% an und alles läuft auf Hochtouren. Die Kranführer fühlen sich zum ersten Mal richtig lebendig, sind total im flow und erleben auch zum ersten Mal einen höheren Sinn im Leben, etwas was wichtiger ist als pünktlich Feierabend zu machen. Der altruistische Gedanken gemeinsam die Stadt vor einer Katastrophe zu retten und dem Helden zum Sieg über das Böse zu verhelfen bringt sie in eine unbeschreibliche Hochstimmung. Es ist das Beste, was sie je im Leben getan haben. Sie würden sich sogar voller Freude opfern, um die anderen Menschen, die Gesellschaft zu retten, – wie der Polizeichef, der sich todesmutig dem Reptilienmann entgegenwirft und so Spiderman ermöglicht die Katastrophe abzuwenden. Echte Helden opfern sich für die Gemeinschaft.

Natürlich und Gott sei Dank sind die Zeiten vorbei, wo man sich opfern muss, um andere zu retten. Was heute möglich ist und worauf ich hinaus will, dass ist das Engagement für einen guten Zweck, eine höhere Sache. Es ist der Dienst an der Gemeinschaft. Er schafft Sinn. Er lässt einen sich lebendig fühlen. Er schenkt einem das Flow-Gefühl, die Hochstimmung, den 150% Energiepegel.

Das Leben kann einen heutzutage umbringen, – durch Unterforderung, Langeweile und Sinnlosigkeit. Aber wenn Sie für sich gemeinsam mit anderen einen höheren, edlen Sinn entdecken und dafür arbeiten, dann machen Sie das Beste aus Ihrem Leben und nur dann leben Sie wirklich, fühlen sich wirklich lebendig.

Engagieren Sie sich für die Gesellschaft, bewegen Sie etwas, kämpfen Sie gegen die allgemeine Lethargie und Sinnlosigkeit an, schaffen Sie etwas! Wir werden alle gebraucht und es gibt viel zu tun! Lassen Sie uns gemeinsam an einer besseren Zukunft für alle arbeiten!

Sie werden sehen, wie Ihr Leben anfängt aufzublühen!

Jeder Mensch ist insgeheim ein Superheld,- auch ohne Spinnenbiss. Wir müssen uns nur daran erinnern und ihn entfalten.

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