Archiv für August 2012

Die gequälte Seele

Vielleicht ist Ihnen das auch schon aufgefallen, – es gibt immer mehr Menschen, die sich förmlich durch´s Leben quälen. Eine gedrückte Haltung, ein aufgesetztes Lächeln, eine Ausstrahlung, die trotz Fassade Traurigkeit, Freudelosigkeit, Gebrochenheit, Resignation und verschiedene Formen von Qualen ausdrückt. Wenn man so einen Menschen fragen würde, wie es ihm geht, dann würde er sich erstmal wundern, dass überhaupt jemand fragt und dann würde er wohl antworten „Es muss!“.

Es gibt heutzutage viele Ursachen für gequälte Seelen, – Schicksalsschläge, schlechte Lebensbedingungen, mangelnde Wertschätzung, Krankheit, Mobbing, ein Job, der einen kaputt macht, keine Aussicht auf Erfolg oder Glück im Leben, traumatische Erlebnisse, Gewalt, etc.

Der Körper lebt noch aber die Seele ist zerschlagen, tief verletzt, verwundet, gedemütigt, allein gelassen, trostlos, am Boden, ohne Hoffnung. Und manchmal ist die Seele so verletzt, dass sie aggressiv auf andere losgeht, die sich ihr wohlmeinend nähern, – aus Selbstschutz, aus Angst vor weiteren Verletzungen. Manche Seelen verlieren sich auch in Resignation und schweren Depressionen. Endlose Dunkelheit, kein Licht, keine Hoffnung, nur Leid, Schmerz und Traurigkeit.

Gequälten Seelen begegnen wir heute überall, – an der Kasse im Discounter, im Büro, im Altersheim, in der Schule… Wir begegnen ihnen überall, wo Menschen ständig überfordert werden, wo kein Gleichgewicht zwischen Arbeit und Menschsein herrscht, wo der Mensch nur noch Maschine ist, ausgebeutet wird, wo Wertschätzung und Respekt verschwunden sind.

Es gibt auch keine Unterscheidungen, was Alter oder Geschlecht angeht. Die gequälte Seele findet sich im Körper eines Babys wie auch im Körper eines Erwachsenen, einer Frau, eines Mannes oder eines älteren Menschen.

Manchmal frage ich mich, warum wir uns selber quälen müssen, warum wir andere quälen müssen und warum wir uns von anderen quälen lassen sollen? Für die Karriere? Für die Anerkennung vom Chef? Von der Gesellschaft? Als Opfer für unseren Glauben, unsere Religion, unsere Ideologie? Für unsere Partner? Unsere Kinder? Für den Status? Wegen den Medien?

Überlegen Sie einmal, ob Sie sich quälen oder gequält werden und warum?

Irgendwie quälen wir uns alle heutzutage. Wir wollen akzeptiert werden. Wir wollen stets gute bis sehr gute Leistung bringen. Wir wollen möglichst ständig Höchstleistungen bringen. Wir haben überall hohe Ansprüche, – an uns selbst, an unsere Partner, an unsere Kollegen, etc. Warum?

Schneller, höher, weiter, mehr, viel mehr, noch mehr, noch besser, noch schneller, noch länger…. Das sind unsere Maxime. Das sind unsere Ideale, unsere Maßstäbe für alles. Die Begriffe „Mäßigung“ oder „maßhalten“ kennt kaum einer mehr. Harmonie, Gleichgewicht, Ausgleich, den Wechsel von Anspannung und Entspannung, – all das sind Sachen mit denen wir heutzutage kaum noch etwas anfangen können. Sie passen nicht in die Ideologie der Leistungsgesellschaft.

Interessanterweise haben die Menschen durch alle Zeitalter hindurch gearbeitet, hart gearbeitet. Trotzdem sind sie in der Regel den natürlichen Gesetzen gefolgt, haben Pausen gemacht, haben sich menschlich verhalten, haben ihre Lebensfreude kultiviert und haben Maß gehalten. Damals gab es noch keine Ideologien. Damals gab es höchstens Sklaventreiber, die ihre Sklaven zu Höchstleistungen gepeitscht haben. Entsprechend war auch ihr Ruf.

Heutzutage geben wir uns gerne selbst die Peitsche und man könnte den Eindruck haben, dass die Sklaventreiber von damals die Ideologen von heute sind.

Denken Sie einmal darüber nach, ob Sie wirklich Herr in Ihrem Leben sind, ob Sie es wirklich selbst bestimmen. Oder gehen Sie fremdbestimmt durchs Leben und sind sich dessen gar nicht bewusst, weil Sie einfach all das glauben, was Ihnen gesagt wird, was die Medien Ihnen sagen? Leiden Sie auch unter der allgemeinen Hypnose, der Indoktrination?

Vielleicht sind Sie zufrieden mit Ihrer Situation. Vielleicht wollen Sie sich aus ihr befreien und Sie selbst werden, sich selbst finden, wiederfinden.

Leider kann ich Ihnen nicht die beiden Pillen anbieten, die Morpheus in Matrix Neo angeboten hat. Die eine Pille läßt einen weiterschlafen, weiterträumen und die andere läßt einen aufwachen und zu sich selbst finden.

Ich kann nur sagen „Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben!“

Wenn Sie es nicht tun, wer sollte es denn machen?

Wir allein tragen die Verantwortung für unser Leben, auch wenn wir es teilweise nicht so wahrnehmen. Wir können „Ja“ sagen, aber auch „Nein“. Und wenn wir „Nein“ sagen, geht in der Regel die Welt nicht unter.

Denken Sie einmal darüber nach.

 

 

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Stressfaktor Kaffee

In der Schule haben wir früher gelernt, dass der Mensch zu ca. 70% aus Wasser besteht. Nun, das ist schon lange her und ich würde heute sagen, dass der Mensch zu 90% aus Kaffee besteht.

Wir trinken nicht Kaffee, wir saufen Kaffee. Kaffee ist existentiell geworden, – lebensnotwendig. Ohne Kaffee gibt es kein Leben. Ohne Kaffee geht gar nichts. Morgens brauchen wir die erste Tasse für die Wiederbelebung, die Reanimation nach dem Schlaf. Damit schaffen wir es dann zur Arbeitsstelle. Dann kommt die nächste Tasse, damit wir uns fit fühlen und leistungsfähig. Dann noch eine, noch eine und vielleicht noch eine, – bis zum Mittagessen. Nach dem Mittagessen ist die Leistungsfähigkeit im Keller, – da hilft nur Kaffee. So langsam geht es wieder voran und die nächste Kaffeepause naht. Bis zum Feierabend kann man immer gut noch 1-2 Tassen Kaffee gebrauchen und für Überstunden halt noch zwei mehr. Zu Hause angekommen gönnen wir uns noch ein Käffchen, um auch noch etwas von unserer Freizeit zu haben. Ja, und irgendwann geht es dann ab ins Bett, um am nächsten Tag wieder voll durchpowern zu können.

Manch einer wundert sich dann, dass er sich gar nicht mehr entspannen kann, dass er ständig unter Strom steht, ständig powert, ständig power muss, dass er nie zur Ruhe kommt, nicht mehr abschalten kann, dass er abhängig ist von seiner Droge Kaffee, dass er unter Entzugserscheinungen leidet, wenn er nicht seine Dosis bekommt.

Tatsächlich funktionieren wir heutzutage nur noch dank Kaffee. Kaffee ist der Treibstoff, der uns als Maschine funktionieren lässt. Kaffee stellt uns permanent unter Strom und so fühlen wir uns dann auch schließlich. Wir sind ständig unter Strom und können nicht mehr abschalten, nicht mehr runterkommen, nicht mehr die Ruhe genießen. Wir bewegen uns nur noch wie Duracell Hasen mit Batterie im Dauerbetrieb und finden den Ausschalter nicht.

Wenn man ständig unter Strom steht, dann bedeutet das Dauerstress, weil die nötigen Ruhephasen für die Regeneration fehlen. Dauerstress führt irgendwann zu gesundheitlichen Problemen und psychischen Störungen. Dauerstress nimmt einem auch die Möglichkeit das Leben zu genießen. Das Leben besteht dann nur noch aus Action, Action, Action.

Gemäß den Idealen unserer Leistungsgesellschaft müssen wir uns ständig steigern. Wir müssen immer weiter, schneller, höher. Wir müssen immer mehr in immer kürzerer Zeit schaffen. Und natürlich müssen wir unsere Regenerationsphasen auf ein Minimum reduzieren. Da hilft eben nur Kaffee, – Dauerstrom. Und weil wir Dauerstrom nicht vertragen ist es dann irgendwann vorbei. Manchmal schneller als man denkt. Für den Staat ist das gut, weil er sich die Rente spart. Dem Unternehmen ist es egal, dann wird einfach ein neues Rennpferd eingestellt. Nur der Familie tut es weh und einem selbst, weil man sich sein Leben doch irgendwie anders vorgestellt hatte. Für Ideale bzw. Ideologien muss man eben Opfer bringen oder nicht?

Falls Sie sich nicht opfern wollen, empfehle ich Ihnen Ihren Kaffeekonsum zu reduzieren und für Ausgleich zu sorgen. Beispielsweise ist Espresso viel verträglicher als normaler Kaffee, weil er bei gleicher Wirkung weniger Koffein enthält. Also lieber mal Espresso mit Wasser trinken als normalen Kaffee. Ebenso ist es gesünder seine Leistungsfähigkeit durch Joggen (Ausdauersport) zu erweitern. Durch so ein natürlich erhöhtes Energieniveau können Sie sehr viel leichter und besser mit allen Herausforderungen des Tages fertig werden und Sie bauen auch noch Stress ab und tun Ihrer Gesundheit etwas gutes. Atemübungen an der frischen Luft reichern Sie mit Sauerstoff an und Sie fühlen sich dadurch auch gleich viel frischer und leistungsfähiger. Die Büroluft ist meistens mit CO2 angereichert, was zu Müdigkeit und Leistungsabfall führt. Natürlich hilft auch öfters mal zu lüften.

Sehr hilfreich ist auch eine echte Mittagspause. Essen Sie etwas, – eine kleine bis normale Portion, aber nicht mehr und dann machen Sie einen Mittagsschlaf. 20-30 Minuten wirken schon sehr regenerierend und sich fühlen sich danach richtig gut und fit für den Rest des Tages.

Versuchen Sie auch einmal für ein paar Tage auf Kaffee zu verzichten – probehalber – dann werden Sie nach 1-2 Tagen Entzug fühlen wie schön das Leben ohne Kaffee ist. Der Dauerstrom fällt weg und damit auch der Dauerstress. Sie können sich dann mal wieder richtig entspannen und das Leben genießen.

Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben, – auch oder gerade ohne Kaffee!

 

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Der richtige Umgang mit der Angst

Da ist sie wieder, diese Angst. Die Angst zu versagen, die Angst Herausforderungen nicht mehr gewachsen zu sein oder einfach die Angst im Dunkeln allein unterwegs zu sein. Ängste gibt es in Unmengen und in unendlich vielen Variationen. Man kann vor allem Angst haben, sich fürchten.

Ängste können einem das Leben schwer machen, können einen einengen, behindern, Erfolg und Glück im Leben blockieren. Wo kommen sie her, was wollen sie und wie werden wir sie wieder los? Was sind Ängste und warum fühlen wir uns so machtlos ihnen gegenüber?

Lassen Sie uns gemeinsam über die Fragen nachdenken. Stellen Sie sich einmal vor, Sie sind gerade in Afrika unterwegs und durchkämmen den Busch. Ihre Aufmerksamkeit ist gesteigert. Ganz intensiv lauschen Sie den Geräuschen und Ihre Augen scannen regelrecht die Umgebung. Sie wissen, dass es da draußen wilde Tiere gibt. Plötzlich sehen Sie in einiger Entfernung einen Löwen auf Pirsch. Ihr Blutdruck steigert sich. Sie fangen an zu schwitzen. Ihr Puls rast. Die Atmung geht heftig. Sie müssen blitzschnell die richtige Entscheidung treffen, um zu überleben. Sie wissen, Flucht ist Ihre einzige Alternative und zwar schnell, so lange der Löwe Sie noch nicht gewittert hat. Sie schleichen sich geduckt außer Sichtweite und fangen dann an zu rennen als wären Sie Usain Bolt auf dem Weg zur nächsten Goldmedaille. Ihr Körper ist voller Energie und Sie hätten nie gedacht, dass Sie zu solchen Leistungen fähig wären. Als Sie am Auto ankommen und in Sicherheit sind, sind Sie über Ihre Leistungen selbst erstaunt. Sie haben noch einmal Glück gehabt und Ihr Leben gerettet.

Nun überlegen Sie einmal, was passiert wäre, wenn Ihr Körper nicht so auf die Situation reagiert hätte. Wahrscheinlich wären Sie ganz entspannt geblieben und der Löwe hätte Sie letztendlich gefrühstückt.

Was ist da eigentlich passiert? Im Prinzip haben Sie eine Bedrohung wahrgenommen, worauf Ihr Körper Unmengen von Energie freigesetzt und sich für eine Kampf- oder Fluchtreaktion bereit gemacht hat. Nur durch diese instinktive Reaktion wurde das Überleben gesichert. Heutzutage nennt man das Stress und Stressreaktion gekoppelt mit Angstempfindungen, wobei die Angst von alleine verschwindert, sobald die bedrohliche Situation vorüber ist und eine Kampf- oder Fluchtreaktion stattgefunden hat.

An diesem Beispiel können Sie sehen, wie wichtig die Mobilisierung der körpereigenen Energiereserven ist, – inklusive Steigerung von Blutdruck, Atmung und Ausschüttung von Stresshormonen. Sie dient in der Natur einfach dem Überleben durch Kampf oder Flucht. Und die Angst vor wilden Tieren oder anderen lebensbedrohlichen Situationen, dient in der Natur auch nur dem Überleben. „Stress“ und Angst sind also natürliche Funktionen bei Mensch und Tier. Sie haben ihren Zweck.

Heutzutage leben wir Menschen nicht mehr in der wilden Natur und müssen auch in der Regel nicht vor gefährlichen Tieren flüchten oder mit anderen Menschen kämpfen. Die Stress- und Angstsituationen haben sich geändert. Man unterscheidet heute generell zwischen positivem Eustress und negativen Disstress. D. h., wenn man sich auf etwas freut und sich dann der Körper bereit macht, um die entsprechende Leistungen bringen zu können, dann ist das positiv und der sogenannte Eustress. Der Körper mobilisiert sozusagen seine Kräfte, um zu laufen, zu radeln oder eine tolle Herausforderung zu meistern. Im Disstress sind wir, wenn wir etwas machen, was wir eigentlich gar nicht wollen. Disstress ist leider sehr häufig heutzutage und ein echtes, auch gesundheitliches Problem. Mit Disstress hängen sehr viele Ängste zusammen.

Stellen Sie sich einmal vor, Sie müssen in eine mündliche Prüfung, vielleicht im Abitur oder im Studium oder Sie müssen Rede und Antwort stehen bei einem Vorgesetzten auf der Arbeit. Wenn Ihnen so eine Situation nichts ausmacht oder Sie sogar gerne solche Situationen erleben, dann gehören Sie sicherlich zu den Ausnahmen. In der Regel bedeutet eine mündliche Prüfung unabhängig von der Vorbereitung puren Stress, – Distress. Sie sind aufgeregt. Ihr Körper produziert fleißig Stresshormone und treibt so Blutdruck und Atmung hoch. Sie fühlen sich so energiegeladen, dass Sie direkt einen 100 Meter Lauf in Bestzeit machen könnten – doch an Flucht ist nicht zu denken. Im Gegenteil, – Sie müssen sich zusammenreißen, damit Sie nicht vor lauter Aufregung Ihre Prüfung vergeigen – und dass, obwohl Sie sich optimal vorbereitet haben. Der Blackout droht, Angstgefühle machen sich breit und Sie malen sich schon Horrorszenarien aus, was passiert, wenn Sie es nicht schaffen. Sie sind schon regelrecht in Weltuntergangsstimmung. Da fehlt jetzt nur noch ein böser Blick vom Professoren und Sie brechen in Tränen aus.

Wir kennen alle solche oder ähnliche Situationen, wo wir uns unendlich unwohl fühlen, schweißgebadet sind und am liebsten wegrennen würden. Doch wir können nicht! Und genau das ist das Problem. Der Körper ist voll Energie, die er abbauen will, – abbauen muss und er darf es nicht! Die Stresshormone bleiben weiterhin im Blut und der wichtige Ausgleich findet nicht statt. Je mehr negativen Stress wir erleben, desto leichter fühlen wir uns gestresst. Wir haben dann einfach nicht mehr die Kapazitäten, um stressigen Situationen sinnvoll zu begegnen. Es stellt sich der sogenannte Dauerstress sein, – gefördert durch Unmengen von Kaffee, ungesunder Lebensweise und mangelndem positiven Ausgleich wie Freizeit, Sport, Hobbys und Familienleben.

Je mehr wir gestresst sind, desto anfälliger werden wir auch für alle möglichen Ängste. Stress bedeutet oft Überlastung und Überlastung bedeutet, dass wir unsere Aufgaben und Ziele nicht mehr schaffen. Das schafft noch mehr Stress mit noch mehr Ängsten. Ein Teufelskreis. Mit der Zeit werden die Ängste immer irrationaler und man fühlt sich immer ohnmächtiger, was dann zu Resignation und Depressionen führen kann.

Wie wir sehen, hatten Angst und Stress früher eine durchaus positive Bedeutung, – eine Schutzfunktion, die zu Flucht- oder Kampfverhalten geführt hat und so das Überleben sicherte. Durch die Flucht- oder Kampfreaktion wurde die überschüssige Energie samt den Stresshormonen abgebaut, neutralisiert und das Leben konnte weitergehen. Nur heute fehlt dieser natürliche Ausgleich, weil wir nicht mehr flüchten oder kämpfen können und das macht uns krank. Wir entwickeln heutzutage scheinbar vollkommen irrationale Ängste als Auswirkung von dem Dauerstress, dem wir ausgeliefert sind. Es sind klare Zeichen von Überlastung, von einem Leben, was nicht mehr natürlich ist, nicht mehr den Gesetzen der Natur entspricht. Wir sind ins Ungleichgewicht geraten und wissen oft nicht mehr, wie wir da wieder rauskommen sollen. Und das macht noch mehr Angst.

Was kann man nun tun?

Generell ist es sinnvoll für mehr Ausgleich im Leben zu sorgen und die Überlastung auf eine normale Belastung wieder runter zu schrauben. Es gibt sogar mittlerweile Firmen, die verstanden haben, dass Überstunden schädlich für den Unternehmenserfolg sind, – ganz einfach weil die Leistungsfähigkeit rapide sinkt, die Mitarbeiter eine negative Einstellung zu Ihrer Arbeit entwickeln, öfter krank werden und auch die Arbeitsergebnisse sich verschlechtern. Tatsächlich sind Arbeitgeber lernfähig.

Um akuten Stress runterzufahren und die Stresshormone effektiv abzubauen, gibt es ein ganz einfaches Mittel – körperliche Bewegung. In stressigen Situation gibt es oft die Möglichkeit ein paar Minuten zu benutzen, um mal eben die Treppe rauf- und runterzurennen oder alle Muskeln mehrfach anzuspannen und zu entspannen oder den Flur auf- und abzulaufen. All dies reduziert Ihren Stresspegel und hilft Ihnen besser mit der Situation klarzukommen. Und wenn Sie Ihren Stress abbauen, bauen Sie auch gleichzeitig Angstgefühle ab.

Und nun stellen Sie sich einmal vor, dass Sie sich kurz vor der mündlichen Prüfung befinden und nun ganz bewusst ein paar Mal die Treppen rauf und runter laufen, um Ihren Energieüberschuss abzubauen. Und kurz vor der Prüfung machen Sie einige Atemübungen, um sich weiter zu beruhigen. Nun gehen Sie recht entspannt, aber aufmerksam in die Prüfung und geben Ihr Bestes.

Nun möchte ich noch auf einen anderen Aspekt von Angst eingehen.

Angst kann auch als eine Form von Defizit, – Mangel auftreten. Dieser Mangel kann ganz unterschiedliche Formen annehmen. Angst kann ein Mangel an Mut sein oder ein Mangel an Energie, Leistungsfähigkeit, Wissen, Vertrauen, Selbstbewusstsein, Glauben, Liebe, etc. Wenn das der Fall ist, hilft nur dieses Defizit auszugleichen. Das, was fehlt, muss entwickelt und gestärkt werden. Nur dann verschwindet die Angst.

Angst kann aber auch ein Hinweis sein, dass man sich selbst zu hohe Risiken ausgesetzt hat und nicht wirklich weiß, was einen im schlimmsten Fall erwartet. Das hat dann etwas mit Management, Planungssicherheit und Worst-Case-Szenarien zu tun.

Stress und Ängste können heutzutage effektiv bearbeitet werden und so auf ein gesundes und natürliches Maß gesenkt werden. Sie können sich gut selbst helfen. Sie können sich aber auch beraten und unterstützen lassen. Hypnose und Coaching bieten gute Möglichkeiten, um Stress und Ängste abzubauen und positive Eigenschaften zu fördern.

Lassen Sie sich nicht länger das Leben schwer machen. Gehen Sie aktiv gegen Ihre Ängste und Ihren Stress an, – für mehr Lebensfreude, Gesundheit und Glück!

 

 

 

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Vorsicht! Psychologischer Nebel!

Kennen Sie die Warnung aus dem Radio? „Vorsicht Bodennebel, die Sichtweite ist stark eingeschränkt!“

Wenn man im Herbst morgens im Auto sitzt und plötzlich die Nebelschwaden über die Straße wabern und man rein gar nichts mehr sehen kann, dann wird es gefährlich. Man kann dann nur noch im Schneckentempo fahren und hoffen, dass nichts passiert. Nebel behindert nicht nur die Sicht, sondern auch gleichzeitig die Bewegungsmöglichkeiten.

Dies gilt insbesondere für den sogenannten psychologischen Nebel. Im psychologischen Nebel geht tatsächlich gar nichts mehr und man muss warten bis er sich verzogen hat. Das Problem ist, dass man ohne Hintergrundwissen diese Art von Nebel nicht erkennt und somi auch nicht entsprechend reagieren kann.

Psychologischer Nebel entsteht immer dann, wenn man selbst oder der Gesprächspartner voller Emotionen ist. Wenn die Emotionen hochkochen, wie man so schön sagt. Die starken Gefühle vernebeln einem buchstäblich die Sicht bzw. das Gehirn und lassen keinen klaren Gedanken mehr zu. Man ist dann auch nicht mehr offen für sachliche Argumente vom Gesprächspartner. Der Gefühlsnebel blockiert schlichtweg alles.

Hier ist es ganz wichtig diese Umstände zu erkennen. Wenn man selbst oder der Gesprächspartner im psychologischen Nebel ist, dann bringt Kommunikation nichts mehr. Dann muss man innehalten, tief durchatmen und warten bis der Nebel sich verzogen hat, – bis die Gefühlswogen sich beruhigt haben. Erst dann macht Kommunikation wieder Sinn und erst dann kann man sinnvolle Entscheidungen treffen.

Da das die wenigsten wissen, wird der psychologische Nebel noch gesteigert, – durch eine noch lautere Argumentation, durch noch mehr Emotionen. Und es bringt nichts.

Wenn Sie erfolgreicher, besser kommunizieren wollen und klare, logische Entscheidungen vorziehen, dann passen Sie auf den psychologischen Nebel auf. Warten Sie ab, bis er sich verzogen hat. Atmen Sie tief durch, betätigen Sie sich körperlich. Das hilft den Nebel abzubauen. Und dann gehen Sie weiter.

Helfen Sie auch Ihrem Gesprächspartner wieder zur Besinnung zu kommen. Geben Sie ihm die Zeit, die er braucht. Gerade bei sehr emotionalen Themen ist so eine Besinnungspause sehr wichtig. Zeigen Sie Verständnis für die Emotionen und Bedürfnisse des anderen.

Wenn die Emotionen abgeebbt sind, dann können Sie gemeinsam an einer Win-Win-Situation weiterarbeiten, Argumente austauschen und Lösungen finden.

Mein Tipp: Treffen Sie auch nie im Überschwang der Gefühle Entscheidungen, wenn Sie nicht vorab auch darüber nachgedacht haben. Das gilt insbesondere für Situationen, wo man seelisch schwer verletzt, sauer oder wütend ist. Negative Emotionen können ein stark zerstörende, vernichtende Wirkung haben und langfristige Schäden auf menschlicher Ebene erzeugen. In der Regel tut einem das dann Leid und oft sind die Schäden so groß, dass sie nicht mehr zu heilen sind.

In diesem Sinn: Vorsicht vor dem psychologischen Nebel!

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Und in welcher Schublade stecken Sie?

Schubladen sind ja bekanntlich eine sehr bequeme Einrichtung, – man kann da so gut wie alles reinstecken, verstauen und einschließen. Wenn es um Gegenstände oder Socken geht, dann ist das auch in Ordnung. Nur oft landen auch Menschen in Schubladen und zwar schneller als man denken kann.

Für denjenigen der andere in Schubladen steckt, ist dies recht einfach, komfortabel und eine gute Sache, – es spart schließlich Energie. Man muss sich nicht viele Gedanken machen über die andere Person und „weiß“ genau wie man mit ihr umgehen sollte. Schubladen sind halt eine einfache und praktische Erfindung.

Für den Betroffenen, der plötzlich in einer Schublade landet, ist die Angelegenheit alles andere als gut. In der Tat ist sie mindestens recht nervig. Wer will schon aufgrund eines ersten Eindrucks oder Gesprächs gleich als xyz abgestempelt werden? Am schlimmsten ist ja, dass man nur äußerst schwer aus der Schublade rauskommt.

Letztendlich kennen wir beides. Wie schnell haben wir eine Schublade für andere Menschen aufgemacht oder landen selber drin. In Filmen mag dies noch lustig sein, wenn der arme Hauptdarsteller aufgrund von Meinungen und Vorurteilen beim ersten Anblick gleich in einer Schublade landet und mit einem tiefen Seufzer in Resignation verfällt. Dabei steckt er nämlich sein Gegenüber auch gleich in eine Schublade. Und so starten die Probleme. Ich muss da gerade an den Film „Maria, ihm schmeckt´s nicht!“ denken, wo die italienische Familie geschockt ist von dem „biederen, bleichen, typisch Deutschen“, der da einheiraten will und er im Gegenzug verzweifelt über die „Hinterwäldler“ in Italien. Die vorgefassten Meinungen sind da und alles, was geschieht, wird versucht in Einklang mit den Vorurteilen zu bringen „Die sind eben so die Deutschen (oder die Italiener)!“ So bestätigt sich zwangsweise die eigene Meinung über die anderen.

Im Film ist es noch lustig anzuschauen aber im wahren Leben kann es einen schon Nerven kosten und führt oft zu Streit und Problemen.

Warum ist das so und nicht anders? Warum lieben wir Schubladen und wollen doch selber in keiner stecken?

Schubladendenken vereinfacht ganz enorm unser Leben. Es spart Unmengen an Energie und Denkarbeit. Oft haben wir auch nicht die Zeit, um uns auf unser Gegenüber voll einzustellen und ihn über seine Lebensgeschichte und seine Persönlichkeit auszufragen. Tatsächlich läuft die Einordnung auch größtenteils unterbewusst ab. Ein Blick genügt und wir „wissen“, wen wir da vor uns haben. Auf unserer Wahrnehmung bauen wir dann unser Verhalten gegenüber der Person auf. Es werden tatsächlich Verhaltensprogramme abgerufen, die uns dann auch wieder das Leben erleichtern und eben über unsere Wahrnehmung gesteuert werden.

Beispiel: Sie sehen einen Punker auf Sie zukommen. Scheinbar will der etwas von Ihnen. Panik und Fluchtgedanken machen sich in Ihnen breit, weil Sie mit einem Punker keine positiven Gedanken oder Gefühle verbinden. Dann spricht der Punker Sie an und entpuppt sich als Manager einer Künstlergruppierung, fragt nach dem Weg zum Event XY, bedankt sich und geht wieder. Sie sind erleichtert. Sie leben noch.

Wie das Beispiel zeigt, basiert unser Schubladendenken auf Erfahrungswerten und Annahmen, die nicht in jedem Fall wahr sein müssen aber für uns durchaus wichtige Programme aktivieren können wie Flucht, Schutz, innere Stärke zeigen, Freundlichkeit, Respekt, etc. – alles je nach Situation. Es sind unsere individuellen Erfolgsprogramme, die wir über unsere Wahrnehmung ganz schnell aktivieren müssen.

Oft beziehen wir auch das Verhalten anderer auf uns selbst und stecken uns damit selbst in eine Schublade. Stellen Sie sich einmal vor, Ihr Chef guckt immer so böse, wenn er Sie sieht. Sie denken dann automatisch, dass Sie wieder etwas falsch gemacht haben müssen. Tatsächlich guckt Ihr Chef aber immer so, weil er Probleme zu Hause hat und die haben mit Ihnen nichts zu tun.

Was hilft? Kommunikation hilft! Sprechen Sie miteinander, erklären Sie Ihre Wahrnehmung, vielleicht auch mögliche Bedenken und Ängste. Fragen Sie nach, ob etwas wirklich so ist, wie Sie das wahrnehmen. Nur so lassen sich Vorurteile und Missverständnisse klären für ein besseres Miteinander. Das gilt übrigens auch für Beziehungen.

Stellen Sie sich einmal vor, die Betroffenen im Film „Maria, ihm schmeckt´s nicht!“ hätten einfach mal miteinaner offen gesprochen. der Film wäre dann wahrscheinlich nicht mehr lustig gewesen aber alle hätten sich schnell verstanden und viel Streit und Probleme hätten vermieden werden können.

Kommunikation und echte Verständigung sind alles im Leben. Sie sind die Basis von Glück, Erfolg und Harmonie.

Versuchen Sie es mal! Sie werden staunen!

 

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Glücksschwein oder Pechvogel?

Sie kennen sicher auch Menschen, die echte Glückspilze sind, denen scheinbar alles mit Leichtigkeit gelingt, die sich nie anstrengen müssen, alles kriegen, was sie haben wollen und von allen Seiten mit Geschenken überschüttet werden. Sie gehen vollkommen mühelos durch´s Leben und alles fällt ihnen einfach so zu.

Auf der anderen Seite gibt es Menschen, die sprichwörtlich vom Pech verfolgt werden, wo wirklich alles schief geht, was schief gehen kann, wo das ganze Leben eine einzige Tragödie ist und nichts klappt.

Als normaler Mensch kann man da nur staunen, bei den Glückspilzen neidisch werden und froh sein, dass man nicht zu den Pechvögeln gehört. Zwangsläufig fragt man sich, wie so etwas überhaupt funktioniert, wie man ständig Glück haben kann oder nur Pech erlebt.

Tatsächlich ist beides in erster Linie eine Frage der persönlichen Einstellung, der eigenen Glaubenssätze und der Wahrnehmung. Es ist eine Frage der Verhaltensprogramme im Unterbewusstsein.

Schauen wir uns einmal einen Pechvogel an. Wenn er morgens aufsteht, dann denkt er gleich „Der Tag wird eh schlecht. Ich kriege heute wieder nichts gebacken. Es hat eh alles keinen Sinn. Am besten geh ich wieder schlafen.“. Er sieht die Welt und sich selbst durch eine graue, dunkle Brille. Er „weiß“, dass alles nur schief gehen kann und so erwartet er auch nur Mißerfolg, Pech und Probleme. Er hat sich vollkommen darauf eingestellt. Und selbst, wenn etwas positives geschieht, dann sucht er gleich nach dem Haken und kann sich nicht freuen. Seine innere, negative Haltung strahlt er auch nach außen hin aus und die anderen Menschen nehmen ihn entsprechend negativ wahr. Seine körperliche Haltung ist gedrückt und auch seine Kleidung spiegelt seine negative Selbstwahrnehmung wider. Er ist ständig bereit Pech zu erleben und in jedes Fettnäpfchen hineinzutappen. Er ist rundum auf Mißerfolg programmiert.

Schauen wir uns jetzt zum Vergleich den Glückspilz an. Selbst wenn morgens nicht die Sonne scheint, denkt der Glückspilz „Das wird wieder ein guter Tag!“. Er strahlt sich selbst im Spiegel an, macht sich schön und ist stets gut gelaunt. Er sieht die Welt durch eine sonnige Brille, blendet negatives aus und ist voll und ganz auf positives eingestellt. „Ich hatte stets Glück im Leben und das wird auch immer so sein. Ich liebe das Leben und das Leben liebt mich. Überall gibt es nette Menschen, die mir helfen. Das Leben ist eine einzige Freude und ich bind dankbar für soviel Sonnenschein im Leben.“ Durch seine positive, fröhliche Lebenseinstellung kommt der Glückspilz überall gut an und ist gern gesehen. Seine Leichtigkeit ist ansteckend und die Menschen unterstützen ihn gerne in allen Angelegenheiten.

Pechvogel und Glückspilz sind natürlich zwei Extreme, aber sie zeigen deutlich worauf es ankommt, was wichtig ist im Leben. Eine positive, lebensbejahende Einstellung ist sehr hilfreich, um den Herausforderungen im Leben erfolgreich zu begegnen. Wir tun uns keinen Gefallen, wenn wir alles nur negativ sehen, uns nur auf Probleme konzentrieren, anstatt auf die Lösungen und das Gute im Leben.

Mit Hypnose kann man sehr gut negative Glaubenssätze, eine negative Selbstwahrnehmung und negative Einstellungen auflösen und in ihr positives Gegenteil transformieren. Wir Menschen sind nicht dazu verdammt unglücklich zu sein, sondern wir haben es selbst in der Hand uns positiv zu verändern und damit gleichzeitig auch unser Leben zum Positiven zu wenden.

Verändere Dich selbst, – dann veränderst Du auch Dein Leben!

Machen Sie doch einfach das Beste aus Ihrem Leben!

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Frei von Kopfschmerzen – dank Hypnose!

Stellen Sie sich einmal vor, Sie leiden an schweren Kopfschmerzen, das schon seit Jahren und zwar täglich. Sie können buchstäblich kaum noch aus der Wäsche schauen. Die Augen drehen sich nur noch mit Mühe. Sie schlucken Aspirin schon wie Smarties, haben schon etliche Schmerztabletten ausprobiert und wirklich geholfen hat noch nichts. Ihr Arzt hat Ihnen auch schon die berühmten Hammermittel verschrieben, wo Sie bis zu 6 Stunden unter schmerzhemmenden Wirkstoffen stehen. Sie schmeißen sich die Hammermittel schon jeden Freitag rein, damit Sie wenigstens das Wochenende so einigermaßen schmerzfrei genießen können. Allerdings sind die Nebenwirkungen auch nicht ohne.

Natürlich haben Sie sich schon über die Ursachen der Kopfschmerzen Gedanken gemacht. Sie wissen, dass Sie zuviel am PC arbeiten, dass die Augen zwischendurch Pausen brauchen. Sie wissen auch, dass Sie Entspannungsübungen regelmäßig machen sollten und überhaupt mehr Freizeitausgleich brauchen. Aber irgendwie ist das alles schwierig umzusetzen. Der Job, die Überstunden, die Hektik, der ganze Stress, – eigentlich können Sie gar nicht mehr abschalten. Sie stehen unter Dauerstress. Und in Ihrer knappen Freizeit entfalten sich die Kopfschmerzen erstmal richtig. Eigentlich hält Sie nur noch der Kaffee am Leben, – am besten direkt intravenös und mindestens 12 Stunden pro Tag.

Nach 10 Jahren chronischer Kopfschmerzen hören Sie zufällig von den Anwendungsmöglichkeiten von Hypnose und probieren es einfach mal aus. Hypnose sagt Ihnen vielleicht nicht viel, aber Sie sind mutig und im besten Fall hilft es ja.

Sie machen also einen Termin aus und unterhalten sich im Vorgespräch mit Ihrem Hypno-Coach über Ihr Anliegen und alle relevanten Faktoren. Ihnen wird bewusst, das Kopfschmerzen nicht einfach mit ein paar Pillen zu beheben sind, wie Arzt und Pharmaindustrie suggerieren. Die Ursachen sind tatsächlich viel komplexer und so geht es auch eher um Selbstwahrnehmung und Verhaltensänderungen als um Symptombehandlung. Das leuchtet ein.

Als nächstes geht es in die Hypnose, – gut entspannt. Sie merken richtig, wie wohltuend diese tiefe Entspannung ist und wie sich auch die Verkrampfungen im Kopfbereich lösen. Ihr Hypno-Coach geht mit Ihnen auf eine Reise zu den Ursachen Ihrer Kopfschmerzen. Er erklärt Ihnen, dass es in der Regel oft versteckte Ursachen für Probleme gibt, die man ohne Hypnose so gut wie nie finden würde. Ihr Unterbewusstsein ist offen und bereit, die unterschiedlichen Ursachen und Aspekte Ihrer Kopfschmerzen zu erforschen. Als erstes stellt sich heraus, dass ein Teil der Kopfschmerzen etwas mit einer schweren Lungenentzündung in Ihrer Jugend zu tun hat, wo Sie sehr starkes Fieber hatten. Dies hat damals schon für Kopfschmerzen gesorgt und auch für eine übermäßige Hitze im Kopf. Ihr Unterbewusstsein wird gefragt, ob es noch weitere Ursachen für die ungewöhnlich intensiven Kopfschmerzen gibt. Ja, tatsächlich. Sie werden weiter in Ihre Vergangenheit geführt und erleben sich plötzlich als eine andere Persönlichkeit, die offensichtlich in einer anderen Zeit auf einem Bett liegt und mit dem Tod ringt. Ein Arzt sitzt neben Ihnen und sagt, dass man nichts tun könnte. Das Fieber sei zu stark. Wahrscheinlich würden Sie die Nacht nicht überleben. Sie fühlen Ihre Erschöpfung und das starke Fieber und Sie wissen, dass Sie tatsächlich daran sterben werden – in einem früheren Leben daran gestorben sind. Wieder wird Ihr Unterbewusstsein gefragt, ob es noch weitere Ursachen für die Kopfschmerzen gibt. Ja, – und Sie gehen weiter in die Vergangenheit, in die Situation, die ursächlich war. Sie sind Zeuge, wie ein Mann erschossen wird, – direkt in die Schläfe und Ihnen wird klar, dass Sie dieser Mann sind, dass Sie in einem früheren Leben an diesem Kopfschuss gestorben sind. Ihr Unterbewusstsein sagt, dass dies alle primären Ursachen für die Kopfschmerzen in diesem Leben sind, – abgesehen von der offensichtlichen Überlastung am Bildschirm und der mangelnden Work-Life-Balance. Ihr Unterbewusstsein wird gefragt, ob die Kopfschmerzen zusammen mit den Ursachen aus der Vergangenheit aufgelöst und harmonisiert werden können. Es antwortet mit Ja. Ihr Hypno-Coach macht jetzt mit Ihnen eine intensive Blockadenlösung und Revitalisierung. Anschließend gehen Sie interaktiv mit ihm unter Hypnose die Möglichkeiten durch, Ihr Leben positiv zu verändern. Sie können tatsächlich fühlen, es erleben wie es ist, wenn Sie mehr Freizeit, mehr Balance und mehr Frieden in Ihr Leben bringen. Das fühlt sich einfach gut an und Sie wissen, dass Sie dadurch auch leistungsfähiger sind und Ihre Kopfschmerzen weiter reduzieren können. Ihr Hypno-Coach leitet Sie aus der Hypnose aus und Sie unterhalten sich noch darüber wie Sie die Hypnose erlebt haben und wie real die Situationen aus den früheren Leben sich angefühlt haben. Plötzlich wird Ihnen bewusst, dass Sie genau an der Stelle, wo die Kugel in Ihre Schläfe eingedrungen war, ein Muttermal haben. Ihr Hypno-Coach bestätigt Ihnen, dass frühere Verletztungen häufig in Form solcher Male am Körper zu finden sind.

Wieder zu Hause, denken Sie noch einmal über Ihre Erlebnisse nach. Die Welt ist doch anders als man so denkt. Offensichtlich geht das Leben nach dem Tod weiter, – egal, ob man Atheist ist oder nicht. Nach der intensiven Hypnoseanwendung fühlen Sie sich irgendwie befreit. Alles geht leichter und auch die Kopfschmerzen beschränken sich auf die Überlastungserscheinungen am Computer. Ihre Einstellung hast sich geändert und Sie gönnen sich nun mehr Pausen und trinken weniger Kaffee – und es hilft tatsächlich!

Wer hätte das gedacht!

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PS: Der Besuch eines Hypno-Coaches ersetzt nicht den Besuch beim Arzt, Heilpraktiker oder Psychotherapeuten. Hypno-Coaches arbeiten ausdrücklich im nichtmedizinischen Bereich, können aber auf Wunsch mit einem Arzt, etc. zusammenarbeiten. Rückführungen entspringen nicht der Phantasie, sondern sind reale oft auch spontane Erinnerungen an die eigene Vergangenheit. Das gilt auch für Atheisten, Nihilsten und Materialisten. Eine „Glaube“ an frühere Leben ist absolut nicht erforderlich.

 

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