Archiv für Oktober 2013

Die Flucht in die Arbeit

Sind Sie auch auf der Flucht? Wovor flüchten Sie und wohin? Oder sind Sie vielleicht auf der Flucht und wissen es gar nicht, verdrängen es vielleicht sogar? Heutzutage sind sehr viele Menschen Flüchtlinge im psychologischen Sinne.

Wenn wir Menschen uns überfordert fühlen, wenn die Lebenssituation uns überlastet, wenn wir nicht mehr wissen wie es weitergehen soll, wenn die Realität zu hart und zu düster ist, dann neigen wir zum Fluchtverhalten.

In früheren Zeiten, als alles noch recht simpel war im Leben, ist man einfach dort hingegangen, wo die Lebensbedingungen besser waren. Damals war der Mensch noch frei oder freier als heute und so war es nicht unüblich, dass jeder sich seinen Platz zum Leben gesucht hat oder je nach Bedarf einfach weiter gezogen ist.

Heutzutage besteht oft nicht mehr oder nur sehr eingeschränkt die physische Fluchtmöglichkeit und so verlagert sich die Flucht aus der Überforderung auf die psychische Ebene. Man kann eben nicht einfach Mal seinen Wohnort wechseln, seinen Arbeitgeber, seinen Beruf, die Verwandtschaft, etc. Und so flüchten sich viele Menschen in eine bessere Welt, wo das Böse ausgeblendet wird, wo Frieden herrscht, wo es Glücksgefühle gibt, – dank Alkohol, Zigaretten und harten Drogen. Schon die kleine Zigarettenpause zwischendurch schafft Erleichterung, eine kleine, kurze Flucht in einen besseren, entspannten Zustand, um dann wieder in die stressige Realität mit mehr Energie zurückzukehren – bis zur nächsten Zigarettenpause. Oder das Bierchen am Abend, um den stressigen Tag im Büro zu vergessen, einfach abschalten. Oder der Vollrausch jedes Wochenende, um den ungeheuren Leistungsdruck im Studium zu überleben. Es gibt viele Fluchtmöglichkeiten heutzutage und eigentlich seit Menschengedenken. Bekanntermaßen gibt es gesundheitsschädliche Varianten und positive Ausgleichsmöglichkeiten. Während der eine sich dem Alkohol hingibt, geht der andere ins Fitnessstudio oder macht Yoga.

So haben wir im Prinzip immer die Wahl zwischen bewusstem, positiven Ausgleich und einer eher negativ geprägten Flucht in eine andere Welt, oft durch Suchtmittel provoziert.

Was vielen Menschen nicht wirklich bewusst ist, ist das Überarbeitung durch regelmäßige Überstunden, – das Workaholic-Dasein insgesamt, auch eine Flucht darstellt. Workaholics flüchten vor ihrem Privatleben, ihrer Beziehung, ihrer Familie, ihrer Freizeit und auch vor sich selbst. Oft erscheint es leichter sich in der Arbeit zu verlieren, als sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, sich selbst wahrzunehmen, private Probleme zu bewältigen. Es ist einfacher sich im Job aufzureiben als sich selbst zu fragen, wer man eigentlich ist, was man eigentlich vom Leben erwartet, was der persönliche Sinn im Leben sein könnte, ob es nicht auch Alternativen gibt zur aktuellen Lebenssituation. Heutzutage werden die Menschen mit „Wissen“ vollgestopft wie eine Mastgans, in der Schule, in der Ausbildung, von den Medien, so dass sie nie wirklich die Gelegenheit haben, über sich und ihr Leben nachzudenken. Es scheint auch keine Notwendigkeit mehr dafür zu geben, da die Gesellschaft schon alles vorgibt. Und offensichtlich erzeugt dies eine gewisse innere Leere, ein „funktionieren müssen“, ohne wirklichen Sinn, ein Leben für die Rentenzeit oder um sich ein gutes Auto leisten zu können und Urlaub jedes Jahr. Sinnlosigkeit und innere Leere sind wie der Tod, – unerträglich. Und auch das „Funktionieren“, – wie eine Maschine, ist unerträglich, dem Leben zuwider.

Und so sorgen viele Menschen heutzutage für eine Dauerbelastung im Job, so dass sie ständig beschäftigt sind, um sich nicht mit sich selbst und der inneren Leere auseinandersetzen zu müssen. Dies führt dann natürlich zu noch mehr Stress am Arbeitsplatz und wirkt noch ansteckend und „leistungssteigernd“ auf die Kollegen. Und dann kommt der Burnout oder der Herzinfarkt oder direkt der Karoshi – der Tod durch Überarbeitung, wie es bei den Japanern heißt.

Nun stellen Sie sich einmal vor, dass Sie genau den Sinn Ihres Lebens kennen, dass Sie glücklich sind, sich im Kreis Ihrer Familie aufgehoben fühlen, einen Freundeskreis haben, Ihren Hobbys nachgehen, sich rundum wohl und fit fühlen. Was meinen Sie? Würden Sie in dieser Situation irgendeinen Sinn oder eine Notwendigkeit darin erkennen sich im wahrsten Sinne des Wortes tot zu arbeiten? Wahrscheinlich nicht. Ganz im Gegenteil, Sie würden Ihre Arbeit tun und sich dann auf Ihr Privatleben freuen, auch Pausen während der Arbeit einlegen – für Ihre Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Und neue Kraft würden Sie aus Ihrem glücklichen Familienleben ziehen, aus Ihren Hobbys und den gemeinsamen Unternehmungen mit Ihren Freunden. Und wahrscheinlich würden Sie gesund und fit alt werden und das Leben genießen.

Letztendlich haben Sie es in der Hand. Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben. Lösen Sie Ihre privaten Probleme, stellen Sie sich Ihren persönlichen Herausforderungen, lassen Sie sich unterstützen, falls nötig, erforschen Sie den Sinn in Ihrem Leben und sorgen Sie für einen positiven Ausgleich, für positive Energiequellen. Das Leben hat weit mehr zu bieten als das mechanische Funktionieren in der Arbeitswelt. Wir sind keine Maschinen, die irgendwann einfach entsorgt werden. Wir sind Menschen und es liegt an uns unsere Welt menschlicher zu gestalten, lebenswerter.

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Blitzermarathon, Verkehr und die Psychologie

Heute (Do, 10.10.2013) ist es wieder so weit. Der Blitzermarathon steht bevor. Gnadenlos werden die Temposünder erkannt und hart bestraft. Endlich!

Radarfallen, mobile Blitzer und alle ausgeklügelten Spezialanlagen, um Temposündern auf die Schliche zu kommen, dienen alle nur der Sicherheit und der Aufrechterhaltung der Ordnung. Sünder müssen bestraft werden, – das lehrt uns schon die Bibel. Temposünder insbesondere.

Mal ganz unter uns – sind Sie auch ein Sünder? Haben Sie schon viel gesündigt? Und, – bereuen Sie? Haben Sie schon Buße getan? Wurde Ihnen vergeben? Konnten Sie sich selbst vergeben?

Nun kann man darüber philosophieren, wer oder was ein Sünder ist und wie eine angemessene Strafe aussehen sollte. Ich möchte aber hier an dieser Stelle einmal einen psychologischen Blick auf die ganze Thematik werfen, was auch durchaus interessant und sogar bewusstseinserweiternd sein kann.

Worum geht es eigentlich?

Ganz fundamental geht es darum, von A nach B zu kommen. Im Idealfall würde man Scotty Bescheid geben und Scotty würde einen dann in Null-Zeit von A nach B beamen. Man würde sich also komplett den Weg, die Zeit und den Aufwand sparen, um von A nach B zu kommen. Leider klappt das noch nicht so ganz mit dem beamen. Deshalb kostet es uns immer eine gewisse Menge an Zeit, Aufwand und auch Nerven, um insbesondere heutzutage von A nach B zu kommen. Wir verbringen sehr viel Zeit im Auto, in der Bahn und manche auch im Flugzeug. Und diese Zeit  hat keinen Selbstzweck, im Gegenteil ist es die Verschwendung kostbarer Lebenszeit und weil es alles andere als ein Vergnügen ist im Auto, etc. von A nach B zu fahren, kostet es auch noch unser Wohlbefinden, die Gesundheit. Bekanntermaßen gehört Stress zu den Krankheitsauslösern Nummer 1. Und wer ist heutzutage nicht schwer gestresst und frustriert, wenn er jeden Tag mit Millionen anderen Autofahrern im Stau steht oder dichtgedrängt im Zug oder Bus sitzt, wenn er denn einen Platz bekommt.

So können wir schon mal festhalten, dass die Fahrt von A nach B unheimlich viel Zeit kostet, sie eine Verschwendung kostbarer Lebenszeit ist und auch noch abträglich für die eigene Gesundheit und das Wohlbefinden ist. Tatsächlich ist Zeit mittlerweile eines der kostbarsten und knappsten Dinge, die wir haben. Wer hat denn schon Zeit heutzutage?

Nun ist das, was ich hier schreibe, leicht und logisch nachvollziehbar. Auf dieser Basis wäre es nun weitergehend auch logisch gewisse Ziele zu formulieren oder abzuleiten:

Z. B. so schnell von A nach B zu kommen, wie es möglich ist, dabei also Zeit, aber auch Aufwand, Energie einzusparen. Selbstverständlich muss auch ein hohes Maß an Sicherheit für alle Beteiligten gewährt werden. Klingt auch logisch oder?

Auf der Basis wiederum könnte man sich nun Gedanken machen, wie man Autos oder Fahrzeuge so entwickelt, dass sie möglichst schnell fahren, dabei möglichst effizient sind, also Energie/Aufwand sparen und gleichzeitig möglichst sicher für alle Beteiligten im Verkehr sind.

Es geht aber natürlich auch um weitere Faktoren wie die Straßen oder Wegeführung, die Regulation des Verkehrs, die Verkehrsteilnehmer selber und die Beantwortung der Frage, warum man eigentlich von A nach B fahren muss oder will.

Nun ist das alles nachvollziehbar und logisch. Da könnte man sich natürlich fragen, warum werden Straßen nicht besser ausgebaut, warum stehen wir alle ständig im Stau, warum quälen wir uns in überfüllten Bussen und Wagons, warum müssen wir in eine andere Stadt fahren, um zu arbeiten und um einzukaufen, warum gibt es kein intelligenteres „Transportsystem“, tja, warum eigentlich nicht?

Hier begegnen wir wieder einer typisch menschlichen Eigenschaft, – dem Vermeidungsverhalten. Alles, was unsere Gehirnzellen aktivieren könnte, wird vorsichtshalber vermieden, denn Fortschritt, Lösungen finden, sich in Bewegung versetzen – all das kostet enorm viel Energie und wer will schon unnötig Energie verschwenden?

Dementsprechend geschieht Fortschritt, wenn überhaupt, nur in kleinsten Schritten über lange Zeiträume hinweg.

Zu dem Vermeidungsverhalten gesellen sich ja auch noch andere Faktoren mit gewaltiger, blockierender Kraft. Es sind unsere Ängste, die Zweifel, die ganzen Emotionen, die Konzentration auf negative Szenarien, den Worst Case, was wäre wenn, die Probleme, all die Schwierigkeiten und Kosten, und wer weiß schon, was der Fortschritt bringt, bestimmt nichts Gutes und bis jetzt ging doch auch alles ohne Fortschritt, ohne Veränderungen, warum sollten wir also etwas ändern wollen? Lassen wir lieber alles so wie es ist. Und dann gibt es noch die Mühlen der Bürokratie, die bekanntlich sehr langsam mahlen. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann warten sie auch heute noch…

Also, was ist dann die „Lösung“, wenn wir keine Lösung haben wollen?

Ganz einfach, wir gehen den Weg des geringsten Widerstandes, – wie es in der Natur üblich ist. Wir warten und hoffen auf bessere Zeiten und bis sie kommen, betreiben wir die bewährte Politik der ruhigen Hand. Das alte, „gute“ wird eben ausgebessert, geflickt und repariert. Die Menschen müssen das verstehen. Und so pflastern unzählige Baustellen die Straßen und beruhigen den eh schon zähfließenden Verkehr noch mehr. Und auch die Schlaglöcher werden mit neuen Temposchildern „ausgebessert“.

Der Verkehr muss ja „beruhigt“ werden, damit wir möglichst langsam von A nach B kommen. Vielleicht werden in naher Zukunft auch noch Schlaftabletten an die Verkehrsteilnehmer verteilt, damit der Verkehr noch ruhiger verläuft.

Scheinbar ist ein möglichst ruhiger Verkehr ein Ideal der heutigen Zeit. Unsere Ideologen vermitteln uns ja auch damit eine höhere Sicherheit und die Schonung der Umwelt.

Nun gibt es aber trotzdem brutale, wahnsinnige, irre, gemeingefährliche Raser, die sich nicht punktgenau an die Tempolimits halten. Dafür wurden die Radarfallen erfunden, um die Temposünder zu überführen und ihrer gerechten Strafe zuzuführen. Denn nur so kann man den wahnsinnigen Rasern Einhalt gebieten. Soweit die Ideologie.

Lassen Sie nun einmal darüber nachdenken. Ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass kein einziges Auto von alleine sich an den Tempolimits orientiert und maximal 30 oder 50 oder 70, etc. fährt? Warum eigentlich nicht? Stattdessen soll der Fahrer immer auf den Punkt 30, 50, 70, etc. fahren, was rein psychologisch nahezu ein Ding der Unmöglichkeit ist. Die Fahr im Auto beansprucht schon unsere volle Konzentration und Aufmerksamkeit, da kann keiner ständig auf die Tachoanzeige schauen. Vielmehr bewegen wir uns in einem „Flow“ mit den anderen Autofahrern und fahren entsprechend der Umweltbedingungen wie Tageszeit, Wetter, Straßensituation, etc.

Davon ausgehend, wäre es weit hilfreicher und intelligenter, wenn wir statt Tempolimit Schildern, Schilder mit Tempoempfehlungen hätten, die einen gewissen Geschwindigkeitsbereich abdecken oder an gewisse äußere Bedingungen geknüpft sind. Empfehlungen sind immer positiv und hilfreich. Und wenn man nicht Punkt 50 km/h fahren muss, sondern einen Bereich von 40-60 km/h empfohlen bekommt, dann wirkt das psychisch sehr entspannend, stresslindernd.

Doch wir sind an das Prinzip von „Recht und Ordnung“ gewöhnt und psychologische Gesichtspunkte kommen vielleicht irgendwann mal in der Zukunft in Betracht.

In den Niederlanden wurde einmal eine Langzeitstudie zu Tempolimits gemacht, wo auch Radarfallen eingesetzt wurden. Das Ergebnis war „erstaunlich“ für die ideologisch orientierten Wissenschaftler. Sie mussten feststellen, dass die Verkehrsteilnehmer aus Angst vor den Radarfallen langsamer gefahren sind als nötig und so der Verkehr zähflüssig geworden und auch die Zahl der Unfälle gestiegen ist, obwohl die Tempolimits eigentlich für das Gegenteil sorgen sollten. Angst und Stress vor Bestrafung haben also den Verkehr behindert, die Gesundheit der Autofahrer negativ beeinflusst und die Sicherheit gefährdet. Mit freundlichen Geschwindigkeitsempfehlungen wäre dies wohl nicht passiert. Zumindest wurden die Tempolimits und Radarfallen entschärft. Ansonsten haben die Niederlande klare Tempolimits und viele Radarfallen, auf die in der Regel auch hingewiesen wird. So funktioniert ihr System.

In Deutschland sieht es aber ganz anders aus. Wir können uns hier weder für noch gegen Radarfallen entscheiden und so trifft der Autofahrer ab und an auf eine Radarfalle und ab und an ist er zu schnell und wird zum Temposünder.

Offiziell sollen die Radarfallen für Recht und Ordnung sorgen und die Raser bestrafen. So soll mehr Sicherheit für alle erreicht werden. Ich finde diese Vorstellung einfach nur wundervoll. Man könnte es auch als infantiles Wunschdenken bezeichnen.

Denken wir einmal darüber nach. Trotz dem vermehrten Einsatz von Radarfallen gibt es immer noch Temposünder. Offensichtlich lernen sie nicht aus ihren Sünden und die Strafen zeigen auch nicht die erwünschte Abschreckung. Ganz im Gegenteil, die meisten Temposünder sind höchstens schwer verärgert über die sogenannte Abzocke durch die Wegelagerer am Straßenrand. Wie kann das sein?

Psychologisch gesehen, geht es noch um andere Sachen als Bußgelder und Sünden. In dem Moment, wo ein Raser geblitzt wird, erschreckt er sich, was oft Auswirkungen auf den Verkehr hat, – beispielsweise wird stark abgebremst, was die Verkehrssicherheit gefährdet. Wenn der Fahrer noch gesundheitlich angeschlagen ist, kann er durch die Aufregung auch noch psychische oder sogar körperliche Störungen zeigen, eventuell einen Anfall bekommen oder ähnliches. Eine solche Situation ist jedenfalls nicht gesundheitsfördernd, sondern fördert die Ausschüttung von Stresshormonen mit allen Folgen.

Wenn es den Verantwortlichen wirklich um Sicherheit und nicht um ganz andere Dinge gehen würde, dann würden Radarfallen nicht punktuell eingesetzt, sondern flächendeckend. Denn nur so wird mit größtmöglicher Sicherheit die Beachtung der Tempolimits durchgesetzt. Wenn jeder weiß, dass überall Radarfallen stehen, wird kein Mensch die Motivation verspüren schneller als erlaubt zu fahren. Das zeigen Länder wie die Niederlande und die Schweiz. Raser gibt es da nicht. Aber wenn die Autofahrer in Deutschland keine eindeutigen Verhältnisse haben, dann werden sie immer wieder Opfer von Radarfallen und gefährden damit die Sicherheit auf den Straßen.

Gerade was Radarfallen angeht, kann es nur eine Lösung geben, entweder flächendeckend oder gar nicht. Alles andere dient nur gut bekannten Zwecken und fördert den Unmut der Bürger.

Vielleicht schaffen wir Menschen noch den nächsten evolutionären Sprung, nicht einen technischen, sondern den längst überfälligen, geistig-seelischen hin zu einer größeren Reife und einer positiven Einstellung gegenüber uns selbst und der Umwelt.

Vielleicht hört irgendwann einmal das „Kämpfen“ und „Bestrafen“ auf. Die menschliche Steinzeit sollte schon längst hinter uns liegen.

Bis dieser Fortschritt geschieht, kann man auch selbst einiges machen, um besser, stressfreier und entspannter von A nach B zu kommen. Wie Sie bereits wissen, geht es immer nur darum das Beste aus seinem Leben zu machen.

Allgemein ist es sehr gut, wenn man sich genügend Zeit nimmt, auch und insbesondere für die ungeliebten Fahrten zum Arbeitsplatz. Fahren Sie nicht auf den letzten Drücker. Nehmen Sie sich Zeit, denn Zeitdruck und Stress haben wir alle eh schon genug, da müssen wir uns nicht noch selbst stressen.

Gestalten Sie sich Ihre Fahrt so angenehm wie möglich. Positive Rahmenbedingungen schenken Energie. Sie können schöne Musik hören – anstelle des Radios, im Auto können Sie sich auch mit einem angenehmen Duft positive beeinflussen, im Zug ein gutes Buch lesen oder mit einem Hörbuch in eine andere Welt abtauchen und jedes Mal, wenn Sie kurz davor sind sich zu ärgern, können Sie ganz bewusst zu sich selbst sagen „Stop! Das ist es nicht wert. Ich bleibe locker und entspannt! Denn das tut mir gut!“ und dann atmen Sie ganz bewusst tief ein und aus, bis Sie sich wieder beruhigt haben und denken Sie an etwas positives, dass Ihnen Freude bereitet. Wenn Sie das ein paar Mal geübt haben, dann machen Sie das von ganz allein und Sie werden sich dadurch weniger aufregen und mehr vom Leben haben. Falls möglich, machen Sie auch zwischendurch ein wenig Gymnastik, recken und strecken Sie sich, spannen Sie all Ihre Muskeln mal an. Das tut gut und entkrampft, Ihre Energien können wieder besser fließen. Und vielleicht sind Sie nicht allein unterwegs, da bietet sich dann eine nette Unterhaltung an, die all den Stress und auch die Zeit vergessen lässt.

Machen sie das Beste aus Ihrer Situation und ärgern Sie sich nicht über unsere Straßenverhältnisse, Blitzer und unpünktliche, überfüllte Züge. Ärger und Stress ändern nichts an der Situation, vermiesen Ihnen aber das Leben und schaden Ihrer Gesundheit. Also, sagen Sie bewusst „Nein!“ dazu und „Ja!“ zu mehr Gelassenheit und Lebensfreude, zu einer positiveren Einstellung zum Leben.

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