Archiv für die Kategorie Burnout Syndrom

Arbeitest Du noch oder lebst Du schon?

Wenn Sie nicht das Glück hatten, im Lotto zu gewinnen oder als Kind reicher Eltern groß zu werden, arbeiten Sie wohl mehr als dass Sie richtig leben. Die Arbeit frisst heutzutage den größten Teil unserer Zeit, – 8 Stunden plus 1-2 Stunden Fahrzeit plus Überstunden und das 5 Tage die Woche. Dann gilt es nebenher noch sämtlichen anderen Pflichten nachzukommen, wie Einkaufen, Putzen, Waschen, Familie verpflegen, etc. Da bleibt dann selbst am Wochenende kaum noch Zeit für das eigentliche Leben, für das einfache Menschsein und Miteinander, von Hobbys ganz zu schweigen. Vielleicht will und muss man noch seine alten Eltern versorgen, die Kinder in die Schule bringen, Hausaufgaben mit ihnen machen oder ist alleinerziehend, etc. Dann bleibt noch weniger Zeit fürs Leben. So bewegen sich die meisten von uns in einem endlosen Hamsterrad, dass sich immer schneller dreht und sich mehr und mehr unserer Kontrolle entzieht. Da ist es kein Wunder, wenn eines Tages der Zusammenbruch kommt, der Burnout oder Herzinfarkt. Selbst, wenn Sie noch durchhalten, steht die Frage im Raum, wie lange Sie es noch schaffen. Denn unsere Rente ist nicht sicher bzw. es ist nur sicher, dass die Rente immer kleiner wird und immer später kommt, so dass wir auch im hohen Alter in der Regel arbeiten müssen, um unser Überleben zu sichern.
Dann haben wir unser ganzes Leben im Hamsterrad von Schule, Ausbildung, Beruf und Nebenjobs verbracht, um uns dann zu verabschieden. Da bleibt dann die offene Frage nach dem eigentlichen Sinn unseres Lebens. Ein Leben für die Arbeit?!?
Nun kommt zwangsläufig die Frage auf, ob und wie wir dem Hamsterrad entkommen können oder ob wir zumindest die Geschwindigkeit verringern können, – für mehr Lebensqualität und Freiheit.
Hier gilt es sich möglichst früh verschiedene Optionen bewusst zu machen und auch kreativ zu werden, da der klassische “Karriereweg” über eine hochwertige und langwierige Ausbildung heutzutage nicht mehr funktioniert.
Stellen Sie sich einmal vor, Sie sind Arzt, arbeiten sehr viel und tragen viel Verantwortung. Ihr Einkommen ist nicht überragend. Sie haben viele Jahre in Ihre Ausbildung investiert und zweifeln so langsam, ob das alles so sinnvoll war. Da kommt ein Handwerker in Ihre Praxis und erzählt Ihnen, dass er top verdient, weil er gerade sehr gefragt ist. Es stellt sich heraus, dass er drei mal so viel verdient wie Sie selbst und dass bei weniger Überstunden, weniger Ausbildung, weniger Verantwortung, etc. Was machen Sie? Sie schließen Ihre Praxis, nutzen Ihre Intelligenz und betätigen sich erfolgreich als Handwerker. Dies hat tatsächlich ein Arzt in England gemacht, der dann Fliesenleger und Installateur wurde.
Ein anderes Beispiel: Stellen Sie sich vor, Sie sind Student und verkaufen nebenher Kleidung bei Ebay, um Ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Nach fast 7 Jahren Studium und den ersten Jobs als Dipl.-Ing. in Büros stellen Sie fest, dass Sie als Student nebenher durch den Verkauf der Kleidung mehr Geld verdient haben als jetzt in Ihrem eigentlichen Beruf und das in Vollzeit. Was sagt uns das? Es zeigt ganz klar, dass sich ein Studium nicht zwangsläufig lohnt und dass der Handel mit Produkten selbst nebenberuflich lukrativ sein kann. Auch dieser Fall ist real.
Im Prinzip geht es also eher darum smart Geld zu verdienen als lange Ausbildungen zu absolvieren oder einen sozialen Status zu erreichen, der zwar Anerkennung bringt, aber ansonsten nur Stress und wenig Einkommen. Je leichter, schneller, besser wir Geld verdienen, desto mehr haben wir vom Leben, desto mehr Freiheit gewinnen wir und desto besser können wir uns dem unseligen Hamsterrad entziehen. So lautet dann auch die betriebswirtschaftliche Formel “Mit möglichst geringem Aufwand einen möglichst hohen Gewinn realisieren!” Dazu kann man noch hinzufügen, dass einem die Tätigkeit Spaß machen sollte und wenn man eine Nische besetzen kann oder etwas besser macht als andere, dann ist es perfekt.
Dank Internet und anderen technischen Entwicklungen besteht heute die Möglichkeit Geschäftsprozesse zu minimieren, Aufwand zu reduzieren und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Teilweise ist es sogar möglich nach einem höheren Aufwand in der Startphase seine Arbeit auf ein absolutes Minimum zu reduzieren und gleichzeitig ein wachsendes Einkommen zu erzielen. Viele Internetshops funktionieren nach dem Prinzip, da Lagerhaltung, Versand, etc. automatisiert oder ausgelagert sind. So gibt es tatsächlich schon so einige Leute, die nur wenige Stunden pro Woche “arbeiten” und den Rest der Zeit frei gestalten, sich ihren Projekten widmen oder Hobbys pflegen.
Man nennt dies auch u. a. passives Einkommen, weil nicht mehr wirklich aktiv dafür gearbeitet werden muss. Hier zeigt sich der Handel mit Produkten oder Informationen als optimale Möglichkeit. Auch der Bereich der Weiterbildung oder Spezialausbildung kann sehr lukrativ sein. Hier gibt es mittlerweile E-Learning Plattformen, wo ein großes Publikum erreicht werden kann und so die betriebswirtschaftliche Formel der (positiven) Gewinnmaximierung realisiert wird.
Generell ist es wichtig darauf zu achten, dass Produkte wie auch Businesskonzept langfristig auf die Win-Win-Situation für alle Beteiligten ausgerichtet sind. D. h. Qualität für den Kunden und positives Miteinander, wo alle nur gewinnen. Ein solches Produkt feiert gerade seinen weltweiten Siegeszug und jeder kann sich am Erfolg beteiligen, – für mehr Nebeneinkommen pro Monat oder einem hohen Einkommen bei entsprechendem persönlichen Einsatz. Schon viele Menschen haben sich so aus dem Hamsterrad befreit oder sich zumindest ein leichteres und besseres Leben ermöglicht.
Auch Sie können mehr aus Ihrem Leben machen, – mehr Freiheit genießen, mehr Leichtigkeit, mehr Wohlbefinden, mehr Freizeit, mehr Glück und Sicherheit. Manchmal erfordert es nur ein wenig Umdenken und das Ergreifen von Chancen, die sich einem gerade bieten.
Wenn Sie mehr über das Produkt und Ihre Einstiegsmöglichkeiten erfahren möchten, dann melden Sie sich bei mir. Ich unterstütze Sie auch gerne in dem Prozess eine Alternative für Ihr Hamsterrad zu finden oder es zumindest zu entschleunigen.
Das Leben ist mehr als Arbeit. Fangen Sie wieder an zu leben! Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben! Jetzt! Ergreifen Sie Ihre Chancen! Nutzen Sie Ihre Möglichkeiten! Befreien Sie sich vom Hamsterrad! Folgen Sie Ihrer wahren Berufung! Dann können Sie sich voll entfalten und richtig aufblühen!
Ich unterstütze Sie gerne!
Herzlichst, Ihr
Falco Wisskirchen

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Leiden Sie auch unter Vitalstoffmangel?

Sie wissen es nicht? Oder vielleicht ahnen Sie es? Vielleicht fühlen Sie sich ausgebrannt, schwer gestresst, entnervt, erschöpft oder sogar richtig krank? Vielleicht waren Sie auch schon beim Arzt?
Aber Vitalstoffmangel?!? Sie? Niemals! Sie ernähren sich doch gut, essen alles, was schmeckt und die Sachen im Supermarkt sehen doch gut und gesund aus. Und ab und an mal eine Cola, Schokoriegel oder McDonalds schaden doch nicht. Sie hungern ja schließlich auch nicht. Wirklich nicht?
Unsere Nahrungsmittel unterliegen heutzutage industriellen Verarbeitungsprozessen, die u. a. dafür sorgen, dass sie sehr sehr lange haltbar bleiben, auch nach langer Lagerungszeit von mehreren Monaten und teilweise Jahren noch toll aussehen und sich scheinbar frisch und gesund im Supermarkt präsentieren. Dabei werden sämtliche Tricks genutzt, – ob es spezielle Konservierungsgase sind, die das Fleisch frisch aussehen lassen oder ob es spezielle Lampen sind, die in der Gemüseabteilung für ein frisches Aussehen von Obst und Gemüse sorgen, – es ist egal und im schlimmsten bzw. normalen Fall werden Unmengen von Konservierungsstoffen den Produkten untergemischt, inklusive Geschmacksverstärker und künstlicher Farbstoffe. Hauptsache, es sieht gut aus und hat einen intensiven Geschmack. So kommt es dann auch nicht wirklich mehr auf den Inhalt an.
Durch die umfangreiche Verarbeitung der Lebensmittel werden Vitalstoffe zerstört, so dass am Ende der Produktion oft nur minderwertige Nahrungsmittel stehen, die auch noch mit ungesunden, Vitalstoff verbrauchenden Substanzen versetzt sind. Vereinfacht gesagt, bekommt der Körper heutzutage bei normaler Ernährung vitalstoffarmen Müll zu essen, der mehr belastet als er der Gesundheit nützt. Hier siegt die Menge über die Qualität, – wenn der Bauch voll ist, dann ist noch lange nicht der Bedarf an Vitalstoffen gedeckt.
Selbst die Menschen, die sich vermeintlich gesund ernähren, leiden häufig an Vitalstoffmangel, – ganz einfach, weil die Bio- & Ökoprodukte auch nicht zwangsläufig von hoher Qualität sind. Da fehlen vielleicht ein paar Giftstoffe, Pflanzenschutzmittel, aber wie es mit den Nährstoffen aussieht, ist eine andere Frage. Heutzutage werden Obst und Gemüse vielfach viel zu früh geerntet und reifen dann in Lagerhäusern, auf dem Transport-Schiff oder im Supermarkt nach. Diese künstliche Reifung ist mit der natürlichen aber nicht zu vergleichen, da die Sonne fehlt und auch die weitere Versorgung mit Nährstoffen und Wasser durch die Pflanzen oder Bäume selbst.
Ganz drastisch werden einem die Unterschiede klar, wenn man z. B. auf einer griechische Insel in einer kleinen, abgelegenen Taverne sitzt, frischen Fisch mit Salat und einem Glas Saft bestellt. Ein paar Meter vor der Taverne ist das kleine Gemüsefeld, wo Tomaten, Gurken, etc. wachsen und natürlich reifen. Der Fisch ist zwar klein, aber frisch gefangen. Der Saft ist frisch gepresst, – aus Orangen und Zitronen, die auch auf der Insel wachsen. Und der Salat kommt frisch vom Gemüsebeet. Und wenn man sich nun dieses Essen gönnt, dann stellt man fest, dass es einfach phantastisch gut schmeckt, dass es voller Vitalität, voller Frische und Energie steckt, dass es wahre Geschmacksexplosionen im Mund erzeugt, von denen man gar nicht genug bekommen kann. Es ist ein wahres Wunder. Jeder Bissen macht glücklich und man kann förmlich schmecken, wie die Tomaten, Gurken, etc. in der Sonne gereift sind und so ihr volles Aroma entfalten konnten. Es ist ein Erlebnis, was auch noch Jahre nach dem Urlaub im Gedächtnis bleiben wird. Ja, und wenn man dann wieder zu Hause ist und Salat macht, da fragt man sich zwangsläufig, wo denn der Geschmack bleibt, der wunderbare Geruch der Frische und Reife. So etwas gibt es bei uns einfach nicht mehr. Das, was einst ganz natürlich, normal und gesund war, ist heutzutage einem künstlichen “Etwas” gewichen.
All die Menschen, die noch wirklich sonnengereiftes, natürlich gewachsenes und frisch geerntetes Gemüse und Obst essen können, sind wirklich beneidenswert und in der Regel geht es ihnen auch gesundheitlich viel besser. Die natürliche Vitalstoffversorgung ist gegeben.
Wir trinken dafür lieber Kaffee, essen Süßigkeiten und Fastfood. Und wissen Sie warum wir das tun? Weil unsere normale Ernährung unseren Vitalstoffbedarf eben nicht mehr deckt und der Körper einen Heißhunger entwickelt, der nie befriedigt wird. Und so werden viele Menschen einfach immer dicker, – aus Mangel heraus. Wenn übergewichtige Menschen oder schwer gestresste Menschen bewusst ihren Vitalstoffmangel ausgleichen würden, dann würde auch der Heißhunger nach Süßigkeiten und Übermengen an Essen verschwinden. Abnehmen würde ihnen dann leichter fallen.
Ja, und wenn wir alle einfach mehr gesunde, vitalstoffreiche Nahrung zu uns nehmen würden, dann würden wir uns auch alle an einer besseren Gesundheit, einem höheren Wohlbefinden, mehr Vitalität und Leistungsfähigkeit erfreuen. Wir würden besser mit Stress klarkommen, Herausforderungen leichter meistern und mehr Widerstandskraft gegen alle negativen Einflüsse des heutigen Lebens entwickeln.
In der Tat ist der Vitalstoffmangel heutzutage ein ganz fundamentales Problem, das sich auf alle Bereiche des Lebens drastisch auswirkt.
Wenn Sie das Beste aus Ihrem Leben machen wollen, dann müssen Sie sich mit einer gesunden Menge an Vitalstoffen versorgen. Ich berate Sie gerne, welche Lösung für Sie individuell am besten ist.
Denken Sie daran, – es ist Ihr Leben, Ihr Glück, Ihr Wohlbefinden! Sie haben es in der Hand sich vital, gesund und leistungsfähig zu fühlen, um so wirklich das Beste aus Ihrem Leben zu machen! Denken Sie hier auch an Ihre Familie, an Ihre Freunde und Kollegen.
Wir alle können für uns mehr erreichen!

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Der Mensch, – ein sich selbstregulierendes System

Der Mensch ist ein Wunder der Natur, – wie eigentlich jedes Lebewesen. Er besitzt Intelligenz, kann denken, fühlen, selbständig agieren, hat Bedürfnisse und Wünsche, und einen komplexen Körper, der sich selbst erhält und sogar erneuert. Die kleinsten Einheiten des Körpers, die Zellen, sind schon so komplex, dass sie in ihrer Funktion und in ihren Prozessen kaum nachvollziehbar sind. Und sie kooperieren auch noch in riesigen, noch komplexeren Formen, die wir als Organe bezeichnen. Und die Organe arbeiten auch noch zusammen, – alles gesteuert von einer geheimnisvollen inneren Intelligenz.
Alles arbeitet in Form eines selbstregulierenden Systems, wie es in der Systemtheorie genannt wird. Aber was heißt das genau?
Es bedeutet, dass der Körper bzw. der Mensch alle “Komponenten” hat, um sich selbst in Ordnung zu halten, sein Funktion, – sein Leben aufrecht zu erhalten. Er kann sich reinigen. Er kann defekte “Teile” abbauen und erneuern. Er kann sich heilen und mit frischer Energie versorgen. Er kann alle Abläufe selbst steuern, selbst regulieren. Und er kann sich neuen Anforderungen anpassen, sich in gewissen Grenzen verändern, um sein Überleben zu sichern.
Das sind alles wundersame Fähigkeiten, – Fähigkeiten, die allen Lebewesen besitzen.
Wenn wir im Vergleich dazu eine Maschine anschauen, so besitzt sie weder Leben, noch Intelligenz, noch die Fähigkeit, sich selbst zu erhalten, zu lernen, sich anzupassen, etc. Ohne einen externen Helfer, Techniker kann eine Maschine nicht funktionieren. Sie ist kein selbstregulierendes System.
Nun denken wir einmal weiter. Wenn der Mensch ein sich selbst regulierendes System ist und sich so gesehen selbst heilen kann, was bedeuten dann Krankheit, wozu brauchen wir Medikamente, eine Therapie, einen Arzt, etc.?
Wie wir wissen, braucht der Mensch Nahrung, die er verwertet und so seine Funktionen aufrecht erhält. So wie der Körper physische Nahrung braucht, so braucht Geist und Seele entsprechende Nahrung zur Sicherstellung der Funktion.
Im besten Fall bekommt der Mensch qualitativ hochwertige Nahrung und zwar soviel, wie er für seine Tätigkeiten braucht. Dann ist die einwandfreie Funktion gewährleistet, – der Mensch ist gesund, fühlt sich vital und leistungsfähig.
Wenn die geistige, seelische und körperliche Ernährung unzureichend ist oder sogar dem Menschen schadet, dann sind Gesundheit, Vitalität, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit in Gefahr. Sie werden abgebaut. Die Funktion ist nicht mehr gewährleistet. Schwäche, Unwohlsein, mangelnde Vitalität und kaum vorhandene Leistungsfähigkeit sind die Folgen. Je länger die Mangelversorgung andauert, desto stärker stellen sich Störungen und Krankheiten ein. Das selbstregulierende System kann nicht mehr arbeiten, – die Heilung bleibt aus. Dauerschäden stellen sich ein.
Das gleiche passiert, wenn das System durch ein negatives Ereignis überlastet ist und nicht mehr regulierend arbeiten kann. Ein Unfall, ein seelisches Trauma oder sonstige, nicht zu bewältigende Vorfälle führen zu oft schwere Störungen und Krankheiten auf geistiger, seelischer und körperlicher Ebene.
In den meisten Fällen geht ein Mensch, der sich selbst nicht helfen kann, zu einem Arzt, Heilpraktiker oder Therapeuten. Dieser versucht nun in das System regulierend einzugreifen und im besten Fall es in der Selbstregulierung, – der Selbstheilung zu unterstützen.
Leider ist in der Regel das medizinische Verständnis von Krankheit und Heilung heutzutage nicht darauf ausgelegt, eine qualitativ hochwertige geistige, seelische und körperliche Ernährung wieder herbeizuführen und für den Betroffenen sicherzustellen. Seine Symptome werden häufig mehr oder weniger gut versorgt, aber der Mangel bleibt. Wenn der Betroffene Glück hat, findet er selbst wieder einigermaßen in die Selbstregulierung, – Heilung zurück.
Wenn Menschen ihrer Natur folgen und sich ganz intuitiv geistig, seelisch und körperlich gut ernähren, dann sind sie gesund, fühlen sich wohl, sind vital und leistungsfähig.
Leider leben wir in einer Hochleistungsgesellschaft, in der der Mensch anderen Gesetzen als der Natur folgt und sich in der Regel weder geistig, noch seelisch, noch körperlich gesund ernährt. Ganz im Gegenteil konsumiert er heutzutage eher schädliche Dinge, die den Raubbau an seiner Gesundheit noch fördern, anstatt seine Selbstheilungsprozesse zu fördern.
So leiden sehr viele Menschen in unserer Leistungsgesellschaft und allen möglichen psychischen und körperlichen Erkrankungen. Und anstatt sich gesünder geistig, seelisch körperlich zu ernähren und den Gesetzen der Natur intuitiv zu folgen, greifen sie lieber zur nächsten Pille, um die lästigen Symptome zu bekämpfen.
“Nun, wie sieht denn eine gute, hochwertige Ernährung aus?” mögen Sie jetzt fragen. Es ist recht einfach, – tun Sie das, was Ihnen gut tut, was Ihnen Freude bereitet, Ihnen Kraft schenkt und essen Sie keinen vitalstofffreien Müll. Vieles, was wir heute essen – weil es schmeckt oder weil wir einfach darauf konditioniert sind – ist einfach Müll, – frei von Vitalstoffen und dafür voll mit Konservierungsmitteln und Dingen, die uns schaden.
Gerade die jüngsten Forschungen zur Ernährung haben ergeben, dass z. B. sogenannte “Superfoods” die Selbstheilungsprozesse in Geist, Seele und Körper optimal unterstützen können, – weil sie einfach dem Körper das geben, was er braucht, um sich selbst zu regulieren, – seine Vitalität, Leistungsfähigkeit und Gesundheit wieder voll herzustellen. So haben mittlerweile schon viele Menschen sich von allen möglichen Beschwerden selbst geheilt – ganz einfach durch eine optimierte Versorgung mit hochwertigen Vitalstoffen.
Damit Sie die Wirkungsweise besser verstehen können, möchte ich ein einfaches Gleichnis bringen:
Stellen Sie sich einmal vor, Sie besitzen ein großes Haus. Wie Sie wissen, muss ein Haus von Zeit zu Zeit gereinigt werden und auch Renovierungsarbeiten fallen ab und zu an.
Und nun stellen Sie sich vor, dass Sie dafür ein Reinigungsteam haben und auch ein Handwerkerteam für die Instandsetzung und den Ausbau.
Die Teams sind permanent verfügbar und tun alles, um Ihr Haus sauber und schön zu erhalten.
Und nun kommen wir zu dem Problem, – solange die beiden Teams ihre Reinigungsmittel, Werkzeuge und Materialien bekommen, können sie auch sehr gut arbeiten. Aber so bald nichts mehr da ist oder nur minderwertige Materialien und Reinigungsmittel zur Verfügung gestellt werden, geht gar nichts mehr. Das Haus verdreckt und verfällt zunehmend.
Verstehen Sie?
Ihr Körper ist wie dieses Haus. Die Teams sind da. Aber sie brauchen die richtigen Mitteln, um effizient arbeiten zu können. Und das ist die Frage der Ernährung.
Nur wenn Sie Ihre Ernährung auf geistiger, seelischer und körperlicher Ebene umstellen, können Ihre Teams mit Reinigung und Renovierung loslegen – die Selbstheilungsprozesse optimal laufen lassen – für Gesundheit, Vitalität, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden.
Die richtige Wahl von Superfoods kann Sie hier sehr gut unterstützen. Wie die Forschungen gezeigt haben, wirken sie sich nicht nur auf der körperlichen Ebene aus, sondern auch sehr stark auf der geistig-seelischen Ebene. So laufen die Selbstheilungsprozesse auf allen Ebenen optimal, da Körper, Seele und Geist auch eine Einheit bilden.
Wenn Sie diese Zusammenhänge verstehen und auch Ihre Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Vitalität wieder herstellen und fördern möchten, dann schreiben Sie mir und ich unterstütze Sie gerne auf ganzheitliche Weise.
Machen Sie stets das Beste aus Ihrem Leben! Verhelfen Sie Ihrem Körper, – Ihrem selbstregulierenden System zu einem gesunden, glücklichen und erfüllten Leben!

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Die Flucht in die Arbeit

Sind Sie auch auf der Flucht? Wovor flüchten Sie und wohin? Oder sind Sie vielleicht auf der Flucht und wissen es gar nicht, verdrängen es vielleicht sogar? Heutzutage sind sehr viele Menschen Flüchtlinge im psychologischen Sinne.

Wenn wir Menschen uns überfordert fühlen, wenn die Lebenssituation uns überlastet, wenn wir nicht mehr wissen wie es weitergehen soll, wenn die Realität zu hart und zu düster ist, dann neigen wir zum Fluchtverhalten.

In früheren Zeiten, als alles noch recht simpel war im Leben, ist man einfach dort hingegangen, wo die Lebensbedingungen besser waren. Damals war der Mensch noch frei oder freier als heute und so war es nicht unüblich, dass jeder sich seinen Platz zum Leben gesucht hat oder je nach Bedarf einfach weiter gezogen ist.

Heutzutage besteht oft nicht mehr oder nur sehr eingeschränkt die physische Fluchtmöglichkeit und so verlagert sich die Flucht aus der Überforderung auf die psychische Ebene. Man kann eben nicht einfach Mal seinen Wohnort wechseln, seinen Arbeitgeber, seinen Beruf, die Verwandtschaft, etc. Und so flüchten sich viele Menschen in eine bessere Welt, wo das Böse ausgeblendet wird, wo Frieden herrscht, wo es Glücksgefühle gibt, – dank Alkohol, Zigaretten und harten Drogen. Schon die kleine Zigarettenpause zwischendurch schafft Erleichterung, eine kleine, kurze Flucht in einen besseren, entspannten Zustand, um dann wieder in die stressige Realität mit mehr Energie zurückzukehren – bis zur nächsten Zigarettenpause. Oder das Bierchen am Abend, um den stressigen Tag im Büro zu vergessen, einfach abschalten. Oder der Vollrausch jedes Wochenende, um den ungeheuren Leistungsdruck im Studium zu überleben. Es gibt viele Fluchtmöglichkeiten heutzutage und eigentlich seit Menschengedenken. Bekanntermaßen gibt es gesundheitsschädliche Varianten und positive Ausgleichsmöglichkeiten. Während der eine sich dem Alkohol hingibt, geht der andere ins Fitnessstudio oder macht Yoga.

So haben wir im Prinzip immer die Wahl zwischen bewusstem, positiven Ausgleich und einer eher negativ geprägten Flucht in eine andere Welt, oft durch Suchtmittel provoziert.

Was vielen Menschen nicht wirklich bewusst ist, ist das Überarbeitung durch regelmäßige Überstunden, – das Workaholic-Dasein insgesamt, auch eine Flucht darstellt. Workaholics flüchten vor ihrem Privatleben, ihrer Beziehung, ihrer Familie, ihrer Freizeit und auch vor sich selbst. Oft erscheint es leichter sich in der Arbeit zu verlieren, als sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, sich selbst wahrzunehmen, private Probleme zu bewältigen. Es ist einfacher sich im Job aufzureiben als sich selbst zu fragen, wer man eigentlich ist, was man eigentlich vom Leben erwartet, was der persönliche Sinn im Leben sein könnte, ob es nicht auch Alternativen gibt zur aktuellen Lebenssituation. Heutzutage werden die Menschen mit „Wissen“ vollgestopft wie eine Mastgans, in der Schule, in der Ausbildung, von den Medien, so dass sie nie wirklich die Gelegenheit haben, über sich und ihr Leben nachzudenken. Es scheint auch keine Notwendigkeit mehr dafür zu geben, da die Gesellschaft schon alles vorgibt. Und offensichtlich erzeugt dies eine gewisse innere Leere, ein „funktionieren müssen“, ohne wirklichen Sinn, ein Leben für die Rentenzeit oder um sich ein gutes Auto leisten zu können und Urlaub jedes Jahr. Sinnlosigkeit und innere Leere sind wie der Tod, – unerträglich. Und auch das „Funktionieren“, – wie eine Maschine, ist unerträglich, dem Leben zuwider.

Und so sorgen viele Menschen heutzutage für eine Dauerbelastung im Job, so dass sie ständig beschäftigt sind, um sich nicht mit sich selbst und der inneren Leere auseinandersetzen zu müssen. Dies führt dann natürlich zu noch mehr Stress am Arbeitsplatz und wirkt noch ansteckend und „leistungssteigernd“ auf die Kollegen. Und dann kommt der Burnout oder der Herzinfarkt oder direkt der Karoshi – der Tod durch Überarbeitung, wie es bei den Japanern heißt.

Nun stellen Sie sich einmal vor, dass Sie genau den Sinn Ihres Lebens kennen, dass Sie glücklich sind, sich im Kreis Ihrer Familie aufgehoben fühlen, einen Freundeskreis haben, Ihren Hobbys nachgehen, sich rundum wohl und fit fühlen. Was meinen Sie? Würden Sie in dieser Situation irgendeinen Sinn oder eine Notwendigkeit darin erkennen sich im wahrsten Sinne des Wortes tot zu arbeiten? Wahrscheinlich nicht. Ganz im Gegenteil, Sie würden Ihre Arbeit tun und sich dann auf Ihr Privatleben freuen, auch Pausen während der Arbeit einlegen – für Ihre Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Und neue Kraft würden Sie aus Ihrem glücklichen Familienleben ziehen, aus Ihren Hobbys und den gemeinsamen Unternehmungen mit Ihren Freunden. Und wahrscheinlich würden Sie gesund und fit alt werden und das Leben genießen.

Letztendlich haben Sie es in der Hand. Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben. Lösen Sie Ihre privaten Probleme, stellen Sie sich Ihren persönlichen Herausforderungen, lassen Sie sich unterstützen, falls nötig, erforschen Sie den Sinn in Ihrem Leben und sorgen Sie für einen positiven Ausgleich, für positive Energiequellen. Das Leben hat weit mehr zu bieten als das mechanische Funktionieren in der Arbeitswelt. Wir sind keine Maschinen, die irgendwann einfach entsorgt werden. Wir sind Menschen und es liegt an uns unsere Welt menschlicher zu gestalten, lebenswerter.

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Fluchtversuche aus der Burnout Falle

Stellen Sie sich einmal vor, Sie haben einen Job, der nur aus Überstunden besteht, wo Sie sich vorkommen, wie ein Marathonläufer, der einen Marathon nach dem anderen laufen muss, ohne je eine echte Pause zum Regenerieren zu bekommen. Und diese endlosen Marathonläufe reichen nicht, sondern Sie müssen auch noch 100 m Sprints hinlegen, zwischendurch und natürlich alles in Bestzeit.

Bei den Betriebsversammlungen erzählt Ihr Chef dann noch etwas von Rennpferden und lahmen Gäulen, wobei er darauf anspielt, dass aus seinen lahmen Gäulen doch endlich echte Rennpferde werden sollten, weil die Firma doch endlich mehr Aufträge und mehr Gewinne machen müsse. Kurzum, Sie arbeiten sich tot und werden noch als lahmer Gaul bezeichnet.

Dabei wissen alle außer dem Chef, dass ganz einfach mehr Mitarbeiter eingestellt werden müssen, um die alten zu entlasten und insgesamt für eine bessere Performance zu sorgen. Denn nur mehr Mitarbeiter können mehr Projekte in einer angemessenen Zeit und einer guten Qualität schaffen.

Doch der Chef ist „sparsam“ und versteht diese Zusammenhänge nicht. Er will immer mehr Leistung aus seinen Mitarbeitern herauspressen, damit er sparen und seine Gewinne weiter maximieren kann.

Als Lichtgestalt schwebt der Chef über allen Dingen und die Bedürfnisse oder Vorschläge seiner Mitarbeiter ignoriert er beharrlich. Er ist ja schon genug damit beschäftigt, sich um die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu kümmern, – seine teuren Hobbies, seine Yacht und seinen Weinberg. Seine Angestellten sollen eben nicht so viel jammern, sondern lieber dranklotzen, wofür bezahlt er sie schließlich?!

Als guter Mitarbeiter haben Sie ja Verständnis für die Situation vom Chef und verstehen sein Gejammer über die angeblich ständig sinkenden Unternehmensgewinne und die ständig steigenden Kosten.

Aber irgendwie sind Sie auch nicht mehr der Jüngste und die täglichen Überstunden und das Chaos im Betrieb machen Ihnen schwer zu schaffen.

Was ist ein Leben, was nur aus Arbeit besteht? Wie lebt man ohne Freizeit? Wie lebt man ohne Ausgleich? Wie soll man sich ein Leben, eine Partnerschaft, eine Familie aufbauen, wenn man keine Zeit hat? Wenn das Wochenende nur der reinen Erholung dient, aber für etwas anderes keine Energie übrig bleibt? Wie viele Wochen, Monate, Jahre, Jahrzehnte kann das noch so weitergehen? Welche Alternativen gibt es? Wie soll man damit fertig werden? Was bleibt einem noch vom Leben?

Vielleicht haben Sie den Willen weiterhin Höchstleistungen in Ihrem Job zu bringen. Aber wie lange können Sie es noch? Vielleicht spüren Sie schon lange diese Gefühle von Erschöpfung, Frust, vielleicht von Aggressionen, von Aussichtslosigkeit, Hoffnungslosigkeit. Und wie gehen Sie damit um?

Tatsächlich suchen viele Menschen verzweifelt nach „Heilmitteln“, nach Auswegen, nach Betäubung, nach Möglichkeiten der Entspannung, irgendwie Freude und Spaß zu haben. Oder sie denken an einen Langzeiturlaub aus dem sie nicht mehr zurückkommen. Und manche träumen auch vom ewigen Frieden, einfach diese Welt hinter sich zu lassen.

So ist es kein Wunder, wenn Menschen kurz vorm Burnout anfangen Alkohol zu trinken, vielleicht Drogen zu nehmen oder sich spezielle Medikamente verschreiben zu lassen, so dass sie den alltäglichen Stress irgendwie bewältigen können.

Manche träumen auch vom erlösenden Herzinfarkt oder versuchen bewusst sich eine Grippe einzuhandeln, um wenigstens ein paar Tage mit Krankenschein dem Wahnsinn entkommen zu können.

Das Unterbewusstsein startet regelrecht eine Suche nach Fluchtmöglichkeiten und alle möglichen Gedanken werden durchgespielt, ohne dass es einem wirklich bewusst ist. Vielleicht äußerst sich der unerträgliche Stress auch schon in körperlichen Symptomen, in Bauchschmerzen, Migräneanfällen, Schlaflosigkeit, körperlichen Schmerzen, etc. Und dann kommt die Wahrnehmung ganz automatisch „Da melden sich gerade wieder meine Magengeschwüre, die platzen bestimmt bald und dann ist es zu Ende.“ Oder: „Ich habe wieder diese Herzschmerzen, bestimmt krieg ich gleich einen Herzinfarkt.“ Oder: „Meine Migräne blockiert heute wieder alles – ich kann nichts tun.“

Es ist die unterbewusste Hoffnung auf Erlösung aus der unerträglichen Situation. Endlich zusammenbrechen dürfen und offiziell eine „Entschuldigung“ bekommen – „Es war sein Herz! Er muss sich nun schonen….“

Viele unserer Krankheitsfälle kommen so zustande. Sie zeigen sich als Fluchtversuche, gesteuert vom Unterbewusstsein, in scheinbar ausweglosen Situationen.

Ein schlimmer Punkt dabei ist, dass sich solche Rettungsversuche steigern können, sich zwangsläufig steigern, bis das Ziel einer Pause erreicht ist. Wenn es z. B. mit einer Grippe nicht geklappt hat, dann kann es sein, dass der Betroffene auf einer anderen Art und Weise im Krankenhaus landet, so dass er ein paar Wochen Ruhe findet, vielleicht durch einen Unfall oder irgendetwas, was das Unterbewusstsein herbeigeführt hat, um die Pause zu erzwingen, inklusive offizieller „Entschuldigung“.

Bevor es soweit kommt, werden Sie sich bitte über diese unbewussten Prozesse vollkommen bewusst. Nehmen Sie professionelle Hilfe in Anspruch und wechseln Sie lieber den Job als sich unterbewusst etwas anzutun. Gestehen Sie sich ein, wenn Sie nicht mehr können, wenn alles zu viel ist und konsultieren Sie Ihren Arzt, Heilpraktiker und natürlich einen Spezialisten für Erschöpfung, für Burnout. Holen Sie sich von allen Seiten all die Unterstützung, die Sie brauchen, um wieder auf die Beine zu kommen.

Das Leben geht weiter – auch wenn Sie kein überlastetes Hochleistungs-Rennpferd im Stall Ihrer Firma mehr sind.

Denken Sie einmal darüber nach und denken Sie auch darüber nach, ob Ausnutzung ein Zeichen von Respekt und Wertschätzung ist oder ob man seine Mitarbeiter vielleicht auch anders, besser behandeln kann.

Ein guter Chef wird seine Mitarbeiter nie ausnutzen, sondern dafür sorgen, dass sie ein möglichst ausgewogenes Leben führen, denn nur dann können sie auch die Leistung bringen, die eine Firma wirklich erfolgreich macht.

Nur ein zufriedener, glücklicher Mitarbeiter ist ein guter Mitarbeiter. Darüber sollten insbesondere die Chefs mal nachdenken. Ich empfehle auch allen Führungskräften dringend Weiterbildung im Management, Projektmanagement und in der psychologisch richtigen Mitarbeiterführung. Die sogenannte „Praxiserfahrung“ und ein bißchen NLP helfen hier nicht. Was als Praxiserfahrung bezeichnet wird, ist nur das gelernte Chaos von den Vorgängern, die auch nicht Management studiert haben. So wird die Unfähigkeit von Generation zu Generation weitergegeben und echte Weiterbildung bewusst vermieden, weil sie ja nur Geld kostet und nur „theoretisch“ ist und eh nichts bringt.

Kein Wunder, dass wir solche Zustände überall haben und die Leute mehr und mehr unter dem Wahnsinn leiden müssen.

Wer wundert sich da noch über, die vielen gesundheitlichen Probleme, die vielen psychischen Störungen und die hohen Krankenkassenbeiträge.

Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben! Holen Sie sich Hilfe und Unterstützung – frühzeitig!

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Das Buch zum Hypno-Blog

Sie suchen noch etwas zum Verschenken? Und Sie mögen meinen Blog? Dann ist vielleicht mein Buch „Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben!“ genau das Richtige für Sie.

Über den Inhalt:

Sie schauen gerne mal über den Tellerrand? Sie interessieren sich für Coaching, für Hypnose, Psychologie, das Unterbewusstsein und menschliches Verhalten im Allgemeinen? Sie wollen mehr in Ihrem Leben erreichen? Mehr Erfolg? Mehr Glück? Mehr Zufriedenheit? Dann lesen Sie sich schlau in diesem Buch und erfahren Sie mehr über die Geheimnisse der menschlichen Natur! Der Hypno-Coach Falco Wisskirchen führt Sie gekonnt durch die Themen unserer Zeit, Themen, die uns alle bewegen. Schauen Sie doch einfach mal in das Inhaltsverzeichnis. Mehr als 70 interessante Themen warten auf Sie. Nach der Lektüre werden Sie die Welt mit anderen Augen sehen! Sie werden sich selbst viele Fragen stellen, aber auch gleichzeitig viele Antworten erhalten. Und dann sind Sie bereit das Beste aus Ihrem Leben zu machen! Worauf warten Sie? Beginnen Sie jetzt! Ihre Zeit ist kostbar! Viel Spaß bei der Lektüre!

Mein Buch ist als Book on Demand überall erhältlich, – auch als Ebook!

Weitere Infos gibt es hier: http://hypno-master-coach.jimdo.com/

Ich würde mich freuen, wenn mein Buch auch Ihrer Familie und Ihren Freunden nützliche Anregungen für mehr Qualität im Leben schenken kann.

Herzlichst

Ihr Hypno-Coach

 

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Urlaub und Arbeit verbinden – es kann so einfach sein!

Sie sind Workaholic? Sie lieben Ihre Arbeit über alles? Und doch haben Sie das Gefühl, dass auch Sie dringend einmal eine kleine Auszeit bräuchten, vielleicht sogar echten Urlaub.

Freizeit und Urlaub – das sind Begriffe, die Sie nur noch von früher kennen, von damals, als alles anders war, wo Sie noch nicht das beste Pferd im Stall waren, noch kein Hochleistungsrennpferd, was im Dauereinsatz einen Pokal nach dem anderen holen muss. Als Workaholic wissen Sie ja, dass Freizeit und Urlaub vollkommen überbewertet sind, auch Familie oder Freunde braucht man nicht wirklich. Wofür gibt es schließlich Fernseher, Facebook und Smartphones?

Und doch spüren Sie trotz Ihres hohen Koffein- und Nikotinpegels dieses seltsame Bedürfnis eine Pause einzulegen, nur mal ganz kurz, natürlich um anschließend wieder voll durchzupowern. Aber muss man dafür wirklich Urlaub nehmen?

Nein! Zum Glück nicht! Es geht auch anders! Und ich verrate Ihnen jetzt wie:

Schauen Sie mal in Ihrem Schrank nach. Da finden sich bestimmt noch Shorts, ein Hawaii-Hemd und Gummilatschen. Dann besorgen Sie sich noch eine CD mit Meeresrauschen und diese kleinen Sonnenschirme für Cocktails. Und damit gehen Sie jetzt zur Arbeit. Im Büro drehen Sie die Heizung etwas höher, – das sorgt für Urlaubsklima. Die CD stecken Sie in Ihren Player und schon fühlen Sie sich wie am Strand im Süden. Die kleinen Sonnenschirme nehmen Sie für Ihre Kaffeetassen. Anstelle der normalen Zigaretten gönnen Sie sich einfach mal eine schöne Havanna. Und schon geht es Ihnen richtig gut. Wenn Sie möchten, können Sie mit Ihren Kollegen noch Italienisch sprechen, mittags schön Pizza essen und der Urlaub im Büro ist perfekt! Bella Italia!

Kann es etwas Schöneres geben, als Urlaub und Arbeit zu verbinden, das Beste aus beiden Welten zu vereinen?

Da machen selbst Überstunden am Wochenende wieder richtig Spaß und mit guter Urlaubsstimmung geht die Arbeit auch viel leichter von der Hand.

Genießen Sie Ihren Urlaub im Büro. Sie haben ihn redlich verdient! Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben!

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Überlastet, ausgebrannt und ver…scht!

Wahrscheinlich haben Sie auch schon etwas über den Stressreport 2012 gelesen oder gehört. 43% der Berufstätigen klagen über stetig wachsenden Stress. Und – oh Wunder – wir in Deutschland sind Spitzenreiter bei Termin- und Leistungsdruck in den 27 EU-Ländern. Jeder zweite fühlt sich durch Telefonate und Emails in seiner Arbeit (Konzentration) gestört. 60% vertragen Multitasking nicht. 26% machen keine Pausen mehr, wofür auch, wenn man die Zeit effektiver nutzen kann. Viele machen auch Überstunden, selbst am Wochenende und an Feiertagen. Chefs sind auch sehr belastet und haben dann Probleme mit einer guten Personalführung.

Das sind alles ganz erstaunliche Erkenntnisse. Und wen wundert es dann, dass immer mehr Menschen krank werden, dass psychische Erkrankungen ständig zunehmen. Auch dazu noch ein paar Zahlen: In den letzen 15 Jahren ist die Zahl der Arbeitsausfälle aufgrund psychischer Erkrankungen um 80% gestiegen. Das waren fast 60 Millionen Krankheitstage allein 2011.

Was meinen Sie? Sollte man sich da Gedanken machen? Könnte da irgendwo irgend etwas vielleicht nicht stimmen?

Was machen nun viele, überlastete Berufstätige? Sie entwickeln ungesunde Copingstrategien – viel Kaffee, viel Nikotin, viel Alkohol, viel Essen, viele Süßigkeiten und vielleicht auch Schmerztabletten, Schlaftabletten, Beruhigungstabletten und in den besseren Kreisen Kokain, etc. Ja, irgendwie muss man sich zu mehr Leistung pushen, muss man den Druck kompensieren, muss man wieder runterkommen. Das geht dann so lange, bis man zusammenbricht.

Und was sind die Symptome?

  • Konzentrationsprobleme
  • Unruhe, ständige Anspannung
  • Schlafstörungen
  • innere Leere
  • das Leben erscheint sinnlos
  • die Lebensfreude fehlt
  • man funktioniert nur noch (wie eine Maschine)
  • man kann sich selbst über positve Dinge nicht mehr freuen
  • Ängste zu versagen
  • selbst nachts denkt man noch an seine Arbeit
  • Entspannung ist nicht mehr möglich
  • Körperliche Probleme (Rücken, Durchblutung, etc.)
  • Weinkrämpfe
  • Nervenzusammenbrüche
  • sozialer Rückzug
  • gestörtes Essverhalten
  • kaputte Partnerschaft, Verlust von Freunden
  • Suizidgedanken
  • totale Erschöpfung

Das sind doch keine ernsten Probleme oder? Was meinen Sie? Alles halb so schlimm! Zumindest von offizieller Seite. Es ist ja nur ganz normaler Stress, mit dem jeder prinzipiell gut umgehen kann. Entsprechend sind auch die Empfehlungen: Einfach mal abschalten, Pause machen. Auf Nikotin, Alkohol und Tabletten verzichten. Sich lieber gesund ernähren und Sport treiben, mal wieder mit Freunden ausgehen. Und ganz wichtig – einfach mal lernen sich gut zu organisieren, auch mal mit den Kollegen sprechen. Geht doch oder?

Da kann ich nur sagen: Danke! Danke für diese wunderbaren Empfehlungen! Im Namen aller Berufstätigen danke ich den Krankenkassen und allen anderen Vertretern des öffentlichen Lebens für diese aufmunternden und erleuchtenden Empfehlungen. Mittlerweile 15 Jahre quälen sich die Berufstätigen mit Stress und Überlastung und dabei ist die Lösung doch so einfach! Nochmals danke!

Mich wundert es ehrlich gesagt, dass kein Human Resources Verwalter von offizieller Seite vorschlägt einfach die Leistungsfähigkeit an die Notwendigkeiten der heutigen Zeit anzupassen. Es wäre doch so einfach an alle Berufstätigen hilfreiche Psychopharmaka zu verteilen, Amphetamine zur Leistungssteigerung morgens, Benzodiazepine zur Entspannung am Abend und Antidepressiva gegen schlechte Stimmung. Wäre dies nicht der Idealzustand? Auch für unsere Kinder, für Schüler und Studenten? So könnten wir selbst weiter aufsteigen – zur Ultra-Hochleistungsgesellschaft! Ein wunderbarer Gedanke!

Betrachten wir die Situation einmal realistisch. Eine Verharmlosung oder „Verniedlichung“ von unhaltbaren Zuständen von offzieller Seite, stellt eigentlich schon eine Beleidigung der Betroffenen dar. Außerdem werden weder Symptome durch die phantastischen Empfehlungen gelindert, noch Probleme ursächlich gelöst.

Das Problem ist nämlich nicht der Berufstätige, der einfach mal seine Leistung „optimieren“ oder „steigern“ soll, sondern es sind die Arbeitsbedingungen heutzutage. Der Wahn der bedingungslosen Gewinnmaximierung hat dazu geführt, dass immer mehr Arbeit von immer weniger Leuten in immer weniger Zeit geschafft werden muss. Es ist mangelhafte Einsatz an genügend Arbeitskräften, der hauptsächlich zu der ganzen Problematik führt. Wenn es nur noch um eine blinde Gewinnmaximierung ohne Rücksicht auf die vielen anderen Faktoren geht, ja dann kann man auch nichts anderes als Überlastung und den alltäglichen Wahnsinn im Job erwarten.

Die Gesellschaft ist wirklich schon vom Wahn befallen, – die Gier nach mehr und noch mehr, nach noch schneller, noch besser bei gleichzeitigem Einsparen von Arbeitskraft, von Investitionen, ist zwangsläufig destruktiv mit weitläufigen Konsequenzen. Vom Wahnsinn geplagt, schaufeln wir unser eigenes Grab.

Wir erfahren heutzutage eine schlimme Verkehrung, Perversion von Werten. Das, was durch alle Zeiten den Wert des Lebens ausgemacht hat, ist heutzutage in der Bedeutungslosigkeit verschwunden. Dafür haben wir jetzt Ideale, vor denen uns weise Menschen schon immer gewarnt hatten. Die Gier ist schließlich keine neue Erfindung, sondern ein Übel, was schon immer existiert hat. Gier gepaart mit Rücksichtslosigkeit, mit Egoismus führt zur Ausbeutung, zu Elend. Das war schon immer so und hat schon immer zu einem gewissen Untergang von Gesellschaft und Kultur geführt.

Ich kann nur sagen: Nehmen Sie die Symptome von Überlastung ernst! Je früher, desto besser! Behandeln Sie sich nicht selbst mit Nikotin, Alkohol oder Medikamenten. Suchen Sie frühzeitig Spezialisten auf, die Ihnen professionell helfen. Stören Sie sich nicht an Begriffen wie „psychische Störung, psychische Erkrankung, Psychotherapie, Psychiater oder Psychopharmaka“. Es geht um Ihre Gesundheit und keiner hält sie für umgangssprachlich „bekloppt“, wenn Sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, im Gegenteil, es ist das intelligenteste, was Sie machen können. Psychopharmaka haben ihre Berechtigung, machen auch nicht alle gleich abhängig, sondern ganz im Gegenteil, Psychopharmaka helfen die Störung oder Erkrankung zeitlich zu verkürzen und sie verbessern ganz erheblich die Behandlungserfolge. Stören Sie sich also nicht an den Gespenstergeschichten, an den Halbwahrheiten oder Vorurteilen, sondern lassen Sie sich beraten, informieren Sie sich und lassen Sie sich professionell helfen.

Nur so können Sie das Beste aus Ihrem Leben machen!

Und vielleicht erleben wir auch noch die Zeit, wo die Gesellschaft wieder zu den wahren Werten im Leben zurück kehrt, wo der Wahnsinn ein Ende findet. Es liegt an uns allen positive Veränderungen herbeizuführen.

 

 

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Kinder ohne Kindheit

Sie haben bestimmt schon von Kinderarbeit gehört oder entsprechende Bilder gesehen. Z. B. sitzt da ein kleines halbnacktes Mädchen in einem Steinbruch in Indien mit seinem kleinen Bruder und beide hauen mit einem Hammer Steine klein, damit sie später als Schotter dienen. Wenn man solche Bilder sieht, dann wird einem ganz anders. Kinder, die noch zu klein für den Kindergarten sind, arbeiten jeden Tag im Steinbruch. Sie haben keine echte Kindheit. Stattdessen sind sie kleine Schwerarbeiter, die schon frühzeitig ihre Gesundheit ruinieren. Wir im Westen können das nicht verstehen. Wir sind entsetzt. In armen Ländern sind die Familien aber oft darauf angewiesen, dass selbst schon die Jüngsten zum Unterhalt etwas beitragen. Da müsste man die Einkommenssituation der Erwachsenen verbessern, damit die armen Kinder nicht mehr arbeiten.

Während wir uns zu Recht über solche Zustände aufregen, übersehen wir, wie es unseren eigenen Kindern mittlerweile geht. Unsere Kinder müssen zwar nicht im Steinbruch schufften und sie müssen auch nichts zum Unterhalt der Familie beitragen, aber sie haben inzwischen auch einen langen Arbeitstag wie Erwachsene, kaum noch Freizeit und auch nicht mehr die Freiheit Kind zu sein, eine unbeschwerte Kindheit zu erleben.

Was ist geschehen? Unsere Kinder sind auch schon in der Maschinerie der Leistungsgesellschaft angekommen. In der Leistungsgesellschaft liegt der Fokus auf der Leistung, nicht auf dem Menschen. Der Mensch wird als „human resource“ gesehen, wie ein Rohstoff, ein Produkt, ein Mittel zum Zweck, ein Mittel zum Geldverdienen, zur Gewinnmaximierung. Ein Mensch definiert heutzutage seinen Wert durch die Leistung, die er bringt. Diese Veränderung der Wahrnehmung, der Sichtweise hat für viele, aus meiner Sicht negative Veränderungen in der Gesellschaft geführt.

Können Sie sich vorstellen, dass vor langer Zeit Kinder als etwas Schönes, Erfreuliches, Wertvolles betrachtet wurden, als ein großer Schatz, als größtes Glück? Heute sind Kinder potentieller Steuerzahler, human resources, die die Rentenkassen auffüllen sollen und ansonsten nur Kosten verursachen, allgemein nur stören und Frauen von der Arbeit abhalten. Kinder sind lästige Übel, die möglichst schnell in die Maschinerie integriert werden müssen, damit sie Nutzen bringen.

Kinder oder die „Produktion“ von Kindern wird heutzutage nicht aus Freude an der Sache gefördert, sonder nur aus dem volkswirtschaftlichen Interesse heraus. Wir brauchen Steuern. Wir brauchen Steuerzahler. Wir brauchen Arbeiter. Wir brauchen Leistung.

Aus dieser Sichtweise wird es klar, dass ein gesundes, normales Familienleben und die Betreuung der Kinder durch die Mutter bzw. der Eltern nicht wünschenswert sein kann. Es ist eine Vergeudung von Geld, Zeit und Arbeitskraft. Stattdessen ist es wünschenswert schon den kleinsten Kindern das korrekte Verhalten in der Leistungsgesellschaft beizubringen, denn nur wer etwas leistet, hat auch einen Wert. So sollen Kinder möglichst früh „gefördert“ werden, möglichst früh schon Fremdsprachen lernen oder im Kindergarten Sachen beherrschen, die sie dann in der Grundschule wiederholen.

Am wichtigsten ist jedoch, dass die Mutter möglichst frühzeitig nach der Geburt wieder in ihren Job zurückkehrt. Das Hamsterrad muss sich schließlich weiterdrehen. Da ist es dann auch egal, ob das eigene Kind mit 30 anderen Kindern um die so wichtige Aufmerksamkeit und „Zuwendung“ durch die Erzieherin kämpfen muss. Zuwendung, Liebe und Verständnis sind zwar ausgesprochen wichtig für die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, aber sie müssen eben der Maschinerie und dem Ideal der Leistung untergeordnet werden. Und hinterher wunder man sich dann über Verhaltensauffälligkeiten und andere Störungen in der Schule, aber dafür gibt es ja Psychopharmaka.

Zu dem Druck durch die Gesellschaft kommt noch der Leistungswahn vieler Eltern. Was sie selbst nie gemacht hätten, nie geschafft haben, dass sollen dann ihre Kinder für sie verwirklichen. Mit 3 Jahren schon mal Französisch lernen oder noch besser direkt Chinesisch, dann bald darauf mit Klavier spielen, Tennis oder besser Golf anfangen, usw. Je mehr desto besser. So starten schon die Kleinsten in ihren Arbeitstag früh morgens, werden in der Kita bespaßt und im schlimmsten Fall abends irgendwann abgeholt. Leckers Essen gibt es natürlich in der Kita – in der Regel ein sehr kostengünstiges Essen mit zweifelhaften Inhalt. (Während meiner Studienzeit nannten wir so etwas „Mampf mit Soße“, wobei die Soße existenzielle Bedeutung hatte, weil man sonst den Mampf nicht runter bekam. Mampf war die Bezeichnung für das „unbekannte Etwas“ auf dem Teller, dem die Soße erst Geschmack verlieh.) Ja und wenn die Kinder dann abends mal zu Hause angekommen sind, dann müssen sie eben noch für ihre „Hobbys“ üben. So haben schon die Kleinsten ihren 8-10 Stunden Tag – warum auch nicht? Oder?

Nach der Kita kommt der Kindergarten, danach die Grundschule und so weiter. Alles möglichst mit ganztäglicher „Betreuung“. Was bleibt da noch von der Kindheit? Von der Jugendzeit? Nichts!

Anstelle der glücklichen, unbeschwerten Kindheit erleben die Kinder dann all die guten Seiten der Leistungsgesellschaft wie Leistungsdruck, Stress, Mobbing, Aggressionen, Minderwertigkeitskomplexe, Panik, Angst, Erschöpfung, Depressionen und sonstige affektive Störungen, Verhaltensauffälligkeiten, etc. Ja, so werden sie effektiv auf ihr späteres Leben vorbereitet, inklusive dem Wissen wie oft man welche Tabletten für welche Anwendungsgebiete einnehmen muss. Als Ausgleich gibt es schließlich Internet, Handys, Spielekonsolen und TV Geräte. Was kann ein Kind mehr wollen?

Über die unbeschwerte Kindheit kann man dann vielleicht einmal später ein gutes Buch lesen oder sich einen Film von Astrid Lindgren anschauen, – damals als Kinder tatsächlich (sogar) miteinander (!) gespielt haben und das noch in der Natur (!) – unvorstellbar, nicht wahr?!

Ehrlich gesagt, mich wundert es, dass nicht schon längst Kinder künstlich gezüchtet oder geklont werden, wie unsere Hochleistungs-Milchkühe für maximale Leistung, maximalen Ertrag. Das wäre doch die beste Lösung. Kinder könnten kostengünstig in Fabriken gezüchtet und ideologisch korrekt ausgebildet werden, so dass sie zu bestens funktionierenden Arbeitern und Steuerzahlern werden. Da braucht man keine Eltern mehr. Falls Paare noch ein Bedürfnis verspüren ein eigenes Kind zu haben, da können sie genauso gut entsprechenden Psychopharmaka einnehmen, sich einen neuartigen Robotermenschen kaufen oder halt das bewährte Haustier halten.

Das Leben kann so einfach sein – aus Sicht unserer „Human Resources Verwalter“.

Ich persönlich bin noch in Freiheit groß geworden und wünsche dies auch mal meinen eigenen Kindern. Ich hoffe, Sie gönnen Ihren Kinder auch eine unbeschwerte Kindheit, soweit das heutzutage noch möglich ist.

Vielleicht erleben wir eines Tages eine Gesellschaft, wo der Mensch im Mittelpunkt steht. Dann brechen für uns alle paradiesische Zeiten an.

Bis dahin können, sollten, müssen wir uns für positive Veränderungen einsetzen, zum Wohl unserer Kinder.

Machen Sie wie immer nur das Beste aus Ihrem Leben!

 

PS: Haben Sie sich schon mal gefragt, wie man auf die Idee kommt, dass Kinder täglich stundenlang auf unbequemen Stühlen in der Schule still sitzen müssen und warum es für manche Menschen unvorstellbar ist, dass Kinder einen Bewegungsdrang haben und lieber draußen herumtoben möchten? Aber zum Glück gibt es ja Beruhigungmittel für Kinder.

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Der Ursprung des Burn-Out-Phänomens

Das Burn-Out-Phänomen ist so „neu“, dass es noch nicht als offizielle Störung psychopathologisch in der ICD-10, der „Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme“ erfasst wurde. Wahrscheinlich wird dies aber noch zeitnah geschehen. Bis dahin kann deshalb auch keine offizielle Diagnose „Burn-Out“ gestellt werden.

Bekannt ist das Erschöpfungssyndrom, dass im rein psychischen Bereich ein Ausdruck von länger andauernder Überlastung bzw. Überforderung darstellt und mit einer depressiven Symptomatik einhergeht. „Burn-Out“ ist aber nicht das gleiche. Beim Burn-Out-Syndrom steht am Anfang ein übermäßiger Leistungswille und Arbeitseinsatz, in der Regel im beruflichen Kontext. Auf Deutsch heisst das, der Betroffene „brennt“ richtig für seinen Job, ist hoch engagiert, macht Überstunden, ist immer bereit auch die schwierigsten Aufträge zu übernehmen und zeigt sich so gegenüber Vorgesetzten als idealer Mitarbeiter. Der Betroffene zeigt also ein überdurchschnittlich hohes Leistungsniveau. Viel Leistung bedeutet auch einen hohen Verbrauch an Energie und damit die Notwendigkeit einer hohen Energiezufuhr. Nun sind die menschlichen Energiereserven relativ beschränkt und man muss ständig „nachtanken“. Und normalerweise tankt man auf durch Pausen, Freizeitausgleich, Partnerschaft, Familie, Sport und Hobbys.

Im Normalfall hält der Mensch ein angemessenes, normales Leistungsniveau in seinem Job, – ohne ständige Überstunden, ohne Sonderaufträge und ohne übermäßigen Zeit- und Leistungsdruck. Dieses normale Niveau lässt sich gut über viele Jahre kontinuierlich halten und im Ausnahmefall können so auch Leistungsspitzen bewältigt werden. Parallel schöpft er neue Kraft durch genügend Pausen, durch Freizeit, durch seine Familie und Freunde, und im besten Fall noch durch gesunde Ernährung und Ausdauertraining. So schliesst sich der Energiekreislauf und so wird das Leistungsniveau gehalten.

Anders sieht es bei dem Burn-Out-Syndrom aus. Der Betroffene verbrennt all seine Energiereserven, ohne genügend Energie nachzutanken, bis er dann schließlich nach einigen Wochen oder Monaten völlig ausgebrannt ist. Die überdurchschnittliche Leistungsfähigkeit ist nicht mehr da, ganz im Gegenteil, – er baut so weit ab, dass er nur noch unterdurchschnittliche Leistung bringt und am Ende gar keine mehr. Das zieht natürlich erhebliche Folgen nach sich. Die Probleme mit Vorgesetzten und Kollegen werden immer größer. Oft versuchen die Betroffenen durch ungesunde Copingstrategien die Situation zu bewältigen, – mit übermäßigen Genuss von Kaffee, Alkohol, Zigaretten, vielleicht auch mit Missbrauch von Medikamenten. Der Missbrauch von leistungsstärkenden und stimmungshebenden Substanzen verlängert die Leistungsfähigkeit einige Zeit, führt aber zu einem noch intensiveren Abbau der psychischen und körperlichen Gesundheit. Am Ende geht gar nichts mehr und der Betroffene fühlt sich vollkommen ausgebrannt, leer, wahrscheinlich schwer depressiv mit Suizidgedanken, sozial zurückgezogen, isoliert, weil er alles seinem Job geopfert hat. Da hilft dann nur noch die stationäre Aufnahme und Betreuung mit entsprechender Therapie.

Woher kommt nun diese Idee, man müsse überdurchschnittliche Leistung bringen, sich total verausgaben und sein normales Leben dem Job opfern?

Diese Idee ist nicht normal. Sie spiegelt einen übermäßigen Ehrgeiz, Leistungswillen, einen überhöhten Antrieb. Sie hat auch eine Tendenz zu Größenwahn bzw. zur Manie, zur Selbstüberschätzung: „Ich kann alles. Ich schaffe alles. Ich brauche keine Pausen. Ich bin Superman!“ Es ist eine verzerrte Selbstwahrnehmung der eigenen Leistungsfähigkeit, gekoppelt mit dem oft ebenso verzerrten, überhöhten Leistungsanspruch von Vorgesetzten.

So ist das Burn-Out-Phänomen ein Resultat unserer Leistungsgesellschaft, die einen sehr einseitigen Schwerpunkt auf „Leistung“ legt und andere, wichtige Aspekte des Lebens schlichtweg ignoriert und nicht würdigt. Wir sind heutzutage Opfer unseres eigenen Fortschritts, einem technischen Fortschritt, der uns suggeriert, dass wirklich alles möglich ist, – in immer kürzerer Zeit und immer besserer Qualität und höherer Quantität. Der Einzelne schafft heutzutage so viel, wie vielleicht 20 oder 50 Leute vor ein paar Jahrzehnten. Neben diesem unbewältigten technischen Fortschritt leiden die Menschen unter dem atheistisch-materialistischen Weltbild, dass sein Ideal der Gewinnmaximierung über alles stellt, – alles andere dafür opfert. Über Jahrtausende haben Kultur, Tradition und Religion für ein „menschliches“, ausgeglichenes Leben gesorgt, wo es ganz selbstverständlich war, Ruhephasen einzuhalten und die freie Zeit kulturell zu nutzen. Auch Familie und soziale Zusammengehörigkeit hatten einen hohen Stellenwert. Die Arbeit war gut organisiert und die Freizeit ebenso. Der Ausgleich war vorhanden und der Energiekreislauf hat funtioniert.

Heutzutage ist nichts mehr davon übrig geblieben. Der kulturelle, traditionelle und religiöse Reichtum ist verschwunden. Wir haben heute eine „Industriekultur“, die mit echter Kultur nichts mehr gemeinsam hat, im Gegenteil eher eine Verhöhnung darstellt. Das bißchen an qualitativ fragwürdiger Kultur wird heutzutage mehr und mehr zusammengestrichen. Freizeitanlagen, Freibäder, Hallenbäder, Veranstaltungen – sie kosten ja nur und werfen keinen Gewinn ab und die Städte sind ja alle pleite. Auf der anderen Seite wundern sich die Verantwortlichen, warum immer mehr Menschen krank sind.

Es gibt nur einen Ausweg – mehr Balance im Leben, mehr echte Werte, mehr Kontrolle über sogenannten Fortschritt und mehr Menschlichkeit.

Heutzutage sind wir reich an technischem Spielzeug, aber völlig verarmt als Menschen. Denken Sie einmal darüber nach.

Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben – verzichten Sie auf die Burn-Out-Erfahrung! Bereichern Sie Ihr Leben mit allem, was wirklichen Wert besitzt!

 

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