Archiv für die Kategorie Lebensplanung

Das Buch zum Hypno-Blog

Sie suchen noch etwas zum Verschenken? Und Sie mögen meinen Blog? Dann ist vielleicht mein Buch „Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben!“ genau das Richtige für Sie.

Über den Inhalt:

Sie schauen gerne mal über den Tellerrand? Sie interessieren sich für Coaching, für Hypnose, Psychologie, das Unterbewusstsein und menschliches Verhalten im Allgemeinen? Sie wollen mehr in Ihrem Leben erreichen? Mehr Erfolg? Mehr Glück? Mehr Zufriedenheit? Dann lesen Sie sich schlau in diesem Buch und erfahren Sie mehr über die Geheimnisse der menschlichen Natur! Der Hypno-Coach Falco Wisskirchen führt Sie gekonnt durch die Themen unserer Zeit, Themen, die uns alle bewegen. Schauen Sie doch einfach mal in das Inhaltsverzeichnis. Mehr als 70 interessante Themen warten auf Sie. Nach der Lektüre werden Sie die Welt mit anderen Augen sehen! Sie werden sich selbst viele Fragen stellen, aber auch gleichzeitig viele Antworten erhalten. Und dann sind Sie bereit das Beste aus Ihrem Leben zu machen! Worauf warten Sie? Beginnen Sie jetzt! Ihre Zeit ist kostbar! Viel Spaß bei der Lektüre!

Mein Buch ist als Book on Demand überall erhältlich, – auch als Ebook!

Weitere Infos gibt es hier: http://hypno-master-coach.jimdo.com/

Ich würde mich freuen, wenn mein Buch auch Ihrer Familie und Ihren Freunden nützliche Anregungen für mehr Qualität im Leben schenken kann.

Herzlichst

Ihr Hypno-Coach

 

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Mein Haus, mein Boot, mein Auto, – worüber definieren Sie sich?

Kennen Sie noch die Werbung, wo sich zwei alte Freunde treffen und einer der beiden zückt seine Fotos „Mein Haus, mein Auto, mein Boot…“ und der andere guckt nur verdattert aus der Wäsche?

Viele Menschen wollen im Leben etwas erreichen. Sie setzen sich Ziele und arbeiten auf sie hin. Sie identifizieren sich mit ihren Wünschen, ihren Zielen. „Wenn ich XY erreicht habe, dann bin ich glücklich, dann verdiene ich mir Anerkennung, dann bekomme ich Respekt, dann bin ich jemand…“

Nun gibt es materielle Ziele, finanzielle und auch immaterielle. Es liegt an uns selbst, an was wir glauben, was wir uns wünschen, was wir erreichen wollen. Während der eine sein Ideal darin sieht, möglichst schnell reich zu werden, um sich dann all seine Wünsche erfüllen zu können, sieht ein anderer sein höchstes Glück darin vielleicht ein exzellenter Tänzer zu werden oder eine Familie zu gründen, Kinder zu haben.

Im Prinzip ist es so, dass man relativ früh anfängt seinen Einsatz zu verteilen oder zu bündeln, wie im Casino auf dieses oder jenes zu setzen, ohne wirklich zu wissen, was da kommen mag, ob sich alles so entwickelt, wie man es sich vorgestellt hat, ob man mit seiner Strategie wirklich gewinnt. In der Regel ist man erst hinterher schlauer. Dann stellt man z. B. fest, dass man als Firmenchef zwar viel Geld verdient, aber keine Zeit mehr hat, es zu genießen. Oder, dass man jetzt stolzer Besitzer eines eigenen Boots ist, aber kaum Gelegenheit hat, es auch wirklich zu benutzen.

Gerade heutzutage ist er sehr verlockend sich materielle und finanzielle Ziele zu setzen und zu sagen „Wenn ich das erreicht habe, dann geht es mir gut, dann bin ich glücklich!“ Ja und wenn der Tag gekommen ist, dann kann es sein, dass da kein Glücksgefühl aufkommt, dass da eher eine Leere ist, eine Enttäuschung. „Ist das alles? Soll es das gewesen sein? Und dafür hab ich all die Jahre hart gearbeitet?“

Oft hat man diesen Effekt schon bei den relativ kleinen Dingen. Da lechzt man nach dem neusten Handy oder der neusten Handtasche und hat man die Sachen dann für viel Geld gekauft, fehlt das Gefühl der Befriedigung, das Glücksgefühl und schon ist man wieder auf der Suche nach der nächsten „tollen“ Sache, die man unbedingt haben will, unbedingt braucht, die lebenswichtig ist. Ja und da wartet schon die nächste Enttäuschung.

So schön oder toll gewisse materielle Dinge erscheinen mögen – sie geben uns in der Regel nichts, keine echte Befriedigung. Sie machen uns nicht glücklich. Und so begeben wir uns weiter auf die Suche. Und suchen und suchen und kaufen und kaufen….

Und irgendwann geht uns vielleicht ein Licht auf, dass wir die ganze Zeit in der äußeren Welt etwas suchen, was man nur in sich selbst oder in anderen Menschen finden kann – immaterielle Dinge wie Liebe, Geborgenheit, Freundschaft, Freude, aber auch Sinnhaftigkeit, Werte, höhere Ziele. Wenn wir dies erkannt haben, dann können wir unser Leben damit bereichern, können unserem Leben einen tieferen Sinn geben, bewusst etwas Nachhaltiges schaffen. Und dann fühlen wir uns gut, dann sind wir motiviert, dann sind wir stark und überwinden Barrieren und Hindernisse, dann freuen wir uns und fühlen uns lebendig. Dann brauchen wir auch nicht unbedingt die neusten Schuhe, das neuste Handy. Dann müssen wir nicht mehr verzweifelt in der äußeren Welt Erfüllung suchen, dann haben wir das, was wichtig ist, in uns selbst entdeckt.

Wenn man die immateriellen Werte erkannt hat, dann kann man sie mit materiellen Zielen verbinden und sich so ein erfülltes, glückliches Leben in Balance gestalten. Denn nur, wenn wir gleichermaßen „innen wie außen“ respektieren, können wir das Beste aus unserem Leben machen.

Überlegen Sie einmal, was für Sie Sinn macht, welche Werte für Sie wichtig sind, welche Erfahrungen und Gefühle Sie erleben möchten. Und dann denken Sie einmal darüber nach, wie Sie Ihre materielle Welt gestalten wollen, was Ihnen hier wichtig ist. Sie werden bestimmt für sich die richtige Mischung finden. Und dann können Sie auf Ihre Ziele hinarbeiten, – das Beste aus Ihrem Leben machen!

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Machen Sie doch einfach das Beste aus Ihrem Leben!

Vielleicht haben Sie sich auch schon gefragt, worin denn eigentlich der Sinn des Lebens besteht. Wer sind wir? Was wollen wir hier? Und wo geht die Reise hin?

Viele Philosophen haben sich darüber schon den Kopf zerbrochen, sich ganz viele Gedanken gemacht und unterschiedliche Antworten gefunden. Für den einen ist die ganze Welt inklusive der eigenen Existenz ein großer Zufall, ohne echte Bedeutung. Für den anderen besteht ein höherer Sinn im Leben und in allen Lebensumständen. Und manch einer macht sich gar keine Gedanken und lebt trotzdem.

Es gibt Menschen, die leben für die Sicherheit, – bloß kein Risiko eingehen, alles absichern, sicherer Job, sicheres Einkommen, sichere Familienplanung.

Dann gibt es Menschen, die lieben das Risiko, die lieben Abenteuer. Sie wollen sich selbst und das Leben kennenlernen in all seinen Facetten.

Manche von uns wollen auch einfach nur berühmt werden, Anerkennung genießen, vielleicht ein großes Publikum begeistern.

Oder das eigene Hobby steht im Mittelpunkt des Lebens, vielleicht auch ein Ideal, was verwirklicht werden möchte.

Und dann gibt es Menschen, die einfach nur Mensch sein wollen und ein ganz normales Leben führen.

Was der Sinn Ihres Lebens ist, können nur Sie selbst herausfinden. Keiner kann Ihnen vorschreiben, woran Sie glauben sollen, keiner kann für Sie bestimmen, was gut oder falsch ist. Davon abgesehen, das Leben hat in der Regel seine Höhen und Tiefen, mal sieht es gut aus und mal scheint die Welt unterzugehen. Es gibt so viel, was wir nicht im Leben bestimmen können, wo wir keine Kontrolle, keinen Einfluss besitzen. Da zählt dann nur unsere innere Einstellung, ob wir eine gewisse Gelassenheit an den Tag legen oder uns ständig aufregen, ob wir uns an den guten Dingen erfreuen und aus unseren Fehlern lernen oder an äußeren Ereignissen zerbrechen.

Egal, woran Sie persönlich glauben, worin der Sinn Ihres Leben besteht, – das einzige, was wir alle gleichermaßen tun können ist einfach das Beste aus unserem Leben zu machen. Es ist das einzige, was wirklich Sinn macht. So können wir dann am Ende zufrieden zurückblicken und sagen „Es gab gute und schlechte Zeiten, aber ich hab immer das Beste aus meinem Leben gemacht. Ich habe nichts verpasst, habe mir nichts vorzuwerfen, bin mit mir und der Welt im Reinen und hab das Leben genossen, so wie es kam.“

Und darum geht es doch, dass man nicht hinterher bereut etwas verpasst zu haben, dass man seinen Seelenfrieden hat, zufrieden und glücklich ist und somit erfolgreich im Leben war.

Also, machen Sie das Beste aus Ihrem Leben! Genießen Sie es! Lassen Sie sich von schlechten Zeiten nicht unterkriegen! Freuen Sie sich an dem Guten, was Ihnen widerfährt!

Und denken Sie daran, – Sie spielen die Hauptrolle in Ihrem Leben! Zeigen Sie sich also von Ihrer besten Seite!

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Kinder ohne Kindheit

Sie haben bestimmt schon von Kinderarbeit gehört oder entsprechende Bilder gesehen. Z. B. sitzt da ein kleines halbnacktes Mädchen in einem Steinbruch in Indien mit seinem kleinen Bruder und beide hauen mit einem Hammer Steine klein, damit sie später als Schotter dienen. Wenn man solche Bilder sieht, dann wird einem ganz anders. Kinder, die noch zu klein für den Kindergarten sind, arbeiten jeden Tag im Steinbruch. Sie haben keine echte Kindheit. Stattdessen sind sie kleine Schwerarbeiter, die schon frühzeitig ihre Gesundheit ruinieren. Wir im Westen können das nicht verstehen. Wir sind entsetzt. In armen Ländern sind die Familien aber oft darauf angewiesen, dass selbst schon die Jüngsten zum Unterhalt etwas beitragen. Da müsste man die Einkommenssituation der Erwachsenen verbessern, damit die armen Kinder nicht mehr arbeiten.

Während wir uns zu Recht über solche Zustände aufregen, übersehen wir, wie es unseren eigenen Kindern mittlerweile geht. Unsere Kinder müssen zwar nicht im Steinbruch schufften und sie müssen auch nichts zum Unterhalt der Familie beitragen, aber sie haben inzwischen auch einen langen Arbeitstag wie Erwachsene, kaum noch Freizeit und auch nicht mehr die Freiheit Kind zu sein, eine unbeschwerte Kindheit zu erleben.

Was ist geschehen? Unsere Kinder sind auch schon in der Maschinerie der Leistungsgesellschaft angekommen. In der Leistungsgesellschaft liegt der Fokus auf der Leistung, nicht auf dem Menschen. Der Mensch wird als „human resource“ gesehen, wie ein Rohstoff, ein Produkt, ein Mittel zum Zweck, ein Mittel zum Geldverdienen, zur Gewinnmaximierung. Ein Mensch definiert heutzutage seinen Wert durch die Leistung, die er bringt. Diese Veränderung der Wahrnehmung, der Sichtweise hat für viele, aus meiner Sicht negative Veränderungen in der Gesellschaft geführt.

Können Sie sich vorstellen, dass vor langer Zeit Kinder als etwas Schönes, Erfreuliches, Wertvolles betrachtet wurden, als ein großer Schatz, als größtes Glück? Heute sind Kinder potentieller Steuerzahler, human resources, die die Rentenkassen auffüllen sollen und ansonsten nur Kosten verursachen, allgemein nur stören und Frauen von der Arbeit abhalten. Kinder sind lästige Übel, die möglichst schnell in die Maschinerie integriert werden müssen, damit sie Nutzen bringen.

Kinder oder die „Produktion“ von Kindern wird heutzutage nicht aus Freude an der Sache gefördert, sonder nur aus dem volkswirtschaftlichen Interesse heraus. Wir brauchen Steuern. Wir brauchen Steuerzahler. Wir brauchen Arbeiter. Wir brauchen Leistung.

Aus dieser Sichtweise wird es klar, dass ein gesundes, normales Familienleben und die Betreuung der Kinder durch die Mutter bzw. der Eltern nicht wünschenswert sein kann. Es ist eine Vergeudung von Geld, Zeit und Arbeitskraft. Stattdessen ist es wünschenswert schon den kleinsten Kindern das korrekte Verhalten in der Leistungsgesellschaft beizubringen, denn nur wer etwas leistet, hat auch einen Wert. So sollen Kinder möglichst früh „gefördert“ werden, möglichst früh schon Fremdsprachen lernen oder im Kindergarten Sachen beherrschen, die sie dann in der Grundschule wiederholen.

Am wichtigsten ist jedoch, dass die Mutter möglichst frühzeitig nach der Geburt wieder in ihren Job zurückkehrt. Das Hamsterrad muss sich schließlich weiterdrehen. Da ist es dann auch egal, ob das eigene Kind mit 30 anderen Kindern um die so wichtige Aufmerksamkeit und „Zuwendung“ durch die Erzieherin kämpfen muss. Zuwendung, Liebe und Verständnis sind zwar ausgesprochen wichtig für die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, aber sie müssen eben der Maschinerie und dem Ideal der Leistung untergeordnet werden. Und hinterher wunder man sich dann über Verhaltensauffälligkeiten und andere Störungen in der Schule, aber dafür gibt es ja Psychopharmaka.

Zu dem Druck durch die Gesellschaft kommt noch der Leistungswahn vieler Eltern. Was sie selbst nie gemacht hätten, nie geschafft haben, dass sollen dann ihre Kinder für sie verwirklichen. Mit 3 Jahren schon mal Französisch lernen oder noch besser direkt Chinesisch, dann bald darauf mit Klavier spielen, Tennis oder besser Golf anfangen, usw. Je mehr desto besser. So starten schon die Kleinsten in ihren Arbeitstag früh morgens, werden in der Kita bespaßt und im schlimmsten Fall abends irgendwann abgeholt. Leckers Essen gibt es natürlich in der Kita – in der Regel ein sehr kostengünstiges Essen mit zweifelhaften Inhalt. (Während meiner Studienzeit nannten wir so etwas „Mampf mit Soße“, wobei die Soße existenzielle Bedeutung hatte, weil man sonst den Mampf nicht runter bekam. Mampf war die Bezeichnung für das „unbekannte Etwas“ auf dem Teller, dem die Soße erst Geschmack verlieh.) Ja und wenn die Kinder dann abends mal zu Hause angekommen sind, dann müssen sie eben noch für ihre „Hobbys“ üben. So haben schon die Kleinsten ihren 8-10 Stunden Tag – warum auch nicht? Oder?

Nach der Kita kommt der Kindergarten, danach die Grundschule und so weiter. Alles möglichst mit ganztäglicher „Betreuung“. Was bleibt da noch von der Kindheit? Von der Jugendzeit? Nichts!

Anstelle der glücklichen, unbeschwerten Kindheit erleben die Kinder dann all die guten Seiten der Leistungsgesellschaft wie Leistungsdruck, Stress, Mobbing, Aggressionen, Minderwertigkeitskomplexe, Panik, Angst, Erschöpfung, Depressionen und sonstige affektive Störungen, Verhaltensauffälligkeiten, etc. Ja, so werden sie effektiv auf ihr späteres Leben vorbereitet, inklusive dem Wissen wie oft man welche Tabletten für welche Anwendungsgebiete einnehmen muss. Als Ausgleich gibt es schließlich Internet, Handys, Spielekonsolen und TV Geräte. Was kann ein Kind mehr wollen?

Über die unbeschwerte Kindheit kann man dann vielleicht einmal später ein gutes Buch lesen oder sich einen Film von Astrid Lindgren anschauen, – damals als Kinder tatsächlich (sogar) miteinander (!) gespielt haben und das noch in der Natur (!) – unvorstellbar, nicht wahr?!

Ehrlich gesagt, mich wundert es, dass nicht schon längst Kinder künstlich gezüchtet oder geklont werden, wie unsere Hochleistungs-Milchkühe für maximale Leistung, maximalen Ertrag. Das wäre doch die beste Lösung. Kinder könnten kostengünstig in Fabriken gezüchtet und ideologisch korrekt ausgebildet werden, so dass sie zu bestens funktionierenden Arbeitern und Steuerzahlern werden. Da braucht man keine Eltern mehr. Falls Paare noch ein Bedürfnis verspüren ein eigenes Kind zu haben, da können sie genauso gut entsprechenden Psychopharmaka einnehmen, sich einen neuartigen Robotermenschen kaufen oder halt das bewährte Haustier halten.

Das Leben kann so einfach sein – aus Sicht unserer „Human Resources Verwalter“.

Ich persönlich bin noch in Freiheit groß geworden und wünsche dies auch mal meinen eigenen Kindern. Ich hoffe, Sie gönnen Ihren Kinder auch eine unbeschwerte Kindheit, soweit das heutzutage noch möglich ist.

Vielleicht erleben wir eines Tages eine Gesellschaft, wo der Mensch im Mittelpunkt steht. Dann brechen für uns alle paradiesische Zeiten an.

Bis dahin können, sollten, müssen wir uns für positive Veränderungen einsetzen, zum Wohl unserer Kinder.

Machen Sie wie immer nur das Beste aus Ihrem Leben!

 

PS: Haben Sie sich schon mal gefragt, wie man auf die Idee kommt, dass Kinder täglich stundenlang auf unbequemen Stühlen in der Schule still sitzen müssen und warum es für manche Menschen unvorstellbar ist, dass Kinder einen Bewegungsdrang haben und lieber draußen herumtoben möchten? Aber zum Glück gibt es ja Beruhigungmittel für Kinder.

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Warum hat der eine Erfolg und warum scheitert der andere?

Wahrscheinlich hat sich jeder einmal so eine Frage gestellt. Warum haben wir Erfolg? Warum scheitern wir? Wahrscheinlich gibt es unendlich viele Antworten auf diese Fragen. Viele dicke Bücher wurden auch schon zum Thema Erfolg geschrieben.

Erfolg oder Scheitern kann man tatsächlich an unbegrenzt vielen Aspekten festmachen. Es können große Faktoren sein, aber auch kleinste Details, die letztendlich über Erfolg oder Niederlage entscheiden. Zu einem guten Teil haben wir einen gewissen Einfluss auf die Ergebnisse und zum anderen Teil entzieht sich eine Situation unserer Kontrolle.

Aus der Unkalkulierbarkeit von Erfolg und Niederlage, von Glück und Unglück, haben die Menschen schon vor langer Zeit ihre Schlüsse gezogen und z. B. im alten China die Entwicklung von Gleichmut empfohlen. Oder auch Buddha, der Leid als Attribut dieser Welt sah, sprach von einer Überwindung des Leids, der Dualität, durch die Entwicklung von höheren Tugenden.

Bei dieser Thematik kann man sich in der Betrachtung unendlich vieler „Erfolgs-Faktoren“ verlieren. Man kann aber auch die Thematik an ihrer Wurzel greifen. Dies will ich hier einmal tun, um einfach die wesentlichsten Aspekte aufzuzeigen.

Im Prinzip gibt es nur zwei Hauptfaktoren: Die eigene Person und die Welt oder Umwelt. Nun, die Welt können wir alleine nicht ändern. Wir können uns aber eine passende Umwelt suchen, die für uns günstig ist, uns unterstützt und alles zur Verfügung stellt, was wir für Erfolg und Glück im Leben brauchen. Dann gibt es uns noch selbst, unsere Persönlichkeit, unsere Erscheinung, unsere Wünsche und Bedürfnisse. Und hier lässt sich viel tun. Dazu aber später mehr.

Diese zwei Hauptfaktoren lassen sich sehr gut an einem Beispiel erfassen:

Stellen Sie sich einmal vor, Sie wären ein Bauer und möchten gerne „Früchte“ ernten. Sie kennen ja noch den Spruch „Was Du säest, wirst Du ernten!“ Nun, was brauchen Sie alles? Ein Feld, Saatgut und sich selbst. D. h., Sie müssen Ursachen setzen, die sich in einer vorhandenen Situation entwickeln, um dann die entsprechenden Früchte – Ihren Erfolg – ernten zu können. Gehen wir die einzelnen Faktoren einmal durch:

Das Feld oder die Situation:

Wenn Sie in der Wüste sind und wollen dort Ihr Saatgut aussäen, dann können Sie ein kompetenter, fleißiger Bauer sein, aber die Saat wird nicht aufgehen und Sie werden nichts ernten, ganz einfach weil die Umwelt, die Situation schlecht ist. Haben Sie ein Feld in einer fruchtbaren Region, dann werden Sie sehr wahrscheinlich auch eine gute Ernte einfahren. Ist das Feld nur mittelmäßig oder steinig, dann haben Sie u. U. viel Arbeit, müssen Hindernisse bewältigen und die Ernte wird wohl auch nur mittelmäßig sein. Ein schlauer Bauer sucht deshalb eine fruchtbare Region, wo seine Saat sehr gut wachsen wird und eine reiche Ernte bringt. Ein schlauer Bauer räumt auch erstmal alle Hindernisse aus dem Weg, so dass sich seine Saat frei entfalten kann. Ein Feld muss immer erst gereinigt, von Müll und Steinen befreit werden.

Das Saatgut oder die Ursachen:

Als Bauer können Sie sich noch so sehr anstrengen, – wenn Ihr Saatgut eine schlechte Qualität hat, können Sie auch nichts ernten. Übersetzt bedeutet das, dass Sie gute Ursachen setzen müssen, um gute Früchte zu ernten. Hier geht es um die Qualität. Und wenn Sie viel ernten möchten, dann müssen Sie entweder viele gute Ursachen setzen oder wenige mit reichen Erträgen. Sie müssen auch daran denken, dass die Saat den Früchten entsprechen muss, die Sie ernten wollen. Wer Roggen ernten möchte, darf keine Gerste säen. Das mag zwar banal klingen, aber sehr viele Menschen wundern sich über die Art der Früchte, die sie ernten.

Der Bauer bzw. Ihre Persönlichkeit:

Sie können ein fruchtbares Feld besitzen und hochwertiges Saatgut, aber wenn Sie nichts damit anfangen können, dann werden Sie auch keine Früchte ernten. Es geht hier also um Ihre Ausbildung, Ihr Know-How, Ihre Fähigkeiten. Es geht aber auch um Ihre Leistungsfähigkeit, Ihre Motivation, Ihre Ausdauer, etc. Denn selbst wenn Sie kompetent sind, müssen Sie für Ihren Erfolg auch arbeiten, das Feld bestellen. Je mehr Stärken und Fähigkeiten Sie besitzen, desto besser wird Ihr Erfolg aussehen. Andererseits, je mehr Schwächen und Fehler Sie besitzen, desto mehr Probleme werden Sie haben. Der schlaue Bauer sorgt also für eine gute Ausbildung, baut seine Stärken und Fähigkeiten aus und versucht seine Defizite abzubauen. Der schlaue Bauer weiß auch, dass er mit anderen Menschen zusammenarbeiten kann, die seine Fähigkeiten ergänzen oder seine Schwächen ausgleichen. Kooperation ist im Leben oft ein sehr wichtiger Bestandteil für Erfolg.

Die Zeit oder das Timing:

Sie können alles haben und alles richtig machen, nur, wenn dies zur falschen Zeit geschieht, dann gibt es keine Ernte. Der richtige Zeitpunkt und auch die richtige Zeitdauer sind von großer Wichtigkeit, damit sich Erfolg einstellt. So gibt es eine Zeit zun säen, eine Zeit des Wachstums und eine Zeit der Ernte. Und zu jeder Zeit muss der Bauer das richtige tun.

Die Welt oder äußere Faktoren:

Der Bauer kann alles richtig machen, doch können äußere Faktoren seine Ernte gefährden. Das kann schlechtes Wetter sein oder Diebe, die seine Ernte stehlen. Es gibt viele Faktoren, die man nur sehr schlecht vorhersehen kann. So kann man sich auch nur bedingt vor Schaden schützen, Eventualitäten vorab einkalkulieren. Der schlaue Bauer greift dafür auf den Erfahrungsschatz anderer Bauern zurück und tut alles dafür, Risiken durch äußere Faktoren zu vermindern.

Die Früchte oder der Erfolg:

Die Verwendung der Früchte spielt langfristig auch eine wichtige Rolle. Ein dummer Bauer verprasst seinen Erfolg oder läßt seine Früchte ungenutzt oder im Keller vergammeln. Ein schlauer Bauer macht das Beste aus seiner Ernte. Er denkt langfristig. Einen Teil verbraucht er, einen Teil investiert er, damit er wieder ernten kann.

Fazit:

Wie Sie sehen, ist eigentlich alles recht einfach. Auch Sie säen ständig neue Ursachen, schauen beim Wachstum zu und fahren die Ernte ein, egal ob es Ihre Arbeit betrifft, Ihre Partnerschaft, Ihren Freundeskreis oder Ihre Hobbys. Überall wird gesäet und geerntet. Wenn Sie alles richtig machen, dann haben Sie die besten Aussichten gute Früchte zu ernten.

Ich möchte noch auf einen ganz wesentlichen Aspekt eingehen. Menschen scheitern nie aufgrund von positiven Eigenschaften und Fähigkeiten. Menschen scheitern immer nur an ihren Fehlern, an ihren Unzulänglichkeiten, an schlechten Eigenschaften. Machen Sie sich das einmal ganz bewusst klar. Das beste Beispiel ist das Scheitern einer Ehe. Aus Liebe wird geheiratet, doch irgendwann verändert sich die Wahrnehmung und die Fehler und Schwächen des Anderen erscheinen immer größer, sie wachsen förmlich, auch, wenn es nur ganz banale Dinge sein mögen. Und irgendwann ist die schlechte Eigenschaft so riesig, dass sie alle anderen, guten Eigenschaften verdeckt und überragt und dann scheitert daran die Beziehung. Vielleicht ist es, weil der Partner nie richtig zu hört oder weil er die Bedürfnisse des Partners nicht wahrnimmt. Vielleicht ist auch das Problem, dass der Andere sich nicht mitteilen kann oder möchte. Oder einer ist unzuverlässig, vielleicht unordentlich und der Andere ist genau das Gegenteil.

Was ich damit sagen will, ist, dass wir die Möglichkeit haben, uns weiter zu entwickeln, zu lernen, Fehler und Charakterschwächen auszugleichen und so erfolgreicher und glücklicher durchs Leben zu gehen. Das kann z. B. durch ein Coaching effektiv geschehen oder durch das Training der Aufmerksamkeit, der Kommunikation im Alltag.

Und zu guter Letzt – Erfolg ist einfach auch die Fähigkeit aus Fehlern zu lernen und wenn etwas nicht funktioniert, einen anderen, besseren Weg zu finden, bis der Erfolg da ist. Kein Mensch ist als Hellseher auf die Welt gekommen, der sofort weiß, was richtig ist, was direkt zum Erfolg führt. Wir müssen alle lernen. Wir müssen zwangsläufig auch alle Fehler machen. Nur durch die Erfahrung des Scheiterns lernen wir erfolgreich zu sein. So ist Erfolg auch eine Sache der Einstellung, der Ausdauer, des Glaubens an sich selbst und an den langfristigen Erfolg.

Ein erfolgreicher Mensch fällt auch oft hin, aber er steht wieder auf und geht seinen Weg weiter, so lange bis er angekommen ist. Behalten Sie Ihre großen Ziele vor Augen und gehen Sie Ihren Weg!

Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben, – wie der schlaue Bauer, setzen Sie die richtigen Ursachen, pflegen Sie ihr Wachstum und ernten Sie, was sie gesäet haben!

Das Leben ist manchmal einfacher als man denkt.

Machen Sie auch das Beste aus sich selbst. Entwickeln Sie Ihre Persönlichkeit! Denn mit Ihrer Persönlichkeit ist Ihr Erfolg in allen Aspekten des Lebens ganz eng verknüpft.

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Vergewaltigung – die Frau als Opfer von Tradition und Gesellschaft

Vor wenigen Tagen ging die Nachricht um die Welt, dass eine junge Frau in Indien von mehreren Männer schwer misshandelt und vergewaltigt wurde. Sie erlag kurze Zeit später ihren schweren Verletzungen. Die Welt ist schockiert.

Gestern oder heute stand wurde von einem weiteren, ähnlichen Fall berichtet, der auch in Indien passiert ist.

Diese Geschehen stellen die Spitze des Eisberges dar, wo die komplexe Problematik sich mit all ihren Verstrickungen unter der Oberfläche im Dunkeln versteckt. Es geht hier nicht um 2 Einzelfälle, Misshandlung oder Vergewaltigung. Es geht um sehr viel tiefgehender Missverhältnisse, die durch diese Verbrechen förmlich nach Auflösung und Heilung schreien.

Ich wurde gebeten ein paar Worte zu dieser Thematik zu schreiben und möchte dies hier tun.

Sicherlich haben Sie sich schon gefragt, wie solche Verbrechen überhaupt geschehen können, wie ein Mensch zu so etwas in der Lage sein kann. Vielleicht haben Sie auch schon überlegt, dass die Männer alkoholisiert oder vielleicht im Drogenrausch waren oder vielleicht psychisch krank sind oder aus schwierigen sozialen Verhältnissen kommen. Das sind alles berechtigte Überlegungen. Aber wie schon gesagt, die Problematik ist sehr viel tiefgehender.

An dieser Stelle möchte ich nicht auf die Psychopathologie der Täter eingehen, sondern auf zwei ganz wesentliche Probleme hinweisen, die den Nährboden für solche Verbrechen bilden.

Indien hat viele großartige Facetten, – kulturell, spirituell, geschichtlich, etc., aber leider wie alle anderen auch seine Schattenseiten. Ein wesentliches Problem ist die Stellung der Frau innerhalb der Gesellschaft. Die Frau hat in gewisser Weise einen geringeren Wert, bzw. der Mann wird überbewertet. Frauen kosten Geld, – insbesondere die eigene Tochter, für die die Familie viel Geld ausgeben muss, um sie zu verheiraten. Weil viele Menschen sich so ein Brautgeld nicht leisten können, wollen sie auch keine Töchter. So werden weibliche Föten abgetrieben oder weibliche Babys direkt nach der Geburt getötet. Die Folge ist, dass es zuwenig Frauen im Vergleich zu Männern gibt. Ein ähnliches Problem ist auch aus China bekannt. Frauen sind „Mangelware“ und werden teilweise sogar entführt, „geklaut“.

Die andere Seite des Problems ist die traditionelle Regelung von Liebe, Partnerschaft und Sex. In Indien ist es üblich vor der Ehe keine Partnerschaft und auch keinen Sex zu haben. Man heiratet ca. mit 25 – 35. Wer in dem Zeitraum noch keine Frau gefunden hat, wird im besten Fall zwangsverheiratet. Nun gibt es da sicherlich Gründe für dieses Vorgehen. Das Problem ist aber, dass diese Tradition nicht mehr zeitgemäß ist. Heutzutage gibt es Verhütungsmethoden, die alle Konsequenzen, die eine Schwangerschaft mitbringt, verhindern. Kinder brauchen geordnete Verhältnisse, Sicherheit, ein gesichertes Einkommen. Wenn das alles gegeben ist, dann ist es auch vernünftig und zu verantworten Kinder zu bekommen. Und diese Gedankengänge waren die Basis für das Heiratsalter und die Enthaltsamkeit vor der Ehe.

Biologisch sieht die Sache aber ganz anders aus. Jugendliche haben ein relativ großes sexuelles Bedürfnis und junge Erwachsene auch. Durch Geschlechtsverkehr werden diese Bedürfnisse, diese inneren Spannungen abgebaut und es findet eine Art Ausgleich zwischen Mann und Frau statt. Ohne Sex, ohne natürlichen Abbau der sexuellen Energien, bauen sich diese immer stärker auf. Dies kann dann zu einem Kontrollverlust führen, die in sexuellen Handlungen enden, welcher Natur auch immer. Im schlimmsten Fall in der rücksichtslosen Vergewaltigung von Frauen. Der Sexualtrieb ist dann übermächtig, der Verstand und das Gewissen schalten ab und eine impulsive Enladung findet statt. Dazu können sich auch noch aufgestaute, andere Gefühle wie Frustation, Aggressionen, Hass, etc. entladen. Gewalt ist die Folge.

Diese unnatürliche Enthaltsamkeit zeigt sich in Indien auch in dem Phänomen, dass Frauen in der Öffentlichkeit betascht werden. Offensichtlich stehen viele Männer in Indien aufgrund der gesellschaftlichen und traditionellen Umstände unter einem hohen sexuellen Druck, der sich wie ein schlafender Vulkan urplötzlich entladen kann.

Zwangsläufig wird das alles dazu führen, dass die Indische Gesellschaft ihre Vorstellungen von dem Wert der Frau und von Sex und Partnerschaft drastisch ändern muss. Die Zeiten haben sich geändert. Die Möglichkeiten haben sich geändert. Die Biologie ist über Jahrtausende gleichgeblieben. Nun muss sich auch das Verhalten ändern. Junge Menschen und Erwachsene müssen die Freiheit haben ihren Bedürfnissen nach Liebe, Partnerschaft und Sex nachzukommen. Traditionen sind nur so lange gut, wie sie auf der Höhe der Zeit sind und den Bedürfnissen von Mensch und Gesellschaft gerecht werden.

Das gilt nicht nur für Indien, sondern für viele Länder, die Probleme mit alten, überholten religiösen und traditionellen Vorschriften haben. Wir brauchen sinnvolle Reformen mit Respekt gegenüber den Menschen, der Gesellschaft und der Natur.

Denn nur so können wir alle das Beste aus unserem Leben machen.

 

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Wo findet man die Liebe?

Nach einer aktuellen Studie treffen Singles ihre zukünftigen Partner weder in der Disco noch in der Singlebörse im Internet. Die Chance liegt hier bei gerade mal 2% bis maximal 10% je nach Dauer der Partnerschaft.

Was sind denn nun die Top Möglichkeiten seinen Partner zu treffen?

  • mit 27% Wahrscheinlichkeit über den Freundeskreis
  • mit 16% abends beim Ausgehen
  • mit 11% bei der Arbeit

weit abgeschlagen folgen dann über Nachbarschaft, gemeinsame Interessen, Sport, Urlaub und Ausbildung mit 4-6%.

Was heisst das nun für den Single auf Suche?

In erster Linie mal raus aus dem Schneckenhaus, aktiv werden und seinen Freundes- und Bekanntenkreis erweitern! Leider ist es nämlich so, dass die Traumfrau oder Traummann nicht spontan an der Tür klingelt, während man sich in seiner Wohnung einigelt. Der Wunschpartner lässt sich auch leider nicht bei amazon bestellen und per Post senden.

Das Katalog-Denken finden wir in der Regel in den Online Singlebörsen. Da wird geblättert, geguckt, verglichen, weiter geguckt, noch mehr geguckt, sortiert, Eigenschaften kritisch betrachtet, abgewogen….und irgendwann stellt man fest, dass der ideale Partner einfach offensichtlich nicht existiert. Tatsächlich finden sich dort nur Menschen, so unvollkommen, aber doch so liebenswert, wie man selbst. Aber, da die Singlebörse eben wie ein großer Kaufkatalog aufgebaut ist, übersieht man leicht den Unterschied zwischen einer Produktsuche und der Suche nach einem Menschen, mit dem man sein Leben teilen möchte.

Discos als Partnerfindungsmöglichkeit haben auch so ihre Tücken. Die Musik ist laut. Es ist meist dunkel. Viele sind mehr oder weniger schwer „angeheitert“. Wenn man sich da nicht über Anschreien bekannt machen will, muss man schon die Zeichensprache beherrschen. Gespräche sind nur schwer möglich. Dafür kann man mit dem entsprechenden Alkoholpegel mehr oder weniger angenehm auffallen. Und wer weiß, wen man da im Halbdunkel bei eingeschränkter Zurechnungsfähigkeit so abschleppt.

Was bleibt?

Mindestens einen Freund oder Bekannten hat ja jeder und dieser eine hat sehr wahrscheinlich weitere Bekannte oder Freunde, oder auch eine Schwester oder einen Bruder. So kann man networking betreiben und Gelegenheiten nutzen seinen Freundes- und Bekanntenkreis schrittweise auszubauen, – von einem Geburtstag zur nächsten Veranstaltung. Man kann auch selbst mal Leute einladen, – zu einem netten, gemütlichen Abend, wo man vielleicht gemeinsam etwas kocht oder einem Hobby nachgeht oder zusammen einen witzigen Film schaut. Gemeinsam machen die meisten Dinge eh mehr Spass als alleine.

Darüber hinaus kann man auch einfach mal einen mutigen Schritt tun und sich für einen Tanzkurs anmelden oder einem Verein beitreten. Es gibt immer Möglichkeiten unter Leute zu kommen, neue Leute kennenzulernen und seine Freizeit aktiv zu gestalten. Und denken Sie daran, – über 6 Ecken kennen Sie die ganze Welt! Das heisst, Sie kennen jemanden, der wiederum andere kennt, die wiederum andere kennen, die wiederum jemanden kennen, die Ihre Traumfrau oder Ihren Traummann kennt. Tatsächlich kennen wir uns alle irgendwie, – wir wissen es halt noch nicht und nutzen in der Regel auch nicht all unsere Möglichkeiten. Also, werden Sie aktiv und finden Sie denjenigen, der Ihren zukünftigen Partner kennt!

Und noch ein interessantes Phänomen: Nehmen wir einmal an, Sie sind auf einer Party von einem Freund, wo Sie auch schon so einige Leute kennen. Sie kommen ganz beiläufig und einfach ins Gespräch mit einer doch ganz attraktiven Person. Typische Unterhaltung: „Hallo, blabla, blabla ich bin blabla und wer bist Du blabla und woher kennst Du Paul? Ach ist ja ein Ding blabla. Ich kenne Paul blabla. Und was machst Du so blabla? Und so weiter. Nebenbei stellen sie beide fest, dass sie sich sympathisch sind und tatsächlich sind Sie schon mitten im Flirtgeschehen. Die Stimmung ist gut, alles ist ganz locker und entspannt, – von Stress oder Aufregung keine Spur. Das ist eben der Vorteil, wenn man sich im privaten Rahmen kennenlernt. Hier gibt es keinen Erwartungshaltung und keinen Leistungsdruck. Hier ist man/frau Mensch. Das eigentliche Phänomen ist aber, dass Sie nicht Ihren Katalog mit sämtlichen Angaben zum idealen Partner herausholen und Ihre Checkliste durchgehen – nein – ganz im Gegenteil, Ihr Katalog ist im Moment vollkommen egal und ganz plötzlich sind Sie überaus flexibel, sogar tolerant und finden Dinge an Ihrem Gegenüber entzückend, die Sie vorher gar nicht beachtet haben. D. h., die direkte Begegnung mit einem Menschen ist etwas ganz anderes als alle mögliche Vorstellungen vom Traumprinzen oder der Traumprinzessin. Die Wirklichkeit wirft nahezu alle Ideen und Vorstellungen über Bord – gnadenlos – und es ist Ihnen in diesem Moment vollkommen egal, denn Ihr Gegenüber fasziniert Sie, zieht Sie an.

Also, überdenken Sie einmal Ihren Vorgabenkatalog, die Meßlatte und die Checkliste! Lassen Sie sich doch einfach mal auf die Realität ein, – auf die echte, unbewusste Anziehungskraft zwischen zwei Menschen.

Ich wünsche Ihnen viel Glück und Erfolg in der Liebe! Lassen Sie sich von ihr berauschen! Feiern Sie sie! Sie ist eine der besten Erfindungen des Lebens.

In diesem Sinn, – machen Sie wie immer das Beste aus Ihrem Leben – auch zu zweit!

 

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Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum immer alles so kompliziert sein muss? Warum es nicht einfacher geht?

Die Gründe dafür sind relativ einfach, teilweise banal, aber durchaus interessant. Zusammengefasst kann man sagen: „Wir wollen es so!“ Es ist schlichtweg eines der vielen Paradoxien im Leben, wo wir uns zwischen zwei Polen hin- und hergerissen fühlen. Einerseits sehnen wir uns nach Einfachheit und andererseits befriedigt die Komplexität viele Bedürfnisse und Interessen.

Nun, warum ist denn alles so komplex? So kompliziert?

Ein Randaspekt ist die natürliche Vielfalt. Alles in der Natur existiert in einer unendlichen Vielfalt, in unzähligen Variationen. Es gibt nicht nur eine Pflanze, ein Tier, einen Menschen. Das Leben selbst ist komplex und damit durchaus anspruchsvoll. Andererseits sorgt die Natur dafür, dass alle Lebewesen bestens klarkommen. Wir haben eigentlich alles an Anlagen und Fähigkeiten, um sämtliche Herausforderungen des Lebens zu meistern.

Prinzipiell macht sich der Mensch das Leben selbst schwer. Das hat zwei Gründe.

 

Der erste Grund:

Der Mensch hat ein ganz großes Sicherheitsbedürfnis gekoppelt mit einer ausgeprägten „Denk-Faulheit“. Dabei nutzt er unbewusst eine gewisse kindliche Logik, die in der Realität nicht wirklich funktioniert. Das bedeutet, dass der Mensch versucht alle Aspekte des Lebens schriftlich in Form von Normen, Verordnungen, Leitlinien und Gesetzen zu fixieren. Dieses Abbild des gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Lebens mit all seinen Prozessen soll dem Menschen Sicherheit geben. Gemäß der kindlichen Logik braucht man ja dann nur nachlesen, wie man sich wann wo verhalten soll. Das heißt auch, dass man als Mensch von Eigenveranwortung und dem „selber denken müssen“ entbunden wird.

„Irgendein Experte hat es dahin geschrieben, der wird schon wissen warum, da brauch ich nicht noch selber nachdenken und verkehrt machen kann ich auch nichts!“ Dieser Gedankengang hat dazu geführt, dass selbst der Krümmungsgrad einer Banane penibel genau formuliert wurde und als Richtlinie, als Gesetz besteht. Tatsächlich haben wir mittlerweile so viele Normen, Richtlinien und Gesetze, dass kein normaler Mensch und selbst oft die Fachleute Verständnis und Überblick verloren haben. Das System führt sich selbst ad absurdum. Der Mensch ist überfordert durch seinen Versuch das Leben komplett in Form von Vorschriften abzubilden. Die Bürokratie treibt dabei jedes Jahr immer neue Blüten, was zu noch mehr Problemen und Verwirrung führt. Vieles ist mittlerweile so absurd geworden, dass die Menschen nur noch den Kopf schütteln oder an Schildbürgerstreiche denken. Daneben ist es noch bemerkenswert, dass sehr komplexe Dinge wie die Berechnung von Steuern prinzipiell überschlagsartig auf eine einfache Prozentrechnung reduziert werden können. Da kann man beispielsweise sagen, dass die 12 unterschiedlichen Steueraspekte in der Regel 4% von der Gesamtsumme ausmachen, andere vielleicht 8% und so weiter. D. h., man könnte die Berechnung massiv vereinfachen und hätte die gleichen Ergebnisse. Aber hier siegt u. a. die Liebe zu Statistiken, das Sammeln von Daten, – für welchen Zweck auch immer.

Also – wir Menschen drücken uns gerne vor selbständigem Denken und Eigenverantwortung, wollen eigene Entscheidungen gerne vermeiden oder delegieren und stützen uns sehr gerne auf vermeintliche Experten. Wir möchten auch gar nicht wirklich die Gründe erfahren, warum denn etwas so und so ist und nicht anders. Und wir glauben, dass wir so der Willkür entkommen, dass dann alles richtig und gut ist.

Ursprüngliche hatten Gesetze, etc. eine stützende Funktion. Sie waren vom Umfang her sehr begrenzt und für alle verständlich. Der Mensch nahm sie als Orientierungshilfe, hat selbst Verantwortung für sich und sein Leben übernommen und auch selbst gedacht. Mittlerweile ist aus der Stütze eine Art Korsett geworden, was den Menschen in eine Form presst und hält. Das Leben hat gewissermaßen an Lebendigkeit verloren und ist in Normen erstarrt. Der Mensch muss nicht mehr selbst denken und eigenverantwortlich handeln.

Die Konsequenzen erleben wir jeden Tag. Überall begegnen wir dem genormten Einheitsbrei, – egal wo. Es sind die genormten Häuser, die genormten Gurken, die genormten Nachrichten, die genormten Menschen – alles ist genormt, alles ist recht langweilig. Die Vielfalt ist abhanden gekommen. Sie trifft man fast nur noch im Ausland und dann freut man sich über das bunte Leben, wo es überall etwas zu entdecken gibt, wo die Menschen sich recht frei entfalten können.

 

Kommen wir zum zweiten Grund:

Hier geht es in erster Linie um ökonomische Interessen. Es ist der Kampf der Lobbyisten um Vorteile und die Marktposition. Jeder will seine Interessen durchdrücken – oft auf Kosten der anderen und auf Kosten der Einfachheit. Abgesehen von Lobbyisten geht es darum, möglichst viel überall mitzuverdienen, – in der Wirtschaft und beim Staat. Je komplizierter hier die Abläufe sind und je mehr Leute eingesetzt werden, desto mehr kann verdient werden (auch an Steuern). Deshalb haben wir kein schlankes Management, was mit einem Bruchteil an Mitarbeitern die Verwaltung in Deutschland organisiert, sondern eine Bürokratie, die stätig wächst, wo jeder etwas verdienen kann, jeder einen Posten bekommt.

Die Eigenverantwortung der Menschen wird dabei immer mehr Richtung Staat verschoben, so dass der Bürger immer abhängiger von der staatlichen Fürsorge wird. Der Staat entwickelt sich immer mehr zu einer Übermutter, die ihr längst erwachsenes Kind immer weiter verhätschelt und die weitere Entwicklung verhindert. Das Kind erstickt dabei an der mütterlichen „Liebe“.

Tatsächlich wollen wir uns alle mit unseren Bedürfnissen in unserer heutigen Ellbogengesellschaft durchsetzen. Wir proklamieren für uns die Extrawürste, in der Regel rücksichtslos. Es ist diese Idee, dass wir für und gegen alles kämpfen müssen. So wird das Leben komplizierter als es sein müsste.

 

Stellen Sie sich einmal vor, unsere Gesellschaft würde wie eine große Familie funktionieren, – mit gegenseitigem Respekt, mit Verständis, mit Liebe, mit dem Wunsch für alle das Beste als Gemeinschaft zu erreichen, auch mit der Fähigkeit auf unwichtige Extrawünsche zu verzichten und sich auf das Wesentliche zu besinnen, auf die wahren Werte im Leben.

Stellen Sie sich einmal vor, jeder Mensch für eigenverantwortlich denken und handeln, für sich die richtigen Entscheidungen treffen, sich an allgemein anerkannten Werten orientieren.

Und stellen Sie sich einmal vor, wir hätten ein schlankes Management anstelle der Bürokratie, anstelle der Herrschaft über das Volk, – wir hätten Dienstleister, die uns verpflichtet sind, was meinen Sie wieviel Geld wir jedes Jahr sparen würden?

In diesem Sinn – je mehr Eigenverantwortung Sie für sich selbst übernehmen, desto freier und wohler werden Sie sich fühlen! Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben! Sie haben es in der Hand! Sie sind der Regisseur!

Wie einst die Psychologin Vera Birkenbihl sagte: „Werden Sie vom Gehirnbesitzer zum Gehirnbenutzer!“ Befreien Sie sich aus der Norm! Gestalten Sie Ihr Leben einfach und schön!

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Infantile Bewältigungsstrategien Teil II – Positiv Denken

Liebe Positiv-Denker, – bevor Sie mir böse Emails schreiben – lesen Sie bitte meinen Blog komplett. Hier geht es ja darum Dinge zu hinterfragen, Dinge richtig zu stellen und wie immer das Beste aus seinem Leben zu machen. So hat das positive Denken durchaus seine Berechtigung, leidet aber unter schwerem Mißbrauch.

Stellen Sie sich einmal vor, Sie fahren gerade Ski und eine Schneelawine löst sich. Was machen Sie? Suchen Sie Deckung und bringen sich in Sicherheit? Oder fangen Sie an positiv zu denken „Mir passiert schon nichts, die Sonne scheint und alles wird gut!“?

Oder Sie sind gerade arbeitslos. Was machen Sie? Verprassen Sie Ihre letzten Geldreserven, weil Sie positiv denken und sowieso morgen schon einen neuen Job bekommen oder im Lotto gewinnen werden? Oder gehen Sie sparsam mit Ihren Reserven um, denn Sie wissen ja nicht, wie lange Sie auf einen neuen Job warten müssen?

Oder – Sie stehen gerade vor einer wichtigen Prüfung, haben aber nichts gelernt. Was meinen Sie, hilft Ihnen da positives Denken? Werden Sie die Prüfung dank Ihrer positiven Haltung gut bestehen?

Letzte Frage – Sie fahren auf der Autobahn und wundern sich, warum Ihnen so viele Falschfahrer entgegen kommen. Was machen Sie? Einfach ignorieren und positiv gestimmt weiterfahren? Oder doch lieber die negativen Zeichen wahrnehmen und den Irrweg verlassen?

Es ist diese faszinierende, wunderbare „Alles ist gut“- oder „Alles wird gut“-Mentalität, die heutzutage weit verbreitet ist. Die schlechten Zeichen, die Warnungen werden bewusst ignoriert, ausgeblendet und das Mantra „Alles ist gut“ ständig wiederholt. Sogar eine Moderatorin im Fernsehen hat am Ende ihrer Sendung immer gesagt „Alles wird gut!“.

Haben Sie einmal bewusst wahrgenommen, wann diese Mantren heruntergebetet werden? Niemals in guten Situationen oder in Situationen, wo nur ein leichtes Problem vorhanden ist. In der Regel wird es Menschen gesagt, wo nichts mehr zu retten ist, Menschen, die alles verloren haben und im Sterben liegen. Wahrscheinlich sagt man das, weil einem schlichtweg nichts besseres einfällt. Es gibt nichts Positives zu sagen. Es ist vorbei. Ende. Und keiner glaubt, dass irgendetwas gut wird. Trotzdem wird es gesagt.

Dieses Mantra wird auch gerne bei Menschen eingesetzt, die man nicht für voll nimmt, – bei Kindern, bei alten Menschen, bei Kranken. Es ist so viel leichter zu sagen „Alles wird gut!“ als irgend etwas wirklich zu erklären, als sich selbst und die Betroffenen mit der Realität zu konfrontieren. Fragen zu stellen, Lösungen zu suchen, den Tod ins Auge zu fassen, sich mit seiner Krankheit zu beschäftigen. Alles ist gut!

Vor einigen Jahren hatten wir die Welle des positiven Denkens aufgrund vieler Bücher wie The Secret, Bestellungen beim Universum, etc. Ein Kollege aus den USA hat darauf hingewiesen, dass diese Mentalität zu viel Elend und Selbstmorden geführt hat, – ganz einfach, weil die Menschen die Augen vor der Realität verschlossen haben und ihr Glaube sie nicht vor dem Ruin gerettet hat. Es geht hier um die riesige Immobilienblase, die geplatzt ist und viele Menschen auf einen Schlag obdachlos gemacht hat. Diese Menschen haben mit unzähligen Kreditkarten Häuser „pseudo“-finanziert, waren positiv eingestellt, dass das schon irgenwie klappt und dann kam die Realität und sie standen plötzlich vor dem Nichts. Viele haben sich darauf hin das Leben genommen. Das ist eine reale Schattenseite des positiven Denkens.

Es ist gerade die Tragik einfach zu glauben, man müsse nur positiv denken und alles ergibt sich von ganz alleine. Das Universum macht das schon irgendwie, ohne das ich selber groß was tun muss. Irgendwie klappt das schon. Ja, oder auch nicht! Das ist erstmal soweit naiv-kindlicher Glaube, fern ab von der Realität. Wir können jeden Tag beobachten, dass wir für die Befriedigung unserer Bedürfnisse und Wünsche etwas tun müssen. Wir leben nicht im Schlaraffenland, nicht im Paradies und die wenigsten von uns gehören zu einer Königsfamilie oder sind Millionäre. Wir können auch täglich wahrnehmen, dass nicht alles gut ist, auch nicht alles gut wird, sondern, dass in der Tat sehr viel schlecht ist, nicht reibungslos funktioniert, dass Dinge scheitern, dass nahezu alles zwei Seiten hat und hinter nahezu jedem Erfolg viel Arbeit, Fleiß und Sachkenntnis stecken.

Psychologisch kann man das positive Denken als Flucht aus der unangenehmen Realität bezeichnen, – Fluchtverhalten. Kinder flüchten gerne in bessere Welten, wenn es ihnen gerade nicht gefällt oder wenn sie leiden. Es ist eine Art Selbstschutz, eine Lebenserhaltungsmaßnahme. Für Kinder mag das noch funktionieren, doch für Erwachsene führt das zum Untergang.

Momentan scheint es ein wahrer Trend zu sein, – auch in der Politik. Da werden alle bösen Zeichen standhaft ignoriert und die Politiker erzählen ständig, man müsse einfach alles nur positiv sehen. Denn mit einem gelben Farbfilter scheint immer nur die Sonne, auch wenn es gerade schneit und alles ist gut! Egal, ob es der Euro ist, die hohe Staatsverschuldung, die Energiewende oder sonstige Herausforderungen – sehen Sie einfach alles positiv und dann wirds schon!

Lassen Sie uns nun einmal zu den Hintergründen kommen. So wie positives Denken aktuell praktiziert wird, ist es eher die euphorische Stimmung vor dem Untergang, die das Erleben der Katastrophe seelisch erleichtert. Das positive Denken ist dann der letzte Anker der Hoffnung. Die Realität wird ausgeblendet, weichgezeichnet oder aufgehübscht. Diktatoren haben das positive Denken schon immer gerne für ihre Propaganda genutzt – alles ist offiziell gut und nur inoffiziell eine Katastrophe. Das heißt insgesamt, dass diese positivierende Haltung immer etwas mit der Bewältigung von großen Krisen zu tun hat. Sie ist eine Flucht in eine bessere Welt.

Nun, woher kommt denn diese Idee des positiven Denkens überhaupt? Sie stammt heutzutage aus der Mainstream-Esoterik, wo Erkenntnisse und Techniken aus alten spirituellen Traditionen regelrecht verwurstet werden. Altes Wissen wird dem Kontext entrissen, nicht verstanden, pervertiert, neu verpackt und zu Geld gemacht. Hinterher wundern sich die Leute, dass vieles nicht so funktioniert, wie es eigentlich angepriesen wurde. Das sogenannte positive Denken gehört auch dazu und sein eigentlicher Inhalt wurde banalisiert, verfremdet und untauglich gemacht. Dafür haben viele Bücher zu dem Thema den Menschen das gegeben, was sie sich sehnlichst erhofft haben – den schnellen, leichten Weg zum Erfolg, zu einer Welt der unbegrenzten Möglichkeiten. „Du willst einen Ferrari? Dann wünsche ihn Dir einfach!“ D. h., das was als positives Denken bezeichnet wird, ist nur unter vielen Einschränkungen im Urkontext richtig, brauchbar und generell zu verstehen. Positives Denken hat bis jetzt nur die Autoren reich gemacht, aber offensichtlich keinen Leser.

Ein anderer Aspekt des positiven Denkens ist die banale Wahrheit, dass man immer mit einer positiv-konstruktiven Grundhaltung an Probleme und Projekte gehen sollte. Ohne die Idee, etwas schaffen zu können, braucht man schließlich gar nicht anfangen. Der zweite Schritt ist aber schon sich Gedanken über die Machbarkeit und die Konsequenzen zu machen. Best Case, Worst Case Szenarien, Zeitrahmen, Ressourcen, Rahmenbedingungen, etc. klären. Und nur wenn man den Worst Case überlebt, dann kann man auch guten Gewissens ans Werk gehen. Das ist vernünftiges, professionelles Vorgehen, was Sicherheit gewährt und zum Erfolg führt. Das gilt in der Wirtschaft, in der Politik und für alle Aspekte des normalen Lebens. Wenn Sie Ihre Ziele erreichen wollen, dann müssen Sie zwangsläufig realistisch planen – mit einer positiv-konstruktiven Grundhaltung. Probleme haben sich leider noch nie in Luft aufgelöst, nur weil man sie beharrlich ignoriert oder mit Blumen zugedeckt hat.

Ein anderer Aspekt des positiven Denkens ist die Gleichmacherei: „Alles ist gut – das Schlechte wie auch das Gute – alles ist gleich“ Ist es eben nicht! Lernen Sie zu unterscheiden, was gut und was schlecht ist. Die Inder nennen es Viveka, die Unterscheidungskraft, – ein Aspekt der Weisheit. Denn nur wer unterscheiden kann, wird das Richtige tun – für sich selbst und andere. Wenn man etwas Schlechtes mit etwas Gutem vermischt, dann verdirbt man das Gute. Denken Sie einmal über die Gleichmacherei heutzutage nach.

Erleichtern Sie Ihr Leben, sehen Sie es realistisch und meistern Sie es mit einer positiv-konstruktiven Grundhaltung! Dann haben Sie die besten Aussichten auf Erfolg!

Nur so machen Sie das Beste aus Ihrem Leben.

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Herr der Ringe und der Hobbit – warum begeistern uns diese Filme so?

Warum ist die Geschichte um Frodo, Bilbo und all die anderen Gestalten so faszinierend? Warum gehen Massen von Menschen in diese Filme?

Lassen Sie uns einmal bewusst darüber nachdenken.

Im Prinzip kann man es auf einen ganz einfachen Nenner bringen: Die Filme zeigen uns eine Welt, die so unendlich viel reicher, lebendiger und interessanter ist als unsere eigene. In der Tat sind wir im Vergleich nur noch leblose, langweilige Schatten unserer selbst. Tag ein Tag aus folgen wir immer derselben Routine und wundern uns, dass wir irgendwann alt geworden sind und das Leben schon fast vorbei ist. Dann fragen wir uns – wo ist das Leben geblieben und wo waren wir? Haben wir wirklich gelebt? Und wenn ja, für was haben wir gelebt? Haben Sie sich auch schon mal gefragt, wofür Sie überhaupt leben? Geboren für das Hamsterrad? Wo ist das Abenteuer? Wo sind die Herausforderungen, die es gilt zu meistern? Und wo ist der Lohn für unsere Mühen? Der Schatz? Und wo sind die Ideale für die man kämpft?

Im Prinzip braucht man nur die ersten Minuten der Filme sehen und einem fällt direkt auf, was wir hier schwer vermissen. Da kommt der gute Gandalf einen Feldweg entlang. Die Landschaft ist phantastisch, – der Reichtum und die Schönheit der Natur fallen direkt ins Auge und ein tiefer Seufzer entfleucht dem einen oder anderen Kinobesucher. Wo haben Sie das letzte Mal eine derart schöne, gesunde Natur gesehen? Frei von Umweltgiften, frei von Zerstörung und menschlicher „Kultivierung“? Die Luft ist frisch und gesund und man kann bedenkenlos aus jedem Bach frisches, klares Wasser trinken. Es ist der reinste Kurort! Und nicht nur das fällt auf, nein, die begleitende Musik und der entspannte Gesichtsausdruck von Gandalf und den Hobbits zeigen, dass das Wort Stress in dieser Welt nicht existiert. Die Menschen, Hobbits und Elben leben ihr Leben. Sie folgen dem Rhythmus der Natur und leben in vollkommener Harmonie mit sich selbst und allem anderen. Das Burnout-Syndrom hat sie noch nicht erfasst. Auch von Psychopharmaka, Antidepressiva und Beruhigungspillen haben sie noch nie gehört. Alles ist in Ordnung, alles ist in Harmonie und alle erfreuen sich des Lebens. Da ist einfach kein Platz für Depressionen, für ein ausgiebiges Erschöpfungssyndrom oder ähnliches. Die Hobbits essen, trinken und feiern lieber und trotzdem schaffen sie ihre Arbeit. Leben und leben lassen. Im Film da geht das, da funktioniert es. Wir haben dafür die Leistungsgesellschaft oder besser Hochleistungsgesellschaft erfunden. Und unser höchstes Glück und Streben dient dem bestmöglichen Platz im Hamsterrad zu bekommen. Denn Konsum ist alles! Geld ist alles! Oder etwa doch nicht? Wie wäre es denn, wenn wir einfach in einer Gesellschaft leben würden, ohne „Leistung-„? Vielleicht in einer humanen Gesellschaft? In einer werteorientierten Gesellschaft? Da wären wir recht nah am Film. Stellen Sie sich das einmal vor – Sie könnten einfach Mensch sein! Unglaublich, nicht wahr? Vielleicht sogar beängstigend, denn wer weiß, was dann passieren könnte, wenn das Hamsterrad mal nicht auf Hochtouren läuft. Weltuntergang? Frieden? Ein erstes Durchatmen? Sich selber wieder fühlen? Leben? Ja, vielleicht würden wir dann wie die Hobbits erstmal ein schönes Fest feiern, essen, trinken, singen, tanzen und uns des Lebens erfreuen. Vielleicht würden wir dann diese tiefe Einheit mit allem, mit der Natur wieder fühlen, – das wieder gewinnen, was uns vor langer Zeit abhanden gekommen ist. Wieder in Ordnung sein,-  wie vor dem Fall. Ein Teil der Natur und nicht ihr Widersacher. Das wäre doch überlegenswert.

Schauen wir uns einmal an, wie es im Film weitergeht. Der gute Gandalf kommt ins Dorf der Hobbits und sorgt für Aufregung, – etwas ist passiert und das große Abenteuer kann beginnen. Wann haben Sie Ihr letztes Abenteuer erlebt? Noch nie? Schon lange her? Abenteuer sind die Würze des Lebens. Es ist das Unbekannte, was auf uns wartet. Wir müssen uns unseren Ängsten stellen, über uns selbst hinaus wachsen, für höhere Ziele Opfer bringen, mutig sein und kämpfen, Fallen vermeiden, Hindernisse überwinden, um am Ende erschöpft, aber glücklich und siegreich dazustehen. Auf dieser Reise ins Unbekannte begegnen wir uns selbst, bekommen den Spiegel vorgehalten, lernen ganz neue Seiten an uns kennen und entwickeln uns weiter. Wo bleiben diese Herausforderungen in unserer langweiligen, genormten Welt? Wo haben wir die Chance uns selbst zu entdecken und über uns hinauszuwachsen? Wo lohnt es sich Mühen und Opfer auf sich zu nehmen? Wo finden wir den Sinn unseres Lebens? Was können wir unseren Kinder erzählen?

Und wem begegnet Frodo nicht alles! Er trifft auf interessante, schöne, abscheuliche, starke, schwache Wesen jeder Art. Er begegnet den mystischen Elben mit ihrer großen Weisheit und Anmut, den Zwergen, den bösen und häßlichen Orks, den mächtigen Zauberern, wundersamen Naturwesen, etc. Und alle haben ihre Eigenheiten, sind ganz speziell, einzigartig, interessant. So viel Unbekanntes gibt es zu entdecken, zu lernen. Und wem begegnen wir in unserer Welt? Niemandem! Wir haben weitestgehend Flora und Fauna ausgerottet und freuen uns schon über einen Spatzen, der sich verirrt hat. Spatzen sind ja auch schon eine bedrohte Tierart. Mit etwas Glück sieht man mal einen interessanten Menschen oder etwas Schönes im Fernsehen. Sowohl das Schöne wie auch das Häßliche sind aus unserem Leben verschwunden. Wir leben nur noch im trendig-modischen Einheitsbrei und unsere Erzieher erzählen uns, dass wir alle gleich sind und überhaupt alles gut und gleich ist. Die Unterschiede sind verschwunden. Gut und Böse gibt es nicht mehr. Alles ist gut. Und was denkt der Kinobesucher? „Sch… aufs Hamsterrad! Sch… auf Auto, Handy, Karriere und TV! Sch.. auf den ganzen technischen Fortschritt! Ich will lieber in so einer Welt leben, – als Krieger, edle Dame, Zauberer, etc. und ein echtes, bedeutungsvolles Leben führen.“ Hier geht es nähmlich um Gefühle, um echte Erlebnisse, um Werte und Ideale. Da wird gekämpft – für die gute Sache, da wird gelitten, da wird geliebt und getrauert, da wird gefeiert und wirklich gelebt. Da gibt es noch Gefühle und keine Affektverflachung wie bei uns. Da ist man noch ganz Mensch. Da kann Mann noch Mann sein und Frau noch Frau. Und selbst die Kinder sind da noch Kinder. In unserer Welt weiß man das alles nicht mehr so genau, denn wir sind ja alle gleich. Selbst die Kinder sind ja heutzutage schon kleine Erwachsene im Hamsterrad. Männlich sein oder weiblich sein oder Kind sein, – das alles ist heutzutage nicht mehr gewünscht. Es passt nicht in unsere Norm.

Und so folgen wir unseren Totengräbern und ihrer Lehre.

Zum Glück gibt es ab und an Filme, die uns an das Leben erinnern, an das, was es wirklich ausmacht.

Ich wünsche uns allen, dass wir zum Leben zurückfinden, dass wir die Ketten des immer schneller rotierenden Hamsterrads sprengen und wahrnehmen, wer wir wirklich sind.

Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben! Und lassen Sie sich von diesen wunderbaren Filmen inspirieren!

 

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