Archiv für die Kategorie Lebensplanung

Erfolgsgeschichten selbst gemacht!

Wenn überhaupt, dann liest man für gewöhnlich nur die Erfolgsgeschichten von anderen, von sogenannten Promis und Selfmade-Millionären. Aber selbst eine Erfolgsgeschichte schreiben? Geht das denn überhaupt? Und wenn ja, wie macht man das denn?

Ich möchte Ihnen hier ein Beispiel einer selbstgemachten Erfolgsgeschichte zeigen, an der ich aktiv mitgewirkt habe.

Vor ungefähr 8 Jahren habe ich im Internet, in meinem Netzwerk Tardif kennengelernt. Tardif ist Afrikaner und stammt aus Kamerun. Zu der Zeit damals war er in China und hat dort mehrere Jahre eine Ausbildung in traditioneller chinesischer Medizin gemacht, mit Schwerpunkt Akupunktur und Kräuterlehre. Für mich hat das schon an ein mittleres Wunder gegrenzt, da es wohl nur selten vorkommt, dass ein Afrikaner in China TCM lernt. Warum? Weil man einmal wissen muss, dass es so etwas überhaupt gibt. Dann braucht man den Mut einige Jahre ins Ausland zu gehen, in eine völlig fremde Kultur. Und natürlich braucht man auch viel Geld. Wer Afrika ein bisschen kennt, der weiß, dass eine stabile Internetverbindung für ein paar Minuten toll ist, dass kaum Computer, Internet, Bücher, etc. vorhanden sind, dass alles zehnmal schwieriger ist als in Europa oder in den USA und dass es unheimlich schwierig ist so viel Geld zu beschaffen, um damit den Flug, Aufenthalt etc. bezahlen zu können. Kurzum Tardif hat enorme Hindernisse und Herausforderungen gemeistert, um seine Ausbildung dort machen zu können. Und natürlich gab es während der Ausbildung auch Schwierigkeiten und Probleme, die enorme Kraft gekostet haben.

Nun nach vielen Studien hat er seinen Abschluss in TCM gemacht und ist nach Kamerun zurückgekehrt. TCM Kliniken gibt es in Kamerun nicht und so hat er auch keine Anstellung als TCM Praktiker bekommen. Er hat seinen ursprünglichen Beruf als Lehrer wieder aufgenommen. Jahr für Jahr ist vergangen und seine Fähigkeiten hat er in seiner Freizeit genutzt, um kostenfrei seine Mitmenschen vor Ort zu behandeln. Immer wieder hat er wehmütig an seinen Traum von einer eigenen TCM Praxis gedacht, aber offensichtlich war es vollkommen unmöglich eine eigene Praxis aufzubauen, weil schlichtweg das Geld gefehlt hat.

In dieser Zeit hat er dann geheiratet und eine Tochter bekommen. Das Mädchen war eine Frühgeburt und Frühgeburt bedeutet in Kamerun zu 90% den sicheren Tod. Die Kliniken sind nur sehr schlecht ausgestattet. Personal fehlt auch. Nichts funktioniert wirklich. Dank seiner Ausbildung war er aber fähig seine Tochter am Leben zu erhalten und sie gesund über die gefährliche Phase hinüber zu bringen. Auch das ist ein echtes Wunder.

Mittlerweile hatte er schon alle Träume aufgegeben und wir sprachen darüber. Ich sagte ihm, dass es seine Bestimmung wäre, die Menschen zu behandeln und sie mit TCM zu heilen, da er ja auch aus der idealistischen Gesinnung heraus nach China gegangen war, um den Menschen in seinem Land helfen zu können. Ich muss hier auch erwähnen, dass der Vater von Tardif ein großer und bekannter Heiler war, der ihn in der einheimischen Kräuterheilkunde bereits unterwiesen hatte und so der Weg für Tardif als Heiler schon früh begonnen hatte.

Was nützt großer Idealismus, die Bereitschaft große Opfer zu bringen, echte Abenteuer einzugehen, wenn am Ende alles wie eine Seifenblase zerplatzt?

Da kann man mehr als Depressionen bekommen. So ging es dann auch Tardif und er hatte alle Hoffnung auf eine eigene Praxis aufgegeben. Aber zum Glück haben wir darüber gesprochen und ich habe ihm bewusst gemacht, dass das Leben als Lehrer ganz gegen seine Berufung nicht alles gewesen sein konnte. So fingen wir dann an zu überlegen, wie denn eine eigene Praxis unter den schwierigen Umständen realisierbar wäre. Wir haben überlegt, was er alles brauchen würde, – Räumlichkeiten, einheimische Kräuter, chinesische Kräuter, Akupunkturnadeln und Spezialgeräte zur Säuberung der Nadeln, etwas Büroausstattung, Telefon, Internet, etc. Alles in allem kam dann eine Summe von mindestens 1000 Euro und im besten Fall 3000 Euro zusammen. Kredit in Afrika gab es nicht. Private Kreditgeber auch nicht. Was tun?

Ich habe dann fleißig nach Crowdfunding Möglichkeiten recherchiert und schließlich eine amerikanische Plattform gefunden, die nicht Unmengen an Gebühren verlangt hat und auch nicht das Projekt untergehen ließ, falls die gewünschte Summe in einer bestimmten Zeit nicht erreicht wurde. Dies hieß, dass wir zeitlich und auch vom Spendenbetrag her flexibel waren. Jetzt mussten nur noch Spender gefunden werden – „nur noch“. Wer spendet hier in Deutschland für jemanden, den er nicht kennt? Und wie sollen Beträge zusammenkommen, die mindestens die 1000 Euro Marke erreichen, bestenfalls überschreiten?

Zum Glück habe ich ein großes internationales Netzwerk und einige meiner Freunde und Bekannten waren bereit zu spenden. So erreichten wir über einen Zeitraum von über einem Jahr tatsächlich das nötige Minimum, um die Praxis realisieren zu können.

Nun kam das nächste Problem – wie war es möglich Tardif das Geld zu überweisen? Er hatte kein internationales Bankkonto und auch kein paypal account. Schließlich haben wir eine international tätige Bank gefunden, die auch wieder viel Geld verlangt hat, für die Kontoeröffnung. Dann stellte sich heraus, dass jede Überweisung sehr hohe Gebühren verschlungen hat. Nach den ganzen Abzügen blieb für Tardif von seinen Spendengeldern ein Rest von ca. 60%. Und das ist bitter.

Letztendlich hat es gereicht um nach vielen weiteren Schwierigkeiten die nötigen Schritte für die eigene Praxis einzuleiten. Man kann hier wirklich ohne jegliche Übertreibung von einem sehr steinigen Weg sprechen, der durch viele psychische Täler geführt hat, – ein sehr schmerzvoller Weg voller Entbehrungen und Opfer.

Aber dieses Abenteuer, dieses wahnsinnige Projekt eine TCM Praxis in Kamerun aufzumachen, es hat allen Beteiligten gezeigt, dass so etwas funktionieren kann, – gegen alle Hindernisse!

Warum hat es schließlich funktioniert?

Weil wir alle an die Praxis geglaubt haben. Weil wir an Tardif geglaubt haben. Weil wir alle bis zur Schmerzgrenze alles gegeben haben, damit es funktioniert. Wir haben für eine gute Sache gekämpft und gewonnen. Dank Tardifs Praxis werden viele Menschen in Kamerun Heilung finden, die sie sonst nicht erfahren würden. Akupunktur und Kräuter sind auch für arme Menschen bezahlbar. Und wie Tardif sagt, sterben in Kamerun Menschen schon aus nichtigen Gründen, ganz einfach weil kein Arzt, Heiler, etc. vor Ort ist oder weil sie sich einfach keine Behandlung leisten können.

So ist Tardif mit seiner TCM Praxis ein wunderbares Vorbild in seinem Land für eine bessere Zukunft. Und tatsächlich hat er schon interessierte, junge Menschen gefunden, die gerne bei ihm lernen möchten und auch in seiner Praxis mitarbeiten wollen. So ist gestaltet er den Anfang einer besseren medizinischen Versorgung in Kamerun für seine Mitmenschen.

Ich zolle Tardif für seinen Mut, für seinen Einsatz und alle seine Opfer großen Respekt. Er hat seinen Traum nach vielen Jahren tatsächlich verwirklicht und kann nun das leben, was er sich immer erhofft und gewünscht hat. Er wird einmal noch berühmter sein als sein Vater, der auch schon ein großer Heiler war.

Wie Sie sehen, kann jeder seinen Traum Wirklichkeit werden lassen, – selbst unter schwierigsten Bedingungen. Wichtig sind nur gute Freunde, wahre Werte, der Glaube an sich selbst und an seinen Traum und dann kann jeder seine eigene Erfolgsgeschichte schreiben.

Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben! Leben Sie Ihre Träume! Und auch wenn die erste Zeit hart sein sollte, danach werden Sie sich wunderbar fühlen, denn dann haben Sie Großes geleistet und können sich an den Früchten Ihrer Arbeit erfreuen. Dann ist die Welt in Ordnung.

 

PS: Sie finden Jean Tardif Lonkog auch im Internet, u. a. bei facebook:

http://www.gofundme.com/1e616w

http://www.holistichealingclinic.sura/

http://holistichealingclinic.jimdo.com/holistic-healing-clinic/

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Wenn Tote wieder auferstehen oder das Leben nach dem Tod – neue Chancen für die Forschung

Bis vor einiger Zeit lag die Grenze für die Reanimation von „toten“ Menschen bei maximal 10 Minuten. Danach waren irreversible Hirnschäden zu erwarten.

Dr. Sam Parnia, dem Leiter des Wiederbelebungsteams an der Universitätsklinik von Stony Brook auf Long Island in New York, ist es ein Durchbruch gelungen, wo „Tote“ auch noch nach einer Stunde oder mehr ohne die geringsten Schäden wieder zum Leben erweckt werden können.

Der Schlüssel ist die direkte und anhaltende Abkühlung der „toten“ Körper. Geschieht dies, so haben die Ärzte Zeit, die Ursachen für den Tod zu beheben und anschließend eine Reanimation einzuleiten. So kann z. B. ein notwendiger Herzkatheter eingesetzt werden, der eine einwandfreie „Funktion“ des Körpers wieder ermöglicht und damit eine erfolgreiche Reanimation.

In der Zukunft besteht die Wahrscheinlichkeit, dass die Zeit, in der man „tot“ ist, weiter ausgedehnt werden kann, – über viele Stunden, vielleicht Tage, Wochen oder Monate und Jahre, um anschließend eine Reanimation durchzuführen.

Nun, was heißt das denn? Bin „ich“ dann wirklich tot, vielleicht für eine Stunde oder ein paar Stunden und werde dann wieder lebendig? Oder ist es gar ein Wunder, die biblische Auferstehung von den Toten? Wo bin „ich“ dann, während dieser Zeit?

Soweit war es bis jetzt noch irgendwie vorstellbar, dass ein Mensch nach wenigen Sekunden oder Minuten wiederbelebt werden kann, aber nach Stunden?

Was stirbt da eigentlich oder besser gefragt, was passiert da?

Der Mensch verliert plötzlich seine Fähigkeit sich geistig, seelisch und körperlich auszudrücken und die Funktionen des Körpers stellen sich ein. In diesem Zustand ist eine Wiederbelebung möglich. Sobald dieser Zustand eintritt, fängt der Körper langsam an sich zu zersetzen, damit verliert er mehr und mehr seiner Funktionsfähigkeit. Eine Wiederbelebung wird so unmöglich.

Die Frage bleibt, – wer oder was ist jetzt tot?

Fragt man einen atheistischen Materialisten, dann antwortet dieser „Der Mensch ist eh nur eine biologische Maschine, die sich mit dem Tod einfach abschaltet.“

Fragt man allgemein Menschen, die reanimiert wurden, erzählen sie in der Regel, dass sie nur ihren materiellen Körper abgelegt haben, um dann in höheren Dimensionen als Seele weiterzuleben. Ganz nach dem Prinzip des multidimensionalen Universums, was einige Physiker postulieren.

Fragt man die Vertreter der Religionen und der spirituellen Traditionen, dann bestätigen sie in der Regel diese Erfahrung und sagen, dass wir in erster Linie geistige Wesen sind, die einen dichteren, materiellen Körper annehmen, um in der materiellen Welt Erfahrungen machen zu können. Da kommt dann auch die Idee der Reinkarnation auf, die besagt, dass wir eigentlich unsterblich sind und von Zeit zu Zeit immer wieder inkarnieren, um neue Erfahrungen zu sammeln, – für eine geistig-seelische Entwicklung.

Zu guter Letzt kann man noch Hypnose- und Rückführungstherapeuten fragen. Da zeigt sich dann, dass Klienten teilweise von selbst sich plötzlich in Situationen wiederfinden, die in einer anderen Zeit und an anderen Orten stattfinden, auch in einer anderen Persönlichkeit, die aber als die eigene identifiziert wird und die eine umfassende Lebensgeschichte hat. Auch Personen aus dem aktuellen Leben werden in Form von anderen Persönlichkeiten wiedererkannt. Dieser offensichtliche Zeitsprung in eine frühere Inkarnation findet in der Regel statt, um die Ursache für ein heutiges Problem zu erkennen und aufzulösen. In der Rückführungstherapie werden ganz gezielt oft mehrere Inkarnationen besucht, um komplizierte Verflechtungen von Ursachen und Problemen aufzudecken und zu heilen. So ist es für 99% aller Hypnotherapeuten eine Tatsache, dass das Leben nach dem physischen Tod weitergeht und wir alle viele Male inkarnieren.

Mit Phantasie oder Vorstellungskraft haben diese Erfahrungen nichts zu tun, da sie sehr real erlebt werden, sehr umfangreich sind, nichts mit der aktuellen Persönlichkeit und ihrem Leben zu tun haben, oft recht normal sind und einen zusammenhängenden Sinn ergeben, – wie normale Erinnerungen an die eigene Vergangenheit. Wollte jemand bewusst solche Erfahrungen konstruieren, dann müsste er ein professioneller Autor mit umfangreicher historischer Bildung sein und die Wochen, Monate, die er für seine Geschichten braucht, auf eine oder zwei Stunden reduzieren.

Natürlich bleibt es jedem selbst überlassen, was er als Realität annimmt oder nicht.

Jedenfalls nach den gesammelten Erkenntnissen, die uns heute von allen Seiten vorliegen, stellt es sich so dar, dass der eigentliche Mensch, die sogenannte Seele, sich beim Sterbevorgang vom materiellen Körper löst. So erscheint der Körper als tot, als nicht mehr lebendig und fällt der Verwesung, der Zersetzung anheim. Die Seele wechselt derweilen in ihre „seelische“ Heimat, eine Ebene ähnlich der materiellen Welt, nur feiner bzw. mit einer höheren Frequenz ähnlich einer höheren Oktave in der Musik.

So lässt sich dann auch eine erfolgreiche Wiederbelebung leicht erklären. Die Seele kann ihren materiellen Körper nur verlassen, wenn der elektromagnetische Energiefluss zusammenbricht, der Körper und Seele während des Lebens in unserer Welt zusammenhält. Dieser Energiefluss kann aber durch die Defibrillation mittels eines Gleichstromimpulses wiederhergestellt werden – die Seele verbindet sich wieder mit dem physischen Körper und „lebt“ wieder. Es ist also eine Sache der elektromagnetischen Feldes oder Energieflusses, ob wir leben oder in dieser Welt als tot erscheinen.

Für die Forschungen über ein Leben nach dem Tod bedeutet der Fortschritt von Dr. Sam Parnia eine bessere Möglichkeit umfangreichere Erkenntnisse direkt von den Betroffenen zu gewinnen. Je länger eine Seele von ihrem Körper gelöst ist, desto mehr Erfahrungen kann sie in der jenseitigen Welt sammeln und nach ihrer Wiederbelebung den Forschern zur Verfügung stellen. Und diese Ergebnisse werden weitaus gewichtiger sein als alle bisherigen. Vielleicht werden sie zu einem neuen Weltbild beitragen, dass sich von dem atheistisch-materialistischen Dogma befreit.

Wie dem auch sei, empfehlenswert ist sicherlich sich vorab schon ein paar Gedanken über das Leben und den Tod zu machen und vielleicht auch wertvolle Einsichten zu erhalten durch die Lektüre von Nahtoderfahrungen und Rückführungstherapie.

Machen Sie stets das Beste aus Ihrem Leben – im Diesseits wie auch im Jenseits und denken Sie daran – im schlimmsten oder besten Fall könnte es ewig dauern!

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Das Leben und der Tod

Es gibt Themen, die verdrängt man lieber, weil sie schmerzvoll sind, weil man einfach überfordert ist, sie nicht wirklich verstehen kann.

Der Tod ist so ein Thema. Irgendwann kommt er. Manchmal weiß man, dass er kommt. Manchmal kommt er unerwartet, plötzlich. Keiner kann ihm entrinnen. Er betrifft uns alle und doch verdrängen wir ihn so gut wie möglich.

Was passiert nun, wenn er an unsere Tür klopft? Wenn wir wissen, dass es Zeit ist zu gehen? Wenn wir selbst gehen müssen oder jemand, den wir lieben? Ja, dann werden wir mit diesem „unschönen“ Thema konfrontiert. Dann müssen wir irgendwie gedanklich und gefühlsmäßig damit klarkommen, umgehen.

Oft kann es sein, dass uns dann nicht mehr viel Zeit bleibt, dass wir nicht wirklich vorbereitet sind, dass wir gar nicht wissen, was denn da jetzt passiert. Wir sind dann schlichtweg mit der Situation überfordert, wissen nicht, was wir tun sollen, was richtig ist, was wichtig ist.

Darum ist es sinnvoll sich vorab mal ein paar Gedanken zu machen.

Früher war alles in dieser Hinsicht einfacher. Jeder lebte in einem klar umrissenen Weltbild. Die Religionen haben die Menschen gelehrt, dass wir nach dem Tod in dieser Welt in eine höhere Welt kommen und das war für alle vollkommen klar. Es wurde auch nichts anderes erwartet oder in Frage gestellt. Jeder kam nach dem physischen Tod in eine jenseitige, bessere Welt.

Dieser Glaube hat den Menschen das Leben erleichtert. Sie wussten, dass es weiter geht, dass die Seele einfach nur den Körper abgelegt hat, um auf einer höheren Ebene weiter zu existieren.

In den ältesten Religionen war auch klar, dass die Seele wiederkommt, sich wieder inkarniert. In den jüngeren Religionen war dies dann nicht mehr so klar, dafür wurden dann Himmel und Hölle eingeführt.

Wie dem auch sei, der Glaube hat den Menschen früher ein klares, einfaches Verständnis gegeben über Leben und Tod. So war der Tod ein integrierter Bestandteil des Lebens und kein Tabuthema. Der Umgang mit dem Tod und dem Sterben war natürlich, normal. Jeder wusste, was ihn erwartet. Und die meisten hatten eine positive Einstellung zu einem Leben nach dem Tod in der physischen Welt.

Wie sieht es heute aus? Viele Menschen wissen nicht mehr, was sie glauben sollen oder können. Viele Menschen nennen sich Atheisten, Materialisten, Agnostiker oder Nihilisten und sind nicht gut auf Religion zu sprechen. Viele Menschen halten sich auch für Realisten, Rationalisten oder wissenschaftlich denkende Menschen.

Sie alle stehen vor der großen Leere, vor dem Nichts. Es gibt nichts, woran sie glauben könnten, was ihnen helfen könnte mit dem Tod umzugehen. Aus ihrer Sicht ist der Mensch nur ein zufällig entstandenes Materiekonglomerat, ein Haufen Atome, der sich für eine Individualität hält, der von sich glaubt lebendig zu sein. Und irgendwann zerfällt diese zufällige Materieanhäufung in ihre Einzelteile und das war es. Traurig oder?

Ich denke, es lohnt sich, sein Weltbild einmal zu hinterfragen und nach Antworten zu suchen.

Wenn der Tod dann an die Tür klopft, dann ist man wenigstens vorbereitet. Dann kann man sich auf diese Erfahrung einlassen. Dann kann man seinen Frieden machen, mit sich selbst und anderen. Dann kann man Abschied nehmen. Dann kann man in die Zeit der Trauer gehen. Und man weiß, dass das Leben weitergeht, dass es immer weiter geht und dass nach der Zeit der Trauer auch wieder eine Zeit der Lebensfreude kommen wird. Und man weiß, dass wir je nach Weltbild auch immer wieder kommen, um dem Sinn des Lebens weiter zu folgen.

Finden Sie Ihren Frieden. Finden Sie Ihre Antworten. Wenn Sie vorbereitet sind, dann ist vieles leichter, dann denken Sie auch an alles, was wirklich wichtig ist. Und wahrscheinlich sehen Sie Ihr Leben auch mit anderen Augen. Vielleicht zeigen Sie dann mehr Wertschätzung für all das Gute, was passiert. Vielleicht genießen Sie auch bewusster die gemeinsame Zeit mit Ihrem Partner, Ihrer Familie und Ihren Freunden. Das Rad der Zeit dreht sich leider immer nur in eine Richtung und leider können wir es auch nicht anhalten oder gar zurückdrehen.

Das Leben ist so kostbar. Leben Sie ganz bewusst!

Machen Sie das Beste aus allen Aspekten Ihres Lebens!

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Das Buch zum Hypno-Blog

Sie suchen noch etwas zum Verschenken? Und Sie mögen meinen Blog? Dann ist vielleicht mein Buch „Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben!“ genau das Richtige für Sie.

Über den Inhalt:

Sie schauen gerne mal über den Tellerrand? Sie interessieren sich für Coaching, für Hypnose, Psychologie, das Unterbewusstsein und menschliches Verhalten im Allgemeinen? Sie wollen mehr in Ihrem Leben erreichen? Mehr Erfolg? Mehr Glück? Mehr Zufriedenheit? Dann lesen Sie sich schlau in diesem Buch und erfahren Sie mehr über die Geheimnisse der menschlichen Natur! Der Hypno-Coach Falco Wisskirchen führt Sie gekonnt durch die Themen unserer Zeit, Themen, die uns alle bewegen. Schauen Sie doch einfach mal in das Inhaltsverzeichnis. Mehr als 70 interessante Themen warten auf Sie. Nach der Lektüre werden Sie die Welt mit anderen Augen sehen! Sie werden sich selbst viele Fragen stellen, aber auch gleichzeitig viele Antworten erhalten. Und dann sind Sie bereit das Beste aus Ihrem Leben zu machen! Worauf warten Sie? Beginnen Sie jetzt! Ihre Zeit ist kostbar! Viel Spaß bei der Lektüre!

Mein Buch ist als Book on Demand überall erhältlich, – auch als Ebook!

Weitere Infos gibt es hier: http://hypno-master-coach.jimdo.com/

Ich würde mich freuen, wenn mein Buch auch Ihrer Familie und Ihren Freunden nützliche Anregungen für mehr Qualität im Leben schenken kann.

Herzlichst

Ihr Hypno-Coach

 

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Mein Haus, mein Boot, mein Auto, – worüber definieren Sie sich?

Kennen Sie noch die Werbung, wo sich zwei alte Freunde treffen und einer der beiden zückt seine Fotos „Mein Haus, mein Auto, mein Boot…“ und der andere guckt nur verdattert aus der Wäsche?

Viele Menschen wollen im Leben etwas erreichen. Sie setzen sich Ziele und arbeiten auf sie hin. Sie identifizieren sich mit ihren Wünschen, ihren Zielen. „Wenn ich XY erreicht habe, dann bin ich glücklich, dann verdiene ich mir Anerkennung, dann bekomme ich Respekt, dann bin ich jemand…“

Nun gibt es materielle Ziele, finanzielle und auch immaterielle. Es liegt an uns selbst, an was wir glauben, was wir uns wünschen, was wir erreichen wollen. Während der eine sein Ideal darin sieht, möglichst schnell reich zu werden, um sich dann all seine Wünsche erfüllen zu können, sieht ein anderer sein höchstes Glück darin vielleicht ein exzellenter Tänzer zu werden oder eine Familie zu gründen, Kinder zu haben.

Im Prinzip ist es so, dass man relativ früh anfängt seinen Einsatz zu verteilen oder zu bündeln, wie im Casino auf dieses oder jenes zu setzen, ohne wirklich zu wissen, was da kommen mag, ob sich alles so entwickelt, wie man es sich vorgestellt hat, ob man mit seiner Strategie wirklich gewinnt. In der Regel ist man erst hinterher schlauer. Dann stellt man z. B. fest, dass man als Firmenchef zwar viel Geld verdient, aber keine Zeit mehr hat, es zu genießen. Oder, dass man jetzt stolzer Besitzer eines eigenen Boots ist, aber kaum Gelegenheit hat, es auch wirklich zu benutzen.

Gerade heutzutage ist er sehr verlockend sich materielle und finanzielle Ziele zu setzen und zu sagen „Wenn ich das erreicht habe, dann geht es mir gut, dann bin ich glücklich!“ Ja und wenn der Tag gekommen ist, dann kann es sein, dass da kein Glücksgefühl aufkommt, dass da eher eine Leere ist, eine Enttäuschung. „Ist das alles? Soll es das gewesen sein? Und dafür hab ich all die Jahre hart gearbeitet?“

Oft hat man diesen Effekt schon bei den relativ kleinen Dingen. Da lechzt man nach dem neusten Handy oder der neusten Handtasche und hat man die Sachen dann für viel Geld gekauft, fehlt das Gefühl der Befriedigung, das Glücksgefühl und schon ist man wieder auf der Suche nach der nächsten „tollen“ Sache, die man unbedingt haben will, unbedingt braucht, die lebenswichtig ist. Ja und da wartet schon die nächste Enttäuschung.

So schön oder toll gewisse materielle Dinge erscheinen mögen – sie geben uns in der Regel nichts, keine echte Befriedigung. Sie machen uns nicht glücklich. Und so begeben wir uns weiter auf die Suche. Und suchen und suchen und kaufen und kaufen….

Und irgendwann geht uns vielleicht ein Licht auf, dass wir die ganze Zeit in der äußeren Welt etwas suchen, was man nur in sich selbst oder in anderen Menschen finden kann – immaterielle Dinge wie Liebe, Geborgenheit, Freundschaft, Freude, aber auch Sinnhaftigkeit, Werte, höhere Ziele. Wenn wir dies erkannt haben, dann können wir unser Leben damit bereichern, können unserem Leben einen tieferen Sinn geben, bewusst etwas Nachhaltiges schaffen. Und dann fühlen wir uns gut, dann sind wir motiviert, dann sind wir stark und überwinden Barrieren und Hindernisse, dann freuen wir uns und fühlen uns lebendig. Dann brauchen wir auch nicht unbedingt die neusten Schuhe, das neuste Handy. Dann müssen wir nicht mehr verzweifelt in der äußeren Welt Erfüllung suchen, dann haben wir das, was wichtig ist, in uns selbst entdeckt.

Wenn man die immateriellen Werte erkannt hat, dann kann man sie mit materiellen Zielen verbinden und sich so ein erfülltes, glückliches Leben in Balance gestalten. Denn nur, wenn wir gleichermaßen „innen wie außen“ respektieren, können wir das Beste aus unserem Leben machen.

Überlegen Sie einmal, was für Sie Sinn macht, welche Werte für Sie wichtig sind, welche Erfahrungen und Gefühle Sie erleben möchten. Und dann denken Sie einmal darüber nach, wie Sie Ihre materielle Welt gestalten wollen, was Ihnen hier wichtig ist. Sie werden bestimmt für sich die richtige Mischung finden. Und dann können Sie auf Ihre Ziele hinarbeiten, – das Beste aus Ihrem Leben machen!

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Machen Sie doch einfach das Beste aus Ihrem Leben!

Vielleicht haben Sie sich auch schon gefragt, worin denn eigentlich der Sinn des Lebens besteht. Wer sind wir? Was wollen wir hier? Und wo geht die Reise hin?

Viele Philosophen haben sich darüber schon den Kopf zerbrochen, sich ganz viele Gedanken gemacht und unterschiedliche Antworten gefunden. Für den einen ist die ganze Welt inklusive der eigenen Existenz ein großer Zufall, ohne echte Bedeutung. Für den anderen besteht ein höherer Sinn im Leben und in allen Lebensumständen. Und manch einer macht sich gar keine Gedanken und lebt trotzdem.

Es gibt Menschen, die leben für die Sicherheit, – bloß kein Risiko eingehen, alles absichern, sicherer Job, sicheres Einkommen, sichere Familienplanung.

Dann gibt es Menschen, die lieben das Risiko, die lieben Abenteuer. Sie wollen sich selbst und das Leben kennenlernen in all seinen Facetten.

Manche von uns wollen auch einfach nur berühmt werden, Anerkennung genießen, vielleicht ein großes Publikum begeistern.

Oder das eigene Hobby steht im Mittelpunkt des Lebens, vielleicht auch ein Ideal, was verwirklicht werden möchte.

Und dann gibt es Menschen, die einfach nur Mensch sein wollen und ein ganz normales Leben führen.

Was der Sinn Ihres Lebens ist, können nur Sie selbst herausfinden. Keiner kann Ihnen vorschreiben, woran Sie glauben sollen, keiner kann für Sie bestimmen, was gut oder falsch ist. Davon abgesehen, das Leben hat in der Regel seine Höhen und Tiefen, mal sieht es gut aus und mal scheint die Welt unterzugehen. Es gibt so viel, was wir nicht im Leben bestimmen können, wo wir keine Kontrolle, keinen Einfluss besitzen. Da zählt dann nur unsere innere Einstellung, ob wir eine gewisse Gelassenheit an den Tag legen oder uns ständig aufregen, ob wir uns an den guten Dingen erfreuen und aus unseren Fehlern lernen oder an äußeren Ereignissen zerbrechen.

Egal, woran Sie persönlich glauben, worin der Sinn Ihres Leben besteht, – das einzige, was wir alle gleichermaßen tun können ist einfach das Beste aus unserem Leben zu machen. Es ist das einzige, was wirklich Sinn macht. So können wir dann am Ende zufrieden zurückblicken und sagen „Es gab gute und schlechte Zeiten, aber ich hab immer das Beste aus meinem Leben gemacht. Ich habe nichts verpasst, habe mir nichts vorzuwerfen, bin mit mir und der Welt im Reinen und hab das Leben genossen, so wie es kam.“

Und darum geht es doch, dass man nicht hinterher bereut etwas verpasst zu haben, dass man seinen Seelenfrieden hat, zufrieden und glücklich ist und somit erfolgreich im Leben war.

Also, machen Sie das Beste aus Ihrem Leben! Genießen Sie es! Lassen Sie sich von schlechten Zeiten nicht unterkriegen! Freuen Sie sich an dem Guten, was Ihnen widerfährt!

Und denken Sie daran, – Sie spielen die Hauptrolle in Ihrem Leben! Zeigen Sie sich also von Ihrer besten Seite!

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Kinder ohne Kindheit

Sie haben bestimmt schon von Kinderarbeit gehört oder entsprechende Bilder gesehen. Z. B. sitzt da ein kleines halbnacktes Mädchen in einem Steinbruch in Indien mit seinem kleinen Bruder und beide hauen mit einem Hammer Steine klein, damit sie später als Schotter dienen. Wenn man solche Bilder sieht, dann wird einem ganz anders. Kinder, die noch zu klein für den Kindergarten sind, arbeiten jeden Tag im Steinbruch. Sie haben keine echte Kindheit. Stattdessen sind sie kleine Schwerarbeiter, die schon frühzeitig ihre Gesundheit ruinieren. Wir im Westen können das nicht verstehen. Wir sind entsetzt. In armen Ländern sind die Familien aber oft darauf angewiesen, dass selbst schon die Jüngsten zum Unterhalt etwas beitragen. Da müsste man die Einkommenssituation der Erwachsenen verbessern, damit die armen Kinder nicht mehr arbeiten.

Während wir uns zu Recht über solche Zustände aufregen, übersehen wir, wie es unseren eigenen Kindern mittlerweile geht. Unsere Kinder müssen zwar nicht im Steinbruch schufften und sie müssen auch nichts zum Unterhalt der Familie beitragen, aber sie haben inzwischen auch einen langen Arbeitstag wie Erwachsene, kaum noch Freizeit und auch nicht mehr die Freiheit Kind zu sein, eine unbeschwerte Kindheit zu erleben.

Was ist geschehen? Unsere Kinder sind auch schon in der Maschinerie der Leistungsgesellschaft angekommen. In der Leistungsgesellschaft liegt der Fokus auf der Leistung, nicht auf dem Menschen. Der Mensch wird als „human resource“ gesehen, wie ein Rohstoff, ein Produkt, ein Mittel zum Zweck, ein Mittel zum Geldverdienen, zur Gewinnmaximierung. Ein Mensch definiert heutzutage seinen Wert durch die Leistung, die er bringt. Diese Veränderung der Wahrnehmung, der Sichtweise hat für viele, aus meiner Sicht negative Veränderungen in der Gesellschaft geführt.

Können Sie sich vorstellen, dass vor langer Zeit Kinder als etwas Schönes, Erfreuliches, Wertvolles betrachtet wurden, als ein großer Schatz, als größtes Glück? Heute sind Kinder potentieller Steuerzahler, human resources, die die Rentenkassen auffüllen sollen und ansonsten nur Kosten verursachen, allgemein nur stören und Frauen von der Arbeit abhalten. Kinder sind lästige Übel, die möglichst schnell in die Maschinerie integriert werden müssen, damit sie Nutzen bringen.

Kinder oder die „Produktion“ von Kindern wird heutzutage nicht aus Freude an der Sache gefördert, sonder nur aus dem volkswirtschaftlichen Interesse heraus. Wir brauchen Steuern. Wir brauchen Steuerzahler. Wir brauchen Arbeiter. Wir brauchen Leistung.

Aus dieser Sichtweise wird es klar, dass ein gesundes, normales Familienleben und die Betreuung der Kinder durch die Mutter bzw. der Eltern nicht wünschenswert sein kann. Es ist eine Vergeudung von Geld, Zeit und Arbeitskraft. Stattdessen ist es wünschenswert schon den kleinsten Kindern das korrekte Verhalten in der Leistungsgesellschaft beizubringen, denn nur wer etwas leistet, hat auch einen Wert. So sollen Kinder möglichst früh „gefördert“ werden, möglichst früh schon Fremdsprachen lernen oder im Kindergarten Sachen beherrschen, die sie dann in der Grundschule wiederholen.

Am wichtigsten ist jedoch, dass die Mutter möglichst frühzeitig nach der Geburt wieder in ihren Job zurückkehrt. Das Hamsterrad muss sich schließlich weiterdrehen. Da ist es dann auch egal, ob das eigene Kind mit 30 anderen Kindern um die so wichtige Aufmerksamkeit und „Zuwendung“ durch die Erzieherin kämpfen muss. Zuwendung, Liebe und Verständnis sind zwar ausgesprochen wichtig für die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, aber sie müssen eben der Maschinerie und dem Ideal der Leistung untergeordnet werden. Und hinterher wunder man sich dann über Verhaltensauffälligkeiten und andere Störungen in der Schule, aber dafür gibt es ja Psychopharmaka.

Zu dem Druck durch die Gesellschaft kommt noch der Leistungswahn vieler Eltern. Was sie selbst nie gemacht hätten, nie geschafft haben, dass sollen dann ihre Kinder für sie verwirklichen. Mit 3 Jahren schon mal Französisch lernen oder noch besser direkt Chinesisch, dann bald darauf mit Klavier spielen, Tennis oder besser Golf anfangen, usw. Je mehr desto besser. So starten schon die Kleinsten in ihren Arbeitstag früh morgens, werden in der Kita bespaßt und im schlimmsten Fall abends irgendwann abgeholt. Leckers Essen gibt es natürlich in der Kita – in der Regel ein sehr kostengünstiges Essen mit zweifelhaften Inhalt. (Während meiner Studienzeit nannten wir so etwas „Mampf mit Soße“, wobei die Soße existenzielle Bedeutung hatte, weil man sonst den Mampf nicht runter bekam. Mampf war die Bezeichnung für das „unbekannte Etwas“ auf dem Teller, dem die Soße erst Geschmack verlieh.) Ja und wenn die Kinder dann abends mal zu Hause angekommen sind, dann müssen sie eben noch für ihre „Hobbys“ üben. So haben schon die Kleinsten ihren 8-10 Stunden Tag – warum auch nicht? Oder?

Nach der Kita kommt der Kindergarten, danach die Grundschule und so weiter. Alles möglichst mit ganztäglicher „Betreuung“. Was bleibt da noch von der Kindheit? Von der Jugendzeit? Nichts!

Anstelle der glücklichen, unbeschwerten Kindheit erleben die Kinder dann all die guten Seiten der Leistungsgesellschaft wie Leistungsdruck, Stress, Mobbing, Aggressionen, Minderwertigkeitskomplexe, Panik, Angst, Erschöpfung, Depressionen und sonstige affektive Störungen, Verhaltensauffälligkeiten, etc. Ja, so werden sie effektiv auf ihr späteres Leben vorbereitet, inklusive dem Wissen wie oft man welche Tabletten für welche Anwendungsgebiete einnehmen muss. Als Ausgleich gibt es schließlich Internet, Handys, Spielekonsolen und TV Geräte. Was kann ein Kind mehr wollen?

Über die unbeschwerte Kindheit kann man dann vielleicht einmal später ein gutes Buch lesen oder sich einen Film von Astrid Lindgren anschauen, – damals als Kinder tatsächlich (sogar) miteinander (!) gespielt haben und das noch in der Natur (!) – unvorstellbar, nicht wahr?!

Ehrlich gesagt, mich wundert es, dass nicht schon längst Kinder künstlich gezüchtet oder geklont werden, wie unsere Hochleistungs-Milchkühe für maximale Leistung, maximalen Ertrag. Das wäre doch die beste Lösung. Kinder könnten kostengünstig in Fabriken gezüchtet und ideologisch korrekt ausgebildet werden, so dass sie zu bestens funktionierenden Arbeitern und Steuerzahlern werden. Da braucht man keine Eltern mehr. Falls Paare noch ein Bedürfnis verspüren ein eigenes Kind zu haben, da können sie genauso gut entsprechenden Psychopharmaka einnehmen, sich einen neuartigen Robotermenschen kaufen oder halt das bewährte Haustier halten.

Das Leben kann so einfach sein – aus Sicht unserer „Human Resources Verwalter“.

Ich persönlich bin noch in Freiheit groß geworden und wünsche dies auch mal meinen eigenen Kindern. Ich hoffe, Sie gönnen Ihren Kinder auch eine unbeschwerte Kindheit, soweit das heutzutage noch möglich ist.

Vielleicht erleben wir eines Tages eine Gesellschaft, wo der Mensch im Mittelpunkt steht. Dann brechen für uns alle paradiesische Zeiten an.

Bis dahin können, sollten, müssen wir uns für positive Veränderungen einsetzen, zum Wohl unserer Kinder.

Machen Sie wie immer nur das Beste aus Ihrem Leben!

 

PS: Haben Sie sich schon mal gefragt, wie man auf die Idee kommt, dass Kinder täglich stundenlang auf unbequemen Stühlen in der Schule still sitzen müssen und warum es für manche Menschen unvorstellbar ist, dass Kinder einen Bewegungsdrang haben und lieber draußen herumtoben möchten? Aber zum Glück gibt es ja Beruhigungmittel für Kinder.

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