Archiv für die Kategorie Wahrnehmung

Die lange Reise durch alle Schubladen

Irgendwie stecken wir alle in Schubladen. Oft in mehreren gleichzeitig. Die Schubladen geben uns Identität. Sie geben uns Halt, Sicherheit, auch Komfort und Orientierung.

Der eine ist z. B. Italiener, ein anderer Amerikaner, der nächste Inder, Afrikaner, Chinese, etc. Das sind Schubladen, die mit gewissen Vorstellungen, Eigenschaften und oft mit Klischees einhergehen. Letztendlich sind wir in erster Linie Menschen und erst nachgelagert geprägt durch Kultur, Tradition und Religion, durch Sprache und Klima, durch die Gesellschaft.

Dann gibt es noch die Schubladen von Mann und Frau, von Jung und Alt, Single oder verheiratet, und so weiter.

Sehr prägende Schubladen finden sich im Weltbild und in der Religion. Hier ist oft eine starke Abgrenzung gegenüber „Andersgläubigen“ zu finden, die natürlich viele Probleme mit sich bringt. Wie oft hört man, dass eine Glaubensrichtung die „allein glückseligmachende“ ist und alle anderen irgendwie etwas mit einer finsteren Gestalt zu tun haben. Andere sind Ungläubige, irgendwie böse oder unwissend.

Nun letztendlich kann jeder Mensch glauben was er will und auch jede Schublade benutzen, die er möchte. Das ist sein natürliches Recht (auch wenn manche Ideologen das so nicht sehen wollen).

Vielleicht ist Ihnen das auch schon aufgefallen. Irgendwie ist die Welt ein großer Kindergarten, wo sich eben die meisten wie Kinder aufführen und teilweise sich mit Klötzchen bewerfen, streiten, sich gegenseitig beschimpfen, etc. Wenn es mehr Erwachsene gäbe, dann könnte man ja mal vernünftig miteinander sprechen und so konstruktiv Probleme aus der Welt schaffen. Nun die Basis all dieser Probleme, dieser Streitereien ist dieses Schubladen-Denken „Ich bin besser als Du! Du bist blöd! Meine Schublade ist schöner! Deine stinkt!“ – eben Kindergarten.

Stellen Sie sich einmal folgendes vor: Sie sind ein gläubiger Protestant mit schwedischen Wurzeln und leben zurzeit in Deutschland. Sie sprechen Englisch, Schwedisch und Deutsch. Sie sind groß, blond, haben blaue Augen, einen Bart und sind ein Mann. Bisher waren Sie nur in Schweden, England und Deutschland.

Nun kommen Sie in die Praxis eines Hypnotherapeuten wegen einer Schlangenphobie. Nach der Anamnese machen Sie Ihre erste Sitzung und der Therapeut schickt Sie zurück in die Situation, die die Phobie ausgelöst hat. Tatsächlich wissen Sie momentan selbst nicht, warum Sie gerade Angst vor Schlangen haben, da es ja in Schweden kaum welche gibt. Unter Hypnose sieht dies aber ganz anders aus. Plötzlich finden Sie sich in Afrika wieder. Der Therapeut fragt, wie Sie aussehen, wie alt Sie sind, welches Geschlecht Sie haben, etc. Erstaunt stellen Sie fest, dass Sie ein kleiner, afrikanischer Junge sind, der gerade mit den anderen Kindern des Dorfes auf „Jagd“ ist. Die Jungen spielen Jäger und pirschen durch den Busch mit ihren Speeren, um Tiere zu erlegen. Soweit macht alles noch Spaß, bis Sie als kleiner Junge eine große Kobra aufschrecken. Die Kobra baut sich vor Ihnen auf, bedroht Sie. Sie haben unheimliche Angst, sind starr vor Schreck und dann beißt sie zu. Das Gift ist tödlich. Der Medizinmann kann Ihnen nicht mehr helfen.

Der Therapeut hilft Ihnen diese Erfahrung zu verarbeiten und durch die Bewusstwerdung über die Ursache Ihrer Angst vor Schlangen geht es Ihnen schon direkt besser. Sie verstehen, dass die Angst ein Teil Ihrer Vergangenheit ist, aber nichts mehr mit der Gegenwart zu tun hat.

Sie sind unglaublich fasziniert von Ihrer Erfahrung als kleiner afrikanischer Junge im Busch und möchten mehr darüber erfahren. So entschließen Sie sich weitere Rückführungen zu machen. Sie erleben sich in der Vergangenheit als Italiener, Römer, als Grieche, als Christ während der Anfänge des Christentums in der heutigen Türkei, Sie sehen sich als Muslim, wie Sie täglich in die Moschee gehen, als Schotte, als indischer Buddhist, als Mutter mit 5 Kindern, als Bauer, Soldat, Händler und so weiter. Und immer fühlen Sie genau, dass diese Erlebnisse Teile Ihrer Vergangenheit sind, dass Sie all das wirklich erlebt haben. Und Sie erkennen auch alte Weggefährten, Freunde, Partner, Kinder in Ihrem heutigen Leben wieder. Es scheint, dass Sie alle irgendwie von einem Leben zum nächsten schreiten, durch alle Kulturen, alle Zeiten, alle Religionen.

Und so stellen Sie fest, wie relativ und unwichtig eigentlich all diese Schubladen sind. Sie wissen jetzt, dass wir Menschen viel mehr sind als diese Schubladen, dass die Welt viel größer und wundersamer ist, als wir so denken.

Ihr Horizont, Ihr Bewusstsein ist nun stark erweitert und Sie sehen jetzt mehr die Gemeinsamkeiten als die Gegensätze. Sie sehen die große Schublade „Mensch“, die all die kleinen Schubladen beherbergt.

Vielleicht möchten auch Sie Ihr Bewusstsein, Ihr Weltbild erweitern. Oder Sie finden es in Ihrer Schublade gerade angenehm und kuschelig. Wie auch immer – machen Sie einfach das Beste aus Ihrem Leben!

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Ich glaube nicht an Äpfel!

Glauben Sie, dass es Äpfel gibt? Ich nicht! Äpfel kann es gar nicht geben. Warum? Weil sie in meinem Weltbild nicht vorkommen. In meiner Ideologie existieren sie nicht. Auch in meiner Religion gibt es sie nicht. Kein heiliges Buch und kein Prophet hat sie je erwähnt. Und so kann es logischerweise auch keine Äpfel geben.

Nun mögen Sie als Kritiker sagen „Doch Äpfel gibt es! Ich esse jeden Tag einen.“ Aufgrund meines Weltbildes muss ich Ihnen da aber widersprechen. Sie müssen sich irren, weil es einfach Äpfel nicht geben kann. Das, was Sie für einen Apfel halten, ist wahrscheinlich eine Birne. Und selbst, wenn Sie mir tausend angebliche Äpfel vor die Nase legen, können es keine Äpfel sein. Und falls einmal etwas auftaucht, was wirklich ein Apfel sein könnte, werde ich es ignorieren, Sie verleumden oder aufs schärfste bekämpfen. Das Apfel-Existenz-Verbot ist allgemein gültig und jeder hat sich daran zu halten. Auch Sie als Ungläubiger. Verstehen Sie? Und wenn Sie Äpfel sehen, Äpfel schmecken, dann ist das ein psychopathologisches Symptom, was dringend behandelt werden muss. Sie stimmen mir doch zu oder?

Nun bevor Sie jetzt zum Telefon greifen, um mich in die Psychiatrie überstellen zu lassen, kann ich Sie beruhigen – alles ist in Ordnung.

Mit diesem aberwitzigen Beispiel möchte ich Sie heute auf einen sehr ungesunden, ideologischen Wahrnehmungsfilter aufmerksam machen, der nach dem Motto „Was nicht sein darf, kann nicht sein!“ funktioniert. Dieses Motto hat natürlich schon einen hohen psychopathologischen Wert. Man kann es auch als „böse“ bezeichnen.

Die meisten Menschen leben sehr unbewusst und nehmen das als Wahrheit an, was von Autoritäten egal welcher Art verkündet wird oder/ und was als Tradition von Generation zu Generation weitergegeben wird. Diese „Wahrheiten“ werden in der Regel nicht hinterfragt oder überprüft.

„Das war schon immer so! Das haben wir schon immer so gemacht! Das haben schon mein Vater und sein Vater und der Urgroßvater so gemacht! Das ist halt Tradition! Das machen alle so!“

„Warum fragst Du? Bist Du ein Ungläubiger, ein Frevler, ein Opportunist, eine Schande, ein Besessener, mit Dummheit geschlagen, etc.?“

„Du darfst keine Fragen stellen! Du musst Dich unterordnen! Du musst mit dem Strom schwimmen! Die Experten und Autoritäten wissen schon, was gut und richtig für uns ist!“

Denkverbote, die Bildung einer eigenen Meinung, die Ausblendung von Tatsachen, die Unterdrückung von Bedürfnissen und Wünschen, Selbstverantwortung, Freiheit, – das sind alles Dinge, die auch heute noch hart umkämpft werden und zwar weltweit und in allen Ländern.

In der Tat gibt es sehr viele Menschen, – Autoritäten, religiöse Führer, Experten, Wissenschaftler und Politiker, die gerne anderen Menschen vorschreiben, was sie zu denken haben, was sie fühlen sollen, was gut und was schlecht ist.

Diese Bevormundung, diese Vereinheitlichung und all die Verbote, Vorschriften, – sie fördern nicht wirklich die Entfaltung des menschlichen Potentials. Im Gegenteil, sie behindern und unterdrücken die menschliche Entwicklung. Und sie führen zu unzähligen Grausamkeiten, zu Irrwitz, Wahnsinn, Leid und Schmerz.

Es ist die verzerrte, eindimensionale Wahrnehmung der Welt, die Ideologie, der Glauben, die Tradition, die uns Brillen aufsetzen, wo Tatsachen verschwinden oder sich seltsam verändern, wo Böses gut wird und Gutes schlecht. Erst, wenn man sich von dieser Brille, dieser verzerrten Wahrnehmung befreien kann, kann man die Realität sehen, das was wirklich ist, frei von Vorstellungen, von Annahmen, von Vorurteilen, etc.

Das Problem mit dem ungesunden Wahrnehmungsfilter bietet eine Vielfalt an Themen, – von aberwitzig bis grausam.

Stellen Sie sich einmal vor, Sie sind Archäologe und finden heraus, dass Amerika nicht über die Beringstraße von „Indianern“ bevölkert wurde, sondern das es sehr viel frühere Zivilisationen gab, die ganz woanders herkamen. Die Beweise sind eindeutig. Sie erzählen es Ihren Kollegen. Schneller als Sie gucken können sind Sie Ihren Job los und Ihr Ruf ist im Eimer. Ihre Fundstelle wird als Mülldeponie benutzt. Warum? Weil Sie gegen das herrschende Weltbild, gegen die Ideologie verstoßen haben.

Oder stellen Sie sich vor, Sie sind homosexuell, nur dummerweise gibt es keine Homosexuellen, weil Sie in Ihrer Religion verboten sind. Das müssen Sie ja einsehen, weil Propheten und religiöse Führer sich bekanntlich nicht irren können. Was bleibt Ihnen anderes übrig als schnellstmöglich heterosexuell zu werden, bevor die Blitze vom Himmel donnern.

Bekannt ist auch das Märchen vom König ohne Kleider. Wenn der König als Autorität sagt, dass er durchsichtige Kleider trägt, die keiner sehen kann, dann ist das so. Alle Untertanen beglückwünschen den König zu seinen phantastischen Kleidern, die offensichtlich seiner Figur schmeicheln. Keiner erlaubt sich die Wahrheit zu sagen, weil alle Angst vor Strafe haben.

Oder stellen Sie sich vor, dass die Wirtschaft eines Landes am Boden ist. Alles wissen es, weil alle die Folgen spüren, – Arbeitslosigkeit, steigende Preise, Armut, etc. Die Stimmung ist auch am Boden. Nun erscheint der führende Politiker mit seinen Experten und verkündet eine wundervolle wirtschaftliche Lage mit steigenden Exporten und so weiter. Und auch die Medien berichten davon, dass alles immer besser wird und der Aufschwung sich immer mehr durchsetzt. Das ist dann die offizielle und offiziell gültige Meinung. Alle, die dagegen sprechen werden mundtot gemacht und verleumdet.

Wenn der Chef sagt „Wir wollen jetzt alle fröhlich sein und mit Elan an die Arbeit gehen!“ – dann ist das so.

Leider besteht das Problem ja nicht nur aus der verzerrten Wahrnehmung der Autoritäten mit ihren realitätsfernen, ideologischen Botschaften. Viel schlimmer ist die Obrigkeitsgläubigkeit der vielen Menschen.

„Wenn mein Chef, mein Priester, mein Guru, mein Kanzler, der Experte, der Doktor, der Wissenschaftler das sagt, dann ist das so.“

„Wofür soll ich mir noch eine eigene Meinung bilden?“

Ja, wofür, wenn man schon alles vorgekaut serviert bekommt.

Auch wenn Sie von Ihrem Glauben, von Ihrem Weltbild vollkommen überzeugt sind, – schauen Sie ab und an auch mal über Ihren Tellerrand und versuchen Sie andere Vorstellungen zu verstehen. Oft helfen Sie das eigene Weltbild zu vervollkommnen oder Sie merken, dass es doch mehr Ähnlichkeiten als Unterschiede gibt. Finden Sie für sich selbst Ihre eigene individuelle Wahrheit und gönnen Sie sich die Freiheit zu wachsen, sich zu verändern und zu entwickeln. Das ganze Leben ist ein einziger Wachstumsprozess.

Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben und gehen Sie Ihren ganz eigenen, persönlichen Weg, so wie es sich für Sie richtig und gut anfühlt. Folgen Sie Ihrer Intuition, Ihrem Bauchgefühl. Fragen Sie nach der Wirklichkeit und nicht nach Ideologien und Dogmen. Nur so verlassen Sie den goldenen Käfig und finden schließlich Freiheit und Selbstbestimmung, – und damit Glück und Zufriedenheit.

Und denken Sie daran – alle (Autoritäten) wollen stets nur das Beste – in der Regel Ihre Gefolgschaft, Ihr Geld, Ihre Arbeitskraft und Ihre Steuern.

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Das Stress-Vulnerabilitäts-Modell im Licht der Reinkarnationstherapie

In der Psychotherapie versucht das Stress-Vulnerabilitäts-Modell zu erklären, warum Menschen bei gleicher Stressbelastung schneller psychopathologische Symptome zeigen als andere. Das Modell besagt, dass neben den Stressoren, dem Stressfaktor, auch die persönliche, individuelle Vulnerabilität eine wichtige Rolle spielt. Mit Vulnerabilität ist die seelische Verletzbarkeit einer Person gemeint.

Wie jeder weiß, gibt es Menschen mit einer „dicken Haut“, an der alle möglichen Belastungen „abprallen“, d. h. sie werden leichter und besser mit Stress fertig, können sich auch schneller regenerieren. Sie sind in gewisser Weise widerstandsfähiger gegenüber Belastungen. Demgegenüber gibt es Menschen mit „dünner Haut“, die leicht anfällig sind für verschiedene, stressbedingte Symptome und Reaktionen. Sie haben eine höhere Vulnerabilität. Dann gibt es noch Menschen, die extrem widerstandsfähig gegenüber sehr extremen Belastungen sind, – z. B. Mitglieder von Spezialeinheiten, aber auch Chirurgen, die unter höchstem Druck feinste Arbeit leisten müssen.

Die Widerstandfähigkeit ist einerseits eine Angelegenheit der eigenen Gesundheit, dann auch der eigenen Fitness und der Erfahrung. D. h. je gesünder, fitter Sie sind und je öfter Sie erfolgreich stressige, belastende Situationen gemeistert haben, desto besser können Sie allgemein mit Belastungen umgehen, – desto höher ist Ihre Widerstandskraft. Natürlich bildet ein Faktor auch die Vererbung, sowie das Modelllernen in der Kindheit, die Gesellschaft, etc. Psychopathen zeigen übrigens in der Regel auch eine besonders hohe Belastbarkeit in Stresssituationen.

Davon abgesehen, kennt bestimmt jeder Äußerungen wie „Mir schlägt Stress schnell auf den Magen oder ich krieg da Verdauungsstörungen oder bei Stress bekomm ich direkt Tinnitus oder einen dicken Hals oder Ausschlag, etc….“ Die Symptome sind recht vielfältiger Natur und oft sehr individuell. So kann man dann sagen, dass die individuelle Vulnerabilität sich in einer bestimmten Körperregion oder Körperfunktion oder einer besonderen Symptomatik zeigt.

Nun kann man sich fragen „Warum reagieren die Menschen so unterschiedlich?“ Es sind ja nicht nur psychische Stresssymptome, sondern die Vulnerabilität betrifft auch körperliche Erkrankungen. Das kennt auch jeder. Der eine hat ständig Probleme mit der Nase, der nächste mit den Ohren, ein anderer mit dem Rücken und so weiter…

Bei einer normalen Gesundheit, wo alle Organe einwandfrei funktionieren, sollte es diese Probleme eigentlich in der Form nicht geben und doch existieren sie. Warum ist offensichtlich die Vulnerabilität bei dem einen auf Nase und Rachenraum beschränkt und beim anderen ausschließlich auf den Magen?

An sich sagt das Stress-Vulnerabilitäts-Modell schon aus, dass je öfter ein Bereich gesundheitlichen Schaden erleidet bzw. Symptome zeigt, auch entsprechend die Vulnerabilität in diesem Bereich steigt. So können sich dort in Zukunft leichter Symptome oder Probleme zeigen als in anderen Bereichen. Das ist auch gut nachvollziehbar und logisch. Wenn ein Boxer immer wieder Schläge an den Kopf bekommt, dann zeigt der Kopf eine höhere Verletzbarkeit, eine höhere Vulnerabilität als andere Körperteile.

Und nun kommen wir zu dem interessanten und spannenden Teil. Nehmen wir einmal an, Sie haben Probleme mit Ihrer Lunge. Irgendwie schwächelt sie. In der Tat ist die Lunge der Bereich bei Ihnen, der einer höheren Vulnerabilität unterliegt. Wenn Sie Stress haben oder krank sind, dann ist oft Ihre Lunge betroffen, – Sie haben Atemschwierigkeiten, kriegen leicht Husten, Grippe, Halsschmerzen, etc. Nichts hilft. In der Jugend hatten Sie schon eine schwere Lungenentzündung, was die ganze Problematik noch verstärkt.

Rein zufällig kommen Sie in die Hypnosetherapie oder vielleicht auch direkt in die Reinkarnationstherapie. Wie dem auch sei, das Problem mit der Lunge sprechen Sie an und Ihr Therapeut beschließt mit Ihnen zusammen der Sache auf den Grund zu gehen.

In der Sitzung gehen Sie zurück, wo das Problem mit der Lunge zum ersten Mal aufgetreten. Beispielsweise nehmen Sie wahr, dass Sie auf einem Pferd sitzen und schwere Kleidung tragen, eine Art Rüstung. Offensichtlich sind Sie ein Ritter oder Soldat auf einem Schlachtfeld. Die Schlacht neigt sich dem Ende zu und da kommt ein gegnerischer Soldat auf Sie zugeritten. Es kommt zum Kampf. Der Gegner zückt seinen Dolch und sticht Ihnen in den Hals, direkt unter dem Kehlkopf, die einzige Stelle, wo Ihr Kettenhemd Sie nicht schützen kann. Sie fühlen wie das Blut in Ihre Lunge strömt und Sie daran ersticken.

Das ist der erste Baustein, die erste Ursache für die heutige Vulnerabilität im Bereich Lunge, Hals. Sie erkennen ganz klar, dass Ihre Schluckbeschwerden und die häufigen Halsschmerzen genau der Stelle entsprechen, wo der Dolch in Ihren Hals eingedrungen ist.

In einer weiteren Sitzung nehmen Sie wahr, dass Sie mit hohem Fieber und einer schweren Lungenentzündung auf dem Bett liegen. Ihr Tod steht nahe bevor. Nichts kann Sie mehr retten, weil zu der Zeit noch keine Fieber senkenden Medikamente zur Verfügung standen. Die Medizin war noch nicht weit entwickelt. Ein Priester spricht die letzten Worte bevor Sie am Fieber sterben.

Das ist der zweite Baustein, die zweite Ursache für die heutige Vulnerabilität.

In einer dritten Sitzung sehen Sie sich in einer Scheune. Plötzlich fängt das Heu an zu brennen. Irgendwer muss es angezündet haben. Das Tor ist geschlossen. Die Luft wird immer stickiger. Der beißende Rauch erfüllt Ihre Lunge und Sie ersticken.

Das ist der dritte Baustein, die dritte Ursache für die heutige Vulnerabilität.

Zusätzlich hatten Sie auch in dieser Inkarnation schon eine Lungenentzündung. So erklärt sich die Vulnerabilität im Licht der Rückführungstherapie.

Die Schäden, die an Hals und Lunge in den einzelnen Inkarnationen entstanden sind, prägen sich als eine Art energetisches Gedächtnis ein, – u- a. auch in Form von Angst vor Feuer, Rauch und Messern/Dolchen, was dann gewisse Phobien erklärt.

Die energetische Prägung hat wiederum Einfluss auf die physische Gesundheit, – auch über Inkarnationen hinweg. Es sind die „seeds of karma“ wie man auch sagt.

Im besten Fall kann nun der Therapeut diese negative psychisch-energetische Prägung auflösen und ausheilen und so die Vulnerabilität wieder auf ein Normalmaß zurücksetzen. Der Klient selbst erfährt ein tiefes Verständnis für die Problematik – einen tiefen Bewusstwerdungsprozess, was für einen positiven Umgang mit vormals negativ besetzten Situationen sorgt. So verschwindet z. B. die Angst vor Rauch und Feuer  und ein neutraler bis positiver Umgang ist jetzt möglich. Rauch und Feuer lösen jetzt keine Stressreaktion mehr aus.

Diese Resultate sind einerseits sehr heilsam und gut für den Klienten und andererseits äußerst interessant, da sie einen Einblick in die menschliche Natur vermitteln, – in die Gesetzmäßigkeiten unserer Existenz.

Es sei noch gesagt, dass jeder Klient ganz klar zwischen einer imaginären Traumwelt und einer erlebten Realität aus einer anderen Zeit unterscheiden kann.

Die Kombination von uraltem, spirituellen Wissen und aktuellen Forschungen kann sehr viel Licht in scheinbar unerklärliche Phänomene bringen. Nur ideologische Wahrnehmungsfilter können empirische Forschung und Fortschritt behindern.

Manchmal macht es mehr Sinn eine Meinung oder ein Weltbild zu opfern als noch länger zu leiden.

Machen Sie sich schlau, ergründen Sie alle positiven Möglichkeiten stets das Beste aus Ihrem Leben machen zu können.

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Das ist mir aber peinlich!

Im Leben gibt es viele Peinlichkeiten. Es kann einem selbst und anderen so viel Peinliches passieren. In der Regel sind peinliche Gegebenheiten ganz natürlich und sie können jedem geschehen. Der Haken dabei ist, dass Peinlichkeiten mit dem eigenen, perfekten Selbstbild oder dem Bild von anderen nicht übereinstimmen. „Das hätte ich jetzt aber von XY nicht gedacht!“ oder „Wie sehe ich denn aus? Hilfe! Was sollen die Leute denn von mir denken?!“ usw. Der Witz bei der Sache ist der, dass es oft Kleinigkeiten sind, – Sachen über die man auch souverän lachen kann oder zumindest ein Lächeln zeigen kann. Wem ist nicht schon mal das Eis auf das Hemd getropft? Wer hatte nicht schon mal Suppe im Bart, abgesehen von Frauen? Oder wer hat nicht schon mal ein Bäuerchen gemacht, weil zu viel Luft im Bauch war? Das sind scheinbar alles ganz schreckliche Dinge, die gegen den eigenen Perfektionismus verstoßen. Es sind Dinge, die die Welt aus den Angeln heben, die den Weltuntergang heraufbeschwören. Aber all das ist eine Haltungsfrage. Tatsächlich kommt weder ein Blitz von oben, noch tut sich die Erde auf und man wird von der Hölle verschlungen. Es gibt in der Regel auch nicht wirklich jemanden, der so schockiert ist, dass er Wiederbelebungsmaßnahmen benötigt. Je entspannter man mit kleinen Peinlichkeiten umgehen kann, desto besser und oft merkt es noch nicht einmal die Gesellschaft, in der man sich gerade befindet und wenn doch, dann kann man mal kurz einen Scherz darüber machen und die Sache ist gegessen.

Ein bisschen mehr Leichtigkeit im Leben tut uns allen gut. Ein bisschen mehr Humor, ein bisschen mehr Gelassenheit und ein bisschen mehr über den Dingen stehen, – all das macht das Leben angenehmer und das Miteinander einfacher.

Denken Sie einfach mal an die Kinder. Kinder haben immer viel Spaß, machen allerlei Unsinn und wenn Kindern mal etwas „Peinliches“ passiert, dann wird noch mehr gelacht und es geht lustig weiter. Selbst Erwachsene können dann darüber lachen.

Dann gibt es noch Peinlichkeiten, die uns und anderen das Leben schwer machen. Da ist es äußerst unangenehm die Betroffenen auf etwas Peinliches aufmerksam zu machen, – man hat schlichtweg Angst vor der Reaktion und so werden negative Umstände einfach ignoriert bis irgendwann das Fass überläuft und echte Probleme scheinbar plötzlich auftauchen oder der Berg unterm Teppich als Vulkan ausbricht.

Stellen Sie sich einmal vor, Sie gehen mit einer Freundin draußen spazieren. Ihre Freundin latscht mit ihren neuen Schuhen in einen großen Hundehaufen und merkt es nicht. Nur Sie haben es gesehen. Da Sie genau wissen, dass Ihre Freundin einen Anfall bekommt, wenn sie sieht, dass ihre neuen Schuhe ruiniert sind, sagen Sie lieber nichts. Im Prinzip warten Sie lieber auf ein mittleres Wunder, wo die Schuhe sich von selbst reinigen und alles wieder in bester Ordnung ist. Doch dieses Wunder geschieht nicht. So gehen Sie noch eine Weile spazieren und kommen dann an der Wohnung Ihrer Freundin an. Sie gehen zusammen rein und der Schmutz verteilt sich überall. Am Ende ist der Tobsuchtsanfall noch größer als wenn Sie frühzeitig etwas gesagt hätten.

Sie sind im Sportverein und ein Mitglied riecht immer sehr streng. Nun ertragen Sie den Geruch schon mehrere Wochen und gehen dem Betroffenen immer aus dem Weg. Auch andere Mitglieder meiden ihn, sagen aber nichts. Alle denken „Das muss er doch selber merken!“ Nur, er tut es nicht. Und allen ist es peinlich ihn auf den strengen Geruch anzusprechen. So wird es wohl noch die nächsten Wochen weitergehen, bis einem der Kragen platzt, – der emotionale Vulkan hochgeht und ausbricht. Dann gibt es echte Probleme.

Jemand kommt in die Praxis und beschwert sich, dass alle ihn mobben. Nun denkt jeder sofort „Der arme Mann, – ein Mobbing Opfer von vielen heutzutage. Die Welt ist so gemein und schlecht.“ Bei genauerer Analyse der Hintergründe kommt dann heraus, dass das Opfer eine oder mehrere schlechte Angewohnheiten hat, die für die Kollegen eine tägliche Qual darstellen und der eigentliche Grund für das „Mobbing“ sind. Dummerweise hat nie auch nur ein einzelner Kollege gesagt, was denn das Problem ist. So leiden alle still und auch die Firma leidet unter der schlechten Teamarbeit. Nun könnte der Coach auch sagen „Ja, es tut mir unendlich leid. Ihre Kollegen sind böse, suchen Sie sich doch einfach eine andere Firma.“ und das Problem wäre dank Vermeidungsverhalten zumindest für den Coach gelöst. Ein guter Coach wie auch ein guter Freund wird aber nie den leichten Weg gehen, sondern den Betroffenen behutsam auf die Umstände aufmerksam machen. Sobald dem Betroffenen klar ist, was der eigentliche Auslöser für seine Probleme ist, kann er an positiven Veränderungen mit seinem Coach arbeiten. Das ist dann eine langfristige, positive Lösung der Problematik. Sie mag zwar anfangs unangenehm sein, aber sie ist die einzig sinnvolle Lösung.

Jemand schmatzt beim Essen, hat irgendeine seltsame Angewohnheit oder sonst irgendetwas ist nicht so, wie es sein sollte. Egal was es ist, es ist auffällig, stört oder macht einen schlechten Eindruck oder ist unangenehm. Dann ist es in der Regel peinlich den Betroffenen darauf anzusprechen, weil man einmal denkt, es müsste es selbst merken und andererseits, weil man Angst vor einer negativen Reaktion hat. Oft zeigen wir dann das sogenannte Vermeidungsverhalten, – wir ignorieren einfach alles und hoffen, dass irgendein Wunder geschieht. Leider passiert oft kein Wunder und die Betroffenen kommen selber nicht auf die Idee, dass irgendetwas nicht stimmt. Für den Betroffenen ist dieses Vermeidungsverhalten gar nicht gut und auch seine Umwelt leidet weiter. Die negativen Emotionen und das künstliche Verhalten, das Ignorieren der Problematik verstärken sich immer mehr, bis die Spannung ihren Höhepunkt erreicht hat und die sprichwörtliche Bombe platzt. Im Vergleich zur echten Problematik ist dann das Donnerwetter vollkommen überzogen und zieht oft schwere Schäden oder weitere Probleme nach sich.

Nun, was können wir besser oder anders machen?

Zuerst ist es gut sich in den Betroffenen hineinzudenken und zu überlegen, welche Gründe es denn für das Problem geben könnte. Im Beispiel Sportverein kann es sein, dass der Betroffene Probleme mit der Nase hat und kaum etwas riechen kann, so dass er seinen eigenen, strengen Geruch gar nicht wahrnimmt. Vielleicht ist er aber auch an solche Gerüche gewöhnt und sieht keine Belästigung für andere darin. Wie dem auch sei, nun kommt der zweite Schritt – sich darüber bewusst werden, dass je früher eine Veränderung passiert, desto besser ist es für alle. Und im dritten Schritt kann man sich überlegen, wie man auf positive Art und Weise den Betroffenen von dem Problem in Kenntnis setzt. Je einfacher und netter man das macht, desto leichter und besser wird die Information aufgenommen. Alle können so ihr Gesicht wahren, ohne, dass jemand leiden muss oder dass es zu Auseinandersetzungen und Beleidigungen kommt.

In diesem Sinn, – verlassen Sie ab und an Ihre Komfortzone, wagen Sie etwas und nur dann können letztendlich alle gewinnen. Ansonsten müssen alle weiterleiden bis es für eine positive Lösung der Angelegenheit zu spät ist.

Machen Sie immer das Beste aus Ihrem Leben! Auch wenn es mal ein bisschen peinlich ist.

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Wenn Tote wieder auferstehen oder das Leben nach dem Tod – neue Chancen für die Forschung

Bis vor einiger Zeit lag die Grenze für die Reanimation von „toten“ Menschen bei maximal 10 Minuten. Danach waren irreversible Hirnschäden zu erwarten.

Dr. Sam Parnia, dem Leiter des Wiederbelebungsteams an der Universitätsklinik von Stony Brook auf Long Island in New York, ist es ein Durchbruch gelungen, wo „Tote“ auch noch nach einer Stunde oder mehr ohne die geringsten Schäden wieder zum Leben erweckt werden können.

Der Schlüssel ist die direkte und anhaltende Abkühlung der „toten“ Körper. Geschieht dies, so haben die Ärzte Zeit, die Ursachen für den Tod zu beheben und anschließend eine Reanimation einzuleiten. So kann z. B. ein notwendiger Herzkatheter eingesetzt werden, der eine einwandfreie „Funktion“ des Körpers wieder ermöglicht und damit eine erfolgreiche Reanimation.

In der Zukunft besteht die Wahrscheinlichkeit, dass die Zeit, in der man „tot“ ist, weiter ausgedehnt werden kann, – über viele Stunden, vielleicht Tage, Wochen oder Monate und Jahre, um anschließend eine Reanimation durchzuführen.

Nun, was heißt das denn? Bin „ich“ dann wirklich tot, vielleicht für eine Stunde oder ein paar Stunden und werde dann wieder lebendig? Oder ist es gar ein Wunder, die biblische Auferstehung von den Toten? Wo bin „ich“ dann, während dieser Zeit?

Soweit war es bis jetzt noch irgendwie vorstellbar, dass ein Mensch nach wenigen Sekunden oder Minuten wiederbelebt werden kann, aber nach Stunden?

Was stirbt da eigentlich oder besser gefragt, was passiert da?

Der Mensch verliert plötzlich seine Fähigkeit sich geistig, seelisch und körperlich auszudrücken und die Funktionen des Körpers stellen sich ein. In diesem Zustand ist eine Wiederbelebung möglich. Sobald dieser Zustand eintritt, fängt der Körper langsam an sich zu zersetzen, damit verliert er mehr und mehr seiner Funktionsfähigkeit. Eine Wiederbelebung wird so unmöglich.

Die Frage bleibt, – wer oder was ist jetzt tot?

Fragt man einen atheistischen Materialisten, dann antwortet dieser „Der Mensch ist eh nur eine biologische Maschine, die sich mit dem Tod einfach abschaltet.“

Fragt man allgemein Menschen, die reanimiert wurden, erzählen sie in der Regel, dass sie nur ihren materiellen Körper abgelegt haben, um dann in höheren Dimensionen als Seele weiterzuleben. Ganz nach dem Prinzip des multidimensionalen Universums, was einige Physiker postulieren.

Fragt man die Vertreter der Religionen und der spirituellen Traditionen, dann bestätigen sie in der Regel diese Erfahrung und sagen, dass wir in erster Linie geistige Wesen sind, die einen dichteren, materiellen Körper annehmen, um in der materiellen Welt Erfahrungen machen zu können. Da kommt dann auch die Idee der Reinkarnation auf, die besagt, dass wir eigentlich unsterblich sind und von Zeit zu Zeit immer wieder inkarnieren, um neue Erfahrungen zu sammeln, – für eine geistig-seelische Entwicklung.

Zu guter Letzt kann man noch Hypnose- und Rückführungstherapeuten fragen. Da zeigt sich dann, dass Klienten teilweise von selbst sich plötzlich in Situationen wiederfinden, die in einer anderen Zeit und an anderen Orten stattfinden, auch in einer anderen Persönlichkeit, die aber als die eigene identifiziert wird und die eine umfassende Lebensgeschichte hat. Auch Personen aus dem aktuellen Leben werden in Form von anderen Persönlichkeiten wiedererkannt. Dieser offensichtliche Zeitsprung in eine frühere Inkarnation findet in der Regel statt, um die Ursache für ein heutiges Problem zu erkennen und aufzulösen. In der Rückführungstherapie werden ganz gezielt oft mehrere Inkarnationen besucht, um komplizierte Verflechtungen von Ursachen und Problemen aufzudecken und zu heilen. So ist es für 99% aller Hypnotherapeuten eine Tatsache, dass das Leben nach dem physischen Tod weitergeht und wir alle viele Male inkarnieren.

Mit Phantasie oder Vorstellungskraft haben diese Erfahrungen nichts zu tun, da sie sehr real erlebt werden, sehr umfangreich sind, nichts mit der aktuellen Persönlichkeit und ihrem Leben zu tun haben, oft recht normal sind und einen zusammenhängenden Sinn ergeben, – wie normale Erinnerungen an die eigene Vergangenheit. Wollte jemand bewusst solche Erfahrungen konstruieren, dann müsste er ein professioneller Autor mit umfangreicher historischer Bildung sein und die Wochen, Monate, die er für seine Geschichten braucht, auf eine oder zwei Stunden reduzieren.

Natürlich bleibt es jedem selbst überlassen, was er als Realität annimmt oder nicht.

Jedenfalls nach den gesammelten Erkenntnissen, die uns heute von allen Seiten vorliegen, stellt es sich so dar, dass der eigentliche Mensch, die sogenannte Seele, sich beim Sterbevorgang vom materiellen Körper löst. So erscheint der Körper als tot, als nicht mehr lebendig und fällt der Verwesung, der Zersetzung anheim. Die Seele wechselt derweilen in ihre „seelische“ Heimat, eine Ebene ähnlich der materiellen Welt, nur feiner bzw. mit einer höheren Frequenz ähnlich einer höheren Oktave in der Musik.

So lässt sich dann auch eine erfolgreiche Wiederbelebung leicht erklären. Die Seele kann ihren materiellen Körper nur verlassen, wenn der elektromagnetische Energiefluss zusammenbricht, der Körper und Seele während des Lebens in unserer Welt zusammenhält. Dieser Energiefluss kann aber durch die Defibrillation mittels eines Gleichstromimpulses wiederhergestellt werden – die Seele verbindet sich wieder mit dem physischen Körper und „lebt“ wieder. Es ist also eine Sache der elektromagnetischen Feldes oder Energieflusses, ob wir leben oder in dieser Welt als tot erscheinen.

Für die Forschungen über ein Leben nach dem Tod bedeutet der Fortschritt von Dr. Sam Parnia eine bessere Möglichkeit umfangreichere Erkenntnisse direkt von den Betroffenen zu gewinnen. Je länger eine Seele von ihrem Körper gelöst ist, desto mehr Erfahrungen kann sie in der jenseitigen Welt sammeln und nach ihrer Wiederbelebung den Forschern zur Verfügung stellen. Und diese Ergebnisse werden weitaus gewichtiger sein als alle bisherigen. Vielleicht werden sie zu einem neuen Weltbild beitragen, dass sich von dem atheistisch-materialistischen Dogma befreit.

Wie dem auch sei, empfehlenswert ist sicherlich sich vorab schon ein paar Gedanken über das Leben und den Tod zu machen und vielleicht auch wertvolle Einsichten zu erhalten durch die Lektüre von Nahtoderfahrungen und Rückführungstherapie.

Machen Sie stets das Beste aus Ihrem Leben – im Diesseits wie auch im Jenseits und denken Sie daran – im schlimmsten oder besten Fall könnte es ewig dauern!

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Das Leben und der Tod

Es gibt Themen, die verdrängt man lieber, weil sie schmerzvoll sind, weil man einfach überfordert ist, sie nicht wirklich verstehen kann.

Der Tod ist so ein Thema. Irgendwann kommt er. Manchmal weiß man, dass er kommt. Manchmal kommt er unerwartet, plötzlich. Keiner kann ihm entrinnen. Er betrifft uns alle und doch verdrängen wir ihn so gut wie möglich.

Was passiert nun, wenn er an unsere Tür klopft? Wenn wir wissen, dass es Zeit ist zu gehen? Wenn wir selbst gehen müssen oder jemand, den wir lieben? Ja, dann werden wir mit diesem „unschönen“ Thema konfrontiert. Dann müssen wir irgendwie gedanklich und gefühlsmäßig damit klarkommen, umgehen.

Oft kann es sein, dass uns dann nicht mehr viel Zeit bleibt, dass wir nicht wirklich vorbereitet sind, dass wir gar nicht wissen, was denn da jetzt passiert. Wir sind dann schlichtweg mit der Situation überfordert, wissen nicht, was wir tun sollen, was richtig ist, was wichtig ist.

Darum ist es sinnvoll sich vorab mal ein paar Gedanken zu machen.

Früher war alles in dieser Hinsicht einfacher. Jeder lebte in einem klar umrissenen Weltbild. Die Religionen haben die Menschen gelehrt, dass wir nach dem Tod in dieser Welt in eine höhere Welt kommen und das war für alle vollkommen klar. Es wurde auch nichts anderes erwartet oder in Frage gestellt. Jeder kam nach dem physischen Tod in eine jenseitige, bessere Welt.

Dieser Glaube hat den Menschen das Leben erleichtert. Sie wussten, dass es weiter geht, dass die Seele einfach nur den Körper abgelegt hat, um auf einer höheren Ebene weiter zu existieren.

In den ältesten Religionen war auch klar, dass die Seele wiederkommt, sich wieder inkarniert. In den jüngeren Religionen war dies dann nicht mehr so klar, dafür wurden dann Himmel und Hölle eingeführt.

Wie dem auch sei, der Glaube hat den Menschen früher ein klares, einfaches Verständnis gegeben über Leben und Tod. So war der Tod ein integrierter Bestandteil des Lebens und kein Tabuthema. Der Umgang mit dem Tod und dem Sterben war natürlich, normal. Jeder wusste, was ihn erwartet. Und die meisten hatten eine positive Einstellung zu einem Leben nach dem Tod in der physischen Welt.

Wie sieht es heute aus? Viele Menschen wissen nicht mehr, was sie glauben sollen oder können. Viele Menschen nennen sich Atheisten, Materialisten, Agnostiker oder Nihilisten und sind nicht gut auf Religion zu sprechen. Viele Menschen halten sich auch für Realisten, Rationalisten oder wissenschaftlich denkende Menschen.

Sie alle stehen vor der großen Leere, vor dem Nichts. Es gibt nichts, woran sie glauben könnten, was ihnen helfen könnte mit dem Tod umzugehen. Aus ihrer Sicht ist der Mensch nur ein zufällig entstandenes Materiekonglomerat, ein Haufen Atome, der sich für eine Individualität hält, der von sich glaubt lebendig zu sein. Und irgendwann zerfällt diese zufällige Materieanhäufung in ihre Einzelteile und das war es. Traurig oder?

Ich denke, es lohnt sich, sein Weltbild einmal zu hinterfragen und nach Antworten zu suchen.

Wenn der Tod dann an die Tür klopft, dann ist man wenigstens vorbereitet. Dann kann man sich auf diese Erfahrung einlassen. Dann kann man seinen Frieden machen, mit sich selbst und anderen. Dann kann man Abschied nehmen. Dann kann man in die Zeit der Trauer gehen. Und man weiß, dass das Leben weitergeht, dass es immer weiter geht und dass nach der Zeit der Trauer auch wieder eine Zeit der Lebensfreude kommen wird. Und man weiß, dass wir je nach Weltbild auch immer wieder kommen, um dem Sinn des Lebens weiter zu folgen.

Finden Sie Ihren Frieden. Finden Sie Ihre Antworten. Wenn Sie vorbereitet sind, dann ist vieles leichter, dann denken Sie auch an alles, was wirklich wichtig ist. Und wahrscheinlich sehen Sie Ihr Leben auch mit anderen Augen. Vielleicht zeigen Sie dann mehr Wertschätzung für all das Gute, was passiert. Vielleicht genießen Sie auch bewusster die gemeinsame Zeit mit Ihrem Partner, Ihrer Familie und Ihren Freunden. Das Rad der Zeit dreht sich leider immer nur in eine Richtung und leider können wir es auch nicht anhalten oder gar zurückdrehen.

Das Leben ist so kostbar. Leben Sie ganz bewusst!

Machen Sie das Beste aus allen Aspekten Ihres Lebens!

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Das Buch zum Hypno-Blog

Sie suchen noch etwas zum Verschenken? Und Sie mögen meinen Blog? Dann ist vielleicht mein Buch „Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben!“ genau das Richtige für Sie.

Über den Inhalt:

Sie schauen gerne mal über den Tellerrand? Sie interessieren sich für Coaching, für Hypnose, Psychologie, das Unterbewusstsein und menschliches Verhalten im Allgemeinen? Sie wollen mehr in Ihrem Leben erreichen? Mehr Erfolg? Mehr Glück? Mehr Zufriedenheit? Dann lesen Sie sich schlau in diesem Buch und erfahren Sie mehr über die Geheimnisse der menschlichen Natur! Der Hypno-Coach Falco Wisskirchen führt Sie gekonnt durch die Themen unserer Zeit, Themen, die uns alle bewegen. Schauen Sie doch einfach mal in das Inhaltsverzeichnis. Mehr als 70 interessante Themen warten auf Sie. Nach der Lektüre werden Sie die Welt mit anderen Augen sehen! Sie werden sich selbst viele Fragen stellen, aber auch gleichzeitig viele Antworten erhalten. Und dann sind Sie bereit das Beste aus Ihrem Leben zu machen! Worauf warten Sie? Beginnen Sie jetzt! Ihre Zeit ist kostbar! Viel Spaß bei der Lektüre!

Mein Buch ist als Book on Demand überall erhältlich, – auch als Ebook!

Weitere Infos gibt es hier: http://hypno-master-coach.jimdo.com/

Ich würde mich freuen, wenn mein Buch auch Ihrer Familie und Ihren Freunden nützliche Anregungen für mehr Qualität im Leben schenken kann.

Herzlichst

Ihr Hypno-Coach

 

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Überlastet, ausgebrannt und ver…scht!

Wahrscheinlich haben Sie auch schon etwas über den Stressreport 2012 gelesen oder gehört. 43% der Berufstätigen klagen über stetig wachsenden Stress. Und – oh Wunder – wir in Deutschland sind Spitzenreiter bei Termin- und Leistungsdruck in den 27 EU-Ländern. Jeder zweite fühlt sich durch Telefonate und Emails in seiner Arbeit (Konzentration) gestört. 60% vertragen Multitasking nicht. 26% machen keine Pausen mehr, wofür auch, wenn man die Zeit effektiver nutzen kann. Viele machen auch Überstunden, selbst am Wochenende und an Feiertagen. Chefs sind auch sehr belastet und haben dann Probleme mit einer guten Personalführung.

Das sind alles ganz erstaunliche Erkenntnisse. Und wen wundert es dann, dass immer mehr Menschen krank werden, dass psychische Erkrankungen ständig zunehmen. Auch dazu noch ein paar Zahlen: In den letzen 15 Jahren ist die Zahl der Arbeitsausfälle aufgrund psychischer Erkrankungen um 80% gestiegen. Das waren fast 60 Millionen Krankheitstage allein 2011.

Was meinen Sie? Sollte man sich da Gedanken machen? Könnte da irgendwo irgend etwas vielleicht nicht stimmen?

Was machen nun viele, überlastete Berufstätige? Sie entwickeln ungesunde Copingstrategien – viel Kaffee, viel Nikotin, viel Alkohol, viel Essen, viele Süßigkeiten und vielleicht auch Schmerztabletten, Schlaftabletten, Beruhigungstabletten und in den besseren Kreisen Kokain, etc. Ja, irgendwie muss man sich zu mehr Leistung pushen, muss man den Druck kompensieren, muss man wieder runterkommen. Das geht dann so lange, bis man zusammenbricht.

Und was sind die Symptome?

  • Konzentrationsprobleme
  • Unruhe, ständige Anspannung
  • Schlafstörungen
  • innere Leere
  • das Leben erscheint sinnlos
  • die Lebensfreude fehlt
  • man funktioniert nur noch (wie eine Maschine)
  • man kann sich selbst über positve Dinge nicht mehr freuen
  • Ängste zu versagen
  • selbst nachts denkt man noch an seine Arbeit
  • Entspannung ist nicht mehr möglich
  • Körperliche Probleme (Rücken, Durchblutung, etc.)
  • Weinkrämpfe
  • Nervenzusammenbrüche
  • sozialer Rückzug
  • gestörtes Essverhalten
  • kaputte Partnerschaft, Verlust von Freunden
  • Suizidgedanken
  • totale Erschöpfung

Das sind doch keine ernsten Probleme oder? Was meinen Sie? Alles halb so schlimm! Zumindest von offizieller Seite. Es ist ja nur ganz normaler Stress, mit dem jeder prinzipiell gut umgehen kann. Entsprechend sind auch die Empfehlungen: Einfach mal abschalten, Pause machen. Auf Nikotin, Alkohol und Tabletten verzichten. Sich lieber gesund ernähren und Sport treiben, mal wieder mit Freunden ausgehen. Und ganz wichtig – einfach mal lernen sich gut zu organisieren, auch mal mit den Kollegen sprechen. Geht doch oder?

Da kann ich nur sagen: Danke! Danke für diese wunderbaren Empfehlungen! Im Namen aller Berufstätigen danke ich den Krankenkassen und allen anderen Vertretern des öffentlichen Lebens für diese aufmunternden und erleuchtenden Empfehlungen. Mittlerweile 15 Jahre quälen sich die Berufstätigen mit Stress und Überlastung und dabei ist die Lösung doch so einfach! Nochmals danke!

Mich wundert es ehrlich gesagt, dass kein Human Resources Verwalter von offizieller Seite vorschlägt einfach die Leistungsfähigkeit an die Notwendigkeiten der heutigen Zeit anzupassen. Es wäre doch so einfach an alle Berufstätigen hilfreiche Psychopharmaka zu verteilen, Amphetamine zur Leistungssteigerung morgens, Benzodiazepine zur Entspannung am Abend und Antidepressiva gegen schlechte Stimmung. Wäre dies nicht der Idealzustand? Auch für unsere Kinder, für Schüler und Studenten? So könnten wir selbst weiter aufsteigen – zur Ultra-Hochleistungsgesellschaft! Ein wunderbarer Gedanke!

Betrachten wir die Situation einmal realistisch. Eine Verharmlosung oder „Verniedlichung“ von unhaltbaren Zuständen von offzieller Seite, stellt eigentlich schon eine Beleidigung der Betroffenen dar. Außerdem werden weder Symptome durch die phantastischen Empfehlungen gelindert, noch Probleme ursächlich gelöst.

Das Problem ist nämlich nicht der Berufstätige, der einfach mal seine Leistung „optimieren“ oder „steigern“ soll, sondern es sind die Arbeitsbedingungen heutzutage. Der Wahn der bedingungslosen Gewinnmaximierung hat dazu geführt, dass immer mehr Arbeit von immer weniger Leuten in immer weniger Zeit geschafft werden muss. Es ist mangelhafte Einsatz an genügend Arbeitskräften, der hauptsächlich zu der ganzen Problematik führt. Wenn es nur noch um eine blinde Gewinnmaximierung ohne Rücksicht auf die vielen anderen Faktoren geht, ja dann kann man auch nichts anderes als Überlastung und den alltäglichen Wahnsinn im Job erwarten.

Die Gesellschaft ist wirklich schon vom Wahn befallen, – die Gier nach mehr und noch mehr, nach noch schneller, noch besser bei gleichzeitigem Einsparen von Arbeitskraft, von Investitionen, ist zwangsläufig destruktiv mit weitläufigen Konsequenzen. Vom Wahnsinn geplagt, schaufeln wir unser eigenes Grab.

Wir erfahren heutzutage eine schlimme Verkehrung, Perversion von Werten. Das, was durch alle Zeiten den Wert des Lebens ausgemacht hat, ist heutzutage in der Bedeutungslosigkeit verschwunden. Dafür haben wir jetzt Ideale, vor denen uns weise Menschen schon immer gewarnt hatten. Die Gier ist schließlich keine neue Erfindung, sondern ein Übel, was schon immer existiert hat. Gier gepaart mit Rücksichtslosigkeit, mit Egoismus führt zur Ausbeutung, zu Elend. Das war schon immer so und hat schon immer zu einem gewissen Untergang von Gesellschaft und Kultur geführt.

Ich kann nur sagen: Nehmen Sie die Symptome von Überlastung ernst! Je früher, desto besser! Behandeln Sie sich nicht selbst mit Nikotin, Alkohol oder Medikamenten. Suchen Sie frühzeitig Spezialisten auf, die Ihnen professionell helfen. Stören Sie sich nicht an Begriffen wie „psychische Störung, psychische Erkrankung, Psychotherapie, Psychiater oder Psychopharmaka“. Es geht um Ihre Gesundheit und keiner hält sie für umgangssprachlich „bekloppt“, wenn Sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, im Gegenteil, es ist das intelligenteste, was Sie machen können. Psychopharmaka haben ihre Berechtigung, machen auch nicht alle gleich abhängig, sondern ganz im Gegenteil, Psychopharmaka helfen die Störung oder Erkrankung zeitlich zu verkürzen und sie verbessern ganz erheblich die Behandlungserfolge. Stören Sie sich also nicht an den Gespenstergeschichten, an den Halbwahrheiten oder Vorurteilen, sondern lassen Sie sich beraten, informieren Sie sich und lassen Sie sich professionell helfen.

Nur so können Sie das Beste aus Ihrem Leben machen!

Und vielleicht erleben wir auch noch die Zeit, wo die Gesellschaft wieder zu den wahren Werten im Leben zurück kehrt, wo der Wahnsinn ein Ende findet. Es liegt an uns allen positive Veränderungen herbeizuführen.

 

 

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Machen Sie doch einfach das Beste aus Ihrem Leben!

Vielleicht haben Sie sich auch schon gefragt, worin denn eigentlich der Sinn des Lebens besteht. Wer sind wir? Was wollen wir hier? Und wo geht die Reise hin?

Viele Philosophen haben sich darüber schon den Kopf zerbrochen, sich ganz viele Gedanken gemacht und unterschiedliche Antworten gefunden. Für den einen ist die ganze Welt inklusive der eigenen Existenz ein großer Zufall, ohne echte Bedeutung. Für den anderen besteht ein höherer Sinn im Leben und in allen Lebensumständen. Und manch einer macht sich gar keine Gedanken und lebt trotzdem.

Es gibt Menschen, die leben für die Sicherheit, – bloß kein Risiko eingehen, alles absichern, sicherer Job, sicheres Einkommen, sichere Familienplanung.

Dann gibt es Menschen, die lieben das Risiko, die lieben Abenteuer. Sie wollen sich selbst und das Leben kennenlernen in all seinen Facetten.

Manche von uns wollen auch einfach nur berühmt werden, Anerkennung genießen, vielleicht ein großes Publikum begeistern.

Oder das eigene Hobby steht im Mittelpunkt des Lebens, vielleicht auch ein Ideal, was verwirklicht werden möchte.

Und dann gibt es Menschen, die einfach nur Mensch sein wollen und ein ganz normales Leben führen.

Was der Sinn Ihres Lebens ist, können nur Sie selbst herausfinden. Keiner kann Ihnen vorschreiben, woran Sie glauben sollen, keiner kann für Sie bestimmen, was gut oder falsch ist. Davon abgesehen, das Leben hat in der Regel seine Höhen und Tiefen, mal sieht es gut aus und mal scheint die Welt unterzugehen. Es gibt so viel, was wir nicht im Leben bestimmen können, wo wir keine Kontrolle, keinen Einfluss besitzen. Da zählt dann nur unsere innere Einstellung, ob wir eine gewisse Gelassenheit an den Tag legen oder uns ständig aufregen, ob wir uns an den guten Dingen erfreuen und aus unseren Fehlern lernen oder an äußeren Ereignissen zerbrechen.

Egal, woran Sie persönlich glauben, worin der Sinn Ihres Leben besteht, – das einzige, was wir alle gleichermaßen tun können ist einfach das Beste aus unserem Leben zu machen. Es ist das einzige, was wirklich Sinn macht. So können wir dann am Ende zufrieden zurückblicken und sagen „Es gab gute und schlechte Zeiten, aber ich hab immer das Beste aus meinem Leben gemacht. Ich habe nichts verpasst, habe mir nichts vorzuwerfen, bin mit mir und der Welt im Reinen und hab das Leben genossen, so wie es kam.“

Und darum geht es doch, dass man nicht hinterher bereut etwas verpasst zu haben, dass man seinen Seelenfrieden hat, zufrieden und glücklich ist und somit erfolgreich im Leben war.

Also, machen Sie das Beste aus Ihrem Leben! Genießen Sie es! Lassen Sie sich von schlechten Zeiten nicht unterkriegen! Freuen Sie sich an dem Guten, was Ihnen widerfährt!

Und denken Sie daran, – Sie spielen die Hauptrolle in Ihrem Leben! Zeigen Sie sich also von Ihrer besten Seite!

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Der überschätzte Verstand

Diese Thema gehört auch zu meinen Lieblingsthemen, denn es funktioniert genauso wie die Selbsttäuschung in dem Märchen „Des Kaisers neue Kleider“. Heutzutage sind wir Menschen alle unheimlich aufgeklärt. All unsere Ansichten, unsere Entscheidungen, unser ganzen Weltbild ist scheinbar auf rein rationalen, wissenschaftlichen Fakten aufgebaut. Alles richtet sich nach unserem Verstand. Doch dies ist leider eine tiefgreifende Illusion, eine Selbsttäuschung, ein Selbstbetrug.

Die Idee, dass wir unser gesamten Leben nach unserem Verstand ausrichten, gibt uns eine tiefe Sicherheit. Alles ist ganz rational, alles beruht auf reinen Fakten, alles ist wissenschaftlich korrekt, absolut logisch, nachvollziehbar, argumentativ richtig. Keiner von uns würde heutzutage auf die Idee kommen, irrational zu handeln, da würde man sich ja lächerlich machen, da würde man ja wie ein Kind handeln, seinen Emotionen nachgeben.

Nein, wir sind vollkommen erhaben über Gefühle und irrationale Bedürfnisse. Wir sind kontrolliert, beherrscht. Wir machen immer alles richtig. Wir können unser Verhalten stets logisch erklären.

Oder auch nicht.

Hinter all diesen Ideen von Verstand, Logik, Wissenschaft stecken tief verwurzelte Ängste, Ängste vor der Unkalkulierbarkeit des Lebens, Ängste vor unseren eigenen Gefühlen, Wünschen und Bedürfnissen. Wir folgen dem Verstand, wie wir dem Ideal der Bürokratie folgen, – alles hat seine Ordnung, irgendwer hat einmal darüber nachgedacht und so hat auch alles irgendwie seine Berechtigung (Hauptsache, ich muss darüber nicht nachdenken und mich damit auseinandersetzen). Ja, und die Wissenschaft weiß sowieso alles, erklärt alles und was Wissenschaftler sagen, muss zwangsläuig richtig sein. Da können wir dann ruhigen Gewissens alles andere ausblenden. Das nennt man auch die Vogel Strauß Taktik.

Tatsächlich wird aber der Verstand gnadenlos überschätzt. Der Verstand hat eigentlich nur eine ordnende, Informationen verarbeitende Aufgabe. Er kann Mathematikaufgaben lösen. Er kann Lösungswege bestimmen. Er kann Informationen gewichten und unterscheiden. Und er kann neue Informationen mit bereits bekannten Informationen verknüpfen und uns so ein Verstehen von Sachverhalten ermöglichen. Wenn er gut trainiert ist, dann kommt er diesen Aufgaben gut nach. Der Verstand ist aber generell auf solche Aufgaben beschränkt. Wenn man jetzt einmal an Matheaufgaben denkt, – da kann es ganz schnell schwierig werden, längere Aufgaben im Kopf zu berechnen. Oder auch andere Aufgaben, die einigermaßen komplex sind, lassen den Verstand an seine Grenzen stoßen. Trotzdem erliegen wir der Illusion, alles würde auf dem Verstand basieren. Wenn dies so wäre, dann wären wir mit jeder kleinen Aufgabe im Alltag stundenlang beschäftigt und würden nichts auf die Reihe kriegen.

In Wirklichkeit hat der Verstand nur einen winzig kleinen Anteil an der Bewältigung von alltäglichen Aufgaben. Den großen Rest übernehmen andere Teile unserer Persönlichkeit. Um die 90% von der gesamten Informationsverarbeitung inklusive der Informationserfassung (Wahrnehmung) übernimmt unser sogenanntes Unterbewusstsein. Es greift dabei auf erlernte Verhaltensmuster zurück, Gedankenmuster, Gefühlsmuster und Filtermechanismen für die Wahrnehmung. Man könnte dies als irrationale, nicht wirklich faßbare Informationsverarbeitung bezeichnen. Die Informationsmenge ist hierbei riesig und wäre bewusst mit Hilfe des Verstandes nicht zu verarbeiten.

Die Wahrnehmung auf der unterbewussten Ebene wird als Instinkt, Bauchgefühl oder Intuition bezeichnet. Wir wissen irgendwie, wie wir erfolgreich reagieren können, was für uns gut oder falsch ist. In der Regel bestätigt sich anschließend unser Verhalten. Wir können es dann logisch nachvollziehen.

Nochmal vereinfacht gesagt: Über unsere Intuition stehen uns sehr viel mehr Informationen zur Verfügung als über den beschränkten, logischen Verstand. Darum können wir auch sehr sicher intuitiv richtige Entscheidungen treffen bzw. sollten ein schlechtes Bauchgefühl bei Entscheidungen unbedingt mit Hilfe des Verstandes überprüfen.

Leider haben wir heutzutage weitestgehend unser Vertrauen in unsere eigene Intuition verloren. Wir vertrauen nur noch auf den Verstand. Witzigerweise handeln wir aber doch oft nach unbewussten Impulsen, die wir erst nachträglich rationalisieren und damit sanktionieren. Beispiel: „Mein Gott, ist die Tasche schön, die will ich unbedingt haben, egal was sie kostet! (Aber ich hab ja eigentlich schon genug Taschen.)“ Die Tasche wird gekauft. „Ich hab die Tasche nur gekauft, weil sie gerade im Sonderangebot war. So habe ich 20 Euro gespart!“ Logisch? So „betrügen“ wir uns ständig selbst, in dem wir nachträglich noch passende Argumente für uns Verhalten finden.

Die alten Inder nannten früher den Verstand den Diener der Intuition. D. h. einfach, dass man intuitiv etwas erfasst und den Verstand dazu benutzt seine Wahrnehmung zu verstehen, erfolgreich zu nutzen. Beispielsweise stehen Sie gerade vor einem Problem und intuitiv wissen Sie, wie die Lösung aussehen muss, jetzt müssen Sie Ihren Verstand nutzen, um die Lösung auszuarbeiten, zu konkretisieren.

Je nach Kultur war und ist es noch üblich seine Intuition, seinen Instinkt oder sein Bauchgefühl zu trainieren, auszubilden, um so erfolgreicher Handeln zu können. Im Sport, insbesondere in den Kampfkünsten ist die instinktive Wahrnehmung einer Situation und das entsprechende Verhalten sehr wichtig. Für den Verstand bleibt einfach keine Zeit. Auch in den spirituellen Traditionen wird ein großer Wert auf die Ausbildung der Intuition gelegt, auf einer feinere, ganzheitliche Wahrnehmung seiner selbst, anderer Menschen und der Natur.

Nutzen auch Sie wieder mehr Ihre Fähigkeiten, Ihre Intuition und geben Sie Ihrem Verstand den Stellenwert, der ihm gebührt. Intuitiv leben heisst auch natürlicher, einfacher zu leben. Man muss nicht zwangsläufig alles mit dem Verstand durch kauen, um dann hinterher festzustellen, dass man doch wieder gewisse Faktoren vergessen hat zu berücksichtigen. Die Intuition ist so viel umfassender, direkter. Lernen Sie wieder Ihrer Intuition zu vertrauen. Trainieren Sie Ihr Bauchgefühl, folgen Sie Ihren Instinkten.

Machen Sie intuitiv das Beste aus Ihrem Leben!

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