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Das große Job-Sterben – New Economy oder die Wirtschaft im Wandel

Auch wenn die “New Economy” gar nicht mehr so “new” ist, ist sie doch noch nicht wirklich im Bewusstsein der Menschen angekommen. Wir leiden alle nur unter den Veränderungen in der Wirtschaft, denken aber in der Regel nicht darüber nach, warum das so ist und wohin die Veränderungen noch führen werden.

Um das Phänomen besser zu verstehen, möchte ich etwas weiter zurückgehen, – in die Zeit vor der Industrialisierung.

Jahrtausende lang vor der Gründung von Fabriken, vor der Massenfertigung, der Industrialisierung, waren alle Menschen im besten Sinn des Wortes Unternehmer, selbstverantwortlich, ohne feste Arbeitszeiten, Urlaub, feste Gehälter, etc. Jeder hat das getan, was er konnte, um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren und sich und seine Familie zu ernähren. Die Familie war auch der soziale Rückhalt für schlechte Zeiten und auch fürs Alter. Die Familie war eine natürliche und funktionierende Gemeinschaft, die das Überleben sicherte. So hat auch jeder mitgeholfen, so gut er konnte. Die Arbeit beschränkte sich auf einige wenige, aber elementare Berufe wie Handel, Ackerbau, Viehzucht, Handwerk, Baukunst, etc. Die Wirtschaft hat funktioniert, da sie natürlich gewachsen war und die Menschen aufeinander angewiesen waren und eine örtliche Gemeinschaft gebildet haben. Respekt, Fairness, Wertschätzung und Miteinander waren die Pfeiler der Gesellschaft.

Natürlich gab es damals auch die andere Seite wie Sklaverei und Leibeigene, die keine Rechte hatten und ausgebeutet wurden.

Aber es gab nur sehr wenige „Chefs“ und wenige „Angestellte“- vornehmlich im Bereich des Adels. Die Menschen waren allgemein freier, selbstverantwortlich und haben ihr Leben aktiv selbst gestaltet.

Dann kam die Idee der Massenfertigung in Fabriken, die Güter billig in großen Mengen produzieren konnten. Die Fabrikarbeiter hatten einen Stellenwert wie Sklaven. Erst sehr viel später haben die Fabrikbesitzer zufällig entdeckt, dass ihre Arbeiter noch mehr Leistung bringen, wenn man sie menschlich behandelt. Mit der Zeit hat sich das Verhältnis weiter gebessert und die Vorstellung von einem Chef mit vielen Angestellten hat sich für alle Bereiche der Wirtschaft etabliert. So verschwand eigenes Unternehmertum immer mehr und damit auch Freiheit, Selbstverantwortung, Selbstbestimmung und Unabhängigkeit.

Es war normal geworden eine Ausbildung zu durchlaufen, um schließlich als Angestellter für einen Chef zu arbeiten.

Nach dem Weltkrieg waren die Bedingungen für wirtschaftliches Wachstum optimal und die sogenannten Angestellten waren heiß begehrt. Es gab einfach nicht viele und die Nachfrage war groß. So hatten dann die meisten auch einen guten Job mit guten Arbeitsverhältnissen und guter Bezahlung und der Aussicht für ewig im Unternehmen bleiben zu können oder auch ganz einfach schnell einen anderen Job zu bekommen. Das waren die guten Zeiten.

Nach wenigen Jahrzehnten waren diese guten Zeiten vorbei. Fundamentale Veränderungen traten ein. Grenzen wurden geöffnet. Die Globalisierung kam. Der Computer und das Internet wurden immer bestimmender. Es gab immer mehr Menschen für immer weniger Arbeit und immer weniger Arbeitsplätze und so wuchs auch der Leistungsdruck immer mehr.

Heutzutage kommen die meisten Produkte aus Asien und nicht mehr aus dem eigenen Land. Auch wenn wir durch die Globalisierung mehr Produkte oder Leistungen exportieren können, so ersetzen die neu gewonnen Arbeitsplätze nicht die, die wir verloren haben.

Dann hat die maschinelle Fertigung Unmengen von Arbeitsplätzen gekostet. Ganz einfach, weil eine Maschine wesentlich effiziente und kostengünstiger arbeiten kann als ein Mensch – 24 Stunden pro Tag an 365 Tagen pro Jahr und das ohne Ausfall, Krankheit oder Urlaub.

Die Computer in den Büros haben unendlich viele Arbeitsplätze gekostet, da nun jetzt ein Angestellter mit Computer seine eigene Arbeit viel schneller erledigen konnte und zusätzlich noch die Arbeit von mehreren Kollegen übernommen hat.

Dem gegenüber stehen immer mehr Menschen mit und ohne Ausbildung, die irgendwie ihren Lebensunterhalt erwirtschaften müssen.

Die Folgen kennen wir: Hohe Arbeitslosigkeit schon bei den jungen Menschen, kostenintensive Sozialprogramme wie Hartz IV, Frühverrentung, schlechter werdende Arbeitsbedingungen, sinkende Löhne, Konkurrenzkampf am Arbeitsplatz, Burnout, Mobbing, steigende Krankheitszahlen, steigende soziale Probleme, steigende Kriminalität, usw.

Für die meisten Menschen bedeutet das konkret, dass sie nach einer langen Ausbildung keinen oder nur schlecht bezahlte und befristete Jobs bekommen. Diese Jobs betreiben schweren Raubbau an ihrer Gesundheit. Es ist oft einfach eine Quälerei oder zumindest sind sie sehr unbefriedigend. So wird dann in Weiterbildung investiert für eine besser Position oder einen anderen Job. Und wenn das auch alles unbefriedigend ist, dann geht es in die Selbständigkeit. Doch egal, wo man hinschaut, überall gibt es von allem zu viel. Es gibt nichts mehr, was nicht schon irgendjemand irgendwo anbietet und oft noch günstiger als es wirtschaftlich vertretbar ist.

Das allein ist schon furchtbar genug. Aber die Auswirkungen auf das Leben sind noch schlimmer. Durch die Unsicherheit am Arbeitsplatz, den schweren Stress und die sinkende Kaufkraft brechen die Fundamente für ein normales Leben weg. Wie lange hat man noch seinen Job? Wie lange dauert es noch bis der Kollaps kommt? Was ist, wenn man plötzlich Hartz IV abhängig wird? Wie soll man unter solchen Bedingungen eine Familie gründen, Kinder großziehen, ein Haus finanzieren? Wie sieht es im Alter aus? Wird es da überhaupt noch eine Rente geben?

Das schlimme ist auch, dass in den meisten Fällen gar keine Familie vorhanden ist, die einen auffangen kann. Viele Menschen leben als Singles. Viele haben keine Geschwister, keine Familie im Hintergrund. Jeder scheint auf sich allein gestellt zu sein.

Ja, und wenn die ganze Weiterbildung nichts hilft, wenn drei Ausbildungen und mehrere Nebenjobs nicht mehr helfen, was dann? Auswandern? In der Tat wandern viele Menschen mit sehr guter Ausbildung einfach aus, – in ein Land mit besseren Lebensbedingungen. Und die Zahl der Auswanderer wächst beständig.

Und was machen die Menschen, die nicht auswandern können?

Und hier kommen wir zu den Chancen der heutigen Zeit. Wir erleben tiefgreifende Veränderungen. Das, was früher gut und richtig war und auch bestens funktioniert hat, gilt in dieser Form nicht mehr. Unsere Zeit erfordert ein Umdenken, eine Umorientierung hin zu neuen Arbeitsmodellen. Und wer das frühzeitig verstanden hat, der erkennt auch die Chancen, die sich uns allen bieten.

Wer hingegen immer noch an gute, langfristige Jobs im Angestelltenverhältnis glaubt, auch die Rente für sicher hält, der hat die Zeichen der Zeit nicht verstanden.

Ein ganz wesentlicher Faktor ist heutzutage das Internet und die globale Vernetzung. Produkte und Dienstleistungen können so rund um die Uhr und weltweit angeboten werden. Hier bieten sich reelle Chancen Handel zu treiben oder eigene Leistungen anzubieten. Dank der Automatisierung von Prozessen, können manche Angebote auch halb- oder vollautomatisch abgewickelt werden, so dass man ein sogenanntes passives Einkommen erzielen kann.

Dank Internet und internationaler Vernetzung lösen auch neue Arbeitsstrukturen die alten Ideen von der Arbeit in einem zentralen Firmengebäude auf, sowie die Gestaltung örtlicher Geschäfte für den Produktvertrieb. In der Zukunft werden Läden in den Städten weiter verschwinden, weil die Menschen hauptsächlich im Internet einkaufen. Und wenn man Geschäftsführer ist und darüber nachdenkt, wie man seine Produkte anbieten möchte, dann verzichtet man gerne auf unnötige Kosten und geht lieber in den Direktvertrieb. Der Direktvertrieb über Internet ist das Modell der Zukunft und für die Vermarktung werden Vertriebspartner vor Ort eingesetzt – alles ohne teure Anschaffungen. Man nennt diese Form auch Networkmarketing. Mittlerweile hat es seine Kinderkrankheiten hinter sich gelassen und bietet den Menschen reale Möglichkeiten ein zusätzliches Einkommen zu generieren. So können ein paar hundert Euro pro Monat einer Familie schon sehr helfen über die Runden zu kommen. Und je nach Einsatz kann man natürlich auch mehr verdienen. Tatsächlich funktionieren auch heutzutage schon viele Dienstleistungen nach dem Prinzip, ohne das man es weiß.

Als Fazit möchte ich sagen, dass wir uns alle auf die Veränderungen in der Wirtschaft bewusst einstellen sollten, damit wir rechtzeitig Chancen erkennen und für uns nutzen können. Es liegt an uns, ob wir mit der alten Denkweise untergehen oder zumindest unter ihr leiden oder ob wir mitgehen und das Beste daraus machen.

Ich möchte auch ausdrücklich darauf hinweisen, dass wir noch nicht am Ende der Veränderungen angekommen sind, sondern, dass es noch schlimmer wird. In wenigen Jahren sind die Roboter und die künstliche Intelligenz so fortgeschritten, dass sie große Teile der arbeitenden Bevölkerung ersetzen werden. Dann sitzen die meisten von uns zu Hause und nicht im Büro. Und diese tiefgreifende Veränderung, die noch in diesem Jahrzehnt stattfindet, wird natürlich ganz massive Auswirkungen auf die Gesellschaft haben. Ob das positive oder negative sind, kann keiner heute sagen, – man kann nur das Beste hoffen und sich frühzeitig darauf vorbereiten.

Je unabhängiger und selbstverantwortlicher man ist, desto besser kann man den Krisen begegnen. Nutzen Sie Ihre Chancen! Engagieren Sie sich für ein Extra-Einkommen! Lösen Sie sich rechtzeitig von alten Strukturen! Machen Sie sich fit für die Zukunft! Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben!

Ich unterstütze Sie gerne als Coach!

Herzlichst, Ihr

Falco Wisskirchen

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