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Toleranz – der schleichende Tod

Der Begriff „Toleranz“ wird heutzutage täglich in den Medien gebraucht und dass in einem nie da gewesenen Umfang. Heutzutage tolerieren wir alles und finden das auch toll. Toleranz erscheint als eine positive Qualität und jeder möchte als tolerant gelten.

Toleranz, wie auch viele andere Begriffe, wird heutzutage in einer sehr ungesunden Weise eingesetzt und ideologisch missbraucht. Lassen Sie uns deshalb einmal hinter die Fassade schauen:

Toleranz ist vom Ursprung her ein negativ besetzter Begriff und bedeutet etwas ertragen oder erdulden zu müssen. Also man erträgt etwas, was man nicht will oder sich nicht wünscht oder was einem zuwider ist. Dieses ertragen müssen ist keine positive Haltung. Es sagt vielmehr aus, dass einem die Umstände überhaupt nicht passen, dass man sie aber ertragen muss, weil man nichts daran ändern kann – man ist sozusagen machtlos und wird gezwungen etwas gegen seine Natur zu erdulden.

Von daher ist es eine sehr unangenehme, negative Aussage, wenn jemand etwas toleriert. Ich persönlich möchte nicht toleriert werden und ich möchte auch nicht, dass meine Meinung oder Haltung toleriert wird. Toleranz im ursprünglichen Sinn deutet einfach auf eine negative Beziehung hin und eine erzwungene Duldung.

Nun lassen Sie uns den Sachverhalt einmal positiv betrachten. Wie wäre es denn, wenn ich einen Menschen oder seine Haltung respektiere anstatt sie zu tolerieren? Respekt ist immer positiv und zeugt von der Anerkennung von Freiheit, von eigenen Ansichten, etc. Entsprechend möchte ich gerne persönlich respektiert werden, so wie ich auch andere respektiere.

Aber haben Sie sich schon einmal gefragt, warum heutzutage niemand von Respekt spricht? Auch nicht von Wertschätzung oder Freiheit? Seltsam oder?

Dafür wird der negative Begriff Toleranz überstrapaziert ganz nach dem Motto „Wir müssen immer mehr erdulden, immer mehr Negatives ertragen – und das ist gut so!“

Überlegen wir einmal, was wir wirklich heutzutage tolerieren müssen:

Wir tolerieren die allgemeine Verblödung durch die Medien.

Wir tolerieren die Volksverdummung durch die Politik.

Wir tolerieren gieriges, antisoziales, kriminelles Verhalten in der Gesellschaft.

Wir tolerieren Ausbeutung von Menschen und Natur.

Wir tolerieren ideologische Propaganda.

Wir tolerieren die Zerstörung von Werten und Idealen.

Und letztendlich tolerieren wir den schleichenden Tod von Kultur und Gesellschaft, vom Menschsein.

Ist das nicht wundervoll so tolerant zu sein?

Im Prinzip tolerieren wir all das, was uns kaputt macht. Wir freuen uns sogar, dass wir so tolerant sind. Wir feiern diese Toleranz als eine phantastische Errungenschaft.

Ich finde, dass ist schlimmer als BSE. Es ist eine gefährliche Form des Wahnsinns, der Realitätsverneinung mit unheilvollen Folgen.

Aus einer höheren, spirituellen Sicht stellt es sich so dar:

Positive Eigenschaften und Kräfte soll der Mensch kultivieren. Negative Eigenschaften und Kräfte soll der Mensch kontrollieren. Denn wer die negativen, destruktiven Kräfte nicht im Zaum hält, wird schnell ihr Opfer. Und nur positive Eigenschaften und Kräfte führen zur Blüte.

Offensichtlich wird heutzutage eher alles Negative gefördert und das Positive abgebaut. So wird sicherlich eine neue Ordnung entstehen. Die Frage aber bleibt, ob es eine gute oder eine schlechte Ordnung sein wird. Und auch wieviel Opfer sie kostet.

Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben, kultivieren Sie das Gute und schützen Sie sich vor den destruktiven Kräften! Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung und befreien Sie sich aus der Hypnose der Medien! Wir brauchen Herz und gesunden Menschenverstand, anstelle von Ideologie und Propaganda. Für mehr echten Respekt, mehr Wertschätzung und mehr echtes Miteinander in der Gesellschaft!

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