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Tatsächlich…Liebe

Gestern kam er wieder – mein Favorit zum Fest der Liebe – mit Top Schauspielern, Top Geschichten und alles rund um das Thema Liebe.

„Die Liebe wartet auf jeden von uns!“

Das ist seine Message. Wir müssen nur daran glauben, uns für die Liebe öffnen, bereit sein, wenn sie plötzlich erscheint, über unsere Ängste und Zweifel hinauswachsen, sie umarmen und festhalten. Dann nehmen wir Teil am Fest der Liebe. Dann ist jeden Tag Weihnachten.

Für mich ist der Film etwas ganz besonderes. Er führt uns unsere Menschlichkeit vor Augen. Er zeigt uns, dass wir keine perfekten Wesen sind, dass der Verstand uns nicht wirklich regiert, sondern ganz im Gegenteil sind wir empfindsame Wesen, die oft nicht wissen, was jetzt gerade richtig oder falsch ist. Nach außen hin bemühen wir uns um eine tadellose Erscheinung, professionell, korrekt, aber hinter der Fassade, da toben die Gedanken und Gefühle, manchmal die Selbstzweifel und Ängste. Da werden Bedürfnisse und Wünsche in den Keller gesperrt, weil sie uns vielleicht verletzten würden. Und doch schaffen wir es, Dinge zu wagen, Grenzen zu überschreiten und dem eigenen Glück eine Chance zu geben. Ohne diesen Mut sich selbst zu offenbaren, Risiken einzugehen, gäbe es unsere Welt nicht. Und gerade die Liebe gibt uns so viel Kraft alle Hindernisse zu überwinden und über uns selbst hinauszuwachsen.

Der Film zeigt all dies mit so viel Charme und Humor, mit so viel Gefühl, mit so viel Menschlichkeit. Er erinnert uns daran, was wirklich wichtig ist im Leben – Mensch sein, zu lieben und geliebt zu werden und für die richtige Sache alles zu geben.

Möge dieser wunderbare Film für uns alle eine Inspiration sein, – für mehr Gefühl und mehr Liebe im Leben!

Denn nur mit der Liebe kommt das Glück, kommt die Fülle und die Erfüllung. Nur die Liebe kann Heilung schenken. Und nur die Liebe läßt uns wachsen und aufblühen.

Entfalten Sie Ihre Pracht und blühen Sie auf! Liebe macht schön!

In diesem Sinne – genießen Sie das Fest der Liebe und machen Sie das Beste aus Ihrem Leben!

 

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Herr der Ringe und der Hobbit – warum begeistern uns diese Filme so?

Warum ist die Geschichte um Frodo, Bilbo und all die anderen Gestalten so faszinierend? Warum gehen Massen von Menschen in diese Filme?

Lassen Sie uns einmal bewusst darüber nachdenken.

Im Prinzip kann man es auf einen ganz einfachen Nenner bringen: Die Filme zeigen uns eine Welt, die so unendlich viel reicher, lebendiger und interessanter ist als unsere eigene. In der Tat sind wir im Vergleich nur noch leblose, langweilige Schatten unserer selbst. Tag ein Tag aus folgen wir immer derselben Routine und wundern uns, dass wir irgendwann alt geworden sind und das Leben schon fast vorbei ist. Dann fragen wir uns – wo ist das Leben geblieben und wo waren wir? Haben wir wirklich gelebt? Und wenn ja, für was haben wir gelebt? Haben Sie sich auch schon mal gefragt, wofür Sie überhaupt leben? Geboren für das Hamsterrad? Wo ist das Abenteuer? Wo sind die Herausforderungen, die es gilt zu meistern? Und wo ist der Lohn für unsere Mühen? Der Schatz? Und wo sind die Ideale für die man kämpft?

Im Prinzip braucht man nur die ersten Minuten der Filme sehen und einem fällt direkt auf, was wir hier schwer vermissen. Da kommt der gute Gandalf einen Feldweg entlang. Die Landschaft ist phantastisch, – der Reichtum und die Schönheit der Natur fallen direkt ins Auge und ein tiefer Seufzer entfleucht dem einen oder anderen Kinobesucher. Wo haben Sie das letzte Mal eine derart schöne, gesunde Natur gesehen? Frei von Umweltgiften, frei von Zerstörung und menschlicher „Kultivierung“? Die Luft ist frisch und gesund und man kann bedenkenlos aus jedem Bach frisches, klares Wasser trinken. Es ist der reinste Kurort! Und nicht nur das fällt auf, nein, die begleitende Musik und der entspannte Gesichtsausdruck von Gandalf und den Hobbits zeigen, dass das Wort Stress in dieser Welt nicht existiert. Die Menschen, Hobbits und Elben leben ihr Leben. Sie folgen dem Rhythmus der Natur und leben in vollkommener Harmonie mit sich selbst und allem anderen. Das Burnout-Syndrom hat sie noch nicht erfasst. Auch von Psychopharmaka, Antidepressiva und Beruhigungspillen haben sie noch nie gehört. Alles ist in Ordnung, alles ist in Harmonie und alle erfreuen sich des Lebens. Da ist einfach kein Platz für Depressionen, für ein ausgiebiges Erschöpfungssyndrom oder ähnliches. Die Hobbits essen, trinken und feiern lieber und trotzdem schaffen sie ihre Arbeit. Leben und leben lassen. Im Film da geht das, da funktioniert es. Wir haben dafür die Leistungsgesellschaft oder besser Hochleistungsgesellschaft erfunden. Und unser höchstes Glück und Streben dient dem bestmöglichen Platz im Hamsterrad zu bekommen. Denn Konsum ist alles! Geld ist alles! Oder etwa doch nicht? Wie wäre es denn, wenn wir einfach in einer Gesellschaft leben würden, ohne „Leistung-„? Vielleicht in einer humanen Gesellschaft? In einer werteorientierten Gesellschaft? Da wären wir recht nah am Film. Stellen Sie sich das einmal vor – Sie könnten einfach Mensch sein! Unglaublich, nicht wahr? Vielleicht sogar beängstigend, denn wer weiß, was dann passieren könnte, wenn das Hamsterrad mal nicht auf Hochtouren läuft. Weltuntergang? Frieden? Ein erstes Durchatmen? Sich selber wieder fühlen? Leben? Ja, vielleicht würden wir dann wie die Hobbits erstmal ein schönes Fest feiern, essen, trinken, singen, tanzen und uns des Lebens erfreuen. Vielleicht würden wir dann diese tiefe Einheit mit allem, mit der Natur wieder fühlen, – das wieder gewinnen, was uns vor langer Zeit abhanden gekommen ist. Wieder in Ordnung sein,-  wie vor dem Fall. Ein Teil der Natur und nicht ihr Widersacher. Das wäre doch überlegenswert.

Schauen wir uns einmal an, wie es im Film weitergeht. Der gute Gandalf kommt ins Dorf der Hobbits und sorgt für Aufregung, – etwas ist passiert und das große Abenteuer kann beginnen. Wann haben Sie Ihr letztes Abenteuer erlebt? Noch nie? Schon lange her? Abenteuer sind die Würze des Lebens. Es ist das Unbekannte, was auf uns wartet. Wir müssen uns unseren Ängsten stellen, über uns selbst hinaus wachsen, für höhere Ziele Opfer bringen, mutig sein und kämpfen, Fallen vermeiden, Hindernisse überwinden, um am Ende erschöpft, aber glücklich und siegreich dazustehen. Auf dieser Reise ins Unbekannte begegnen wir uns selbst, bekommen den Spiegel vorgehalten, lernen ganz neue Seiten an uns kennen und entwickeln uns weiter. Wo bleiben diese Herausforderungen in unserer langweiligen, genormten Welt? Wo haben wir die Chance uns selbst zu entdecken und über uns hinauszuwachsen? Wo lohnt es sich Mühen und Opfer auf sich zu nehmen? Wo finden wir den Sinn unseres Lebens? Was können wir unseren Kinder erzählen?

Und wem begegnet Frodo nicht alles! Er trifft auf interessante, schöne, abscheuliche, starke, schwache Wesen jeder Art. Er begegnet den mystischen Elben mit ihrer großen Weisheit und Anmut, den Zwergen, den bösen und häßlichen Orks, den mächtigen Zauberern, wundersamen Naturwesen, etc. Und alle haben ihre Eigenheiten, sind ganz speziell, einzigartig, interessant. So viel Unbekanntes gibt es zu entdecken, zu lernen. Und wem begegnen wir in unserer Welt? Niemandem! Wir haben weitestgehend Flora und Fauna ausgerottet und freuen uns schon über einen Spatzen, der sich verirrt hat. Spatzen sind ja auch schon eine bedrohte Tierart. Mit etwas Glück sieht man mal einen interessanten Menschen oder etwas Schönes im Fernsehen. Sowohl das Schöne wie auch das Häßliche sind aus unserem Leben verschwunden. Wir leben nur noch im trendig-modischen Einheitsbrei und unsere Erzieher erzählen uns, dass wir alle gleich sind und überhaupt alles gut und gleich ist. Die Unterschiede sind verschwunden. Gut und Böse gibt es nicht mehr. Alles ist gut. Und was denkt der Kinobesucher? „Sch… aufs Hamsterrad! Sch… auf Auto, Handy, Karriere und TV! Sch.. auf den ganzen technischen Fortschritt! Ich will lieber in so einer Welt leben, – als Krieger, edle Dame, Zauberer, etc. und ein echtes, bedeutungsvolles Leben führen.“ Hier geht es nähmlich um Gefühle, um echte Erlebnisse, um Werte und Ideale. Da wird gekämpft – für die gute Sache, da wird gelitten, da wird geliebt und getrauert, da wird gefeiert und wirklich gelebt. Da gibt es noch Gefühle und keine Affektverflachung wie bei uns. Da ist man noch ganz Mensch. Da kann Mann noch Mann sein und Frau noch Frau. Und selbst die Kinder sind da noch Kinder. In unserer Welt weiß man das alles nicht mehr so genau, denn wir sind ja alle gleich. Selbst die Kinder sind ja heutzutage schon kleine Erwachsene im Hamsterrad. Männlich sein oder weiblich sein oder Kind sein, – das alles ist heutzutage nicht mehr gewünscht. Es passt nicht in unsere Norm.

Und so folgen wir unseren Totengräbern und ihrer Lehre.

Zum Glück gibt es ab und an Filme, die uns an das Leben erinnern, an das, was es wirklich ausmacht.

Ich wünsche uns allen, dass wir zum Leben zurückfinden, dass wir die Ketten des immer schneller rotierenden Hamsterrads sprengen und wahrnehmen, wer wir wirklich sind.

Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben! Und lassen Sie sich von diesen wunderbaren Filmen inspirieren!

 

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Vorsicht! Psychologischer Nebel!

Kennen Sie die Warnung aus dem Radio? „Vorsicht Bodennebel, die Sichtweite ist stark eingeschränkt!“

Wenn man im Herbst morgens im Auto sitzt und plötzlich die Nebelschwaden über die Straße wabern und man rein gar nichts mehr sehen kann, dann wird es gefährlich. Man kann dann nur noch im Schneckentempo fahren und hoffen, dass nichts passiert. Nebel behindert nicht nur die Sicht, sondern auch gleichzeitig die Bewegungsmöglichkeiten.

Dies gilt insbesondere für den sogenannten psychologischen Nebel. Im psychologischen Nebel geht tatsächlich gar nichts mehr und man muss warten bis er sich verzogen hat. Das Problem ist, dass man ohne Hintergrundwissen diese Art von Nebel nicht erkennt und somi auch nicht entsprechend reagieren kann.

Psychologischer Nebel entsteht immer dann, wenn man selbst oder der Gesprächspartner voller Emotionen ist. Wenn die Emotionen hochkochen, wie man so schön sagt. Die starken Gefühle vernebeln einem buchstäblich die Sicht bzw. das Gehirn und lassen keinen klaren Gedanken mehr zu. Man ist dann auch nicht mehr offen für sachliche Argumente vom Gesprächspartner. Der Gefühlsnebel blockiert schlichtweg alles.

Hier ist es ganz wichtig diese Umstände zu erkennen. Wenn man selbst oder der Gesprächspartner im psychologischen Nebel ist, dann bringt Kommunikation nichts mehr. Dann muss man innehalten, tief durchatmen und warten bis der Nebel sich verzogen hat, – bis die Gefühlswogen sich beruhigt haben. Erst dann macht Kommunikation wieder Sinn und erst dann kann man sinnvolle Entscheidungen treffen.

Da das die wenigsten wissen, wird der psychologische Nebel noch gesteigert, – durch eine noch lautere Argumentation, durch noch mehr Emotionen. Und es bringt nichts.

Wenn Sie erfolgreicher, besser kommunizieren wollen und klare, logische Entscheidungen vorziehen, dann passen Sie auf den psychologischen Nebel auf. Warten Sie ab, bis er sich verzogen hat. Atmen Sie tief durch, betätigen Sie sich körperlich. Das hilft den Nebel abzubauen. Und dann gehen Sie weiter.

Helfen Sie auch Ihrem Gesprächspartner wieder zur Besinnung zu kommen. Geben Sie ihm die Zeit, die er braucht. Gerade bei sehr emotionalen Themen ist so eine Besinnungspause sehr wichtig. Zeigen Sie Verständnis für die Emotionen und Bedürfnisse des anderen.

Wenn die Emotionen abgeebbt sind, dann können Sie gemeinsam an einer Win-Win-Situation weiterarbeiten, Argumente austauschen und Lösungen finden.

Mein Tipp: Treffen Sie auch nie im Überschwang der Gefühle Entscheidungen, wenn Sie nicht vorab auch darüber nachgedacht haben. Das gilt insbesondere für Situationen, wo man seelisch schwer verletzt, sauer oder wütend ist. Negative Emotionen können ein stark zerstörende, vernichtende Wirkung haben und langfristige Schäden auf menschlicher Ebene erzeugen. In der Regel tut einem das dann Leid und oft sind die Schäden so groß, dass sie nicht mehr zu heilen sind.

In diesem Sinn: Vorsicht vor dem psychologischen Nebel!

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