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Über Glücksschweine, Pechvögel und Schwerarbeiter

Wir kennen sie alle, – diese Menschen, die unbarmherzig vom Glück verfolgt werden, denen immer alles mit Leichtigkeit gelingt, die immer das Sahnehäubchen bekommen. Es sind die Glücksschweine, die die immer gewinnen ohne sich anzustrengen, die selbst unter ungünstigen Umständen Glück haben und vor lauter Lebensfreude, Wohlstand und glücklichen Ereignissen die negativen Seiten des Lebens scheinbar gar nicht kennen.

Dann gibt es noch die Pechvögel, die scheinbar das Unglück anziehen, die ein Abonnement für das Pech abgeschlossen haben, denen nichts gelingt, die vom Leben oder vom lieben Gott beständig gestraft werden.

Während die Glücksschweine und die Pechvögel eher die Ausnahme bilden, sind die normalen Menschen, die sogenannte Arbeiterklasse, in der Mehrzahl. Glück wie auch Pech zeigen sich eher im geringen Ausmaß, dafür steht die Arbeit an erster Stelle und so vergeht die Zeit – mit Arbeit ohne zu leben.

Dann gibt es noch die Schwerarbeiter, die Herkulesaufgaben bewältigen, die keine Mühe scheuen, um ihre Ziele zu erreichen. Diese Schwerarbeiter schaffen dann auch so viel wie mehrere andere Menschen zusammen. Sie arbeiten sprichwörtlich für drei. Aber auch die Schwerarbeiter sind eher ein Randphänomen.

Nun haben wir uns schon alle einmal gefragt, warum das denn so ist. Auch warum ich nicht selbst als Glücksschwein auf die Welt gekommen bin. Warum ich so viel arbeiten muss. Oder so viel Pech im Leben habe.

Da kann man natürlich sagen, dass der eine eben mehr Glück hat als der andere, aber wirklich befriedigend ist die Antwort nicht.

Wenn man sich nun mit Rückführungstherapie beschäftigt und die Möglichkeit hier nutzt direkt nachzufragen, warum denn die Lebensumstände so und nicht anders sind, dann bekommt man sehr interessante Antworten.

In der Ausübung der Rückführungstherapie gewinnt man die Erkenntnis, dass wir Menschen immer wieder auf der Erde inkarnieren, hier Erfahrungen sammeln, die uns wachsen lassen und zwischendurch – sozusagen – auf einer höheren Ebene unseres multidimensionalen Universums leben.

Nun werden die Inkarnationen auf der Erde in gewisser Weise geplant und vorbereitet, – ähnlich wie wir eine Reise mit einem Hauptziel und verschiedenen Zwischenzielen planen, – ganz einfach, um uns bestimmte Erfahrungen zu ermöglichen.

Wenn wir jetzt an unsere Lebensumstände denken, dann gehören sie mit zur Planung, – vielleicht nicht direkt zur Idealvorstellung, aber dann zumindest als unvermeidbarer Nebeneffekt oder sogar als Notwendigkeit. Dies erkennen wir auch, wenn wir zurückblicken. Oft können wir dann sagen, ja, es war vielleicht nicht alles rosig, aber ich habe da wertvolle Erfahrungen gemacht, die mir geholfen haben der Mensch zu sein, der ich heute bin.

Tatsächlich ist es ja so, dass wir an schweren Bedingungen, an Herausforderungen und Problemen wachsen, dass wir so oft Talente und besondere Fähigkeiten wecken und ausbilden. Und andererseits, wenn das Leben nur aus rosa Watte besteht, kann es sein, dass wir verkümmern, dass gar nichts aus uns wird. Ganz einfach weil gar keine Notwendigkeit besteht irgendetwas zu entwickeln, – eine Fähigkeit, eine besondere Eigenschaft, eine Stärke, aber auch eine neue Haltung, eine neue Wahrnehmung, ein neues Verständnis.

Wir wachsen tatsächlich am besten unter widrigen Umständen.

Und so bestätigt sich das auch in den Rückführungen, dass Menschen vor der Inkarnation bewusst mehr oder weniger schwierige Lebensumstände für sich gewählt haben, ganz einfach um effektiver geistig-seelisch wachsen zu können.

So erklären sich dann die starken Charaktere, die sich durch das Leben gekämpft haben und eine Vielzahl wertvoller Eigenschaften und Fähigkeiten entwickelt haben.

Und was ist dann mit den „Glücksschweinen“?

Hier zeigt sich oft, dass sie vorab sehr harte, schwierige Inkarnationen hinter sich gebracht haben und jetzt sozusagen eine „Auszeit“ von der Schule des Lebens nehmen, um sich voll zu regenerieren, um wieder fit zu werden für die nächsten Lektionen, Herausforderungen und Erfahrungen. So haben sie bewusst ein leichteres Leben gewählt.

Und die „Pechvögel“?

Entweder haben sie bewusst sehr schwierige Lebensbedingungen gewählt, um besondere Eigenschaften auszubilden oder sie wollen/müssen Dinge aus ihrer Vergangenheit ausgleichen, loslassen und heilen.

Vielleicht sollte ich noch dazu sagen, dass wir zwischen unseren Erdenleben auf der höheren Ebene ein anderes Bewusstsein haben, wo wir durch aus offen sind für negative Erfahrungen und auch gewisse Notwendigkeiten einsehen, Dinge auszugleichen. In diesem erhöhten Bewusstseinszustand gibt es nicht die Ideen, wie wir sie hier unten haben „Ja, ich möchte reich, berühmt, etc. werden, ein großes Auto fahren, Frau, Kinder, etc. Gesundheit, Glück, Wohlstand genießen…“ Die Zielvorstellungen sind tatsächlich ganz anderer Natur. Sie orientieren sich am Sinn des Lebens und an viel höheren Idealen und Wünschen.

Nun kann man sich fragen, wenn man sich eh schon die Lebensbedingungen ausgesucht hat und wenn alles einem höheren Sinn folgt, – was kann man denn überhaupt noch machen oder verbessern?

Das Leben ist nicht fatal, sondern bietet auf der Erde die Möglichkeiten Dinge positiv zu ändern, Blockaden, Altlasten aufzulösen, Wunden zu heilen und zu wachsen, höhere Ebenen von Harmonie und Menschsein zu erklimmen.

Allgemein arbeitet jeder selbst daran, bekommt aber auch Unterstützung von allen Seiten – durch Familie, Freunde, Kollegen, etc. und kann sich natürlich auch professionelle Unterstützung holen, um ganz bewusst Dinge im Leben positiv zu verändern. Hypnotherapie und Rückführungstherapie sind hier wunderbare Werkzeuge, um Ursachen zu finden und Heilung zu erfahren, auch um die Erfahrungen zu machen, für die wir hier sind und das Bewusstsein zu erhellen.

Wie ich immer sage „Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben!“ Werden Sie sich Ihrer wahren Natur bewusst und auch dem Sinn Ihres Erdenlebens. Lernen Sie Ihre Vergangenheit kennen und gestalten Sie bewusst jetzt in der Gegenwart Ihre Zukunft!

Wir sind hier, um uns gegenseitig auf dem Weg des Lebens zu begleiten, – durch so manches Tal, aber auch hinauf auf die Berge.

Ich begleite Sie gerne auf Ihrem Weg!

Herzlichst,

Falco Wisskirchen

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Ein Kommentar

Das Wörtchen „trotzdem“ und seine besondere Bedeutung

Das Wort „trotzdem“ ist eigentlich recht banal. Trotzdem hat es etwas in sich, was für unser Leben eine besondere Bedeutung entfalten kann. Man kann es in so einigen Sprüchen verwenden, die einen nachdenken lassen, vielleicht zu ganz neuen Erkenntnisse führen oder eigene Erfahrungen bestätigen.

„Humor ist, wenn man trotzdem lacht.“

„Erfolg ist, wenn man es trotzdem schafft.“

„Glück, ist wenn man sich trotzdem freut.“

Und so weiter…..

In der Regel ist das Leben nicht so einfach, wie wir es uns wünschen würden. Im Gegenteil begegnen wir ständig kleineren und größeren Hindernissen, Problemen oder Herausforderungen, die wir meistern müssen, bevor wir unser Ziel erreichen, unser Glück finden oder unseren Erfolg genießen können.

So kann man dann darüber nachdenken, was denn nun wahres Glück ist, echter Erfolg, wahrhaftige Liebe, etc. Wenn wir uns nicht anstrengen müssen, um etwas zu erreichen, ja, welchen Wert hat es dann? Z. B. ist es leicht einen gesunden, schönen Menschen zu lieben, aber wie ist es, wenn ein Mensch krank oder alt ist? Wenn man trotzdem liebt, dann hat diese Liebe eine besondere Qualität und Stärke.

Oder wenn man sich ein Ziel gesetzt hat und buchstäblich auf einer Sänfte hingetragen wird, – welchen Wert hat dann dieser Erfolg? Wie ist es denn im Vergleich, wenn man den beschwerlichen Weg zum Ziel zu Fuß geht, mehrfach hinfällt und sich unter großen Anstrengungen wieder aufraffen muss, um weiterzugehen? Dann hat der Erfolg einen ganz anderen Stellenwert.

Letztendlich sind dies die Herausforderungen im Leben, -seine Grenzen zu erweitern, über sich selbst hinauszuwachsen und trotz aller Hindernisse seinen eigenen Weg zu gehen. Nur dann erfährt man wahren Erfolg und echtes Glück, – wenn man es trotzdem schafft.

Dieses schrittweise Erweitern der eigenen Grenzen und der Leistungsfähigkeit hat auch noch einen verblüffenden Effekt. Das, was vorher undenkbar war, fühlt sich jetzt normal an. Die Vorstellung „Das schaffst Du nie!“ verwandelt sich in die Erfahrung „Das habe ich gut geschafft!“ und „Ich kann das!“ und auch „Ich kann noch mehr!“. Grenzen haben einen gewissen illusionären Charakter bzw. können meistens besser erweitert werden als man annimmt. Auch die sogenannte „Komfortzone“ kann gut erweitert werden. Es kostet natürlich Zeit und Energie, aber dadurch gewinnt man mehr Freiheit, einen größeren Aktionsradius, mehr Flexibilität, mehr Wissen und mehr Erfahrungen. Man gewinnt an Selbsterkenntnis. Und das ist Gold wert.

Ein Beispiel: Da ich gerne viel und weit spazieren gehe, ist es für mich normal z. B. eine Stunde durch den Wald zu laufen, was so ungefähr 4-5 km entspricht. Nun gibt es viele Menschen, die nicht spazieren gehen und denen 20 Minuten schon zu viel sind. Wenn man nun bei der Bundeswehr Märsche macht, dann kommen die meisten schon an ihre Grenzen beim 6 km Marsch. Nach dem 6 km Marsch kommt der 10 km Marsch und dann auch bald der 20 km Marsch. Über 6 km lacht dann nur noch jeder. Und für Menschen die Marathon laufen, sind 20 km auch nicht viel. Dann gibt es noch Extremsportler, die 100 km laufen oder auch einen Marathon den Berg hinauf. Leistungsgrenzen und die Grenzen der eigenen Vorstellungskraft sind somit recht flexibel, relativ und dehnbar. Was für den einen der Weltuntergang ist, – z. B. eine Stunde laufen, ist für den anderen noch nicht einmal ein Grund auch nur einen einzigen Gedanken daran zu verschwenden, geschweige denn Ängste oder Stress zu empfinden. Nun muss man nicht gleich ins Extrem gehen, aber es ist gut sich die Natur der eigenen Komfortzone, der eigenen Grenzen klarzumachen, um sie angemessen für das eigene Glück, die eigenen Ziele und Erfolge zu erweitern.

Noch ein zweites Beispiel: Heutzutage leiden nahezu alle Menschen unter Stress und Zeitdruck. Da hört die Geduld oft schon nach 2 Minuten Wartezeit auf und die bekannten Stresssymptome fangen an. Ärger macht sich breit, Flucht- oder Kampfgedanken kommen auf, vielleicht sogar Panik, weil kostbare Zeit verrinnt und der nächste Termin schon wartet. Nun gibt es Situationen, wo man lernt zu warten und die Geduld sich scheinbar ins Unendliche automatisch  steigert; wo auch keine Möglichkeiten existieren, um sich abzulenken. Zum Beispiel im Flur einer Behörde. Es gibt keine Fluchtmöglichkeit. Es gibt keine Auskunft, wann man dran ist. Es gibt keine andere Aufgabe als zu warten. Es gibt keine Magazine, die man lesen könnte. Man steht im leeren Flur und wartet einfach. Eine Viertelstunde vergeht, eine halbe Stunde, eine Stunde, die Zeit verschiebt die Schlagschatten im Flur, mehr Zeit vergeht und noch mehr. Und am Ende hat man tatsächlich fast vier Stunden gewartet. Zeit ist durch diese Erfahrung relativ geworden und Geduld ein sehr dehnbarer Begriff. Die scheinbare Notwendigkeit sich ungeduldig und gestresst zu fühlen ist verschwunden. Ja, und wenn man dann mal von der Hochleistungsgesellschaft in andere Länder schaut, wo noch die Natur den Rhythmus des Lebens vorgibt, dann kann man feststellen, dass Zeit oft gar keine oder eine nur sehr untergeordnete Rolle spielt. Da macht es den Menschen nichts aus stundenlang oder tagelang auf etwas zu warten. Es ist einfach egal. Ihre Geduld ist scheinbar unbegrenzt.

Vieles ist relativ im Leben. Grenzen sind relativ. Die Komfortzone ist relativ. Und wirklich gewinnen kann man nur, wenn man wächst, wenn man seine Grenzen sinnvoll erweitert, etwas wagt, wenn man es trotzdem tut, wenn man seinen ängstlichen Vorstellungen trotzt, wenn man Hindernisse überwindet, wieder aufsteht, wenn man gefallen ist, ja, dann kann man nur gewinnen und als Persönlichkeit wachsen. Freiheit, Glück und Erfolg warten dann auf einen, – trotzdem!

In diesem Sinn – machen Sie wie immer das Beste aus Ihrem Leben, lassen Sie sich nicht durch Vorstellungen blockieren. Entdecken Sie das wahre Leben und stellen Sie fest, dass Sie im Prinzip alles können, dass es keine echten Grenzen für Sie gibt, dass Sie Ihr Leben meistern können, – egal wie hoch die Hürden auch erscheinen mögen! Sie haben es in der Hand!

Ich wünsche Ihnen von Herzen Erfolg und Glück in Ihrem Leben!

Machen Sie das Beste daraus!

Ihr Falco Wisskirchen

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Erfolgsgeschichten selbst gemacht!

Wenn überhaupt, dann liest man für gewöhnlich nur die Erfolgsgeschichten von anderen, von sogenannten Promis und Selfmade-Millionären. Aber selbst eine Erfolgsgeschichte schreiben? Geht das denn überhaupt? Und wenn ja, wie macht man das denn?

Ich möchte Ihnen hier ein Beispiel einer selbstgemachten Erfolgsgeschichte zeigen, an der ich aktiv mitgewirkt habe.

Vor ungefähr 8 Jahren habe ich im Internet, in meinem Netzwerk Tardif kennengelernt. Tardif ist Afrikaner und stammt aus Kamerun. Zu der Zeit damals war er in China und hat dort mehrere Jahre eine Ausbildung in traditioneller chinesischer Medizin gemacht, mit Schwerpunkt Akupunktur und Kräuterlehre. Für mich hat das schon an ein mittleres Wunder gegrenzt, da es wohl nur selten vorkommt, dass ein Afrikaner in China TCM lernt. Warum? Weil man einmal wissen muss, dass es so etwas überhaupt gibt. Dann braucht man den Mut einige Jahre ins Ausland zu gehen, in eine völlig fremde Kultur. Und natürlich braucht man auch viel Geld. Wer Afrika ein bisschen kennt, der weiß, dass eine stabile Internetverbindung für ein paar Minuten toll ist, dass kaum Computer, Internet, Bücher, etc. vorhanden sind, dass alles zehnmal schwieriger ist als in Europa oder in den USA und dass es unheimlich schwierig ist so viel Geld zu beschaffen, um damit den Flug, Aufenthalt etc. bezahlen zu können. Kurzum Tardif hat enorme Hindernisse und Herausforderungen gemeistert, um seine Ausbildung dort machen zu können. Und natürlich gab es während der Ausbildung auch Schwierigkeiten und Probleme, die enorme Kraft gekostet haben.

Nun nach vielen Studien hat er seinen Abschluss in TCM gemacht und ist nach Kamerun zurückgekehrt. TCM Kliniken gibt es in Kamerun nicht und so hat er auch keine Anstellung als TCM Praktiker bekommen. Er hat seinen ursprünglichen Beruf als Lehrer wieder aufgenommen. Jahr für Jahr ist vergangen und seine Fähigkeiten hat er in seiner Freizeit genutzt, um kostenfrei seine Mitmenschen vor Ort zu behandeln. Immer wieder hat er wehmütig an seinen Traum von einer eigenen TCM Praxis gedacht, aber offensichtlich war es vollkommen unmöglich eine eigene Praxis aufzubauen, weil schlichtweg das Geld gefehlt hat.

In dieser Zeit hat er dann geheiratet und eine Tochter bekommen. Das Mädchen war eine Frühgeburt und Frühgeburt bedeutet in Kamerun zu 90% den sicheren Tod. Die Kliniken sind nur sehr schlecht ausgestattet. Personal fehlt auch. Nichts funktioniert wirklich. Dank seiner Ausbildung war er aber fähig seine Tochter am Leben zu erhalten und sie gesund über die gefährliche Phase hinüber zu bringen. Auch das ist ein echtes Wunder.

Mittlerweile hatte er schon alle Träume aufgegeben und wir sprachen darüber. Ich sagte ihm, dass es seine Bestimmung wäre, die Menschen zu behandeln und sie mit TCM zu heilen, da er ja auch aus der idealistischen Gesinnung heraus nach China gegangen war, um den Menschen in seinem Land helfen zu können. Ich muss hier auch erwähnen, dass der Vater von Tardif ein großer und bekannter Heiler war, der ihn in der einheimischen Kräuterheilkunde bereits unterwiesen hatte und so der Weg für Tardif als Heiler schon früh begonnen hatte.

Was nützt großer Idealismus, die Bereitschaft große Opfer zu bringen, echte Abenteuer einzugehen, wenn am Ende alles wie eine Seifenblase zerplatzt?

Da kann man mehr als Depressionen bekommen. So ging es dann auch Tardif und er hatte alle Hoffnung auf eine eigene Praxis aufgegeben. Aber zum Glück haben wir darüber gesprochen und ich habe ihm bewusst gemacht, dass das Leben als Lehrer ganz gegen seine Berufung nicht alles gewesen sein konnte. So fingen wir dann an zu überlegen, wie denn eine eigene Praxis unter den schwierigen Umständen realisierbar wäre. Wir haben überlegt, was er alles brauchen würde, – Räumlichkeiten, einheimische Kräuter, chinesische Kräuter, Akupunkturnadeln und Spezialgeräte zur Säuberung der Nadeln, etwas Büroausstattung, Telefon, Internet, etc. Alles in allem kam dann eine Summe von mindestens 1000 Euro und im besten Fall 3000 Euro zusammen. Kredit in Afrika gab es nicht. Private Kreditgeber auch nicht. Was tun?

Ich habe dann fleißig nach Crowdfunding Möglichkeiten recherchiert und schließlich eine amerikanische Plattform gefunden, die nicht Unmengen an Gebühren verlangt hat und auch nicht das Projekt untergehen ließ, falls die gewünschte Summe in einer bestimmten Zeit nicht erreicht wurde. Dies hieß, dass wir zeitlich und auch vom Spendenbetrag her flexibel waren. Jetzt mussten nur noch Spender gefunden werden – „nur noch“. Wer spendet hier in Deutschland für jemanden, den er nicht kennt? Und wie sollen Beträge zusammenkommen, die mindestens die 1000 Euro Marke erreichen, bestenfalls überschreiten?

Zum Glück habe ich ein großes internationales Netzwerk und einige meiner Freunde und Bekannten waren bereit zu spenden. So erreichten wir über einen Zeitraum von über einem Jahr tatsächlich das nötige Minimum, um die Praxis realisieren zu können.

Nun kam das nächste Problem – wie war es möglich Tardif das Geld zu überweisen? Er hatte kein internationales Bankkonto und auch kein paypal account. Schließlich haben wir eine international tätige Bank gefunden, die auch wieder viel Geld verlangt hat, für die Kontoeröffnung. Dann stellte sich heraus, dass jede Überweisung sehr hohe Gebühren verschlungen hat. Nach den ganzen Abzügen blieb für Tardif von seinen Spendengeldern ein Rest von ca. 60%. Und das ist bitter.

Letztendlich hat es gereicht um nach vielen weiteren Schwierigkeiten die nötigen Schritte für die eigene Praxis einzuleiten. Man kann hier wirklich ohne jegliche Übertreibung von einem sehr steinigen Weg sprechen, der durch viele psychische Täler geführt hat, – ein sehr schmerzvoller Weg voller Entbehrungen und Opfer.

Aber dieses Abenteuer, dieses wahnsinnige Projekt eine TCM Praxis in Kamerun aufzumachen, es hat allen Beteiligten gezeigt, dass so etwas funktionieren kann, – gegen alle Hindernisse!

Warum hat es schließlich funktioniert?

Weil wir alle an die Praxis geglaubt haben. Weil wir an Tardif geglaubt haben. Weil wir alle bis zur Schmerzgrenze alles gegeben haben, damit es funktioniert. Wir haben für eine gute Sache gekämpft und gewonnen. Dank Tardifs Praxis werden viele Menschen in Kamerun Heilung finden, die sie sonst nicht erfahren würden. Akupunktur und Kräuter sind auch für arme Menschen bezahlbar. Und wie Tardif sagt, sterben in Kamerun Menschen schon aus nichtigen Gründen, ganz einfach weil kein Arzt, Heiler, etc. vor Ort ist oder weil sie sich einfach keine Behandlung leisten können.

So ist Tardif mit seiner TCM Praxis ein wunderbares Vorbild in seinem Land für eine bessere Zukunft. Und tatsächlich hat er schon interessierte, junge Menschen gefunden, die gerne bei ihm lernen möchten und auch in seiner Praxis mitarbeiten wollen. So ist gestaltet er den Anfang einer besseren medizinischen Versorgung in Kamerun für seine Mitmenschen.

Ich zolle Tardif für seinen Mut, für seinen Einsatz und alle seine Opfer großen Respekt. Er hat seinen Traum nach vielen Jahren tatsächlich verwirklicht und kann nun das leben, was er sich immer erhofft und gewünscht hat. Er wird einmal noch berühmter sein als sein Vater, der auch schon ein großer Heiler war.

Wie Sie sehen, kann jeder seinen Traum Wirklichkeit werden lassen, – selbst unter schwierigsten Bedingungen. Wichtig sind nur gute Freunde, wahre Werte, der Glaube an sich selbst und an seinen Traum und dann kann jeder seine eigene Erfolgsgeschichte schreiben.

Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben! Leben Sie Ihre Träume! Und auch wenn die erste Zeit hart sein sollte, danach werden Sie sich wunderbar fühlen, denn dann haben Sie Großes geleistet und können sich an den Früchten Ihrer Arbeit erfreuen. Dann ist die Welt in Ordnung.

 

PS: Sie finden Jean Tardif Lonkog auch im Internet, u. a. bei facebook:

http://www.gofundme.com/1e616w

http://www.holistichealingclinic.sura/

http://holistichealingclinic.jimdo.com/holistic-healing-clinic/

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Regisseur gesucht!

Wir suchen einen Regisseur, der auch ein Händchen für´s Drehbuchschreiben hat. Vielleicht haben Sie Interesse? Wie wär´s mit einer tollen Story, einer Story mit Herausforderungen, an denen der Hauptdarsteller wächst und reift, dann einen guten Schuß Romantik, Leidenschaft und Liebe. Vielleicht strauchelt der Held manchmal ein wenig, fängt sich aber schnell wieder und auf geht´s an neue Aufgaben. Spaß sollte auch nicht fehlen, – ein paar Anekdoten für´s Leben sollten schon rein. Und wie wäre es mit einer Reise zu sich selbst? Geheimnisse entdecken, Erleuchtung erfahren, den Partner für´s Leben treffen, in fremde Kulturen eintauchen, – kurzum ein guter Mix für eine wahre Lebensgeschichte, mit Happy End natürlich.

Würde Sie das nicht auch mal reizen? Und nun verrate ich Ihnen mal ein Geheimnis: Sie sind der Drehbuchautor und Regisseur in Ihrem Leben!

Stellen Sie sich einmal vor, Sie stehen auf einer Bühne mit anderen Schauspielern und keiner weiß, was er spielen soll, weil einfach kein Drehbuch existiert. Was ist die Folge? Die Schauspieler spielen spontan „irgendetwas“, – keiner weiß, was als nächstes passiert; keiner weiß, ob es eine Komödie oder ein Drama wird. Es bleibt alles dem Zufall überlassen. Das mag anfangs interessant sein, aber langfristig ist das sehr unbefriedigend, so als Spielball äußerer Umstände, komplett ohne Orientierung. Hier sehen Sie wie wichtig ein Drehbuch ist und wie wichtig auch der Regisseur ist, der aufpasst, dass alles so läuft wie es gedacht war.

So und nun stellen Sie sich einmal vor wie Sie Ihr Leben in die Hand nehmen, wie Sie Ihre Lebensgeschichte schreiben und wie Sie als Regisseur auch die Umsetzung leiten. Toller Gedanke, nicht wahr?!

Und da wir hier in einem Hypno-Coaching Blog sind, machen wir uns auch direkt an die Arbeit:

Sie brauchen nur einen Stift und einen Block. Und nun nehmen Sie sich reichlich Zeit, um über Ihr Leben und all seine Aspekte nachzudenken. Machen Sie sich ruhig erstmal ein paar Notizen. Schreiben Sie sich Stichwörter auf. Machen Sie vielleicht auch Skizzen. Wie wollen Sie sich beruflich entwickeln? Wie sieht es privat aus? Was macht die Liebe? Wie sieht es mit Freunden und Bekannten aus? Welche großen und kleinen Träume haben Sie? Was wollten Sie schon immer mal machen? Was möchten Sie gerne können? Was gerne lernen? Was kennenlernen? Wen wollten Sie schon immer treffen? Welchen Ort würden Sie gerne besuchen? Wie sieht es finanziell aus? Was ist mit Familie, mit Kindern?

Machen Sie sich zu allen Themen Notizen, halten Sie all Ihre Gedanken fest. Und dann machen Sie das Beste daraus! Schreiben Sie eine Story für Ihr Leben, ein Drehbuch. Damit es sich realisieren kann, müssen Sie natürlich noch ein paar Dinge wissen und beachten. Das Leben passt natürlich nicht in einen neunzig minütigen Blockbuster a la Hollywood und es sind leider keine Spezial Effects möglich. So sollte das Drehbuch nur die wichtigsten Punkte oder Meilensteine in umsetzbarer Weise beschreiben wie z. B. eine Reiseplanung. Dann sind noch drei Punkte wichtig. Das ist einmal die Benutzung entweder der Gegenwartsform oder der Vergangenheitsform. Und zum anderen ist es wichtig, dass Sie sich viele Optionen offen lassen, wie Dinge in Ihr Leben treten. Der dritte Punkt ist, dass sich alles ethisch, richtig und gut ergibt. Fristen und Zeiträume lassen sich natürlich auch sinnvoll nutzen.

Wie sieht das nun konkret aus? Hier finden Sie ein paar Beispiele:

Wenn Sie Single sind: „Ich bin glücklich verheiratet. Mein Partner und ich harmonieren sehr gut miteinander. Wir verstehen uns gut und haben viel Spaß zusammen. Wir teilen auch die gleichen Interessen. Er sieht so aus, wie ich ihn mir immer erträumt habe, groß, schlank, eine tolle Ausstrahlung……Wir haben uns ganz intuitiv gefunden, sind sofort ins Gespräch gekommen und alles hat sich ganz leicht und natürlich ergeben. Wir wussten beide sofort, dass wir füreinander bestimmt sind……….“

Wenn Sie immer mal nach Indien wollten (eine Herausforderung): „Mein großer Traum, eine Reise durch Indien zu machen, ist in Erfüllung gegangen. Ich habe genügend Geld gespart und auch so ist noch Geld dazugekommen, so dass ich mir die Reise leisten konnte, – eine herrliche Reise, so wie ich sie mir erträumt habe. Wir haben alles gesehen, was wir uns vorgenommen haben, den Tempel von…………..Die ganze Reise verlief glücklich, reibungslos und erfolgreich. Wir haben….. getroffen. Es war einfach toll. Meine ganze Indienreise ist so geworden, wie ich sie mir immer gewünscht habe. Dafür bin ich tief dankbar!……..“

Wenn Sie einen speziellen Job haben wollen: „Ich erarbeite mir genau die Qualifikationen für den Job…., die ich brauche. Ich bin voller Motivation und ich weiß, dass ich es schaffe. Ganz intuitiv und leicht lerne ich die richtigen Leute kennen. Alles ergibt sich ganz intuitiv, glücklich und erfolgreich für mich……..Bei meinem Vorstellungsgespräch begeistere ich die Chefs, so dass sie mich mit Freude einstellen……“

Ihre Lebenssituation: „Ja, wir leben in einem schönen Haus am Stadtrand, wo die Kinder im Grünen spielen können. Alles hat sich für uns optimal entwickelt. Wir leben ein rundum erfülltes Leben und sind dankbar für all das Gute, was uns widerfährt, für Gesundheit, Liebe und Harmonie, für ein gutes Einkommen, für den Wohlstand, den wir genießen dürfen…….“

Das waren jetzt sehr unterschiedliche und unterschiedlich formulierte Beispiele. Wichtig ist, dass Sie Tatsachen schaffen durch die Formulierung der Sätze. Manchmal geht das nur eingeschränkt wie bei dem Vorstellungsgespräch. Da können Sie sich nur auf optimale Umstände konzentrieren und so die Wahrscheinlichkeit steigern, dass Sie tatsächlich den Job bekommen. Bei einer Reise nach Indien sieht dies anders aus. Sie ist generell möglich und es können sich unerwartete Geldquellen ergeben, so dass Sie leichter die Reise finanzieren können. Vielleicht findet sich auch ein besonders gutes Angebot.

Was ist nun das Geheimnis, der springende Punkt, wenn man ein Drehbuch für sein Leben schreibt? Tatsächlich macht man ja einen Plan, man trifft ganz klare Aussagen zu wesentlichen Punkten im Leben. Man beantwortet die Fragen des Lebens schon vorab und zwar positiv, bevor sie eigentlich gestellt werden. Man entzieht sich dem Zufall. Man macht sich selbst bewusst, was wirklich wichtig ist, was man sich wünscht und was man braucht. Wenn man weiß, dass man nach Indien will, wird man nicht in Alaska landen. Verstehen Sie? Sie sind Ihres Glückes eigener Schmied. Sie haben Ihr Leben in der Hand. Gestalten Sie es aktiv, so wie Sie es haben wollen. Seien Sie kein Opfer widriger Lebensumstände. Machen Sie da Beste aus Ihrem Leben. Jetzt!

Als Regisseur können Sie Ihr Drehbuch immer wieder kontrollieren, gegebenenfalls ändern oder ergänzen. Sie können Ihr Leben auch auf Zielerfüllung kontrollieren. Wenn Sie merken, dass Sie eines Ihrer Ziele offensichtlich nicht erreichen werden, dann können Sie frühzeitig Veränderungen in Ihr Leben bringen und so sich selbst wieder auf den richtigen Kurs setzen.

Durch solche Techniken der Meditation, der Bewusstmachung von Zielen, der Konkretisierung von Ideen verändern Sie Ihre Wahrnehmung und auch Ihre Ausstrahlung und zwar auf die Erfüllung Ihrer Wünsche hin. Wenn Sie wissen, wie Ihr Wunschpartner aussieht, welche Interessen er hat, dann werden Sie unterbewusst und automatisch nach so einem Menschen Ausschau halten und Sie sind dann auch offen für einen Kontakt mit ihm. So haben Sie die besten Voraussetzungen geschaffen, um ihn zu treffen und mit ihm zusammenzukommen. Sie werden sich schon intuitiv dort aufhalten, wo er gemäß seiner Persönlichkeit und seinen Interessen verkehrt.

Die unterbewusste Kommunikation bezüglich Ausstrahlung und Wahrnehmung ist äußerst wichtig im Leben. Es gibt viele Menschen, die etwas wollen, aber aufgrund einer unpassenden, negativen Ausstrahlung nicht zum Ziel kommen.

Mehr zum Thema Unterbewusstsein, Kommunikation, Ausstrahlung, Blockaden, Partnerfindung und Wunschmanifestation erfahren Sie bei mir im Hypno-Coaching und in meinen Workshops.

Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben! Weil Sie es sich wert sind.

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PS: Es ist natürlich wichtig, dass Sie öfter Ihr Drehbuch, Ihre Affirmationen und Wünsche zur Hand nehmen, lesen und mit vielen guten Gefühlen bereichern. Dann manifestieren sie sich auch gut. Meditieren Sie öfter über die Dinge, die wichtig sind in Ihrem Leben. Bleiben Sie wach auf Ihrem Regiestuhl. Werden Sie aktiv, wenn etwas nicht so läuft wie geplant. Seien Sie auch flexibel. Machen Sie immer das Beste aus allen Situationen. Und denken Sie daran – das Leben ist zum Wachsen da und es besteht aus guten und nicht so guten Erfahrungen. Alles hat seinen Sinn. Aus schlechten Erfahrungen lernen wir und an guten erfreuen wir uns.

 

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