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Der Tod des edlen Kriegers oder der Untergang der Männlichkeit

Wir leben in einer Zeit fundamentaler Umbrüche. Viele Werte und natürliche Gesetzmäßigkeiten, die über Jahrtausende ihre Gültigkeit hatten, werden heutzutage in Frage gestellt oder erfahren eine 180 Grad Wendung in ihrer Betrachtung. Vieles ist auch einfach schon in Vergessenheit geraten. Nicht von ungefähr sprechen verschiedene Religionen auch vom dunklen Zeitalter, in dem alles, was einmal natürlich, gut und richtig war, auf den Kopf gestellt wird. Beispielsweise galt früher eine gesunde Familie als Basis für eine gesunde Gesellschaft. Heutzutage gilt die Familie nicht unbedingt als wertvoll oder wichtig, sondern das Single-Leben tritt in den Vordergrund, wo jeder sich selbst der Nächste ist. Auch wird sich nicht mehr am Wohl der Gesellschaft orientiert, sondern es geht eher um Brot und Spiele für die Bevölkerung und insbesondere um Konsum, Wirtschaftswachstum und wachsende Steuereinnahmen. Gott Mammon lässt grüßen.
Zu allem Überfluss leiden wir heute auch noch unter einer Vielzahl von Ideologen, die ihre Vorstellungen von der Welt den Menschen aufzwingen wollen und dank medialer Unterstützung damit recht erfolgreich sind. Hier wird sich nicht an der Natur bzw. Realität orientiert, sondern es wird versucht die Realität den Wunschvorstellungen anzupassen, was in der Regel fatale, destruktive Folgen hat. Jeder Diktator ist ein Meister der ideologischen Anpassung seines Volkes. Seine “Wahrheit” übertrifft die Realität bzw. erschafft sie neu bis er schließlich gestürzt wird und die Menschen wieder gemäß ihrer Natur leben können. So haben Ideologien glücklicherweise ein Verfallsdatum von maximal ein paar Jahren oder Jahrzehnten.
Ideologen sind schon lange dabei den Krieg aller gegen alle anzufachen, – Erwerbstätige gegen Arbeitslose, junge Menschen gegen Rentner, Atheisten gegen die Kirche, Religion gegen Religion, arm gegen reich, Singles gegen Familie, Erwachsene gegen Kinder, jung gegen alt, Frau gegen Mann, usw. “Jeder gegen jeden” ist das beliebte Motto. Denn nur, wenn wir mit Kämpfen und Streitereien beschäftigt sind, haben wir keine Zeit zum nachdenken.
Eins von vielen Opfern all dieser ideologischen Kriege ist der Mann bzw. die männliche Natur, womit aber auch zwangsläufig die Frau bzw. die weibliche Natur betroffen ist. Der Mann wird heutzutage gerne als Hassobjekt hingestellt, der an sämtlichen Kriegen und allem Elend die Schuld trägt. Er ist offensichtlich der große Unterdrücker der Frau durch das Jahrtausende währende Patriarchat. Und nun ist es an der Zeit – laut Ideologen – endlich den Mann zu entmannen und ihn zu einer Art männlicher Frau umzuerziehen. Außerdem soll er büßen für all das, was er den Frauen angetan hat. Es gibt sogar eine prominente Frau, die andere Frauen dazu aufgerufen hat bewusst lesbisch zu werden, um sich dem Mann zu entziehen. Als neuster Ansatz werden nun schon die ersten Kinder intersexuell erzogen, wo kleine Jungs mit Puppen spielen sollen, die Fingernägel lackiert bekommen und Kleidchen tragen. Soweit die Ideologie.
Zu besseren Zeiten, damals in der Vergangenheit, war allgemein bekannt, dass sich Männer und Frauen in ihrer Natur unterscheiden, dass sie in der Regel männliche oder weibliche Eigenschaften, Fähigkeiten und Verhaltensweisen zeigen, – ganz allein schon deshalb, weil ihr Hormonsystem eben männlicher oder weiblicher Natur ist. In der Gesellschaft wurden wiederum die männlichen bzw. weiblichen Eigenschaften und Fähigkeiten gefördert, – zur Ausbildung der Persönlichkeit und für ein gutes Miteinander. Es war auch allgemein bekannt, dass Mann und Frau die beiden Pole einer höheren Einheit bilden, sich dem entsprechend ergänzen und nur gemeinsam Größeres schaffen. So war dann auch die Ehe heilig. Der Mann hat die Frau respektiert, – für Ihre Weiblichkeit und ihre besonderen Fähigkeiten. Und die Frau hat den Mann respektiert, – für seine Männlichkeit und seine Fähigkeiten. Gegenseitige Wertschätzung war natürlich, ebenso wie die entsprechende Aufgabenteilung in der Familie und in der Gesellschaft. Mann und Frau haben Hand in Hand zusammen gearbeitet und so das Leben der Familie und der Gesellschaft gestaltet. Alles war in Ordnung und jeder hat gemäß seiner Natur gelebt.
Nun kann man allgemein sagen, dass es in der männlichen Natur liegt Stärke zu entwickeln und sich gegenüber anderen Männer zu behaupten, auch sich selbst zu beweisen, sich und andere zu beschützen und zu verteidigen. Diese Verhaltensweisen sind auch aus dem Tierreich bekannt und eben fundamentaler Natur. Sie haben ihren natürlichen Sinn, genauso wie typisch weibliche Verhaltensweisen, die in der Regel das soziale, kommunikative und fürsorgliche Miteinander betonen.
Nicht nur im Tierreich sind männliche wie auch weibliche Eigenschaften und Verhaltensweisen, sowie die entsprechende Aufgabenteilung überlebenswichtig. Auch in der menschlichen Gesellschaft geht es nicht ohne Männer und Frauen, – ohne männliche und weibliche Verhaltensweisen. Dieses “Anderssein” macht auch gerade die Attraktion, die Attraktivität aus zwischen Mann und Frau. Frauen fühlen sich von der männlichen Natur angezogen und Männer von der weiblichen, da sie beide die Pole der einen Polarität bilden. Aus dieser Attraktion, dieser Spannung zwischen den Polen entsteht die Liebe, das Begehren und letztendlich der Nachwuchs. Diese Polarität ist auch die Basis für eine lange Partnerschaft, für Synergie, für ein harmonisches, sich ergänzendes Miteinander.
Was passiert nun, wenn man die männliche Natur ideologisch korrekt bekämpft, wenn man Mann und Frau gleicht macht, wenn man aus einem Mann eine künstliche Frau und aus der Frau einen künstlichen Mann erschafft? Eine Frau mit männlichen Attributen ist in der Regel unattraktiv für einen Mann und ein Mann mit weiblichen Attributen ist unattraktiv für eine Frau, – ganz einfach weil dadurch die Polarität zerstört wird. Und warum soll Mann bzw. Frau ihre Natur leugnen und etwas anderes sein? Das kann man dann auch als Persönlichkeitsstörung bezeichnen.
Besonders schlimm ist die Entmännlichung in der Erziehung, im Kindergarten, in der Grundschule und in der höheren Schule. Männliche Verhaltensweisen werden in der Regel nicht geduldet, sondern bestraft. Es wird als schlecht angesehen, wenn Jungen ein hohes Bedürfnis nach körperlicher Bewegung zeigen, wenn sie laut sind, sich mit anderen messen, raufen, sich verteidigen oder aufbegehren. Körperliche Stärke und kämpferisches Verhalten sind unerwünscht, aber gehören nun mal zur männlichen Natur. Jungen werden heutzutage gezwungen sich anzupassen und ihre natürlichen Verhaltensweisen zu unterdrücken. Das kann zu Identitätskrisen führen, aber auch zu diagnostizierten Verhaltensauffälligkeiten oder sogenannten psychischen Krankheiten wie ADHS. Der Junge, der seine Männlichkeit entdeckt und lebt, bekommt von seiner Umwelt das Feedback, dass er nicht in Ordnung ist, dass er sogar ein Störfaktor oder gar krank ist. Das kann durchaus zu Selbstzweifeln und Depressionen führen, aber auch zu vermehrten Aggressionen.
In früheren Zeiten wurden diese Energien in sichere und nützliche Bahnen gelenkt, in dem die Jungen oder jungen Männer für ihre Aufgaben in der Gesellschaft ausgebildet wurden. Auch heute noch werden Jungen beispielsweise Kampfkunstschulen geschickt, um ihre männliche Natur auszubilden und gleichzeitig auch ihre Energien kontrollieren zu lernen. So lernt ein Junge zwar das kämpfen, aber eben auch die Beherrschung von Aggressionen, Respekt, Teamverhalten, etc. In der Regel enthält die Kampfkunstschule traditionell auch eine spirituelle Dimension, die eine hohe Ethik lehrt. So dient das Ideal des edlen Kriegers den Jungen in der Entwicklung zum Mann der Orientierung. Die Idee des edlen Kriegers vereint in bester, positiver Art und Weise die männlichen Eigenschaften. Der edle Krieger dient der Gesellschaft, verteidigt die Freiheit und Gerechtigkeit, schützt die Schwachen, hilft den Armen und opfert sich im Notfall für die Gemeinschaft. Der edle Krieger war schon immer das Vorbild und Ideal der männlichen Natur.
Auch heute macht es Sinn den Jungen Ideale und Werte an die Hand zu geben und ihnen zu helfen, ihre männliche Natur positiv zu entwickeln, – für ein gesundes Selbstbewusstsein, eine gesunde Identität und positive Verhaltensweisen innerhalb der Gesellschaft.
Es macht sehr viel Sinn junge Männer und Frauen in ihrer Entwicklung zu unterstützen, so dass sie sich natürlich und gesund entfalten können. Nur so können wir das Beste aus dem Leben machen, – in dem wir unserer Natur folgen, uns natürlich verhalten, unsere Bedürfnisse akzeptieren. Unterdrückung und Umerziehung dienen nur der Ideologie und verursachen Leid.
Das dunkle, materialistisch-atheistisch orientierte Zeitalter wird auch sein Ende finden und auf die Nacht folgt der Tag. Es ist alles nur eine Frage der Zeit.
Bis die großen Veränderungen stattfinden können wir aber alle für uns selbst Veränderungen zum Positiven hin einleiten.
Machen wir gemeinsam das Beste aus unserem Leben! Für mehr Harmonie, Gesundheit, Glück, Freude und Freiheit!
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Total entspannt & erfolgreich!

Unser Leben ist geprägt von Zeiten der Anspannung, wo wir aktiv sind und Zeiten der Entspannung, wo wir uns ausruhen. Das sind ganz natürliche Rhythmen. Wenn man seiner Natur folgt, dann ist man leistungsfähig in seiner aktiven Phase und man kann sich sehr gut erholen in seiner passiven Phase. Das haben die Menschen schon immer so gemacht. So wurden auch Begriffe wie Pause, Feierabend, Ferien und Urlaub geschaffen, – als Zeiten der Ruhe und der Erholung.

Heutzutage ist man ja bekanntlich cleverer als die Natur und überwindet natürliche Gesetzmäßigkeiten. Ruhepausen werden heute für andere Aktivitäten genutzt aber in der Regel nicht zur Erholung. Die Menschen befinden sich im Dauerstress und finden immer etwas, mit dem sie sich beschäftigen können. Multitasking ist das Ideal, – möglichst immer mehr gleichzeitig erledigen, damit man noch Zeit hat – für was?

Nun, Dauerstress funktioniert eben so wenig wie ein Marathonlauf nach dem anderen. Kein Mensch kann pausenlos sich anspannen. Trotzdem wird es täglich versucht, wobei ein Mischmasch aus Aktivität und Pausen entsteht – man tut so als würde man arbeiten, ist aber nicht wirlich bei der Sache. Die wirklich produktive Zeit beträgt vielleicht 3 Stunden am Tag und die restlichen 5 Stunden ist man „beschäftigt“, – man unterhält sich mit den Kollegen, trinkt Kaffee, raucht sich eine, liest die Nachrichten im Internet, denkt über den Feierabend nach, überlegt, was noch einzukaufen ist, etc. Das ganze wird noch besser, wenn von Haus aus täglich Überstunden gefordert werden. Die produktive Zeit nimmt weiter ab ganz einfach weil die Erholungsphasen fehlen.

Als intelligenter Chef würde man auf die Leistungsfähigkeit seiner Angestellten achten. Anstelle von Überstunden sollte man lieber zusehen, dass die Mitarbeiter püntklich nach Hause kommen, echte Freizeit erleben und im besten Fall nocht sportlich aktiv sind. Überstunden sind immer kontraproduktiv und kein Anzeichen von echter Produktivität, sondern in der Regel von Inkompetenz im Management. Ein gutes Management sorgt für die optimale Auslastung der Mitarbeiter, für eine optimale intere Kommunikation und genügend „Human Resources“. Leider wird aber gerne an Weiterbildung im Managementbereich gespart. Die Chefs wundern sich dann, warum der Laden nicht läuft und die Mitarbeiter müssen es dann ausbaden.

Dauerstress durch zuviel an Aktivitäten und zuwenig an Ruhephasen führt zu einer Art Verkrampfung, Daueranspannung auf geistig-seelischer und auch körperlicher Ebene. Das sind dann die verkrampften oder versteinerten Gesichter, das falsche Dauergrinsen, das schmerzverzerrte Gesicht, die verkrampfte Haltung, etc. Man sieht es den Menschen an, ob sie entspannt sind oder eben nicht. Viele Menschen sind schon regelrecht erstarrt, – erstarrt in der Form, die sie jeden Tag leben und verkörpern. Sie sind vom Leben geprägt und zwar nicht unbedingt positiv.

Verkrampfung tritt nicht nur bei geistig-seelischen Schmerzen auf, bedingt durch den Stress, sondern auch bei körperlichen Schmerzen durch Fehlhaltungen oder Krankheiten. Gegen Verkrampfungen hilft nur die Entkrampfung, die gezielte Entspannung. Je tiefer und vollkommener diese Entspannung ist, desto besser kann sie wirken, kann sie zur Regeneration beitragen.

Neben den vielen bekannten Entspannungstechniken möchte ich Ihnen eine sehr einfache und äußerst effektive Technik für tiefstmögliche Entspannung vorstellen, die auch Schmerzen reduzieren kann. Wie immer weise ich Sie darauf hin, dass Sie meine Anweisungen eigenverantwortlich und in Absprache mit Ihrem Arzt oder Therapeuten anwenden.

Stellen Sie sich vor, Sie sind vollkommen gestresst, entnervt, totmüde aber völlig durch den Wind, können sich gar nicht normal entspannen, haben eventuell sogar Schmerzen. Nun können Sie folgende Technik anwenden, um sich in einen Zustand vollkommener Entspannung zu versetzen: Setzen Sie sich in einen bequemen Sessel oder legen Sie sich hin. Schließen Sie die Augen und achten Sie auf Ihre natürliche Atmung. Nun stellen Sie sich vor, dass Sie beim normalen Einatmen gleichzeitig von oben durch Ihren Kopf in den Körper einatmen und dann mit normalen Ausatmen gleichzeitig aus Ihrem Körper durch die Füße ausatmen. Das wiederholen Sie mehrere Male bis Sie so tief entspannt sind, wie es sich für Sie gut anfühlt. Falls Sie so entspannt sind, dass Sie Mühe haben sich noch zu bewegen, brauchen Sie keine Angst zu haben. Genießen Sie diese tiefe Entspannung. Nach kurzer Zeit können Sie sich selbstverständlich wieder voll bewegen. Machen Sie die Übung deshalb schrittweise intensiver, um sich an diese totale Entspannung zu gewöhnen.

Die Übung mag sich seltsam anhören. Probieren Sie sie einfach aus und überzeugen Sie sich von der verblüffend starken Wirkung. So können Sie tatsächlich innerhalb von wenigen Sekunden bis Minuten völlig abschalten und sich total entkrampfen. So gelöst und entspannt können Sie sich dann Ihre wohlverdiente Ruhepause gönnen, die Ihr Körper für eine tiefe Regeneration und Revitalisierung nutzt.

Entspannen Sie sich öfters! Sie werden es genießen und es wird Ihnen wirklich gut tun. Auch wird Ihre Leistungsfähigkeit sich dadurch steigern.

Machen Sie ganz entspannt das Beste aus Ihrem Leben!

PS: Wußten Sie, dass die perfekte Beherrschung von Anspannung und Entspannung das Geheimnis der alten Meister in den Kampfkünsten des fernen Ostens war? Während die Meister hauptsächlich total entspannt waren und nur kurz aktiv wurden, haben ihre Schüler sich durch Daueranspannung vollkommen verausgabt und die Kämpfe gegen ihre Meister verloren. Verkrampfung führt niemals zum Erfolg! Denken Sie einmal über dieses alte Geheimnis nach.

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