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Hypnose im Schlaf

Die Hypnose bietet eine ganze Reihe von sehr interessanten und erstaunlichen Phänomenen. Zum Beispiel funktioniert Hypnose sehr gut im entspannten Zustand, aber gleichzeitig auch in einem Zustand höchster Erregung, wo der Hypnotisand einem hohen Stress ausgesetzt ist. Coaches und Therapeuten bevorzugen natürlich den Entspannungszustand für ihre Arbeit. Der Showhypnotiseur nutzt dagegen den hohen Stresspegel der Teilnehmer auf seiner Bühne. Aber auch in Notsituationen, bei Unfällen, Verletzungen und traumatischen Erlebnissen kann Hypnose eine sofortige Schmerzabschaltung und Beruhigung bewirken.

Sehr interessant ist auch folgendes Phänomen:

Je nach Situation und Veranlagung des Klienten passiert es in der Praxis, dass der Hypnotisand (scheinbar) einschläft und manchmal sogar schnarcht. Dabei ist nicht unbedingt erkennbar, ob der Klient nun tatsächlich schläft oder in einer tiefen Trance is. Das Schnarchen ist nur ein Hinweis auf Probleme mit der Atmung. Nun kann man als Hypnotiseur beobachten, dass der Klient auch in diesem Zustand auf die Suggestionen reagiert. Je nach Art der Suggestion oder Thematik reagiert der Klient mit Unterschieden in der Atmung und beim Schnarchen. So kann die Atmung plötzlich stärker werden, eine Betonung des Ein- oder Ausatmens erfolgen, auch das Schnarchen kann heftiger werden oder aber der Klient beruhigt und entspannt sich tief, so dass die Atmung flacher wird und das Schnarchen zurückgeht. So bekommt der Hypnotiseur ein direktes Feedback über die Wirkung seiner Suggestionen.

Auch nach der Hypnose kann man die Wirkung nachprüfen. Je nach Thematik hat sich das Verhalten verändert.

All dies zeigt, dass Hypnose auch im Schlaf oder einem schlafähnlichem Zustand sehr gut funktioniert, selbst dann, wenn der Klient sich an nichts mehr direkt erinnern kann. Das Unterbewusstsein hat dennoch alles mitbekommen, aufgenommen und verarbeitet. Das Unterbewusstsein ist immer wachsam und empfänglich, auch im normalen Alltag. Wenn Sie nachts tief schlafen und Sie hören oder riechen etwas, was alarmierend wirkt, dann weckt Sie Ihr Unterbewusstsein auf. Oder Sie hören, riechen oder fühlen etwas und Ihr Unterbewusstsein lässt diese Wahrnehmungen in Ihr Traumerleben einfließen.

So besteht u. a. die Möglichkeit sich selbst im Schlaf mit positiven Suggestionen zu beeinflussen. Vielleicht träumen Sie dann von den Inhalten der Suggestionen oder haben positive Empfindungen. Vielleicht geht es auch so direkt über in Ihre Persönlichkeit, so dass Sie auf einmal ganz neue Seiten an sich entdecken.

Auch seinen Kinder kann man im Schlaf positive Suggestionen geben, ebenso Menschen, die krank sind und deren Selbstheilungsprozesse man aktivieren möchte. Allerdings sollte man genau wissen, was man da tut, ob es ethisch einwandfrei ist und ob es dem Betroffenen wirklich hilft. Im besten Fall bespricht man ein solches Vorgehen mit einem professionellen Hypnotiseur.

Das Unterbewusstsein und die Hypnose sind äußerst faszinierend. Es gibt so viele tolle Möglichkeiten, um sich selbst und anderen zu helfen, sein Leben zu verbesseren.

Nutzen Sie alle Möglichkeiten und machen Sie das Beste aus Ihrem Leben!

 

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Und was treibt Sie zur Weißglut?

Wahrscheinlich gibt es da so ein paar Punkte. Und vielleicht wissen Ihre Familie, Ihre Freunde und Mitarbeiter, was Sie auf die Palme bringt, vielleicht aber auch nicht, weil Sie sich nur im Stillen ärgern. Nun haben wir das Problem, dass wir alle keine Hellseher sind und nur indirekt mitbekommen, wenn sich jemand falsch behandelt, gekränkt oder unwohl fühlt. Da hilft nur Kommunikation.

Stellen Sie sich einmal vor, Ihre Liebste oder Ihr Liebster kocht Ihnen ein 3 Gänge Menü und Ihnen dreht sich schon der Magen um, weil Sie dummerweise keinen Fisch mögen und auch den Käse nicht vertragen. Was machen Sie? Alles essen und runterwürgen, dabei ein strahlendes Lächeln aufsetzen und sagen wie toll es Ihnen schmeckt? Oder mit der Wahrheit herausrücken? Was meinen Sie, hätte es Ihnen geholfen, einfach vorab zu kommunizieren, zu sagen, was Ihnen schmeckt und was nicht?

Anderes Beispiel – Sie sind gerade arbeitsmäßig total überlastet und stehen kurz vor dem Nervenzusammenbruch. Da kommt Ihr Kollege rein und fragt, ob Sie nicht mal eben noch eine Kleinigkeit erledigen könnten. Wie reagieren Sie? Mit Nervenzusammenbruch? Cholerischem Anfall? Oder holen Sie tief Luft und kommunizieren Sie Ihrem Kollegen, dass Sie vollständig überlastet sind?

Und noch ein Beispiel – aus welchen Gründen auch immer brauchen Sie für ein glückliches Frühstück eine gewisse Ordnung auf Ihrem Tisch, – einen schön gedeckten Frühstückstisch. Nun haben Sie einen Partner, der nicht allzuviel Wert darauf legt, sondern eher im Vorbeigehen frühstückt. Er macht sich schnell sein Brötchen, verteilt dabei alles auf dem Tisch und fährt dann ins Büro. Sie sehen sich mit der Unordnung, dem Chaos auf dem Tisch konfrontiert, Ihr Wohlbefinden ist stark gestört, Sie sind sauer und kriegen die Krise. Ihr Partner hat Sie gerade unwissentlich zur Weißglut gebracht. Weltuntergangsstimmung herrscht. Nun, was hätte hier geholfen? Kommunikation, – wie immer! Seine eigenen Bedürfnisse und Vorstellungen dem anderen mitteilen, sich dann arrangieren, aufeinander Rücksicht nehmen, Anschauungen vielleicht relativieren, positive Veränderungen zulassen und mitgestalten. Und so weiter.

Was will ich mit den Beispielen sagen? Einmal, dass Kommunikation die Basis ist für ein erfolgreiches und glückliches Miteinander. Und zum anderen, dass es wichtig ist, seine eigene Wahrnehmung, seine Bedürfnisse, seine Wünsche und alles, was man nicht verträgt, dem anderen mitzuteilen. Das ist sehr wichtig in der Partnerschaft, in der Familie, im Freundeskreis und am Arbeitsplatz. So kann man sich arrangieren, spart Nerven und das Leben wird dadurch einfach lebenswerter.

Eine praktische Übung:

Erstellen Sie eine Negativ-Liste mit all den Sachen, die Sie nicht mögen, die Nerven kosten und Sie zur Weißglut bringen. Dann gewichten Sie Ihre Stichworte auf einer Skala von 1 bis 10. 10 bedeutet absolute Weißglut. 1 ist noch sehr gut tolerierbar. 5 ist schon Zündstoff usw. sie können die Skala auch in Excel in Balkenform machen. So hat man eine bessere Übersicht. Links in einer Spalte die Stichwörter und rechts die Zeile mit den Balken (10 Kästchen).

Dann erstellen Sie nach dem gleichen Schema eine Positiv-Liste mit allen den guten Sachen, über die Sie sich freuen.

Nun fordern Sie Ihren Partner und Ihre Familienangehörigen, Freunde, etc. auf das gleiche zu tun. Dann gehen Sie die Listen durch und besprechen die Ergebnisse. So manch einer wird dann ganz erstaunt sein, was wie wo einen quält, nervt, schmerzt, aber auch, was einen freut, worauf man Wert legt, etc.

In einem nächsten Schritt kann man Dinge hinterfragen, z. B. – ist es wirklich ein mittlerer Weltuntergang, wenn die Tageszeitung auf dem Tisch liegt und nicht auf der Ablage? So kann man seine eigene Wahrnehmung und seine eigenen Verhaltensmuster, Gewohnheiten und Vorstellungen, – Normen bewusst machen, hinterfragen und vielleicht positiv verändern. Manche lassen sich gut ändern, manche halt auch nicht. Aber es ist gut einmal darüber nachgedacht zu haben. Denn vieles läuft absolut unbewusst ab im Alltag und man weiß gar nicht wirklich, warum.

Dann kann man überlegen, wie man sich besser arrangieren kann, wie man unnötigen Stress vermeidet, harmonischer und besser zusammen lebt, sich nicht ständig auf die Füße tritt. Hier geht es in erster Linie um gegenseitigen Respekt und gegenseitiges Verständnis. Wir sind nun mal alle Individuen, – sonst wäre es auch langweilig.

Ich garantiere Ihnen so einige Aha-Effekte, wenn Sie die Übung machen und Ihr Leben kann sich so harmonischer gestalten. Probleme haben nur die eine Aufgabe – sie warten auf ihre Lösung. Wenn jeder weiß, was dem anderen gut tut und was nicht, dann braucht man nahezu nichts mehr unter den Teppich kehren, dann sind die Aussichten auf drohende Explosionen, Streit, etc. sehr gering, dann wird das Leben leichter und angenehmer für alle.

Tun Sie sich und Ihrem Lieben etwas Gutes. Zeigen Sie Respekt, Verständnis und den Willen Dinge positiv zu ändern. Miteinander ist immer leichter und schöner als gegeneinander.

In diesem Sinne – machen Sie das Beste aus Ihrem Leben!

 

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Die moderne Streitkultur

Die Begriffe „modern“ und „Streitkultur“ klingen doch recht gut. Es gibt so einige Menschen in unserer Gesellschaft, die hinter diesen Begriffen stehen, dafür plädieren und aktiv prägen. Man findet sie insbesondere bei politischen Themen und öffentlichen Debatten. Da muss dann gekämpft werden, weil das ja modern ist und zur Kultur gehört. So kämpfen wichtige Menschen für ihre Meinungen und gegen die Meinungen anderer wichtiger Menschen, während viele unwichtige Menschen zuschauen und mehr oder weniger begeistert für den einen oder den anderen applaudieren. Und alle sind ganz stolz darauf, dass wir so zivilisiert sind, so demokratisch sind und so kulturell reich, dass wir uns „um die Wurst“ streiten.

Was in der Politik an der Tagesordnung ist und täglich in der Öffentlichkeit zelebriert wird, ist auch eine kulturelle Erungenschaft im Privatleben und auf der Arbeit, – die wunderbare Streitkultur.

Lassen Sie uns einmal einen Blick hinter die Fassade werfen.

Der Begriff „Streiten“ hat etwas mit Kämpfen und Krieg zu tun, auch mit Gewalt und Aggression. Es geht darum einen Kampf oder Krieg zu gewinnen, Gegner zu vernichten. Man will nicht der Verlierer sein. Die Idee zu kämpfen oder kämpfen zu müssen, ist uralt und sicher nichts Neues. Von Kultur kann auch keine Rede sein. Kampf und Krieg haben nichts mit Kultur oder kultureller Blüte zu tun. Streit, Streitereien, Kämpfe, Kriege – sie appellieren an die niedrigsten Instinkte des Menschen, sie lassen Menschen zu Tieren werden, sie sind destruktiv. Schon in einem kleinen Streit können in der Hitze des Gefechts Worte fallen, die so zerstörerisch sind, dass eine langjährige Beziehung zerbricht. Und trotz all der zerstörerischen Kriege weltweit leben wir heute noch eine „Streitkultur“ und sind auch noch stolz darauf. Wir sind stolz darauf, ständig für unsere Interessen zu kämpfen. Wir kämpfen auch gegen viele Feinde. Wir kämpfen gegen Kohlendioxd, gegen das Ozonloch, gegen Grippe, gegen die Klimaerwärmung – kurzum, wir sind ein kriegerisches Volk. Angela Merkel betont besonders gerne, dass wir alle ständig kämpfen müssen.

Ja, manchmal frage ich mich, in was für einer Welt wir eigentlich leben. Angela Merkel würde jetzt sagen „Ja, Herr Wisskirchen, das ist alternativlos! Wir müssen kämpfen.“

Frau Merkel hat natürlich immer recht. Sie ist ja schließlich unsere Kanzlerin. Nicht wahr?

Lassen Sie uns mal über eine Alternative zu der Streitkultur nachdenken. Wie wäre es denn beispielsweise mit einer Kultur der werteorientierten Kommunikation? Stellen Sie sich einmal vor, man würde miteinander sprechen, man würde sich gegenseitig respektieren, Verständnis füreinander zeigen, sich über die eigenen Bedürfnisse und Wünsche austauschen, gemeinsam nach Lösungen suchen, seine Energie in konstruktive Zusammenarbeit stecken, etc. Was denken Sie? Wäre das nicht vielleicht sinnvoller und besser für alle? So ganz ohne Streit, ohne Egoismus, ohne Aggessionen?

Stellen Sie sich so eine nette, positive Kultur einmal auf der normalen zwischenmenschlichen Ebene vor. Wenn es z. B. in der Familie ein Problem gibt und alle setzen sich an den Tisch, reden über ihre Wahrnehmung der Situation, ihre Bedürfnisse, Wünsche, denken gemeinsam über mögliche Lösungen nach, finden eine, die für alle gut ist und setzen sie gemeinsam um – wie wäre das?

Und nun denken Sie einmal an unsere Politiker. Wenn die sich einfach zusammensetzen, ohne Selbstdarstellung, Selbstbeweihräucherung, ohne Beleidigungen und Schauspielerei. Wenn sie einfach nur gemeinsam an einer bestmöglichen Lösung für alle arbeiten – unvorstellbar nicht wahr? Das wäre unglaublich. Eine neue Ära würde anbrechen. Das goldene Zeitalter wäre eingeläutet. Konstruktive Zusammenarbeit statt Streitkultur und Egoismus! Vielleicht erlebe ich es noch in den nächsten 40 Jahren.

Wieviel Energie, Zeit und Aufwand würde man durch so eine kommunikative, verständnisvolle und konstruktive Kultur sparen? Und was könnte man alles mit dieser eingesparten Energie machen?

Stellen Sie sich einmal vor, die Menschen würden weltweit miteinander arbeiten, statt gegeneinander. Die Welt wäre in kürzester Zeit ein besserer Ort.

Doch leider hält die Menschen der kurzsichtige Egoismus davon ab. So verpassen sie die Chancen für ein besseres Leben für alle, weil sie Angst haben selbst zu kurz zu kommen.

Nur wenn man sich gegenseitig hilft, hilft man sich selbst am meisten! Denken Sie einmal darüber nach. Es lohnt sich.

Wenn Ihnen auch etwas an Ihrem Glück liegt, an der Menschheit und unserer Umwelt, wenn Sie auch denken, dass wir nur gemeinsam unsere Welt glücklicher, friedvoller und schöner gestalten können, dann kultivieren Sie doch ganz bewusst eine werteorientierete, konstruktive Kultur des miteinander Sprechens, der Zusammenarbeit. Leben Sie das Gute. Seien Sie ein Vorbild für andere, für Ihre Kinder und Ihre Mitmenschen.

Kommunikation ist alles!

Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben! Gemeinsam mit anderen!

 

 

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Wir „müssen“ oder doch nicht?

2 Bekannte treffen sich im Supermarkt.: „Alles gut?“ „Muss!“ „Und selber?“ „Muss!“

Wenn ich so etwas höre, kriege ich schon Stehhaare. Früher hat man sich tatsächlich unterhalten und in ganzen Sätzen gesprochen. Dank kulturellem Fortschritt braucht man das nicht mehr. Neben diesem geistigen Fortschritt ist vor allem die Antwort auch ganz schrecklich. Wenn alles nur noch „muss“, ja für was leben wir dann eigentlich noch?

Wenn ich eine Maschine frage „Na, wie geht´s Dir denn?“ und die Maschine sagt „Ich funktioniere gut! Wurde letztens erst geölt und instandgesetzt. Danke der Nachfrage!“ dann verstehe ich das. Aber wenn das ein Mensch sagt, dann ist das schlimm.

Wieviele Menschen funktionieren heutzutage nur noch, anstatt zu leben?

Und sie funktionieren nur noch so gerade eben, kurz vor dem Zusammenbruch, kurz vor der Explosion. Von vielen Menschen wird einfach erwartet, dass sie funktionieren. Und keiner kümmert sich um sie oder fragt sie, was sie brauchen, um „besser“ zu funktionieren, um zu leben. Wieviele Menschen würden sich schon über ein bißchen Wertschätzung, über ein „Danke schön“ freuen oder mal eine Pause, eine Entlastung, Freizeit oder Urlaub?

Wenn das eigene Leben zu einem „müssen“ degeneriert ist, dann ist höchste Zeit etwas zu verändern! Reines „Funktionieren“ führt nämlich zum menschlichen Untergang, zu Depressionen, Burnout, Krankheit.

„Müssen“ ist oft einfach ein Zeichen von Überlastung aber auch von Unterforderung, von stumpfsinniger Routine.

Oft quälen wir uns auch selber und denken, dass wir etwas „müssen“, obwohl wir es nicht wirklich wollen. Wir „müssen“ den Familienfrieden bewahren. Wir „müssen“ für Harmonie sorgen. Wir „müssen“ bei unseren Bedürfnissen und Wünschen zurückstecken, weil „offensichtlich“ die Wünsche oder Bedürfnisse anderer Menschen wichtiger sind als unsere eigenen. Wir „müssen“ den Trends unserer Zeit folgen. Wir „müssen“ genauso glücklich sein wie XY oder ein besseres Auto fahren als der Nachbar. Wir „müssen“ zu den Besten in der Schule, im Studium und im Beruf gehören. Wir „müssen“ frei von Fehlern sein, – weil andere das „erwarten“. Wir „müssen“ Opfer bringen, – für den Staat, für die Umwelt, für die Religion, für die Familie. Wir „müssen“ den Ideologien unserer Politiker folgen, weil sie schließlich nur das „Beste“ für uns wollen. Wir „müssen“ ständig und überall alles.

„Müssen“ hat etwas mit Zwang zu tun und nicht mit Freiheit oder Wollen oder einer freien Entscheidung. Oft „müssen“ wir mehr als wir wirklich brauchen. Es ist eine Sache der Wahrnehmung, eine Frage von Selbstsicherheit, von Ängsten.

Haben Sie sich schon mal gefragt, was passiert, wenn Sie sich dem „Müssen“ verweigern? Was passiert dann? Folgt direkt der Weltuntergang, die Verbannung in die Hölle oder der endgültige Ausschluß aus der menschlichen Gesellschaft? Wahrscheinlich nicht. Wahrscheinlich kommt es dann zu einer Kommunikation, zu einer Kommunikation Ihrer Bedürfnisse, Wünsche und damit zu einer Alternative zu dem „Müssen“ und „Funktionieren“.

Kommunikation ist alles im Leben! Wer, wenn nicht Sie selbst, soll Ihre Wünsche und Bedürfnisse gegenüber Dritten kommunizieren und vertreten? Und glauben Sie wirklich, es gäbe Menschen, deren Bedürfnisse und Wünsche über den Ihren stehen würden? Oder das eine Person unantastbar ist? Es ist alles nur eine Frage der Wahrnehmung. Wir sind alle Menschen. Wir haben alle Bedürfnisse und Wünsche. Wir haben alle Rechte und Pflichten. Und wir müssen Verantwortung zeigen, – nicht nur für andere, sondern auch für uns selbst.

Denken Sie einmal darüber nach. Sprechen Sie darüber. Vertreten Sie Ihren Standpunkt. Handeln Sie das Beste für sich aus. Schaffen Sie echte Win-Win-Situationen für alle Beteiligten.

Nun stellen Sie sich einmal vor, wie das wäre, wenn Sie vielleicht einen ganzen Tag gar nichts müßten. Stellen Sie sich einmal vor, Sie könnten einfach ganz authentisch Sie selbst sein und einfach Ihren Bedürfnissen und Wünschen nachgehen. Wie würde sich das für Sie anfühlen? Großartig? Befreiend? Heilsam?

Und jetzt überlegen Sie sich einmal, ob nicht die Möglichkeit besteht, sich für ein paar Stunden pro Woche ganz bewusst so einen Freiraum nur für Sie persönlich zu schaffen, wo Sie Sie selbst sein können. Wie wäre das?

Wie immer – machen Sie das Beste aus Ihrem Leben, denn sonst tut es keiner!

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PS: Besonders toll können Politiker uns zum „müssen“ bewegen. Bei Angela Merkel ist alles immer „alternativlos“ – ja und da „muss“ das Volk eben in den sauren Apfel beißen und scheinbar gibt es nur noch saure Äpfel, die immer saurer werden. Am besten bringt aber Claudia Roth das „Müssen“ ans Volk. Sie ist eine Meisterin des emotionalen Appells. Das Gehirn soll durch ihre emotionalen Reden ausgeschaltet werden und dann kommt am Schluß noch einmal „und deshalb müssen wir…ja,wir MÜSSEN!!!!…“ Und im besten oder schlechtesten Fall sind ihre Zuhörer so emotional aufgeladen, dass sie dann bedingungslos „müssen“, – mitmachen müssen. Sonst droht nämlich der bekannte Weltuntergang. Und den will ja keiner und deshalb ist es besser, wenn wir müssen – was auch immer. Man nennt das Phänomen auch Massenhypnose. Man kann auch Massenverdummung dazu sagen.

 

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Realitätenwechsel

Stellen Sie sich einmal vor, Sie befinden sich in einer Talkshow, in der es um Realität, Träume und Wahrnehmung geht. Nun fragt Sie der Moderator, ob Sie sich eher als Träumer oder Realisten sehen. Wahrscheinlich würden Sie antworten „Ja, ich stehe mit beiden Beinen im Leben. Ich bin ein realistischer Mensch und überhaupt gibt es nur in einer Realität. Realität ist schließlich absolut und nicht relativ.“

Wir Menschen sind heutzutage alle realistisch und unser wissenschaftlich geschulter Verstand sieht ja nur die Realität, weil alles andere bekanntlich nicht existiert.

Tatsächlich ist es nicht so einfach. Tatsächlich lebt jeder Mensch in seiner ganz eigenen Realität. Realität hängt nämlich von der Wahrnehmung der Umwelt und der eigenen Persönlichkeit ab. Die Wahrnehmung ist stets gefiltert und damit individuell. Unsere Gedanken, Gefühle und Erfahrungen interpretieren, was wir wahrnehmen und wirken so wie eine Brille mit farbigen Gläsern. So wird ein und dieselbe Situation von verschiedenen Menschen auch ganz verschieden wahrgenommen und zu einer eigenen Realitätserfahrung. Und so entstehen auch verschiedene, manchmal widersprüchliche Auffassungen von ein und derselben Sache. Unterschiedliche Auffassungen können Menschen inspirieren und ihre Wahrnehmung erweitern. Oft führen sie aber zu Streit und Problemen, weil zwei unterschiedliche Realitäten eigentlich nicht nebeneinander existieren können. Es gibt bekanntlich ja nur die eine Realität, zumindest meint man das. Was der eine schön findet, findet der andere häßlich. Wer hat nun recht? Jeder hat aus seiner Sicht recht, da es einfach individuelle Interpretationen einer neutralen, absoluten Wirklichkeit sind.

Wenn man einmal darüber nachdenkt, kann es einem das Leben sehr erleichtern. Man muss dann nicht immer Recht haben, den anderen von seiner Realität, seiner Wahrnehmung überzeugen. Man kann dann einfach sagen „Du siehst das so und ich eben anders!“ Andererseits kann man versuchen, dem anderen seine Sichtweise zu erklären, verständlich zu machen und auch die Haltung des anderen verstehen zu wollen. So ergibt sich oft ein umfassenderes Bild der Wirklichkeit.

Probleme im Leben entstehen oft, wenn die eigene Wahrnehmung der Wirklichkeit, – ihre persönliche Interpretation mit Filter – weit entfernt ist von der absoluten Realität. Stellen Sie sich einmal vor, es ist gerade Frühling, die Sonne scheint, alles ist super und zu Ihrem großen Glück kommt eine tolle Frau bzw. ein toller Mann an Ihnen vorbei und Sie fühlen sich total verliebt und sehen nur noch alles durch Ihre rosarote Brille. Durch diese Brille filtern Sie alle negative Informationen weg, sehen alles nur noch positiv und übersteigern sogar noch vermeintlich positive Wahrnehmungen. Sie fangen an Ihren Schwarm zu stalken und merken gar nicht, dass er nichts von Ihnen will. Irgendwann wird es ihm zuviel, er wird sauer und sagt, dass Sie aufhören sollen, ihn zu verfolgen. Plötzlich fallen Sie aus allen Wolken. Ihre rosarote Brille verfärbt sich schwarz und Ernüchterung tritt ein. Sie ärgern sich über sich selbst und fragen sich, wie Sie nur so falsch liegen konnten. Das nur als ein Beispiel.

Jetzt überlegen Sie mal, wie oft Sie schon aus allen Wolken gefallen sind, wie oft Sie ent-täuscht wurden, weil Ihre Wahrnehmung der Realität nicht mit der echten Wirklichkeit übereingestimmt hat.

Praktisch kann man nur eins machen – nachfragen, kommunizieren, sich mehr Informationen beschaffen, die Leute fragen, ob Ihre Wahrnehmung richtig ist. So lassen sich Mißverständnisse recht schnell und einfach auflösen und schwere Enttäuschungen bleiben einem erspart.

Aber es gibt noch andere Realitäten, Realitäten, in denen Menschen verloren gehen, stecken bleiben, sich verstecken.

Es gibt z. B. Menschen, die in ihrer Vergangenheit leben oder in der Zukunft. Damals war alles besser oder morgen wird es besser sein. Heute besteht das Leben nur aus Routine, Pflicht und Trostlosigkeit. Geistig und seelisch haben sich diese Menschen in die Realität der Vergangenheit zurückgezogen, – als Selbstschutz und als Quelle für Lebensfreude. Die Gegenwart gibt ihnen nichts. Ältere Menschen leben gerne in der Vergangenheit, um der Einsamkeit im Altersheim zu entkommen. Aber auch Menschen, die eine kritische Lebensphase durchmachen, ziehen sich gerne zurück in eine Welt, wo noch alles gut und in Ordnung war oder wo alles gut sein wird. Die Zukunft kann Hoffnung schenken, – auf bessere Zeiten und mehr Glück.

Besonders schlimm ist es, wenn Menschen ein traumatisches Erlebnis hatten und sich geistig-seelisch daraus nicht mehr befreien können. Sie erleben diese Realität immer wieder, sind in ihr gefangen und verlieren den Bezug zur Gegenwart. Opfer von Kriegseinsätzen, von Vergewaltigungen, von körperlicher und seelischer Gewalt allgemein sind oft gefangen in Endlosschleifen der brutalen Geschehnisse und können sich ihnen nicht entziehen. Es ist ihre Wirklichkeit, ihre Realität, auch wenn sie tatsächlich schon Jahre zurückliegt.

Kinder bewegen sich oft in anderen Realitäten. Dies kann schön und lustig sein, aber auch befremdliche, Angst einflössende Formen annehmen.

Dann kann man sich fragen, was ist überhaupt Realität? Älteste und neuste Forschungen gehen von einem multidimensionalen Universum aus mit mehreren Ebenen von Realität und der allumfassenden, absoluten Realität in der alle relativen Realitäten enthalten sind.

Überlegen Sie einmal, in welcher Form von Realität Sie und Ihre Mitmenschen sich wirklich befinden. Falls nötig, wechseln Sie einfach Ihre Realität. Nur wenn Sie in der Gegenwart leben, können Sie Ihre Zukunft positiv gestalten. Und nur, wenn Sie Ihre Vergangenheit loslassen, können Sie sich an der Gegenwart erfreuen.

Der menschliche Geist ist raum- und zeitlos, kann sich überall hinbegeben und seine Realität selbst gestalten.

Je mehr wir in der Gegenwart leben, desto besser können wir unser Leben selbst bestimmen und gestalten.

Machen Sie das Beste aus Ihrer Realität!

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Vorsicht! Psychologischer Nebel!

Kennen Sie die Warnung aus dem Radio? „Vorsicht Bodennebel, die Sichtweite ist stark eingeschränkt!“

Wenn man im Herbst morgens im Auto sitzt und plötzlich die Nebelschwaden über die Straße wabern und man rein gar nichts mehr sehen kann, dann wird es gefährlich. Man kann dann nur noch im Schneckentempo fahren und hoffen, dass nichts passiert. Nebel behindert nicht nur die Sicht, sondern auch gleichzeitig die Bewegungsmöglichkeiten.

Dies gilt insbesondere für den sogenannten psychologischen Nebel. Im psychologischen Nebel geht tatsächlich gar nichts mehr und man muss warten bis er sich verzogen hat. Das Problem ist, dass man ohne Hintergrundwissen diese Art von Nebel nicht erkennt und somi auch nicht entsprechend reagieren kann.

Psychologischer Nebel entsteht immer dann, wenn man selbst oder der Gesprächspartner voller Emotionen ist. Wenn die Emotionen hochkochen, wie man so schön sagt. Die starken Gefühle vernebeln einem buchstäblich die Sicht bzw. das Gehirn und lassen keinen klaren Gedanken mehr zu. Man ist dann auch nicht mehr offen für sachliche Argumente vom Gesprächspartner. Der Gefühlsnebel blockiert schlichtweg alles.

Hier ist es ganz wichtig diese Umstände zu erkennen. Wenn man selbst oder der Gesprächspartner im psychologischen Nebel ist, dann bringt Kommunikation nichts mehr. Dann muss man innehalten, tief durchatmen und warten bis der Nebel sich verzogen hat, – bis die Gefühlswogen sich beruhigt haben. Erst dann macht Kommunikation wieder Sinn und erst dann kann man sinnvolle Entscheidungen treffen.

Da das die wenigsten wissen, wird der psychologische Nebel noch gesteigert, – durch eine noch lautere Argumentation, durch noch mehr Emotionen. Und es bringt nichts.

Wenn Sie erfolgreicher, besser kommunizieren wollen und klare, logische Entscheidungen vorziehen, dann passen Sie auf den psychologischen Nebel auf. Warten Sie ab, bis er sich verzogen hat. Atmen Sie tief durch, betätigen Sie sich körperlich. Das hilft den Nebel abzubauen. Und dann gehen Sie weiter.

Helfen Sie auch Ihrem Gesprächspartner wieder zur Besinnung zu kommen. Geben Sie ihm die Zeit, die er braucht. Gerade bei sehr emotionalen Themen ist so eine Besinnungspause sehr wichtig. Zeigen Sie Verständnis für die Emotionen und Bedürfnisse des anderen.

Wenn die Emotionen abgeebbt sind, dann können Sie gemeinsam an einer Win-Win-Situation weiterarbeiten, Argumente austauschen und Lösungen finden.

Mein Tipp: Treffen Sie auch nie im Überschwang der Gefühle Entscheidungen, wenn Sie nicht vorab auch darüber nachgedacht haben. Das gilt insbesondere für Situationen, wo man seelisch schwer verletzt, sauer oder wütend ist. Negative Emotionen können ein stark zerstörende, vernichtende Wirkung haben und langfristige Schäden auf menschlicher Ebene erzeugen. In der Regel tut einem das dann Leid und oft sind die Schäden so groß, dass sie nicht mehr zu heilen sind.

In diesem Sinn: Vorsicht vor dem psychologischen Nebel!

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Und in welcher Schublade stecken Sie?

Schubladen sind ja bekanntlich eine sehr bequeme Einrichtung, – man kann da so gut wie alles reinstecken, verstauen und einschließen. Wenn es um Gegenstände oder Socken geht, dann ist das auch in Ordnung. Nur oft landen auch Menschen in Schubladen und zwar schneller als man denken kann.

Für denjenigen der andere in Schubladen steckt, ist dies recht einfach, komfortabel und eine gute Sache, – es spart schließlich Energie. Man muss sich nicht viele Gedanken machen über die andere Person und „weiß“ genau wie man mit ihr umgehen sollte. Schubladen sind halt eine einfache und praktische Erfindung.

Für den Betroffenen, der plötzlich in einer Schublade landet, ist die Angelegenheit alles andere als gut. In der Tat ist sie mindestens recht nervig. Wer will schon aufgrund eines ersten Eindrucks oder Gesprächs gleich als xyz abgestempelt werden? Am schlimmsten ist ja, dass man nur äußerst schwer aus der Schublade rauskommt.

Letztendlich kennen wir beides. Wie schnell haben wir eine Schublade für andere Menschen aufgemacht oder landen selber drin. In Filmen mag dies noch lustig sein, wenn der arme Hauptdarsteller aufgrund von Meinungen und Vorurteilen beim ersten Anblick gleich in einer Schublade landet und mit einem tiefen Seufzer in Resignation verfällt. Dabei steckt er nämlich sein Gegenüber auch gleich in eine Schublade. Und so starten die Probleme. Ich muss da gerade an den Film „Maria, ihm schmeckt´s nicht!“ denken, wo die italienische Familie geschockt ist von dem „biederen, bleichen, typisch Deutschen“, der da einheiraten will und er im Gegenzug verzweifelt über die „Hinterwäldler“ in Italien. Die vorgefassten Meinungen sind da und alles, was geschieht, wird versucht in Einklang mit den Vorurteilen zu bringen „Die sind eben so die Deutschen (oder die Italiener)!“ So bestätigt sich zwangsweise die eigene Meinung über die anderen.

Im Film ist es noch lustig anzuschauen aber im wahren Leben kann es einen schon Nerven kosten und führt oft zu Streit und Problemen.

Warum ist das so und nicht anders? Warum lieben wir Schubladen und wollen doch selber in keiner stecken?

Schubladendenken vereinfacht ganz enorm unser Leben. Es spart Unmengen an Energie und Denkarbeit. Oft haben wir auch nicht die Zeit, um uns auf unser Gegenüber voll einzustellen und ihn über seine Lebensgeschichte und seine Persönlichkeit auszufragen. Tatsächlich läuft die Einordnung auch größtenteils unterbewusst ab. Ein Blick genügt und wir „wissen“, wen wir da vor uns haben. Auf unserer Wahrnehmung bauen wir dann unser Verhalten gegenüber der Person auf. Es werden tatsächlich Verhaltensprogramme abgerufen, die uns dann auch wieder das Leben erleichtern und eben über unsere Wahrnehmung gesteuert werden.

Beispiel: Sie sehen einen Punker auf Sie zukommen. Scheinbar will der etwas von Ihnen. Panik und Fluchtgedanken machen sich in Ihnen breit, weil Sie mit einem Punker keine positiven Gedanken oder Gefühle verbinden. Dann spricht der Punker Sie an und entpuppt sich als Manager einer Künstlergruppierung, fragt nach dem Weg zum Event XY, bedankt sich und geht wieder. Sie sind erleichtert. Sie leben noch.

Wie das Beispiel zeigt, basiert unser Schubladendenken auf Erfahrungswerten und Annahmen, die nicht in jedem Fall wahr sein müssen aber für uns durchaus wichtige Programme aktivieren können wie Flucht, Schutz, innere Stärke zeigen, Freundlichkeit, Respekt, etc. – alles je nach Situation. Es sind unsere individuellen Erfolgsprogramme, die wir über unsere Wahrnehmung ganz schnell aktivieren müssen.

Oft beziehen wir auch das Verhalten anderer auf uns selbst und stecken uns damit selbst in eine Schublade. Stellen Sie sich einmal vor, Ihr Chef guckt immer so böse, wenn er Sie sieht. Sie denken dann automatisch, dass Sie wieder etwas falsch gemacht haben müssen. Tatsächlich guckt Ihr Chef aber immer so, weil er Probleme zu Hause hat und die haben mit Ihnen nichts zu tun.

Was hilft? Kommunikation hilft! Sprechen Sie miteinander, erklären Sie Ihre Wahrnehmung, vielleicht auch mögliche Bedenken und Ängste. Fragen Sie nach, ob etwas wirklich so ist, wie Sie das wahrnehmen. Nur so lassen sich Vorurteile und Missverständnisse klären für ein besseres Miteinander. Das gilt übrigens auch für Beziehungen.

Stellen Sie sich einmal vor, die Betroffenen im Film „Maria, ihm schmeckt´s nicht!“ hätten einfach mal miteinaner offen gesprochen. der Film wäre dann wahrscheinlich nicht mehr lustig gewesen aber alle hätten sich schnell verstanden und viel Streit und Probleme hätten vermieden werden können.

Kommunikation und echte Verständigung sind alles im Leben. Sie sind die Basis von Glück, Erfolg und Harmonie.

Versuchen Sie es mal! Sie werden staunen!

 

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Regisseur gesucht!

Wir suchen einen Regisseur, der auch ein Händchen für´s Drehbuchschreiben hat. Vielleicht haben Sie Interesse? Wie wär´s mit einer tollen Story, einer Story mit Herausforderungen, an denen der Hauptdarsteller wächst und reift, dann einen guten Schuß Romantik, Leidenschaft und Liebe. Vielleicht strauchelt der Held manchmal ein wenig, fängt sich aber schnell wieder und auf geht´s an neue Aufgaben. Spaß sollte auch nicht fehlen, – ein paar Anekdoten für´s Leben sollten schon rein. Und wie wäre es mit einer Reise zu sich selbst? Geheimnisse entdecken, Erleuchtung erfahren, den Partner für´s Leben treffen, in fremde Kulturen eintauchen, – kurzum ein guter Mix für eine wahre Lebensgeschichte, mit Happy End natürlich.

Würde Sie das nicht auch mal reizen? Und nun verrate ich Ihnen mal ein Geheimnis: Sie sind der Drehbuchautor und Regisseur in Ihrem Leben!

Stellen Sie sich einmal vor, Sie stehen auf einer Bühne mit anderen Schauspielern und keiner weiß, was er spielen soll, weil einfach kein Drehbuch existiert. Was ist die Folge? Die Schauspieler spielen spontan „irgendetwas“, – keiner weiß, was als nächstes passiert; keiner weiß, ob es eine Komödie oder ein Drama wird. Es bleibt alles dem Zufall überlassen. Das mag anfangs interessant sein, aber langfristig ist das sehr unbefriedigend, so als Spielball äußerer Umstände, komplett ohne Orientierung. Hier sehen Sie wie wichtig ein Drehbuch ist und wie wichtig auch der Regisseur ist, der aufpasst, dass alles so läuft wie es gedacht war.

So und nun stellen Sie sich einmal vor wie Sie Ihr Leben in die Hand nehmen, wie Sie Ihre Lebensgeschichte schreiben und wie Sie als Regisseur auch die Umsetzung leiten. Toller Gedanke, nicht wahr?!

Und da wir hier in einem Hypno-Coaching Blog sind, machen wir uns auch direkt an die Arbeit:

Sie brauchen nur einen Stift und einen Block. Und nun nehmen Sie sich reichlich Zeit, um über Ihr Leben und all seine Aspekte nachzudenken. Machen Sie sich ruhig erstmal ein paar Notizen. Schreiben Sie sich Stichwörter auf. Machen Sie vielleicht auch Skizzen. Wie wollen Sie sich beruflich entwickeln? Wie sieht es privat aus? Was macht die Liebe? Wie sieht es mit Freunden und Bekannten aus? Welche großen und kleinen Träume haben Sie? Was wollten Sie schon immer mal machen? Was möchten Sie gerne können? Was gerne lernen? Was kennenlernen? Wen wollten Sie schon immer treffen? Welchen Ort würden Sie gerne besuchen? Wie sieht es finanziell aus? Was ist mit Familie, mit Kindern?

Machen Sie sich zu allen Themen Notizen, halten Sie all Ihre Gedanken fest. Und dann machen Sie das Beste daraus! Schreiben Sie eine Story für Ihr Leben, ein Drehbuch. Damit es sich realisieren kann, müssen Sie natürlich noch ein paar Dinge wissen und beachten. Das Leben passt natürlich nicht in einen neunzig minütigen Blockbuster a la Hollywood und es sind leider keine Spezial Effects möglich. So sollte das Drehbuch nur die wichtigsten Punkte oder Meilensteine in umsetzbarer Weise beschreiben wie z. B. eine Reiseplanung. Dann sind noch drei Punkte wichtig. Das ist einmal die Benutzung entweder der Gegenwartsform oder der Vergangenheitsform. Und zum anderen ist es wichtig, dass Sie sich viele Optionen offen lassen, wie Dinge in Ihr Leben treten. Der dritte Punkt ist, dass sich alles ethisch, richtig und gut ergibt. Fristen und Zeiträume lassen sich natürlich auch sinnvoll nutzen.

Wie sieht das nun konkret aus? Hier finden Sie ein paar Beispiele:

Wenn Sie Single sind: „Ich bin glücklich verheiratet. Mein Partner und ich harmonieren sehr gut miteinander. Wir verstehen uns gut und haben viel Spaß zusammen. Wir teilen auch die gleichen Interessen. Er sieht so aus, wie ich ihn mir immer erträumt habe, groß, schlank, eine tolle Ausstrahlung……Wir haben uns ganz intuitiv gefunden, sind sofort ins Gespräch gekommen und alles hat sich ganz leicht und natürlich ergeben. Wir wussten beide sofort, dass wir füreinander bestimmt sind……….“

Wenn Sie immer mal nach Indien wollten (eine Herausforderung): „Mein großer Traum, eine Reise durch Indien zu machen, ist in Erfüllung gegangen. Ich habe genügend Geld gespart und auch so ist noch Geld dazugekommen, so dass ich mir die Reise leisten konnte, – eine herrliche Reise, so wie ich sie mir erträumt habe. Wir haben alles gesehen, was wir uns vorgenommen haben, den Tempel von…………..Die ganze Reise verlief glücklich, reibungslos und erfolgreich. Wir haben….. getroffen. Es war einfach toll. Meine ganze Indienreise ist so geworden, wie ich sie mir immer gewünscht habe. Dafür bin ich tief dankbar!……..“

Wenn Sie einen speziellen Job haben wollen: „Ich erarbeite mir genau die Qualifikationen für den Job…., die ich brauche. Ich bin voller Motivation und ich weiß, dass ich es schaffe. Ganz intuitiv und leicht lerne ich die richtigen Leute kennen. Alles ergibt sich ganz intuitiv, glücklich und erfolgreich für mich……..Bei meinem Vorstellungsgespräch begeistere ich die Chefs, so dass sie mich mit Freude einstellen……“

Ihre Lebenssituation: „Ja, wir leben in einem schönen Haus am Stadtrand, wo die Kinder im Grünen spielen können. Alles hat sich für uns optimal entwickelt. Wir leben ein rundum erfülltes Leben und sind dankbar für all das Gute, was uns widerfährt, für Gesundheit, Liebe und Harmonie, für ein gutes Einkommen, für den Wohlstand, den wir genießen dürfen…….“

Das waren jetzt sehr unterschiedliche und unterschiedlich formulierte Beispiele. Wichtig ist, dass Sie Tatsachen schaffen durch die Formulierung der Sätze. Manchmal geht das nur eingeschränkt wie bei dem Vorstellungsgespräch. Da können Sie sich nur auf optimale Umstände konzentrieren und so die Wahrscheinlichkeit steigern, dass Sie tatsächlich den Job bekommen. Bei einer Reise nach Indien sieht dies anders aus. Sie ist generell möglich und es können sich unerwartete Geldquellen ergeben, so dass Sie leichter die Reise finanzieren können. Vielleicht findet sich auch ein besonders gutes Angebot.

Was ist nun das Geheimnis, der springende Punkt, wenn man ein Drehbuch für sein Leben schreibt? Tatsächlich macht man ja einen Plan, man trifft ganz klare Aussagen zu wesentlichen Punkten im Leben. Man beantwortet die Fragen des Lebens schon vorab und zwar positiv, bevor sie eigentlich gestellt werden. Man entzieht sich dem Zufall. Man macht sich selbst bewusst, was wirklich wichtig ist, was man sich wünscht und was man braucht. Wenn man weiß, dass man nach Indien will, wird man nicht in Alaska landen. Verstehen Sie? Sie sind Ihres Glückes eigener Schmied. Sie haben Ihr Leben in der Hand. Gestalten Sie es aktiv, so wie Sie es haben wollen. Seien Sie kein Opfer widriger Lebensumstände. Machen Sie da Beste aus Ihrem Leben. Jetzt!

Als Regisseur können Sie Ihr Drehbuch immer wieder kontrollieren, gegebenenfalls ändern oder ergänzen. Sie können Ihr Leben auch auf Zielerfüllung kontrollieren. Wenn Sie merken, dass Sie eines Ihrer Ziele offensichtlich nicht erreichen werden, dann können Sie frühzeitig Veränderungen in Ihr Leben bringen und so sich selbst wieder auf den richtigen Kurs setzen.

Durch solche Techniken der Meditation, der Bewusstmachung von Zielen, der Konkretisierung von Ideen verändern Sie Ihre Wahrnehmung und auch Ihre Ausstrahlung und zwar auf die Erfüllung Ihrer Wünsche hin. Wenn Sie wissen, wie Ihr Wunschpartner aussieht, welche Interessen er hat, dann werden Sie unterbewusst und automatisch nach so einem Menschen Ausschau halten und Sie sind dann auch offen für einen Kontakt mit ihm. So haben Sie die besten Voraussetzungen geschaffen, um ihn zu treffen und mit ihm zusammenzukommen. Sie werden sich schon intuitiv dort aufhalten, wo er gemäß seiner Persönlichkeit und seinen Interessen verkehrt.

Die unterbewusste Kommunikation bezüglich Ausstrahlung und Wahrnehmung ist äußerst wichtig im Leben. Es gibt viele Menschen, die etwas wollen, aber aufgrund einer unpassenden, negativen Ausstrahlung nicht zum Ziel kommen.

Mehr zum Thema Unterbewusstsein, Kommunikation, Ausstrahlung, Blockaden, Partnerfindung und Wunschmanifestation erfahren Sie bei mir im Hypno-Coaching und in meinen Workshops.

Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben! Weil Sie es sich wert sind.

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PS: Es ist natürlich wichtig, dass Sie öfter Ihr Drehbuch, Ihre Affirmationen und Wünsche zur Hand nehmen, lesen und mit vielen guten Gefühlen bereichern. Dann manifestieren sie sich auch gut. Meditieren Sie öfter über die Dinge, die wichtig sind in Ihrem Leben. Bleiben Sie wach auf Ihrem Regiestuhl. Werden Sie aktiv, wenn etwas nicht so läuft wie geplant. Seien Sie auch flexibel. Machen Sie immer das Beste aus allen Situationen. Und denken Sie daran – das Leben ist zum Wachsen da und es besteht aus guten und nicht so guten Erfahrungen. Alles hat seinen Sinn. Aus schlechten Erfahrungen lernen wir und an guten erfreuen wir uns.

 

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