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Rentenkürzung und Altersarmut, was bleibt am Ende?

Gehören Sie auch zu den Menschen, die nicht wissen, wie sie im Alter überleben sollen? Und das, obwohl sie ihr ganzes Leben lang gearbeitet haben. Oder sind Sie noch relativ jung, stehen mitten im Leben, bezahlen in die Rentenkasse und wissen, dass am Ende nichts für Sie da sein wird?

Noch vor ein paar Jahren hat Norbert Blüm freudestrahlend verkündet „Die Renten sind sicher!“ und alle haben sich gefreut, – bis auf die wenigen, die damals schon wussten, dass das Rentensystem so nicht mehr lange funktioniert und zwangsläufig kollabieren muss.

Auch die Menschen, die gutgläubig ihr hart verdientes Geld in Lebensversicherungen angelegt haben, wurden bitter enttäuscht und hätten es besser gleich selbst wegschmeißen können.

Was bleibt? Die wunderbare Lösung unserer Politiker, die Renten zu besteuern und das Eintrittsalter möglichst so hoch zu setzen, dass die meisten Menschen schon vorab sterben oder noch eine Rentenkürzung bekommen, weil sie über 60 keinen Job mehr finden, erst Arbeitslosengeld kriegen und dann bei Hartz IV landen.

Aus Sicht der Politiker sind Rentner ja nur noch eine Belastung für das System, weil sie nicht mehr produktiv Steuern erwirtschaften, sondern nur noch Geld ziehen, was Politiker sicher gerne anders verwenden würden. Entsprechend dieser Grundhaltung wurden die Rentenkassen ja bekanntlich auch für andere Zwecke permanent geplündert. Und u. a. deshalb sind sie ja auch leer.

Ich denke, dass es äußerst bitter ist, wenn man viele Jahrzehnte gearbeitet, auch seine Gesundheit und Zeit geopfert hat und dann erwartet einen die Armut. Man kann sich kaum noch etwas leisten, muss vielleicht in eine kleinere Wohnung, muss überlegen wie man sich möglichst günstig ernährt und versorgt und man kann nur hoffen einigermaßen fit zu bleiben, so dass man nicht auf fremde, kostspielige Hilfe angewiesen ist, die man eh nicht bezahlen kann. Da erscheint oft der frühe Tod als wünschenswerte Alternative zu einem demütigenden, qualvollen, langen Leben, was man sich weder leisten kann, noch von dem man etwas hat. Das ist mehr als traurig und auf Deutsch gesagt, eine echte Sauerei. Und doch ist es Realität und die meisten Menschen sind davon betroffen.

Wenn ich an die jüngeren Generationen denke, dann haben sie keine realen Aussichten mehr auf irgendeine Form von Rente. Da heißt es dann arbeiten bis zum Tod oder im besten Fall mühsam erspartes Geld klug zu investieren, so dass man auch später noch regelmäßige Einnahmen generiert. Aber auch das ist schwierig, da bekanntlich eine Finanzkrise die nächste jagt und wir noch nicht am Ende dieser Katastrophen angekommen sind.

Da kann man sich zu Recht fragen, was man überhaupt noch tun kann, um besser im Alter zu überleben.

Eine gute Möglichkeit besteht darin, sich zu Selbstversorger Gemeinschaften zusammenzuschließen, wo man sich gemeinsam umeinander kümmert, Wohngemeinschaften bildet, aber auch zusammen eigenes Gemüse, Obst, etc. anbaut und erntet. Es gibt schon solche Projekte und es werden sicher noch mehr in den nächsten Jahren. Für die Umsetzung bietet sich insbesondere auch das Ausland an, da es z. B. im Süden allgemein bessere Lebensbedingungen gibt und die Gesundheit leichter erhalten werden kann.

Das Auswandern in andere, günstigere Länder bietet allgemein schon bessere Chancen mit einer bescheidenen Rente auszukommen und das Leben noch genießen zu können. Wer Englisch spricht, kann beispielsweise nach Thailand gehen und findet dort auch Menschen mit einer positiven, buddhistischen Haltung, die sich im Pflegefall um einen kümmern.

Wer in Deutschland bleiben will oder muss, kann sich auch hier zu Wohn- und Lebensgemeinschaften zusammenfinden, was erheblich die Lebensqualität fördert und alltägliche Herausforderungen erleichtert. Hier sollte man sich frühzeitig Gedanken machen, damit hinterher auch alles funktioniert.

Ansonsten bleibt einem nur übrig kleineren oder größeren Jobs nachzugehen, um seine Finanzen aufzubessern. War man Experte oder Spezialist in seinem früheren Beruf, so kann man jetzt hier noch beratend tätig werden oder vielleicht in Teilzeit aushelfen. Dann gibt es noch die „rüstigen Rentner“ Jobs, die oft mit körperlichen Tätigkeiten verbunden sind, welche durchaus schon schwerfallen können. Viele leiden eh schon unter gesundheitlichen Problemen und sind dann nicht mehr in der Lage, großartig körperliche Arbeiten zu verrichten.

Wenn man sich noch fit fühlt und einigermaßen mit Computer und Internet umgehen kann, dann bestehen auch durchaus noch smartere Wege seine Rente aufzubessern. Hier kann man im besten Fall die Chancen aktueller Technik nutzen und in den Online-Handel oder in den modernen Vertrieb einsteigen. So lässt sich mit relativ geringem Aufwand ein Geschäft aufbauen. Z. B. braucht man eine Handelsplattform wie Ebay oder Amazon, vielleicht eine Webseite, natürlich Produkte oder Dienstleistungen und einen Gewerbeschein. Für alles gibt es heutzutage Vorlagen, die man leicht individualisieren kann, beispielsweise für Webseiten, etc. Und dann gibt es auch schon bestehende Vertriebssysteme, wo man alles vorfindet, was man braucht, um direkt einzusteigen.

Letztendlich muss man sich darüber informieren, was es alles gibt, wie es funktioniert und natürlich, ob es für einen individuell passt. Da hilft das Internet, Plattformen für den Online-Handel, schlaue Bücher und spezialisierte Webseiten wie z. B. für Franchise Angebote.

Und natürlich ist es immer wichtig, das, was man tut auch professionell zu tun, es als Geschäft zu betrachten, wo man Zeit, Geld und Arbeit investiert, um schließlich Kunden oder Klienten einen Nutzen zu verschaffen, der dann wiederum ein Einkommen generiert.

Finden Sie hier die richtige Kombination aus Ihren individuellen Stärken und Interessen, sowie die passenden Produkte und Vertriebswege. Wenn alles in sich stimmig ist, dann sind Sie auch erfolgreich und können das Beste aus Ihrer Rentenzeit machen.

Und was für die ältere Generation gilt, das gilt auch für alle, die vielleicht berufstätig sind, aber nicht genug verdienen. Heutzutage sind die meisten gezwungen, Wege zu finden, wie das Einkommen verbessert werden kann. Und je smarter diese Wege sind, desto mehr hat man vom Leben.

So gesehen müssen wir uns alle Gedanken machen – für jetzt und auch für später.

Ich selbst werde vom Staat keine Rente bekommen und auf Sozialhilfe oder ähnliches im Alter habe ich auch wenig Lust. Glücklicherweise habe ich für mich einen Weg gefunden, um nicht nur jetzt schon ein zusätzliches Einkommen zu generieren, sondern auch so eine eigene Rente aufzubauen. Und das alles mit den besten Mitteln, die uns heute zur Verfügung stehen.

Sie können das auch!

Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben und gehen Sie den smarten Weg!

Ich berate Sie gerne!

Herzlichst Ihr,

Falco Wisskirchen

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Verein zur Förderung positiver Werte in der Gesellschaft

In den letzten hundert Jahren hat die Menschheit große Veränderungen erlebt. Der technische Fortschritt hat zu großen Umwälzungen in allen Aspekten des Lebens geführt. Früher war z. B. alles Bio, Öko, frisch und handgemacht. Heute ist alles industriell gefertigt, kommt von weit her und Bio/Öko sind die Ausnahme.

Früher war die Religion wegweisend für die Gestaltung des Lebens und kulturelle Ereignisse haben die Gesellschaft geformt. Traditionen haben Identität und Sicherheit geboten. Alles war in gewisser Weise einfach und klar.

Mit dem technischen Fortschritt ging viel verloren, wurde vieles unbedeutend oder in sein Gegenteil verkehrt. Wer braucht Gott, wenn er die scheinbar alles erklärende Wissenschaft hat? Wer braucht Religion oder Moral, wenn die Technik einem alle Freiheiten schenkt? Wer braucht Tradition oder Kultur, wenn sie scheinbar doch nur einschränkt?

So ist der Mensch heutzutage scheinbar frei geworden, frei von allem. Leider fehlt ihm die Unterscheidungskraft, die Weisheit und so hat er sich auch von allem, was gut war, losgesagt.

Die Verlockungen der heutigen Zeit sind übergroß. Alle Bedürfnisse, alle Wünsche lassen sich befriedigen. Das menschliche Ego ist entfesselt, ist frei sich zu holen, was es begehrt. Echte Grenzen gibt es nicht mehr. Geld macht alles möglich. Der Stärkere gewinnt. Der Sozialdarwinismus blüht. Verlierer gehören dazu. Und Gewinner sind nur wenige.

Entsprechend haben wir auch mit einer Unzahl von gesellschaftlichen und ökonomischen Problemen zu kämpfen. Wenn an erster Stelle immer das „Ich“ steht, dann bedeutet dies den Kampf gegeneinander. Wenn aber das „Wir“ an erster Stelle steht, dann bedeutet das die Arbeit füreinander.

In vielerlei Hinsicht haben wir mittlerweile den Tiefpunkt menschlicher Entwicklung erreicht und so wird es Zeit für eine Kehrtwende hin zu einem verantwortungsvollen Miteinander auf Basis positiver Werte und menschlicher Tugenden, die die Gesetze der Natur respektieren, anstatt sie ständig zu vergewaltigen. Begriffe wie Weisheit, Nächstenliebe, Verständnis, Respekt, etc., die mittlerweile fast schon aus unserem Wortschatz verschwunden sind, müssen wieder kultiviert werden, müssen wieder Einzug halten in das Leben, in die Gesellschaft, in die Arbeitswelt. Positive Werte müssen wieder Orientierung schenken können. Sie wollen wieder gelebt und erfahren werden. Positive Werte schenken uns all das, was wir zum Leben brauchen, – Glück, Harmonie, Zufriedenheit, Vitalität, Gesundheit, Anerkennung, Wertschätzung, etc. Sie erlauben uns einen positiven Umgang miteinander. Sie sind die Basis von Kultur und wahrer Zivilisation, von wahrer Menschlichkeit.

Es liegt an uns positive Werte wieder zu kultivieren, – für ein besseres Miteinander statt ein leidvolles Gegeneinander. Wir müssen nicht ständig für und gegen alles kämpfen, wie die Ideologen uns vorbeten. Ganz im Gegenteil können wir zusammen mehr schaffen, was jedem Einzelnen dann auch zu Gute kommt.

Der Einzelne arbeitet für die Gemeinschaft und die Gemeinschaft arbeitet für den Einzelnen. Dieses Prinzip war zu allen Zeiten in allen Kulturen und Religionen bekannt und es wurde in vielen unterschiedlichen Geschichten dem Volk gelehrt. Der Egoist wird immer auf der Strecke bleiben und nur in der Gemeinschaft, im Miteinander kann der Einzelne langfristig sein Glück und seine Zufriedenheit finden.

Der „Verein zur Förderung positiver Werte in der Gesellschaft“ ist die deutsche Abteilung der „INTERNATIONAL ASSOCIATION FOR THE SUPPORT OF POSITIVE VALUES“. Die Zielsetzung ist einfach und liegt, wie der Name schon sagt, in der Förderung und Kultivierung positiver Werte im Leben allgemein, sowie in der Gesellschaft und in der Wirtschaft im Besonderen. Positive Werte können aber nur der eigenen, positiven, geistig-seelischen Haltung entspringen. So beginnt die Kultivierung positiver Werte in der eigenen Persönlichkeit in Form von positiven Charaktereigenschaften, auch Tugenden genannt und der Orientierung an Idealen.

Schrittweise können Werte, Tugenden und Ideale wieder ins Bewusstsein geholt werden, indem man sich über ihren Sinn Gedanken macht, sich mit ihren Erscheinungsformen beschäftigt und die Auswirkungen auf sich selbst, die Mitmenschen und die Gesellschaft ergründet. So können dann in weiteren Schritten positive Gedanken und Gefühle in neuen Verhaltensweisen verknüpft und erlebt werden. Wie fühlt es sich z. B. an Mitgefühl oder Respekt gegenüber Mitmenschen zu zeigen? Wie sieht es mit Wertschätzung aus? Was bedeutet Mäßigung im Alltag? Wie verhält man sich weise, etc.?

Die Kultivierung positiver Charaktereigenschaften und Werte schließt aber auch die notwendige Auseinandersetzung mit der negativen Seite mit ein. Warum reagiert ein Mensch egoistisch, rücksichtslos oder demütigend? Was sind die Ursachen? Was sind die Folgen für die Betroffenen? Und was sind die Folgen für die Gesellschaft?

Eine schrittweise Veränderung der eigenen Verhaltensweisen und damit des Charakters, gekoppelt mit der Orientierung an höheren Werten und Idealen, führt allgemein zu mehr Lebensqualität, mehr seelischer Ausgeglichenheit, mehr Lebensfreude und damit auch zu besseren, gesünderen Lebensumständen. Je mehr Menschen sich vor Ort aber auch überregional zusammenfinden, desto mehr kann jeder einzelne im besten Sinne profitieren. Positiv eingestellte Menschen finden in Gleichgesinnten Freunde, Partner und auch Kooperationspartner und das nicht nur national, sondern international, was zu einem interessanten, lebendigen, interkulturellen Austausch führt. Das ist dann eine positive Form von Globalisierung, wo jeder nur gewinnen kann.

Je mehr Menschen sich positiv neuorientieren, desto mehr positiver Einfluss auf Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und Religion kann automatisch entstehen und aktiv gefördert werden. So fangen positive Veränderungen im Kleinen an und wachsen dann zu großen heran. Für mehr Lebensqualität für uns alle.

 

Satzung des Vereins (Übersetzung aus dem Englischen):

1 . Die aktuelle Situation

Viele Veränderungen haben in den letzten hundert Jahren im Leben, in Gesellschaft, Tradition, Religion, Wirtschaft und der persönlichen Einstellung zu Mensch und Natur statt gefunden. Diese Veränderungen haben technischen Fortschritt bedeutet, aber kamen auch mit großen Problemen in allen Bereichen des Lebens einher. Ursprüngliche, hohe Werte, die früher das Leben bestimmt haben, sind größtenteils in diesem Prozess, der viel Leid verursacht hat, verloren gegangen. Die Menschen haben ihre positive Orientierung im Leben verloren, – Werte, Tugenden und positiven Prinzipien für eine vitale, gesunde und glückliche Lebensführung. Sie wurden weitestgehend durch unmäßiges Gewinnstreben, materiellen Konsum und ungezügelten Egoismus ersetzt.

 

2 . Ziele

Der Verein hat das Ziel, positive Werte und Tugenden in das Leben zu integrieren und sich an den natürlichen Gesetzmäßigkeiten der Schöpfung und des menschlichen Lebens (die bereits in den positiven Werten reflektiert werden) zu orientieren.

Je mehr diese Ausrichtung auf höhere Werte umgesetzt wird, desto mehr Frieden, Glück, Gesundheit, Harmonie, etc. können sich im Leben zum Wohle aller entfalten.

In einem ersten Schritt kann jeder positive Werte in seiner eigenen Persönlichkeit, im Verhalten und eigenen Leben integrieren.

In einem zweiten Schritt können positive Werte zusammen realisiert werden, mit anderen gemeinsam, in den Familien, Gemeinschaften, – überall, wo sich Menschen treffen und zusammenarbeiten oder zusammenleben.

In einem dritten Schritt können Gleichgesinnte positiven Einfluss auf alle Aspekte der Gesellschaft nehmen, wie der Wirtschaft, der Tradition, Kultur, Religion, usw. Positive Veränderungen zum Wohle aller können realisiert werden.

 

3 . Weitere Ziele

Da es eine internationale Bewegung ist, können sich in jedem Land und jeder Stadt Gleichgesinnte zusammenfinden, – für gemeinsame Aktivitäten, für den Austausch von Erfahrungen und der Zusammenarbeit an Projekten. So findet das Zusammentreffen auf lokaler Ebene, nationaler Ebene und auf internationaler Ebene statt. Dank des World Wide Web können wir uns alle verbinden und gemeinsam positive Werte kultivieren. Auf diese Weise findet ein wertvoller Austausch von Wissen, Kultur und allem Guten statt, so dass weltweit Freundschaften entstehen und die Idee der Menschheit als eine große Familie Schritt für Schritt sich entfalten kann.

Liebe und Verständnis sind das, was wir brauchen, um Brücken zwischen den verschiedenen Völkern zu bauen, um uns weltweit auf die wirklichen Werte im Leben zu konzentrieren. Nur gemeinsam können wir positive Veränderungen realisieren. Und es gibt so viel, was wir voneinander lernen können.

 

4 . Voraussetzungen für die Mitgliedschaft

Es gibt keine wirklichen Voraussetzungen für eine Mitgliedschaft. Jeder ist herzlich Willkommen, wenn es sein Wunsch ist, sich aktiv an positiven, hohen Werte zu orientieren und sie in sein Leben zu integrieren, – zu seinem Nutzen und zum Nutzen seiner Mitmenschen und der Schöpfung.

Perfektion in der Umsetzung der positiven Werte kann nicht erwartet werden, aber eine ehrliche Orientierung und die persönliche Anstrengung , um sie in die eigene Persönlichkeit und das Verhalten so gut wie möglich zu integrieren. Dies ist sicherlich ein mehr oder weniger langer Prozess.

Erwartet wird auch die Bereitschaft zum Treffen von Gleichgesinnten, für den Austausch von Erfahrungen, für Freundschaft, für die freie Teilnahme an Aktivitäten und Veranstaltungen, sowie für internationalen Austausch, etc.

Ein kleiner Mitgliedsbeitrag (je nach persönlicher Lebenslage) wird benötigt, um die Organisation, die Treffen und Aktivitäten zu finanzieren. Mitglieder mit geringem Einkommen erhalten die Mitgliedschaft kostenlos.

Die Mitgliedschaft endet gemäß der freien Entscheidung eines Mitglieds oder wenn ein Mitglied nicht positiven Werten folgt oder wenn es den Verein durch negatives Verhalten schädigt.

 

5 . Organisation

Regionale Gemeinschaften können von jedem nach den Vorstellungen des Vereins aufgebaut werden. Diese Gemeinschaften müssen sich bei der internationalen Dachorganisation registrieren, so dass sie Zugang zu der Internet-Community bekommen. Eine zweite Möglichkeit ist die direkte Anmeldung bei der Internet-Community, in der sich später Mitglieder von einem Ort sammeln können, um lokale Treffen zu organisieren.

Die Organisation ist auf drei Ebenen strukturiert, – regional, national und international. Auf allen Ebenen werden verantwortliche Organisatoren benötigt. Die Verantwortlichen können von den Mitgliedern demokratisch gewählt werden. Die gesamte Organisationsstruktur ist transparent und für jedes Mitglied zugänglich.

Ray del Sole ist der Gründer des Vereins auf internationaler Ebene. Er ist verantwortlich für das internationale Management und die inhaltliche Gestaltung. Falco Wisskirchen ist der verantwortliche Organisator für den deutschsprachigen Raum.

Aktivitäten, Veranstaltungen und Treffen werden in einer transparenten Art und Weise diskutiert, so dass Lösungen und Entscheidungen verfolgt und von allen Mitgliedern nachvollzogen werden können. Alle Aktivitäten hängen von den freien Entscheidungen der Mitglieder ab. Generell müssen sich alle Aktivitäten an positiven Werten und Idealen orientieren.

Bis eigenen Websites erstellt werden, werden alle Interessenten gebeten sich in den entsprechenden Facebook-Gruppen zu sammeln. Bitte kontaktieren Sie Falco Wisskirchen auf Facebook für den deutschsprachigen Raum oder Ray del Sole für die internationale Ebene.

 

6 . Aktivitäten

Regelmäßige Treffen sind nützlich, um Werte, Tugenden, die Gesetze der Natur und Probleme und Lösungen für die Umsetzung von Werten in das Leben zu diskutieren und über die eigenen Erfahrungen, Fortschritte, Fehler, Techniken usw. zu sprechen. Regionale Treffen dienen der Inspiration, helfen neue Freundschaften zu bilden, sind gut für die Zusammenarbeit, für alle positiven sozialen Interaktionen und natürlich lassen sich alle Themen der Organisation und der Planung der weiteren Aktivitäten wie Veranstaltungen, etc. besprechen.

Alle Aktivitäten richten sich nach den eigenen Bedürfnissen und Wünschen der Gemeinschaften vor Ort oder folgen  höheren Zwecken wie nationalen oder internationalen Tagungen und Veranstaltungen.

 

Weitere Informationen und Gleichgesinnte finden Sie vorerst in den entsprechenden Facebook-Gruppen.

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihr Falco Wisskirchen

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Warum ein „Tschakka“ nicht wirklich hilft

Können Sie sich noch an den holländischen Motivationstrainer erinnern und an seinen Schlachtruf „Tschakka, Du schaffst es!“?

Es gab damals eine richtige Welle von Motivationstrainern und Seminaren. Ingolf Lück hat daraus eine hervorragende Comedyshow gemacht, wo er gezeigt hat, dass mit einem „Tschakka“ alles möglich ist.

Es geht heute in diesem Blog um das Thema Motivation und seine Mythen. Vor vielleicht 20 oder 30 Jahren hat das Thema niemanden wirklich interessiert. Die Leute haben ihre Arbeit gemacht und fertig. Gute Leute haben mehr Geld und mehr Status bekommen. Schlechte wurden rausgeschmissen (heute „freigesetzt“).

Wahrscheinlich haben dann irgendwann Psychologen im Auftrag von Arbeitgebern Untersuchungen gestartet, wie und womit man seine Arbeitnehmer zu noch mehr Leistung bringen könnte. Da wurde dann fleißig wissenschaftlich untersucht und festgestellt, dass man durch mehr Geld, besseren Firmenwagen, bessere Arbeitsbedingungen und sogar durch kostenlose Anerkennung und Wertschätzung Angestellte „motiveren“ kann.

Ja und irgendwann kamen schlaue Menschen auf die Idee Techniken aus der Psychotherapie mit entsprechendem psychologischen Know-How zur gezielten „psychischen Motivation“ einzusetzen. Das waren die ersten Motivationstrainer.

Die Arbeitgeber haben damals Unsummen für Motivationskurse ausgegeben und irgendwann mußten sie feststellen, dass es nichts gebracht hat. Deswegen gibt es heute auch keine Motivationstrainer mehr.

Überlegen Sie einmal wie pervers überhaupt die Idee ist, seine Mitarbeiter zu noch mehr Leistung motivieren zu wollen. Früher hatte man dafür die sogenannten Sklaventreiber, die für Motivation mit einer Peitsche gesorgt haben. Denken Sie einmal darüber nach.

Da sind Menschen, – Arbeitnehmer, die tagaus, tagein ihren Job machen und die sollen gefälligst noch mehr Leistung bringen, weil ihr Chef noch mehr seine Gewinne maximieren will. Überlegen Sie einmal, was das für ein Menschenbild ist.

Das reicht ja noch nicht, sondern der Motivationstrainer ist ja dafür da, dort Leistungsreserven herauszuholen, wo eigentlich nichts mehr da ist. Das ist so als würde man einen Marathonläufer nach seinem Wettkampf noch zu einem 100 Meter Sprint „motivieren“ wollen. Es ist schlichtweg pervers und unnatürlich. Anstatt für Erholungspausen zu sorgen, soll noch Energie für noch mehr Leistung herbeigezaubert werden. Letztendlich funktioniert so etwas natürlich nicht oder nur sehr kurzfristig.

Entsprechend „lustig“ waren auch die Seminare. Die Teilnehmer haben eine echte Gehirnwäsche erhalten, wo sie dann für ein paar Stunden tatsächlich geglaubt haben, sie könnten Bäume ausreißen und Superleistungen auf der Arbeit erbringen. Abends war es dann schon wieder vorbei mit der Euphorie.

Auch heute noch wird verzweifelt versucht Menschen einzutrichten, dass sie sich nur genügend motivieren müßten, um dann alles zu schaffen, um Unmögliches möglich zu machen. Und weil Schmerz, Leid auch immer eine Gegenreaktion hervorruft – Euphorie, leiden viele Menschen gerne, machen Überstunden, Nachtschichten, nur um dann total kaputt ein paar Glückshormone im Körper zirkulieren zu fühlen. Das gilt für jede Form von Überanstrengung und Schmerz – auch für Marathonläufe und andere Exzesse. Die Glückshormone gleichen Schmerz und Überanstrengung aus und das macht süchtig.

Sinnvoll ist viel eher, seine Leistungsziele zu überdenken und an die Realität anzupassen. Wir sind keine Maschinen und auch keine Wegwerfartikel. Wir sind tatsächlich Menschen.

Eine realistische Zielsetzung mit genügend Ressourcen an Zeit, Arbeitskraft und Finanzen hilft nicht nur echten Erfolg herbeizuführen, sondern sie schenkt auch Work-Life-Balance. Das gilt nicht nur für Ziele im Job, sondern auch für Ziele im Leben und in der Ausbildung. Ziele sollten immer realistisch sein. Mit allem anderen tun Sie sich keinen Gefallen. Und denken Sie auch daran Reserven, Puffer einzuplanen. Das gibt die nötige Sicherheit und die beste Garantie für vollen Erfolg.

Leider gibt es gerade in Firmen sehr viele Chaoten, die von „realistisch“ noch nie etwas gehört haben und so den Mitarbeitern das Leben schwer machen. Gesetzte Ziele werden so oft nicht erreicht und das gibt dann neuen Stress und weitere Probleme.

Irgendwann hat nun ein Psychologe erkannt, dass man andere Menschen nicht wirklich oder nur sehr eingeschränkt zu etwas motivieren kann. Nur der Esel folgt der Möhre. Menschen sind doch komplizierter gestrickt. D. h. im Prinzip kan sich ein Mensch nur selber motivieren. Anders gesagt, entweder ist man motiviert oder nicht. Und die Motivation hängt ganz einfach mit den eigenen Zielsetzungen zusammen. Wenn ich ein Ziel habe, was mir wichtig ist, dann bin ich auch bereit – motiviert – dafür zu arbeiten, Opfer zu bringen, Geld und Zeit zu investieren. Motivation ist also mit Sinn verbunden. Eine Sache muss sinnvoll sein, sonst fehlt jede echte Motivation.

Welchen Sinn sehen Sie in Ihrem Leben? Für welche Ziele sind Sie bereit zu arbeiten und eventuell Opfer zu bringen? Was ist Ihr Motiv? Ihre Motivation?

Wenn Sie das genau wissen, dann wissen Sie auch wofür Sie arbeiten!

Und nur dann können Sie das Beste aus Ihrem Leben machen!

Ich wünsche Ihnen ein sinn-erfülltes Leben!

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Die Burnout Mütter

Vielleicht haben Sie es schon in den Zeitungen gelesen – jetzt kommen die Burnout Mütter. Angefangen haben die Burnout Manager. Dann kamen die Burnout Arbeitnehmer. Danach die Burnout Studenten. Dann die Burnout Schüler. Und jetzt haben wir noch die Burnout Mütter frisch dazu bekommen. Burnout ist der Megatrend unserer Zeit. Wissen Sie wer da noch fehlt? Richtig! Unsere Best Ager, früher Rentner oder Senioren genannt. Die Burnout Best Ager wird es auch bald geben, wenn sie vor lauter überlebensnotwendigen Nebenjobs gar nicht mehr wissen, was sie mit ihrer Rentenzeit noch machen sollen. Es grenzt ja schon an ein Wunder, dass es überhaupt noch Rente gibt, wo unsere Politiker meinen, dass wir alle selbst im höchsten Alter noch Vollzeit arbeiten können.

Ja, wo sind wir eigentlich? In der Welt der Wunder oder in der Twilight Zone, – der Welt des Unerklärlichen? Oder ist das der sogenannte Preis des Fortschritts in der geheiligten Leistungsgesellschaft? Oder einfach der Preis für die unglaubliche Ignoranz menschlicher Bedürfnisse? Auf jeden Fall bezahlen wir alle einen hohen Preis für kranke ideologische Ideen unserer Eliten und dem Ideal des Mammon.

Vielleicht gewöhnen wir uns ja auch mit der Zeit daran, dass der eine oder andere vor lauter Erschöpfung und Depressionen aus dem Fenster springt. In Japan ist Karoshi ja schon lange eine Tradition, – der Tod durch Überarbeitung. Vielleicht legalisiert der Staat ja auch irgendwann die Einnahme von leistungssteigernden Drogen und Mitteln gegen Stress und Depressionen. Vielleicht wirft sich demnächst jeder morgens erstmal eine Handvoll als Frühstückersatz ein und spült sie mit Kaffee oder Red Bull oder etwas stärkerem runter. In den USA nehmen bereits viele Menschen, auch Schüler und Studenten, leistungssteigernde Pillen. Bei uns machen das auch schon viele Studenten.

Vielleicht sind wir heutzutage einfach nur überlastet. Wir überlasten uns selbst. Wir kommen mit unserem eigenen, sogenannten Fortschritt nicht mehr mit.

Das erinnert mich an den Gag mit der Erfindung der Waschmaschine. Die Leute dachten anfangs wirklich, dass die damalige Hausfrau durch die Waschmaschine Zeit sparen würde, – Zeit, die sie als Freizeit nutzen könnte. Tatsächlich wurde aber in der gewonnenen Zeit eine andere Arbeit erledigt. Und jetzt denken Sie mal an unsere heutige Zeit und an all die tollen Maschinen, die uns soviel Zeit ersparen und uns Arbeit abnehmen. Wir haben keine Zeit gewonnen. Im Gegenteil – wir erledigen so viele Aufgaben parallel, dass wir als Menschen damit kaum noch mithalten können. Das natürliche Zeitgefühl ist verloren gegangen. Die Zeit für Erholungspausen gibt es nicht mehr. Die Zeit inne zu halten und einfach nur zu sein ist weg. Wir haben keine Zeit mehr für gar nichts. Wir funktionieren nur noch, während das Leben an uns vorbeizieht. Und irgendwann gehören wir zu den Best Agern, kriegen keine Rente mehr, sind körperlich, geistig und seelisch im Eimer und haben noch nicht mal das Geld uns die Kugel zu geben.

Wofür?

Überlegen Sie einmal. Wofür?

Nur wir selbst können unsere Lebensbedingungen verändern. Wir selbst sind verantwortlich für uns, für unsere Kinder, für unsere Eltern.

Ein erster Schritt ist, einmal kurz inne zu halten, einen Schritt zurück zu machen und sich sein Leben aus der Sicht einer dritten Person anzuschauen und zu hinterfragen. Hab ich das alles so gewollt? Ist das alles so richtig? Ist es gut für mich und die Menschen, die mir wichtig sind? Wie lange halte ich dieses Leben noch durch? Wie lange verträgt mein Körper noch den Stress, die Kopfschmerzen, die Magenprobleme, die Pillen, die ich täglich schlucke? Wie lange soll das alles noch so weiter gehen?

Machen Sie eine Bestandsaufnahme von Ihrem Leben und entscheiden Sie sich dann zu machbaren Veränderungen für mehr Lebensqualität, mehr Lebensfreude, mehr Gesundheit! Es ist Ihr Leben und es ist Ihre Verantwortung! Sie können mehr verändern als Sie denken!

Burnout ist ein schlechter Megatrend. Machen Sie nicht mit! Wehren Sie sich gegen ideologische Propaganda! Folgen Sie Ihrer Intuition und Ihrem Bauchgefühl!

 

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