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Ich glaube nicht an Äpfel!

Glauben Sie, dass es Äpfel gibt? Ich nicht! Äpfel kann es gar nicht geben. Warum? Weil sie in meinem Weltbild nicht vorkommen. In meiner Ideologie existieren sie nicht. Auch in meiner Religion gibt es sie nicht. Kein heiliges Buch und kein Prophet hat sie je erwähnt. Und so kann es logischerweise auch keine Äpfel geben.

Nun mögen Sie als Kritiker sagen „Doch Äpfel gibt es! Ich esse jeden Tag einen.“ Aufgrund meines Weltbildes muss ich Ihnen da aber widersprechen. Sie müssen sich irren, weil es einfach Äpfel nicht geben kann. Das, was Sie für einen Apfel halten, ist wahrscheinlich eine Birne. Und selbst, wenn Sie mir tausend angebliche Äpfel vor die Nase legen, können es keine Äpfel sein. Und falls einmal etwas auftaucht, was wirklich ein Apfel sein könnte, werde ich es ignorieren, Sie verleumden oder aufs schärfste bekämpfen. Das Apfel-Existenz-Verbot ist allgemein gültig und jeder hat sich daran zu halten. Auch Sie als Ungläubiger. Verstehen Sie? Und wenn Sie Äpfel sehen, Äpfel schmecken, dann ist das ein psychopathologisches Symptom, was dringend behandelt werden muss. Sie stimmen mir doch zu oder?

Nun bevor Sie jetzt zum Telefon greifen, um mich in die Psychiatrie überstellen zu lassen, kann ich Sie beruhigen – alles ist in Ordnung.

Mit diesem aberwitzigen Beispiel möchte ich Sie heute auf einen sehr ungesunden, ideologischen Wahrnehmungsfilter aufmerksam machen, der nach dem Motto „Was nicht sein darf, kann nicht sein!“ funktioniert. Dieses Motto hat natürlich schon einen hohen psychopathologischen Wert. Man kann es auch als „böse“ bezeichnen.

Die meisten Menschen leben sehr unbewusst und nehmen das als Wahrheit an, was von Autoritäten egal welcher Art verkündet wird oder/ und was als Tradition von Generation zu Generation weitergegeben wird. Diese „Wahrheiten“ werden in der Regel nicht hinterfragt oder überprüft.

„Das war schon immer so! Das haben wir schon immer so gemacht! Das haben schon mein Vater und sein Vater und der Urgroßvater so gemacht! Das ist halt Tradition! Das machen alle so!“

„Warum fragst Du? Bist Du ein Ungläubiger, ein Frevler, ein Opportunist, eine Schande, ein Besessener, mit Dummheit geschlagen, etc.?“

„Du darfst keine Fragen stellen! Du musst Dich unterordnen! Du musst mit dem Strom schwimmen! Die Experten und Autoritäten wissen schon, was gut und richtig für uns ist!“

Denkverbote, die Bildung einer eigenen Meinung, die Ausblendung von Tatsachen, die Unterdrückung von Bedürfnissen und Wünschen, Selbstverantwortung, Freiheit, – das sind alles Dinge, die auch heute noch hart umkämpft werden und zwar weltweit und in allen Ländern.

In der Tat gibt es sehr viele Menschen, – Autoritäten, religiöse Führer, Experten, Wissenschaftler und Politiker, die gerne anderen Menschen vorschreiben, was sie zu denken haben, was sie fühlen sollen, was gut und was schlecht ist.

Diese Bevormundung, diese Vereinheitlichung und all die Verbote, Vorschriften, – sie fördern nicht wirklich die Entfaltung des menschlichen Potentials. Im Gegenteil, sie behindern und unterdrücken die menschliche Entwicklung. Und sie führen zu unzähligen Grausamkeiten, zu Irrwitz, Wahnsinn, Leid und Schmerz.

Es ist die verzerrte, eindimensionale Wahrnehmung der Welt, die Ideologie, der Glauben, die Tradition, die uns Brillen aufsetzen, wo Tatsachen verschwinden oder sich seltsam verändern, wo Böses gut wird und Gutes schlecht. Erst, wenn man sich von dieser Brille, dieser verzerrten Wahrnehmung befreien kann, kann man die Realität sehen, das was wirklich ist, frei von Vorstellungen, von Annahmen, von Vorurteilen, etc.

Das Problem mit dem ungesunden Wahrnehmungsfilter bietet eine Vielfalt an Themen, – von aberwitzig bis grausam.

Stellen Sie sich einmal vor, Sie sind Archäologe und finden heraus, dass Amerika nicht über die Beringstraße von „Indianern“ bevölkert wurde, sondern das es sehr viel frühere Zivilisationen gab, die ganz woanders herkamen. Die Beweise sind eindeutig. Sie erzählen es Ihren Kollegen. Schneller als Sie gucken können sind Sie Ihren Job los und Ihr Ruf ist im Eimer. Ihre Fundstelle wird als Mülldeponie benutzt. Warum? Weil Sie gegen das herrschende Weltbild, gegen die Ideologie verstoßen haben.

Oder stellen Sie sich vor, Sie sind homosexuell, nur dummerweise gibt es keine Homosexuellen, weil Sie in Ihrer Religion verboten sind. Das müssen Sie ja einsehen, weil Propheten und religiöse Führer sich bekanntlich nicht irren können. Was bleibt Ihnen anderes übrig als schnellstmöglich heterosexuell zu werden, bevor die Blitze vom Himmel donnern.

Bekannt ist auch das Märchen vom König ohne Kleider. Wenn der König als Autorität sagt, dass er durchsichtige Kleider trägt, die keiner sehen kann, dann ist das so. Alle Untertanen beglückwünschen den König zu seinen phantastischen Kleidern, die offensichtlich seiner Figur schmeicheln. Keiner erlaubt sich die Wahrheit zu sagen, weil alle Angst vor Strafe haben.

Oder stellen Sie sich vor, dass die Wirtschaft eines Landes am Boden ist. Alles wissen es, weil alle die Folgen spüren, – Arbeitslosigkeit, steigende Preise, Armut, etc. Die Stimmung ist auch am Boden. Nun erscheint der führende Politiker mit seinen Experten und verkündet eine wundervolle wirtschaftliche Lage mit steigenden Exporten und so weiter. Und auch die Medien berichten davon, dass alles immer besser wird und der Aufschwung sich immer mehr durchsetzt. Das ist dann die offizielle und offiziell gültige Meinung. Alle, die dagegen sprechen werden mundtot gemacht und verleumdet.

Wenn der Chef sagt „Wir wollen jetzt alle fröhlich sein und mit Elan an die Arbeit gehen!“ – dann ist das so.

Leider besteht das Problem ja nicht nur aus der verzerrten Wahrnehmung der Autoritäten mit ihren realitätsfernen, ideologischen Botschaften. Viel schlimmer ist die Obrigkeitsgläubigkeit der vielen Menschen.

„Wenn mein Chef, mein Priester, mein Guru, mein Kanzler, der Experte, der Doktor, der Wissenschaftler das sagt, dann ist das so.“

„Wofür soll ich mir noch eine eigene Meinung bilden?“

Ja, wofür, wenn man schon alles vorgekaut serviert bekommt.

Auch wenn Sie von Ihrem Glauben, von Ihrem Weltbild vollkommen überzeugt sind, – schauen Sie ab und an auch mal über Ihren Tellerrand und versuchen Sie andere Vorstellungen zu verstehen. Oft helfen Sie das eigene Weltbild zu vervollkommnen oder Sie merken, dass es doch mehr Ähnlichkeiten als Unterschiede gibt. Finden Sie für sich selbst Ihre eigene individuelle Wahrheit und gönnen Sie sich die Freiheit zu wachsen, sich zu verändern und zu entwickeln. Das ganze Leben ist ein einziger Wachstumsprozess.

Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben und gehen Sie Ihren ganz eigenen, persönlichen Weg, so wie es sich für Sie richtig und gut anfühlt. Folgen Sie Ihrer Intuition, Ihrem Bauchgefühl. Fragen Sie nach der Wirklichkeit und nicht nach Ideologien und Dogmen. Nur so verlassen Sie den goldenen Käfig und finden schließlich Freiheit und Selbstbestimmung, – und damit Glück und Zufriedenheit.

Und denken Sie daran – alle (Autoritäten) wollen stets nur das Beste – in der Regel Ihre Gefolgschaft, Ihr Geld, Ihre Arbeitskraft und Ihre Steuern.

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Das manipulierte Gewissen

Die Menschen lieben es an das Gewissen zu appellieren, um ihre Ziele zu erreichen. Das fängt schon bei kleinen Kindern an. „Wenn Du mir das Spielzeug kaufst, dann hab ich Dich ganz doll lieb (und Du weißt, dass Du eine gute Mami bist und Dein Gewissen ist beruhigt)!“ Kinder sind oft hochmanipulativ, aber wir lieben sie und lassen uns dann gerne manipulieren. Wer will schon nicht angestrahlt werden und das Gefühl haben ein guter Vater oder eine gute Mutter zu sein.

Kinder sind so schlau, dass sie auch Situationen voll ausnutzen, wo andere Personen dabei sind und man seinen guten Ruf verlieren könnte. Sie erpressen einen dann förmlich mit imageschädigendem Verhalten, wenn man ihre Forderungen nicht erfüllt. Ja, so sind Kinder, – Engelchen und Teufcheln in einer Person. So lange es sich um Süßigkeiten und Spielzeug handelt geht es noch. Schlimmer wird es dann, wenn es um teure Markenartikel geht und die lieben Kleinen plötzlich in der Pubertät angekommen sind.

In der Werbung wird auch gerne an unser Gewissen appelliert. „Nur wenn Sie die teure Creme XY kaufen, können Ihre Falten sich glätten!“ (Und wenn Sie es nicht tun, bestrafen Sie sich selbst und sehen alt und unattraktiv aus.) „Sie sind es sich doch wert (oder?)“ Na, da bezahlen wir doch lieber und beruhigen unser Gewissen. Wir könnten es uns ja nie verzeihen Falten im Gesicht zu haben, nur weil wir die Creme nicht bezahlen wollen.

Es gibt eigentlich endlos viele Beispiele, in denen die Werbung mit unserem guten Gewissen spielt, mit unseren Ängsten und Unsicherheiten, aber auch mit unseren Wertvorstellungen. Wir wollen das beste, gesündeste, umweltverträglichste, bestbewerteste, sparsamste, billigste, usw. Produkt für unsere geliebten Haustiere, unsere lieben Kinder, die geliebte Frau oder den geliebten Mann, für die Familie und natürlich für uns selbst, – natürlich weil wir es uns wert sind, weil „Du darfst!“, weil „Man gönnt sich ja sonst nichts!“…. Da fällt mir gerade mein Lieblingswerbeslogan ein „Für das Beste im Mann“. Ich frage mich schon seit Jahren, was sich die Werbetexter dabei gedacht haben. Stärkt man mit dem Rasierschaum oder dem Rasierer in der Werbung den Charakter? Oder kultiviert man damit seine Persönlichkeit? Vielleicht wird man dadurch intelligenter? Ich weiß es nicht. Vielleicht weil ich die Produkte noch nicht gekauft habe. Da sehen Sie, wohin es führen kann, wenn man nicht strikt der Werbung folgt. Ich hoffe, dass der Schaden jetzt nicht irreparabel ist und noch irgendwie das Beste in mir zu retten ist. Drücken Sie mir die Daumen!

Ja, was tun wir nicht alles, um unser Gewissen zu beruhigen, um ein gutes Gewissen zu haben. Wir benutzen sogar unseren Verstand, um nach einer spontanen Entscheidung nach Rechtfertigungen zu suchen und vor uns selbst die Entscheidung mit „logischen“ Argumenten zu verteidigen. Wir Menschen sind eben sehr intelligent. Stellen sie sich einmal vor, Sie stehen vor einem Schaufenster, sehen ein Paar Schuhe, eine tolle Jacke oder ähnliches und Ihr Unterbewusstsein schlägt sofort an. Alles in Ihnen lechzt danach diese tollen Sachen zu kaufen. Das Verlangen schreit laut auf und Sie stürmen das Geschäft. Ehe Sie sich versehen, stehen Sie schon an der Kasse und bezahlen Ihre kostbare Beute. Nach dieser Attacke, nach diesem erfolgreichen Beutefang, ebben die Gefühle etwas ab, eine tiefe Genugtuung stellt sich ein und Sie grinsen zufrieden von einem Ohr zum anderen. Dann schaltet sich plötzlich der Verstand wieder ein und Sie werfen einen Blick auf die Rechnung. „Puh, mußte das wieder sein. Schon wieder so viel Geld ausgegeben. Und wofür? Ich hab doch schon 40 Paar Schuhe bzw. 5 Jacken…..Dann wendet sich das Blatt und der Verstand sucht nach Argumenten für den Spontankauf. „Ja, die Schuhe waren so günstig.“ oder „Wir haben ja Sale, da kostet alles nur die Hälfte“ oder „Bevor ein anderer sie kriegt…“ oder „Sie passen so gut zu meiner Hose..“ oder „Ich hab mir schon ewig nichts mehr geleistet!“….Ja, das sind alles schwerwiegende Argumente und innerhalb kürzester Zeit haben wir unser eigenes Gewissen wieder beruhigt. Gott sei Dank!

Ganz besonders schlimm wird unser Gewissen zur Weihnachtszeit geradezu überanstrengt. Weil Weihnachten ist, sollen wir für alle und jeden spenden. Die Festtagsstimmung läßt uns uns wieder an die Tugenden der Nächstenliebe und des Gebens erinnern. Und wenn wir anderen etwas geben, dann fällt es uns psychologisch auch leichter uns selbst angemessen zu beschenken. Dem Gewissen geht es prächtig. Alles ist gut. (Das wird übrigens gerne gesagt, wenn der Untergang schon voll im Gange ist. „Alles ist gut“ hört sich einfach besser an als „Es gibt keine Hoffnung mehr. Es ist vorbei.“) So erleben wir dann eine Spendengala nach der nächsten im Fernsehen und kriegen unzählige Spendenaufrufe per Post zugeschickt. Im Fernsehen sieht man dann viele tolle Prominente, die dann Geld sammeln und Betroffenheit, – ein schlechtes Gewissen erzeugen, wenn sie das Elend und die Probleme in der Welt zeigen. Daraufhin greifen selbst die Kinder zum Telefon, um ein paar Euro von ihrem Taschengeld zu spenden. Am Ende der Show – ich wiederhole es noch einmal >Show<, werden dann stolz die Einnahmen präsentiert. Dann ist die Show vorbei und man geht zu Bett oder guckt etwas anderes. Spätestens am nächsten Tag denkt kein Mensch mehr an das Elend dieser Welt, an Hilfebedürftige, an Not und Leid. Wir haben auch schließlich Weihnachten und da geht es darum möglichst noch eben schnell die letzten Geschenke zu besorgen und andere, stressige Angelegenheiten zu erledigen.

Es ist gut, die Dinge zu hinterfragen. Gerade diese Spendengalas sind in meinen Augen recht zweifelhaft. Lassen Sie uns einmal genauer hinschauen.

Das Elend dieser Welt und die Not der Menschen existieren 24 Stunden pro Tag und 365 Tage im Jahr und zwar jedes Jahr ohne Ausnahme. Elend und Not hängen zu einem großen Teil mit der menschlichen Gier, mit Gewinnsucht, Gewinnmaximierung und Ausbeutung zusammen. Einer muss schließlich bezahlen, damit es anderen erheblich besser geht. Wir leben weltweit in einem System, was den Reichtum weniger Einzelner auf dem Rücken sehr vieler fördert. Dieses System kann nicht als fair bezeichnet werden. Es hat eher etwas mit Sozialdarwinismus zu tun. Nun, der zweite großte Teil, der für das Elend verantwortlich ist, sind die Betroffenen oft selbst. Es finden keine Lernprozesse statt. Traditionelle Überlebensstrategien werden beibehalten, obwohl sie heutzutage das Gegenteil bewirken. Die überlebenswichtige Anpassung an aktuelle Gegebenheiten gibt es nicht. Solange diese beiden Hauptursachen für Elend und Not nicht beseitig werden, gibt es keine echte Besserung der Zustände, sondern im besten Fall eine kurzfristige Leidminderung.

Das ist leider aber nicht alles. Heutzutage sind Spenden eine lukrative Art Geschäfte zu machen, reich zu werden. Vielleicht haben Sie auch schon davon gehört, dass es bezahlte Spendenjäger gibt, die locker bis zu 50% der gewonnenen Spenden als Provision einbehalten können. Manche Organisationen sind auch so aufgebläht, dass nahezu alle Gelder direkt in der Organisation landen und nur wenige Prozente im einstelligen Bereich überhaupt weiterfließen. Mein persönliches Highlight sind Charity-Ladys, die inklusive TV Reportage einen Gala-Abend machen, – mit allem drum und dran, wie Kaviar, Champagner, Party, etc. und dann kommt heraus, dass dieser ganze Spaß inklusive Übernachtung im Luxushotel und Anfahrt voll von den eingenommenen Spenden finanziert wird. Ja, und wenn noch etwas übrig bleibt, dann kriegen es die Armen, die Bedürftigen.

Nochmal zurück zu den Spendengalas im Fernsehen. Im Publikum sieht man dann oft Promis, Schauspieler, Sportler, etc. Sie werden dann auch gebeten etwas zu spenden. Ja, und großzügig wie sie nun einmal sind, spenden sie mal eben 1000 Euro oder vielleicht 5000 Euro oder mehr. Der Zuschauer ist ganz entzückt und denkt, wie toll doch diese Menschen sind. Betrachten wir das Ganze einmal nüchtern, so können wir feststellen, dass diese Summen für die Promis in der Regel weniger als Peanuts sind. Wenn ein Sportler schon zig Millionen pro Jahr verdient oder ein Schauspieler, Moderator hunderttausende, – was sind dann die 1000 Euro? Nichts. Und er kann sie noch offiziell als Spende von der Steuer absetzen. Wenn aber ein Kind 20 Euro von seinem Taschengeld spendet, dann ist das umgerechnet so als würde ein Sportler vielleicht 1-2 Millionen spenden. Oder anders herum wäre die Spende von einem Multimillionär mit Centbeträgen beim Kind vergleichbar. Da werden auf Deutsch die armen Schweine wieder zur Kasse gebeten, während die reichen Säcke nur den Dreck unter ihren Fingernägeln spenden. (Nur wenn man sein Geld auch behält, bleibt man reich und wird noch reicher.)

Neben diesem ganzen Kasperle Theater ist es aber noch schlimm, dass es nicht einen Hauch von Masterplan gibt, um wirklich effektiv und langfristig etwas zu verändern. Es ist leider auch absolut nicht im Interesse etwas zum Positiven zu verändern. Elenden und Not sind ein Teil des Systems, ein Teil der Geld bringt und Reiche reicher macht. So ist es wieder zweckmäßig zu Weihnachten ein paar Spenden einzusammeln, um sein Gewissen zu beruhigen. „Wir haben ja alles menschenmögliche getan! (Und jetzt lasst uns weiterfeiern!)“

Wenn Sie auch der Meinung sind, dass wir Menschen eine gewisse Verantwortung für unser Leben und die Zustände auf unserer Erde tragen, dann ist es an der Zeit umzudenken, sich zu besinnen, aktiv zu werden.

Wenn Sie denken, dass es Sinn macht als Mensch auch für andere Menschen einzutreten und einen Beitrag zu leisten, damit unsere Welt menschlicher und lebenswerter wird, dann ist es gut, wenn Sie sich Ihr ganz individuelles Projekt suchen, wo Sie sich engagieren können.

Kein Mensch verlangt Wunder oder Selbstaufopferung von Ihnen. Wenn jeder einen kleinen Teil für eine bessere Welt, für mehr Lebensfreude und Glück beiträgt, dann haben wir bald paradiesische Zustände auf der Erde. Es liegt nur an uns etwas zu bewegen, etwas zu verändern.

Ich engagiere mich in vielfacher Weise, mit meinen Möglichkeiten, meiner Bildung, meiner Zeit. Z. B. unterstütze ich meinen Freund Tardif in Kamerun, damit er seine eigene Heilpraxis eröffnen kann, von der er schon seit Jahren träumt. Und so helfe ich nicht nur ihm, sondern auch seiner Familie und unzähligen Menschen, die durch ihn Heilung erfahren werden. Ich tue dies, weil ich weiß, dass es richtig ist, dass es Sinn macht, dass es gut ist, – nicht für mein Gewissen oder mein Ego.

Finden Sie Ihr eigenes, ganz persönliches Projekt, wo Sie genau wissen, dass es sinnvoll ist und richtig, – egal was es ist.

Vielleicht möchten Sie auch mich und Tardif unterstützen. Wir brauchen jede Hilfe, – unabhängig von Weihnachten oder großen Organisationen. Vielleicht finden Sie es auch sinnvoll einfach 5 Euro für Tardif zu spenden. Jeder Euro zählt.

Wenn Sie möchten, dann schauen Sie doch einmal auf unsere Seite: http://www.gofundme.com/1e616w

Sie können auch selbst ein sogenanntes Crowdfunding starten. Probieren Sie es einfach!

Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben! Und wenn Sie möchten, dann helfen Sie auch anderen das Beste aus ihrem Leben zu machen. Geteiltes Glück ist doppeltes Glück, wie es so schön heißt.

 

PS: Bitte passen Sie gut auf Ihr Gewissen auf und lassen Sie sich nicht allzusehr manipulieren. Das Gewissen wird oft so nur kurzfristig beruhigt. Langzeiteffekte erzielen Sie anders.

 

 

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Der Vergleich von Äpfel & Birnen und seine Folgen

Es gibt Dinge im Leben, da kann man nur staunen, da kann man sich aufregen, Tränen vergießen oder sich kaputt lachen. Früher habe ich mich noch über so manche Sachen aufgeregt aber heute finde ich vieles nur noch höchst erstaunlich und amüsant. (Ich hoffe, dass mir nicht bald noch Spitzohren wie bei Mr. Spock wachsen.)

Wahrscheinlich haben Sie es auch schon mitbekommen – wir werden beinahe täglich mit fantastischen Nachrichten in den Medien überschüttet und von allen Seiten buchstäblich für dumm verkauft. Ich finde es äußerst faszinierend (O-Ton Mr. Spock) so etwas zu beobachten. Vor kurzem lief z. B. eine Doku über Cola und wie böse sie ist. Schon in der Schule wurde uns demonstriert wie gefährlich und böse Cola ist. Vielleicht können Sie sich noch daran erinnern. Der Lehrer, ein Mensch mit Abitur und Hochschulabschluß, hat ein Stück Fleisch über eine längere Zeit in ein Gefäß mit Cola gelegt, – mit dem Resultat, dass die hochgefährliche, aggressive Cola das Stückchen Fleisch mehr oder weniger aufgelöst hat. Alle Schüler waren erstaunt, haben aber weiter Cola getrunken und sind nicht daran gestorben. Was soll uns so ein Experiment sagen? Das Cola uns von innen heraus auflöst? Oder, dass wir nicht in Cola baden sollten? Und wenn wir schon drin baden, dann halt nicht so lange?! Und was sollen wir aus dieser Demonstration für Rückschlüsse auf den Lehrer ziehen? Das er seine Schüler erschrecken wollte? Das er noch nie etwas von Magen, Magenschleimhaut und Magensäure gehört hat? Ich kann mich da nur wundern.

Zurück zur Doku. Da wurde ein noch besseres Experiment gezeigt. In einem Fachlabor von Zahnärzten wurden Stücke von echten Zähnen 15 Minuten in Cola gebadet und anschließend untersucht. Die böse, hochaggressive Cola hat mit ihrer Säure tatsächlich den Zahnschmelz angegriffen! Ich hab schon gedacht, ich wäre in einer Comedyshow. Jetzt überlegen wir wieder, – was will uns diese Demonstration sagen? Baden Sie Ihre Zähne nicht in Cola? Oder wenn Sie schon Cola trinken, dann schlucken Sie sie auch runter und behalten sie nicht länger als nötig im Mund?! Ich habe persönlich noch keinen Menschen getroffen, der Cola über einen längeren Zeitraum im Mund behalten hat, um seine Zähne darin ausgiebig zu baden.

Schließlich erschien noch ein guter Onkel (Zahnarzt) und hat Kinder aufgeklärt, dass man vor dem Cola trinken seine Zähne putzen sollte und nicht hinterher. Alles klar! Über Jahrzehnte predigen uns die Menschen in weiß mit Abitur, Studium und Doktortitel, dass man immer schön nach dem Essen seine Zähne putzen soll. Und jetzt kommt die Kehrtwende? Die Kinder sind jetzt jedenfalls erstmal verunsichert und ihre Eltern werden sich wundern.

Lustig sind auch so gewisse Werbesuggestionen. Da gibt es ein Wasser in Flaschen mit Sauerstoffzusatz. Da wird dann indirekt suggeriert, dass man dann mehr Sauerstoff zu sich nimmt und dass das ja gut ist für die Leistungsfähigkeit. Für Fische, die in diesem Wasser schwimmen und Kiemen haben, mag das ja stimmen aber für Menschen? Ich kenne nur Menschen, die Sauerstoff einatmen. Und was machen Menschen, die Sprudelwasser mit Kohlensäure trinken (CO2)? Ersticken die dann qualvoll?

Es gibt unendlich viele solcher Geschichten und jeden Tag werden es mehr. Problematisch wird es, wenn solche Geschichten bewusst zusammengebastelt werden, um Menschen im großen Stil zu manipulieren. Hier geht es nahezu ausschließlich um Geld und Kontrolle. Die Schürung von Ängsten und der emotionale Appell dienen als Mittel zum Zweck. So wird das Gehirn samt Verstand in den psychologischen Nebel geschickt, um das gewünschte Verhalten zu aktivieren. Denken Sie nur einmal an all die Ängste, Katastrophen, Pandemien, Weltuntergangsszenarien, etc., die in den letzten 10 Jahren groß in den Medien verbreitet worden sind. Eine meiner Lieblingsstories war der Ausbruch der Schweinegrippe. Aber dazu möchte ich jetzt nichts sagen. Überlegen Sie einmal, welche Folgen all diese Horrormeldungen hatten und was letztendlich wirklich passiert ist. Überlegen Sie auch einmal, wer davon wie profitiert hat.

Heutzutage in unserer materialistisch-atheistischen Welt geht es nur um Interessen, um Macht, Kontrolle und um Geld. Deswegen möchte ich Ihnen empfehlen, sich stets weitere Informationen zu aktuellen oder wichtigen Themen zu besorgen und die Dinge kritisch zu betrachten. Eine eigene Meinung, basierend auf guten Informationen ist heutzutage mehr als Gold wert und kann Ihre Gesundheit, Ihr Wohlbefinden und auch Ihren Wohlstand schützen.

Märchen, Manipulation und der Vergleich von Äpfeln mit Birnen finden nicht nur im Großen, sondern auch im Kleinen statt. Im Alltag, in unseren Beziehungen, auf der Arbeit, – überall. Da heisst es aufpassen und sich nicht täuschen lassen. Natürlich kann es auch vollkommen unabsichtlich dazu kommen. Vielleicht ist man sich gar nicht bewusst darüber, was man gerade sagt oder tut. Hinterher kommt es dann aber trotzdem of zu einer Ent-Täuschung mit allen unangenehmen Folgen.

Wenn das Leben nicht so ernst wäre, könnte man es für eine einzige Comedyshow halten.

Passen Sie auf sich auf! Lassen Sie sich nicht manipulieren oder veräppeln!

Machen Sie stets das Beste aus Ihrem Leben!

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PS: Haben Sie schon mal daran gedacht, spontan die Luft anzuhalten? Sie wissen schon – CO2 und Klimaschutz! Wenn das alle machen würden, dann könnten wir hier in Deutschland die Klimakatastrophe aufhalten. Das nur mal als kleiner Tipp! 😉

 

 

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