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Ich glaube nicht an Äpfel!

Glauben Sie, dass es Äpfel gibt? Ich nicht! Äpfel kann es gar nicht geben. Warum? Weil sie in meinem Weltbild nicht vorkommen. In meiner Ideologie existieren sie nicht. Auch in meiner Religion gibt es sie nicht. Kein heiliges Buch und kein Prophet hat sie je erwähnt. Und so kann es logischerweise auch keine Äpfel geben.

Nun mögen Sie als Kritiker sagen „Doch Äpfel gibt es! Ich esse jeden Tag einen.“ Aufgrund meines Weltbildes muss ich Ihnen da aber widersprechen. Sie müssen sich irren, weil es einfach Äpfel nicht geben kann. Das, was Sie für einen Apfel halten, ist wahrscheinlich eine Birne. Und selbst, wenn Sie mir tausend angebliche Äpfel vor die Nase legen, können es keine Äpfel sein. Und falls einmal etwas auftaucht, was wirklich ein Apfel sein könnte, werde ich es ignorieren, Sie verleumden oder aufs schärfste bekämpfen. Das Apfel-Existenz-Verbot ist allgemein gültig und jeder hat sich daran zu halten. Auch Sie als Ungläubiger. Verstehen Sie? Und wenn Sie Äpfel sehen, Äpfel schmecken, dann ist das ein psychopathologisches Symptom, was dringend behandelt werden muss. Sie stimmen mir doch zu oder?

Nun bevor Sie jetzt zum Telefon greifen, um mich in die Psychiatrie überstellen zu lassen, kann ich Sie beruhigen – alles ist in Ordnung.

Mit diesem aberwitzigen Beispiel möchte ich Sie heute auf einen sehr ungesunden, ideologischen Wahrnehmungsfilter aufmerksam machen, der nach dem Motto „Was nicht sein darf, kann nicht sein!“ funktioniert. Dieses Motto hat natürlich schon einen hohen psychopathologischen Wert. Man kann es auch als „böse“ bezeichnen.

Die meisten Menschen leben sehr unbewusst und nehmen das als Wahrheit an, was von Autoritäten egal welcher Art verkündet wird oder/ und was als Tradition von Generation zu Generation weitergegeben wird. Diese „Wahrheiten“ werden in der Regel nicht hinterfragt oder überprüft.

„Das war schon immer so! Das haben wir schon immer so gemacht! Das haben schon mein Vater und sein Vater und der Urgroßvater so gemacht! Das ist halt Tradition! Das machen alle so!“

„Warum fragst Du? Bist Du ein Ungläubiger, ein Frevler, ein Opportunist, eine Schande, ein Besessener, mit Dummheit geschlagen, etc.?“

„Du darfst keine Fragen stellen! Du musst Dich unterordnen! Du musst mit dem Strom schwimmen! Die Experten und Autoritäten wissen schon, was gut und richtig für uns ist!“

Denkverbote, die Bildung einer eigenen Meinung, die Ausblendung von Tatsachen, die Unterdrückung von Bedürfnissen und Wünschen, Selbstverantwortung, Freiheit, – das sind alles Dinge, die auch heute noch hart umkämpft werden und zwar weltweit und in allen Ländern.

In der Tat gibt es sehr viele Menschen, – Autoritäten, religiöse Führer, Experten, Wissenschaftler und Politiker, die gerne anderen Menschen vorschreiben, was sie zu denken haben, was sie fühlen sollen, was gut und was schlecht ist.

Diese Bevormundung, diese Vereinheitlichung und all die Verbote, Vorschriften, – sie fördern nicht wirklich die Entfaltung des menschlichen Potentials. Im Gegenteil, sie behindern und unterdrücken die menschliche Entwicklung. Und sie führen zu unzähligen Grausamkeiten, zu Irrwitz, Wahnsinn, Leid und Schmerz.

Es ist die verzerrte, eindimensionale Wahrnehmung der Welt, die Ideologie, der Glauben, die Tradition, die uns Brillen aufsetzen, wo Tatsachen verschwinden oder sich seltsam verändern, wo Böses gut wird und Gutes schlecht. Erst, wenn man sich von dieser Brille, dieser verzerrten Wahrnehmung befreien kann, kann man die Realität sehen, das was wirklich ist, frei von Vorstellungen, von Annahmen, von Vorurteilen, etc.

Das Problem mit dem ungesunden Wahrnehmungsfilter bietet eine Vielfalt an Themen, – von aberwitzig bis grausam.

Stellen Sie sich einmal vor, Sie sind Archäologe und finden heraus, dass Amerika nicht über die Beringstraße von „Indianern“ bevölkert wurde, sondern das es sehr viel frühere Zivilisationen gab, die ganz woanders herkamen. Die Beweise sind eindeutig. Sie erzählen es Ihren Kollegen. Schneller als Sie gucken können sind Sie Ihren Job los und Ihr Ruf ist im Eimer. Ihre Fundstelle wird als Mülldeponie benutzt. Warum? Weil Sie gegen das herrschende Weltbild, gegen die Ideologie verstoßen haben.

Oder stellen Sie sich vor, Sie sind homosexuell, nur dummerweise gibt es keine Homosexuellen, weil Sie in Ihrer Religion verboten sind. Das müssen Sie ja einsehen, weil Propheten und religiöse Führer sich bekanntlich nicht irren können. Was bleibt Ihnen anderes übrig als schnellstmöglich heterosexuell zu werden, bevor die Blitze vom Himmel donnern.

Bekannt ist auch das Märchen vom König ohne Kleider. Wenn der König als Autorität sagt, dass er durchsichtige Kleider trägt, die keiner sehen kann, dann ist das so. Alle Untertanen beglückwünschen den König zu seinen phantastischen Kleidern, die offensichtlich seiner Figur schmeicheln. Keiner erlaubt sich die Wahrheit zu sagen, weil alle Angst vor Strafe haben.

Oder stellen Sie sich vor, dass die Wirtschaft eines Landes am Boden ist. Alles wissen es, weil alle die Folgen spüren, – Arbeitslosigkeit, steigende Preise, Armut, etc. Die Stimmung ist auch am Boden. Nun erscheint der führende Politiker mit seinen Experten und verkündet eine wundervolle wirtschaftliche Lage mit steigenden Exporten und so weiter. Und auch die Medien berichten davon, dass alles immer besser wird und der Aufschwung sich immer mehr durchsetzt. Das ist dann die offizielle und offiziell gültige Meinung. Alle, die dagegen sprechen werden mundtot gemacht und verleumdet.

Wenn der Chef sagt „Wir wollen jetzt alle fröhlich sein und mit Elan an die Arbeit gehen!“ – dann ist das so.

Leider besteht das Problem ja nicht nur aus der verzerrten Wahrnehmung der Autoritäten mit ihren realitätsfernen, ideologischen Botschaften. Viel schlimmer ist die Obrigkeitsgläubigkeit der vielen Menschen.

„Wenn mein Chef, mein Priester, mein Guru, mein Kanzler, der Experte, der Doktor, der Wissenschaftler das sagt, dann ist das so.“

„Wofür soll ich mir noch eine eigene Meinung bilden?“

Ja, wofür, wenn man schon alles vorgekaut serviert bekommt.

Auch wenn Sie von Ihrem Glauben, von Ihrem Weltbild vollkommen überzeugt sind, – schauen Sie ab und an auch mal über Ihren Tellerrand und versuchen Sie andere Vorstellungen zu verstehen. Oft helfen Sie das eigene Weltbild zu vervollkommnen oder Sie merken, dass es doch mehr Ähnlichkeiten als Unterschiede gibt. Finden Sie für sich selbst Ihre eigene individuelle Wahrheit und gönnen Sie sich die Freiheit zu wachsen, sich zu verändern und zu entwickeln. Das ganze Leben ist ein einziger Wachstumsprozess.

Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben und gehen Sie Ihren ganz eigenen, persönlichen Weg, so wie es sich für Sie richtig und gut anfühlt. Folgen Sie Ihrer Intuition, Ihrem Bauchgefühl. Fragen Sie nach der Wirklichkeit und nicht nach Ideologien und Dogmen. Nur so verlassen Sie den goldenen Käfig und finden schließlich Freiheit und Selbstbestimmung, – und damit Glück und Zufriedenheit.

Und denken Sie daran – alle (Autoritäten) wollen stets nur das Beste – in der Regel Ihre Gefolgschaft, Ihr Geld, Ihre Arbeitskraft und Ihre Steuern.

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Permanente Überlastung und dann?

In unserer Hochleistungsgesellschaft leben sehr viele Menschen in einem Zustand permanenter Überlastung. Überlastung ist zur Norm geworden, zur Normalität. Das fängt schon in der Kita an, geht in der Schule weiter, dann im Studium, danach im Kampf um einen Job und schließlich im Job selbst. Auch privat sind viele überlastet. Partnerschaft, Familie, Freunde, Hobbys – alles soll unter einen Hut.

Die Überlastung mit Leistungsdruck, Zeitdruck, Work-Life-Imbalance, etc. geht so lange weiter bis irgendwann das Ende eintritt. Vielleicht hat man noch ein wenig Zeit, um über den Sinn des Ganzen nachzudenken. Vielleicht auch nicht.

Totale Überlastung – totale menschliche Überforderung – ist das Thema unserer Zeit. Selbst bei den Vorreitern der „Ultrahochleistungsgesellschaft“ in China gibt es schon Menschen, die wahrgenommen haben, dass dieses System eine Sackgasse ist und langfristig nicht zu dem erhofften Erfolg führt. In Japan hat die Überforderung zu dem Phänomen des Karoshi geführt – Tod durch Überarbeitung – entweder als Selbstmord oder durch Organversagen. Die massive Überarbeitung wird hier in der Regel durch regelmäßigen, schweren Alkoholmissbrauch kompensiert. „Mein Leben für die Firma!“ ist wohl das Motto.

Die Mechanismen der Überlastung sind sehr interessant und deshalb möchte ich mit Ihnen heute einmal darüber nachdenken, – auch als Anregung über Ihre eigene Situation zu reflektieren und vielleicht frühzeitig in die Bremsen zu gehen und einen Gang runterzuschalten.

Stellen wir uns einmal eine ganz normale Situation vor, wo noch alles soweit in Ordnung ist. Sie fühlen sich gesund, sind fit, alles ist wirklich in Ordnung. Sie haben eine glückliche Partnerschaft, Kinder sind vielleicht auch schon da. In Ihrer Freizeit sind Sie aktiv, treiben Sport, unternehmen viel mit Ihren Lieben, treffen sich mit Ihren Freunden, usw. Auch Ihr Job läuft ganz geregelt. Sie haben einen ganz normalen 8 Stunden Tag. Die Arbeit besteht aus Routine und anregenden Aufgaben. Sie verstehen sich gut mit Ihrem Chef und Ihren Kollegen. Alles ist bestens.

Das Leben könnte so weiter gehen, wenn wir in einer normalen Zeit leben würden. Nun kommt Ihr Chef eines Tages rein und erzählt Ihnen, dass die Firma eine neue Software gekauft hat, mit der sich viele Geschäftsprozesse bündeln lassen. Gemäß dem Ideal der Gewinnmaximierung bedeutet das, dass dadurch viele Mitarbeiter eingespart werden können. Was früher 4 Angestellte bearbeitet haben, macht nun nur noch einer. Dafür muss man sich natürlich in die neue Software einarbeiten. Der Chef erwähnt am Rande noch, dass natürlich nur die besten Mitarbeiter bleiben und in einem Monat eine entsprechende Beurteilung stattfindet. Da die Auftragslage hoch ist, kann für die Einarbeitung in die Software keine Arbeitszeit geopfert werden, sondern es wird erwartet, dass die guten Mitarbeiter dafür nach der Arbeit und am Wochenende Kurse belegen.

Die Folge dieser Mitteilung ist, dass die ganze Stimmung in der Firma schlagartig in den Keller geht. Alle bangen jetzt um ihre Jobs. Angst, Frustation, Hilflosigkeit, Ärger und Aggressionen kommen auf. Es ist allen klar, dass von 5 Leuten nur einer seinen Job behalten wird. Ein harter Konkurrenzkampf bricht aus. Jeder will zu den besten gehören. Jeder will seinen Job behalten. Jeder muss seinen Job behalten, weil er Haus, Auto, etc. abbezahlen muss, weil er seine Familie ernähren muss, weil es um seine Existenz geht. So werden aus guten Kollegen Konkurrenten, die mit allen Mitteln um ihre Vorteile kämpfen. Die Folgen sind Mobbing, Verleumdungen, Beleidigungen, Androhungen von Gewalt, Sabotage, etc. Das belastet unheimlich die Arbeit. Keiner fühlt sich mehr wohl. Alle sind schwer gestresst. Das erste Opfer ist ein Kollege, der gesundheitlich schon vorbelastet ist. Er bekommt einen Herzinfarkt und ist erstmal raus aus dem Rennen. Eine Kollegin, die schon immer etwas unsicher war, reagiert sehr emotional. Sie bekommt Heulanfälle, lässt sich kaum beruhigen.

Alle anderen arbeiten unter Hochdruck. Manche kommen früher und scheinen auch abends gar nicht mehr nach Hause zu gehen. Auch Sie sind voll dabei. Die Pausen haben Sie für sich schon abgeschafft. Ein belegtes Brötchen zwischendurch muss reichen. Dafür trinken Sie jetzt viel mehr Kaffee als früher. Eine Tasse jagt die nächste. Wahrscheinlich haben Sie schon mehr Kaffee im Körper als Blut, aber das ist Ihnen mittlerweile egal. Es geht eben nicht anders. Aus Ihrem 8 Stunden Tag ist ein 10 Stunden Tag geworden. Am Wochenende sind Sie auf den Seminaren, um die Software zu lernen. Ihren Partner und Ihre Kinder sehen Sie nur noch selten – sie sind eben auch schwer beschäftigt, im Stress. Mittlerweile macht Ihnen auch der hohe Kaffeekonsum zu schaffen. Ihre Hände zittern und ohne Kaffee geht gar nichts mehr. Schlafen können Sie auch nur noch ganz schlecht. Morgens fühlen Sie sich wie gerädert, – als hätten Sie gar nicht geschlafen. Sport treiben Sie auch nicht mehr. Sie haben einfach keine Zeit dafür. Sie wissen auch nicht mehr, wann Sie das letzte Mal richtig und gut gegessen haben. Immer mehr bauen Sie ab. Dann kommen auch noch Kopfschmerzen hinzu und Augenprobleme – alles Überlastung.

Der Chef kommt rein und gratuliert Ihnen. Sie haben es geschafft. Während viele auf der Strecke geblieben sind – seelisch oder körperlich – können Sie sich freuen, dass Sie Ihren Arbeitsplatz behalten dürfen. Nun dürfen Sie die Arbeit von 5 Leuten machen. Leider hat sich die neue Software als problematisch entpuppt. Sie ist noch nicht ausgereift und es funktioniert nicht alles so, wie es soll. So verbringen Sie jeden Tag viel Zeit damit nach Fehlern zu suchen und Probleme zu lösen. Das ist Stress pur und schlägt Ihnen auf den Magen. In letzter Zeit haben Sie sowieso schon Verdauungsprobleme.

Zum Glück ist die Stimmung mittlerweile etwas besser. Die verbliebenen Kollegen sprechen wieder miteinander. Dafür sind sie alle total gestresst. Die Nerven liegen blank, weil sich die Arbeit verfünfacht hat und die Software nicht so funktioniert, wie sie soll. In den kurzen Gesprächen über die Situation in der Firma kommt heraus, dass ein Kollege schon unter Depressionen leidet und beim Arzt war. Er meint, er würde am Erschöpfungssyndrom leiden und hat ihm dringend eine Auszeit empfohlen. Auch die Suizidgedanken und das alles nur noch negativ gesehen würde, wären schlechte Zeichen. Ein anderer Kollege hat von leistungsfördernden Medikamenten gehört und versorgt sich illegal damit. Er meint, ohne das Zeug würde gar nichts mehr gehen. Morgens nimmt er Tabletten zum aufputschen, – da fühlt er sich wie ein Rennpferd, zwischendurch noch Stimmungsaufheller und abends dann zum runterkommen nimmt er Schlafmittel. Ihm geht es auch schon ganz dreckig von dem ganzen Zeug und er müsste wohl eine Therapie machen, um wieder davon loszukommen. Er hat sich schon mit seiner Frau deswegen verkracht.

Der Chef lädt Sie und Ihre Kollegen zum Gespräch. Heute hat er mal wieder seinen cholerischen Anfall, wird ganz rot im Gesicht und droht schon umzukippen. Er regt sich furchtbar auf, dass die Software nicht läuft und Sie und Ihre Kollegen nichts auf die Reihe kriegen. Sie sollten sich doch alle mehr Mühe geben, mehr Einsatz zeigen, etwas für ihr Geld tun und nicht wie lahme Klappergäule vor sich hin schneckeln. Er erwartet Rennpferde in seinem Stall, insbesondere jetzt, wo noch mehr Aufträge auf ihre Bearbeitung warten. Alles muss schneller gehen. Mehr Effizienz!

Nach der Besprechung unterhalten Sie sich noch mit Ihren Kollegen und fragen sich, wo das noch enden soll. Sie sind jetzt schon alle am Limit, schon darüber und dann sollen sie noch mehr arbeiten, noch effizienter. Welche Möglichkeiten haben Sie jetzt? Geschlossen zum Chef gehen und ihm sagen, dass das so nicht laufen kann oder direkt nach einem neuen Job suchen? Oder auf den körperlich-seelischen Zusammenbruch warten?

Was ich mit diesem Beispiel sagen wollte ist, dass Überlastung, Überforderung immer einen destruktiven Charakter hat. Entweder führt Überlastung durch die Krise gleich zu einer Art von Depression, im schlimmsten Fall mit Suizid oder durch die Krise kommt es erst zu wahnhaften Vorstellungen, dass die Leistung beliebig gesteigert werden könnte, dass alles machbar ist mit den entsprechenden Mitteln und danach geht es dann in den Untergang.

Überlastung und Überforderung haben gerade im Bereich der Arbeit viel mit Ausbeutung zu tun. Auf Kosten der Angestellten wird der Gewinn übermäßig maximiert, was dann dem Management zu gute kommt. Der Raubbau egal ob an der Natur oder am Menschen ist immer ungesund und fordert in der Konsequenz hohe Kosten und hohen Aufwand für die Beseitigung der Schäden. Für diesen Raubbau bezahlen alle die entsprechenden Krankenkassengebühren.

Das schlimmste aus meiner Sicht ist, dass wir Menschen uns an ungesunde, negative Lebens- und Arbeitsumstände gewöhnen. Wir gewöhnen uns an die tägliche Überstunden. Wir gewöhnen uns an das Essen im Vorbeigehen. Wir gewöhnen uns daran, kaum noch Zeit mit der Familie zu verbringen. Wir gewöhnen uns daran, auch am Wochenende zu arbeiten. Und wir gewöhnen uns auch daran, uns alles von unseren Vorgesetzten gefallen zu lassen, jede Beleidigung, jede Manipulation und Erpressung. Wir hinterfragen nichts mehr, sondern akzeptieren alles. Viele haben einfach resigniert.

Dabei kann auch alles ganz anders laufen. Man braucht nur Menschen mit Weitblick und guter Ausbildung im Management. Dann kann auch eine hohe Leistungsfähigkeit mit und durch Work-Life-Balance gesichert werden.

Ich hoffe wirklich, dass in den kommenden Jahren durchgreifende Veränderungen geschehen. Wir können es uns schlichtweg nicht leisten, dass es so weitergeht.

Stellen Sie für sich eine Bilanz auf. Schauen Sie, wie es Ihnen geht, wo es hakt, was Sie ändern können und wo Sie professionelle Unterstützung in Anspruch nehmen sollten. Es gibt mehr Hilfe und Unterstützungsmöglichkeiten als Sie denken.

Lassen Sie sich nicht kaputt machen. Machen Sie lieber das Beste aus Ihrem Leben!

Denn es ist Ihr Leben und es ist wertvoll!

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