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Meditation und Mystische Praxis – 2 Tage Seminar

Einführung in die Meditation

Wie ein Meister zu sagen pflegte: “Eigentlich ist alles ganz einfach.” Ja, und so ist es auch. Trotzdem gibt es im Bereich der Konzentrations- und der Meditationspraxis viele Missverständnisse und Halbwahrheiten. In unserem Workshop werden wir uns einen Überblick über die verschiedenen Techniken, deren Anwendungsmöglichkeiten, ihren Sinn und ihre Hintergründe verschaffen. Sie lernen sich leicht in Trance zu versetzen, um effektiv ihre geistig-seelische Übungen zu absolvieren. Neben der Theorie werden wir uns also auch intensiv mit der Praxis beschäftigen. Wissen und Techniken können sie anschließend erfolgreich und einfach in Ihre eigene spirituelle Praxis integrieren für optimale Ergebnisse und Fortschritt in Ihrer Entwicklung. Wir werden folgende Themen behandeln:

  • Was ist Konzentration?
  • Was ist Meditation?
  • Was ist Samadhi?
  • Was ist Gedankenstille?
  • Hintergrund und Anwendungsgebiete
  • Rituelle Tranceinduktion (Selbsthypnose)
  • Optimale Rahmenbedingungen
  • Umgang mit Störungen
  • Zielsetzungen
  • Unsinn, Halbwahrheiten und bewusste Irreführung
  • uvm…

Mystische Praxis – Die Vervollkommung der Seele

Der mystische Pfad widmet sich der qualitativen Seite der spirituellen Entwicklung und bildet den Gegenpol zur quantitativen Seite, der Wissenschaft der Kräfte, der Metaphysik. Mystik und Metaphysik gehen stets Hand in Hand und das eine ist ohne das andere nicht denkbar.

Wir wollen uns hier im Workshop insbesondere mit der mystischen Entwicklung des Menschen befassen und sowohl Ziele wie auch Meilensteine auf dem Weg betrachten. Kurz gesagt geht es in der mystischen Praxis um die Veredelung der Seele, der menschlichen Persönlichkeit und ihrer vollkommenen Entfaltung.

Die alten Mystiker haben dies in der Formel “Reinigen, Heilen, Heiligen” zum Ausdruck gebracht, womit eigentlich schon alles gesagt ist.

Dabei führen mehrere Wege zum Ziel. In unserem Workshop wollen wir uns den meditativen Techniken widmen.

Mystische Meditationen

Nach der schrittweisen Reinigung und Heilung der Seele findet die Veredelung statt. Hohe menschliche Tugenden werden meditativ in die Persönlichkeit integriert. Je weiter der Mystiker voranschreitet, desto empfänglicher wird er dann auch für die göttlichen Tugenden mit denen er mehr und mehr verschmilzt, um schließlich Gott in seiner Herrlichkeit zu erfahren und eins mit ihm zu werden.

Gott vereint sehr viele Tugenden (vereinfacht gesagt). Sie können einzeln meditativ erlebt werden oder als die eine Kraft, die alles in sich enthält. Wir werden in unserem Workshop über die wichtigsten Tugenden sprechen und praktische Möglichkeiten zeigen wie sie erfahren werden können. Wir werden auch eine Möglichkeit üben, die direkte Vereinigung mit Gott zu erleben. Die Vereinigung mit dem göttlichen Wesen wird auch als Erleuchtung bezeichnet.

Der Begriff “Gott” steht für das höchste und ursächliche Wesen, auch bekannt als Urgeist oder Ewiges Licht. Die Buddhisten benutzen den Begriff Nirvana, – der Urgrund allen Seins und arbeiten auf die Vereinigung mit dem kosmischen Bewusstsein hin. Gott hat viele Aspekte und kann auf vielerlei Art erfahren werden. Metaphysik und Mystik sind universell und religionsübergreifend.

Es ist natürlich vorteilhaft, wenn Sie schon in der spirituellen Praxis stehen und Erfahrungen in der Meditation und Veredelung der Seele gemacht haben. Sie sind aber auch als spiritueller Sucher/Anfänger herzlich Willkommen. Die Techniken sind relativ einfach zu erlernen und das Hintergrundwissen gut zu verstehen. Der Workshop dauert zwei Tage und kostet 290 Euro inklusive Mehrwertsteuer.

Aktuelle Termine und Ort finden Sie weiter unten und im Veranstaltungskalender.

Bitte melden Sie sich schriftlich per Email bei mir an. Weitere Informationen erhalten Sie dann direkt zugeschickt.

Bitte beachten Sie auch die AGBs.

Termine 2014:

  • 12. – 13.07. im Raum Münster
  •  18. – 19.10. im Raum Berlin
  •  15. – 16.11. im Raum München
  •  20. – 21.12. im Raum Würzburg
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Warum hat der eine Erfolg und warum scheitert der andere?

Wahrscheinlich hat sich jeder einmal so eine Frage gestellt. Warum haben wir Erfolg? Warum scheitern wir? Wahrscheinlich gibt es unendlich viele Antworten auf diese Fragen. Viele dicke Bücher wurden auch schon zum Thema Erfolg geschrieben.

Erfolg oder Scheitern kann man tatsächlich an unbegrenzt vielen Aspekten festmachen. Es können große Faktoren sein, aber auch kleinste Details, die letztendlich über Erfolg oder Niederlage entscheiden. Zu einem guten Teil haben wir einen gewissen Einfluss auf die Ergebnisse und zum anderen Teil entzieht sich eine Situation unserer Kontrolle.

Aus der Unkalkulierbarkeit von Erfolg und Niederlage, von Glück und Unglück, haben die Menschen schon vor langer Zeit ihre Schlüsse gezogen und z. B. im alten China die Entwicklung von Gleichmut empfohlen. Oder auch Buddha, der Leid als Attribut dieser Welt sah, sprach von einer Überwindung des Leids, der Dualität, durch die Entwicklung von höheren Tugenden.

Bei dieser Thematik kann man sich in der Betrachtung unendlich vieler „Erfolgs-Faktoren“ verlieren. Man kann aber auch die Thematik an ihrer Wurzel greifen. Dies will ich hier einmal tun, um einfach die wesentlichsten Aspekte aufzuzeigen.

Im Prinzip gibt es nur zwei Hauptfaktoren: Die eigene Person und die Welt oder Umwelt. Nun, die Welt können wir alleine nicht ändern. Wir können uns aber eine passende Umwelt suchen, die für uns günstig ist, uns unterstützt und alles zur Verfügung stellt, was wir für Erfolg und Glück im Leben brauchen. Dann gibt es uns noch selbst, unsere Persönlichkeit, unsere Erscheinung, unsere Wünsche und Bedürfnisse. Und hier lässt sich viel tun. Dazu aber später mehr.

Diese zwei Hauptfaktoren lassen sich sehr gut an einem Beispiel erfassen:

Stellen Sie sich einmal vor, Sie wären ein Bauer und möchten gerne „Früchte“ ernten. Sie kennen ja noch den Spruch „Was Du säest, wirst Du ernten!“ Nun, was brauchen Sie alles? Ein Feld, Saatgut und sich selbst. D. h., Sie müssen Ursachen setzen, die sich in einer vorhandenen Situation entwickeln, um dann die entsprechenden Früchte – Ihren Erfolg – ernten zu können. Gehen wir die einzelnen Faktoren einmal durch:

Das Feld oder die Situation:

Wenn Sie in der Wüste sind und wollen dort Ihr Saatgut aussäen, dann können Sie ein kompetenter, fleißiger Bauer sein, aber die Saat wird nicht aufgehen und Sie werden nichts ernten, ganz einfach weil die Umwelt, die Situation schlecht ist. Haben Sie ein Feld in einer fruchtbaren Region, dann werden Sie sehr wahrscheinlich auch eine gute Ernte einfahren. Ist das Feld nur mittelmäßig oder steinig, dann haben Sie u. U. viel Arbeit, müssen Hindernisse bewältigen und die Ernte wird wohl auch nur mittelmäßig sein. Ein schlauer Bauer sucht deshalb eine fruchtbare Region, wo seine Saat sehr gut wachsen wird und eine reiche Ernte bringt. Ein schlauer Bauer räumt auch erstmal alle Hindernisse aus dem Weg, so dass sich seine Saat frei entfalten kann. Ein Feld muss immer erst gereinigt, von Müll und Steinen befreit werden.

Das Saatgut oder die Ursachen:

Als Bauer können Sie sich noch so sehr anstrengen, – wenn Ihr Saatgut eine schlechte Qualität hat, können Sie auch nichts ernten. Übersetzt bedeutet das, dass Sie gute Ursachen setzen müssen, um gute Früchte zu ernten. Hier geht es um die Qualität. Und wenn Sie viel ernten möchten, dann müssen Sie entweder viele gute Ursachen setzen oder wenige mit reichen Erträgen. Sie müssen auch daran denken, dass die Saat den Früchten entsprechen muss, die Sie ernten wollen. Wer Roggen ernten möchte, darf keine Gerste säen. Das mag zwar banal klingen, aber sehr viele Menschen wundern sich über die Art der Früchte, die sie ernten.

Der Bauer bzw. Ihre Persönlichkeit:

Sie können ein fruchtbares Feld besitzen und hochwertiges Saatgut, aber wenn Sie nichts damit anfangen können, dann werden Sie auch keine Früchte ernten. Es geht hier also um Ihre Ausbildung, Ihr Know-How, Ihre Fähigkeiten. Es geht aber auch um Ihre Leistungsfähigkeit, Ihre Motivation, Ihre Ausdauer, etc. Denn selbst wenn Sie kompetent sind, müssen Sie für Ihren Erfolg auch arbeiten, das Feld bestellen. Je mehr Stärken und Fähigkeiten Sie besitzen, desto besser wird Ihr Erfolg aussehen. Andererseits, je mehr Schwächen und Fehler Sie besitzen, desto mehr Probleme werden Sie haben. Der schlaue Bauer sorgt also für eine gute Ausbildung, baut seine Stärken und Fähigkeiten aus und versucht seine Defizite abzubauen. Der schlaue Bauer weiß auch, dass er mit anderen Menschen zusammenarbeiten kann, die seine Fähigkeiten ergänzen oder seine Schwächen ausgleichen. Kooperation ist im Leben oft ein sehr wichtiger Bestandteil für Erfolg.

Die Zeit oder das Timing:

Sie können alles haben und alles richtig machen, nur, wenn dies zur falschen Zeit geschieht, dann gibt es keine Ernte. Der richtige Zeitpunkt und auch die richtige Zeitdauer sind von großer Wichtigkeit, damit sich Erfolg einstellt. So gibt es eine Zeit zun säen, eine Zeit des Wachstums und eine Zeit der Ernte. Und zu jeder Zeit muss der Bauer das richtige tun.

Die Welt oder äußere Faktoren:

Der Bauer kann alles richtig machen, doch können äußere Faktoren seine Ernte gefährden. Das kann schlechtes Wetter sein oder Diebe, die seine Ernte stehlen. Es gibt viele Faktoren, die man nur sehr schlecht vorhersehen kann. So kann man sich auch nur bedingt vor Schaden schützen, Eventualitäten vorab einkalkulieren. Der schlaue Bauer greift dafür auf den Erfahrungsschatz anderer Bauern zurück und tut alles dafür, Risiken durch äußere Faktoren zu vermindern.

Die Früchte oder der Erfolg:

Die Verwendung der Früchte spielt langfristig auch eine wichtige Rolle. Ein dummer Bauer verprasst seinen Erfolg oder läßt seine Früchte ungenutzt oder im Keller vergammeln. Ein schlauer Bauer macht das Beste aus seiner Ernte. Er denkt langfristig. Einen Teil verbraucht er, einen Teil investiert er, damit er wieder ernten kann.

Fazit:

Wie Sie sehen, ist eigentlich alles recht einfach. Auch Sie säen ständig neue Ursachen, schauen beim Wachstum zu und fahren die Ernte ein, egal ob es Ihre Arbeit betrifft, Ihre Partnerschaft, Ihren Freundeskreis oder Ihre Hobbys. Überall wird gesäet und geerntet. Wenn Sie alles richtig machen, dann haben Sie die besten Aussichten gute Früchte zu ernten.

Ich möchte noch auf einen ganz wesentlichen Aspekt eingehen. Menschen scheitern nie aufgrund von positiven Eigenschaften und Fähigkeiten. Menschen scheitern immer nur an ihren Fehlern, an ihren Unzulänglichkeiten, an schlechten Eigenschaften. Machen Sie sich das einmal ganz bewusst klar. Das beste Beispiel ist das Scheitern einer Ehe. Aus Liebe wird geheiratet, doch irgendwann verändert sich die Wahrnehmung und die Fehler und Schwächen des Anderen erscheinen immer größer, sie wachsen förmlich, auch, wenn es nur ganz banale Dinge sein mögen. Und irgendwann ist die schlechte Eigenschaft so riesig, dass sie alle anderen, guten Eigenschaften verdeckt und überragt und dann scheitert daran die Beziehung. Vielleicht ist es, weil der Partner nie richtig zu hört oder weil er die Bedürfnisse des Partners nicht wahrnimmt. Vielleicht ist auch das Problem, dass der Andere sich nicht mitteilen kann oder möchte. Oder einer ist unzuverlässig, vielleicht unordentlich und der Andere ist genau das Gegenteil.

Was ich damit sagen will, ist, dass wir die Möglichkeit haben, uns weiter zu entwickeln, zu lernen, Fehler und Charakterschwächen auszugleichen und so erfolgreicher und glücklicher durchs Leben zu gehen. Das kann z. B. durch ein Coaching effektiv geschehen oder durch das Training der Aufmerksamkeit, der Kommunikation im Alltag.

Und zu guter Letzt – Erfolg ist einfach auch die Fähigkeit aus Fehlern zu lernen und wenn etwas nicht funktioniert, einen anderen, besseren Weg zu finden, bis der Erfolg da ist. Kein Mensch ist als Hellseher auf die Welt gekommen, der sofort weiß, was richtig ist, was direkt zum Erfolg führt. Wir müssen alle lernen. Wir müssen zwangsläufig auch alle Fehler machen. Nur durch die Erfahrung des Scheiterns lernen wir erfolgreich zu sein. So ist Erfolg auch eine Sache der Einstellung, der Ausdauer, des Glaubens an sich selbst und an den langfristigen Erfolg.

Ein erfolgreicher Mensch fällt auch oft hin, aber er steht wieder auf und geht seinen Weg weiter, so lange bis er angekommen ist. Behalten Sie Ihre großen Ziele vor Augen und gehen Sie Ihren Weg!

Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben, – wie der schlaue Bauer, setzen Sie die richtigen Ursachen, pflegen Sie ihr Wachstum und ernten Sie, was sie gesäet haben!

Das Leben ist manchmal einfacher als man denkt.

Machen Sie auch das Beste aus sich selbst. Entwickeln Sie Ihre Persönlichkeit! Denn mit Ihrer Persönlichkeit ist Ihr Erfolg in allen Aspekten des Lebens ganz eng verknüpft.

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Werte? Haben wir nicht mehr,- sind ausgegangen!

Kennen Sie den Spruch „Ja früher war alles besser!“? Früher war bestimmt nicht alles besser aber gewisse Dinge waren einfach anders. Heutzutage leben wir konsumorientiert in einer sogenannten Leistungsgesellschaft. Im Prinzip genießen wir nahezu unbegrenzte Freiheiten. Wir können alles machen, alles kaufen und via Internet und Smartphone weltweit kommunizieren. Selbst Menschen mit wenig Einkommen können es sich leisten in den Urlaub zu fliegen und andere Kulturen und Länder kennenzulernen. Nahezu jeder besitzt ein Auto, hat eine Wohnung oder sogar ein Haus. Wir können schön essen gehen, – auch international und das in jeder Kleinstadt. Überall kriegt man alles. Wir müßten eigentlich unendlich zufrieden und glücklich sein in der Zeit der unbegrenzten Möglichkeiten.

Wie sah es früher aus? Vor 50 Jahren? Vor 100 Jahren? Oder anders ausgedrückt – wie haben wir Menschen bis jetzt eigentlich gelebt? Materiell war das Leben für die meisten Menschen oft sehr eingeschränkt. Es reichte für viele gerade zum Leben. Konsum wie wir ihn heute kennen, gab es in dem Umfang nicht. Lebensmittel und Güter wurden entweder selbst produziert oder eingetauscht. Arbeit war ein ganz natürlicher Bestandteil des Lebens, da es ohne Arbeit auch kein Überleben gab. Kulturelle, traditionelle Dinge und auch die Religion hatten einen höheren Stellenwert, da sie einen großen Teil des Lebens bestimmten. Es gab eben noch kein TV, kein Handy, kein Facebook und auch kein Kino, um seine Freizeit zu gestalten. So haben die Menschen auch mehr das soziale Miteinander, Familie und Freundschaft gepflegt und auch selbst für Unterhaltung gesorgt. Alles war sozusagen tatsächlich „live“ und „real“ wie man heute sagt.

Damit das Leben über Jahrtausende funktionieren konnte, gaben die Religionen moralischen und ethische  Werte vor, an denen man sich orientieren konnte und wo man wusste, was richtig, gut oder falsch und böse war. Neben den geistig-religiösen Werten gab es noch die gesellschaftlichen Werte, die das Zusammenleben garantiert haben und den Menschen Ideale zur Orientierung gaben. Beispielsweise waren fleißige Menschen hoch angesehen, ebenso tugendhafte, gebildete, aufrichtige, vertrauenswürdige und ehrenhafte Menschen. Lebenserfahrung und Weisheit hatten einen hohen Stellenwert. Respekt, Wertschätzung, Fairness waren wichtig. Auch sahen es viele Menschen als große Ehre an Opfer für die Gesellschaft zu bringen und z. B. ehrenamtlich politisch tätig zu werden oder für die Gemeinschaft gegen Feinde zu kämpfen. Großzügigkeit, Nächstenliebe und die Bereitschaft armen Menschen etwas zu spenden waren hoch angesehen. All diese Werte waren über Jahrtausende in alle Kulturen die Basis für das menschliche Überleben, aber auch für das erfolgreiche Funktionieren der Gesellschaft in allen Aspekten. Gleichzeitig waren all diese Werte Ideale, an denen sich bereis die kleinen Kinder orientieren konnten. Sie waren auch der Maßstab, um sich selbst und andere zu beurteilen.

Nur durch die Pflege spiritueller, religiöser, gesellschaftlicher und menschlicher Werte haben es die Menschen geschafft Hochkulturen zu ihrer vollen Blüte zu bringen. Hochkultur bedeutet hier in erster Linie eine Vollkommenheit auf geistig-seelischer Ebene, Vollendung in Philosophie, in den Künsten, in den Wissenschaften, aber auch im Handwerk und in der Lebensgestaltung.

Ja, und wenn wir uns unsere Zeit der unbegrenzten Freiheiten anschauen? Wir können zwar alles machen und alles konsumieren, aber irgendwie haben wir etwas fundamental wichtiges verloren, etwas was den Menschen früher Sinn und Halt im Leben gegeben hat – die Werte. Werte? Haben wir nicht mehr, – sind ausgegangen! Und scheinbar brauchen wir sie ja auch nicht oder doch? Warum leiden wir heutzutage unter all den Problemen? Menschlich, moralisch, wirtschaftlich, politisch, ökologisch? Warum? Weil uns die wirklich wichtigen Werte im Leben verloren gegangen sind.

Die hochgebildeten, tugendhaften und weisen Männer und Frauen der alten Hochkulturen weltweit würden im Grab rotieren, wenn sie unser Elend trotz des materiellen Fortschritts sehen könnten. Sie würden sagen „Habt ihr nicht aus der Geschichte gelernt? Haben wir euch nicht gelehrt, was wirklich wichtig ist im Leben? Was die Basis einer jeden Gesellschaft ist?“ Und tatsächlich hat schon vor mehr als tausend Jahren ein weiser Chinese gesagt „Die Familie ist die Urzelle der Gesellschaft. Wenn die Familie nicht funktioniert bzw. gestört ist, dann ist auch die Gesellschaft am Ende.“ Das mal nur als Beispiel während sich hier unsere Ideologen über Patchworkfamilien, Studien und Kinderkrippen streiten.

Gerade wir brauchen wieder Werte und Ideale im Leben, in der Gesellschaft und in der Wirtschaft. Wir brauchen zuverlässige Maßstäbe für unser Verhalten und unsere Arbeit.

Nur die Orientierung an echten Werten wird die globalisierte Menschheit und die Natur wieder genesen lassen.

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