Beiträge getaggt mit Projektion

Übergewicht und seine verborgenen Ursachen

Warum gibt es Menschen mit Übergewicht? Ganz einfach, würden viele Menschen sagen – zuviel Essen, zuviel Süßigkeiten und zuwenig Bewegung! Klingt doch logisch. Da macht man eben eine Diät und alles ist bestens.

Offensichtlich ist es doch nicht so einfach. Die genannten Gründe mögen zwar stimmen, doch sie sind nicht die primären Ursachen. Warum isst man denn zuviel? Warum braucht man Unmengen von Süßigkeiten? Wofür oder wogegen?

Manche Gründe sind ziemlich offensichtlich:

  • Es schmeckt einfach so lecker!
  • Ich gleiche damit meinen Stress aus.
  • Ich kompensiere damit meinen Frust.
  • Ich gleiche damit meinen Mangel an Liebe, Lebensfreude, Beziehungen, etc. aus.

Andere Gründe sind sehr gut versteckt und oft nur durch Hypnose herauszubekommen:

  • Maßlosigkeit – der Verlust an Grenzen
  • Selbstzerstörung, Selbsthaß
  • Selbstentwertung
  • Selbstbestrafung
  • Selbstschutz, soziale Abkapselung
  • Angst vor Beziehungen, Intimität
  • Selbsterfüllende Prophezeiung „Tante Erna hat immer gesagt, ich werd mal so dick wie Mama!“
  • Übernommene Projektion / Suggestion „Du bist abstoßend! Keiner will Dich!“
  • Erfahrung von Hunger und Mangel, Hungertod im früheren Leben

In jedem Fall sind die Ursachen immer individuell und können auch aus mehreren Aspekten bestehen. Die analytische Hypnose wie auch Techniken der Rückführungstherapie bieten die besten Möglichkeiten an die wahren Ursachen von Übergewicht und anderen Problemen zu kommen und sie entsprechend zu bearbeiten. Die Ursachen liegen oft tief in der Vergangenheit und damit auch sehr tief im Unterbewusstsein verborgen. In der Kindheit ist man sehr offen für Suggestionen aller Art und oft bekommt man negative, die einen manchmal das ganze Leben schwer machen. Da braucht nur ein Erwachsener zu einem Kind mit etwas Übergewicht sagen „Man bist Du fett! So wie Du frisst, wirst Du immer dicker und als Erwachsener bestimmt 150 kilo schwer!“ Das kann sich sehr tief bei dem Kind einprägen und wie eine selbsterfüllende Prophezeiung dann auch Realität werden. Kinder halten Worte von Erwachsenen in der Regel für die Wahrheit, die Realität und glauben dann solchen Suggestionen. Nur ein Hypnotiseur ist später in der Lage so eine Suggestion wieder bewusst zu machen und aufzulösen.

Gemäß den Erfahrungen aus Regressionen – Rückführungen in die Kindheit bzw. Vergangenheit, zeigt es sich, dass insbesondere Frauen oft dick werden, um ihre Attraktivität zu verringern. Das is gerade bei schönen Frauen der Fall, die angeblich anderen Frauen die Männer ausspannen und dann regelrecht gemobbt werden, – gemieden werden. Die soziale Ausgrenzung führt zu seelischem Leid und das führt dann zu der Idee nicht mehr attraktiv sein zu wollen, um endlich wieder sozial akzeptiert und integriert zu werden.

Durch Rückführungen in frühere Leben sind auch Fälle bekannt, wo der Klient in einem Leben schwer unter Hunger gelitten hat und eventuell sogar daran gestorben ist. Die Angst vor dem Leid und dem Hungertod ist auch in diesem Leben noch gegenwärtig und so isst er übermäßig und leidet unter Übergewicht. In diesem Leben ist so ein Verhalten irrational aber mit dem Bezug zu den gemachten Erfahrungen wird es nachvollziehbar und kann aufgelöst werden.

Wenn wir die Problematik von der anderen Seite betrachten, können wir feststellen, dass keine Diät, kein Sportprogramm und auch keine Verhaltenstherapie zum Erfolg führen würde, wenn nicht vorab die echten Ursachen geklärt und geheilt wären. Da können sich Ärzte, Heilpraktiker, Ernährungsexperten, etc. buchstäblich auf den Kopf stellen – Erfolg auf der physischen Ebene ist nicht möglich, ohne auf der geistig-seelischen Ebene erfolgreich behandelt zu haben.

Wenn Sie nicht wissen, warum Sie trotz aller Bemühungen nicht abnehmen, dann kann Ihnen sicherlich eine Hypnosesitzung weiterhelfen.

Es sind die sprichwörtlichen Blockaden, an denen alle Versuche scheitern und man weiß nicht, wo die Blockaden herkommen und welcher Natur sie eigentlich sind.

Fragen Sie in diesen Fällen am besten Ihren Hypno-Coach oder Hypnotherapeuten. Er kann Ihnen bestimmt helfen. Und dann funktionieren auch alle anderen Sachen ganz normal.

 

, , , , , , , , , , , , , , , , ,

Hinterlasse einen Kommentar

Die Gefahr von Projektionen

Es gibt zwei Arten von Projektionen und beide sind schlecht. Sie sorgen für eine verzerrte Wahrnehmung der Realität. Das schafft Probleme, unnötige Probleme und Mißverständnisse. Nur wenn man die Natur von Projektionen kennt, kann man sie vermeiden, – mit all ihren negativen Konsequenzen.

Die erste Art von Projektionen ist die, von sich auf andere zu schließen. Man projieziert sich selbst auf andere und erwartet, dass andere genauso denken, fühlen und handeln. Nun sind wir alle Individuen mit einer ganz eigenen Persönlichkeit und zum Glück sind wir nicht alle gleich. So kann diese Projektion auch nicht funktionieren. Wir machen es aber trotzdem, weil wir die Menschen sind, die wir am besten kennen bzw. nur ahnen können, was in anderen Menschen vor sich geht.

Mit dieser Art von Projektionen geht sehr oft eine starke Erwartungshaltung mit einher und wenn die nicht erfüllt wird, auch eine sehr große Enttäuschung. Die Person, die die Projektion über sich ergehen läßt, ist oft hin- und hergerissen zwischen dem Erfüllungszwang inklusive Leiden und der bewussten Enttäuschung der anderen Person. Oft sind hier nämlich die Machtverhältnisse nicht symetrisch. Die Projektionen gehen in der Regel von „mächtigen“ Menschen aus, – Eltern, Lehrer, Chefs, Autoritäten und betreffen dann „untergeordnete“ wie Kinder, Schüler, Mitarbeiter, etc. die sich schlecht durchsetzen können.

Jeder kennt solche Geschichten, wo die Mutter oder der Vater ganz hingerissen ist vom Sprößling – „er ist ganz wie der Vater, hoch intelligent, – der muss einfach studieren und wie Papa Arzt werden. Das sieht man doch!“ Ja und dann wundern sich die Eltern, wenn der hochbegabte Bub, dann doch lieber Schreiner wird oder sein Studium schmeißt. Die erstaunten Eltern erfahren dann, dass er nur ihnen zuliebe studiert hat und es letztendlich nicht mehr ausgehalten hatte. „Warum hast Du denn nichts gesagt, mein Sohn?“ „Ja warum wohl?!“ Ja und so vergeigt man dann seine kostbare Zeit, leidet, macht sich Vorwürfe, macht seinen Eltern Vorwürfe und macht doch schließlich etwas, was einem wirklich liegt oder manche werden auch richtig unglücklich nur, um ihren Eltern einen Gefallen zu tun. Erwachsene und Autoritätspersonen sind bekanntlich immer schnell dabei zu wissen, was für andere das Beste ist – und leider kommen sie nie auf die Idee einfach mal nachzufragen.

Ein besonderes Highlight dieser Projektionsart ist, wenn Eltern ihre persönlichen Wünsche auf ihre Kinder projiezieren mit der Idee, dass die Kinder das vollbringen, was sie selbst nie geschafft haben. Nach dem Motto „Ich wollte studieren und Jurist werden, bin aber leider/glücklicherweise Automechaniker geworden und nun wird eben mein Sohn Jurist!“ Leid und Auseinandersetzungen sind hier schon für Jahre vorherzusehen, ohne Prophet sein zu müssen.

Die zweite Art von Projektionen unterteilt sich in positive und negative Projektionen, die aber beide schädlich sind. Hierbei macht man gewisse gute oder schlechte Erfahrungen und verknüpft sie mit bestimmten Merkmalen wie Aussehen, Verhalten, Situation, etc. Nehmen wir mal ein Beispiel. Sie fahren nach Italien und haben eine wirklich tolle Zeit. Alle Menschen in dem Städtchen sind sehr freundlich und herzlich und Sie fühlen sich total glücklich. Nun könnten Sie diese Erfahrung verallgemeinern und sagen alle Italiener sind super nett. D. h. Sie projiezieren Ihre positive Erfahrung auf alle Menschen, die in Italien wohnen oder von dort kommen. Das stimmt natürlich nicht mit der Realität überein, weil es überall auf der Welt nette und weniger nette Menschen gibt, auch in Italien. Im schlimmsten Fall projiezieren Sie Ihr positives Bild von einem Italiener auf einen nicht so netten Italiener und bekommen so Probleme. Ähnlich läuft dieser Prozess im kriminellen Bereich, wo vermeintliche Enkel ältere Menschen ausrauben, weil die ihre Vorstellung vom guten Enkelkind auf den Kriminellen projiezieren. „Hallo Oma, ich bin´s, Dein Enkel!“ „Hans-Uwe bist Du das?“ „Ja, Oma, ich brauch mal Knete!“ „Du warst immer so ein guter Junge. Ich helf Dir doch gerne!“ Na klar! Abgesehen von diesem Beispiel können Menschen einen Heiligenschein bekommen, ganz einfach nur deswegen, weil sie einen an eine tolle Person aus der Vergangenheit erinnern oder an ein tolles Erlebnis mit einer Person, die so ähnlich aussah oder sich so ähnlich verhalten hat. Ein Heiligenschein ist zwar nett, kann aber übertrieben sein und zu unerfüllbaren Erwartungen führen, die dann wieder in Enttäuschung enden.

Die negativen Projektionen von diesem Typ sind noch schlimmer. Nehmen wir einmal an, eine junge Frau verliebt sich, hat eine tolle Zeit und wird dann von ihrem Freund sitzen gelassen. Das ist der emotionale Weltuntergang und hinterläßt große seelische Wunden. Im schlechtesten Fall ist sie nun für die Zukunft gebrandmarkt. D. h. jedesmal, wenn sie einem Mann begegnet, der ähnlich aussieht, sich ähnlich verhält oder auch nur den gleichen Beruf hat wie ihr Ex, projiziert sie ihren Haß bzw. ihre negative Erwartungshaltung auf diesen Mann, ohne zu hinterfragen, ob er wirklich so ist wie sie denkt. „Der sieht schon aus wie Rüdiger. Der lacht auch noch so. Das ist bestimmt auch so ein Schwein!“ Ja und da hat der arme Mann dann Pech gehabt und weiß noch nicht einmal, womit er den Zorn der Frau verdient hat.

Projektionen verändern auch noch die Wahrnehmung, da alles, was die andere Person tut, so interpretiert wird, dass es die Projektion rechtfertigt, für wahr erklärt und weiter unterstützt.

Das ist übrigens in der Schule schon so. Wenn Sie einem Lehrer sagen, dass Ihr Kind hochbegabt ist und nachgewiesenermaßen einen IQ von 150 hat, dann wird der Lehrer diese Hochbegabung mit allen Konsequenzen auf Ihr Kind projizieren. Wenn Ihrem Kind in der Schule langweilig ist, wird der Lehrer denken, dass es unterfordert ist. Wenn es eine Frage stellt, dann ist das ein Zeichen seiner Intelligenz und Neugier. Wenn Sie einem Lehrer aber sagen, dass ein Kind dumm und unbegabt ist, dann projiziert der Lehrer ebenso und interpretiert Langeweile als Nichtinteresse, Überforderung und eine Frage als Problem dem Unterricht zu folgen.

In Schulen und an Unis wurden schon solche psychologischen Experimente gemacht. Unabhängig von der wahren Intelligenz wurden die einen gefördert, weil sie ja angeblich begabt waren und die anderen blieben auf der Strecke. Dies hat sich auch im Notenspiegel gezeigt.

Deshalb überlegen Sie genau, was Sie den Lehrern Ihrer Kinder erzählen und überlegen Sie auch, ob Sie selber Dinge auf andere projizieren oder Opfe von Projektionen sind. Kommunikation hilft hier in jedem Fall.

Wie sagten einst die weisen Indianer „Verurteile niemanden, solange Du nicht in seinen Mokassins gelaufen bist!“

Jeder hat seine eigenen Mokassins. Und die eigenen müssen weder anderen passen, noch müssen andere sie mögen.

, , , , , , , , , , , , , , ,

Ein Kommentar

%d Bloggern gefällt das: