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Total Quality (Miss-)Management

Management gibt es schon so lange wie es Menschen gibt, die etwas zu organisieren haben. Alles im Leben wird irgendwie gemanaget, – mal mehr professionell, mal weniger. Wir managen uns selbst, wir managen unser Leben, unsere Beziehungen und unsere Arbeit. Das war tatsächlich schon immer so.

Nun leben wir bekanntlich im Land der Normen, der Bürokratie und der Vorschriften. Psychologisch gesehen ist dies ein Ausdruck von einem erhöhten Bedürfnis nach Sicherheit. Dieser vermeintlichen Sicherheit wird Flexibilität, Eigenverantwortung und Intelligenz geopfert. Wer muss denn noch selber nachdenken, wenn schon alles schwarz auf weiß formuliert ist. Nur leider sind die Normen so wenig perfekt wie die Menschen, die sie anwenden sollen. Tatsächlich sind viele Normen eine Frage der Interpretation von Experten und nur unter Beachtung einer Reihe von rechtlichen Hinweisen anwendbar. Dazu kommen die Ausnahmen, die die Regel bestätigen. Mittlerweile könnte man meinen, dass wir alle zu den Schildbürgern gehören. Da wird beispielsweise auf mehr als einer DinA4 Seite Architekten erklärt, wie sie ein Treppe zu bauen haben oder wie die Schnur eines Schnullers beschaffen sein muss.

Weil Normen scheinbar Spaß machen und das eigene Gehirn möglichst geschont werden soll, erblicken ständig immer neue Normen das Licht der Welt und ersetzen oft alte, die gerade mal ein Jahr alt sind. Die Experten orientieren sich dann aber nicht an den aktuellen, sondern versuchen schon die in der Entstehung begriffenen Normen der Zukunft in ihre Planung mit einzubeziehen – das schafft Sicherheit.

Heutzutage ist schlichtweg alles genormt und für alles gibt es Vorschriften, die zu interpretieren sind und die uns angeblich das Leben und die Arbeit erleichtern. So wurde vor einigen Jahren auch das Quality Management genormt und vorgeschrieben. Jede Firma, die etwas auf sich hält bzw. gegenüber ihren Kunden positiv in Erscheinung treten will, muss sich dem Qualitätsmanagement unterwerfen und sich regelmäßig zertifizieren lassen. Der Gedanke an sich ist durchaus positiv, – die Realität sieht leider ganz anders aus.

Menschen sind (leider) nicht normbar und sie verhalten sich nicht wie Maschinen oder Computer. Auch Geschäftsprozesse entziehen sich gerne Normen. So versagt dann auch zwangsläufig das starre Qualitätsmanagement. Ursprünglich sollte es Qualität und Kontrolle gewährleisten. Tatsächlich setzt es aber die Unternehmen unter Druck Geschäftsprozesse zu beschönigen, Dinge zu bereinigen, Probleme zu vertuschen, – sonst gibt es schließlich nicht die gewünschte Zertifizierung und das ist schlecht für das Image. So führt das Quality Management zu Selbstbetrug, Augenwischerei und verbessert keinesfalls das Management und die firmeninternen Abläufe. Quality Management bedeutet so in erster Linie nur noch mehr Stress, noch mehr Druck und oft noch mehr schlechte Stimmung im Betrieb, weil alles nicht so rund läuft, wie die Vorschriften es verlangen.

Wie kann man nun das ursprüngliche Ziel der Qualitätsverbessung in den Geschäftsprozessen und im Management erreichen?

Die Basis des Betriebes wird immer von Menschen gebildet und Menschen sind für alle Abläufe verantwortlich. Wenn man eine Optimierung erreichen will, so muss bereit sein in die Menschen zu investieren. Das bedeutet einmal in ihre Weiterbildung, in echte Qualifikation zu investieren und zum anderen bedeutet es auch an ihrer Persönlichkeit zu arbeiten. Die Persönlichkeit ist ausschlaggebend für eine erfolgreiche interne und externe Kommunikation, für die ganze Unternehmenskultur und das soziale Miteinander. Menschen sollten respektvoll, freundlich und positiv miteinander umgehen. Das ist aber heutzutage oft nicht gegeben. Wenn nun die Basis stimmt, dann kann die Organisation selbst optimiert werden und zwar gemäß den zukunftsweisenden Managementlehren, die ein ganzheitlich-sinnvermittelndes Verständnis des Menschen zeigen. Es ist das sogenannte spirituelle Management, was derzeit an Elite Universitäten in der Schweiz und im weiteren Ausland gelehrt wird.

Für alle Bedürfnisse gibt es mittlerweile sehr gute Angebote und so kann jede Firma Spezialisten engagieren, um ihre Qualität zu managen.

Hypno-Coaching ist eine sehr effiziente Art den Mitarbeitern zu helfen Stress aktiv abzubauen, positiver zu kommunizieren, Blockaden zu lösen und insgesamt leistungsfähiger zu werden.

Vorschriften mögen scheinbar das Gehirn entlasten, aber ich halte es lieber mit der bekannten Psychologin Vera Birkenbihl und schließe mich ich Ihrem Ausruf an: „Werden Sie vom Gehirnbesitzer zum Gehirnbenutzer!“

Das Leben erwartet Flexibilität, Verantwortungsbewusstsein und kreative Intelligenz. Das Leben besteht nicht aus Papier mit aufgedruckten Normen.

Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben und Ihrer Firma!

 

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