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Der kontrollierte Mann oder die Kultur des Miteinanders

Meine liebe Kollegin Simone Lücke und ich saßen vor kurzem in einem Restaurant in Groß-Gerau und wurden Zeugen wie ein Mann laut seine Frau „zurecht gestutzt“ hat. Es war ein älterer Herr, dem es offenbar auf die Nerven ging wie seine Frau ihm vorschrieb, was er im Restaurant zu essen und zu trinken hätte. Ihm ist der Kragen geplatzt, – vielleicht zum ersten Mal nach vielen Jahren.

In gewisser Weise mag das vielleicht in dem Augenblick „witzig“ gewesen sein, aber die Tragödie, die sich dahinter verbirgt ist eher traurig. Der Mann wurde offensichtlich über Jahrzehnte von seiner Ehefrau bevormundet, teilweise wie ein kleines Kind behandelt, was nicht in der Lage ist für sich Entscheidungen zu treffen. Nun wer möchte so behandelt werden? Wohl niemand. Selbst Kinder haben ihre eigene Meinung und wollen nicht bevormundet werden. Und schon gar nicht ein erwachsener Mann.

Wie kommt es nun zu so einer Situation? Vielleicht ist es eine Form der Besserwisserei seitens der Frau. Vielleicht hat sie vergessen, dass es sich nicht um ein Kind, eines ihrer Kinder, eines ihrer Schüler (?) handelt, sondern um ihren Ehemann? Vielleicht ist sie auch zu fürsorglich, zu mütterlich? Mit hoher Wahrscheinlichkeit kann aber der Mann verantwortungsvoll handeln und selbst sinnvolle Entscheidungen treffen.

Oft liegt so einer Beziehung eine verzerrte Wahrnehmung zu Grunde, wo wie hier der Ehemann nicht als solcher gesehen wird, sondern unbewusst als ein Kind, was Kontrolle und Führung braucht. Dies kann sich aus dem Beruf oder der Haupttätigkeit der Frau ergeben haben. Vereinfacht gesagt nehmen viele Menschen ihren Job mit nach Hause, sind beispielsweise in der Schule Lehrer und zu Hause auch oder Mutter für die Kinder und alle anderen ebenso. Dies sind unbewusste Verhaltensmuster, die teilweise komisch oder witzig sind, aber sich durchaus auch negativ auf Partnerschaft, Familie und Freunde auswirken können.

Nun ist es sehr gesund und hilfreich sich solcher unbewusster Verhaltensmuster klarzuwerden und sie zu hinterfragen. Es gibt viele Rollen im Leben und letztendlich müssen wir allen gerecht werden. Werden diese Rollen verschoben, dann entstehen Probleme wie das oben beschriebene. So mag beispielsweise eine Frau vormittags in der Schule eine gute Lehrerin für ihre Schüler sein, daheim eine gute Mutter für ihre Kinder und eine liebende Ehefrau für ihren Mann. Wenn sie aber für ihre eigenen Kinder und den Mann immer noch ihre Rolle als Lehrerin beibehält oder ihren Mann wie eines ihrer Kinder behandelt, so sind Probleme vorprogrammiert. Gleiches gilt natürlich auch für den Mann, der zu Hause seine berufliche Rolle gegen die des Vaters und liebenden Ehemannes eintauschen muss.

Ein weiser Mann hat einmal gesagt, dass man ganz bewusst alles getrennt halten soll. Wenn man sich im Büro konzentriert mit der Arbeit beschäftigt und zu Hause mit der Familie, so gewinnt man das Beste für sich. Wenn man aber auf der Arbeit sich mit Familienangelegenheiten beschäftigt und zu Hause sich Gedanken über das Büroprobleme macht, vergeudet man seine Zeit und Energie.

So macht es auch Sinn sich bewusst an Dinge zu erinnern, ganz bewusst sein Leben, seine Beziehungen zu gestalten. Wenn man seinem Partner nach der Arbeit zu Hause begegnet einmal bewusst daran denken, dass man diesen Menschen aus Liebe geheiratet hat, in Liebe miteinander verbunden ist, viele wertvolle Erfahrungen gemacht. Oder wenn man seine Kinder sieht daran denken, dass es die eigenen Sprösslinge sind, dass sie ein Geschenk sind, ein Zeichen der Liebe und Verbundenheit mit dem Partner.

Wertschätzung, Aufmerksamkeit, darum geht es, auch um Respekt, Wohlwollen, Verständnis.

Heutzutage sind wir viel zu viel gefangen in der Alltagsroutine. Wir vergessen, was wirklich wichtig ist. Wir haben uns selbst vergessen. Und viele wachen erst auf, wenn es zu spät ist, wenn die Beziehung kaputt ist, wenn Krankheit oder Tod warten.

Deshalb versuchen Sie sich bewusst an das Gute im Leben zu erinnern. Bereichern Sie Ihr Leben mit Wertschätzung, Aufmerksamkeit, Respekt, Wohlwollen und Verständnis. Denken Sie daran, dass wir alle nicht perfekt sind, dass wir alle nur Menschen sind, dies aber mit viel Humor und Leichtigkeit tragen können.

Schenken Sie insbesondere den Menschen, denen Sie täglich begegnen, Ihre Lieben, Ihren Mitmenschen Wertschätzung, Respekt und Wohlwollen. Versuchen Sie sie zu verstehen.

Und machen Sie noch einen weiteren Schritt: Sprechen Sie mit ihnen darüber, teilen Sie das Gute, bereichern Sie sich gemeinsam und machen Sie zusammen das Leben einfach lebenswerter.

Wenn wir alle das Beste aus dem Leben machen, dann erschaffen wir ein Paradies für uns alle.

Dann muss auch niemand mehr kontrolliert werden. Freiheit erwächst aus Respekt und Verständnis für einander.

Herzlichst Ihr

Falco Wisskirchen

Heilpraktiker für Psychotherapie

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Ethik, Respekt, Wertschätzung, positive Haltung – Erfolgsfaktoren im Job (und im Leben)

Wenn ich mir das Verhalten so einiger Mitmenschen anschaue, dann sträuben sich mir die Haare, dann frage ich mich, in was für einer Welt wir eigentlich leben, ob das so sein muss und wie das enden soll.

Wir leiden ganz massiv nicht nur unter einem Werteverlust, sondern sogar unter einer Werteumkehr. Das, was einmal richtig, gut und allgemein anerkannt war – als Basis für ein funktionierendes Miteinander – ist heutzutage entweder in Vergessenheit geraten oder das genaue Gegenteil wird zelebriert und idealisiert.

Anstatt dass wir uns weiterentwickeln und immer vollkommener werden, uns immer mehr kultivieren und alles zum Aufblühen bringen, entwickeln wir uns offensichtlich immer mehr zurück. Scheinbar sind wir auf dem Weg einer allgemeinen Verrohung und auch Verblödung. Von Hochkultur oder kulturellen Leistungen oder von kultivierten Verhaltensweisen oder Umgangsformen kann schon lange nicht mehr die Rede sein. Ganz im Gegenteil werden offensichtlich eher die niederen menschlichen Verhaltensweisen gefördert wie egoistisches, dissoziales Benehmen.

Nun, auch wenn es so ist, so haben die alten, ewigen Werte der menschlichen Gesellschaft ihre Gültigkeit nicht verloren. Sie warten eher darauf wieder gelebt zu werden.

Die Inder haben dafür ein sehr schönes Bild: Aus dem dunklen Schlamm erhebt sich der reine Lotus und erblüht in vollkommener Schönheit.

Und so wird es auch wieder in der Gesellschaft geschehen. Es ist ein periodisches Auf und Ab wie die Geschichte uns weltweit zeigt.

Auch heute gibt es noch Verfechter von Kultur und Werten, von Respekt, Fairness und Ethik. Sie leben vor, wie es bestmöglich funktionieren kann und sie bereiten den Weg in eine bessere Zukunft. Einer von ihnen ist Kevin Hogan. Er ist Psychologe und Hypnotherapeut und äußerst erfolgreich. Andere wiederum haben das alte Wissen in neue Kleider gesteckt und bilden angehende Führungskräfte im sogenannten spirituellen Management an Universitäten aus.

Letztendlich hat es jeder selbst in der Hand, wie er seine Arbeit und sein Leben gestalten will. Jeder kann Vorbild sein. Jeder kann das richtige tun. Es ist einfach eine Frage der persönlichen Haltung.

Lassen Sie uns einmal zwei Beispiele betrachten, – ein negatives und ein positives Beispiel:

Nehmen wir einmal an, Sie sind ziemlich egoistisch veranlagt und leiden unter negativen Eigenschaften wie Gier, Geiz, Unzuverlässigkeit, Respektlosigkeit, Undankbarkeit, Einbildung, etc. Sie sind immer darauf aus, Gewinn zu machen, Dinge zu Ihrem Vorteil zu nutzen, Ihre Interessen zu befriedigen und dafür üben Sie auch gerne Druck auf andere aus, betrügen sie, manipulieren sie, – ganz einfach, weil Ihnen andere Menschen so ziemlich am A… vorbeigehen. Sie sehen andere nur als Mittel zum Zweck, – zu dem einzigen Zweck, wie Sie persönlich noch mehr profitieren können.

Nun, was ist das Resultat von so einer Haltung?

Sie werden sicherlich nicht geliebt, sondern eher verachtet und keiner macht freiwillig mit Ihnen Geschäfte, sondern nur aus der Not heraus oder weil sie Sie noch nicht kennen. Im besten Fall bilden Sie ein Netzwerk aus Menschen, die Ihre negative Einstellung teilen und wo man ständig versucht sich gegenseitig über das Ohr zu hauen. Echte Freunde gibt es nicht und langfristige Kundenbeziehungen auch nicht. Der geschäftliche Erfolg geht von Tag zu Tag und was morgen ist, weiß keiner. Tatsächlich könnte das Leben schöner sein, aber Sie stehen sich mit Ihrer negativen Haltung selbst im Weg.

Nehmen wir jetzt einmal an, dass Sie ein Mensch mit vielen positiven Eigenschaften sind und sich an höheren Werten orientieren, ganz nach dem Motto „was ich für mich selbst nicht wünsche, füge ich auch keinem anderen zu“ oder positiv ausgedrückt „was für mich selbst wichtig und wünschenswert ist, dass schenke ich auch anderen“. Christus hat schon vor langer Zeit den Satz geprägt „Liebe Deinen Nächsten so wie Dich selbst“ und vor ihm haben schon Buddha andere weise Männer in allen Kulturen ähnliches gelehrt. Denn alles, was auf Liebe, Respekt, Wahrheit, Wertschätzung und einem gesunden Miteinander beruht, ist positiv und kann auch nur positive Wirkungen entfalten. Wenn wir uns alle gegenseitig in bester Art und Weise behandeln, dann können wir alle auch noch profitieren.

Sie haben das verstanden und nach diesen Erkenntnissen handeln Sie auch. So gestalten Sie alle Ihre zwischenmenschlichen Beziehungen absolut positiv, mit viel Verständnis für die individuellen Bedürfnisse und Wünsche jedes Einzelnen, stets im Bewusstsein für alle das Beste zu erreichen. Und so werden Sie auch wahrgenommen – als großherzig, als Mensch mit Charakter, zuverlässig, engagiert, respektvoll, hilfsbereit, sympathisch, freundlich, etc. Die Menschen vertrauen Ihnen und wissen einfach, dass sie bei Ihnen bestens aufgehoben sind, dass sie immer gut beraten werden. Sie sind ein echter Freund, ein Vorbild und ein toller Geschäftspartner. Und auf dieser Basis entwickeln sich großartige Beziehungen und Freundschaften, privat wie auch geschäftlich. Ihr Freundeskreis wächst beständig. Die Menschen achten Sie, empfehlen Sie immer weiter, über Generationen hinweg. So erfahren Sie ein Leben der Fülle, der Freude und des guten Miteinanders, wo einer dem anderen hilft, wo auch in schlechten Zeiten eine starke Gemeinschaft ist, die für einen sorgt und den Rücken stärkt.

Ja, und was will man mehr als ein erfülltes Leben? Was kann man mehr machen als das Beste aus seinem Leben? Aus seinem Beruf? Was kann man besseres sein als ein positives Vorbild, was anderen als Orientierung dient? Was schenkt einem mehr Glück als so ein positives, erfülltes Leben? Was kann mehr Sinn geben als das Beste zu tun?

Das ist wahrer Erfolg!

In diesem Sinne arbeite ich auch und ich tue mein Bestes, um eine positive Grundhaltung ganz allgemein zu fördern, Werte wieder in das Zentrum des Lebens und Wirkens zu rücken und ein gutes Miteinander in meinem Netzwerk zu erhalten.

In der Zukunft werde ich zwei Vereine ins Leben rufen, – einen Verein zur Förderung positiver Werte in der Gesellschaft und das Network of Excellence, in dem auf höchstem Niveau beruflich und privat kooperiert wird. Beide Projekte sind schon vorbereitet. Sie existieren momentan als Facebook Gruppen.

Denken Sie stets daran:

Wir sind es, die es in der Hand haben, ob wir unser Leben positiv oder negativ gestalten.

Und wir sind es, die die entsprechenden Früchte ernten.

Denn wir können nur das ernten, was wir säen.

In diesem Sinn, – machen Sie das Beste aus Ihrem Leben!

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Toleranz – der schleichende Tod

Der Begriff „Toleranz“ wird heutzutage täglich in den Medien gebraucht und dass in einem nie da gewesenen Umfang. Heutzutage tolerieren wir alles und finden das auch toll. Toleranz erscheint als eine positive Qualität und jeder möchte als tolerant gelten.

Toleranz, wie auch viele andere Begriffe, wird heutzutage in einer sehr ungesunden Weise eingesetzt und ideologisch missbraucht. Lassen Sie uns deshalb einmal hinter die Fassade schauen:

Toleranz ist vom Ursprung her ein negativ besetzter Begriff und bedeutet etwas ertragen oder erdulden zu müssen. Also man erträgt etwas, was man nicht will oder sich nicht wünscht oder was einem zuwider ist. Dieses ertragen müssen ist keine positive Haltung. Es sagt vielmehr aus, dass einem die Umstände überhaupt nicht passen, dass man sie aber ertragen muss, weil man nichts daran ändern kann – man ist sozusagen machtlos und wird gezwungen etwas gegen seine Natur zu erdulden.

Von daher ist es eine sehr unangenehme, negative Aussage, wenn jemand etwas toleriert. Ich persönlich möchte nicht toleriert werden und ich möchte auch nicht, dass meine Meinung oder Haltung toleriert wird. Toleranz im ursprünglichen Sinn deutet einfach auf eine negative Beziehung hin und eine erzwungene Duldung.

Nun lassen Sie uns den Sachverhalt einmal positiv betrachten. Wie wäre es denn, wenn ich einen Menschen oder seine Haltung respektiere anstatt sie zu tolerieren? Respekt ist immer positiv und zeugt von der Anerkennung von Freiheit, von eigenen Ansichten, etc. Entsprechend möchte ich gerne persönlich respektiert werden, so wie ich auch andere respektiere.

Aber haben Sie sich schon einmal gefragt, warum heutzutage niemand von Respekt spricht? Auch nicht von Wertschätzung oder Freiheit? Seltsam oder?

Dafür wird der negative Begriff Toleranz überstrapaziert ganz nach dem Motto „Wir müssen immer mehr erdulden, immer mehr Negatives ertragen – und das ist gut so!“

Überlegen wir einmal, was wir wirklich heutzutage tolerieren müssen:

Wir tolerieren die allgemeine Verblödung durch die Medien.

Wir tolerieren die Volksverdummung durch die Politik.

Wir tolerieren gieriges, antisoziales, kriminelles Verhalten in der Gesellschaft.

Wir tolerieren Ausbeutung von Menschen und Natur.

Wir tolerieren ideologische Propaganda.

Wir tolerieren die Zerstörung von Werten und Idealen.

Und letztendlich tolerieren wir den schleichenden Tod von Kultur und Gesellschaft, vom Menschsein.

Ist das nicht wundervoll so tolerant zu sein?

Im Prinzip tolerieren wir all das, was uns kaputt macht. Wir freuen uns sogar, dass wir so tolerant sind. Wir feiern diese Toleranz als eine phantastische Errungenschaft.

Ich finde, dass ist schlimmer als BSE. Es ist eine gefährliche Form des Wahnsinns, der Realitätsverneinung mit unheilvollen Folgen.

Aus einer höheren, spirituellen Sicht stellt es sich so dar:

Positive Eigenschaften und Kräfte soll der Mensch kultivieren. Negative Eigenschaften und Kräfte soll der Mensch kontrollieren. Denn wer die negativen, destruktiven Kräfte nicht im Zaum hält, wird schnell ihr Opfer. Und nur positive Eigenschaften und Kräfte führen zur Blüte.

Offensichtlich wird heutzutage eher alles Negative gefördert und das Positive abgebaut. So wird sicherlich eine neue Ordnung entstehen. Die Frage aber bleibt, ob es eine gute oder eine schlechte Ordnung sein wird. Und auch wieviel Opfer sie kostet.

Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben, kultivieren Sie das Gute und schützen Sie sich vor den destruktiven Kräften! Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung und befreien Sie sich aus der Hypnose der Medien! Wir brauchen Herz und gesunden Menschenverstand, anstelle von Ideologie und Propaganda. Für mehr echten Respekt, mehr Wertschätzung und mehr echtes Miteinander in der Gesellschaft!

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Und was treibt Sie zur Weißglut?

Wahrscheinlich gibt es da so ein paar Punkte. Und vielleicht wissen Ihre Familie, Ihre Freunde und Mitarbeiter, was Sie auf die Palme bringt, vielleicht aber auch nicht, weil Sie sich nur im Stillen ärgern. Nun haben wir das Problem, dass wir alle keine Hellseher sind und nur indirekt mitbekommen, wenn sich jemand falsch behandelt, gekränkt oder unwohl fühlt. Da hilft nur Kommunikation.

Stellen Sie sich einmal vor, Ihre Liebste oder Ihr Liebster kocht Ihnen ein 3 Gänge Menü und Ihnen dreht sich schon der Magen um, weil Sie dummerweise keinen Fisch mögen und auch den Käse nicht vertragen. Was machen Sie? Alles essen und runterwürgen, dabei ein strahlendes Lächeln aufsetzen und sagen wie toll es Ihnen schmeckt? Oder mit der Wahrheit herausrücken? Was meinen Sie, hätte es Ihnen geholfen, einfach vorab zu kommunizieren, zu sagen, was Ihnen schmeckt und was nicht?

Anderes Beispiel – Sie sind gerade arbeitsmäßig total überlastet und stehen kurz vor dem Nervenzusammenbruch. Da kommt Ihr Kollege rein und fragt, ob Sie nicht mal eben noch eine Kleinigkeit erledigen könnten. Wie reagieren Sie? Mit Nervenzusammenbruch? Cholerischem Anfall? Oder holen Sie tief Luft und kommunizieren Sie Ihrem Kollegen, dass Sie vollständig überlastet sind?

Und noch ein Beispiel – aus welchen Gründen auch immer brauchen Sie für ein glückliches Frühstück eine gewisse Ordnung auf Ihrem Tisch, – einen schön gedeckten Frühstückstisch. Nun haben Sie einen Partner, der nicht allzuviel Wert darauf legt, sondern eher im Vorbeigehen frühstückt. Er macht sich schnell sein Brötchen, verteilt dabei alles auf dem Tisch und fährt dann ins Büro. Sie sehen sich mit der Unordnung, dem Chaos auf dem Tisch konfrontiert, Ihr Wohlbefinden ist stark gestört, Sie sind sauer und kriegen die Krise. Ihr Partner hat Sie gerade unwissentlich zur Weißglut gebracht. Weltuntergangsstimmung herrscht. Nun, was hätte hier geholfen? Kommunikation, – wie immer! Seine eigenen Bedürfnisse und Vorstellungen dem anderen mitteilen, sich dann arrangieren, aufeinander Rücksicht nehmen, Anschauungen vielleicht relativieren, positive Veränderungen zulassen und mitgestalten. Und so weiter.

Was will ich mit den Beispielen sagen? Einmal, dass Kommunikation die Basis ist für ein erfolgreiches und glückliches Miteinander. Und zum anderen, dass es wichtig ist, seine eigene Wahrnehmung, seine Bedürfnisse, seine Wünsche und alles, was man nicht verträgt, dem anderen mitzuteilen. Das ist sehr wichtig in der Partnerschaft, in der Familie, im Freundeskreis und am Arbeitsplatz. So kann man sich arrangieren, spart Nerven und das Leben wird dadurch einfach lebenswerter.

Eine praktische Übung:

Erstellen Sie eine Negativ-Liste mit all den Sachen, die Sie nicht mögen, die Nerven kosten und Sie zur Weißglut bringen. Dann gewichten Sie Ihre Stichworte auf einer Skala von 1 bis 10. 10 bedeutet absolute Weißglut. 1 ist noch sehr gut tolerierbar. 5 ist schon Zündstoff usw. sie können die Skala auch in Excel in Balkenform machen. So hat man eine bessere Übersicht. Links in einer Spalte die Stichwörter und rechts die Zeile mit den Balken (10 Kästchen).

Dann erstellen Sie nach dem gleichen Schema eine Positiv-Liste mit allen den guten Sachen, über die Sie sich freuen.

Nun fordern Sie Ihren Partner und Ihre Familienangehörigen, Freunde, etc. auf das gleiche zu tun. Dann gehen Sie die Listen durch und besprechen die Ergebnisse. So manch einer wird dann ganz erstaunt sein, was wie wo einen quält, nervt, schmerzt, aber auch, was einen freut, worauf man Wert legt, etc.

In einem nächsten Schritt kann man Dinge hinterfragen, z. B. – ist es wirklich ein mittlerer Weltuntergang, wenn die Tageszeitung auf dem Tisch liegt und nicht auf der Ablage? So kann man seine eigene Wahrnehmung und seine eigenen Verhaltensmuster, Gewohnheiten und Vorstellungen, – Normen bewusst machen, hinterfragen und vielleicht positiv verändern. Manche lassen sich gut ändern, manche halt auch nicht. Aber es ist gut einmal darüber nachgedacht zu haben. Denn vieles läuft absolut unbewusst ab im Alltag und man weiß gar nicht wirklich, warum.

Dann kann man überlegen, wie man sich besser arrangieren kann, wie man unnötigen Stress vermeidet, harmonischer und besser zusammen lebt, sich nicht ständig auf die Füße tritt. Hier geht es in erster Linie um gegenseitigen Respekt und gegenseitiges Verständnis. Wir sind nun mal alle Individuen, – sonst wäre es auch langweilig.

Ich garantiere Ihnen so einige Aha-Effekte, wenn Sie die Übung machen und Ihr Leben kann sich so harmonischer gestalten. Probleme haben nur die eine Aufgabe – sie warten auf ihre Lösung. Wenn jeder weiß, was dem anderen gut tut und was nicht, dann braucht man nahezu nichts mehr unter den Teppich kehren, dann sind die Aussichten auf drohende Explosionen, Streit, etc. sehr gering, dann wird das Leben leichter und angenehmer für alle.

Tun Sie sich und Ihrem Lieben etwas Gutes. Zeigen Sie Respekt, Verständnis und den Willen Dinge positiv zu ändern. Miteinander ist immer leichter und schöner als gegeneinander.

In diesem Sinne – machen Sie das Beste aus Ihrem Leben!

 

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Die leise Rückkehr der Werte

In den letzten Jahrzehnten ist so einiges nahezu spurlos verschwunden, was wir über Jahrtausende kultiviert hatten. Früher gab es gesellschaftliche Werte wie Respekt, Ordnung, Fleiß, Großzügigkeit, Ehre, Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit usw. Dann gab es moralische Werte, vermittelt durch Kirche und Religion. Das Streben nach Vervollkommnung, edlem Charakter und persönlicher Größe war hoch angesehen. Menschen, die sich besonders tugendhaft oder selbstlos für höhere Zwecke eingesetzt haben, wurden verehrt und als Vorbild genommen. Und andererseits, Menschen, die sich nicht an gesellschaftliche Werte gehalten haben, sich schlecht benahmen, wurden verachtet, geächtet. So hat dann die Gesellschaft auch funktioniert, – gut funktioniert. Heute könnte man das als werteorientiertes Management der Gesellschaft bezeichnen, – ein System, was klar zwischen „Gut und Böse“ unterschieden hat und wo die Guten belohnt wurden und die Schlechten ihre Strafe erhalten haben. Ein durchaus sinnvolles System. Damals war die Welt noch wortwörtlich in Ordnung, in einer klar verständlichen Ordnung.

Heutzutage haben wir diese Ordnung nicht mehr. Die Werte, an denen man sich früher orientiert hat, – in allen Aspekten des Lebens – sind verschwunden. Kirche, Religion, natürliche Spiritualität haben ihren Status verloren. Der technisch-materialistische Fortschritt hat sie scheinbar überflüssig gemacht. Wir haben nur noch einen Wert – die Gewinnmaximierung. Sie ist das Ideal, an dem sich alle orientieren. Gewinnmaximierung bedeutet mit dem geringstmöglichen Aufwand das Maximum an Ertrag zu erzielen. Ethik, Werte und Verantwortungsbewusstsein sind in der wirtschaftlichen Definition nicht enthalten. Die Resultate erlebt jeder überall auf der Erde. Wir leben nur noch, um Geld zu verdienen und um mit diesem Geld am Konsum teilnehmen zu können. Konsum ist alles heutzutage. Denn ohne massiven Konsum können wir kein Geld verdienen und auch keine Gewinne maximieren. Dabei heiligt die Gewinnmaximierung die Mittel. Wir erleben das Phänomen der Ausbeutung in allen Facetten. Wir beuten uns gegenseitig aus, alle, die sich nicht wehren können, die Natur und wir lassen uns ausbeuten für die Gewinnmaximierung einiger weniger. Wir laufen permanent im Hamsterrad und merken es noch nicht einmal. Vielleicht, weil wir einfach zu beschäftigt sind, zuwenig Zeit haben, mal über alles nachzudenken. Und wahrscheinlich fehlt auch einfach die Energie und eine Eingebung, wie man alles zum Besseren ändern könnte. Nicht zuletzt fehlen uns auch die eigenen Lobbyisten in der Politik, die sich um unser Wohlergehen kümmern könnten.

Materialismus, Nihilismus, Kapitalismus, Atheismus, etc. stinken mittlerweile zum Himmel und die Menschen haben immer mehr genug von diesen Ideologien, die nur das Elend der Menschen fördern und den Untergang der Menschheit beschleunigen. Haben wir in den letzten 100 Jahren wirklich etwas geleistet, worauf wir stolz sein können? Wofür unsere Kinder uns dankbar sind? Kulturelle Glanzleistungen? Höhepunkte der menschlichen Entwicklung? Ich denke, nicht wirklich.

Immer mehr Menschen sehnen sich nach den verloren gegangenen Anteilen unserer menschlichen Natur, nach menschlichen Werten, gesellschaftlichen Werten, nach der natürlichen Spiritualität. Und so schleichen sich diese Werte, diese menschlichen Bedürfnisse quasi durch die Hintertür wieder ins Leben ein. Immer mehr Menschen gehen auf die spirituelle Suche, fragen sich, wer sie eigentlich wirklich sind und ob es noch einen höheren Sinn gibt, als das Hamsterrad. Es gibt auch sehr viele Menschen, die sich mit Ratgebern zu einem erfüllteren Leben beschäftigen. Viele suchen auch die Wurzeln ihrer traditionellen Religionen. In der Tat gibt es ein Aufleben der alten Spiritualität in Europa und anderen Orten. Manche Menschen lieben es auch an Rollenspielen teilzunehmen, die im Mittelalter bzw. zur Zeit der Ritter stattfinden. In der Rolle eines edlen Ritters oder einer holden Maid können sie so wieder Werte leben, sich edel, tugendhaft verhalten, das Schöne und Gute im Menschen zeigen und empfinden.

Ja und dann gibt es noch Menschen, die sich von Herr der Ringe inspieren lassen, wo Schönheit, Edelmut, Charakter, Stärke, Gemeinschaft, etc. sehr schön zum Ausdruck kommen. Auch die Star Wars Filme haben junge Menschen inspiriert höheren Werte zu folgen, wie die Jedi Ritter, die ihre Wurzeln tatsächlich in der Samuraitradition des alten Japan haben.

Lassen auch Sie sich inspieren! Entfalten Sie Ihre innere und äußere Schönheit! Und machen Sie das Beste aus Ihrem Leben!

All die Ideologien der Neuzeit werden so verschwinden, wie sie gekommen sind und der Mensch wird wieder zu sich selbst zurückfinden!

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Werte? Haben wir nicht mehr,- sind ausgegangen!

Kennen Sie den Spruch „Ja früher war alles besser!“? Früher war bestimmt nicht alles besser aber gewisse Dinge waren einfach anders. Heutzutage leben wir konsumorientiert in einer sogenannten Leistungsgesellschaft. Im Prinzip genießen wir nahezu unbegrenzte Freiheiten. Wir können alles machen, alles kaufen und via Internet und Smartphone weltweit kommunizieren. Selbst Menschen mit wenig Einkommen können es sich leisten in den Urlaub zu fliegen und andere Kulturen und Länder kennenzulernen. Nahezu jeder besitzt ein Auto, hat eine Wohnung oder sogar ein Haus. Wir können schön essen gehen, – auch international und das in jeder Kleinstadt. Überall kriegt man alles. Wir müßten eigentlich unendlich zufrieden und glücklich sein in der Zeit der unbegrenzten Möglichkeiten.

Wie sah es früher aus? Vor 50 Jahren? Vor 100 Jahren? Oder anders ausgedrückt – wie haben wir Menschen bis jetzt eigentlich gelebt? Materiell war das Leben für die meisten Menschen oft sehr eingeschränkt. Es reichte für viele gerade zum Leben. Konsum wie wir ihn heute kennen, gab es in dem Umfang nicht. Lebensmittel und Güter wurden entweder selbst produziert oder eingetauscht. Arbeit war ein ganz natürlicher Bestandteil des Lebens, da es ohne Arbeit auch kein Überleben gab. Kulturelle, traditionelle Dinge und auch die Religion hatten einen höheren Stellenwert, da sie einen großen Teil des Lebens bestimmten. Es gab eben noch kein TV, kein Handy, kein Facebook und auch kein Kino, um seine Freizeit zu gestalten. So haben die Menschen auch mehr das soziale Miteinander, Familie und Freundschaft gepflegt und auch selbst für Unterhaltung gesorgt. Alles war sozusagen tatsächlich „live“ und „real“ wie man heute sagt.

Damit das Leben über Jahrtausende funktionieren konnte, gaben die Religionen moralischen und ethische  Werte vor, an denen man sich orientieren konnte und wo man wusste, was richtig, gut oder falsch und böse war. Neben den geistig-religiösen Werten gab es noch die gesellschaftlichen Werte, die das Zusammenleben garantiert haben und den Menschen Ideale zur Orientierung gaben. Beispielsweise waren fleißige Menschen hoch angesehen, ebenso tugendhafte, gebildete, aufrichtige, vertrauenswürdige und ehrenhafte Menschen. Lebenserfahrung und Weisheit hatten einen hohen Stellenwert. Respekt, Wertschätzung, Fairness waren wichtig. Auch sahen es viele Menschen als große Ehre an Opfer für die Gesellschaft zu bringen und z. B. ehrenamtlich politisch tätig zu werden oder für die Gemeinschaft gegen Feinde zu kämpfen. Großzügigkeit, Nächstenliebe und die Bereitschaft armen Menschen etwas zu spenden waren hoch angesehen. All diese Werte waren über Jahrtausende in alle Kulturen die Basis für das menschliche Überleben, aber auch für das erfolgreiche Funktionieren der Gesellschaft in allen Aspekten. Gleichzeitig waren all diese Werte Ideale, an denen sich bereis die kleinen Kinder orientieren konnten. Sie waren auch der Maßstab, um sich selbst und andere zu beurteilen.

Nur durch die Pflege spiritueller, religiöser, gesellschaftlicher und menschlicher Werte haben es die Menschen geschafft Hochkulturen zu ihrer vollen Blüte zu bringen. Hochkultur bedeutet hier in erster Linie eine Vollkommenheit auf geistig-seelischer Ebene, Vollendung in Philosophie, in den Künsten, in den Wissenschaften, aber auch im Handwerk und in der Lebensgestaltung.

Ja, und wenn wir uns unsere Zeit der unbegrenzten Freiheiten anschauen? Wir können zwar alles machen und alles konsumieren, aber irgendwie haben wir etwas fundamental wichtiges verloren, etwas was den Menschen früher Sinn und Halt im Leben gegeben hat – die Werte. Werte? Haben wir nicht mehr, – sind ausgegangen! Und scheinbar brauchen wir sie ja auch nicht oder doch? Warum leiden wir heutzutage unter all den Problemen? Menschlich, moralisch, wirtschaftlich, politisch, ökologisch? Warum? Weil uns die wirklich wichtigen Werte im Leben verloren gegangen sind.

Die hochgebildeten, tugendhaften und weisen Männer und Frauen der alten Hochkulturen weltweit würden im Grab rotieren, wenn sie unser Elend trotz des materiellen Fortschritts sehen könnten. Sie würden sagen „Habt ihr nicht aus der Geschichte gelernt? Haben wir euch nicht gelehrt, was wirklich wichtig ist im Leben? Was die Basis einer jeden Gesellschaft ist?“ Und tatsächlich hat schon vor mehr als tausend Jahren ein weiser Chinese gesagt „Die Familie ist die Urzelle der Gesellschaft. Wenn die Familie nicht funktioniert bzw. gestört ist, dann ist auch die Gesellschaft am Ende.“ Das mal nur als Beispiel während sich hier unsere Ideologen über Patchworkfamilien, Studien und Kinderkrippen streiten.

Gerade wir brauchen wieder Werte und Ideale im Leben, in der Gesellschaft und in der Wirtschaft. Wir brauchen zuverlässige Maßstäbe für unser Verhalten und unsere Arbeit.

Nur die Orientierung an echten Werten wird die globalisierte Menschheit und die Natur wieder genesen lassen.

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