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Das Stress-Vulnerabilitäts-Modell im Licht der Reinkarnationstherapie

In der Psychotherapie versucht das Stress-Vulnerabilitäts-Modell zu erklären, warum Menschen bei gleicher Stressbelastung schneller psychopathologische Symptome zeigen als andere. Das Modell besagt, dass neben den Stressoren, dem Stressfaktor, auch die persönliche, individuelle Vulnerabilität eine wichtige Rolle spielt. Mit Vulnerabilität ist die seelische Verletzbarkeit einer Person gemeint.

Wie jeder weiß, gibt es Menschen mit einer „dicken Haut“, an der alle möglichen Belastungen „abprallen“, d. h. sie werden leichter und besser mit Stress fertig, können sich auch schneller regenerieren. Sie sind in gewisser Weise widerstandsfähiger gegenüber Belastungen. Demgegenüber gibt es Menschen mit „dünner Haut“, die leicht anfällig sind für verschiedene, stressbedingte Symptome und Reaktionen. Sie haben eine höhere Vulnerabilität. Dann gibt es noch Menschen, die extrem widerstandsfähig gegenüber sehr extremen Belastungen sind, – z. B. Mitglieder von Spezialeinheiten, aber auch Chirurgen, die unter höchstem Druck feinste Arbeit leisten müssen.

Die Widerstandfähigkeit ist einerseits eine Angelegenheit der eigenen Gesundheit, dann auch der eigenen Fitness und der Erfahrung. D. h. je gesünder, fitter Sie sind und je öfter Sie erfolgreich stressige, belastende Situationen gemeistert haben, desto besser können Sie allgemein mit Belastungen umgehen, – desto höher ist Ihre Widerstandskraft. Natürlich bildet ein Faktor auch die Vererbung, sowie das Modelllernen in der Kindheit, die Gesellschaft, etc. Psychopathen zeigen übrigens in der Regel auch eine besonders hohe Belastbarkeit in Stresssituationen.

Davon abgesehen, kennt bestimmt jeder Äußerungen wie „Mir schlägt Stress schnell auf den Magen oder ich krieg da Verdauungsstörungen oder bei Stress bekomm ich direkt Tinnitus oder einen dicken Hals oder Ausschlag, etc….“ Die Symptome sind recht vielfältiger Natur und oft sehr individuell. So kann man dann sagen, dass die individuelle Vulnerabilität sich in einer bestimmten Körperregion oder Körperfunktion oder einer besonderen Symptomatik zeigt.

Nun kann man sich fragen „Warum reagieren die Menschen so unterschiedlich?“ Es sind ja nicht nur psychische Stresssymptome, sondern die Vulnerabilität betrifft auch körperliche Erkrankungen. Das kennt auch jeder. Der eine hat ständig Probleme mit der Nase, der nächste mit den Ohren, ein anderer mit dem Rücken und so weiter…

Bei einer normalen Gesundheit, wo alle Organe einwandfrei funktionieren, sollte es diese Probleme eigentlich in der Form nicht geben und doch existieren sie. Warum ist offensichtlich die Vulnerabilität bei dem einen auf Nase und Rachenraum beschränkt und beim anderen ausschließlich auf den Magen?

An sich sagt das Stress-Vulnerabilitäts-Modell schon aus, dass je öfter ein Bereich gesundheitlichen Schaden erleidet bzw. Symptome zeigt, auch entsprechend die Vulnerabilität in diesem Bereich steigt. So können sich dort in Zukunft leichter Symptome oder Probleme zeigen als in anderen Bereichen. Das ist auch gut nachvollziehbar und logisch. Wenn ein Boxer immer wieder Schläge an den Kopf bekommt, dann zeigt der Kopf eine höhere Verletzbarkeit, eine höhere Vulnerabilität als andere Körperteile.

Und nun kommen wir zu dem interessanten und spannenden Teil. Nehmen wir einmal an, Sie haben Probleme mit Ihrer Lunge. Irgendwie schwächelt sie. In der Tat ist die Lunge der Bereich bei Ihnen, der einer höheren Vulnerabilität unterliegt. Wenn Sie Stress haben oder krank sind, dann ist oft Ihre Lunge betroffen, – Sie haben Atemschwierigkeiten, kriegen leicht Husten, Grippe, Halsschmerzen, etc. Nichts hilft. In der Jugend hatten Sie schon eine schwere Lungenentzündung, was die ganze Problematik noch verstärkt.

Rein zufällig kommen Sie in die Hypnosetherapie oder vielleicht auch direkt in die Reinkarnationstherapie. Wie dem auch sei, das Problem mit der Lunge sprechen Sie an und Ihr Therapeut beschließt mit Ihnen zusammen der Sache auf den Grund zu gehen.

In der Sitzung gehen Sie zurück, wo das Problem mit der Lunge zum ersten Mal aufgetreten. Beispielsweise nehmen Sie wahr, dass Sie auf einem Pferd sitzen und schwere Kleidung tragen, eine Art Rüstung. Offensichtlich sind Sie ein Ritter oder Soldat auf einem Schlachtfeld. Die Schlacht neigt sich dem Ende zu und da kommt ein gegnerischer Soldat auf Sie zugeritten. Es kommt zum Kampf. Der Gegner zückt seinen Dolch und sticht Ihnen in den Hals, direkt unter dem Kehlkopf, die einzige Stelle, wo Ihr Kettenhemd Sie nicht schützen kann. Sie fühlen wie das Blut in Ihre Lunge strömt und Sie daran ersticken.

Das ist der erste Baustein, die erste Ursache für die heutige Vulnerabilität im Bereich Lunge, Hals. Sie erkennen ganz klar, dass Ihre Schluckbeschwerden und die häufigen Halsschmerzen genau der Stelle entsprechen, wo der Dolch in Ihren Hals eingedrungen ist.

In einer weiteren Sitzung nehmen Sie wahr, dass Sie mit hohem Fieber und einer schweren Lungenentzündung auf dem Bett liegen. Ihr Tod steht nahe bevor. Nichts kann Sie mehr retten, weil zu der Zeit noch keine Fieber senkenden Medikamente zur Verfügung standen. Die Medizin war noch nicht weit entwickelt. Ein Priester spricht die letzten Worte bevor Sie am Fieber sterben.

Das ist der zweite Baustein, die zweite Ursache für die heutige Vulnerabilität.

In einer dritten Sitzung sehen Sie sich in einer Scheune. Plötzlich fängt das Heu an zu brennen. Irgendwer muss es angezündet haben. Das Tor ist geschlossen. Die Luft wird immer stickiger. Der beißende Rauch erfüllt Ihre Lunge und Sie ersticken.

Das ist der dritte Baustein, die dritte Ursache für die heutige Vulnerabilität.

Zusätzlich hatten Sie auch in dieser Inkarnation schon eine Lungenentzündung. So erklärt sich die Vulnerabilität im Licht der Rückführungstherapie.

Die Schäden, die an Hals und Lunge in den einzelnen Inkarnationen entstanden sind, prägen sich als eine Art energetisches Gedächtnis ein, – u- a. auch in Form von Angst vor Feuer, Rauch und Messern/Dolchen, was dann gewisse Phobien erklärt.

Die energetische Prägung hat wiederum Einfluss auf die physische Gesundheit, – auch über Inkarnationen hinweg. Es sind die „seeds of karma“ wie man auch sagt.

Im besten Fall kann nun der Therapeut diese negative psychisch-energetische Prägung auflösen und ausheilen und so die Vulnerabilität wieder auf ein Normalmaß zurücksetzen. Der Klient selbst erfährt ein tiefes Verständnis für die Problematik – einen tiefen Bewusstwerdungsprozess, was für einen positiven Umgang mit vormals negativ besetzten Situationen sorgt. So verschwindet z. B. die Angst vor Rauch und Feuer  und ein neutraler bis positiver Umgang ist jetzt möglich. Rauch und Feuer lösen jetzt keine Stressreaktion mehr aus.

Diese Resultate sind einerseits sehr heilsam und gut für den Klienten und andererseits äußerst interessant, da sie einen Einblick in die menschliche Natur vermitteln, – in die Gesetzmäßigkeiten unserer Existenz.

Es sei noch gesagt, dass jeder Klient ganz klar zwischen einer imaginären Traumwelt und einer erlebten Realität aus einer anderen Zeit unterscheiden kann.

Die Kombination von uraltem, spirituellen Wissen und aktuellen Forschungen kann sehr viel Licht in scheinbar unerklärliche Phänomene bringen. Nur ideologische Wahrnehmungsfilter können empirische Forschung und Fortschritt behindern.

Manchmal macht es mehr Sinn eine Meinung oder ein Weltbild zu opfern als noch länger zu leiden.

Machen Sie sich schlau, ergründen Sie alle positiven Möglichkeiten stets das Beste aus Ihrem Leben machen zu können.

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