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Allergien und ihre psychischen Ursachen

Jetzt ist wieder die Zeit, wo die Nase läuft, die Augen rot sind und viele Menschen unter allergischen Reaktionen leiden, weil die Pollen unterwegs sind. Da leidet man und weiß nicht wirklich warum. Das Immunsystem zeigt überschießende Abwehrreaktionen gegenüber harmlosen Substanzen aus der Umwelt und wir leiden.

Die Mediziner haben sich schon viele Gedanken zu den Ursachen gemacht. So mögen viele unterschiedliche Faktoren eine Rolle spielen. Neben genetischen Aspekten, Umweltverschmutzung, Hygiene, Impfungen, usw. gibt es aber noch einen ganz wesentlichen Faktor, der oft eine wichtige Rolle spielt, – nämlich die psychische Verfassung.

Viele Menschen leiden heutzutage unter Stress, – Stress im Kindergarten, Stress in der Schule, Stress auf der Arbeit, Stress in der Familie, etc. Stress ist so normal geworden, dass es uns gar nicht mehr auffällt wie genervt und gestresst wir jeden Tag eigentlich sind. Stress ist allgegenwärtig und Inseln der Ruhe sind kaum noch zu finden. Wir haben alle schon echte Schwierigkeiten zur Ruhe zu kommen, abzuschalten, den Stress hinter uns zu lassen und neue Energie aufzutanken.

Ein wesentlicher Faktor beim Stress heutzutage ist, dass wir nicht fliehen können. Wir sind gezwungen den Stress zu ertragen. Wir müssen den Ärger herunterschlucken, immer freundlich wirken, allzeit bereit sein noch mehr Leistung zu bringen. Doch wohin mit all unseren Emotionen, mit Ängsten, Ärger, Wut und vielleicht sogar Hass?

Wer seine Emotionen nicht gezielt abbaut, – zum Beispiel durch Sport oder sie ausgleicht durch positive Freizeitaktivitäten, der kanalisiert sie anders und zwar behält er sie in der Regel. Negative, destruktive Gedanken und Gefühle wirken aber nicht nur geistig-seelisch belastend, – insbesondere wenn sie sich sammeln und aufstauen, sondern sie wirken auch auf den physischen Körper. Sie vergiften förmlich den Körper, stören die Körperfunktionen in vielfältiger Weise und führen dann zu den sogenannten psychosomatischen Störungen, zu Bauchschmerzen, Übelkeit, Verdauungsstörungen, Lähmungserscheinungen usw. je nach Veranlagung. „Das ist mir wieder auf den Magen geschlagen.“ Oder „Das geht mir voll auf die Nieren.“ Oder „Mir kommt die Galle hoch.“ Solche Sprüche und Empfindungen kennt jeder von uns. Je nach Fall können solche körperlichen Reaktionen auf geistig-seelische Vorgänge zu größeren körperlichen Problemen führen und sich auch zu echten Krankheiten entwickeln.

Allergien sind hier auch eine Form wie sich emotionaler Stress körperlich zeigen kann. Wenn man seelisch ständig gereizt wird, dann wird man überempfindlich und schon Kleinigkeiten, die eigentlich harmlos sind, können zu heftigen Reaktionen führen, – zu Überreaktionen. Wir kennen so etwas häufig von anderen Menschen, vielleicht auch von uns selbst – Reizthemen, Überempfindlichkeit und emotionale Überreaktionen. Da braucht manchmal jemand nur das falsche Wort sagen und ein anderer entlädt seine emotionale Energie auf einen Schlag mit oftmals verheerenden Folgen.

Allergien können also Überreaktionen, – Abwehrreaktionen sein, die von der psychischen Ebene auf die körperliche Ebene verschoben wurden (da sie nur hier ausgelebt werden können).

Im therapeutischen Rahmen kann man jetzt fragen, was denn den Allergiker so reizt, dass er allergisch reagiert. Damit sind nicht unbedingt die Pollen oder andere Allergene gemeint, sondern eher andere Menschen in seinem Umkreis oder Besonderheiten in seiner Lebenssituation. In weiteren Schritten kann man dann nach möglichen Verbindungen zu seiner Allergie forschen und die Ursachen bearbeiten. So kann dann im besten Fall die Überempfindlichkeit wieder normalisiert werden wie auch die Überreaktion der eigenen Abwehr- oder Schutzmechanismen.

Die Hypnosetherapie ist hier sehr hilfreich, da Zusammenhänge schnell klar werden und auch eine Verhaltensveränderung gut herbeigeführt werden kann.

Ein vollkommen anderer Aspekt von Allergien sind negative Lebenserfahrungen, die mit den entsprechenden Allergenen unbewusst verknüpft worden sind und entsprechende Überreaktionen hervorrufen. Hier hilft eine Regression zurück in die ursächliche Situation, um die Verknüpfung aufzudecken und aufzulösen.

Stellen wir uns einmal vor, Sie haben eine Heuallergie. Sobald Sie Heu sehen oder riechen, bekommen Sie Atemnot, Ihr Hals schnürt sich zu und Sie müssen schnell weg, um wieder tief durchatmen zu können. Auf den ersten Blick scheint alles recht seltsam zu sein, aber durch die Rückführung zu der ursächlichen Situation kommt zu Tage, dass Sie als Kleinkind in einem Urlaub auf dem Bauernhof in einer Scheune von Heu verschüttet worden waren und erst in letzter Minute gerettet werden konnten. Nun verstehen Sie Ihre Reaktion und in der Hypnosesitzung kann diese negative Verknüpfung von Heu und Atemnot aufgelöst werden, so dass Sie keine allergische Reaktion mehr zeigen.

Wenn Sie also an Allergien leiden, dann kann es durchaus hilfreich sein einen Hypnosetherapeuten aufzusuchen, um mögliche psychische Ursachen aufzudecken und aufzulösen.

Ich unterstütze Sie gerne!

Ihr Falco Wisskirchen

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Das Kind im Hamsterrad – Stress, Burnout, Depressionen

Der Hamster im Käfig geht ab und zu ins Hamsterrad, weil er Bewegung braucht, die er in seiner Gefangenschaft nicht bekommt. Im Gegensatz zum Hamster bewegen wir uns freiwillig und pausenlos im Hamsterrad, weil es uns als Lebenssinn vermittelt wird und weil wir es auch schon gar nicht mehr anders kennen.

Und so rennen wir im Hamsterrad und kommen doch nicht von der Stelle. Je schneller wir rennen, desto schneller dreht es sich und es gibt kein Entkommen.

Die ganze Welt dreht sich immer schneller. Wir rennen nicht nur im Job und erledigen immer mehr. Wir rennen auch privat und hetzen von einer Sache zur nächsten. Zwischendurch checken wir die neusten Nachrichten auf Facebook und WhatsApp, spielen CandyCrush, simsen und so weiter.

Irgendwie spielt sich das ganze Leben ohne uns ab, weil wir vor lauter Beschäftigung, Reizüberflutung und Rennerei gar nichts mehr vom Leben mitbekommen.

Ab und an wundern wir uns wie schnell die Zeit vergeht, dass eine Freundin gerade ihr Kind bekommt, obwohl sie doch gefühlt erst gestern von ihrer Schwangerschaft berichtet hat oder gerade hatten wir doch Weihnachten und jetzt ist schon wieder Ostern?! Und als Rentner stellen wir uns vielleicht die Frage „Habe ich wirklich gelebt oder war alles nur ein Alptraum aus Arbeit, Stress und WhatsApp News?“ Aber zum Glück gibt es ja Facebook, da kann man dann die eigene Chronik betrachten und sich an wichtige oder unwichtige Ereignisse im Leben erinnern.

Die Rennerei im Hamsterrad hat natürlich Folgen. Nicht nur, dass wir vom eigentlichen Leben kaum noch etwas wahrnehmen, wir leiden auch unter Dauerstress, Erschöpfung, gesundheitlichen Problemen, vielleicht sogar Depressionen und Ängsten.

Wenn man nie auftankt, dann geht einem irgendwann der Sprit aus und dann geht gar nichts mehr. Diagnose Erschöpfungssyndrom, Burnout, Depression. Dann heißt es „Lassen Sie sich mal in die Tagesklink einweisen und nach einem halben Jahr der reinen Erholung und Freizeitgestaltung unter ärztlicher Aufsicht können Sie wieder nach Hause gehen.“

Was für Erwachsene mittlerweile schon normal ist – heutzutage kennt jeder jemanden, der schon einen Nervenzusammenbruch oder Depressionen hatte oder kurz vorm Selbstmord war – wird auch immer mehr zur Normalität für unsere Kinder, für Schüler und Studenten.

Für das „Kind sein“ fehlt einfach die Zeit, denn schon die Kleinsten müssen in die Ganztagesbetreuung, damit Mama und Papa weiter in ihren Hamsterrädern laufen können. Aber so gewöhnen sich die Kleinkinder schon mal an das, was für sie die nächsten 50-60 Jahre Alltag sein wird.

Kinder haben schon längst ihren Full-Time-Job, den früher nur Erwachsene hatten. Früh morgens aufstehen, oft eine längere Anfahrt zur Schule, bis Mittag dann der Unterricht, lecker Kantinenessen und nachmittags noch Schulsport, Leistungskurse, betreute Hausaufgaben bis die Kinder dann am späten Nachmittag oder frühen Abend nach Hause fahren. Damit den Kindern jetzt nicht langweilig wird, müssen sie Klavier lernen, im Verein Fußball spielen, etc. so dass sie mindestens dreimal die Woche noch zusätzlich über mehrere Stunden beschäftigt sind. Ganz nach dem Motto „Bloß keine Ruhe aufkommen lassen, wer weiß, was dann passieren könnte!“

Ansonsten gibt es ja noch Internet, Glotze, Smartphone und die Spielekonsolen. So sind die Kinder beschäftigt, müssen noch nicht einmal groß mit dem Rest der Familie sprechen oder interagieren und alles ist gut.

In der Schule selbst stehen die Kinder unter Zeit- und Leistungsdruck. Sie müssen immer mehr Stoff lernen, können ihn aber direkt nach der Prüfung vergessen, weil er in der Regel auch nicht mehr gebraucht wird.

Neben dem Unterrichtsstoff müssen die Kinder noch mit den bekannten Problemen wie Mobbing und der Pubertät kämpfen. Und wenn dann die Noten nicht stimmen, gibt es noch Stress mit den Eltern.

Da ist es kein Wunder, dass schon unsere Kinder unter Dauerstress leiden, ständig erschöpft sind, Depressionen bekommen, ausgebrannt sind und teilweise schon Selbstmordgedanken haben, weil sie keinen Ausweg aus ihrer Situation sehen. Außer dem Hamsterrad kennen sie nichts vom Leben.

Hinzu kommt noch das konditionierte Problembewusstsein in der Schule. Die Welt ist schlecht und sie wird noch schlechter und keiner kann etwas dagegen tun. In der Schule beschäftigt man sich nur mit Problemen, aber nicht mit den schönen und guten Seiten des Lebens. Problembewusstsein ist alles. Der Mensch ist schuld am Untergang der Welt und es wird vermittelt, dass es eigentlich gar keinen Sinn macht auf eine gute, lebenswerte Zukunft hinzuarbeiten – vor lauter Klimawandel, Krieg, Terrorismus, Umweltzerstörung, usw.

Was machen die Kinder? Sie erkranken an Hoffnungslosigkeit und stürzen sich in Alkohol, in Zigaretten, sie fangen an zu kiffen, Koma Saufen ist toll, Sex mit 12 ist normal, etc. Das ist eine Reaktion auf das, was ihnen vermittelt wird. Wenn schon das ganze Leben sinnlos sein soll, dann will man sich entweder betäuben oder noch einmal richtig Spaß haben, bevor es zu spät ist. Dies war schon vor 20 Jahren so, aber damals ging es um Kernkraftwerke, Waldsterben und Atombomben.

Ich finde dies alles sehr traurig. Anstatt unsere Kinder aufzubauen, ihnen Werte zu vermitteln, ihnen auch die Zeit zu geben sich zu entwickeln, Kind zu sein, werden sie direkt in die Mühle, ins Hamsterrad gesteckt. Und nachher wundern wir uns, warum unsere Gesellschaft so kaputt ist, warum Menschen Depressionen haben, an Burnout leiden oder sich vor lauter Verzweiflung direkt umbringen.

Der Mensch befindet sich nicht mehr im Gleichgewicht, weder mit sich selbst, noch mit der Gesellschaft und der Natur. Je früher er das erkennt, desto besser und schneller kann er notwendige Änderungen herbeiführen.

Das Leben muss wieder lebenswert werden. Es kann nicht nur aus Leistung und „Entertainment“ bestehen.

Auch wenn man als Erwachsener oder Kind im Hamsterrad rotiert, so kann man doch seine Situation verbessern und mehr Lebensqualität erreichen.

Als Heilpraktiker für Psychotherapie und Experte für Stressmanagement und Burnout helfe ich Ihnen gerne Ihr Leben wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Rufen Sie mich an und lassen Sie uns einen Beratungstermin vereinbaren: Tel: 06152 859 3395

Oder senden Sie mir eine E-Mail an: info@hypnotherapie-falco-wisskirchen.de und ich melde mich umgehend bei Ihnen.

Denken Sie daran, Sie tun weder sich selbst, Ihrem Arbeitgeber oder Ihrer Familie einen Gefallen, wenn Sie seelisch und körperlich ausbrennen.

Je früher Sie sich professionell helfen lassen, desto einfacher, schneller und besser kommen Sie wieder in den grünen Bereich.

Ich bin für Sie da!

Herzlichst, Ihr

Falco Wisskirchen

Heilpraktiker für Psychotherapie

Stressmanagement & Burnoutprävention

 

Praxis für Hypnotherapie Falco Wisskirchen Adolf-Göbel-Straße 24 64521 Groß-Gerau

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Dauerstress, Burnout, Depressionen und dann?

Gerade habe ich die Schlagzeile gelesen: „Dänischer Sternekoch (32) stirbt an Stress“

Er galt als „funkelnder Stern in der Welt der Gastronomie, als echter Könner und Workaholic.“ *

Nur leider hat sein Herz den Dauerstress nicht mitgemacht und weder er noch seine Bewunderer haben nun etwas von seinem Talent.

Dies ist sehr traurig, wenn man schon mit 32 Jahren stirbt, – und nicht etwa aufgrund einer schweren Krankheit oder einem schweren Schicksalsschlag sondern wegen zu viel Stress!

Und man muss dafür noch nicht einmal hochbegabt und berühmt sein, sondern es kann jeden treffen, der sich zu viel zumutet!

Nur die meisten sind sich gar nicht bewusst wie schnell so etwas gehen kann.

Beantworten Sie sich einmal selbst folgende Fragen:

  • Machen Sie regelmäßig Überstunden?
  • Fühlen Sie sich ständig gestresst und unter Zeitdruck?
  • Fühlen Sie sich überlastet?
  • Haben Sie Probleme Ruhe zu finden und sich zu erholen?
  • Können Sie gar nicht mehr abschalten?
  • Leiden Sie unter Schlafstörungen?
  • Fühlen Sie sich innerlich leer, ausgesaugt, energielos?
  • Besteht Ihr Leben nur noch aus Arbeit und Verpflichtungen?
  • Leiden Sie schon unter Ängsten, vielleicht sogar Panikattacken?

Wenn Sie einige dieser Fragen mit Ja beantworten können, dann sind das ernstzunehmende Hinweise auf ein ungesundes Ungleichgewicht in Ihrem Leben bzw. Anzeichen für das Erschöpfungssyndrom, für Burnout und mögliche Folgen wie Depressionen, psychosomatische Erkrankungen, etc.

Nun haben Sie zwei Möglichkeiten:

Sie ignorieren diese Zeichen, dass etwas nicht stimmt und machen einfach weiter wie bisher oder steigern sogar noch Ihre Leistung. Das führt dann unweigerlich zu einer Verstärkung der Problematik. Symptome wie Schlaflosigkeit, dauernde Erschöpfung, gedrückte, depressive Stimmung, körperliche Symptome wie Herzbeschwerden, Gereiztheit, usw. nehmen zu. In absehbarer Zeit kommt dann der Zusammenbruch. Im besten Fall werden Sie gezwungen eine lange Auszeit zu nehmen, um sich vollkommen zu regenerieren und nötige Veränderungen in Ihrem Leben einzuleiten. Im schlimmsten Fall ist es zu spät.

Die zweite Möglichkeit möchte ich Ihnen ans Herz legen. Nehmen Sie frühzeitig professionelle Hilfe in Anspruch, damit es erst gar nicht so weit kommt. Denken Sie hier auch an Ihre Familie und selbst Ihr Arbeitgeber freut sich mehr über einen gesunden, leistungsfähigen Mitarbeiter als über jemanden, der sich für die Firma buchstäblich aufopfert.

Schenken Sie Ihrem Leben wieder einen tieferen Sinn und machen Sie Ihr Leben wieder wirklich lebenswert! Arbeit ist nicht alles, sondern nur ein Mittel zum Zweck!

Als Heilpraktiker für Psychotherapie und Experte für Stressmanagement und Burnout helfe ich Ihnen gerne Ihr Leben wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Rufen Sie mich an und lassen Sie uns einen Beratungstermin vereinbaren: Tel: 06152 859 3395

Oder senden Sie mir eine E-Mail an: info@hypnotherapie-falco-wisskirchen.de und ich melde mich umgehend bei Ihnen.

Denken Sie daran, Sie tun weder sich selbst, Ihrem Arbeitgeber oder Ihrer Familie einen Gefallen, wenn Sie seelisch und körperlich ausbrennen.

Je früher Sie sich professionell helfen lassen, desto einfacher, schneller und besser kommen Sie wieder in den grünen Bereich.

Ich bin für Sie da!

 

Herzlichst, Ihr

Falco Wisskirchen

Heilpraktiker für Psychotherapie

Stressmanagement & Burnoutprävention

 

Praxis für Hypnotherapie

Falco Wisskirchen

Adolf-Göbel-Straße 24

64521 Groß-Gerau

 

*Quelle: Bildzeitung, Ingrid Raagaard, 02.03.2015

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Burnout oder Vitalstoff-Therapie?

Sie fühlen sich schlapp, energielos, ausgelaugt? Ihre Batterien sind leer und es fällt Ihnen schwer, Ihren täglichen Pflichten nachzukommen? Sie fühlen sich überlastet?

Die Phasen purer Erschöpfung werden immer länger, Regeneration findet kaum noch statt und depressive Gedanken nehmen zu?

Vielleicht leiden Sie am Erschöpfungssyndrom, weil Sie gerade eine schwere Zeit durchmachen, die Sie alle Energiereserven kostet. Oder Sie sind vom Ehrgeiz gepackt, wollen es sich und der Welt beweisen, sind ein sogenannter „Burner“, der sich mit zu viel Feuer in die Arbeit stürzt und einfach zu schnell ausgebrannt ist, weil da nichts mehr ist, um das Feuer am Leben zu erhalten. Dann leiden Sie am Burnout Syndrom, wobei die Grenzen natürlich fließend sind und weitere Symptome in der Regel hinzukommen.

Die Welt dreht sich immer schneller und wir rotieren immer mehr im Hamsterrad. Es ist oft einfach alles zu viel und die Ruhepausen werden immer knapper. Wo soll man da noch auftanken?

Tatsächlich leiden viele Menschen heutzutage unter einem signifikanten Vitalstoffmangel, – allein aufgrund der hohen Belastungen im Leben und auf der Arbeit. Der stetig steigende Stress verbraucht Unmengen an Vitalstoffen, – ähnlich wie ein Auto, dass ständig mit 250 km/h unterwegs ist, einen sehr hohen Spritbedarf hat und wo die Tankleuchte ständig rot blinkt, weil man keine Zeit zum tanken hat.

Wenn man nun ständig zu viel und zu schnell unterwegs ist, dann ist das schon ein Problem an sich. Wenn man dann aber keine Zeit hat, aufzutanken, zur Ruhe zu kommen und sich zu erholen, dann ist das schon ein zweites Problem. Und wenn man dann anstelle von hochwertigen Vitalstoffen nur Fastfood zu sich nimmt, Unmengen an Kaffee trinkt und Süßigkeiten in sich hineinstopft, dann hat der eigene Motor auch nicht das, was er für Höchstleistungen braucht. Dann hat man Wasser im Tank und kein Diesel V-Power. Leider ist im normalen Essen kaum noch etwas an Vitalstoffen enthalten und so ist es kein Wunder, wenn immer mehr Menschen ganz einfach an Vitalstoffmangel leiden.

Glücklicherweise sind diese Zusammenhänge mittlerweile sehr gut erforscht und die Orthomolekulare Medizin hat die Grundlagen geschaffen, um aktiv einen Vitalstoffmangel auszugleichen und so Gesundheit, Vitalität und Leistungsfähigkeit wiederherzustellen.

Nun gibt es mittlerweile viele Produkte mit unterschiedlicher Qualität und zu unterschiedlichen Preisen. Die billigsten Produkte aus dem Supermarkt sind sicher nicht die besten und in keinster Weise vergleichbar mit wirklich hochwertigen Vitalstoffpräparaten. Hier spart man an der falschen Stelle. Qualität hat immer ihren Preis, aber dafür ist auch die Wirksamkeit gegeben.

Ich habe schon einige Produkte selbst getestet, – die billigen wie auch die teureren. Die besten Produkte sind rein biologisch, enthalten Primär- und Sekundärstoffe und bilden das gesamte Spektrum an Vitalstoffen ab. Die Einnahme über 1-3 Monate fördert dann auch die Gesundheit, Vitalität und das Wohlbefinden.

Nun gibt es aber ein Vitalstoffpräparat, was nicht nur die Vitalstoffe mit höchster Wirksamkeit enthält, sondern sie so kombiniert, dass eine optimale Zellversorgung gewährleistet wird. Diese intelligente, einzigartige Kombination führt zu einem Anstieg der Leistungsfähigkeit. Auch werden die Selbstheilungsprozesse gefördert, was die Regeneration verbessert und die Gesundheit stärkt.

Da speziell dieses Vitalstoffpräparat eine besonders starke Wirksamkeit entfaltet, wird es mittlerweile in vielen Bereichen von Therapeuten, Ärzten und Heilpraktikern erfolgreich eingesetzt. Es hilft die Energiereserven wieder aufzufüllen, sich zu regenerieren und mit allen Herausforderungen des Alltags besser fertigzuwerden. Aber auch Leistungssportler und Menschen mit einem hohen Leistungspegel nehmen es bewusst, um dauerhaft eine Top-Performance aufrechtzuhalten.

In meiner Praxis setze ich das Vitalstoffpräparat insbesondere für folgende Behandlungen als unterstützende Maßnahme auf der körperlichen Ebene ein:

  • Gewichtsreduktion
  • Raucherentwöhnung
  • Burnout Syndrom
  • Erschöpfungssyndrom
  • Stressabbau
  • Gesundheitsvorsorge
  • Depressive Verstimmung
  • Angst und Phobien
  • Regeneration
  • Wiederherstellung von Vitalität, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit, etc.

Die Einnahme der Vitalstoffe hilft dem Körper wieder zu seinem natürlichen Gleichgewicht zurückzufinden und das auf allen drei Ebenen, – geistig, seelisch und physisch. So bald der Körper das bekommt, was er dringend braucht – Vitalstoffe – fängt er an, sich zu entgiften, Schlacken abzubauen, sich zu heilen und seine Energiereserven wieder zu füllen. Das steigert das Wohlbefinden, die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit. Als Nebeneffekt reduziert die Vitalstoffversorgung den Wunsch nach ungesundem, vitalstoffarmen Fastfood, Süßigkeiten, Zigaretten und anderen Suchtmitteln. Abnehmen fällt so viel leichter und auch die Entzugssymptome bei Nikotinsucht werden abgemildert. Und der gesamte Heilungsprozess wird optimal unterstützt. Durch die erhöhte Vitalität und den damit gestärkten Energiepegel gelingt es dann auch besser mit Herausforderungen oder Problemen klarzukommen. Für Therapie und Coaching ist dies besonders wichtig, da so die Veränderungsprozesse erfolgreicher umgesetzt werden können.

Ein solcher ganzheitlicher Therapieansatz für Geist, Seele und Körper zeigt hier ganz eindeutig seine Vorteile gegenüber eindimensionalen Therapieformen.

Mit einer Vitalstoff-Therapie können Sie wesentlich leichter das Beste aus Ihrem Leben machen! Denn wir müssen alle regelmäßig auftanken und wenn wir hochwertigen Kraftstoff nehmen, dann können wir auch das Maximum erreichen. Sehr gerne berate ich Sie zu Ihrem individuellen Bedarf und begleite Sie natürlich auch auf der geistig-seelischen Ebene.

Hier finden Sie Details zu dem Vitalstoffpräparat für den normale Anwendung. Eine Packung entspricht einem Monat. 1-3 Monate sollte eine Vitalstofftherapie andauern, um optimale Resultate zu erzielen.

Für besonders intensive Anwendungen finden Sie hier die Details zu der speziellen Version des Vitalstoffpräparats. Auch hier entspricht eine Packung einem Monat.

Nehmen Sie einfach mit mir Kontakt auf!

Ich bin für Sie da!

Herzlichst Ihr,

Falco Wisskirchen

PS: Sie sind Therapeut, Coach, Arzt, Heilpraktiker oder Trainer? Gerne informiere ich Sie, wie auch Sie die Vitalstoff-Therapie gewinnbringend für Ihre Klienten einsetzen können. Kontaktieren Sie mich einfach!

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Leiden Sie auch unter Vitalstoffmangel?

Sie wissen es nicht? Oder vielleicht ahnen Sie es? Vielleicht fühlen Sie sich ausgebrannt, schwer gestresst, entnervt, erschöpft oder sogar richtig krank? Vielleicht waren Sie auch schon beim Arzt?
Aber Vitalstoffmangel?!? Sie? Niemals! Sie ernähren sich doch gut, essen alles, was schmeckt und die Sachen im Supermarkt sehen doch gut und gesund aus. Und ab und an mal eine Cola, Schokoriegel oder McDonalds schaden doch nicht. Sie hungern ja schließlich auch nicht. Wirklich nicht?
Unsere Nahrungsmittel unterliegen heutzutage industriellen Verarbeitungsprozessen, die u. a. dafür sorgen, dass sie sehr sehr lange haltbar bleiben, auch nach langer Lagerungszeit von mehreren Monaten und teilweise Jahren noch toll aussehen und sich scheinbar frisch und gesund im Supermarkt präsentieren. Dabei werden sämtliche Tricks genutzt, – ob es spezielle Konservierungsgase sind, die das Fleisch frisch aussehen lassen oder ob es spezielle Lampen sind, die in der Gemüseabteilung für ein frisches Aussehen von Obst und Gemüse sorgen, – es ist egal und im schlimmsten bzw. normalen Fall werden Unmengen von Konservierungsstoffen den Produkten untergemischt, inklusive Geschmacksverstärker und künstlicher Farbstoffe. Hauptsache, es sieht gut aus und hat einen intensiven Geschmack. So kommt es dann auch nicht wirklich mehr auf den Inhalt an.
Durch die umfangreiche Verarbeitung der Lebensmittel werden Vitalstoffe zerstört, so dass am Ende der Produktion oft nur minderwertige Nahrungsmittel stehen, die auch noch mit ungesunden, Vitalstoff verbrauchenden Substanzen versetzt sind. Vereinfacht gesagt, bekommt der Körper heutzutage bei normaler Ernährung vitalstoffarmen Müll zu essen, der mehr belastet als er der Gesundheit nützt. Hier siegt die Menge über die Qualität, – wenn der Bauch voll ist, dann ist noch lange nicht der Bedarf an Vitalstoffen gedeckt.
Selbst die Menschen, die sich vermeintlich gesund ernähren, leiden häufig an Vitalstoffmangel, – ganz einfach, weil die Bio- & Ökoprodukte auch nicht zwangsläufig von hoher Qualität sind. Da fehlen vielleicht ein paar Giftstoffe, Pflanzenschutzmittel, aber wie es mit den Nährstoffen aussieht, ist eine andere Frage. Heutzutage werden Obst und Gemüse vielfach viel zu früh geerntet und reifen dann in Lagerhäusern, auf dem Transport-Schiff oder im Supermarkt nach. Diese künstliche Reifung ist mit der natürlichen aber nicht zu vergleichen, da die Sonne fehlt und auch die weitere Versorgung mit Nährstoffen und Wasser durch die Pflanzen oder Bäume selbst.
Ganz drastisch werden einem die Unterschiede klar, wenn man z. B. auf einer griechische Insel in einer kleinen, abgelegenen Taverne sitzt, frischen Fisch mit Salat und einem Glas Saft bestellt. Ein paar Meter vor der Taverne ist das kleine Gemüsefeld, wo Tomaten, Gurken, etc. wachsen und natürlich reifen. Der Fisch ist zwar klein, aber frisch gefangen. Der Saft ist frisch gepresst, – aus Orangen und Zitronen, die auch auf der Insel wachsen. Und der Salat kommt frisch vom Gemüsebeet. Und wenn man sich nun dieses Essen gönnt, dann stellt man fest, dass es einfach phantastisch gut schmeckt, dass es voller Vitalität, voller Frische und Energie steckt, dass es wahre Geschmacksexplosionen im Mund erzeugt, von denen man gar nicht genug bekommen kann. Es ist ein wahres Wunder. Jeder Bissen macht glücklich und man kann förmlich schmecken, wie die Tomaten, Gurken, etc. in der Sonne gereift sind und so ihr volles Aroma entfalten konnten. Es ist ein Erlebnis, was auch noch Jahre nach dem Urlaub im Gedächtnis bleiben wird. Ja, und wenn man dann wieder zu Hause ist und Salat macht, da fragt man sich zwangsläufig, wo denn der Geschmack bleibt, der wunderbare Geruch der Frische und Reife. So etwas gibt es bei uns einfach nicht mehr. Das, was einst ganz natürlich, normal und gesund war, ist heutzutage einem künstlichen “Etwas” gewichen.
All die Menschen, die noch wirklich sonnengereiftes, natürlich gewachsenes und frisch geerntetes Gemüse und Obst essen können, sind wirklich beneidenswert und in der Regel geht es ihnen auch gesundheitlich viel besser. Die natürliche Vitalstoffversorgung ist gegeben.
Wir trinken dafür lieber Kaffee, essen Süßigkeiten und Fastfood. Und wissen Sie warum wir das tun? Weil unsere normale Ernährung unseren Vitalstoffbedarf eben nicht mehr deckt und der Körper einen Heißhunger entwickelt, der nie befriedigt wird. Und so werden viele Menschen einfach immer dicker, – aus Mangel heraus. Wenn übergewichtige Menschen oder schwer gestresste Menschen bewusst ihren Vitalstoffmangel ausgleichen würden, dann würde auch der Heißhunger nach Süßigkeiten und Übermengen an Essen verschwinden. Abnehmen würde ihnen dann leichter fallen.
Ja, und wenn wir alle einfach mehr gesunde, vitalstoffreiche Nahrung zu uns nehmen würden, dann würden wir uns auch alle an einer besseren Gesundheit, einem höheren Wohlbefinden, mehr Vitalität und Leistungsfähigkeit erfreuen. Wir würden besser mit Stress klarkommen, Herausforderungen leichter meistern und mehr Widerstandskraft gegen alle negativen Einflüsse des heutigen Lebens entwickeln.
In der Tat ist der Vitalstoffmangel heutzutage ein ganz fundamentales Problem, das sich auf alle Bereiche des Lebens drastisch auswirkt.
Wenn Sie das Beste aus Ihrem Leben machen wollen, dann müssen Sie sich mit einer gesunden Menge an Vitalstoffen versorgen. Ich berate Sie gerne, welche Lösung für Sie individuell am besten ist.
Denken Sie daran, – es ist Ihr Leben, Ihr Glück, Ihr Wohlbefinden! Sie haben es in der Hand sich vital, gesund und leistungsfähig zu fühlen, um so wirklich das Beste aus Ihrem Leben zu machen! Denken Sie hier auch an Ihre Familie, an Ihre Freunde und Kollegen.
Wir alle können für uns mehr erreichen!

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Das Wörtchen „trotzdem“ und seine besondere Bedeutung

Das Wort „trotzdem“ ist eigentlich recht banal. Trotzdem hat es etwas in sich, was für unser Leben eine besondere Bedeutung entfalten kann. Man kann es in so einigen Sprüchen verwenden, die einen nachdenken lassen, vielleicht zu ganz neuen Erkenntnisse führen oder eigene Erfahrungen bestätigen.

„Humor ist, wenn man trotzdem lacht.“

„Erfolg ist, wenn man es trotzdem schafft.“

„Glück, ist wenn man sich trotzdem freut.“

Und so weiter…..

In der Regel ist das Leben nicht so einfach, wie wir es uns wünschen würden. Im Gegenteil begegnen wir ständig kleineren und größeren Hindernissen, Problemen oder Herausforderungen, die wir meistern müssen, bevor wir unser Ziel erreichen, unser Glück finden oder unseren Erfolg genießen können.

So kann man dann darüber nachdenken, was denn nun wahres Glück ist, echter Erfolg, wahrhaftige Liebe, etc. Wenn wir uns nicht anstrengen müssen, um etwas zu erreichen, ja, welchen Wert hat es dann? Z. B. ist es leicht einen gesunden, schönen Menschen zu lieben, aber wie ist es, wenn ein Mensch krank oder alt ist? Wenn man trotzdem liebt, dann hat diese Liebe eine besondere Qualität und Stärke.

Oder wenn man sich ein Ziel gesetzt hat und buchstäblich auf einer Sänfte hingetragen wird, – welchen Wert hat dann dieser Erfolg? Wie ist es denn im Vergleich, wenn man den beschwerlichen Weg zum Ziel zu Fuß geht, mehrfach hinfällt und sich unter großen Anstrengungen wieder aufraffen muss, um weiterzugehen? Dann hat der Erfolg einen ganz anderen Stellenwert.

Letztendlich sind dies die Herausforderungen im Leben, -seine Grenzen zu erweitern, über sich selbst hinauszuwachsen und trotz aller Hindernisse seinen eigenen Weg zu gehen. Nur dann erfährt man wahren Erfolg und echtes Glück, – wenn man es trotzdem schafft.

Dieses schrittweise Erweitern der eigenen Grenzen und der Leistungsfähigkeit hat auch noch einen verblüffenden Effekt. Das, was vorher undenkbar war, fühlt sich jetzt normal an. Die Vorstellung „Das schaffst Du nie!“ verwandelt sich in die Erfahrung „Das habe ich gut geschafft!“ und „Ich kann das!“ und auch „Ich kann noch mehr!“. Grenzen haben einen gewissen illusionären Charakter bzw. können meistens besser erweitert werden als man annimmt. Auch die sogenannte „Komfortzone“ kann gut erweitert werden. Es kostet natürlich Zeit und Energie, aber dadurch gewinnt man mehr Freiheit, einen größeren Aktionsradius, mehr Flexibilität, mehr Wissen und mehr Erfahrungen. Man gewinnt an Selbsterkenntnis. Und das ist Gold wert.

Ein Beispiel: Da ich gerne viel und weit spazieren gehe, ist es für mich normal z. B. eine Stunde durch den Wald zu laufen, was so ungefähr 4-5 km entspricht. Nun gibt es viele Menschen, die nicht spazieren gehen und denen 20 Minuten schon zu viel sind. Wenn man nun bei der Bundeswehr Märsche macht, dann kommen die meisten schon an ihre Grenzen beim 6 km Marsch. Nach dem 6 km Marsch kommt der 10 km Marsch und dann auch bald der 20 km Marsch. Über 6 km lacht dann nur noch jeder. Und für Menschen die Marathon laufen, sind 20 km auch nicht viel. Dann gibt es noch Extremsportler, die 100 km laufen oder auch einen Marathon den Berg hinauf. Leistungsgrenzen und die Grenzen der eigenen Vorstellungskraft sind somit recht flexibel, relativ und dehnbar. Was für den einen der Weltuntergang ist, – z. B. eine Stunde laufen, ist für den anderen noch nicht einmal ein Grund auch nur einen einzigen Gedanken daran zu verschwenden, geschweige denn Ängste oder Stress zu empfinden. Nun muss man nicht gleich ins Extrem gehen, aber es ist gut sich die Natur der eigenen Komfortzone, der eigenen Grenzen klarzumachen, um sie angemessen für das eigene Glück, die eigenen Ziele und Erfolge zu erweitern.

Noch ein zweites Beispiel: Heutzutage leiden nahezu alle Menschen unter Stress und Zeitdruck. Da hört die Geduld oft schon nach 2 Minuten Wartezeit auf und die bekannten Stresssymptome fangen an. Ärger macht sich breit, Flucht- oder Kampfgedanken kommen auf, vielleicht sogar Panik, weil kostbare Zeit verrinnt und der nächste Termin schon wartet. Nun gibt es Situationen, wo man lernt zu warten und die Geduld sich scheinbar ins Unendliche automatisch  steigert; wo auch keine Möglichkeiten existieren, um sich abzulenken. Zum Beispiel im Flur einer Behörde. Es gibt keine Fluchtmöglichkeit. Es gibt keine Auskunft, wann man dran ist. Es gibt keine andere Aufgabe als zu warten. Es gibt keine Magazine, die man lesen könnte. Man steht im leeren Flur und wartet einfach. Eine Viertelstunde vergeht, eine halbe Stunde, eine Stunde, die Zeit verschiebt die Schlagschatten im Flur, mehr Zeit vergeht und noch mehr. Und am Ende hat man tatsächlich fast vier Stunden gewartet. Zeit ist durch diese Erfahrung relativ geworden und Geduld ein sehr dehnbarer Begriff. Die scheinbare Notwendigkeit sich ungeduldig und gestresst zu fühlen ist verschwunden. Ja, und wenn man dann mal von der Hochleistungsgesellschaft in andere Länder schaut, wo noch die Natur den Rhythmus des Lebens vorgibt, dann kann man feststellen, dass Zeit oft gar keine oder eine nur sehr untergeordnete Rolle spielt. Da macht es den Menschen nichts aus stundenlang oder tagelang auf etwas zu warten. Es ist einfach egal. Ihre Geduld ist scheinbar unbegrenzt.

Vieles ist relativ im Leben. Grenzen sind relativ. Die Komfortzone ist relativ. Und wirklich gewinnen kann man nur, wenn man wächst, wenn man seine Grenzen sinnvoll erweitert, etwas wagt, wenn man es trotzdem tut, wenn man seinen ängstlichen Vorstellungen trotzt, wenn man Hindernisse überwindet, wieder aufsteht, wenn man gefallen ist, ja, dann kann man nur gewinnen und als Persönlichkeit wachsen. Freiheit, Glück und Erfolg warten dann auf einen, – trotzdem!

In diesem Sinn – machen Sie wie immer das Beste aus Ihrem Leben, lassen Sie sich nicht durch Vorstellungen blockieren. Entdecken Sie das wahre Leben und stellen Sie fest, dass Sie im Prinzip alles können, dass es keine echten Grenzen für Sie gibt, dass Sie Ihr Leben meistern können, – egal wie hoch die Hürden auch erscheinen mögen! Sie haben es in der Hand!

Ich wünsche Ihnen von Herzen Erfolg und Glück in Ihrem Leben!

Machen Sie das Beste daraus!

Ihr Falco Wisskirchen

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Die Flucht in die Arbeit

Sind Sie auch auf der Flucht? Wovor flüchten Sie und wohin? Oder sind Sie vielleicht auf der Flucht und wissen es gar nicht, verdrängen es vielleicht sogar? Heutzutage sind sehr viele Menschen Flüchtlinge im psychologischen Sinne.

Wenn wir Menschen uns überfordert fühlen, wenn die Lebenssituation uns überlastet, wenn wir nicht mehr wissen wie es weitergehen soll, wenn die Realität zu hart und zu düster ist, dann neigen wir zum Fluchtverhalten.

In früheren Zeiten, als alles noch recht simpel war im Leben, ist man einfach dort hingegangen, wo die Lebensbedingungen besser waren. Damals war der Mensch noch frei oder freier als heute und so war es nicht unüblich, dass jeder sich seinen Platz zum Leben gesucht hat oder je nach Bedarf einfach weiter gezogen ist.

Heutzutage besteht oft nicht mehr oder nur sehr eingeschränkt die physische Fluchtmöglichkeit und so verlagert sich die Flucht aus der Überforderung auf die psychische Ebene. Man kann eben nicht einfach Mal seinen Wohnort wechseln, seinen Arbeitgeber, seinen Beruf, die Verwandtschaft, etc. Und so flüchten sich viele Menschen in eine bessere Welt, wo das Böse ausgeblendet wird, wo Frieden herrscht, wo es Glücksgefühle gibt, – dank Alkohol, Zigaretten und harten Drogen. Schon die kleine Zigarettenpause zwischendurch schafft Erleichterung, eine kleine, kurze Flucht in einen besseren, entspannten Zustand, um dann wieder in die stressige Realität mit mehr Energie zurückzukehren – bis zur nächsten Zigarettenpause. Oder das Bierchen am Abend, um den stressigen Tag im Büro zu vergessen, einfach abschalten. Oder der Vollrausch jedes Wochenende, um den ungeheuren Leistungsdruck im Studium zu überleben. Es gibt viele Fluchtmöglichkeiten heutzutage und eigentlich seit Menschengedenken. Bekanntermaßen gibt es gesundheitsschädliche Varianten und positive Ausgleichsmöglichkeiten. Während der eine sich dem Alkohol hingibt, geht der andere ins Fitnessstudio oder macht Yoga.

So haben wir im Prinzip immer die Wahl zwischen bewusstem, positiven Ausgleich und einer eher negativ geprägten Flucht in eine andere Welt, oft durch Suchtmittel provoziert.

Was vielen Menschen nicht wirklich bewusst ist, ist das Überarbeitung durch regelmäßige Überstunden, – das Workaholic-Dasein insgesamt, auch eine Flucht darstellt. Workaholics flüchten vor ihrem Privatleben, ihrer Beziehung, ihrer Familie, ihrer Freizeit und auch vor sich selbst. Oft erscheint es leichter sich in der Arbeit zu verlieren, als sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, sich selbst wahrzunehmen, private Probleme zu bewältigen. Es ist einfacher sich im Job aufzureiben als sich selbst zu fragen, wer man eigentlich ist, was man eigentlich vom Leben erwartet, was der persönliche Sinn im Leben sein könnte, ob es nicht auch Alternativen gibt zur aktuellen Lebenssituation. Heutzutage werden die Menschen mit „Wissen“ vollgestopft wie eine Mastgans, in der Schule, in der Ausbildung, von den Medien, so dass sie nie wirklich die Gelegenheit haben, über sich und ihr Leben nachzudenken. Es scheint auch keine Notwendigkeit mehr dafür zu geben, da die Gesellschaft schon alles vorgibt. Und offensichtlich erzeugt dies eine gewisse innere Leere, ein „funktionieren müssen“, ohne wirklichen Sinn, ein Leben für die Rentenzeit oder um sich ein gutes Auto leisten zu können und Urlaub jedes Jahr. Sinnlosigkeit und innere Leere sind wie der Tod, – unerträglich. Und auch das „Funktionieren“, – wie eine Maschine, ist unerträglich, dem Leben zuwider.

Und so sorgen viele Menschen heutzutage für eine Dauerbelastung im Job, so dass sie ständig beschäftigt sind, um sich nicht mit sich selbst und der inneren Leere auseinandersetzen zu müssen. Dies führt dann natürlich zu noch mehr Stress am Arbeitsplatz und wirkt noch ansteckend und „leistungssteigernd“ auf die Kollegen. Und dann kommt der Burnout oder der Herzinfarkt oder direkt der Karoshi – der Tod durch Überarbeitung, wie es bei den Japanern heißt.

Nun stellen Sie sich einmal vor, dass Sie genau den Sinn Ihres Lebens kennen, dass Sie glücklich sind, sich im Kreis Ihrer Familie aufgehoben fühlen, einen Freundeskreis haben, Ihren Hobbys nachgehen, sich rundum wohl und fit fühlen. Was meinen Sie? Würden Sie in dieser Situation irgendeinen Sinn oder eine Notwendigkeit darin erkennen sich im wahrsten Sinne des Wortes tot zu arbeiten? Wahrscheinlich nicht. Ganz im Gegenteil, Sie würden Ihre Arbeit tun und sich dann auf Ihr Privatleben freuen, auch Pausen während der Arbeit einlegen – für Ihre Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Und neue Kraft würden Sie aus Ihrem glücklichen Familienleben ziehen, aus Ihren Hobbys und den gemeinsamen Unternehmungen mit Ihren Freunden. Und wahrscheinlich würden Sie gesund und fit alt werden und das Leben genießen.

Letztendlich haben Sie es in der Hand. Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben. Lösen Sie Ihre privaten Probleme, stellen Sie sich Ihren persönlichen Herausforderungen, lassen Sie sich unterstützen, falls nötig, erforschen Sie den Sinn in Ihrem Leben und sorgen Sie für einen positiven Ausgleich, für positive Energiequellen. Das Leben hat weit mehr zu bieten als das mechanische Funktionieren in der Arbeitswelt. Wir sind keine Maschinen, die irgendwann einfach entsorgt werden. Wir sind Menschen und es liegt an uns unsere Welt menschlicher zu gestalten, lebenswerter.

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Blitzermarathon, Verkehr und die Psychologie

Heute (Do, 10.10.2013) ist es wieder so weit. Der Blitzermarathon steht bevor. Gnadenlos werden die Temposünder erkannt und hart bestraft. Endlich!

Radarfallen, mobile Blitzer und alle ausgeklügelten Spezialanlagen, um Temposündern auf die Schliche zu kommen, dienen alle nur der Sicherheit und der Aufrechterhaltung der Ordnung. Sünder müssen bestraft werden, – das lehrt uns schon die Bibel. Temposünder insbesondere.

Mal ganz unter uns – sind Sie auch ein Sünder? Haben Sie schon viel gesündigt? Und, – bereuen Sie? Haben Sie schon Buße getan? Wurde Ihnen vergeben? Konnten Sie sich selbst vergeben?

Nun kann man darüber philosophieren, wer oder was ein Sünder ist und wie eine angemessene Strafe aussehen sollte. Ich möchte aber hier an dieser Stelle einmal einen psychologischen Blick auf die ganze Thematik werfen, was auch durchaus interessant und sogar bewusstseinserweiternd sein kann.

Worum geht es eigentlich?

Ganz fundamental geht es darum, von A nach B zu kommen. Im Idealfall würde man Scotty Bescheid geben und Scotty würde einen dann in Null-Zeit von A nach B beamen. Man würde sich also komplett den Weg, die Zeit und den Aufwand sparen, um von A nach B zu kommen. Leider klappt das noch nicht so ganz mit dem beamen. Deshalb kostet es uns immer eine gewisse Menge an Zeit, Aufwand und auch Nerven, um insbesondere heutzutage von A nach B zu kommen. Wir verbringen sehr viel Zeit im Auto, in der Bahn und manche auch im Flugzeug. Und diese Zeit  hat keinen Selbstzweck, im Gegenteil ist es die Verschwendung kostbarer Lebenszeit und weil es alles andere als ein Vergnügen ist im Auto, etc. von A nach B zu fahren, kostet es auch noch unser Wohlbefinden, die Gesundheit. Bekanntermaßen gehört Stress zu den Krankheitsauslösern Nummer 1. Und wer ist heutzutage nicht schwer gestresst und frustriert, wenn er jeden Tag mit Millionen anderen Autofahrern im Stau steht oder dichtgedrängt im Zug oder Bus sitzt, wenn er denn einen Platz bekommt.

So können wir schon mal festhalten, dass die Fahrt von A nach B unheimlich viel Zeit kostet, sie eine Verschwendung kostbarer Lebenszeit ist und auch noch abträglich für die eigene Gesundheit und das Wohlbefinden ist. Tatsächlich ist Zeit mittlerweile eines der kostbarsten und knappsten Dinge, die wir haben. Wer hat denn schon Zeit heutzutage?

Nun ist das, was ich hier schreibe, leicht und logisch nachvollziehbar. Auf dieser Basis wäre es nun weitergehend auch logisch gewisse Ziele zu formulieren oder abzuleiten:

Z. B. so schnell von A nach B zu kommen, wie es möglich ist, dabei also Zeit, aber auch Aufwand, Energie einzusparen. Selbstverständlich muss auch ein hohes Maß an Sicherheit für alle Beteiligten gewährt werden. Klingt auch logisch oder?

Auf der Basis wiederum könnte man sich nun Gedanken machen, wie man Autos oder Fahrzeuge so entwickelt, dass sie möglichst schnell fahren, dabei möglichst effizient sind, also Energie/Aufwand sparen und gleichzeitig möglichst sicher für alle Beteiligten im Verkehr sind.

Es geht aber natürlich auch um weitere Faktoren wie die Straßen oder Wegeführung, die Regulation des Verkehrs, die Verkehrsteilnehmer selber und die Beantwortung der Frage, warum man eigentlich von A nach B fahren muss oder will.

Nun ist das alles nachvollziehbar und logisch. Da könnte man sich natürlich fragen, warum werden Straßen nicht besser ausgebaut, warum stehen wir alle ständig im Stau, warum quälen wir uns in überfüllten Bussen und Wagons, warum müssen wir in eine andere Stadt fahren, um zu arbeiten und um einzukaufen, warum gibt es kein intelligenteres „Transportsystem“, tja, warum eigentlich nicht?

Hier begegnen wir wieder einer typisch menschlichen Eigenschaft, – dem Vermeidungsverhalten. Alles, was unsere Gehirnzellen aktivieren könnte, wird vorsichtshalber vermieden, denn Fortschritt, Lösungen finden, sich in Bewegung versetzen – all das kostet enorm viel Energie und wer will schon unnötig Energie verschwenden?

Dementsprechend geschieht Fortschritt, wenn überhaupt, nur in kleinsten Schritten über lange Zeiträume hinweg.

Zu dem Vermeidungsverhalten gesellen sich ja auch noch andere Faktoren mit gewaltiger, blockierender Kraft. Es sind unsere Ängste, die Zweifel, die ganzen Emotionen, die Konzentration auf negative Szenarien, den Worst Case, was wäre wenn, die Probleme, all die Schwierigkeiten und Kosten, und wer weiß schon, was der Fortschritt bringt, bestimmt nichts Gutes und bis jetzt ging doch auch alles ohne Fortschritt, ohne Veränderungen, warum sollten wir also etwas ändern wollen? Lassen wir lieber alles so wie es ist. Und dann gibt es noch die Mühlen der Bürokratie, die bekanntlich sehr langsam mahlen. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann warten sie auch heute noch…

Also, was ist dann die „Lösung“, wenn wir keine Lösung haben wollen?

Ganz einfach, wir gehen den Weg des geringsten Widerstandes, – wie es in der Natur üblich ist. Wir warten und hoffen auf bessere Zeiten und bis sie kommen, betreiben wir die bewährte Politik der ruhigen Hand. Das alte, „gute“ wird eben ausgebessert, geflickt und repariert. Die Menschen müssen das verstehen. Und so pflastern unzählige Baustellen die Straßen und beruhigen den eh schon zähfließenden Verkehr noch mehr. Und auch die Schlaglöcher werden mit neuen Temposchildern „ausgebessert“.

Der Verkehr muss ja „beruhigt“ werden, damit wir möglichst langsam von A nach B kommen. Vielleicht werden in naher Zukunft auch noch Schlaftabletten an die Verkehrsteilnehmer verteilt, damit der Verkehr noch ruhiger verläuft.

Scheinbar ist ein möglichst ruhiger Verkehr ein Ideal der heutigen Zeit. Unsere Ideologen vermitteln uns ja auch damit eine höhere Sicherheit und die Schonung der Umwelt.

Nun gibt es aber trotzdem brutale, wahnsinnige, irre, gemeingefährliche Raser, die sich nicht punktgenau an die Tempolimits halten. Dafür wurden die Radarfallen erfunden, um die Temposünder zu überführen und ihrer gerechten Strafe zuzuführen. Denn nur so kann man den wahnsinnigen Rasern Einhalt gebieten. Soweit die Ideologie.

Lassen Sie nun einmal darüber nachdenken. Ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass kein einziges Auto von alleine sich an den Tempolimits orientiert und maximal 30 oder 50 oder 70, etc. fährt? Warum eigentlich nicht? Stattdessen soll der Fahrer immer auf den Punkt 30, 50, 70, etc. fahren, was rein psychologisch nahezu ein Ding der Unmöglichkeit ist. Die Fahr im Auto beansprucht schon unsere volle Konzentration und Aufmerksamkeit, da kann keiner ständig auf die Tachoanzeige schauen. Vielmehr bewegen wir uns in einem „Flow“ mit den anderen Autofahrern und fahren entsprechend der Umweltbedingungen wie Tageszeit, Wetter, Straßensituation, etc.

Davon ausgehend, wäre es weit hilfreicher und intelligenter, wenn wir statt Tempolimit Schildern, Schilder mit Tempoempfehlungen hätten, die einen gewissen Geschwindigkeitsbereich abdecken oder an gewisse äußere Bedingungen geknüpft sind. Empfehlungen sind immer positiv und hilfreich. Und wenn man nicht Punkt 50 km/h fahren muss, sondern einen Bereich von 40-60 km/h empfohlen bekommt, dann wirkt das psychisch sehr entspannend, stresslindernd.

Doch wir sind an das Prinzip von „Recht und Ordnung“ gewöhnt und psychologische Gesichtspunkte kommen vielleicht irgendwann mal in der Zukunft in Betracht.

In den Niederlanden wurde einmal eine Langzeitstudie zu Tempolimits gemacht, wo auch Radarfallen eingesetzt wurden. Das Ergebnis war „erstaunlich“ für die ideologisch orientierten Wissenschaftler. Sie mussten feststellen, dass die Verkehrsteilnehmer aus Angst vor den Radarfallen langsamer gefahren sind als nötig und so der Verkehr zähflüssig geworden und auch die Zahl der Unfälle gestiegen ist, obwohl die Tempolimits eigentlich für das Gegenteil sorgen sollten. Angst und Stress vor Bestrafung haben also den Verkehr behindert, die Gesundheit der Autofahrer negativ beeinflusst und die Sicherheit gefährdet. Mit freundlichen Geschwindigkeitsempfehlungen wäre dies wohl nicht passiert. Zumindest wurden die Tempolimits und Radarfallen entschärft. Ansonsten haben die Niederlande klare Tempolimits und viele Radarfallen, auf die in der Regel auch hingewiesen wird. So funktioniert ihr System.

In Deutschland sieht es aber ganz anders aus. Wir können uns hier weder für noch gegen Radarfallen entscheiden und so trifft der Autofahrer ab und an auf eine Radarfalle und ab und an ist er zu schnell und wird zum Temposünder.

Offiziell sollen die Radarfallen für Recht und Ordnung sorgen und die Raser bestrafen. So soll mehr Sicherheit für alle erreicht werden. Ich finde diese Vorstellung einfach nur wundervoll. Man könnte es auch als infantiles Wunschdenken bezeichnen.

Denken wir einmal darüber nach. Trotz dem vermehrten Einsatz von Radarfallen gibt es immer noch Temposünder. Offensichtlich lernen sie nicht aus ihren Sünden und die Strafen zeigen auch nicht die erwünschte Abschreckung. Ganz im Gegenteil, die meisten Temposünder sind höchstens schwer verärgert über die sogenannte Abzocke durch die Wegelagerer am Straßenrand. Wie kann das sein?

Psychologisch gesehen, geht es noch um andere Sachen als Bußgelder und Sünden. In dem Moment, wo ein Raser geblitzt wird, erschreckt er sich, was oft Auswirkungen auf den Verkehr hat, – beispielsweise wird stark abgebremst, was die Verkehrssicherheit gefährdet. Wenn der Fahrer noch gesundheitlich angeschlagen ist, kann er durch die Aufregung auch noch psychische oder sogar körperliche Störungen zeigen, eventuell einen Anfall bekommen oder ähnliches. Eine solche Situation ist jedenfalls nicht gesundheitsfördernd, sondern fördert die Ausschüttung von Stresshormonen mit allen Folgen.

Wenn es den Verantwortlichen wirklich um Sicherheit und nicht um ganz andere Dinge gehen würde, dann würden Radarfallen nicht punktuell eingesetzt, sondern flächendeckend. Denn nur so wird mit größtmöglicher Sicherheit die Beachtung der Tempolimits durchgesetzt. Wenn jeder weiß, dass überall Radarfallen stehen, wird kein Mensch die Motivation verspüren schneller als erlaubt zu fahren. Das zeigen Länder wie die Niederlande und die Schweiz. Raser gibt es da nicht. Aber wenn die Autofahrer in Deutschland keine eindeutigen Verhältnisse haben, dann werden sie immer wieder Opfer von Radarfallen und gefährden damit die Sicherheit auf den Straßen.

Gerade was Radarfallen angeht, kann es nur eine Lösung geben, entweder flächendeckend oder gar nicht. Alles andere dient nur gut bekannten Zwecken und fördert den Unmut der Bürger.

Vielleicht schaffen wir Menschen noch den nächsten evolutionären Sprung, nicht einen technischen, sondern den längst überfälligen, geistig-seelischen hin zu einer größeren Reife und einer positiven Einstellung gegenüber uns selbst und der Umwelt.

Vielleicht hört irgendwann einmal das „Kämpfen“ und „Bestrafen“ auf. Die menschliche Steinzeit sollte schon längst hinter uns liegen.

Bis dieser Fortschritt geschieht, kann man auch selbst einiges machen, um besser, stressfreier und entspannter von A nach B zu kommen. Wie Sie bereits wissen, geht es immer nur darum das Beste aus seinem Leben zu machen.

Allgemein ist es sehr gut, wenn man sich genügend Zeit nimmt, auch und insbesondere für die ungeliebten Fahrten zum Arbeitsplatz. Fahren Sie nicht auf den letzten Drücker. Nehmen Sie sich Zeit, denn Zeitdruck und Stress haben wir alle eh schon genug, da müssen wir uns nicht noch selbst stressen.

Gestalten Sie sich Ihre Fahrt so angenehm wie möglich. Positive Rahmenbedingungen schenken Energie. Sie können schöne Musik hören – anstelle des Radios, im Auto können Sie sich auch mit einem angenehmen Duft positive beeinflussen, im Zug ein gutes Buch lesen oder mit einem Hörbuch in eine andere Welt abtauchen und jedes Mal, wenn Sie kurz davor sind sich zu ärgern, können Sie ganz bewusst zu sich selbst sagen „Stop! Das ist es nicht wert. Ich bleibe locker und entspannt! Denn das tut mir gut!“ und dann atmen Sie ganz bewusst tief ein und aus, bis Sie sich wieder beruhigt haben und denken Sie an etwas positives, dass Ihnen Freude bereitet. Wenn Sie das ein paar Mal geübt haben, dann machen Sie das von ganz allein und Sie werden sich dadurch weniger aufregen und mehr vom Leben haben. Falls möglich, machen Sie auch zwischendurch ein wenig Gymnastik, recken und strecken Sie sich, spannen Sie all Ihre Muskeln mal an. Das tut gut und entkrampft, Ihre Energien können wieder besser fließen. Und vielleicht sind Sie nicht allein unterwegs, da bietet sich dann eine nette Unterhaltung an, die all den Stress und auch die Zeit vergessen lässt.

Machen sie das Beste aus Ihrer Situation und ärgern Sie sich nicht über unsere Straßenverhältnisse, Blitzer und unpünktliche, überfüllte Züge. Ärger und Stress ändern nichts an der Situation, vermiesen Ihnen aber das Leben und schaden Ihrer Gesundheit. Also, sagen Sie bewusst „Nein!“ dazu und „Ja!“ zu mehr Gelassenheit und Lebensfreude, zu einer positiveren Einstellung zum Leben.

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Das Stress-Vulnerabilitäts-Modell im Licht der Reinkarnationstherapie

In der Psychotherapie versucht das Stress-Vulnerabilitäts-Modell zu erklären, warum Menschen bei gleicher Stressbelastung schneller psychopathologische Symptome zeigen als andere. Das Modell besagt, dass neben den Stressoren, dem Stressfaktor, auch die persönliche, individuelle Vulnerabilität eine wichtige Rolle spielt. Mit Vulnerabilität ist die seelische Verletzbarkeit einer Person gemeint.

Wie jeder weiß, gibt es Menschen mit einer „dicken Haut“, an der alle möglichen Belastungen „abprallen“, d. h. sie werden leichter und besser mit Stress fertig, können sich auch schneller regenerieren. Sie sind in gewisser Weise widerstandsfähiger gegenüber Belastungen. Demgegenüber gibt es Menschen mit „dünner Haut“, die leicht anfällig sind für verschiedene, stressbedingte Symptome und Reaktionen. Sie haben eine höhere Vulnerabilität. Dann gibt es noch Menschen, die extrem widerstandsfähig gegenüber sehr extremen Belastungen sind, – z. B. Mitglieder von Spezialeinheiten, aber auch Chirurgen, die unter höchstem Druck feinste Arbeit leisten müssen.

Die Widerstandfähigkeit ist einerseits eine Angelegenheit der eigenen Gesundheit, dann auch der eigenen Fitness und der Erfahrung. D. h. je gesünder, fitter Sie sind und je öfter Sie erfolgreich stressige, belastende Situationen gemeistert haben, desto besser können Sie allgemein mit Belastungen umgehen, – desto höher ist Ihre Widerstandskraft. Natürlich bildet ein Faktor auch die Vererbung, sowie das Modelllernen in der Kindheit, die Gesellschaft, etc. Psychopathen zeigen übrigens in der Regel auch eine besonders hohe Belastbarkeit in Stresssituationen.

Davon abgesehen, kennt bestimmt jeder Äußerungen wie „Mir schlägt Stress schnell auf den Magen oder ich krieg da Verdauungsstörungen oder bei Stress bekomm ich direkt Tinnitus oder einen dicken Hals oder Ausschlag, etc….“ Die Symptome sind recht vielfältiger Natur und oft sehr individuell. So kann man dann sagen, dass die individuelle Vulnerabilität sich in einer bestimmten Körperregion oder Körperfunktion oder einer besonderen Symptomatik zeigt.

Nun kann man sich fragen „Warum reagieren die Menschen so unterschiedlich?“ Es sind ja nicht nur psychische Stresssymptome, sondern die Vulnerabilität betrifft auch körperliche Erkrankungen. Das kennt auch jeder. Der eine hat ständig Probleme mit der Nase, der nächste mit den Ohren, ein anderer mit dem Rücken und so weiter…

Bei einer normalen Gesundheit, wo alle Organe einwandfrei funktionieren, sollte es diese Probleme eigentlich in der Form nicht geben und doch existieren sie. Warum ist offensichtlich die Vulnerabilität bei dem einen auf Nase und Rachenraum beschränkt und beim anderen ausschließlich auf den Magen?

An sich sagt das Stress-Vulnerabilitäts-Modell schon aus, dass je öfter ein Bereich gesundheitlichen Schaden erleidet bzw. Symptome zeigt, auch entsprechend die Vulnerabilität in diesem Bereich steigt. So können sich dort in Zukunft leichter Symptome oder Probleme zeigen als in anderen Bereichen. Das ist auch gut nachvollziehbar und logisch. Wenn ein Boxer immer wieder Schläge an den Kopf bekommt, dann zeigt der Kopf eine höhere Verletzbarkeit, eine höhere Vulnerabilität als andere Körperteile.

Und nun kommen wir zu dem interessanten und spannenden Teil. Nehmen wir einmal an, Sie haben Probleme mit Ihrer Lunge. Irgendwie schwächelt sie. In der Tat ist die Lunge der Bereich bei Ihnen, der einer höheren Vulnerabilität unterliegt. Wenn Sie Stress haben oder krank sind, dann ist oft Ihre Lunge betroffen, – Sie haben Atemschwierigkeiten, kriegen leicht Husten, Grippe, Halsschmerzen, etc. Nichts hilft. In der Jugend hatten Sie schon eine schwere Lungenentzündung, was die ganze Problematik noch verstärkt.

Rein zufällig kommen Sie in die Hypnosetherapie oder vielleicht auch direkt in die Reinkarnationstherapie. Wie dem auch sei, das Problem mit der Lunge sprechen Sie an und Ihr Therapeut beschließt mit Ihnen zusammen der Sache auf den Grund zu gehen.

In der Sitzung gehen Sie zurück, wo das Problem mit der Lunge zum ersten Mal aufgetreten. Beispielsweise nehmen Sie wahr, dass Sie auf einem Pferd sitzen und schwere Kleidung tragen, eine Art Rüstung. Offensichtlich sind Sie ein Ritter oder Soldat auf einem Schlachtfeld. Die Schlacht neigt sich dem Ende zu und da kommt ein gegnerischer Soldat auf Sie zugeritten. Es kommt zum Kampf. Der Gegner zückt seinen Dolch und sticht Ihnen in den Hals, direkt unter dem Kehlkopf, die einzige Stelle, wo Ihr Kettenhemd Sie nicht schützen kann. Sie fühlen wie das Blut in Ihre Lunge strömt und Sie daran ersticken.

Das ist der erste Baustein, die erste Ursache für die heutige Vulnerabilität im Bereich Lunge, Hals. Sie erkennen ganz klar, dass Ihre Schluckbeschwerden und die häufigen Halsschmerzen genau der Stelle entsprechen, wo der Dolch in Ihren Hals eingedrungen ist.

In einer weiteren Sitzung nehmen Sie wahr, dass Sie mit hohem Fieber und einer schweren Lungenentzündung auf dem Bett liegen. Ihr Tod steht nahe bevor. Nichts kann Sie mehr retten, weil zu der Zeit noch keine Fieber senkenden Medikamente zur Verfügung standen. Die Medizin war noch nicht weit entwickelt. Ein Priester spricht die letzten Worte bevor Sie am Fieber sterben.

Das ist der zweite Baustein, die zweite Ursache für die heutige Vulnerabilität.

In einer dritten Sitzung sehen Sie sich in einer Scheune. Plötzlich fängt das Heu an zu brennen. Irgendwer muss es angezündet haben. Das Tor ist geschlossen. Die Luft wird immer stickiger. Der beißende Rauch erfüllt Ihre Lunge und Sie ersticken.

Das ist der dritte Baustein, die dritte Ursache für die heutige Vulnerabilität.

Zusätzlich hatten Sie auch in dieser Inkarnation schon eine Lungenentzündung. So erklärt sich die Vulnerabilität im Licht der Rückführungstherapie.

Die Schäden, die an Hals und Lunge in den einzelnen Inkarnationen entstanden sind, prägen sich als eine Art energetisches Gedächtnis ein, – u- a. auch in Form von Angst vor Feuer, Rauch und Messern/Dolchen, was dann gewisse Phobien erklärt.

Die energetische Prägung hat wiederum Einfluss auf die physische Gesundheit, – auch über Inkarnationen hinweg. Es sind die „seeds of karma“ wie man auch sagt.

Im besten Fall kann nun der Therapeut diese negative psychisch-energetische Prägung auflösen und ausheilen und so die Vulnerabilität wieder auf ein Normalmaß zurücksetzen. Der Klient selbst erfährt ein tiefes Verständnis für die Problematik – einen tiefen Bewusstwerdungsprozess, was für einen positiven Umgang mit vormals negativ besetzten Situationen sorgt. So verschwindet z. B. die Angst vor Rauch und Feuer  und ein neutraler bis positiver Umgang ist jetzt möglich. Rauch und Feuer lösen jetzt keine Stressreaktion mehr aus.

Diese Resultate sind einerseits sehr heilsam und gut für den Klienten und andererseits äußerst interessant, da sie einen Einblick in die menschliche Natur vermitteln, – in die Gesetzmäßigkeiten unserer Existenz.

Es sei noch gesagt, dass jeder Klient ganz klar zwischen einer imaginären Traumwelt und einer erlebten Realität aus einer anderen Zeit unterscheiden kann.

Die Kombination von uraltem, spirituellen Wissen und aktuellen Forschungen kann sehr viel Licht in scheinbar unerklärliche Phänomene bringen. Nur ideologische Wahrnehmungsfilter können empirische Forschung und Fortschritt behindern.

Manchmal macht es mehr Sinn eine Meinung oder ein Weltbild zu opfern als noch länger zu leiden.

Machen Sie sich schlau, ergründen Sie alle positiven Möglichkeiten stets das Beste aus Ihrem Leben machen zu können.

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Fluchtversuche aus der Burnout Falle

Stellen Sie sich einmal vor, Sie haben einen Job, der nur aus Überstunden besteht, wo Sie sich vorkommen, wie ein Marathonläufer, der einen Marathon nach dem anderen laufen muss, ohne je eine echte Pause zum Regenerieren zu bekommen. Und diese endlosen Marathonläufe reichen nicht, sondern Sie müssen auch noch 100 m Sprints hinlegen, zwischendurch und natürlich alles in Bestzeit.

Bei den Betriebsversammlungen erzählt Ihr Chef dann noch etwas von Rennpferden und lahmen Gäulen, wobei er darauf anspielt, dass aus seinen lahmen Gäulen doch endlich echte Rennpferde werden sollten, weil die Firma doch endlich mehr Aufträge und mehr Gewinne machen müsse. Kurzum, Sie arbeiten sich tot und werden noch als lahmer Gaul bezeichnet.

Dabei wissen alle außer dem Chef, dass ganz einfach mehr Mitarbeiter eingestellt werden müssen, um die alten zu entlasten und insgesamt für eine bessere Performance zu sorgen. Denn nur mehr Mitarbeiter können mehr Projekte in einer angemessenen Zeit und einer guten Qualität schaffen.

Doch der Chef ist „sparsam“ und versteht diese Zusammenhänge nicht. Er will immer mehr Leistung aus seinen Mitarbeitern herauspressen, damit er sparen und seine Gewinne weiter maximieren kann.

Als Lichtgestalt schwebt der Chef über allen Dingen und die Bedürfnisse oder Vorschläge seiner Mitarbeiter ignoriert er beharrlich. Er ist ja schon genug damit beschäftigt, sich um die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu kümmern, – seine teuren Hobbies, seine Yacht und seinen Weinberg. Seine Angestellten sollen eben nicht so viel jammern, sondern lieber dranklotzen, wofür bezahlt er sie schließlich?!

Als guter Mitarbeiter haben Sie ja Verständnis für die Situation vom Chef und verstehen sein Gejammer über die angeblich ständig sinkenden Unternehmensgewinne und die ständig steigenden Kosten.

Aber irgendwie sind Sie auch nicht mehr der Jüngste und die täglichen Überstunden und das Chaos im Betrieb machen Ihnen schwer zu schaffen.

Was ist ein Leben, was nur aus Arbeit besteht? Wie lebt man ohne Freizeit? Wie lebt man ohne Ausgleich? Wie soll man sich ein Leben, eine Partnerschaft, eine Familie aufbauen, wenn man keine Zeit hat? Wenn das Wochenende nur der reinen Erholung dient, aber für etwas anderes keine Energie übrig bleibt? Wie viele Wochen, Monate, Jahre, Jahrzehnte kann das noch so weitergehen? Welche Alternativen gibt es? Wie soll man damit fertig werden? Was bleibt einem noch vom Leben?

Vielleicht haben Sie den Willen weiterhin Höchstleistungen in Ihrem Job zu bringen. Aber wie lange können Sie es noch? Vielleicht spüren Sie schon lange diese Gefühle von Erschöpfung, Frust, vielleicht von Aggressionen, von Aussichtslosigkeit, Hoffnungslosigkeit. Und wie gehen Sie damit um?

Tatsächlich suchen viele Menschen verzweifelt nach „Heilmitteln“, nach Auswegen, nach Betäubung, nach Möglichkeiten der Entspannung, irgendwie Freude und Spaß zu haben. Oder sie denken an einen Langzeiturlaub aus dem sie nicht mehr zurückkommen. Und manche träumen auch vom ewigen Frieden, einfach diese Welt hinter sich zu lassen.

So ist es kein Wunder, wenn Menschen kurz vorm Burnout anfangen Alkohol zu trinken, vielleicht Drogen zu nehmen oder sich spezielle Medikamente verschreiben zu lassen, so dass sie den alltäglichen Stress irgendwie bewältigen können.

Manche träumen auch vom erlösenden Herzinfarkt oder versuchen bewusst sich eine Grippe einzuhandeln, um wenigstens ein paar Tage mit Krankenschein dem Wahnsinn entkommen zu können.

Das Unterbewusstsein startet regelrecht eine Suche nach Fluchtmöglichkeiten und alle möglichen Gedanken werden durchgespielt, ohne dass es einem wirklich bewusst ist. Vielleicht äußerst sich der unerträgliche Stress auch schon in körperlichen Symptomen, in Bauchschmerzen, Migräneanfällen, Schlaflosigkeit, körperlichen Schmerzen, etc. Und dann kommt die Wahrnehmung ganz automatisch „Da melden sich gerade wieder meine Magengeschwüre, die platzen bestimmt bald und dann ist es zu Ende.“ Oder: „Ich habe wieder diese Herzschmerzen, bestimmt krieg ich gleich einen Herzinfarkt.“ Oder: „Meine Migräne blockiert heute wieder alles – ich kann nichts tun.“

Es ist die unterbewusste Hoffnung auf Erlösung aus der unerträglichen Situation. Endlich zusammenbrechen dürfen und offiziell eine „Entschuldigung“ bekommen – „Es war sein Herz! Er muss sich nun schonen….“

Viele unserer Krankheitsfälle kommen so zustande. Sie zeigen sich als Fluchtversuche, gesteuert vom Unterbewusstsein, in scheinbar ausweglosen Situationen.

Ein schlimmer Punkt dabei ist, dass sich solche Rettungsversuche steigern können, sich zwangsläufig steigern, bis das Ziel einer Pause erreicht ist. Wenn es z. B. mit einer Grippe nicht geklappt hat, dann kann es sein, dass der Betroffene auf einer anderen Art und Weise im Krankenhaus landet, so dass er ein paar Wochen Ruhe findet, vielleicht durch einen Unfall oder irgendetwas, was das Unterbewusstsein herbeigeführt hat, um die Pause zu erzwingen, inklusive offizieller „Entschuldigung“.

Bevor es soweit kommt, werden Sie sich bitte über diese unbewussten Prozesse vollkommen bewusst. Nehmen Sie professionelle Hilfe in Anspruch und wechseln Sie lieber den Job als sich unterbewusst etwas anzutun. Gestehen Sie sich ein, wenn Sie nicht mehr können, wenn alles zu viel ist und konsultieren Sie Ihren Arzt, Heilpraktiker und natürlich einen Spezialisten für Erschöpfung, für Burnout. Holen Sie sich von allen Seiten all die Unterstützung, die Sie brauchen, um wieder auf die Beine zu kommen.

Das Leben geht weiter – auch wenn Sie kein überlastetes Hochleistungs-Rennpferd im Stall Ihrer Firma mehr sind.

Denken Sie einmal darüber nach und denken Sie auch darüber nach, ob Ausnutzung ein Zeichen von Respekt und Wertschätzung ist oder ob man seine Mitarbeiter vielleicht auch anders, besser behandeln kann.

Ein guter Chef wird seine Mitarbeiter nie ausnutzen, sondern dafür sorgen, dass sie ein möglichst ausgewogenes Leben führen, denn nur dann können sie auch die Leistung bringen, die eine Firma wirklich erfolgreich macht.

Nur ein zufriedener, glücklicher Mitarbeiter ist ein guter Mitarbeiter. Darüber sollten insbesondere die Chefs mal nachdenken. Ich empfehle auch allen Führungskräften dringend Weiterbildung im Management, Projektmanagement und in der psychologisch richtigen Mitarbeiterführung. Die sogenannte „Praxiserfahrung“ und ein bißchen NLP helfen hier nicht. Was als Praxiserfahrung bezeichnet wird, ist nur das gelernte Chaos von den Vorgängern, die auch nicht Management studiert haben. So wird die Unfähigkeit von Generation zu Generation weitergegeben und echte Weiterbildung bewusst vermieden, weil sie ja nur Geld kostet und nur „theoretisch“ ist und eh nichts bringt.

Kein Wunder, dass wir solche Zustände überall haben und die Leute mehr und mehr unter dem Wahnsinn leiden müssen.

Wer wundert sich da noch über, die vielen gesundheitlichen Probleme, die vielen psychischen Störungen und die hohen Krankenkassenbeiträge.

Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben! Holen Sie sich Hilfe und Unterstützung – frühzeitig!

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