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Überlastet, ausgebrannt und ver…scht!

Wahrscheinlich haben Sie auch schon etwas über den Stressreport 2012 gelesen oder gehört. 43% der Berufstätigen klagen über stetig wachsenden Stress. Und – oh Wunder – wir in Deutschland sind Spitzenreiter bei Termin- und Leistungsdruck in den 27 EU-Ländern. Jeder zweite fühlt sich durch Telefonate und Emails in seiner Arbeit (Konzentration) gestört. 60% vertragen Multitasking nicht. 26% machen keine Pausen mehr, wofür auch, wenn man die Zeit effektiver nutzen kann. Viele machen auch Überstunden, selbst am Wochenende und an Feiertagen. Chefs sind auch sehr belastet und haben dann Probleme mit einer guten Personalführung.

Das sind alles ganz erstaunliche Erkenntnisse. Und wen wundert es dann, dass immer mehr Menschen krank werden, dass psychische Erkrankungen ständig zunehmen. Auch dazu noch ein paar Zahlen: In den letzen 15 Jahren ist die Zahl der Arbeitsausfälle aufgrund psychischer Erkrankungen um 80% gestiegen. Das waren fast 60 Millionen Krankheitstage allein 2011.

Was meinen Sie? Sollte man sich da Gedanken machen? Könnte da irgendwo irgend etwas vielleicht nicht stimmen?

Was machen nun viele, überlastete Berufstätige? Sie entwickeln ungesunde Copingstrategien – viel Kaffee, viel Nikotin, viel Alkohol, viel Essen, viele Süßigkeiten und vielleicht auch Schmerztabletten, Schlaftabletten, Beruhigungstabletten und in den besseren Kreisen Kokain, etc. Ja, irgendwie muss man sich zu mehr Leistung pushen, muss man den Druck kompensieren, muss man wieder runterkommen. Das geht dann so lange, bis man zusammenbricht.

Und was sind die Symptome?

  • Konzentrationsprobleme
  • Unruhe, ständige Anspannung
  • Schlafstörungen
  • innere Leere
  • das Leben erscheint sinnlos
  • die Lebensfreude fehlt
  • man funktioniert nur noch (wie eine Maschine)
  • man kann sich selbst über positve Dinge nicht mehr freuen
  • Ängste zu versagen
  • selbst nachts denkt man noch an seine Arbeit
  • Entspannung ist nicht mehr möglich
  • Körperliche Probleme (Rücken, Durchblutung, etc.)
  • Weinkrämpfe
  • Nervenzusammenbrüche
  • sozialer Rückzug
  • gestörtes Essverhalten
  • kaputte Partnerschaft, Verlust von Freunden
  • Suizidgedanken
  • totale Erschöpfung

Das sind doch keine ernsten Probleme oder? Was meinen Sie? Alles halb so schlimm! Zumindest von offizieller Seite. Es ist ja nur ganz normaler Stress, mit dem jeder prinzipiell gut umgehen kann. Entsprechend sind auch die Empfehlungen: Einfach mal abschalten, Pause machen. Auf Nikotin, Alkohol und Tabletten verzichten. Sich lieber gesund ernähren und Sport treiben, mal wieder mit Freunden ausgehen. Und ganz wichtig – einfach mal lernen sich gut zu organisieren, auch mal mit den Kollegen sprechen. Geht doch oder?

Da kann ich nur sagen: Danke! Danke für diese wunderbaren Empfehlungen! Im Namen aller Berufstätigen danke ich den Krankenkassen und allen anderen Vertretern des öffentlichen Lebens für diese aufmunternden und erleuchtenden Empfehlungen. Mittlerweile 15 Jahre quälen sich die Berufstätigen mit Stress und Überlastung und dabei ist die Lösung doch so einfach! Nochmals danke!

Mich wundert es ehrlich gesagt, dass kein Human Resources Verwalter von offizieller Seite vorschlägt einfach die Leistungsfähigkeit an die Notwendigkeiten der heutigen Zeit anzupassen. Es wäre doch so einfach an alle Berufstätigen hilfreiche Psychopharmaka zu verteilen, Amphetamine zur Leistungssteigerung morgens, Benzodiazepine zur Entspannung am Abend und Antidepressiva gegen schlechte Stimmung. Wäre dies nicht der Idealzustand? Auch für unsere Kinder, für Schüler und Studenten? So könnten wir selbst weiter aufsteigen – zur Ultra-Hochleistungsgesellschaft! Ein wunderbarer Gedanke!

Betrachten wir die Situation einmal realistisch. Eine Verharmlosung oder „Verniedlichung“ von unhaltbaren Zuständen von offzieller Seite, stellt eigentlich schon eine Beleidigung der Betroffenen dar. Außerdem werden weder Symptome durch die phantastischen Empfehlungen gelindert, noch Probleme ursächlich gelöst.

Das Problem ist nämlich nicht der Berufstätige, der einfach mal seine Leistung „optimieren“ oder „steigern“ soll, sondern es sind die Arbeitsbedingungen heutzutage. Der Wahn der bedingungslosen Gewinnmaximierung hat dazu geführt, dass immer mehr Arbeit von immer weniger Leuten in immer weniger Zeit geschafft werden muss. Es ist mangelhafte Einsatz an genügend Arbeitskräften, der hauptsächlich zu der ganzen Problematik führt. Wenn es nur noch um eine blinde Gewinnmaximierung ohne Rücksicht auf die vielen anderen Faktoren geht, ja dann kann man auch nichts anderes als Überlastung und den alltäglichen Wahnsinn im Job erwarten.

Die Gesellschaft ist wirklich schon vom Wahn befallen, – die Gier nach mehr und noch mehr, nach noch schneller, noch besser bei gleichzeitigem Einsparen von Arbeitskraft, von Investitionen, ist zwangsläufig destruktiv mit weitläufigen Konsequenzen. Vom Wahnsinn geplagt, schaufeln wir unser eigenes Grab.

Wir erfahren heutzutage eine schlimme Verkehrung, Perversion von Werten. Das, was durch alle Zeiten den Wert des Lebens ausgemacht hat, ist heutzutage in der Bedeutungslosigkeit verschwunden. Dafür haben wir jetzt Ideale, vor denen uns weise Menschen schon immer gewarnt hatten. Die Gier ist schließlich keine neue Erfindung, sondern ein Übel, was schon immer existiert hat. Gier gepaart mit Rücksichtslosigkeit, mit Egoismus führt zur Ausbeutung, zu Elend. Das war schon immer so und hat schon immer zu einem gewissen Untergang von Gesellschaft und Kultur geführt.

Ich kann nur sagen: Nehmen Sie die Symptome von Überlastung ernst! Je früher, desto besser! Behandeln Sie sich nicht selbst mit Nikotin, Alkohol oder Medikamenten. Suchen Sie frühzeitig Spezialisten auf, die Ihnen professionell helfen. Stören Sie sich nicht an Begriffen wie „psychische Störung, psychische Erkrankung, Psychotherapie, Psychiater oder Psychopharmaka“. Es geht um Ihre Gesundheit und keiner hält sie für umgangssprachlich „bekloppt“, wenn Sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, im Gegenteil, es ist das intelligenteste, was Sie machen können. Psychopharmaka haben ihre Berechtigung, machen auch nicht alle gleich abhängig, sondern ganz im Gegenteil, Psychopharmaka helfen die Störung oder Erkrankung zeitlich zu verkürzen und sie verbessern ganz erheblich die Behandlungserfolge. Stören Sie sich also nicht an den Gespenstergeschichten, an den Halbwahrheiten oder Vorurteilen, sondern lassen Sie sich beraten, informieren Sie sich und lassen Sie sich professionell helfen.

Nur so können Sie das Beste aus Ihrem Leben machen!

Und vielleicht erleben wir auch noch die Zeit, wo die Gesellschaft wieder zu den wahren Werten im Leben zurück kehrt, wo der Wahnsinn ein Ende findet. Es liegt an uns allen positive Veränderungen herbeizuführen.

 

 

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Kinder ohne Kindheit

Sie haben bestimmt schon von Kinderarbeit gehört oder entsprechende Bilder gesehen. Z. B. sitzt da ein kleines halbnacktes Mädchen in einem Steinbruch in Indien mit seinem kleinen Bruder und beide hauen mit einem Hammer Steine klein, damit sie später als Schotter dienen. Wenn man solche Bilder sieht, dann wird einem ganz anders. Kinder, die noch zu klein für den Kindergarten sind, arbeiten jeden Tag im Steinbruch. Sie haben keine echte Kindheit. Stattdessen sind sie kleine Schwerarbeiter, die schon frühzeitig ihre Gesundheit ruinieren. Wir im Westen können das nicht verstehen. Wir sind entsetzt. In armen Ländern sind die Familien aber oft darauf angewiesen, dass selbst schon die Jüngsten zum Unterhalt etwas beitragen. Da müsste man die Einkommenssituation der Erwachsenen verbessern, damit die armen Kinder nicht mehr arbeiten.

Während wir uns zu Recht über solche Zustände aufregen, übersehen wir, wie es unseren eigenen Kindern mittlerweile geht. Unsere Kinder müssen zwar nicht im Steinbruch schufften und sie müssen auch nichts zum Unterhalt der Familie beitragen, aber sie haben inzwischen auch einen langen Arbeitstag wie Erwachsene, kaum noch Freizeit und auch nicht mehr die Freiheit Kind zu sein, eine unbeschwerte Kindheit zu erleben.

Was ist geschehen? Unsere Kinder sind auch schon in der Maschinerie der Leistungsgesellschaft angekommen. In der Leistungsgesellschaft liegt der Fokus auf der Leistung, nicht auf dem Menschen. Der Mensch wird als „human resource“ gesehen, wie ein Rohstoff, ein Produkt, ein Mittel zum Zweck, ein Mittel zum Geldverdienen, zur Gewinnmaximierung. Ein Mensch definiert heutzutage seinen Wert durch die Leistung, die er bringt. Diese Veränderung der Wahrnehmung, der Sichtweise hat für viele, aus meiner Sicht negative Veränderungen in der Gesellschaft geführt.

Können Sie sich vorstellen, dass vor langer Zeit Kinder als etwas Schönes, Erfreuliches, Wertvolles betrachtet wurden, als ein großer Schatz, als größtes Glück? Heute sind Kinder potentieller Steuerzahler, human resources, die die Rentenkassen auffüllen sollen und ansonsten nur Kosten verursachen, allgemein nur stören und Frauen von der Arbeit abhalten. Kinder sind lästige Übel, die möglichst schnell in die Maschinerie integriert werden müssen, damit sie Nutzen bringen.

Kinder oder die „Produktion“ von Kindern wird heutzutage nicht aus Freude an der Sache gefördert, sonder nur aus dem volkswirtschaftlichen Interesse heraus. Wir brauchen Steuern. Wir brauchen Steuerzahler. Wir brauchen Arbeiter. Wir brauchen Leistung.

Aus dieser Sichtweise wird es klar, dass ein gesundes, normales Familienleben und die Betreuung der Kinder durch die Mutter bzw. der Eltern nicht wünschenswert sein kann. Es ist eine Vergeudung von Geld, Zeit und Arbeitskraft. Stattdessen ist es wünschenswert schon den kleinsten Kindern das korrekte Verhalten in der Leistungsgesellschaft beizubringen, denn nur wer etwas leistet, hat auch einen Wert. So sollen Kinder möglichst früh „gefördert“ werden, möglichst früh schon Fremdsprachen lernen oder im Kindergarten Sachen beherrschen, die sie dann in der Grundschule wiederholen.

Am wichtigsten ist jedoch, dass die Mutter möglichst frühzeitig nach der Geburt wieder in ihren Job zurückkehrt. Das Hamsterrad muss sich schließlich weiterdrehen. Da ist es dann auch egal, ob das eigene Kind mit 30 anderen Kindern um die so wichtige Aufmerksamkeit und „Zuwendung“ durch die Erzieherin kämpfen muss. Zuwendung, Liebe und Verständnis sind zwar ausgesprochen wichtig für die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, aber sie müssen eben der Maschinerie und dem Ideal der Leistung untergeordnet werden. Und hinterher wunder man sich dann über Verhaltensauffälligkeiten und andere Störungen in der Schule, aber dafür gibt es ja Psychopharmaka.

Zu dem Druck durch die Gesellschaft kommt noch der Leistungswahn vieler Eltern. Was sie selbst nie gemacht hätten, nie geschafft haben, dass sollen dann ihre Kinder für sie verwirklichen. Mit 3 Jahren schon mal Französisch lernen oder noch besser direkt Chinesisch, dann bald darauf mit Klavier spielen, Tennis oder besser Golf anfangen, usw. Je mehr desto besser. So starten schon die Kleinsten in ihren Arbeitstag früh morgens, werden in der Kita bespaßt und im schlimmsten Fall abends irgendwann abgeholt. Leckers Essen gibt es natürlich in der Kita – in der Regel ein sehr kostengünstiges Essen mit zweifelhaften Inhalt. (Während meiner Studienzeit nannten wir so etwas „Mampf mit Soße“, wobei die Soße existenzielle Bedeutung hatte, weil man sonst den Mampf nicht runter bekam. Mampf war die Bezeichnung für das „unbekannte Etwas“ auf dem Teller, dem die Soße erst Geschmack verlieh.) Ja und wenn die Kinder dann abends mal zu Hause angekommen sind, dann müssen sie eben noch für ihre „Hobbys“ üben. So haben schon die Kleinsten ihren 8-10 Stunden Tag – warum auch nicht? Oder?

Nach der Kita kommt der Kindergarten, danach die Grundschule und so weiter. Alles möglichst mit ganztäglicher „Betreuung“. Was bleibt da noch von der Kindheit? Von der Jugendzeit? Nichts!

Anstelle der glücklichen, unbeschwerten Kindheit erleben die Kinder dann all die guten Seiten der Leistungsgesellschaft wie Leistungsdruck, Stress, Mobbing, Aggressionen, Minderwertigkeitskomplexe, Panik, Angst, Erschöpfung, Depressionen und sonstige affektive Störungen, Verhaltensauffälligkeiten, etc. Ja, so werden sie effektiv auf ihr späteres Leben vorbereitet, inklusive dem Wissen wie oft man welche Tabletten für welche Anwendungsgebiete einnehmen muss. Als Ausgleich gibt es schließlich Internet, Handys, Spielekonsolen und TV Geräte. Was kann ein Kind mehr wollen?

Über die unbeschwerte Kindheit kann man dann vielleicht einmal später ein gutes Buch lesen oder sich einen Film von Astrid Lindgren anschauen, – damals als Kinder tatsächlich (sogar) miteinander (!) gespielt haben und das noch in der Natur (!) – unvorstellbar, nicht wahr?!

Ehrlich gesagt, mich wundert es, dass nicht schon längst Kinder künstlich gezüchtet oder geklont werden, wie unsere Hochleistungs-Milchkühe für maximale Leistung, maximalen Ertrag. Das wäre doch die beste Lösung. Kinder könnten kostengünstig in Fabriken gezüchtet und ideologisch korrekt ausgebildet werden, so dass sie zu bestens funktionierenden Arbeitern und Steuerzahlern werden. Da braucht man keine Eltern mehr. Falls Paare noch ein Bedürfnis verspüren ein eigenes Kind zu haben, da können sie genauso gut entsprechenden Psychopharmaka einnehmen, sich einen neuartigen Robotermenschen kaufen oder halt das bewährte Haustier halten.

Das Leben kann so einfach sein – aus Sicht unserer „Human Resources Verwalter“.

Ich persönlich bin noch in Freiheit groß geworden und wünsche dies auch mal meinen eigenen Kindern. Ich hoffe, Sie gönnen Ihren Kinder auch eine unbeschwerte Kindheit, soweit das heutzutage noch möglich ist.

Vielleicht erleben wir eines Tages eine Gesellschaft, wo der Mensch im Mittelpunkt steht. Dann brechen für uns alle paradiesische Zeiten an.

Bis dahin können, sollten, müssen wir uns für positive Veränderungen einsetzen, zum Wohl unserer Kinder.

Machen Sie wie immer nur das Beste aus Ihrem Leben!

 

PS: Haben Sie sich schon mal gefragt, wie man auf die Idee kommt, dass Kinder täglich stundenlang auf unbequemen Stühlen in der Schule still sitzen müssen und warum es für manche Menschen unvorstellbar ist, dass Kinder einen Bewegungsdrang haben und lieber draußen herumtoben möchten? Aber zum Glück gibt es ja Beruhigungmittel für Kinder.

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Hypnose im Schlaf

Die Hypnose bietet eine ganze Reihe von sehr interessanten und erstaunlichen Phänomenen. Zum Beispiel funktioniert Hypnose sehr gut im entspannten Zustand, aber gleichzeitig auch in einem Zustand höchster Erregung, wo der Hypnotisand einem hohen Stress ausgesetzt ist. Coaches und Therapeuten bevorzugen natürlich den Entspannungszustand für ihre Arbeit. Der Showhypnotiseur nutzt dagegen den hohen Stresspegel der Teilnehmer auf seiner Bühne. Aber auch in Notsituationen, bei Unfällen, Verletzungen und traumatischen Erlebnissen kann Hypnose eine sofortige Schmerzabschaltung und Beruhigung bewirken.

Sehr interessant ist auch folgendes Phänomen:

Je nach Situation und Veranlagung des Klienten passiert es in der Praxis, dass der Hypnotisand (scheinbar) einschläft und manchmal sogar schnarcht. Dabei ist nicht unbedingt erkennbar, ob der Klient nun tatsächlich schläft oder in einer tiefen Trance is. Das Schnarchen ist nur ein Hinweis auf Probleme mit der Atmung. Nun kann man als Hypnotiseur beobachten, dass der Klient auch in diesem Zustand auf die Suggestionen reagiert. Je nach Art der Suggestion oder Thematik reagiert der Klient mit Unterschieden in der Atmung und beim Schnarchen. So kann die Atmung plötzlich stärker werden, eine Betonung des Ein- oder Ausatmens erfolgen, auch das Schnarchen kann heftiger werden oder aber der Klient beruhigt und entspannt sich tief, so dass die Atmung flacher wird und das Schnarchen zurückgeht. So bekommt der Hypnotiseur ein direktes Feedback über die Wirkung seiner Suggestionen.

Auch nach der Hypnose kann man die Wirkung nachprüfen. Je nach Thematik hat sich das Verhalten verändert.

All dies zeigt, dass Hypnose auch im Schlaf oder einem schlafähnlichem Zustand sehr gut funktioniert, selbst dann, wenn der Klient sich an nichts mehr direkt erinnern kann. Das Unterbewusstsein hat dennoch alles mitbekommen, aufgenommen und verarbeitet. Das Unterbewusstsein ist immer wachsam und empfänglich, auch im normalen Alltag. Wenn Sie nachts tief schlafen und Sie hören oder riechen etwas, was alarmierend wirkt, dann weckt Sie Ihr Unterbewusstsein auf. Oder Sie hören, riechen oder fühlen etwas und Ihr Unterbewusstsein lässt diese Wahrnehmungen in Ihr Traumerleben einfließen.

So besteht u. a. die Möglichkeit sich selbst im Schlaf mit positiven Suggestionen zu beeinflussen. Vielleicht träumen Sie dann von den Inhalten der Suggestionen oder haben positive Empfindungen. Vielleicht geht es auch so direkt über in Ihre Persönlichkeit, so dass Sie auf einmal ganz neue Seiten an sich entdecken.

Auch seinen Kinder kann man im Schlaf positive Suggestionen geben, ebenso Menschen, die krank sind und deren Selbstheilungsprozesse man aktivieren möchte. Allerdings sollte man genau wissen, was man da tut, ob es ethisch einwandfrei ist und ob es dem Betroffenen wirklich hilft. Im besten Fall bespricht man ein solches Vorgehen mit einem professionellen Hypnotiseur.

Das Unterbewusstsein und die Hypnose sind äußerst faszinierend. Es gibt so viele tolle Möglichkeiten, um sich selbst und anderen zu helfen, sein Leben zu verbesseren.

Nutzen Sie alle Möglichkeiten und machen Sie das Beste aus Ihrem Leben!

 

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Und was treibt Sie zur Weißglut?

Wahrscheinlich gibt es da so ein paar Punkte. Und vielleicht wissen Ihre Familie, Ihre Freunde und Mitarbeiter, was Sie auf die Palme bringt, vielleicht aber auch nicht, weil Sie sich nur im Stillen ärgern. Nun haben wir das Problem, dass wir alle keine Hellseher sind und nur indirekt mitbekommen, wenn sich jemand falsch behandelt, gekränkt oder unwohl fühlt. Da hilft nur Kommunikation.

Stellen Sie sich einmal vor, Ihre Liebste oder Ihr Liebster kocht Ihnen ein 3 Gänge Menü und Ihnen dreht sich schon der Magen um, weil Sie dummerweise keinen Fisch mögen und auch den Käse nicht vertragen. Was machen Sie? Alles essen und runterwürgen, dabei ein strahlendes Lächeln aufsetzen und sagen wie toll es Ihnen schmeckt? Oder mit der Wahrheit herausrücken? Was meinen Sie, hätte es Ihnen geholfen, einfach vorab zu kommunizieren, zu sagen, was Ihnen schmeckt und was nicht?

Anderes Beispiel – Sie sind gerade arbeitsmäßig total überlastet und stehen kurz vor dem Nervenzusammenbruch. Da kommt Ihr Kollege rein und fragt, ob Sie nicht mal eben noch eine Kleinigkeit erledigen könnten. Wie reagieren Sie? Mit Nervenzusammenbruch? Cholerischem Anfall? Oder holen Sie tief Luft und kommunizieren Sie Ihrem Kollegen, dass Sie vollständig überlastet sind?

Und noch ein Beispiel – aus welchen Gründen auch immer brauchen Sie für ein glückliches Frühstück eine gewisse Ordnung auf Ihrem Tisch, – einen schön gedeckten Frühstückstisch. Nun haben Sie einen Partner, der nicht allzuviel Wert darauf legt, sondern eher im Vorbeigehen frühstückt. Er macht sich schnell sein Brötchen, verteilt dabei alles auf dem Tisch und fährt dann ins Büro. Sie sehen sich mit der Unordnung, dem Chaos auf dem Tisch konfrontiert, Ihr Wohlbefinden ist stark gestört, Sie sind sauer und kriegen die Krise. Ihr Partner hat Sie gerade unwissentlich zur Weißglut gebracht. Weltuntergangsstimmung herrscht. Nun, was hätte hier geholfen? Kommunikation, – wie immer! Seine eigenen Bedürfnisse und Vorstellungen dem anderen mitteilen, sich dann arrangieren, aufeinander Rücksicht nehmen, Anschauungen vielleicht relativieren, positive Veränderungen zulassen und mitgestalten. Und so weiter.

Was will ich mit den Beispielen sagen? Einmal, dass Kommunikation die Basis ist für ein erfolgreiches und glückliches Miteinander. Und zum anderen, dass es wichtig ist, seine eigene Wahrnehmung, seine Bedürfnisse, seine Wünsche und alles, was man nicht verträgt, dem anderen mitzuteilen. Das ist sehr wichtig in der Partnerschaft, in der Familie, im Freundeskreis und am Arbeitsplatz. So kann man sich arrangieren, spart Nerven und das Leben wird dadurch einfach lebenswerter.

Eine praktische Übung:

Erstellen Sie eine Negativ-Liste mit all den Sachen, die Sie nicht mögen, die Nerven kosten und Sie zur Weißglut bringen. Dann gewichten Sie Ihre Stichworte auf einer Skala von 1 bis 10. 10 bedeutet absolute Weißglut. 1 ist noch sehr gut tolerierbar. 5 ist schon Zündstoff usw. sie können die Skala auch in Excel in Balkenform machen. So hat man eine bessere Übersicht. Links in einer Spalte die Stichwörter und rechts die Zeile mit den Balken (10 Kästchen).

Dann erstellen Sie nach dem gleichen Schema eine Positiv-Liste mit allen den guten Sachen, über die Sie sich freuen.

Nun fordern Sie Ihren Partner und Ihre Familienangehörigen, Freunde, etc. auf das gleiche zu tun. Dann gehen Sie die Listen durch und besprechen die Ergebnisse. So manch einer wird dann ganz erstaunt sein, was wie wo einen quält, nervt, schmerzt, aber auch, was einen freut, worauf man Wert legt, etc.

In einem nächsten Schritt kann man Dinge hinterfragen, z. B. – ist es wirklich ein mittlerer Weltuntergang, wenn die Tageszeitung auf dem Tisch liegt und nicht auf der Ablage? So kann man seine eigene Wahrnehmung und seine eigenen Verhaltensmuster, Gewohnheiten und Vorstellungen, – Normen bewusst machen, hinterfragen und vielleicht positiv verändern. Manche lassen sich gut ändern, manche halt auch nicht. Aber es ist gut einmal darüber nachgedacht zu haben. Denn vieles läuft absolut unbewusst ab im Alltag und man weiß gar nicht wirklich, warum.

Dann kann man überlegen, wie man sich besser arrangieren kann, wie man unnötigen Stress vermeidet, harmonischer und besser zusammen lebt, sich nicht ständig auf die Füße tritt. Hier geht es in erster Linie um gegenseitigen Respekt und gegenseitiges Verständnis. Wir sind nun mal alle Individuen, – sonst wäre es auch langweilig.

Ich garantiere Ihnen so einige Aha-Effekte, wenn Sie die Übung machen und Ihr Leben kann sich so harmonischer gestalten. Probleme haben nur die eine Aufgabe – sie warten auf ihre Lösung. Wenn jeder weiß, was dem anderen gut tut und was nicht, dann braucht man nahezu nichts mehr unter den Teppich kehren, dann sind die Aussichten auf drohende Explosionen, Streit, etc. sehr gering, dann wird das Leben leichter und angenehmer für alle.

Tun Sie sich und Ihrem Lieben etwas Gutes. Zeigen Sie Respekt, Verständnis und den Willen Dinge positiv zu ändern. Miteinander ist immer leichter und schöner als gegeneinander.

In diesem Sinne – machen Sie das Beste aus Ihrem Leben!

 

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Und Antidepressiva zum Frühstück…

Stellen Sie sich einmal vor, Sie sind Psychiater oder Psychotherapeut. Sie sind geschult in der Erkennung von geistig-seelischen Störungen und Krankheiten. Täglich werden Sie mit Menschen konfrontiert, die erhebliche Probleme haben, die depressiv sind, unter Erschöpfung leiden, Angststörungen haben, süchtig sind, usw. Selbst Menschen mit schweren Störungen können Sie helfen, können ihre Leiden verringern, ihnen Hoffnung geben auf Gesundheit und Lebensfreude durch Therapie. Vieles ist heilbar. Und wenn es nicht heilbar ist, so können doch die Symptome verringert werden.

Und nun schauen Sie sich als Psychiater oder Psychotherapeut einmal die Welt von heute an. Schauen Sie sich Ihre Mitmenschen an, die Gesellschaft, die Arbeitsbedingungen, den Alltag. Was meinen Sie, was Sie da feststellen?

Sie nehmen all die Störungen wahr, an denen die Menschen heutzutage leiden. Sie sehen ein Meer von Störungen, von Verhaltensstörungen, Persönlichkeitsstörungen, von Bewusstseinsstörungen, Denkstörungen, usw. Und wenn Sie einem Menschen begegnen, der offensichtlich geistig-seelisch und körperlich vollkommen gesund ist, fit ist, fröhlich ist, dann kann das schon ein Wunder sein, – je nachdem wo Sie leben. Allein die Aufmerksamkeitsstörungen haben enorm zugenommen. Man könnte auch sagen, dass eine allgemeine Verblödung eingesetzt hat – dank ständiger Reizüberflutung. Manche sprechen auch von einer Zombiefizierung.

Und nun überlegen Sie einmal: Aktuell liest man schon in den Zeitungen, dass bereits Kinder in der Grundschule unter teils massiven Stress leiden und Kleinkinder in Kitas auch ihre Probleme haben. Jetzt frage ich Sie als Psychiater oder Psychotherapeut, wo soll das hinführen? Wo wird das hinführen? Wo werden wir in zwei oder drei Jahren sein? Sind wir dann alle ausgebrannt, kaputt?

Schon jetzt werden viele Kinder mit Psychopharmaka behandelt, ganz zu schweigen von den vielen Studenten und Arbeitnehmern. Der Mensch läuft seinem eigenen technischen Fortschritt hinterher. Wie lange noch?

Permanente Überforderung führt zu Erschöpfungssyndromen, zu Depressionen, Ängsten, usw. Wenn da kein Umdenken erfolgt, keine Rückbesinnung auf menschliche Werte, keine Abkehr vom Ideal des allseligmachenden monetären Gewinns, dann sieht es nicht gut für uns aus. Dann gibt es wirklich Antidepressiva zum Frühstück und viele andere Psychopharmaka, die uns ermöglichen in der Tretmühle der Hochleistungsgesellschaft weiter mit Hochdruck zu strampeln.

Dann gibt es Pillen für die gute seelische Stimmung, Pillen für optimale geistige Leistungen, Pillen zum Runterkommen, zum Entspannen, Pillen gegen alle möglichen Schmerzen, Pillen gegen Verdauungsstörungen, Pillen gegen Auto- und Fremdaggressionen, Pillen gegen Bewusstseinsstörungen und natürlich Pillen gegen die Nebenwirkungen der anderen Pillen. Dann bekommt jeder direkt zum Frühstück seine Handvoll Pillen für den Tag, – der Jüngste, die Mutter, der Vater, die Großeltern sowieso und vielleicht auch das Haustier, wenn es unerwünschtes Verhalten zeigt. Tatsächlich gibt es dann kein unerwünschtes Verhalten mehr, da alles mit Pillen gut gesteuert werden kann. Dann herrscht Frieden auf Erden. Und nur wenige werden es sich leisten können, ohne Pillen zu leben. Die Politiker werden schon die richtigen Worte finden, um dem Volk die Notwendigkeit solcher Maßnahmen zu vermitteln.

Übrigens – wußten Sie, dass viele Politiker an massiven Störungen leiden? An Größenwahn zum Beispiel. An dem Wahn Lehrer und Erzieher des Volkes zu sein. Allein die allseligmachende Wahrheit zu kennen….

Wenn Sie keine Lust auf eine Handvoll Pillen zum Frühstück haben, dann engagieren Sie sich für ein Umdenken in der Gesellschaft, für menschliche Werte und Ideale, für mehr Menschlichkeit und weniger Wahn.

Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben. Und bleiben Sie sie selbst!

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Ein Kommentar

Das verankerte Lächeln

In der Hypnose arbeiten wir oft und gerne mit sogenannten Ankern. Dabei wird eine Verhaltensweise, ein geistig-seelischer Zustand, eine Eigenschaft oder Kraft mit einem Auslöser verbunden und verankert. D. h. wenn eine bestimmte Handbewegung gemacht oder ein Codewort genannt wird, dann folgt direkt die gewünschte Verhaltensweise – beispielsweise zeigt man kurz vor dem Vortrag den Vettel-Siegerfinger und schon fühlt man wie das Lampenfieber verschwindet und einer starken Selbstsicherheit platz macht.

In unserem Alltag, im Berufsleben, in Kultur, Tradition und Religion gibt es unzählige Rituale, Code-Worte und Situationen, die wie Anker funktionieren und gewünschte Verhaltensweisen oder Gefühle auslösen. Anker, Trigger, Schlüsselreize und Verhaltensmuster sind also etwas ganz natürliches und alltägliches, was bewusst im Hypno-Coaching eingesetzt wird.

Ich möchte Ihnen heute einen wundervollen und natürlichen Anker vorstellen, der sehr viele positive Wirkungen hat. Es ist das bewusste Lächeln.

Normalerweise lächeln wir, wenn es uns richtig gut geht, wenn wir uns freuen, wenn unsere Stimmung richtig gut ist. Das Lächeln ist also mit diesem äußerst positiven geistig-seelischen Zustand verknüpft. Wenn es uns gut geht, dann lächeln wir automatisch. Wir brauchen gar nicht darüber nachdenken. Nun kommt der wesentlichen Punkt. Das Ganze funktioniert auch andersherum!

Stellen Sie sich einmal vor, Ihnen geht es gerade alles andere als gut. Sie sind der Griesgram persönlich heute. Vielleicht ist einfach das Wetter mies oder Sie sind sprichwörtlich mit dem falschen Fuß aufgestanden. Ihre Gesichtsausdruck ist weit entfernt von einem Lächeln. Sie sehen eher gequält oder genervt aus. Die Mundwinkel gehen nach unten, die Zähne sind zusammengebissen. Sie verschrecken jeden, der Sie sieht.

Was meinen Sie, könnten Sie bewusst Ihre Stimmung ändern oder gäbe es etwas, was sie verändern könnte? Ihre Antwort wäre wahrscheinlich „Nein!“.

Nun machen Sie einmal das Experiment und zwingen Sie sich trotz mieser Stimmung zu einem aufgesetzten, gequälten Lächeln. Anfangs mag dies erschreckend aussehen, aber Sie merken wie das Lächeln immer echter wird, wie eine unbekannte Kraft Ihre Stimmung immer besser werden läßt. Ihre Atmung verändert sich, vielleicht spüren Sie sogar eine gewisse Aktivität auf der Höhe Mitte Brustbein. Sie fühlen sich lebendiger, leichter, wohler und je mehr Sie lächeln, desto besser wird Ihre ganze Stimmung. Vielleicht fangen Sie sogar an zu lachen. Tun Sie es! Lachen ist äußerst gesund und stärlt sogar Ihre Abwehrkräfte.

Nun wissen Sie, wie Sie Ihre Stimmung bei Stress, Unwohlsein, aber auch bei Angst positiv verändern können – fangen Sie einfach an zu lächeln! Tun Sie dies für mehrere Minuten und die Welt verändert sich.

Vielleicht haben Sie auch vom sogenannten Lachyoga gehört. Da wird auch künstlich, bewusst gelacht, was dann in ein natürliches Lachen übergeht mit allen positiven Effekten für die Gesundheit und das seelische Wohlbefinden. Lachen löst Verkrampfungen, Stress, Blockaden. Lachen befreit von Ängsten, schlechter Stimmung, Ohnmacht und Lähmung. Wie oft sind wir in Situationen, die uns buchstäblich lähmen? Befreien Sie sich durch einen gezielten Lachanfall! Egal ob es das Gespräch mit dem Chef ist, die mündliche Prüfung oder der Vortrag. Nach einem Lachanfall ist alles wesentlich einfacher.

Schenken Sie auch Ihren Mitmenschen öfters mal ein Lächeln! Sie werden es Ihnen danken!

Heutzutage hat kaum noch einer etwas zu Lachen. Griesgrämig funktionieren wir nur noch. Leiten Sie die Kehrtwende ein! Lachen hilft! Garantiert! Jedem!

Übrigens – wussten Sie das ein Lächeln Türen öffnet und Herzen gewinnen kann? Probieren Sie es einfach aus!

Mit einem herzlichen Lächeln,

Ihr Hypno-Coach

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Das Phänomen der gestörten Aufmerksamkeit

Ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass nahezu alle Menschen heutzutage an einer (schwer) gestörten Aufmerksamkeit leiden?

Es sind mehr oder weniger subtile Zeichen. Menschen überlesen Infos, beantworten Emails nicht, hören in Gesprächen nicht zu, halten Termine nicht ein, vergessen Verabredungen, können sich nur äußerst schwer auf die gegenwärtige Situation konzentrieren, sind geistig ständig beschäftigt, etc. Solche Menschen machen oft einen erschöpften Eindruck oder scheinen hyperaktiv zu sein. Viele Informationen gehen ihnen einfach durchs Netz wie es so schön heißt.

Früher kannte man das Phänomen unter der Bezeichung „der zerstreute Professor“. Heute gibt es wohl nur ganz wenige, die nicht vollkommen zerstreut sind.

Woher kommt diese Aufmerksamkeitsstörung?

Sie ist ein Symptom der massiven Reizüberflutung durch Handy, Internet, Multitasking, Burnout, etc. Dummerweise sind wir Menschen nicht für den technischen Fortschritt geschaffen, den wir gerade erleben. Es ist einfach alles zuviel. Wir werden förmlich erschlagen von der Menge der Informationen, Reize, die wir ständig wahrnehmen und verarbeiten müssen. Und weil wir gnadenlos überfordert sind, vergessen wir vieles, können uns nicht mehr konzentrieren, nicht mehr zuhören, nichts mehr wirklich aufnehmen und filtern auch wichtige Informationen einfach raus, so dass sie verschwinden. Das führt dann zu noch mehr Stress, mehr Problemen. Wenn Sie z. B. dreimal Ihre Freundin wegen einem wichtigen Termin ansprechen müssen und der Termin trotzdem nicht zustande kommt, dann kostet das Nerven. In Konsequenz verzichten Sie vielleicht in Zukunft auf Verabredungen mit Ihrer Freundin, was dann wieder Auswirkungen auf Ihr Sozialleben hat, auf Ihre so wichtige Freizeit. In der Tat vergessen viele Menschen heutzutage einfach zu antworten, rechtzeitig zu kommen, Dinge vorzubereiten und so artet sehr viel in unnötigen Stress aus.

Manchmal zeigt sich auch der nackte Wahnsinn, wenn z. B. nicht direkt kommuniziert wird, sondern über drei Personen hinweg versucht wird einen Termin zu vereinbaren, wo die Rahmenbedingungen vollkommen unklar sind. Danach beschwert man sich über den Mißerfolg, sieht aber nicht das chaotische Vorgehen, was dazu geführt hat.

Der nackte Wahnsinn tobt heutzutage immer mehr. Vorgesetzte verlangen oft Unmögliches, wissen, dass es nicht funktionieren kann, es ist ihnen aber egal und wälzen alles auf die Mitarbeiter ab. Die wissen auch, dass es nicht möglich ist und wursteln irgendetwas zusammen, was eventuell durchgeht aber auf jeden Fall nachbearbeitet werden muss, was noch mehr Zeit benötigt als bei realistischer Planung. So werden ständig Projekte in den Sand gesetzt. Es ist einfach unglaublich!

Stress, Chaos, Idiotie, Mißmanagement und Burnout sind eine fatale Kombination, die zum Scheitern führen muss.

Denken Sie einmal darüber nach, was in der letzten Zeit alles schlecht gelaufen ist, weil Ihre Aufmerksamkeit schlichtweg überfordert war. Wieviel Stress, wieviel Streit, wieviele Probleme haben sich dadurch ergeben?

Nun ist sicher die Frage, was man dagegen tun kann. Tatsächlich gibt es nur einen Weg: Mehr Qualität statt Quantität! Und echtes Zeit- & Aufgabenmanagement! Dazu empfehle ich noch Aufmerksamkeitsübungen.

Wenn man früher mit gut verträglichen 100% an Informationen umgehen musste, sind es heute 1.000% – 10.000% oder mehr. Hier hilft nur ganz konsequent Prioritäten zu setzen und Qualität von Quantität zu trennen. Die meisten Informationen haben nämlich kaum oder gar keinen Wert für uns, rauben aber wertvolle Zeit und Ressourcen. Wenn Sie sich auf das wirklich wichtige im Leben und bei der Arbeit konzentrieren, dann geht es Ihnen gleich viel besser. Überlegen Sie deshalb einmal, was für Sie wirklich wichtig ist und was nur Zeitfresser sind.

Zeit- und Aufgabenmanagement ist sehr einfach dank Mircosoft Outlook und Google Kalender (z. B.). Ich benutze momentan Google, erstelle mir meine Kalender mit privaten und beruflichen Terminen, mit Weiterbildung, Geburtstagen, etc. Auch kann man damit sehr gut seine Aufgaben planen, Prioritäten setzen und Zeiträume für die Bearbeitung der Aufgaben setzen. So kriegt man tatsächlich sehr einfach die Vielzahl von Angelegenheiten übersichtlich gemanaget und man vergisst auch nichts. Heutzutage hat auch nahezu jeder ein Smartphone und kann so seine Aufgaben und Termine immer dabei haben. Besser oder professioneller geht es nicht.

Wozu Aufmerksamkeitsübungen? Es gibt sehr einfache Yoga-Übungen, um einfach für sich einmal in die Stille zu gehen, wieder zu lernen bewusst die Umwelt und sich selbst wahrzunehmen, den Gedankenstrom zu reduzieren. Solche Übungen sind äußerst hilfreich, um wieder zu sich selbst zurück zu finden, in seiner eigenen Mitte zu ruhen und gelassener dem Alltag zu begegnen.

Ich persönlich leide auch an dieser furchtbaren Reizüberflutung. Mir helfen die oben genannten Techniken sehr gut. Ich hab mir angewöhnt sehr stark Informationen nach ihrem Wert zu filtern. Eine Tageszeitung „lese“ ich quer innerhalb von 1-3 Minuten. Bei manchen Gesprächen filtere ich nur die allerwichtigsten Informationen heraus, speicher sie ab und antworte auf sie. Und ich habe eine äußerst starke Gelassenheit entwickelt, – gegenüber all dem zusätzlichen, künstlichen Stress, der aus den Aufmerksamkeitsstörungen meiner Mitmenschen resultiert.

Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben! Grenzen Sie sich bewusst gegenüber die belanglosen Informationsflut ab! Picken Sie sich die Rosinen aus den Infos! Denken Sie daran, – Ihre Lebenszeit ist kostbar!

Noch ein Tipp: Lernen Sie ganz bewusst echte zwischenmenschliche Begegnungen zu schätzen! Facebook und Handy sind kein Ersatz für ein Treffen im echten Leben.

 

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Total entspannt & erfolgreich!

Unser Leben ist geprägt von Zeiten der Anspannung, wo wir aktiv sind und Zeiten der Entspannung, wo wir uns ausruhen. Das sind ganz natürliche Rhythmen. Wenn man seiner Natur folgt, dann ist man leistungsfähig in seiner aktiven Phase und man kann sich sehr gut erholen in seiner passiven Phase. Das haben die Menschen schon immer so gemacht. So wurden auch Begriffe wie Pause, Feierabend, Ferien und Urlaub geschaffen, – als Zeiten der Ruhe und der Erholung.

Heutzutage ist man ja bekanntlich cleverer als die Natur und überwindet natürliche Gesetzmäßigkeiten. Ruhepausen werden heute für andere Aktivitäten genutzt aber in der Regel nicht zur Erholung. Die Menschen befinden sich im Dauerstress und finden immer etwas, mit dem sie sich beschäftigen können. Multitasking ist das Ideal, – möglichst immer mehr gleichzeitig erledigen, damit man noch Zeit hat – für was?

Nun, Dauerstress funktioniert eben so wenig wie ein Marathonlauf nach dem anderen. Kein Mensch kann pausenlos sich anspannen. Trotzdem wird es täglich versucht, wobei ein Mischmasch aus Aktivität und Pausen entsteht – man tut so als würde man arbeiten, ist aber nicht wirlich bei der Sache. Die wirklich produktive Zeit beträgt vielleicht 3 Stunden am Tag und die restlichen 5 Stunden ist man „beschäftigt“, – man unterhält sich mit den Kollegen, trinkt Kaffee, raucht sich eine, liest die Nachrichten im Internet, denkt über den Feierabend nach, überlegt, was noch einzukaufen ist, etc. Das ganze wird noch besser, wenn von Haus aus täglich Überstunden gefordert werden. Die produktive Zeit nimmt weiter ab ganz einfach weil die Erholungsphasen fehlen.

Als intelligenter Chef würde man auf die Leistungsfähigkeit seiner Angestellten achten. Anstelle von Überstunden sollte man lieber zusehen, dass die Mitarbeiter püntklich nach Hause kommen, echte Freizeit erleben und im besten Fall nocht sportlich aktiv sind. Überstunden sind immer kontraproduktiv und kein Anzeichen von echter Produktivität, sondern in der Regel von Inkompetenz im Management. Ein gutes Management sorgt für die optimale Auslastung der Mitarbeiter, für eine optimale intere Kommunikation und genügend „Human Resources“. Leider wird aber gerne an Weiterbildung im Managementbereich gespart. Die Chefs wundern sich dann, warum der Laden nicht läuft und die Mitarbeiter müssen es dann ausbaden.

Dauerstress durch zuviel an Aktivitäten und zuwenig an Ruhephasen führt zu einer Art Verkrampfung, Daueranspannung auf geistig-seelischer und auch körperlicher Ebene. Das sind dann die verkrampften oder versteinerten Gesichter, das falsche Dauergrinsen, das schmerzverzerrte Gesicht, die verkrampfte Haltung, etc. Man sieht es den Menschen an, ob sie entspannt sind oder eben nicht. Viele Menschen sind schon regelrecht erstarrt, – erstarrt in der Form, die sie jeden Tag leben und verkörpern. Sie sind vom Leben geprägt und zwar nicht unbedingt positiv.

Verkrampfung tritt nicht nur bei geistig-seelischen Schmerzen auf, bedingt durch den Stress, sondern auch bei körperlichen Schmerzen durch Fehlhaltungen oder Krankheiten. Gegen Verkrampfungen hilft nur die Entkrampfung, die gezielte Entspannung. Je tiefer und vollkommener diese Entspannung ist, desto besser kann sie wirken, kann sie zur Regeneration beitragen.

Neben den vielen bekannten Entspannungstechniken möchte ich Ihnen eine sehr einfache und äußerst effektive Technik für tiefstmögliche Entspannung vorstellen, die auch Schmerzen reduzieren kann. Wie immer weise ich Sie darauf hin, dass Sie meine Anweisungen eigenverantwortlich und in Absprache mit Ihrem Arzt oder Therapeuten anwenden.

Stellen Sie sich vor, Sie sind vollkommen gestresst, entnervt, totmüde aber völlig durch den Wind, können sich gar nicht normal entspannen, haben eventuell sogar Schmerzen. Nun können Sie folgende Technik anwenden, um sich in einen Zustand vollkommener Entspannung zu versetzen: Setzen Sie sich in einen bequemen Sessel oder legen Sie sich hin. Schließen Sie die Augen und achten Sie auf Ihre natürliche Atmung. Nun stellen Sie sich vor, dass Sie beim normalen Einatmen gleichzeitig von oben durch Ihren Kopf in den Körper einatmen und dann mit normalen Ausatmen gleichzeitig aus Ihrem Körper durch die Füße ausatmen. Das wiederholen Sie mehrere Male bis Sie so tief entspannt sind, wie es sich für Sie gut anfühlt. Falls Sie so entspannt sind, dass Sie Mühe haben sich noch zu bewegen, brauchen Sie keine Angst zu haben. Genießen Sie diese tiefe Entspannung. Nach kurzer Zeit können Sie sich selbstverständlich wieder voll bewegen. Machen Sie die Übung deshalb schrittweise intensiver, um sich an diese totale Entspannung zu gewöhnen.

Die Übung mag sich seltsam anhören. Probieren Sie sie einfach aus und überzeugen Sie sich von der verblüffend starken Wirkung. So können Sie tatsächlich innerhalb von wenigen Sekunden bis Minuten völlig abschalten und sich total entkrampfen. So gelöst und entspannt können Sie sich dann Ihre wohlverdiente Ruhepause gönnen, die Ihr Körper für eine tiefe Regeneration und Revitalisierung nutzt.

Entspannen Sie sich öfters! Sie werden es genießen und es wird Ihnen wirklich gut tun. Auch wird Ihre Leistungsfähigkeit sich dadurch steigern.

Machen Sie ganz entspannt das Beste aus Ihrem Leben!

PS: Wußten Sie, dass die perfekte Beherrschung von Anspannung und Entspannung das Geheimnis der alten Meister in den Kampfkünsten des fernen Ostens war? Während die Meister hauptsächlich total entspannt waren und nur kurz aktiv wurden, haben ihre Schüler sich durch Daueranspannung vollkommen verausgabt und die Kämpfe gegen ihre Meister verloren. Verkrampfung führt niemals zum Erfolg! Denken Sie einmal über dieses alte Geheimnis nach.

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Ein Kommentar

Studie: Diäten sind nutzlos!

„Haben Sie schon einmal eine Diät gemacht und falls ja, wie schwer waren Sie etwa ein Jahr nach der Diät?“

Der Ernährungswissenschaftler Uwe Knop hat diese Umfrage in Auftrag gegeben. Das Ergebnis ist erschütternd aber nachvollziehbar: 73% der Frauen waren ein Jahr nach der Diät entweder genauso schwer wie vorher oder wogen sogar mehr.

Und warum werden ständig neue Diäten erfunden? Weil sie alle nicht wirklich funktionieren! Und warum funktionieren sie alle nicht? Weil nur ein einziger Faktor von vielen betrachtet wird. Lassen Sie uns gemeinsam einmal über das Abnehmen nachdenken:

Warum werden Menschen dick?

  • Ein negatives Selbstbild und negative Glaubensmuster – „Keiner mag mich, da kann ich ruhig viel essen!“ – „Nur wenn ich richtig dick bin, kümmert sich jemand um mich und ich hab das Gefühl geliebt zu werden!“ – „Ich bin eh häßlich!“ – „Ich verdiene es nicht, attraktiv zu sein, geliebt zu werden, etc.“ – „Ich muss mich selbst bestrafen!“
  • Negative Fremdeinflüsse – „In der Familie / Freundeskreis sind wir alle dick. Das ist eben so und ich kenne es nicht anders.“ – „Person XY macht mich fertig und da muss ich einfach soviel essen (Kompensation)“ – „In unserer Kultur / in unserer Zeit sind eben alle dick.“ – Riesenportionen in Restaurants und bei Fastfoodanbietern – Werbepsychologie
  • Schwerer Stress auf der Arbeit oder / und im Privatleben – wird dann durch Süßigkeiten oder viel Essen kompensiert
  • Negative Erfahrungen – „Als ich schlank und attraktiv war, haben mich die anderen abgelehnt / gemobbt / gehasst. Jetzt bin ich dick und werde akzeptiert.“
  • Mangel an Liebe, Wertschätzung – „Süßigkeiten und Essen ersetzen mein Bedürfnis nach Liebe und Wertschätzung.“
  • Mangel an gemeinschaftlichen Erlebnissen – soziale Isolation – „Ich bin allein. Essen spendet mir Trost und Wärme.“
  • Zuwenig Bewegung – acht Stunden pro Tag auf dem Hintern sitzen und am PC arbeiten, danach auf dem Sofa sitzen und Fernsehen gucken. Am Wochenende auf dem Sofa liegen und gar nichts tun.
  • kein Sport – Sport ist Mord! – Sport reißt mich aus meiner Lethargie – Ich will nicht aktiv sein.
  • Ungesundes, unausgewogenes Essen – Pommes, Burger, rot-weiß, möglichst fettig, bloß kein Salat, kein Gemüse, kein Obst, dafür lieber Kuchen, Süßigkeiten, Cola
  • unausgeglichene Lebensumstände – Workaholic, Überstunden, nie zu Hause, keine Freizeit, keine Freunde, kein Partner

Oft ist es eine Mischung aus mehreren Faktoren, die dann dazu führen zuviel zu essen und unter Übergewicht zu leiden. Was passiert nun, wenn ein Betroffener eine Diät macht? Eine Diät verändert nur für einen bestimmten Zeitraum die Ernährungsweise und alle anderen Faktoren bleiben unberücksichtigt. Vielleicht nimmt man kurzfristig etwas ab, leidet dafür aber schwer, weil das Essen nicht anderweitig ersetzt wird – durch persönliches Glück, bessere Lebensumstände, etc. D. h., die eigentlichen Ursachen bleiben weiterhin bestehen. Nun dauert eine Diät in der Regel nur ein bis drei Monate und dann wird wieder „normal“ gegessen. Und ehe man sich versieht, hat man plötzlich mehr Übergewicht als vorher, – der bekannte Jojo-Effekt. Warum? Weil der Körper während der Diät seinen Verbrauch an Energie runtergefahren hat – Notsituation, Essen ist knapp – und jetzt seine Reserven erstmal wieder richtig auffüllt und immer noch relativ wenig Energie verbraucht. Für mehr Erfolg müßte man also zumindest die Essensmenge ganz langsam normalisieren. So lange sich aber nicht generell etwas an den entscheidenden Ursachen für das Übergewicht ändert, wird sich das alte Gewicht wieder automatisch einstellen. So bringt eine Diät nichts! (Außer miese Stimmung und Probleme beim Kochen und Einkaufen.)

Wie wird man nun wirklich schlank?

Es ist relativ einfach. Man geht alle Faktoren durch, löst beispielsweise negative Glaubenssätze auf, transformiert negative Verhaltensweisen, ordnet sein Leben neu, treibt Sport und stellt langfristig seine Ernährung um, etc. Das mag im Einzelfall ein Berg von Aufgaben und Herausforderungen sein aber es ist die einzige, wirklich erfolgreiche Weise sein Idealgewicht zu erreichen und zu halten. Dabei muss noch nicht einmal eine künstliche Diät gehalten werden (!) Man muss sich diesen Aufgaben auch nicht alleine stellen, sondern kann sich professionelle Unterstützung holen. Hypnose hilft z. B. sehr effektiv, um die geistig-seelischen Ursachen zu entdecken und zu lösen. Hypnose hilft auch den Stoffwechsel so umzustellen, dass man automatisch abnimmt und Lust auf Sport bekommt. Ein Coach kann einem viele gute Hinweise geben, wie man stressfrei abnehmen kann.

Wie immer muss man einfach nur den ersten Schritt tun. Die weiteren Schritte sind dann gar nicht so schwer und ehe man sich versieht, hat man schon fast sein Ziel erreicht und plötzlich schaut man in den Spiegel und freut sich über seine tolle Figur. Man fühlt sich wieder wohl in seiner Haut. Bewundernde Blicke streifen einen. Das Leben gewinnt eine neue Leichtigkeit. Man fühlt sich wieder aktiv, lebendig, richtig gut und die Welt scheint einem zu Füßen zu liegen. Die düsteren Tage sind vorbei und die Sonne scheint wieder.

Was meinen Sie, lohnt es sich dafür ein paar Dinge in Ihrem Leben zu ändern? Ein paar alte Glaubenssätze zu hinterfragen und loszulassen? Für mehr Lebensfreude und Freiheit?

Machen Sie den ersten Schritt. Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben!

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Entspannt Achterbahn fahren

Bestimmt kennen Sie das: Sie sitzen in der Achterbahn, vielleicht auf einer Kirmes oder im Freizeitpark und überlegen, was Sie als erstes machen könnten – schreien, festhalten, verkrampfen oder das Essen von gerade wieder freisetzen. Der Mageninhalt weiß nicht so recht, wo er hin soll. Die Fliehkräfte pressen einen in den Sitz. Blaue Flecken und Schmerzen sind gratis. Hoffentlich reichen noch die eigenen Kräfte, um nicht herausgeschleudert zu werden. Spätestens jetzt weiß man, warum man ins Fitnesscenter gehen sollte. Nach dem Schleudergang mit gefühlter zehnfacher Erdbeschleunigung kommt man desorientiert mit Schmerzen wieder raus. Das Gehirn ist auch nicht mehr da, wo es eigentlich sein sollte. Nach einer halben Stunde geht es wieder, – falls man nicht zwischendurch wieder auf einem der zahllosen Foltergeräte war.

Wußten Sie, dass man tatsächlich auch ganz entspannt Achterbahn fahren kann? Nein? Wollen Sie das Geheimnis kennenlernen?

Ich verrate es Ihnen. Es ist ganz einfach.

Stellen Sie sich einmal vor, Sie sitzen in der Achterbahn. Sie sind gerade erst eingestiegen. Nun machen Sie sich bewusst locker, entkrampfen sich und atmen tief durch. Sie wissen genau, dass Ihnen nichts passieren kann. Dem TÜV sei Dank! Ihr Körper ist in den nächsten drei Minuten verschiedenen Kräften ausgesetzt, die an ihm herumzerren. Nun, diesen Kräften müssen Sie sich entgegenstellen. Ganz locker spannen Sie jeweils nur die Muskeln an, die Sie gerade brauchen. Und die ganze Zeit über achten Sie auf eine natürliche, gleichmäßige Atmung. Und so können Sie die wilde Achterbahn ganz entspannt genießen.

Erstaunlich, nicht wahr? Aber es funktioniert tatsächlich, – auch im Freefalltower, der ja nur ein etwas schnellerer Aufzug ist und in allen anderen Schleudertrauma-Attraktionen. Probieren Sie es einfach selber aus!

Vielleicht fragen Sie sich, warum ich Ihnen solche Tipps gebe. Als Hypno-Coach berate ich Sie natürlich auch gerne für eine erfolgreiche Bewältigung von Kirmesbesuchen. Aber Sie kennen mich ja, – ich will noch auf etwas anderes hinaus.

Tatsächlich ist das ganze Leben wie eine Achterbahn. Man sitzt in einem Waggon, weiß nicht so Recht, was man da macht oder wie man da reingekommen ist und dann geht die Fahrt schon los – mit all ihren Höhen und Tiefen, mit gefährlichen Kurven, steilen Abfahrten und langen Aufstiegen. Und man muss ständig darauf achten, dass man nicht rausfliegt, dass man bestmöglich überlebt.

Das Leben kann einem schon Angst machen, Schmerzen bereiten und der eine oder andere blaue Fleck ist inklusive. Aber irgendwie überlebt man das Leben mit all seinen Schreckensmomenten doch und die Fahr geht weiter. Immer weiter.

Nun stellen Sie sich einmal vor, Sie würden viel entspannter in die „schrecklichen“ Situationen des Lebens gehen, tief durchatmen, gleichmäßig atmen und die Spannung genießen anstatt sich zu ängstigen, zu verkrampfen und den Weltuntergang vor Augen zu haben.

Wäre da das Leben nicht gleich viel leichter für Sie? Viel angenehmer?

Und nun denken Sie einmal an schreckliche Situationen in Ihrem Leben zurück. Waren Sie wirklich so schlimm, wie Sie sich sie ausgemalt und vorgestellt hatten?

Viele Situationen erscheinen in unserer Wahrnehmung schrecklicher, angsteinflößender und „vernichtender“ als sie neutral betrachtet tatsächlich sind. Es ist unsere Wahrnehmung. Wir können Dinge auch bewuss anders wahrnehmen und so mit ihnen leichter, entspannter umgehen. Wie die Achterbahn auf der Kirmes. Wahrscheinlich ist es sicherer Achterbahn zu fahren als mit dem eigenen Auto. Denken Sie einmal darüber nach.

Wenn Sie unangenehmen Situationen im Leben begegnen, dann halten Sie einen Moment inne und überlegen, ob Ihre Ängste, Ihre Wahrnehmung wirklich der Realität entsprechen. Atmen Sie tief durch. Achten Sie die ganze Zeit auf eine gleichmäßige Atmung, entspannen Sie sich, bleiben Sie in einer lockeren Aufmerksamkeit und Sie werden sehen, wie elegant und erfolgreich Sie Ihre unangenehme Situation meistern werden, – ganz ohne der erwarteten Stress. Vielleicht entpuppt ich die Situation sogar als nett, positiv, u. a. weil Sie einfach auch nett und positiv wirken und so zu der Entspannung der anderen beitragen. Denken Sie einmal darüber nach.

Sie haben Ihr Leben mehr in der Hand als Sie vielleicht denken! Versetzten Sie sich zuerst selbst in eine positive Stimmung und stecken Sie andere damit an!

Seien Sie nicht Opfer. Seien Sie Täter im positiven Sinne. Ein Lächeln ist hochgradig ansteckend und öffnet sämtliche Türen. Es ist wie die Sonne an einem verregneten Tag. Lassen Sie sie aufgehen!

Machen Sie einfach das Beste aus Ihrem Leben, – ganz entspannt und mit einem Lächeln im Gesicht!

 

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