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Verein zur Förderung positiver Werte in der Gesellschaft

In den letzten hundert Jahren hat die Menschheit große Veränderungen erlebt. Der technische Fortschritt hat zu großen Umwälzungen in allen Aspekten des Lebens geführt. Früher war z. B. alles Bio, Öko, frisch und handgemacht. Heute ist alles industriell gefertigt, kommt von weit her und Bio/Öko sind die Ausnahme.

Früher war die Religion wegweisend für die Gestaltung des Lebens und kulturelle Ereignisse haben die Gesellschaft geformt. Traditionen haben Identität und Sicherheit geboten. Alles war in gewisser Weise einfach und klar.

Mit dem technischen Fortschritt ging viel verloren, wurde vieles unbedeutend oder in sein Gegenteil verkehrt. Wer braucht Gott, wenn er die scheinbar alles erklärende Wissenschaft hat? Wer braucht Religion oder Moral, wenn die Technik einem alle Freiheiten schenkt? Wer braucht Tradition oder Kultur, wenn sie scheinbar doch nur einschränkt?

So ist der Mensch heutzutage scheinbar frei geworden, frei von allem. Leider fehlt ihm die Unterscheidungskraft, die Weisheit und so hat er sich auch von allem, was gut war, losgesagt.

Die Verlockungen der heutigen Zeit sind übergroß. Alle Bedürfnisse, alle Wünsche lassen sich befriedigen. Das menschliche Ego ist entfesselt, ist frei sich zu holen, was es begehrt. Echte Grenzen gibt es nicht mehr. Geld macht alles möglich. Der Stärkere gewinnt. Der Sozialdarwinismus blüht. Verlierer gehören dazu. Und Gewinner sind nur wenige.

Entsprechend haben wir auch mit einer Unzahl von gesellschaftlichen und ökonomischen Problemen zu kämpfen. Wenn an erster Stelle immer das „Ich“ steht, dann bedeutet dies den Kampf gegeneinander. Wenn aber das „Wir“ an erster Stelle steht, dann bedeutet das die Arbeit füreinander.

In vielerlei Hinsicht haben wir mittlerweile den Tiefpunkt menschlicher Entwicklung erreicht und so wird es Zeit für eine Kehrtwende hin zu einem verantwortungsvollen Miteinander auf Basis positiver Werte und menschlicher Tugenden, die die Gesetze der Natur respektieren, anstatt sie ständig zu vergewaltigen. Begriffe wie Weisheit, Nächstenliebe, Verständnis, Respekt, etc., die mittlerweile fast schon aus unserem Wortschatz verschwunden sind, müssen wieder kultiviert werden, müssen wieder Einzug halten in das Leben, in die Gesellschaft, in die Arbeitswelt. Positive Werte müssen wieder Orientierung schenken können. Sie wollen wieder gelebt und erfahren werden. Positive Werte schenken uns all das, was wir zum Leben brauchen, – Glück, Harmonie, Zufriedenheit, Vitalität, Gesundheit, Anerkennung, Wertschätzung, etc. Sie erlauben uns einen positiven Umgang miteinander. Sie sind die Basis von Kultur und wahrer Zivilisation, von wahrer Menschlichkeit.

Es liegt an uns positive Werte wieder zu kultivieren, – für ein besseres Miteinander statt ein leidvolles Gegeneinander. Wir müssen nicht ständig für und gegen alles kämpfen, wie die Ideologen uns vorbeten. Ganz im Gegenteil können wir zusammen mehr schaffen, was jedem Einzelnen dann auch zu Gute kommt.

Der Einzelne arbeitet für die Gemeinschaft und die Gemeinschaft arbeitet für den Einzelnen. Dieses Prinzip war zu allen Zeiten in allen Kulturen und Religionen bekannt und es wurde in vielen unterschiedlichen Geschichten dem Volk gelehrt. Der Egoist wird immer auf der Strecke bleiben und nur in der Gemeinschaft, im Miteinander kann der Einzelne langfristig sein Glück und seine Zufriedenheit finden.

Der „Verein zur Förderung positiver Werte in der Gesellschaft“ ist die deutsche Abteilung der „INTERNATIONAL ASSOCIATION FOR THE SUPPORT OF POSITIVE VALUES“. Die Zielsetzung ist einfach und liegt, wie der Name schon sagt, in der Förderung und Kultivierung positiver Werte im Leben allgemein, sowie in der Gesellschaft und in der Wirtschaft im Besonderen. Positive Werte können aber nur der eigenen, positiven, geistig-seelischen Haltung entspringen. So beginnt die Kultivierung positiver Werte in der eigenen Persönlichkeit in Form von positiven Charaktereigenschaften, auch Tugenden genannt und der Orientierung an Idealen.

Schrittweise können Werte, Tugenden und Ideale wieder ins Bewusstsein geholt werden, indem man sich über ihren Sinn Gedanken macht, sich mit ihren Erscheinungsformen beschäftigt und die Auswirkungen auf sich selbst, die Mitmenschen und die Gesellschaft ergründet. So können dann in weiteren Schritten positive Gedanken und Gefühle in neuen Verhaltensweisen verknüpft und erlebt werden. Wie fühlt es sich z. B. an Mitgefühl oder Respekt gegenüber Mitmenschen zu zeigen? Wie sieht es mit Wertschätzung aus? Was bedeutet Mäßigung im Alltag? Wie verhält man sich weise, etc.?

Die Kultivierung positiver Charaktereigenschaften und Werte schließt aber auch die notwendige Auseinandersetzung mit der negativen Seite mit ein. Warum reagiert ein Mensch egoistisch, rücksichtslos oder demütigend? Was sind die Ursachen? Was sind die Folgen für die Betroffenen? Und was sind die Folgen für die Gesellschaft?

Eine schrittweise Veränderung der eigenen Verhaltensweisen und damit des Charakters, gekoppelt mit der Orientierung an höheren Werten und Idealen, führt allgemein zu mehr Lebensqualität, mehr seelischer Ausgeglichenheit, mehr Lebensfreude und damit auch zu besseren, gesünderen Lebensumständen. Je mehr Menschen sich vor Ort aber auch überregional zusammenfinden, desto mehr kann jeder einzelne im besten Sinne profitieren. Positiv eingestellte Menschen finden in Gleichgesinnten Freunde, Partner und auch Kooperationspartner und das nicht nur national, sondern international, was zu einem interessanten, lebendigen, interkulturellen Austausch führt. Das ist dann eine positive Form von Globalisierung, wo jeder nur gewinnen kann.

Je mehr Menschen sich positiv neuorientieren, desto mehr positiver Einfluss auf Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und Religion kann automatisch entstehen und aktiv gefördert werden. So fangen positive Veränderungen im Kleinen an und wachsen dann zu großen heran. Für mehr Lebensqualität für uns alle.

 

Satzung des Vereins (Übersetzung aus dem Englischen):

1 . Die aktuelle Situation

Viele Veränderungen haben in den letzten hundert Jahren im Leben, in Gesellschaft, Tradition, Religion, Wirtschaft und der persönlichen Einstellung zu Mensch und Natur statt gefunden. Diese Veränderungen haben technischen Fortschritt bedeutet, aber kamen auch mit großen Problemen in allen Bereichen des Lebens einher. Ursprüngliche, hohe Werte, die früher das Leben bestimmt haben, sind größtenteils in diesem Prozess, der viel Leid verursacht hat, verloren gegangen. Die Menschen haben ihre positive Orientierung im Leben verloren, – Werte, Tugenden und positiven Prinzipien für eine vitale, gesunde und glückliche Lebensführung. Sie wurden weitestgehend durch unmäßiges Gewinnstreben, materiellen Konsum und ungezügelten Egoismus ersetzt.

 

2 . Ziele

Der Verein hat das Ziel, positive Werte und Tugenden in das Leben zu integrieren und sich an den natürlichen Gesetzmäßigkeiten der Schöpfung und des menschlichen Lebens (die bereits in den positiven Werten reflektiert werden) zu orientieren.

Je mehr diese Ausrichtung auf höhere Werte umgesetzt wird, desto mehr Frieden, Glück, Gesundheit, Harmonie, etc. können sich im Leben zum Wohle aller entfalten.

In einem ersten Schritt kann jeder positive Werte in seiner eigenen Persönlichkeit, im Verhalten und eigenen Leben integrieren.

In einem zweiten Schritt können positive Werte zusammen realisiert werden, mit anderen gemeinsam, in den Familien, Gemeinschaften, – überall, wo sich Menschen treffen und zusammenarbeiten oder zusammenleben.

In einem dritten Schritt können Gleichgesinnte positiven Einfluss auf alle Aspekte der Gesellschaft nehmen, wie der Wirtschaft, der Tradition, Kultur, Religion, usw. Positive Veränderungen zum Wohle aller können realisiert werden.

 

3 . Weitere Ziele

Da es eine internationale Bewegung ist, können sich in jedem Land und jeder Stadt Gleichgesinnte zusammenfinden, – für gemeinsame Aktivitäten, für den Austausch von Erfahrungen und der Zusammenarbeit an Projekten. So findet das Zusammentreffen auf lokaler Ebene, nationaler Ebene und auf internationaler Ebene statt. Dank des World Wide Web können wir uns alle verbinden und gemeinsam positive Werte kultivieren. Auf diese Weise findet ein wertvoller Austausch von Wissen, Kultur und allem Guten statt, so dass weltweit Freundschaften entstehen und die Idee der Menschheit als eine große Familie Schritt für Schritt sich entfalten kann.

Liebe und Verständnis sind das, was wir brauchen, um Brücken zwischen den verschiedenen Völkern zu bauen, um uns weltweit auf die wirklichen Werte im Leben zu konzentrieren. Nur gemeinsam können wir positive Veränderungen realisieren. Und es gibt so viel, was wir voneinander lernen können.

 

4 . Voraussetzungen für die Mitgliedschaft

Es gibt keine wirklichen Voraussetzungen für eine Mitgliedschaft. Jeder ist herzlich Willkommen, wenn es sein Wunsch ist, sich aktiv an positiven, hohen Werte zu orientieren und sie in sein Leben zu integrieren, – zu seinem Nutzen und zum Nutzen seiner Mitmenschen und der Schöpfung.

Perfektion in der Umsetzung der positiven Werte kann nicht erwartet werden, aber eine ehrliche Orientierung und die persönliche Anstrengung , um sie in die eigene Persönlichkeit und das Verhalten so gut wie möglich zu integrieren. Dies ist sicherlich ein mehr oder weniger langer Prozess.

Erwartet wird auch die Bereitschaft zum Treffen von Gleichgesinnten, für den Austausch von Erfahrungen, für Freundschaft, für die freie Teilnahme an Aktivitäten und Veranstaltungen, sowie für internationalen Austausch, etc.

Ein kleiner Mitgliedsbeitrag (je nach persönlicher Lebenslage) wird benötigt, um die Organisation, die Treffen und Aktivitäten zu finanzieren. Mitglieder mit geringem Einkommen erhalten die Mitgliedschaft kostenlos.

Die Mitgliedschaft endet gemäß der freien Entscheidung eines Mitglieds oder wenn ein Mitglied nicht positiven Werten folgt oder wenn es den Verein durch negatives Verhalten schädigt.

 

5 . Organisation

Regionale Gemeinschaften können von jedem nach den Vorstellungen des Vereins aufgebaut werden. Diese Gemeinschaften müssen sich bei der internationalen Dachorganisation registrieren, so dass sie Zugang zu der Internet-Community bekommen. Eine zweite Möglichkeit ist die direkte Anmeldung bei der Internet-Community, in der sich später Mitglieder von einem Ort sammeln können, um lokale Treffen zu organisieren.

Die Organisation ist auf drei Ebenen strukturiert, – regional, national und international. Auf allen Ebenen werden verantwortliche Organisatoren benötigt. Die Verantwortlichen können von den Mitgliedern demokratisch gewählt werden. Die gesamte Organisationsstruktur ist transparent und für jedes Mitglied zugänglich.

Ray del Sole ist der Gründer des Vereins auf internationaler Ebene. Er ist verantwortlich für das internationale Management und die inhaltliche Gestaltung. Falco Wisskirchen ist der verantwortliche Organisator für den deutschsprachigen Raum.

Aktivitäten, Veranstaltungen und Treffen werden in einer transparenten Art und Weise diskutiert, so dass Lösungen und Entscheidungen verfolgt und von allen Mitgliedern nachvollzogen werden können. Alle Aktivitäten hängen von den freien Entscheidungen der Mitglieder ab. Generell müssen sich alle Aktivitäten an positiven Werten und Idealen orientieren.

Bis eigenen Websites erstellt werden, werden alle Interessenten gebeten sich in den entsprechenden Facebook-Gruppen zu sammeln. Bitte kontaktieren Sie Falco Wisskirchen auf Facebook für den deutschsprachigen Raum oder Ray del Sole für die internationale Ebene.

 

6 . Aktivitäten

Regelmäßige Treffen sind nützlich, um Werte, Tugenden, die Gesetze der Natur und Probleme und Lösungen für die Umsetzung von Werten in das Leben zu diskutieren und über die eigenen Erfahrungen, Fortschritte, Fehler, Techniken usw. zu sprechen. Regionale Treffen dienen der Inspiration, helfen neue Freundschaften zu bilden, sind gut für die Zusammenarbeit, für alle positiven sozialen Interaktionen und natürlich lassen sich alle Themen der Organisation und der Planung der weiteren Aktivitäten wie Veranstaltungen, etc. besprechen.

Alle Aktivitäten richten sich nach den eigenen Bedürfnissen und Wünschen der Gemeinschaften vor Ort oder folgen  höheren Zwecken wie nationalen oder internationalen Tagungen und Veranstaltungen.

 

Weitere Informationen und Gleichgesinnte finden Sie vorerst in den entsprechenden Facebook-Gruppen.

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihr Falco Wisskirchen

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Ich glaube nicht an Äpfel!

Glauben Sie, dass es Äpfel gibt? Ich nicht! Äpfel kann es gar nicht geben. Warum? Weil sie in meinem Weltbild nicht vorkommen. In meiner Ideologie existieren sie nicht. Auch in meiner Religion gibt es sie nicht. Kein heiliges Buch und kein Prophet hat sie je erwähnt. Und so kann es logischerweise auch keine Äpfel geben.

Nun mögen Sie als Kritiker sagen „Doch Äpfel gibt es! Ich esse jeden Tag einen.“ Aufgrund meines Weltbildes muss ich Ihnen da aber widersprechen. Sie müssen sich irren, weil es einfach Äpfel nicht geben kann. Das, was Sie für einen Apfel halten, ist wahrscheinlich eine Birne. Und selbst, wenn Sie mir tausend angebliche Äpfel vor die Nase legen, können es keine Äpfel sein. Und falls einmal etwas auftaucht, was wirklich ein Apfel sein könnte, werde ich es ignorieren, Sie verleumden oder aufs schärfste bekämpfen. Das Apfel-Existenz-Verbot ist allgemein gültig und jeder hat sich daran zu halten. Auch Sie als Ungläubiger. Verstehen Sie? Und wenn Sie Äpfel sehen, Äpfel schmecken, dann ist das ein psychopathologisches Symptom, was dringend behandelt werden muss. Sie stimmen mir doch zu oder?

Nun bevor Sie jetzt zum Telefon greifen, um mich in die Psychiatrie überstellen zu lassen, kann ich Sie beruhigen – alles ist in Ordnung.

Mit diesem aberwitzigen Beispiel möchte ich Sie heute auf einen sehr ungesunden, ideologischen Wahrnehmungsfilter aufmerksam machen, der nach dem Motto „Was nicht sein darf, kann nicht sein!“ funktioniert. Dieses Motto hat natürlich schon einen hohen psychopathologischen Wert. Man kann es auch als „böse“ bezeichnen.

Die meisten Menschen leben sehr unbewusst und nehmen das als Wahrheit an, was von Autoritäten egal welcher Art verkündet wird oder/ und was als Tradition von Generation zu Generation weitergegeben wird. Diese „Wahrheiten“ werden in der Regel nicht hinterfragt oder überprüft.

„Das war schon immer so! Das haben wir schon immer so gemacht! Das haben schon mein Vater und sein Vater und der Urgroßvater so gemacht! Das ist halt Tradition! Das machen alle so!“

„Warum fragst Du? Bist Du ein Ungläubiger, ein Frevler, ein Opportunist, eine Schande, ein Besessener, mit Dummheit geschlagen, etc.?“

„Du darfst keine Fragen stellen! Du musst Dich unterordnen! Du musst mit dem Strom schwimmen! Die Experten und Autoritäten wissen schon, was gut und richtig für uns ist!“

Denkverbote, die Bildung einer eigenen Meinung, die Ausblendung von Tatsachen, die Unterdrückung von Bedürfnissen und Wünschen, Selbstverantwortung, Freiheit, – das sind alles Dinge, die auch heute noch hart umkämpft werden und zwar weltweit und in allen Ländern.

In der Tat gibt es sehr viele Menschen, – Autoritäten, religiöse Führer, Experten, Wissenschaftler und Politiker, die gerne anderen Menschen vorschreiben, was sie zu denken haben, was sie fühlen sollen, was gut und was schlecht ist.

Diese Bevormundung, diese Vereinheitlichung und all die Verbote, Vorschriften, – sie fördern nicht wirklich die Entfaltung des menschlichen Potentials. Im Gegenteil, sie behindern und unterdrücken die menschliche Entwicklung. Und sie führen zu unzähligen Grausamkeiten, zu Irrwitz, Wahnsinn, Leid und Schmerz.

Es ist die verzerrte, eindimensionale Wahrnehmung der Welt, die Ideologie, der Glauben, die Tradition, die uns Brillen aufsetzen, wo Tatsachen verschwinden oder sich seltsam verändern, wo Böses gut wird und Gutes schlecht. Erst, wenn man sich von dieser Brille, dieser verzerrten Wahrnehmung befreien kann, kann man die Realität sehen, das was wirklich ist, frei von Vorstellungen, von Annahmen, von Vorurteilen, etc.

Das Problem mit dem ungesunden Wahrnehmungsfilter bietet eine Vielfalt an Themen, – von aberwitzig bis grausam.

Stellen Sie sich einmal vor, Sie sind Archäologe und finden heraus, dass Amerika nicht über die Beringstraße von „Indianern“ bevölkert wurde, sondern das es sehr viel frühere Zivilisationen gab, die ganz woanders herkamen. Die Beweise sind eindeutig. Sie erzählen es Ihren Kollegen. Schneller als Sie gucken können sind Sie Ihren Job los und Ihr Ruf ist im Eimer. Ihre Fundstelle wird als Mülldeponie benutzt. Warum? Weil Sie gegen das herrschende Weltbild, gegen die Ideologie verstoßen haben.

Oder stellen Sie sich vor, Sie sind homosexuell, nur dummerweise gibt es keine Homosexuellen, weil Sie in Ihrer Religion verboten sind. Das müssen Sie ja einsehen, weil Propheten und religiöse Führer sich bekanntlich nicht irren können. Was bleibt Ihnen anderes übrig als schnellstmöglich heterosexuell zu werden, bevor die Blitze vom Himmel donnern.

Bekannt ist auch das Märchen vom König ohne Kleider. Wenn der König als Autorität sagt, dass er durchsichtige Kleider trägt, die keiner sehen kann, dann ist das so. Alle Untertanen beglückwünschen den König zu seinen phantastischen Kleidern, die offensichtlich seiner Figur schmeicheln. Keiner erlaubt sich die Wahrheit zu sagen, weil alle Angst vor Strafe haben.

Oder stellen Sie sich vor, dass die Wirtschaft eines Landes am Boden ist. Alles wissen es, weil alle die Folgen spüren, – Arbeitslosigkeit, steigende Preise, Armut, etc. Die Stimmung ist auch am Boden. Nun erscheint der führende Politiker mit seinen Experten und verkündet eine wundervolle wirtschaftliche Lage mit steigenden Exporten und so weiter. Und auch die Medien berichten davon, dass alles immer besser wird und der Aufschwung sich immer mehr durchsetzt. Das ist dann die offizielle und offiziell gültige Meinung. Alle, die dagegen sprechen werden mundtot gemacht und verleumdet.

Wenn der Chef sagt „Wir wollen jetzt alle fröhlich sein und mit Elan an die Arbeit gehen!“ – dann ist das so.

Leider besteht das Problem ja nicht nur aus der verzerrten Wahrnehmung der Autoritäten mit ihren realitätsfernen, ideologischen Botschaften. Viel schlimmer ist die Obrigkeitsgläubigkeit der vielen Menschen.

„Wenn mein Chef, mein Priester, mein Guru, mein Kanzler, der Experte, der Doktor, der Wissenschaftler das sagt, dann ist das so.“

„Wofür soll ich mir noch eine eigene Meinung bilden?“

Ja, wofür, wenn man schon alles vorgekaut serviert bekommt.

Auch wenn Sie von Ihrem Glauben, von Ihrem Weltbild vollkommen überzeugt sind, – schauen Sie ab und an auch mal über Ihren Tellerrand und versuchen Sie andere Vorstellungen zu verstehen. Oft helfen Sie das eigene Weltbild zu vervollkommnen oder Sie merken, dass es doch mehr Ähnlichkeiten als Unterschiede gibt. Finden Sie für sich selbst Ihre eigene individuelle Wahrheit und gönnen Sie sich die Freiheit zu wachsen, sich zu verändern und zu entwickeln. Das ganze Leben ist ein einziger Wachstumsprozess.

Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben und gehen Sie Ihren ganz eigenen, persönlichen Weg, so wie es sich für Sie richtig und gut anfühlt. Folgen Sie Ihrer Intuition, Ihrem Bauchgefühl. Fragen Sie nach der Wirklichkeit und nicht nach Ideologien und Dogmen. Nur so verlassen Sie den goldenen Käfig und finden schließlich Freiheit und Selbstbestimmung, – und damit Glück und Zufriedenheit.

Und denken Sie daran – alle (Autoritäten) wollen stets nur das Beste – in der Regel Ihre Gefolgschaft, Ihr Geld, Ihre Arbeitskraft und Ihre Steuern.

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Vergewaltigung – die Frau als Opfer von Tradition und Gesellschaft

Vor wenigen Tagen ging die Nachricht um die Welt, dass eine junge Frau in Indien von mehreren Männer schwer misshandelt und vergewaltigt wurde. Sie erlag kurze Zeit später ihren schweren Verletzungen. Die Welt ist schockiert.

Gestern oder heute stand wurde von einem weiteren, ähnlichen Fall berichtet, der auch in Indien passiert ist.

Diese Geschehen stellen die Spitze des Eisberges dar, wo die komplexe Problematik sich mit all ihren Verstrickungen unter der Oberfläche im Dunkeln versteckt. Es geht hier nicht um 2 Einzelfälle, Misshandlung oder Vergewaltigung. Es geht um sehr viel tiefgehender Missverhältnisse, die durch diese Verbrechen förmlich nach Auflösung und Heilung schreien.

Ich wurde gebeten ein paar Worte zu dieser Thematik zu schreiben und möchte dies hier tun.

Sicherlich haben Sie sich schon gefragt, wie solche Verbrechen überhaupt geschehen können, wie ein Mensch zu so etwas in der Lage sein kann. Vielleicht haben Sie auch schon überlegt, dass die Männer alkoholisiert oder vielleicht im Drogenrausch waren oder vielleicht psychisch krank sind oder aus schwierigen sozialen Verhältnissen kommen. Das sind alles berechtigte Überlegungen. Aber wie schon gesagt, die Problematik ist sehr viel tiefgehender.

An dieser Stelle möchte ich nicht auf die Psychopathologie der Täter eingehen, sondern auf zwei ganz wesentliche Probleme hinweisen, die den Nährboden für solche Verbrechen bilden.

Indien hat viele großartige Facetten, – kulturell, spirituell, geschichtlich, etc., aber leider wie alle anderen auch seine Schattenseiten. Ein wesentliches Problem ist die Stellung der Frau innerhalb der Gesellschaft. Die Frau hat in gewisser Weise einen geringeren Wert, bzw. der Mann wird überbewertet. Frauen kosten Geld, – insbesondere die eigene Tochter, für die die Familie viel Geld ausgeben muss, um sie zu verheiraten. Weil viele Menschen sich so ein Brautgeld nicht leisten können, wollen sie auch keine Töchter. So werden weibliche Föten abgetrieben oder weibliche Babys direkt nach der Geburt getötet. Die Folge ist, dass es zuwenig Frauen im Vergleich zu Männern gibt. Ein ähnliches Problem ist auch aus China bekannt. Frauen sind „Mangelware“ und werden teilweise sogar entführt, „geklaut“.

Die andere Seite des Problems ist die traditionelle Regelung von Liebe, Partnerschaft und Sex. In Indien ist es üblich vor der Ehe keine Partnerschaft und auch keinen Sex zu haben. Man heiratet ca. mit 25 – 35. Wer in dem Zeitraum noch keine Frau gefunden hat, wird im besten Fall zwangsverheiratet. Nun gibt es da sicherlich Gründe für dieses Vorgehen. Das Problem ist aber, dass diese Tradition nicht mehr zeitgemäß ist. Heutzutage gibt es Verhütungsmethoden, die alle Konsequenzen, die eine Schwangerschaft mitbringt, verhindern. Kinder brauchen geordnete Verhältnisse, Sicherheit, ein gesichertes Einkommen. Wenn das alles gegeben ist, dann ist es auch vernünftig und zu verantworten Kinder zu bekommen. Und diese Gedankengänge waren die Basis für das Heiratsalter und die Enthaltsamkeit vor der Ehe.

Biologisch sieht die Sache aber ganz anders aus. Jugendliche haben ein relativ großes sexuelles Bedürfnis und junge Erwachsene auch. Durch Geschlechtsverkehr werden diese Bedürfnisse, diese inneren Spannungen abgebaut und es findet eine Art Ausgleich zwischen Mann und Frau statt. Ohne Sex, ohne natürlichen Abbau der sexuellen Energien, bauen sich diese immer stärker auf. Dies kann dann zu einem Kontrollverlust führen, die in sexuellen Handlungen enden, welcher Natur auch immer. Im schlimmsten Fall in der rücksichtslosen Vergewaltigung von Frauen. Der Sexualtrieb ist dann übermächtig, der Verstand und das Gewissen schalten ab und eine impulsive Enladung findet statt. Dazu können sich auch noch aufgestaute, andere Gefühle wie Frustation, Aggressionen, Hass, etc. entladen. Gewalt ist die Folge.

Diese unnatürliche Enthaltsamkeit zeigt sich in Indien auch in dem Phänomen, dass Frauen in der Öffentlichkeit betascht werden. Offensichtlich stehen viele Männer in Indien aufgrund der gesellschaftlichen und traditionellen Umstände unter einem hohen sexuellen Druck, der sich wie ein schlafender Vulkan urplötzlich entladen kann.

Zwangsläufig wird das alles dazu führen, dass die Indische Gesellschaft ihre Vorstellungen von dem Wert der Frau und von Sex und Partnerschaft drastisch ändern muss. Die Zeiten haben sich geändert. Die Möglichkeiten haben sich geändert. Die Biologie ist über Jahrtausende gleichgeblieben. Nun muss sich auch das Verhalten ändern. Junge Menschen und Erwachsene müssen die Freiheit haben ihren Bedürfnissen nach Liebe, Partnerschaft und Sex nachzukommen. Traditionen sind nur so lange gut, wie sie auf der Höhe der Zeit sind und den Bedürfnissen von Mensch und Gesellschaft gerecht werden.

Das gilt nicht nur für Indien, sondern für viele Länder, die Probleme mit alten, überholten religiösen und traditionellen Vorschriften haben. Wir brauchen sinnvolle Reformen mit Respekt gegenüber den Menschen, der Gesellschaft und der Natur.

Denn nur so können wir alle das Beste aus unserem Leben machen.

 

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Das verankerte Lächeln

In der Hypnose arbeiten wir oft und gerne mit sogenannten Ankern. Dabei wird eine Verhaltensweise, ein geistig-seelischer Zustand, eine Eigenschaft oder Kraft mit einem Auslöser verbunden und verankert. D. h. wenn eine bestimmte Handbewegung gemacht oder ein Codewort genannt wird, dann folgt direkt die gewünschte Verhaltensweise – beispielsweise zeigt man kurz vor dem Vortrag den Vettel-Siegerfinger und schon fühlt man wie das Lampenfieber verschwindet und einer starken Selbstsicherheit platz macht.

In unserem Alltag, im Berufsleben, in Kultur, Tradition und Religion gibt es unzählige Rituale, Code-Worte und Situationen, die wie Anker funktionieren und gewünschte Verhaltensweisen oder Gefühle auslösen. Anker, Trigger, Schlüsselreize und Verhaltensmuster sind also etwas ganz natürliches und alltägliches, was bewusst im Hypno-Coaching eingesetzt wird.

Ich möchte Ihnen heute einen wundervollen und natürlichen Anker vorstellen, der sehr viele positive Wirkungen hat. Es ist das bewusste Lächeln.

Normalerweise lächeln wir, wenn es uns richtig gut geht, wenn wir uns freuen, wenn unsere Stimmung richtig gut ist. Das Lächeln ist also mit diesem äußerst positiven geistig-seelischen Zustand verknüpft. Wenn es uns gut geht, dann lächeln wir automatisch. Wir brauchen gar nicht darüber nachdenken. Nun kommt der wesentlichen Punkt. Das Ganze funktioniert auch andersherum!

Stellen Sie sich einmal vor, Ihnen geht es gerade alles andere als gut. Sie sind der Griesgram persönlich heute. Vielleicht ist einfach das Wetter mies oder Sie sind sprichwörtlich mit dem falschen Fuß aufgestanden. Ihre Gesichtsausdruck ist weit entfernt von einem Lächeln. Sie sehen eher gequält oder genervt aus. Die Mundwinkel gehen nach unten, die Zähne sind zusammengebissen. Sie verschrecken jeden, der Sie sieht.

Was meinen Sie, könnten Sie bewusst Ihre Stimmung ändern oder gäbe es etwas, was sie verändern könnte? Ihre Antwort wäre wahrscheinlich „Nein!“.

Nun machen Sie einmal das Experiment und zwingen Sie sich trotz mieser Stimmung zu einem aufgesetzten, gequälten Lächeln. Anfangs mag dies erschreckend aussehen, aber Sie merken wie das Lächeln immer echter wird, wie eine unbekannte Kraft Ihre Stimmung immer besser werden läßt. Ihre Atmung verändert sich, vielleicht spüren Sie sogar eine gewisse Aktivität auf der Höhe Mitte Brustbein. Sie fühlen sich lebendiger, leichter, wohler und je mehr Sie lächeln, desto besser wird Ihre ganze Stimmung. Vielleicht fangen Sie sogar an zu lachen. Tun Sie es! Lachen ist äußerst gesund und stärlt sogar Ihre Abwehrkräfte.

Nun wissen Sie, wie Sie Ihre Stimmung bei Stress, Unwohlsein, aber auch bei Angst positiv verändern können – fangen Sie einfach an zu lächeln! Tun Sie dies für mehrere Minuten und die Welt verändert sich.

Vielleicht haben Sie auch vom sogenannten Lachyoga gehört. Da wird auch künstlich, bewusst gelacht, was dann in ein natürliches Lachen übergeht mit allen positiven Effekten für die Gesundheit und das seelische Wohlbefinden. Lachen löst Verkrampfungen, Stress, Blockaden. Lachen befreit von Ängsten, schlechter Stimmung, Ohnmacht und Lähmung. Wie oft sind wir in Situationen, die uns buchstäblich lähmen? Befreien Sie sich durch einen gezielten Lachanfall! Egal ob es das Gespräch mit dem Chef ist, die mündliche Prüfung oder der Vortrag. Nach einem Lachanfall ist alles wesentlich einfacher.

Schenken Sie auch Ihren Mitmenschen öfters mal ein Lächeln! Sie werden es Ihnen danken!

Heutzutage hat kaum noch einer etwas zu Lachen. Griesgrämig funktionieren wir nur noch. Leiten Sie die Kehrtwende ein! Lachen hilft! Garantiert! Jedem!

Übrigens – wussten Sie das ein Lächeln Türen öffnet und Herzen gewinnen kann? Probieren Sie es einfach aus!

Mit einem herzlichen Lächeln,

Ihr Hypno-Coach

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