Beiträge getaggt mit Überlastung

Überlastet, ausgebrannt und ver…scht!

Wahrscheinlich haben Sie auch schon etwas über den Stressreport 2012 gelesen oder gehört. 43% der Berufstätigen klagen über stetig wachsenden Stress. Und – oh Wunder – wir in Deutschland sind Spitzenreiter bei Termin- und Leistungsdruck in den 27 EU-Ländern. Jeder zweite fühlt sich durch Telefonate und Emails in seiner Arbeit (Konzentration) gestört. 60% vertragen Multitasking nicht. 26% machen keine Pausen mehr, wofür auch, wenn man die Zeit effektiver nutzen kann. Viele machen auch Überstunden, selbst am Wochenende und an Feiertagen. Chefs sind auch sehr belastet und haben dann Probleme mit einer guten Personalführung.

Das sind alles ganz erstaunliche Erkenntnisse. Und wen wundert es dann, dass immer mehr Menschen krank werden, dass psychische Erkrankungen ständig zunehmen. Auch dazu noch ein paar Zahlen: In den letzen 15 Jahren ist die Zahl der Arbeitsausfälle aufgrund psychischer Erkrankungen um 80% gestiegen. Das waren fast 60 Millionen Krankheitstage allein 2011.

Was meinen Sie? Sollte man sich da Gedanken machen? Könnte da irgendwo irgend etwas vielleicht nicht stimmen?

Was machen nun viele, überlastete Berufstätige? Sie entwickeln ungesunde Copingstrategien – viel Kaffee, viel Nikotin, viel Alkohol, viel Essen, viele Süßigkeiten und vielleicht auch Schmerztabletten, Schlaftabletten, Beruhigungstabletten und in den besseren Kreisen Kokain, etc. Ja, irgendwie muss man sich zu mehr Leistung pushen, muss man den Druck kompensieren, muss man wieder runterkommen. Das geht dann so lange, bis man zusammenbricht.

Und was sind die Symptome?

  • Konzentrationsprobleme
  • Unruhe, ständige Anspannung
  • Schlafstörungen
  • innere Leere
  • das Leben erscheint sinnlos
  • die Lebensfreude fehlt
  • man funktioniert nur noch (wie eine Maschine)
  • man kann sich selbst über positve Dinge nicht mehr freuen
  • Ängste zu versagen
  • selbst nachts denkt man noch an seine Arbeit
  • Entspannung ist nicht mehr möglich
  • Körperliche Probleme (Rücken, Durchblutung, etc.)
  • Weinkrämpfe
  • Nervenzusammenbrüche
  • sozialer Rückzug
  • gestörtes Essverhalten
  • kaputte Partnerschaft, Verlust von Freunden
  • Suizidgedanken
  • totale Erschöpfung

Das sind doch keine ernsten Probleme oder? Was meinen Sie? Alles halb so schlimm! Zumindest von offizieller Seite. Es ist ja nur ganz normaler Stress, mit dem jeder prinzipiell gut umgehen kann. Entsprechend sind auch die Empfehlungen: Einfach mal abschalten, Pause machen. Auf Nikotin, Alkohol und Tabletten verzichten. Sich lieber gesund ernähren und Sport treiben, mal wieder mit Freunden ausgehen. Und ganz wichtig – einfach mal lernen sich gut zu organisieren, auch mal mit den Kollegen sprechen. Geht doch oder?

Da kann ich nur sagen: Danke! Danke für diese wunderbaren Empfehlungen! Im Namen aller Berufstätigen danke ich den Krankenkassen und allen anderen Vertretern des öffentlichen Lebens für diese aufmunternden und erleuchtenden Empfehlungen. Mittlerweile 15 Jahre quälen sich die Berufstätigen mit Stress und Überlastung und dabei ist die Lösung doch so einfach! Nochmals danke!

Mich wundert es ehrlich gesagt, dass kein Human Resources Verwalter von offizieller Seite vorschlägt einfach die Leistungsfähigkeit an die Notwendigkeiten der heutigen Zeit anzupassen. Es wäre doch so einfach an alle Berufstätigen hilfreiche Psychopharmaka zu verteilen, Amphetamine zur Leistungssteigerung morgens, Benzodiazepine zur Entspannung am Abend und Antidepressiva gegen schlechte Stimmung. Wäre dies nicht der Idealzustand? Auch für unsere Kinder, für Schüler und Studenten? So könnten wir selbst weiter aufsteigen – zur Ultra-Hochleistungsgesellschaft! Ein wunderbarer Gedanke!

Betrachten wir die Situation einmal realistisch. Eine Verharmlosung oder „Verniedlichung“ von unhaltbaren Zuständen von offzieller Seite, stellt eigentlich schon eine Beleidigung der Betroffenen dar. Außerdem werden weder Symptome durch die phantastischen Empfehlungen gelindert, noch Probleme ursächlich gelöst.

Das Problem ist nämlich nicht der Berufstätige, der einfach mal seine Leistung „optimieren“ oder „steigern“ soll, sondern es sind die Arbeitsbedingungen heutzutage. Der Wahn der bedingungslosen Gewinnmaximierung hat dazu geführt, dass immer mehr Arbeit von immer weniger Leuten in immer weniger Zeit geschafft werden muss. Es ist mangelhafte Einsatz an genügend Arbeitskräften, der hauptsächlich zu der ganzen Problematik führt. Wenn es nur noch um eine blinde Gewinnmaximierung ohne Rücksicht auf die vielen anderen Faktoren geht, ja dann kann man auch nichts anderes als Überlastung und den alltäglichen Wahnsinn im Job erwarten.

Die Gesellschaft ist wirklich schon vom Wahn befallen, – die Gier nach mehr und noch mehr, nach noch schneller, noch besser bei gleichzeitigem Einsparen von Arbeitskraft, von Investitionen, ist zwangsläufig destruktiv mit weitläufigen Konsequenzen. Vom Wahnsinn geplagt, schaufeln wir unser eigenes Grab.

Wir erfahren heutzutage eine schlimme Verkehrung, Perversion von Werten. Das, was durch alle Zeiten den Wert des Lebens ausgemacht hat, ist heutzutage in der Bedeutungslosigkeit verschwunden. Dafür haben wir jetzt Ideale, vor denen uns weise Menschen schon immer gewarnt hatten. Die Gier ist schließlich keine neue Erfindung, sondern ein Übel, was schon immer existiert hat. Gier gepaart mit Rücksichtslosigkeit, mit Egoismus führt zur Ausbeutung, zu Elend. Das war schon immer so und hat schon immer zu einem gewissen Untergang von Gesellschaft und Kultur geführt.

Ich kann nur sagen: Nehmen Sie die Symptome von Überlastung ernst! Je früher, desto besser! Behandeln Sie sich nicht selbst mit Nikotin, Alkohol oder Medikamenten. Suchen Sie frühzeitig Spezialisten auf, die Ihnen professionell helfen. Stören Sie sich nicht an Begriffen wie „psychische Störung, psychische Erkrankung, Psychotherapie, Psychiater oder Psychopharmaka“. Es geht um Ihre Gesundheit und keiner hält sie für umgangssprachlich „bekloppt“, wenn Sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, im Gegenteil, es ist das intelligenteste, was Sie machen können. Psychopharmaka haben ihre Berechtigung, machen auch nicht alle gleich abhängig, sondern ganz im Gegenteil, Psychopharmaka helfen die Störung oder Erkrankung zeitlich zu verkürzen und sie verbessern ganz erheblich die Behandlungserfolge. Stören Sie sich also nicht an den Gespenstergeschichten, an den Halbwahrheiten oder Vorurteilen, sondern lassen Sie sich beraten, informieren Sie sich und lassen Sie sich professionell helfen.

Nur so können Sie das Beste aus Ihrem Leben machen!

Und vielleicht erleben wir auch noch die Zeit, wo die Gesellschaft wieder zu den wahren Werten im Leben zurück kehrt, wo der Wahnsinn ein Ende findet. Es liegt an uns allen positive Veränderungen herbeizuführen.

 

 

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Kinder ohne Kindheit

Sie haben bestimmt schon von Kinderarbeit gehört oder entsprechende Bilder gesehen. Z. B. sitzt da ein kleines halbnacktes Mädchen in einem Steinbruch in Indien mit seinem kleinen Bruder und beide hauen mit einem Hammer Steine klein, damit sie später als Schotter dienen. Wenn man solche Bilder sieht, dann wird einem ganz anders. Kinder, die noch zu klein für den Kindergarten sind, arbeiten jeden Tag im Steinbruch. Sie haben keine echte Kindheit. Stattdessen sind sie kleine Schwerarbeiter, die schon frühzeitig ihre Gesundheit ruinieren. Wir im Westen können das nicht verstehen. Wir sind entsetzt. In armen Ländern sind die Familien aber oft darauf angewiesen, dass selbst schon die Jüngsten zum Unterhalt etwas beitragen. Da müsste man die Einkommenssituation der Erwachsenen verbessern, damit die armen Kinder nicht mehr arbeiten.

Während wir uns zu Recht über solche Zustände aufregen, übersehen wir, wie es unseren eigenen Kindern mittlerweile geht. Unsere Kinder müssen zwar nicht im Steinbruch schufften und sie müssen auch nichts zum Unterhalt der Familie beitragen, aber sie haben inzwischen auch einen langen Arbeitstag wie Erwachsene, kaum noch Freizeit und auch nicht mehr die Freiheit Kind zu sein, eine unbeschwerte Kindheit zu erleben.

Was ist geschehen? Unsere Kinder sind auch schon in der Maschinerie der Leistungsgesellschaft angekommen. In der Leistungsgesellschaft liegt der Fokus auf der Leistung, nicht auf dem Menschen. Der Mensch wird als „human resource“ gesehen, wie ein Rohstoff, ein Produkt, ein Mittel zum Zweck, ein Mittel zum Geldverdienen, zur Gewinnmaximierung. Ein Mensch definiert heutzutage seinen Wert durch die Leistung, die er bringt. Diese Veränderung der Wahrnehmung, der Sichtweise hat für viele, aus meiner Sicht negative Veränderungen in der Gesellschaft geführt.

Können Sie sich vorstellen, dass vor langer Zeit Kinder als etwas Schönes, Erfreuliches, Wertvolles betrachtet wurden, als ein großer Schatz, als größtes Glück? Heute sind Kinder potentieller Steuerzahler, human resources, die die Rentenkassen auffüllen sollen und ansonsten nur Kosten verursachen, allgemein nur stören und Frauen von der Arbeit abhalten. Kinder sind lästige Übel, die möglichst schnell in die Maschinerie integriert werden müssen, damit sie Nutzen bringen.

Kinder oder die „Produktion“ von Kindern wird heutzutage nicht aus Freude an der Sache gefördert, sonder nur aus dem volkswirtschaftlichen Interesse heraus. Wir brauchen Steuern. Wir brauchen Steuerzahler. Wir brauchen Arbeiter. Wir brauchen Leistung.

Aus dieser Sichtweise wird es klar, dass ein gesundes, normales Familienleben und die Betreuung der Kinder durch die Mutter bzw. der Eltern nicht wünschenswert sein kann. Es ist eine Vergeudung von Geld, Zeit und Arbeitskraft. Stattdessen ist es wünschenswert schon den kleinsten Kindern das korrekte Verhalten in der Leistungsgesellschaft beizubringen, denn nur wer etwas leistet, hat auch einen Wert. So sollen Kinder möglichst früh „gefördert“ werden, möglichst früh schon Fremdsprachen lernen oder im Kindergarten Sachen beherrschen, die sie dann in der Grundschule wiederholen.

Am wichtigsten ist jedoch, dass die Mutter möglichst frühzeitig nach der Geburt wieder in ihren Job zurückkehrt. Das Hamsterrad muss sich schließlich weiterdrehen. Da ist es dann auch egal, ob das eigene Kind mit 30 anderen Kindern um die so wichtige Aufmerksamkeit und „Zuwendung“ durch die Erzieherin kämpfen muss. Zuwendung, Liebe und Verständnis sind zwar ausgesprochen wichtig für die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, aber sie müssen eben der Maschinerie und dem Ideal der Leistung untergeordnet werden. Und hinterher wunder man sich dann über Verhaltensauffälligkeiten und andere Störungen in der Schule, aber dafür gibt es ja Psychopharmaka.

Zu dem Druck durch die Gesellschaft kommt noch der Leistungswahn vieler Eltern. Was sie selbst nie gemacht hätten, nie geschafft haben, dass sollen dann ihre Kinder für sie verwirklichen. Mit 3 Jahren schon mal Französisch lernen oder noch besser direkt Chinesisch, dann bald darauf mit Klavier spielen, Tennis oder besser Golf anfangen, usw. Je mehr desto besser. So starten schon die Kleinsten in ihren Arbeitstag früh morgens, werden in der Kita bespaßt und im schlimmsten Fall abends irgendwann abgeholt. Leckers Essen gibt es natürlich in der Kita – in der Regel ein sehr kostengünstiges Essen mit zweifelhaften Inhalt. (Während meiner Studienzeit nannten wir so etwas „Mampf mit Soße“, wobei die Soße existenzielle Bedeutung hatte, weil man sonst den Mampf nicht runter bekam. Mampf war die Bezeichnung für das „unbekannte Etwas“ auf dem Teller, dem die Soße erst Geschmack verlieh.) Ja und wenn die Kinder dann abends mal zu Hause angekommen sind, dann müssen sie eben noch für ihre „Hobbys“ üben. So haben schon die Kleinsten ihren 8-10 Stunden Tag – warum auch nicht? Oder?

Nach der Kita kommt der Kindergarten, danach die Grundschule und so weiter. Alles möglichst mit ganztäglicher „Betreuung“. Was bleibt da noch von der Kindheit? Von der Jugendzeit? Nichts!

Anstelle der glücklichen, unbeschwerten Kindheit erleben die Kinder dann all die guten Seiten der Leistungsgesellschaft wie Leistungsdruck, Stress, Mobbing, Aggressionen, Minderwertigkeitskomplexe, Panik, Angst, Erschöpfung, Depressionen und sonstige affektive Störungen, Verhaltensauffälligkeiten, etc. Ja, so werden sie effektiv auf ihr späteres Leben vorbereitet, inklusive dem Wissen wie oft man welche Tabletten für welche Anwendungsgebiete einnehmen muss. Als Ausgleich gibt es schließlich Internet, Handys, Spielekonsolen und TV Geräte. Was kann ein Kind mehr wollen?

Über die unbeschwerte Kindheit kann man dann vielleicht einmal später ein gutes Buch lesen oder sich einen Film von Astrid Lindgren anschauen, – damals als Kinder tatsächlich (sogar) miteinander (!) gespielt haben und das noch in der Natur (!) – unvorstellbar, nicht wahr?!

Ehrlich gesagt, mich wundert es, dass nicht schon längst Kinder künstlich gezüchtet oder geklont werden, wie unsere Hochleistungs-Milchkühe für maximale Leistung, maximalen Ertrag. Das wäre doch die beste Lösung. Kinder könnten kostengünstig in Fabriken gezüchtet und ideologisch korrekt ausgebildet werden, so dass sie zu bestens funktionierenden Arbeitern und Steuerzahlern werden. Da braucht man keine Eltern mehr. Falls Paare noch ein Bedürfnis verspüren ein eigenes Kind zu haben, da können sie genauso gut entsprechenden Psychopharmaka einnehmen, sich einen neuartigen Robotermenschen kaufen oder halt das bewährte Haustier halten.

Das Leben kann so einfach sein – aus Sicht unserer „Human Resources Verwalter“.

Ich persönlich bin noch in Freiheit groß geworden und wünsche dies auch mal meinen eigenen Kindern. Ich hoffe, Sie gönnen Ihren Kinder auch eine unbeschwerte Kindheit, soweit das heutzutage noch möglich ist.

Vielleicht erleben wir eines Tages eine Gesellschaft, wo der Mensch im Mittelpunkt steht. Dann brechen für uns alle paradiesische Zeiten an.

Bis dahin können, sollten, müssen wir uns für positive Veränderungen einsetzen, zum Wohl unserer Kinder.

Machen Sie wie immer nur das Beste aus Ihrem Leben!

 

PS: Haben Sie sich schon mal gefragt, wie man auf die Idee kommt, dass Kinder täglich stundenlang auf unbequemen Stühlen in der Schule still sitzen müssen und warum es für manche Menschen unvorstellbar ist, dass Kinder einen Bewegungsdrang haben und lieber draußen herumtoben möchten? Aber zum Glück gibt es ja Beruhigungmittel für Kinder.

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Permanente Überlastung und dann?

In unserer Hochleistungsgesellschaft leben sehr viele Menschen in einem Zustand permanenter Überlastung. Überlastung ist zur Norm geworden, zur Normalität. Das fängt schon in der Kita an, geht in der Schule weiter, dann im Studium, danach im Kampf um einen Job und schließlich im Job selbst. Auch privat sind viele überlastet. Partnerschaft, Familie, Freunde, Hobbys – alles soll unter einen Hut.

Die Überlastung mit Leistungsdruck, Zeitdruck, Work-Life-Imbalance, etc. geht so lange weiter bis irgendwann das Ende eintritt. Vielleicht hat man noch ein wenig Zeit, um über den Sinn des Ganzen nachzudenken. Vielleicht auch nicht.

Totale Überlastung – totale menschliche Überforderung – ist das Thema unserer Zeit. Selbst bei den Vorreitern der „Ultrahochleistungsgesellschaft“ in China gibt es schon Menschen, die wahrgenommen haben, dass dieses System eine Sackgasse ist und langfristig nicht zu dem erhofften Erfolg führt. In Japan hat die Überforderung zu dem Phänomen des Karoshi geführt – Tod durch Überarbeitung – entweder als Selbstmord oder durch Organversagen. Die massive Überarbeitung wird hier in der Regel durch regelmäßigen, schweren Alkoholmissbrauch kompensiert. „Mein Leben für die Firma!“ ist wohl das Motto.

Die Mechanismen der Überlastung sind sehr interessant und deshalb möchte ich mit Ihnen heute einmal darüber nachdenken, – auch als Anregung über Ihre eigene Situation zu reflektieren und vielleicht frühzeitig in die Bremsen zu gehen und einen Gang runterzuschalten.

Stellen wir uns einmal eine ganz normale Situation vor, wo noch alles soweit in Ordnung ist. Sie fühlen sich gesund, sind fit, alles ist wirklich in Ordnung. Sie haben eine glückliche Partnerschaft, Kinder sind vielleicht auch schon da. In Ihrer Freizeit sind Sie aktiv, treiben Sport, unternehmen viel mit Ihren Lieben, treffen sich mit Ihren Freunden, usw. Auch Ihr Job läuft ganz geregelt. Sie haben einen ganz normalen 8 Stunden Tag. Die Arbeit besteht aus Routine und anregenden Aufgaben. Sie verstehen sich gut mit Ihrem Chef und Ihren Kollegen. Alles ist bestens.

Das Leben könnte so weiter gehen, wenn wir in einer normalen Zeit leben würden. Nun kommt Ihr Chef eines Tages rein und erzählt Ihnen, dass die Firma eine neue Software gekauft hat, mit der sich viele Geschäftsprozesse bündeln lassen. Gemäß dem Ideal der Gewinnmaximierung bedeutet das, dass dadurch viele Mitarbeiter eingespart werden können. Was früher 4 Angestellte bearbeitet haben, macht nun nur noch einer. Dafür muss man sich natürlich in die neue Software einarbeiten. Der Chef erwähnt am Rande noch, dass natürlich nur die besten Mitarbeiter bleiben und in einem Monat eine entsprechende Beurteilung stattfindet. Da die Auftragslage hoch ist, kann für die Einarbeitung in die Software keine Arbeitszeit geopfert werden, sondern es wird erwartet, dass die guten Mitarbeiter dafür nach der Arbeit und am Wochenende Kurse belegen.

Die Folge dieser Mitteilung ist, dass die ganze Stimmung in der Firma schlagartig in den Keller geht. Alle bangen jetzt um ihre Jobs. Angst, Frustation, Hilflosigkeit, Ärger und Aggressionen kommen auf. Es ist allen klar, dass von 5 Leuten nur einer seinen Job behalten wird. Ein harter Konkurrenzkampf bricht aus. Jeder will zu den besten gehören. Jeder will seinen Job behalten. Jeder muss seinen Job behalten, weil er Haus, Auto, etc. abbezahlen muss, weil er seine Familie ernähren muss, weil es um seine Existenz geht. So werden aus guten Kollegen Konkurrenten, die mit allen Mitteln um ihre Vorteile kämpfen. Die Folgen sind Mobbing, Verleumdungen, Beleidigungen, Androhungen von Gewalt, Sabotage, etc. Das belastet unheimlich die Arbeit. Keiner fühlt sich mehr wohl. Alle sind schwer gestresst. Das erste Opfer ist ein Kollege, der gesundheitlich schon vorbelastet ist. Er bekommt einen Herzinfarkt und ist erstmal raus aus dem Rennen. Eine Kollegin, die schon immer etwas unsicher war, reagiert sehr emotional. Sie bekommt Heulanfälle, lässt sich kaum beruhigen.

Alle anderen arbeiten unter Hochdruck. Manche kommen früher und scheinen auch abends gar nicht mehr nach Hause zu gehen. Auch Sie sind voll dabei. Die Pausen haben Sie für sich schon abgeschafft. Ein belegtes Brötchen zwischendurch muss reichen. Dafür trinken Sie jetzt viel mehr Kaffee als früher. Eine Tasse jagt die nächste. Wahrscheinlich haben Sie schon mehr Kaffee im Körper als Blut, aber das ist Ihnen mittlerweile egal. Es geht eben nicht anders. Aus Ihrem 8 Stunden Tag ist ein 10 Stunden Tag geworden. Am Wochenende sind Sie auf den Seminaren, um die Software zu lernen. Ihren Partner und Ihre Kinder sehen Sie nur noch selten – sie sind eben auch schwer beschäftigt, im Stress. Mittlerweile macht Ihnen auch der hohe Kaffeekonsum zu schaffen. Ihre Hände zittern und ohne Kaffee geht gar nichts mehr. Schlafen können Sie auch nur noch ganz schlecht. Morgens fühlen Sie sich wie gerädert, – als hätten Sie gar nicht geschlafen. Sport treiben Sie auch nicht mehr. Sie haben einfach keine Zeit dafür. Sie wissen auch nicht mehr, wann Sie das letzte Mal richtig und gut gegessen haben. Immer mehr bauen Sie ab. Dann kommen auch noch Kopfschmerzen hinzu und Augenprobleme – alles Überlastung.

Der Chef kommt rein und gratuliert Ihnen. Sie haben es geschafft. Während viele auf der Strecke geblieben sind – seelisch oder körperlich – können Sie sich freuen, dass Sie Ihren Arbeitsplatz behalten dürfen. Nun dürfen Sie die Arbeit von 5 Leuten machen. Leider hat sich die neue Software als problematisch entpuppt. Sie ist noch nicht ausgereift und es funktioniert nicht alles so, wie es soll. So verbringen Sie jeden Tag viel Zeit damit nach Fehlern zu suchen und Probleme zu lösen. Das ist Stress pur und schlägt Ihnen auf den Magen. In letzter Zeit haben Sie sowieso schon Verdauungsprobleme.

Zum Glück ist die Stimmung mittlerweile etwas besser. Die verbliebenen Kollegen sprechen wieder miteinander. Dafür sind sie alle total gestresst. Die Nerven liegen blank, weil sich die Arbeit verfünfacht hat und die Software nicht so funktioniert, wie sie soll. In den kurzen Gesprächen über die Situation in der Firma kommt heraus, dass ein Kollege schon unter Depressionen leidet und beim Arzt war. Er meint, er würde am Erschöpfungssyndrom leiden und hat ihm dringend eine Auszeit empfohlen. Auch die Suizidgedanken und das alles nur noch negativ gesehen würde, wären schlechte Zeichen. Ein anderer Kollege hat von leistungsfördernden Medikamenten gehört und versorgt sich illegal damit. Er meint, ohne das Zeug würde gar nichts mehr gehen. Morgens nimmt er Tabletten zum aufputschen, – da fühlt er sich wie ein Rennpferd, zwischendurch noch Stimmungsaufheller und abends dann zum runterkommen nimmt er Schlafmittel. Ihm geht es auch schon ganz dreckig von dem ganzen Zeug und er müsste wohl eine Therapie machen, um wieder davon loszukommen. Er hat sich schon mit seiner Frau deswegen verkracht.

Der Chef lädt Sie und Ihre Kollegen zum Gespräch. Heute hat er mal wieder seinen cholerischen Anfall, wird ganz rot im Gesicht und droht schon umzukippen. Er regt sich furchtbar auf, dass die Software nicht läuft und Sie und Ihre Kollegen nichts auf die Reihe kriegen. Sie sollten sich doch alle mehr Mühe geben, mehr Einsatz zeigen, etwas für ihr Geld tun und nicht wie lahme Klappergäule vor sich hin schneckeln. Er erwartet Rennpferde in seinem Stall, insbesondere jetzt, wo noch mehr Aufträge auf ihre Bearbeitung warten. Alles muss schneller gehen. Mehr Effizienz!

Nach der Besprechung unterhalten Sie sich noch mit Ihren Kollegen und fragen sich, wo das noch enden soll. Sie sind jetzt schon alle am Limit, schon darüber und dann sollen sie noch mehr arbeiten, noch effizienter. Welche Möglichkeiten haben Sie jetzt? Geschlossen zum Chef gehen und ihm sagen, dass das so nicht laufen kann oder direkt nach einem neuen Job suchen? Oder auf den körperlich-seelischen Zusammenbruch warten?

Was ich mit diesem Beispiel sagen wollte ist, dass Überlastung, Überforderung immer einen destruktiven Charakter hat. Entweder führt Überlastung durch die Krise gleich zu einer Art von Depression, im schlimmsten Fall mit Suizid oder durch die Krise kommt es erst zu wahnhaften Vorstellungen, dass die Leistung beliebig gesteigert werden könnte, dass alles machbar ist mit den entsprechenden Mitteln und danach geht es dann in den Untergang.

Überlastung und Überforderung haben gerade im Bereich der Arbeit viel mit Ausbeutung zu tun. Auf Kosten der Angestellten wird der Gewinn übermäßig maximiert, was dann dem Management zu gute kommt. Der Raubbau egal ob an der Natur oder am Menschen ist immer ungesund und fordert in der Konsequenz hohe Kosten und hohen Aufwand für die Beseitigung der Schäden. Für diesen Raubbau bezahlen alle die entsprechenden Krankenkassengebühren.

Das schlimmste aus meiner Sicht ist, dass wir Menschen uns an ungesunde, negative Lebens- und Arbeitsumstände gewöhnen. Wir gewöhnen uns an die tägliche Überstunden. Wir gewöhnen uns an das Essen im Vorbeigehen. Wir gewöhnen uns daran, kaum noch Zeit mit der Familie zu verbringen. Wir gewöhnen uns daran, auch am Wochenende zu arbeiten. Und wir gewöhnen uns auch daran, uns alles von unseren Vorgesetzten gefallen zu lassen, jede Beleidigung, jede Manipulation und Erpressung. Wir hinterfragen nichts mehr, sondern akzeptieren alles. Viele haben einfach resigniert.

Dabei kann auch alles ganz anders laufen. Man braucht nur Menschen mit Weitblick und guter Ausbildung im Management. Dann kann auch eine hohe Leistungsfähigkeit mit und durch Work-Life-Balance gesichert werden.

Ich hoffe wirklich, dass in den kommenden Jahren durchgreifende Veränderungen geschehen. Wir können es uns schlichtweg nicht leisten, dass es so weitergeht.

Stellen Sie für sich eine Bilanz auf. Schauen Sie, wie es Ihnen geht, wo es hakt, was Sie ändern können und wo Sie professionelle Unterstützung in Anspruch nehmen sollten. Es gibt mehr Hilfe und Unterstützungsmöglichkeiten als Sie denken.

Lassen Sie sich nicht kaputt machen. Machen Sie lieber das Beste aus Ihrem Leben!

Denn es ist Ihr Leben und es ist wertvoll!

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Und was treibt Sie zur Weißglut?

Wahrscheinlich gibt es da so ein paar Punkte. Und vielleicht wissen Ihre Familie, Ihre Freunde und Mitarbeiter, was Sie auf die Palme bringt, vielleicht aber auch nicht, weil Sie sich nur im Stillen ärgern. Nun haben wir das Problem, dass wir alle keine Hellseher sind und nur indirekt mitbekommen, wenn sich jemand falsch behandelt, gekränkt oder unwohl fühlt. Da hilft nur Kommunikation.

Stellen Sie sich einmal vor, Ihre Liebste oder Ihr Liebster kocht Ihnen ein 3 Gänge Menü und Ihnen dreht sich schon der Magen um, weil Sie dummerweise keinen Fisch mögen und auch den Käse nicht vertragen. Was machen Sie? Alles essen und runterwürgen, dabei ein strahlendes Lächeln aufsetzen und sagen wie toll es Ihnen schmeckt? Oder mit der Wahrheit herausrücken? Was meinen Sie, hätte es Ihnen geholfen, einfach vorab zu kommunizieren, zu sagen, was Ihnen schmeckt und was nicht?

Anderes Beispiel – Sie sind gerade arbeitsmäßig total überlastet und stehen kurz vor dem Nervenzusammenbruch. Da kommt Ihr Kollege rein und fragt, ob Sie nicht mal eben noch eine Kleinigkeit erledigen könnten. Wie reagieren Sie? Mit Nervenzusammenbruch? Cholerischem Anfall? Oder holen Sie tief Luft und kommunizieren Sie Ihrem Kollegen, dass Sie vollständig überlastet sind?

Und noch ein Beispiel – aus welchen Gründen auch immer brauchen Sie für ein glückliches Frühstück eine gewisse Ordnung auf Ihrem Tisch, – einen schön gedeckten Frühstückstisch. Nun haben Sie einen Partner, der nicht allzuviel Wert darauf legt, sondern eher im Vorbeigehen frühstückt. Er macht sich schnell sein Brötchen, verteilt dabei alles auf dem Tisch und fährt dann ins Büro. Sie sehen sich mit der Unordnung, dem Chaos auf dem Tisch konfrontiert, Ihr Wohlbefinden ist stark gestört, Sie sind sauer und kriegen die Krise. Ihr Partner hat Sie gerade unwissentlich zur Weißglut gebracht. Weltuntergangsstimmung herrscht. Nun, was hätte hier geholfen? Kommunikation, – wie immer! Seine eigenen Bedürfnisse und Vorstellungen dem anderen mitteilen, sich dann arrangieren, aufeinander Rücksicht nehmen, Anschauungen vielleicht relativieren, positive Veränderungen zulassen und mitgestalten. Und so weiter.

Was will ich mit den Beispielen sagen? Einmal, dass Kommunikation die Basis ist für ein erfolgreiches und glückliches Miteinander. Und zum anderen, dass es wichtig ist, seine eigene Wahrnehmung, seine Bedürfnisse, seine Wünsche und alles, was man nicht verträgt, dem anderen mitzuteilen. Das ist sehr wichtig in der Partnerschaft, in der Familie, im Freundeskreis und am Arbeitsplatz. So kann man sich arrangieren, spart Nerven und das Leben wird dadurch einfach lebenswerter.

Eine praktische Übung:

Erstellen Sie eine Negativ-Liste mit all den Sachen, die Sie nicht mögen, die Nerven kosten und Sie zur Weißglut bringen. Dann gewichten Sie Ihre Stichworte auf einer Skala von 1 bis 10. 10 bedeutet absolute Weißglut. 1 ist noch sehr gut tolerierbar. 5 ist schon Zündstoff usw. sie können die Skala auch in Excel in Balkenform machen. So hat man eine bessere Übersicht. Links in einer Spalte die Stichwörter und rechts die Zeile mit den Balken (10 Kästchen).

Dann erstellen Sie nach dem gleichen Schema eine Positiv-Liste mit allen den guten Sachen, über die Sie sich freuen.

Nun fordern Sie Ihren Partner und Ihre Familienangehörigen, Freunde, etc. auf das gleiche zu tun. Dann gehen Sie die Listen durch und besprechen die Ergebnisse. So manch einer wird dann ganz erstaunt sein, was wie wo einen quält, nervt, schmerzt, aber auch, was einen freut, worauf man Wert legt, etc.

In einem nächsten Schritt kann man Dinge hinterfragen, z. B. – ist es wirklich ein mittlerer Weltuntergang, wenn die Tageszeitung auf dem Tisch liegt und nicht auf der Ablage? So kann man seine eigene Wahrnehmung und seine eigenen Verhaltensmuster, Gewohnheiten und Vorstellungen, – Normen bewusst machen, hinterfragen und vielleicht positiv verändern. Manche lassen sich gut ändern, manche halt auch nicht. Aber es ist gut einmal darüber nachgedacht zu haben. Denn vieles läuft absolut unbewusst ab im Alltag und man weiß gar nicht wirklich, warum.

Dann kann man überlegen, wie man sich besser arrangieren kann, wie man unnötigen Stress vermeidet, harmonischer und besser zusammen lebt, sich nicht ständig auf die Füße tritt. Hier geht es in erster Linie um gegenseitigen Respekt und gegenseitiges Verständnis. Wir sind nun mal alle Individuen, – sonst wäre es auch langweilig.

Ich garantiere Ihnen so einige Aha-Effekte, wenn Sie die Übung machen und Ihr Leben kann sich so harmonischer gestalten. Probleme haben nur die eine Aufgabe – sie warten auf ihre Lösung. Wenn jeder weiß, was dem anderen gut tut und was nicht, dann braucht man nahezu nichts mehr unter den Teppich kehren, dann sind die Aussichten auf drohende Explosionen, Streit, etc. sehr gering, dann wird das Leben leichter und angenehmer für alle.

Tun Sie sich und Ihrem Lieben etwas Gutes. Zeigen Sie Respekt, Verständnis und den Willen Dinge positiv zu ändern. Miteinander ist immer leichter und schöner als gegeneinander.

In diesem Sinne – machen Sie das Beste aus Ihrem Leben!

 

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Stressfaktor Kaffee

In der Schule haben wir früher gelernt, dass der Mensch zu ca. 70% aus Wasser besteht. Nun, das ist schon lange her und ich würde heute sagen, dass der Mensch zu 90% aus Kaffee besteht.

Wir trinken nicht Kaffee, wir saufen Kaffee. Kaffee ist existentiell geworden, – lebensnotwendig. Ohne Kaffee gibt es kein Leben. Ohne Kaffee geht gar nichts. Morgens brauchen wir die erste Tasse für die Wiederbelebung, die Reanimation nach dem Schlaf. Damit schaffen wir es dann zur Arbeitsstelle. Dann kommt die nächste Tasse, damit wir uns fit fühlen und leistungsfähig. Dann noch eine, noch eine und vielleicht noch eine, – bis zum Mittagessen. Nach dem Mittagessen ist die Leistungsfähigkeit im Keller, – da hilft nur Kaffee. So langsam geht es wieder voran und die nächste Kaffeepause naht. Bis zum Feierabend kann man immer gut noch 1-2 Tassen Kaffee gebrauchen und für Überstunden halt noch zwei mehr. Zu Hause angekommen gönnen wir uns noch ein Käffchen, um auch noch etwas von unserer Freizeit zu haben. Ja, und irgendwann geht es dann ab ins Bett, um am nächsten Tag wieder voll durchpowern zu können.

Manch einer wundert sich dann, dass er sich gar nicht mehr entspannen kann, dass er ständig unter Strom steht, ständig powert, ständig power muss, dass er nie zur Ruhe kommt, nicht mehr abschalten kann, dass er abhängig ist von seiner Droge Kaffee, dass er unter Entzugserscheinungen leidet, wenn er nicht seine Dosis bekommt.

Tatsächlich funktionieren wir heutzutage nur noch dank Kaffee. Kaffee ist der Treibstoff, der uns als Maschine funktionieren lässt. Kaffee stellt uns permanent unter Strom und so fühlen wir uns dann auch schließlich. Wir sind ständig unter Strom und können nicht mehr abschalten, nicht mehr runterkommen, nicht mehr die Ruhe genießen. Wir bewegen uns nur noch wie Duracell Hasen mit Batterie im Dauerbetrieb und finden den Ausschalter nicht.

Wenn man ständig unter Strom steht, dann bedeutet das Dauerstress, weil die nötigen Ruhephasen für die Regeneration fehlen. Dauerstress führt irgendwann zu gesundheitlichen Problemen und psychischen Störungen. Dauerstress nimmt einem auch die Möglichkeit das Leben zu genießen. Das Leben besteht dann nur noch aus Action, Action, Action.

Gemäß den Idealen unserer Leistungsgesellschaft müssen wir uns ständig steigern. Wir müssen immer weiter, schneller, höher. Wir müssen immer mehr in immer kürzerer Zeit schaffen. Und natürlich müssen wir unsere Regenerationsphasen auf ein Minimum reduzieren. Da hilft eben nur Kaffee, – Dauerstrom. Und weil wir Dauerstrom nicht vertragen ist es dann irgendwann vorbei. Manchmal schneller als man denkt. Für den Staat ist das gut, weil er sich die Rente spart. Dem Unternehmen ist es egal, dann wird einfach ein neues Rennpferd eingestellt. Nur der Familie tut es weh und einem selbst, weil man sich sein Leben doch irgendwie anders vorgestellt hatte. Für Ideale bzw. Ideologien muss man eben Opfer bringen oder nicht?

Falls Sie sich nicht opfern wollen, empfehle ich Ihnen Ihren Kaffeekonsum zu reduzieren und für Ausgleich zu sorgen. Beispielsweise ist Espresso viel verträglicher als normaler Kaffee, weil er bei gleicher Wirkung weniger Koffein enthält. Also lieber mal Espresso mit Wasser trinken als normalen Kaffee. Ebenso ist es gesünder seine Leistungsfähigkeit durch Joggen (Ausdauersport) zu erweitern. Durch so ein natürlich erhöhtes Energieniveau können Sie sehr viel leichter und besser mit allen Herausforderungen des Tages fertig werden und Sie bauen auch noch Stress ab und tun Ihrer Gesundheit etwas gutes. Atemübungen an der frischen Luft reichern Sie mit Sauerstoff an und Sie fühlen sich dadurch auch gleich viel frischer und leistungsfähiger. Die Büroluft ist meistens mit CO2 angereichert, was zu Müdigkeit und Leistungsabfall führt. Natürlich hilft auch öfters mal zu lüften.

Sehr hilfreich ist auch eine echte Mittagspause. Essen Sie etwas, – eine kleine bis normale Portion, aber nicht mehr und dann machen Sie einen Mittagsschlaf. 20-30 Minuten wirken schon sehr regenerierend und sich fühlen sich danach richtig gut und fit für den Rest des Tages.

Versuchen Sie auch einmal für ein paar Tage auf Kaffee zu verzichten – probehalber – dann werden Sie nach 1-2 Tagen Entzug fühlen wie schön das Leben ohne Kaffee ist. Der Dauerstrom fällt weg und damit auch der Dauerstress. Sie können sich dann mal wieder richtig entspannen und das Leben genießen.

Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben, – auch oder gerade ohne Kaffee!

 

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Der richtige Umgang mit der Angst

Da ist sie wieder, diese Angst. Die Angst zu versagen, die Angst Herausforderungen nicht mehr gewachsen zu sein oder einfach die Angst im Dunkeln allein unterwegs zu sein. Ängste gibt es in Unmengen und in unendlich vielen Variationen. Man kann vor allem Angst haben, sich fürchten.

Ängste können einem das Leben schwer machen, können einen einengen, behindern, Erfolg und Glück im Leben blockieren. Wo kommen sie her, was wollen sie und wie werden wir sie wieder los? Was sind Ängste und warum fühlen wir uns so machtlos ihnen gegenüber?

Lassen Sie uns gemeinsam über die Fragen nachdenken. Stellen Sie sich einmal vor, Sie sind gerade in Afrika unterwegs und durchkämmen den Busch. Ihre Aufmerksamkeit ist gesteigert. Ganz intensiv lauschen Sie den Geräuschen und Ihre Augen scannen regelrecht die Umgebung. Sie wissen, dass es da draußen wilde Tiere gibt. Plötzlich sehen Sie in einiger Entfernung einen Löwen auf Pirsch. Ihr Blutdruck steigert sich. Sie fangen an zu schwitzen. Ihr Puls rast. Die Atmung geht heftig. Sie müssen blitzschnell die richtige Entscheidung treffen, um zu überleben. Sie wissen, Flucht ist Ihre einzige Alternative und zwar schnell, so lange der Löwe Sie noch nicht gewittert hat. Sie schleichen sich geduckt außer Sichtweite und fangen dann an zu rennen als wären Sie Usain Bolt auf dem Weg zur nächsten Goldmedaille. Ihr Körper ist voller Energie und Sie hätten nie gedacht, dass Sie zu solchen Leistungen fähig wären. Als Sie am Auto ankommen und in Sicherheit sind, sind Sie über Ihre Leistungen selbst erstaunt. Sie haben noch einmal Glück gehabt und Ihr Leben gerettet.

Nun überlegen Sie einmal, was passiert wäre, wenn Ihr Körper nicht so auf die Situation reagiert hätte. Wahrscheinlich wären Sie ganz entspannt geblieben und der Löwe hätte Sie letztendlich gefrühstückt.

Was ist da eigentlich passiert? Im Prinzip haben Sie eine Bedrohung wahrgenommen, worauf Ihr Körper Unmengen von Energie freigesetzt und sich für eine Kampf- oder Fluchtreaktion bereit gemacht hat. Nur durch diese instinktive Reaktion wurde das Überleben gesichert. Heutzutage nennt man das Stress und Stressreaktion gekoppelt mit Angstempfindungen, wobei die Angst von alleine verschwindert, sobald die bedrohliche Situation vorüber ist und eine Kampf- oder Fluchtreaktion stattgefunden hat.

An diesem Beispiel können Sie sehen, wie wichtig die Mobilisierung der körpereigenen Energiereserven ist, – inklusive Steigerung von Blutdruck, Atmung und Ausschüttung von Stresshormonen. Sie dient in der Natur einfach dem Überleben durch Kampf oder Flucht. Und die Angst vor wilden Tieren oder anderen lebensbedrohlichen Situationen, dient in der Natur auch nur dem Überleben. „Stress“ und Angst sind also natürliche Funktionen bei Mensch und Tier. Sie haben ihren Zweck.

Heutzutage leben wir Menschen nicht mehr in der wilden Natur und müssen auch in der Regel nicht vor gefährlichen Tieren flüchten oder mit anderen Menschen kämpfen. Die Stress- und Angstsituationen haben sich geändert. Man unterscheidet heute generell zwischen positivem Eustress und negativen Disstress. D. h., wenn man sich auf etwas freut und sich dann der Körper bereit macht, um die entsprechende Leistungen bringen zu können, dann ist das positiv und der sogenannte Eustress. Der Körper mobilisiert sozusagen seine Kräfte, um zu laufen, zu radeln oder eine tolle Herausforderung zu meistern. Im Disstress sind wir, wenn wir etwas machen, was wir eigentlich gar nicht wollen. Disstress ist leider sehr häufig heutzutage und ein echtes, auch gesundheitliches Problem. Mit Disstress hängen sehr viele Ängste zusammen.

Stellen Sie sich einmal vor, Sie müssen in eine mündliche Prüfung, vielleicht im Abitur oder im Studium oder Sie müssen Rede und Antwort stehen bei einem Vorgesetzten auf der Arbeit. Wenn Ihnen so eine Situation nichts ausmacht oder Sie sogar gerne solche Situationen erleben, dann gehören Sie sicherlich zu den Ausnahmen. In der Regel bedeutet eine mündliche Prüfung unabhängig von der Vorbereitung puren Stress, – Distress. Sie sind aufgeregt. Ihr Körper produziert fleißig Stresshormone und treibt so Blutdruck und Atmung hoch. Sie fühlen sich so energiegeladen, dass Sie direkt einen 100 Meter Lauf in Bestzeit machen könnten – doch an Flucht ist nicht zu denken. Im Gegenteil, – Sie müssen sich zusammenreißen, damit Sie nicht vor lauter Aufregung Ihre Prüfung vergeigen – und dass, obwohl Sie sich optimal vorbereitet haben. Der Blackout droht, Angstgefühle machen sich breit und Sie malen sich schon Horrorszenarien aus, was passiert, wenn Sie es nicht schaffen. Sie sind schon regelrecht in Weltuntergangsstimmung. Da fehlt jetzt nur noch ein böser Blick vom Professoren und Sie brechen in Tränen aus.

Wir kennen alle solche oder ähnliche Situationen, wo wir uns unendlich unwohl fühlen, schweißgebadet sind und am liebsten wegrennen würden. Doch wir können nicht! Und genau das ist das Problem. Der Körper ist voll Energie, die er abbauen will, – abbauen muss und er darf es nicht! Die Stresshormone bleiben weiterhin im Blut und der wichtige Ausgleich findet nicht statt. Je mehr negativen Stress wir erleben, desto leichter fühlen wir uns gestresst. Wir haben dann einfach nicht mehr die Kapazitäten, um stressigen Situationen sinnvoll zu begegnen. Es stellt sich der sogenannte Dauerstress sein, – gefördert durch Unmengen von Kaffee, ungesunder Lebensweise und mangelndem positiven Ausgleich wie Freizeit, Sport, Hobbys und Familienleben.

Je mehr wir gestresst sind, desto anfälliger werden wir auch für alle möglichen Ängste. Stress bedeutet oft Überlastung und Überlastung bedeutet, dass wir unsere Aufgaben und Ziele nicht mehr schaffen. Das schafft noch mehr Stress mit noch mehr Ängsten. Ein Teufelskreis. Mit der Zeit werden die Ängste immer irrationaler und man fühlt sich immer ohnmächtiger, was dann zu Resignation und Depressionen führen kann.

Wie wir sehen, hatten Angst und Stress früher eine durchaus positive Bedeutung, – eine Schutzfunktion, die zu Flucht- oder Kampfverhalten geführt hat und so das Überleben sicherte. Durch die Flucht- oder Kampfreaktion wurde die überschüssige Energie samt den Stresshormonen abgebaut, neutralisiert und das Leben konnte weitergehen. Nur heute fehlt dieser natürliche Ausgleich, weil wir nicht mehr flüchten oder kämpfen können und das macht uns krank. Wir entwickeln heutzutage scheinbar vollkommen irrationale Ängste als Auswirkung von dem Dauerstress, dem wir ausgeliefert sind. Es sind klare Zeichen von Überlastung, von einem Leben, was nicht mehr natürlich ist, nicht mehr den Gesetzen der Natur entspricht. Wir sind ins Ungleichgewicht geraten und wissen oft nicht mehr, wie wir da wieder rauskommen sollen. Und das macht noch mehr Angst.

Was kann man nun tun?

Generell ist es sinnvoll für mehr Ausgleich im Leben zu sorgen und die Überlastung auf eine normale Belastung wieder runter zu schrauben. Es gibt sogar mittlerweile Firmen, die verstanden haben, dass Überstunden schädlich für den Unternehmenserfolg sind, – ganz einfach weil die Leistungsfähigkeit rapide sinkt, die Mitarbeiter eine negative Einstellung zu Ihrer Arbeit entwickeln, öfter krank werden und auch die Arbeitsergebnisse sich verschlechtern. Tatsächlich sind Arbeitgeber lernfähig.

Um akuten Stress runterzufahren und die Stresshormone effektiv abzubauen, gibt es ein ganz einfaches Mittel – körperliche Bewegung. In stressigen Situation gibt es oft die Möglichkeit ein paar Minuten zu benutzen, um mal eben die Treppe rauf- und runterzurennen oder alle Muskeln mehrfach anzuspannen und zu entspannen oder den Flur auf- und abzulaufen. All dies reduziert Ihren Stresspegel und hilft Ihnen besser mit der Situation klarzukommen. Und wenn Sie Ihren Stress abbauen, bauen Sie auch gleichzeitig Angstgefühle ab.

Und nun stellen Sie sich einmal vor, dass Sie sich kurz vor der mündlichen Prüfung befinden und nun ganz bewusst ein paar Mal die Treppen rauf und runter laufen, um Ihren Energieüberschuss abzubauen. Und kurz vor der Prüfung machen Sie einige Atemübungen, um sich weiter zu beruhigen. Nun gehen Sie recht entspannt, aber aufmerksam in die Prüfung und geben Ihr Bestes.

Nun möchte ich noch auf einen anderen Aspekt von Angst eingehen.

Angst kann auch als eine Form von Defizit, – Mangel auftreten. Dieser Mangel kann ganz unterschiedliche Formen annehmen. Angst kann ein Mangel an Mut sein oder ein Mangel an Energie, Leistungsfähigkeit, Wissen, Vertrauen, Selbstbewusstsein, Glauben, Liebe, etc. Wenn das der Fall ist, hilft nur dieses Defizit auszugleichen. Das, was fehlt, muss entwickelt und gestärkt werden. Nur dann verschwindet die Angst.

Angst kann aber auch ein Hinweis sein, dass man sich selbst zu hohe Risiken ausgesetzt hat und nicht wirklich weiß, was einen im schlimmsten Fall erwartet. Das hat dann etwas mit Management, Planungssicherheit und Worst-Case-Szenarien zu tun.

Stress und Ängste können heutzutage effektiv bearbeitet werden und so auf ein gesundes und natürliches Maß gesenkt werden. Sie können sich gut selbst helfen. Sie können sich aber auch beraten und unterstützen lassen. Hypnose und Coaching bieten gute Möglichkeiten, um Stress und Ängste abzubauen und positive Eigenschaften zu fördern.

Lassen Sie sich nicht länger das Leben schwer machen. Gehen Sie aktiv gegen Ihre Ängste und Ihren Stress an, – für mehr Lebensfreude, Gesundheit und Glück!

 

 

 

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Der Mann – ein Rudiment der menschlichen Evolution?

„Als Rudiment (lat. rudimentum „Anfang“, „erster Versuch“, „Probestück“) wird in der Biologie ein in der Stammesentwicklung teilweise oder gänzlich funktionslos gewordenes Merkmal bezeichnet.“ So erklärt uns Wikipedia den Begriff Rudiment.

Wenn wir unseren Vordenkern in Politik, Medien, etc. folgen, dann ist der Mann ein funktionslos gewordenes Überbleibsel aus der menschlichen Entwicklungsgeschichte. Schon vor vielen Jahren haben Frauenrechtlerinnen erkannt, dass der Mann von Natur aus böse ist und Frauen grundsätzlich unterdrückt, ausnutzt und mißbraucht.

In einem weiteren Schritt haben unsere Vordenker und Ideologen erkannt, dass wir alle nur „gefühlte“ Männer und Frauen sind, weil unsere Identität und unser Verhalten seit alters her anerzogen sind. D. h., im Prinzip können wir uns also aussuchen, ob wir uns als Männer oder Frauen identifizieren bzw. verhalten wollen.*

Der bisher letzte Schritt war dann die Idee Männern weibliche Eigenschaften und Verhaltensweisen zu vermitteln und andersherum Frauen beizubringen, wie sie sich männlicher entwickeln können. Da es die ganze Zeit über nicht wirklich um die Männer ging, – weil die sind ja böse und irgendwie zurückgeblieben, hat dies bei den Männern auch nicht wirklich zu irgendetwas geführt. Außer vielleicht, dass Männer nun auch weinen dürfen und ihnen Gefühle zugestanden werden.

Ganz anders dagegen sah es für die Frauen aus. Endlich befreit aus ihrer Jahrtausende währenden Unterdrückung durch die bösen und primitiven Männer stehen sie nun im Mittelpunkt der Veränderungen. Die offensichtlich so schwache und unterdrückte Frau sollte sich am Mann orientieren und männliche Eigenschaften und Fähigkeiten kultivieren. Ellbogen zeigen, kämpfen, sich gnadenlos durchsetzen, Karriere machen, zeigen wer die Hosen anhat, ihr Leben selbst bestimmen, usw. Derweilen sollte natürlich der Mann die traditionelle Rolle der Frau übernehmen. Und das alles sollte dann zum großen Glück führen.

Sehr viel Frauen sind diesem Aufruf der Ideologen und Vordenker unserer Gesellschaft gefolgt. Viele Frauen haben zugunsten der Ideologie ihre weiblichen Qualitäten als Schwächen erkannt und dafür männliche Eigenschaften und Verhaltensweisen entwickelt. Das Leben hat sich dadurch geändert. Männer sind überflüssig geworden und Frauen machen alles selbst, – meistens ohne Mann. Frauen machen Karriere, Frauen kriegen Kinder, Frauen ziehen die Kinder oft alleine groß, Frauen machen den Haushalt, Frauen erledigen Handwerkerleistungen, Frauen mähen den Rasen, Frauen machen alles.

Aber was sind die Konsequenzen, wenn Frauen nun für alles zuständig sind, alles machen und männliche Rollen übernehmen? Überlastung, Frust, Verlust der eigenen Identität, gestörte Beziehungen, Abschiebung der Kinder in Kitas, kaputte Ehen, etc. Frauen arbeiten heutzutage mindestens für zwei. Und oft wundern sie sich, warum sie für Männer kaum noch attraktiv sind bzw. andersherum, warum es kaum noch „echte“ Männer gibt.

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wo denn der Sinn liegen soll, wenn Frauen wie Männer und Männer sich wie Frauen verhalten und ihre Identitäten tauschen sollen? Wir haben doch von Natur aus schon Frauen und Männer. Und die zweite Frage: Warum sollen die Frauen so werden, wie ihre bösen Unterdrücker? Das gibt auch keinen Sinn. Und warum nicht? Weil es pure Ideologie ist. Ideologien fragen nie nach Sinn oder Wahrheit. Sie repräsentieren Meinungen, Ideen und sie erzeugen Chaos und Leid.

Wußten Sie, dass Mann und Frau vor der Christianisierung in unserem Land gleichberechtigt miteinander gelebt haben? Das Patriarchat ist ein Import aus dem Osten.

Mal davon abgesehen: Stellen Sie sich einmal vor, wie es ist, wenn Sie als Mann bzw. Frau mit ihren männlichen/weiblichen Qualitäten und Fähigkeiten einfach Respekt und Wertschätzung erfahren würden. Wenn man Sie so läßt wie Sie sind, ohne Sie verbiegen zu wollen. Wenn Sie sich einfach so entfalten könnten, wie Sie es wollen, wie es Ihrer Natur entspricht. Wie wäre es, wenn Sie einfach Sie selbst sein dürften? Was glauben Sie, – gäbe es dann nicht mehr glückliche, zufriedene Menschen und weniger Depressionen, Frust, Überlastung, etc.? Und würde das andere Geschlecht nicht wieder mehr Attraktivität gewinnen? Attraktivität entsteht bekanntlich aus der Gegensätzlichkeit und nicht aus der Gleichheit. Und könnten Mann und Frau nicht besser gemeinsam für Ihr Leben arbeiten als gegeneinander zu kämpfen?

Zum Glück kümmern sich die jüngeren Generationen nicht mehr um die ideologischen Leitideen, die Indoktrination unser Vordenker, die meinen, wir wären selbst nicht in der Lage für uns richtig zu entscheiden. In der Tat braucht der Mensch gerade heute nicht mehr selbst ernannte Leithammel, sondern er kann selber denken, selber fühlen und selbst entscheiden, – zu seinem besten!

Wenn Sie sich etwas gutes tun wollen, dann hinterfragen Sie die Ideologien, denen Sie bis jetzt gefolgt sind. Kehren Sie wieder zu sich selbst zurück. Fragen Sie sich, was Ihnen gut tut und was nicht. Verbiegen Sie sicht nicht länger. Dann hören auch fast alle Probleme von alleine auf. Die meisten Probleme, die wir heutzutage haben, sind nämlich künstlicher Natur. Denken Sie einmal darüber nach!

Ich bin ein Mensch und Sie?

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* Der Mensch wird natürlich in erster Linie von seinem männlichen oder weiblichen Hormonsystem gesteuert und gewinnt dadurch die männliche oder weibliche Identität.

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