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Seltsame Verhaltensmuster

Sie kennen sicher auch Menschen, die sich recht seltsam verhalten und damit meine ich nicht Kleinigkeiten, sondern große komplexe Verhaltensmuster, die offensichtlich gar nicht zu der aktuellen Lebenssituation passen. Oder vielleicht haben Sie sich selbst schon über Ihre eigenen, seltsamen Verhaltensweisen gewundert, wo sie herkommen, warum sie so irrational sind, so unpassend oder fremd.

Vielleicht haben Sie auch schon Witze gemacht, über das etwas seltsame Verhalten von Freunden oder Kollegen. „Der verhält sich ja wie der Papst persönlich!“ oder „Der könnte auch Lehrer sein, so wie er alle behandelt!“ oder „Er lebt wie ein Mönch!“ oder „Er hätte Schauspieler werden sollen, so theatralisch wie er sich aufführt!“

Menschen sind irgendwie generell seltsam, aber manche Verhaltensweisen sind noch seltsamer als gewöhnlich.

Ich möchte hier mal drei echte Beispiele bringen:

Stellen Sie sich einmal vor, dass Sie in Ihrem ganzen Leben alle Arten von Anstrengungen vermeiden und am liebsten den ganzen Tag auf der Couch oder im Bett verbringen würden. Und dieses Vermeidungsverhalten ist so auffällig, dass andere Sie schon als faul oder bequem bezeichnen und Sie sozusagen schon gebrandmarkt sind. Egal was Sie probieren, um mehr Schwung in Ihr Leben zu bekommen, nichts hilft wirklich. Es ist eine Art von Dauermüdigkeit, ein überproportionaler Wunsch nach Entspannung. Niemand kann sich das erklären.

Zweites Beispiel: Stellen Sie sich vor, dass Sie Ihr ganzes Leben lang immer irgendwie auf der Flucht sind, immer das Gefühl haben, Sie müssten sich verstecken, alles geheim halten, sich auf Notzeiten vorbereiten, fähig sein, mit den schlimmsten Umständen fertig zu werden, sich selbst verteidigen zu können, etc. Gegenüber Behörden sind Sie sehr kritisch eingestellt, versuchen sich bedeckt zu halten, sich zu schützen. Tatsächlich bedroht Sie keiner und Sie sind auch nicht auf der Flucht. Ihr Verhalten passt nicht zu Ihrer Lebenssituation.

Drittes Beispiel: Sie fühlen sich total kaputt, zerschlagen, von Feinden umgeben. Ständig müssen Sie um Ihr Überleben kämpfen. Keiner gönnt Ihnen etwas. Sie fühlen sich verraten. Alles scheint verloren zu sein. Sie fühlen sich mehr tot als lebendig. Verlustgefühle und Ängste bestimmen Ihr Leben. Tatsächlich leben Sie aber ein recht normales Leben. Ihre Empfindungen passen nicht zu Ihrer Situation.

Viertes Beispiel: Sie sind ein herzensguter Mensch, helfen wo Sie können und werden von allen Mitmenschen geschätzt. An Frauen haben Sie relativ wenig Interesse, obwohl Sie die Schönheit und Attraktivität der Frauen wahrnehmen. Auch haben Sie wenig Interesse an Karriere oder Geld verdienen. Sie ruhen in sich selbst und schenken jedem ein Lächeln. Ihr Aussehen erinnert an einen buddhistischen Mönch, obwohl Sie Deutscher sind und ein ganz normales Leben führen.

Nehmen wir jetzt einmal an, dass diese Personen zu mir in meine Praxis kommen, um vielleicht die eine oder andere Verhaltensweise oder Eigenschaft zu hinterfragen oder gewisse Ängste, Probleme zu behandeln.

Nach einer ausführlichen Anamnese machen wir dann Sitzungen, wo sie unter Hypnose in einen angenehmen Trancezustand gehen. In diesem besonderen zustand können wir die Ursachen für diese seltsamen Charakterzüge und Verhaltensweisen ergründen.

Im ersten Beispiel stellt sich heraus, dass die Ursachen für die Müdigkeit und die Vermeidung jeglicher Anstrengungen in einer früheren Inkarnation liegen. Die Klienten nimmt sich als alte Frau wahr, die ein äußerst anstrengendes Leben als hart arbeitende Bäuerin hinter sich hat und kaum ihre schweren, schmerzenden Gliedmaßen bewegen kann. Diese Erfahrungen haben sich tief in der Seele meiner Klientin eingeprägt und so zeigen sich sogar jetzt noch in diesem neuen Leben die Folgen. Es ist also weder Faulheit noch Bequemlichkeit, sondern einfach die Erschöpfung nach einem sehr harten, anstrengenden Leben als Bäuerin.

Im zweiten Beispiel stellt sich heraus, dass der Betroffene noch die Verhaltensweisen aus seinem Leben als Hugenotte auf der Flucht zeigt. Auch er hat sich von diesen Erfahrungen noch nicht wirklich erholt und trägt sie noch in sich.

Im dritten Beispiel zeigt sich, dass der Klient während der Franco-Diktatur ein Untergrundkämpfer war, der seine Familie, Hab und Gut verloren hatte und ständig auf der Flucht war. Letztendlich wurde er gefasst, zusammengeschlagen und erschossen. All diese traumatischen Erfahrungen haben sich tief in seine Seele eingebrannt und so leidet er auch heute noch darunter.

Das vierte Beispiel ist eher positiver Natur, denn es stellt sich heraus, dass der Betroffene seine freundliche, herzliche Art aus seinem Leben als Buddhist mitgenommen hat. Nicht nur seine Charakterzüge, sondern teilweise auch seine äußere Erscheinung ähneln seiner früheren Persönlichkeit. Seine Enthaltsamkeit und sein Desinteresse an weltlichen Dingen sind die Folgen seiner Gelübde, die er als angehender Mönch abgelegt hatte.

Letztendlich erklären sich sehr viele Eigenschaften und Verhaltensweisen in der Rückführungstherapie durch frühere Inkarnationen, die natürlich die Persönlichkeit geformt haben. Wir sind die Summe all unserer Erfahrungen.

Und wenn wir uns die Ursprünge bewusst machen, dann können wir auch zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart unterscheiden, uns von alten Lasten trennen und uns für neues, für Veränderungen öffnen.

Die Arbeit mit Hypnose führt uns immer zu den Wurzeln unserer Persönlichkeit, unserer Eigenschaften, Fähigkeiten, Talenten, auch von unseren Problemen. Und die Hypnose hilft auch weiterzugehen, loszulassen, Heilung zu erfahren.

Wenn Sie denken, dass Sie irgendwie „im falschen Film“ sind, dass Veränderungen Ihnen gut tun würden, dann lassen Sie sich einmal von mir beraten. Ich begleite Sie gerne auf Ihrem Weg das Beste aus Ihrem Leben zu machen.

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Und was treibt Sie zur Weißglut?

Wahrscheinlich gibt es da so ein paar Punkte. Und vielleicht wissen Ihre Familie, Ihre Freunde und Mitarbeiter, was Sie auf die Palme bringt, vielleicht aber auch nicht, weil Sie sich nur im Stillen ärgern. Nun haben wir das Problem, dass wir alle keine Hellseher sind und nur indirekt mitbekommen, wenn sich jemand falsch behandelt, gekränkt oder unwohl fühlt. Da hilft nur Kommunikation.

Stellen Sie sich einmal vor, Ihre Liebste oder Ihr Liebster kocht Ihnen ein 3 Gänge Menü und Ihnen dreht sich schon der Magen um, weil Sie dummerweise keinen Fisch mögen und auch den Käse nicht vertragen. Was machen Sie? Alles essen und runterwürgen, dabei ein strahlendes Lächeln aufsetzen und sagen wie toll es Ihnen schmeckt? Oder mit der Wahrheit herausrücken? Was meinen Sie, hätte es Ihnen geholfen, einfach vorab zu kommunizieren, zu sagen, was Ihnen schmeckt und was nicht?

Anderes Beispiel – Sie sind gerade arbeitsmäßig total überlastet und stehen kurz vor dem Nervenzusammenbruch. Da kommt Ihr Kollege rein und fragt, ob Sie nicht mal eben noch eine Kleinigkeit erledigen könnten. Wie reagieren Sie? Mit Nervenzusammenbruch? Cholerischem Anfall? Oder holen Sie tief Luft und kommunizieren Sie Ihrem Kollegen, dass Sie vollständig überlastet sind?

Und noch ein Beispiel – aus welchen Gründen auch immer brauchen Sie für ein glückliches Frühstück eine gewisse Ordnung auf Ihrem Tisch, – einen schön gedeckten Frühstückstisch. Nun haben Sie einen Partner, der nicht allzuviel Wert darauf legt, sondern eher im Vorbeigehen frühstückt. Er macht sich schnell sein Brötchen, verteilt dabei alles auf dem Tisch und fährt dann ins Büro. Sie sehen sich mit der Unordnung, dem Chaos auf dem Tisch konfrontiert, Ihr Wohlbefinden ist stark gestört, Sie sind sauer und kriegen die Krise. Ihr Partner hat Sie gerade unwissentlich zur Weißglut gebracht. Weltuntergangsstimmung herrscht. Nun, was hätte hier geholfen? Kommunikation, – wie immer! Seine eigenen Bedürfnisse und Vorstellungen dem anderen mitteilen, sich dann arrangieren, aufeinander Rücksicht nehmen, Anschauungen vielleicht relativieren, positive Veränderungen zulassen und mitgestalten. Und so weiter.

Was will ich mit den Beispielen sagen? Einmal, dass Kommunikation die Basis ist für ein erfolgreiches und glückliches Miteinander. Und zum anderen, dass es wichtig ist, seine eigene Wahrnehmung, seine Bedürfnisse, seine Wünsche und alles, was man nicht verträgt, dem anderen mitzuteilen. Das ist sehr wichtig in der Partnerschaft, in der Familie, im Freundeskreis und am Arbeitsplatz. So kann man sich arrangieren, spart Nerven und das Leben wird dadurch einfach lebenswerter.

Eine praktische Übung:

Erstellen Sie eine Negativ-Liste mit all den Sachen, die Sie nicht mögen, die Nerven kosten und Sie zur Weißglut bringen. Dann gewichten Sie Ihre Stichworte auf einer Skala von 1 bis 10. 10 bedeutet absolute Weißglut. 1 ist noch sehr gut tolerierbar. 5 ist schon Zündstoff usw. sie können die Skala auch in Excel in Balkenform machen. So hat man eine bessere Übersicht. Links in einer Spalte die Stichwörter und rechts die Zeile mit den Balken (10 Kästchen).

Dann erstellen Sie nach dem gleichen Schema eine Positiv-Liste mit allen den guten Sachen, über die Sie sich freuen.

Nun fordern Sie Ihren Partner und Ihre Familienangehörigen, Freunde, etc. auf das gleiche zu tun. Dann gehen Sie die Listen durch und besprechen die Ergebnisse. So manch einer wird dann ganz erstaunt sein, was wie wo einen quält, nervt, schmerzt, aber auch, was einen freut, worauf man Wert legt, etc.

In einem nächsten Schritt kann man Dinge hinterfragen, z. B. – ist es wirklich ein mittlerer Weltuntergang, wenn die Tageszeitung auf dem Tisch liegt und nicht auf der Ablage? So kann man seine eigene Wahrnehmung und seine eigenen Verhaltensmuster, Gewohnheiten und Vorstellungen, – Normen bewusst machen, hinterfragen und vielleicht positiv verändern. Manche lassen sich gut ändern, manche halt auch nicht. Aber es ist gut einmal darüber nachgedacht zu haben. Denn vieles läuft absolut unbewusst ab im Alltag und man weiß gar nicht wirklich, warum.

Dann kann man überlegen, wie man sich besser arrangieren kann, wie man unnötigen Stress vermeidet, harmonischer und besser zusammen lebt, sich nicht ständig auf die Füße tritt. Hier geht es in erster Linie um gegenseitigen Respekt und gegenseitiges Verständnis. Wir sind nun mal alle Individuen, – sonst wäre es auch langweilig.

Ich garantiere Ihnen so einige Aha-Effekte, wenn Sie die Übung machen und Ihr Leben kann sich so harmonischer gestalten. Probleme haben nur die eine Aufgabe – sie warten auf ihre Lösung. Wenn jeder weiß, was dem anderen gut tut und was nicht, dann braucht man nahezu nichts mehr unter den Teppich kehren, dann sind die Aussichten auf drohende Explosionen, Streit, etc. sehr gering, dann wird das Leben leichter und angenehmer für alle.

Tun Sie sich und Ihrem Lieben etwas Gutes. Zeigen Sie Respekt, Verständnis und den Willen Dinge positiv zu ändern. Miteinander ist immer leichter und schöner als gegeneinander.

In diesem Sinne – machen Sie das Beste aus Ihrem Leben!

 

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Was war Ihr Motiv?

Solche Fragen kennen wir aus Krimis, wenn sich der Kommissar und sein Team Gedanken machen, warum der Täter das Verbrechen begangen haben könnte. Wenn wir uns Krimis im Fernsehen anschauen, dann denken wir uns nicht viel dabei. Ist ja klar, dass Inspecteur Barnaby, Wallander, Horatio Caine und Co nach Tatmotiven suchen, – was sollen sie auch sonst machen?

Betrachten wir einmal die Frage tiefergehend: Da gibt es etwas – ein „Motiv“ – warum ein Mensch eine Tat begeht, also etwas tut. Es gibt somit Gründe für unsere Taten, – Motive, eine Motivation etwas zu tun. In den Krimis, neudeutsch „Crime“ sind es natürlich in der Regel eher kranke oder böse Motive, die die Täter zu ihren Verbrechen und Morden verleiten. Interessanterweise sind wir uns unserer Motive oft nicht bewusst. Wir verhalten uns so und so oder handeln einfach, weil es sich für uns richtig anfühlt. Manchmal denken wir auch, dass wir gar nicht anders handeln können. Da sich entspechend viele Verhaltensmuster auf der Ebene des Unterbewusstseins abspielen und fast vollautomatisch ablaufen, kommen wir eher selten auf die Idee sie zu hinterfragen. Das machen wir nur, wenn etwas nicht so läuft wie wir das erwartet haben.

Stellen Sie sich einmal vor, dass Sie sich ein neues Auto kaufen müssen, weil das alte nicht mehr über den TÜV kommt. Nun hat jeder seine ganz eigene, individuelle Art ein passendes Auto auszuwählen und zu kaufen. Dieser Prozess verläuft immer nach ähnlichen Kriterien, – Motiven, die unbewusst sind und erst im Nachhinein vom Verstand „logisch“, argumentativ hinterfütert werden. Man benutzt dabei tatsächlich seinen Verstand, um irrationale Entscheidungen nachträglich plausibel zu machen.

Nehmen wir einmal ein einfaches Beispiel: Ich persönlich würde mir einen netten kleinen Toyota kaufen. Warum? Nicht wegen irgendwelcher Autotests, Auszeichnungen oder ähnlich rationalen Gründen, sondern ganz irrational. In erster Linie, weil Toyota eine japanische Firma ist und ich mit Japan Perfektion und viele andere positive Werte verbinde. Gefühles Motto „Was aus Japan kommt, muss perfekt sein!“. Der zweite Grund: Ich mag das Logo von Toyota. Für mich sieht es aus wie ein Heiligenschein und das passt perfekt zu meiner spirituellen Ausrichtung. Dritter, vierter und fünfter Grund: Ein kleines Auto verbraucht wenig Benzin, somit entstehen geringe Kosten pro Monat und geringe Versicherungsgebühren. Das Design von Toyota gefällt mir auch. Fertig. Kaufen!

Analysieren wir jetzt mein Kaufverhalten: Da gibt es also mehrere Gründe, Motive, warum ich eine Autofirma bevorzuge, – rationale und irrationale. Die rationalen sind gut nachvollziehbar, weil wir heutzutage alle überall „sparen müssen“. Die anderen Gründe sagen viel über meine unbewussten, tief versteckten Motive aus. Wie Sie gesehen haben, taucht in meiner Beschreibung das Wort „perfekt“ oder „Perfektion“ recht häufig auf. Mein Wert oder Motiv ist also Perfektion. ich liebe Dinge, die perfekt sind und als spiritueller Mensch strebe ich nach Vollkommenheit, – Perfektion. Damit haben wir schon zwei wichtige Werte von mir – „Perfektion“ und „spirituelle Haltung“. Der nächste Wert ist „Kultur“, Wertschätzung von hoher Kultur, wie man sie u. a. in Japan findet. Dann habe ich noch eine Vorliebe für gutes Design und ich denke wirtschaftlich.

Wie Sie sehen, lassen sich aus den wenigen Sätzen so viele Motive und Grundwerte über mich in Erfahrung bringen. Da ich psychologisch und spirituell geschult bin, kenne ich mich auch selbst recht gut und weiß, warum ich welche Entscheidungen treffe. Für die meisten Menschen trifft dies aber nicht zu. Das wäre auch an sich kein echtes Problem, wenn nicht Medien, Werbung und Verkäufer psychologisch alle Tricks kennen, um ihnen Produkte schmackhaft zu machen, die sie vielleicht normalweise gar nicht kaufen würden.

Nehmen wir einmal an, Sie gehen in ein Autohaus, um sich ein passendes Auto auszusuchen. Der geschulte Autoverkäufer wird sehr schnell im Gespräch herausfinden, welche Motive und Werte für Sie wichtig sind. Wenn er seriös ist, wird er ihnen auch das passende Auto ganz nach Ihren Wünschen präsentieren. Falls er nicht seriös ist, dann wird das Auto für Sie passend gemacht. Es erhält dann alle Eigenschaften, die für Sie wichtig sind, auch wenn es objektiv nicht der Fall ist. Das unseriöse Verhalten kennt man vielleicht von Gebrauchtwagenhändlern, die einem sozusagen alles verkaufen und dann noch als Schnäppchen.

Unter Experten wird die Thematik auch als „Covert Hypnosis“ oder unterbewusste Kommunikation bezeichnet. Es ist eine Wissenschaft und gleichzeitig Kunst für sich, in der man seine Kommunikationsfähigkeiten vervollkommnen kann. Gute Kommunikation ist im Leben und im Beruf unheimlich wichtig.

Ich empfehle Ihnen auch einmal über Ihre Motive nachzudenken, was Ihnen wirklich wichtig ist und warum Sie Ihre Entscheidungen im Leben treffen. Machen Sie sich Ihre Werte bewusst und gestalten Sie so Ihr Leben erfolgreicher und schützen Sie sich auch so vor unseriösen Werbeversprechen und Verkaufsangeboten.

Wenn Sie mehr über Covert Hypnosis, unterbewusste Kommunikation und Werte erfahren möchten, dann besuchen Sie doch meinen Workshop zu dem Thema.

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Rumpelstilzchen und der Tanz um´s Feuer

Kennen Sie noch Rumpelstilzchen? Das war der kleine, bösartige Wicht, der wie besessen um´s Feuer tanzt und ständig ruft „Wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß!“ Besonders schön wird die Szene in den Märchenfilmen dargestellt oder in der Persiflage „Otto und die 7 Zwerge“. Der kleine Choleriker scheint keine größere Freude daran zu haben als die ganze Zeit über um´s Feuer zu tanzen und immer wieder dasselbe zu wiederholen. Stellen Sie sich das einmal vor – pausenlos immer im Kreis tanzen und die ganze Zeit das Gleiche wiederholen – wie ein Geisteskranker. „Ein Fall für die Psychatrie“ – würden Sie vielleicht sagen.

Das Rumpelstilzchenphänomen ist aber tatsächlich etwas, was wir aus dem Alltag kennen und zwar in zweierlei Hinsicht. Einmal sind es die Choleriker, die ihren Veitstanz aufführen, wenn sie gerade mal wieder einen Grund gefunden haben sich aufzuregen. Sie benehmen sich dann auch wie ein Rumpelstilzchen, zetern, schreien, brüllen, stampfen, benehmen sich so als wäre Satanas persönlich in sie gefahren, so dass man schon geneigt ist den Exorzisten zu holen. Und zum anderen kennen wir diese Gedankenkarusselle, wo ein Gedanke ununterbrochen wiederholt wird oder wo ständig über das gleiche Thema gesprochen wird als wäre die Schallplatte kaputt. Die Gedanken drehen sich im Kreis und der Betroffene kann weder abschalten noch umschalten auf andere Gedanken.

Kinder verhalten sich auch oft wie Rumpelstilzchen, wenn sie nicht bekommen, was sie haben wollen oder wenn ihnen etwas nicht passt. Sie fangen an zu schreien, heulen, kriegen einen Wutausbruch, werfen sich auf den Boden, schlagen um sich und sind scheinbar kaum noch zu beruhigen. Eventuell gibt Mama oder Papa dann nach, das Kind bekommt, was es will und schlagartig herrscht wieder Frieden und die Sonne scheint.

Offensichtlich handelt es sich teilweise um infantile (kindliche) Erfolgsstrategien im Umgang mit Problemen, die auch Erwachsene manchmal gerne noch anwenden, um sich durchzusetzen. Bei dem Gedankenkarussell bewegt sich der Betroffene in einer Art Teufelskreis aus Gedanken und Gefühlen, die seine Überforderung bzw. Ohnmacht widerspiegeln, die Situation zu bewältigen. Beides ist ungesund und für das Umfeld schwer zu ertragen.

Manchmal hilft es, den Betroffenen bewusst zu machen, was sie da gerade tun oder wie sie sich gerade verhalten, da es in der Regel unbewusste Verhaltensmuster sind und sie sich reflexartig, automatisch abspielen. Durch Hypnose und insbesondere Hypno-Coaching kann man eine positive Veränderung des Verhaltens herbeiführen. Kein Mensch muss unter einem scheinbar ewig andauernden Gedankenkarussell leiden und kein Mensch ist dazu verdammt das Opfer seiner cholerischen Anfälle zu bleiben. Veränderungen zum Guten sind immer möglich. Man muss es nur wissen und den ersten Schritt tun. Hypnotherapie und Hypno-Coaching sind sehr effektiv, um seine unterbewussten Verhaltensmuster zu erkennen und positiv zu verändern. Dann verbessern sich automatisch auch die zwischenmenschlichen Beziehungen. Das gilt für Rumpelstilzchen, Hans Guck-in-die-Luft und Mauerblümchen. Es gilt für alle.

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Was ist Hypnose und warum ist sie so erfolgreich?

Stellen Sie sich einmal vor wie Sie jemanden helfen wollen, rein argumentativ auf der Ebene des Wach- oder Normalbewusstseins. Sie kennen die Lösung seines Problems oder wissen wie man sie entdecken kann aber Ihr Gegenüber ist nicht offen, nicht empfänglich für Ihre Argumente, für Ihre Erklärungen. Er zweifelt, hat Ängste, ist gehemmt, denkt in eine ganz andere Richtung, kommt nicht zum Punkt, sperrt sich – egal wie sehr Sie sich bemühen. Jeder kenn solche Situationen aus dem Alltag und jeder weiß wie nervenaufreibend es sein kann, wenn keinerlei Fortschritt in einer Angelegenheit erreicht werden kann. Dies gilt insbesondere, wenn es um Therapie oder Coaching geht. Wie soll oder kann man einem Patienten bzw. Klienten helfen, wenn er nicht bereit ist, nicht offen ist für ein Gespräch, für Argumente, für eine sachliche Klärung des Problems? Es ist nahezu unmöglich und dementsprechend können reine Gesprächstherapien und Coaching auf der normalen Wachbewusstseinsebene sehr langwierig sein und unter Umständen gänzlich an den Ursachen vorbeigehen, weil sie einfach unter der Oberfläche im Unterbewusstsein schlummern.

Genau deshalb ist Hypnose und die Arbeit in Trance so wichtig und erfolgreich – weil wir direkt dort arbeiten, wo die Ursachen liegen und auch die Lösungen versteckt sind.

Hypnose arbeitet mit dem Unterbewusstsein des Menschen. Es ist der Sitz nahezu all unserer Blockaden, unerwünschten Verhaltensmustern und Probleme. Gleichzeitig ist es aber der Ort, wo unschätzbares Wissen, Fähigkeiten und Kräfte zu finden sind, – ein Ort der Lösungen. Das Unterbewusstsein ist auch ein hervorragender Partner, um im Dialog in Trance Themen zu bearbeiten und gemeinsam zu lösen. Alles, was ein Mensch braucht, um sein Leben zu meistern, findet er in sich selbst, in seinem Unterbewusstsein.

Hypnose besteht aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Techniken, um Menschen in Trance zu führen und mit Ihnen auf der Ebene des Unterbewusstseins zu arbeiten. Durch die Hypnose gelingt es einen Menschen von der Erfahrung der äußeren Welt in die Erfahrung einer inneren Realität zu führen, wo der kritische Anteil des Verstandes keine negative Wirkung mehr hat. Wenn ein Mensch in Wachzustand sagt, dass etwas nicht geht, so blockiert er sich durch solche Gedanken. Er ist gehemmt oder nicht bereit. In Trance ist er offen für ein positives Erleben ohne mentale Blockaden. So können in Trance alle unerwünschten Gedanken und Gefühle ausgeblendet und durch ihr positives Gegenteil ersetzt werden, – Angst durch Selbstvertrauen, Aufgeregtheit durch Entspannung, usw. So lassen sich gezielt wichtige Situationen wie Prüfungen oder eigene Vorträge positiv erleben und später im Wachzustand entsprechend umsetzen. Das Unterbewusstsein ist ein wichtiger Helfer, um sein Leben bestmöglich zu gestalten und Herausforderungen effektiv zu meistern.

Schneller und effektiver kann man komplexe Themen nicht bearbeiten. So ist Hypnose vergleichsweise nicht nur äußerst erfolgreich, sondern braucht auch nur sehr wenig Zeit und spart dadurch sogar erheblich Kosten.

 

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Was macht denn Ihr Unterbewusstsein so?

Das wissen Sie nicht? Wahrscheinlich liegt es daran, dass es Ihnen nicht bewusst ist. Deshalb heißt es ja auch Unterbewusstsein. Logisch oder? Aber was macht denn überhaupt das Unterbewusstsein? Lassen Sie uns einmal gemeinsam darüber nachdenken. Was machen Sie alles, ohne zu wissen, dass Sie es machen? Automatisch, programmartig, ohne nachzudenken, intuitiv, instinktiv?

Stellen wir uns einmal vor, es ist früher Morgen und Ihr Wecker schellt. Sie gähnen herzhaft, drehen sich zum Wecker und schalten ihn aus. Dann springen Sie aus dem Bett, gehen auf Toilette, hüpfen unter die Dusche, putzen sich die Zähne usw. Was meinen Sie, haben Sie für diese Aktionen Ihren Verstand eingesetzt? Wahrscheinlich nicht. Alles ging voll automatisch. Ihrem Unterbewusstsein und seinen programmierten Bewegungsabläufen sei Dank! Stellen Sie sich einmal vor, Sie müßten jeden Morgen erstmal darüber nachdenken, was da klingelt und warum und wie man das Ding ausschaltet. Dann würde es weiter gehen: Soll ich mich anziehen, soll ich mich waschen, wenn ja wie und wofür? Unser Verstand wäre total überfordert. Aber zum Glück gibt es ja das Unterbewusstsein, dass zielstrebig und verlässlich all das erledigt, worüber wir uns gar keine Gedanken machen wollen.

Nun stellen Sie sich einmal vor, Sie sitzen im Auto und fahren gerade auf der Autobahn. Die Sonne scheint und der Verkehr hält sich in Grenzen. Sie sind ganz entspannt. Was meinen Sie, wer fährt da gerade Auto? Ihr Verstand, Ihr Oberbewusstsein? Es ist Ihr Unterbewusstsein, was sich ganz dem Autofahren widmet, was ganz von alleine Gas gibt, die Kupplung betätigt, bremst, den Verkehr beobachtet usw. So können Sie, – Ihr Oberbewusstsein, sich mit anderen Dingen beschäftigen, die mit der Autofahrt gar nichts zu tun haben. Vielleicht träumen Sie so vor sich hin oder überlegen, ob Sie doch noch in´s Kino gehen, auch wenn der Film keine bombige Kritik bekommen hat, aber Ihre Freundin will ihn unbedingt sehen, etc. etc. etc.

Wie Sie sehen machen wir oft zwei völlig unterschiedliche Dinge gleichzeitig. Während unser Unterbewusstsein für uns „banale“ Tätigkeiten erledigt, sind wir mit unseren Gedanken ganz woanders. Das kann dann soweit gehen, dass wir gar nicht mehr wissen, was wir da gerade überhaupt tun. Kennen Sie die Situation? Sie stehen unter der Dusche und denken gerade über brilliante Einfälle für Ihr Projekt nach und dann fällt Ihnen auf, dass Sie doch schon wohl eine ganze Weile unter der Dusche stehen und gar nicht wissen, ob Sie sich überhaupt schon die Haare gewaschen haben. Dann ist Detektivarbeit gefragt: Woran erkenne ich, ob ich meine Haare schon gewaschen habe oder nicht? Das kann im wahrsten Sinne des Wortes eine haarige Angelegenheit werden. Oder: Hab ich die Blumen schon gegossen oder nicht? Hab ich die Tür zugemacht oder ist sie noch offen? Das sind bekannte Fragen, die das Unterbewusstsein trotz Zuständigkeit leider nicht beantwortet. Da ist dann der Verstand gefragt.

Erinnern Sie sich noch, wie Sie Autofahren gelernt haben, wie Sie auf tausend Sachen gleichzeitig achten mußten, hoch konzentriert gefahren sind und trotzdem den Motor abgewürgt haben oder eine Ampel übersahen? Und wie einfach Autofahren jetzt ist? Hier kann man sehr gut die Unterschiede zwischen Verstand bzw. Oberbewusstsein und Unterbewusstsein sehen. Es ist schon erstaunlich, was das Unterbewusstsein so alles kann und wie leicht es selbst anspruchsvolle Situationen meistert. Oder stellen Sie sich einmal vor, was Artisten in der Manege alles leisten oder Meister der Kampfkünste. Dies ist alles nur möglich, weil das Unterbewusstsein ein unheimlich großes Potential hat selbst komplizierteste Bewegungsabläufe perfekt zu lernen und just in time abzurufen.

Ja, was wären wir Menschen ohne unser Unterbewusstsein? In diesem Sinne, – achten Sie einmal darauf, welche Kunststücke Ihr Unterbewusstsein so tagtäglich vollbringt und wieviel Arbeit es Ihnen abnimmt.

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