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Der Faktor X im Leben

Wir Menschen haben ein ganz natürliches Bedürfnis nach Sicherheit. Wir wollen sicher sein, dass wir das Richtige tun, dass wir uns richtig entscheiden. Sicherheit gibt uns immer ein gutes Gefühl. Versicherungen sichern uns gegen alle möglichen Risiken und Unglücksfälle ab. Wir brauchen Sicherheit. Wir wollen Sicherheit. Und wir tun alles menschenmögliche für unsere Sicherheit.

Mit diesem Streben nach größtmöglicher Sicherheit sind viele Ängste verbunden. Die Angst vorm Scheitern, die Angst Risiken einzugehen, die Angst vor eigenverantwortlichem Handeln, die Angst etwas zu verlieren, die Angst vor Veränderungen. Es gibt unzählige Ängste, die mehr oder weniger gut begründet sind. Ängste sind oft übersteigert und entsprechen nicht der Realität. Mit Ängsten wird sehr viel Geld verdient. Und die vermeintliche Sicherheit ist oft gar nicht  gegeben. Doch für uns zählt häufig in erster Linie das Gefühl in Sicherheit zu sein.

Wir wollen immer alles richtig machen. Wir haben Angst vor dem Abenteuer Leben. Wir lieben es, wenn das Leben ganz geordnete, genormte Bahnen geht. Mit Unsicherheiten können wir nur schlecht umgehen und Abenteuer, – das Verlassen des Weges oder der Blick über den eigenen Tellerrand, sind voller Gefahren und unkalkulierbarer Risiken. Was ist, wenn doch nicht alles so gut ist, wie man denkt? Wenn gewisse Wahrheiten sich als Lügen entpuppen? Wenn es mehr gibt als man sich vorstellen kann? Was dann? Vielleicht fängt man dann an, aus der Routine des Alltags auszubrechen, die bekannten Wege zu verlassen, seinen eigenen Weg zu finden und zu gehen. Vielleicht nimmt man dann sein Leben in die eigenen Hände. Wer weiß, wohin der Weg führt, wenn man ihn nicht geht?

Das Leben ist nur scheinbar voller Sicherheiten. Wir wünschen es uns so und das verändert unsere Wahrnehmung. Es läßt uns die Dinge so sehen, wie wir sie uns vorstellen. Wir suchen nach Bestätigung für unsere Ansichten, unser Weltbild. Das schenkt uns Sicherheit, Zufriedenheit und Selbstbestätigung. Und wenn etwas passiert, was nicht in unserer Wahrnehmung der Dinge entspricht, dann bricht unsere Welt zusammen. Dann herrscht das Chaos. Dann verstehen wir die Welt nicht mehr und fallen aus allen Wolken. Im besten Fall erholen wir uns von dem Schock und lernen dazu. Im schlechtesten Fall blenden wir das Ereignis aus und unterdrücken unsere Empfindungen.

Das Leben ist tatsächlich voll unbekannter Faktoren, voller Unwägbarkeiten und Risiken. Tatsächlich wissen wir nahezu gar nichts über unsere Zukunft, über das, was am nächsten Tag oder in der nächsten Stunde passieren wird. Wir denken dies und das, halten dies und das für möglich oder wahrscheinlich oder für wünschenswert. Wir hegen Hoffnungen, wir haben unsere Träume, unsere Visionen. Aber wie die Realität nachher aussieht – wer weiß das schon.

Vielleicht kennen Sie das: „Ja, mein Kind soll aufs Gymnasium. Nach dem Abi studiert es dann Jura. Mein Mann will das so. Ja und ich wünsche mir das mein Kind dann auch bald heiratet und mir mindestens 2 Enkelkinder schenkt. Und dann machen wir alle zusammen Urlaub auf Gran Canaria. Da freu ich mich jetzt schon drauf!“ Eltern wissen oft erstaunlich genau über alle Lebensphasen ihrer Kinder Bescheid.

Es geht aber auch oft um wichtige Entscheidungen. Da wird angenommen, wenn ich X mache, passiert Y und ich erreiche Z. Nur oft sind es eben Annahmen, um eine Entscheidung zu finden. Sie müssen nicht der Realität entsprechen. Hier ist es egal, ob es um die richtige Entscheidung für die berufliche Ausbildung geht oder um die richtige Versicherung, den richtigen Wagen, den richtigen Partner, etc. Wir können nur für den Moment entscheiden und erst hinterher sind wir wirklich schlauer. Oft versuchen wir möglichst viele Argumente für oder gegen eine Entscheidung zu finden. Dabei überlisten wir uns in der Regel selbst und wollen nur noch im Nachhinein unsere unterbewusst getroffene Entscheidung vor uns und anderen rechtfertigen. Unser Verstand ist tatsächlich nämlich eher selten ausschlaggebend. Wir glauben nur, dass es so ist. Oft orientieren wir uns auch ganz einfach an dem, was die anderen für richtig und gut halten. Wir orientieren uns an erfolgreichen Menschen, an unseren Eltern, Freunden, Vorgesetzten, an Prominenten und Schauspielern, an den wichtigen Menschen im Fernsehen und in den Zeitungen. So hoffen wir auch richtig zu liegen und erfolgreich zu sein. Und es spart ungeheuer viel Energie, weil wir nicht selber nachdenken müssen. Wir müssen nur Dinge nachmachen, nachahmen. Wir müssen nur folgen. Und wenn die Menschen falsch liegen, denen wir folgen, dann sind eben die schuld und nicht wir. Das ist menschliche Logik. Das ist Psychologie.

Nun, glücklicherweise hat jeder Mensch eine gewisse Freiheit, wie er sein Leben gestalten will. Wer einsieht, dass das Leben tatsächlich doch eher einem Abenteuer mit vielen Unwägbarkeiten und Risiken gleicht, mit dem Faktor X, dem Unbekannten, der kann sich von vielen Zwängen und Ängsten frei machen, der kann für sich selbst Verantwortung übernehmen, selbst aktiv werden. Er kann lernen mit Risiken umzugehen und sich intelligent abzusichern, Vorsorge zu betreiben, etc. Und was gewinnt er dadurch? Etwas, was viele Menschen noch nie kennengelernt haben, etwas, was unendlich kostbar ist – Freiheit!

Und was macht man mit dem Faktor X, dem Unwägbaren, dem Unbekannten? Man folgt seiner Intuition, seiner umfangreichen Wahrnehmung einer Situation. Die Intuition ist tatsächlich mehr als die Summe aller verfügbaren bewussten und unterbewussten Informationen zu einem bestimmten Sachverhalt. Intuitiv haben wir ein gewisses Gefühl, wenn wir an eine Entscheidung denken, an eine neue Situation. Natürlich müssen wir diese Empfindungen hinterfragen, schauen, woher sie kommen. In der Regel stehen sie aber ganz klar im Zusammenhang mit der Sache. Wenn wir dann unserem Gefühl folgen, liegen wir meistens richtig, auch wenn sich das unter Umständen erst sehr viel später herausstellt. Es gibt sogar entsprechende Studien, die die Überlegenheit der Intuition gegenüber reiner Sachargumentation belegen. Wenn wir unser Unterbewusstsein in die Entscheidungsprozesse miteinbeziehen, dann verfügen wir über weit mehr Informationen als Unterlagen jemals enthalten können.

Arbeiten Sie mit Ihrer Intuition. Erweitern Sie Ihre Wahrnehmung. Vertrauen Sie Ihrem Gefühl.

Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben!

Gönnen Sie sich diese Freiheit!

 

 

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Ein paar Worte zu SURA – The International Theistic Federation

Ich wurde gebeten ein paar Worte in Deutsch zu der Internationalen Theistischen Gesellschaft – SURA, zu schreiben.

Der Begriff Sura stammt aus Indien und beschreibt dort die „Lichtwesen“, Anhänger bzw. Diener des Lichts oder Erleuchtete, die voll bewusst der göttlichen Ordnung dienen. Als Gegenspieler gibt es die sogenannten Asuras, die Anhänger der Finsternis, die immer nur Böses im Schilde führen, egoistisch und skrupelos ihren Zielen folgen. Die Asuras leben in der Illusion einzelne, von der Schöpfung und von Gott unabhängige Wesen zu sein. Entsprechend kriegerisch, rücksichtslos und zerstörerisch verhalten sie sich.

Nun könnte man sagen, dass wir heutzutage generell unter dem Verhalten von Asuras in den Machtpositionen der Gesellschaft leiden, an der Ausbeutung von Mensch und Natur, und dass wir zuwenig Lichtwesen, Suras auf der Erde haben, die für Ordnung und Harmonie sorgen.

Diese Gedanken haben den Gründer der Gesellschaft – Ray del Sole – wohl dazu geführt den Namen Sura zu verwenden, um ein klares Zeichen für ihre spirituelle Haltung und ihre Ziele zu setzen. Seine Idee ist es, das spirituelle Licht zu bündeln und so die Dunkelheit zu vertreiben. Es ist an der Zeit, dass die Menschen weltweit aus ihrem Schlaf erwachen und erkennen, dass sie allein für ihre Situation verantwortlich sind, dass sie es sind, die die Welt noch retten können und die gesamte Menschheit in eine bessere, lebenswerte Zukunft führen können. Viele Menschen sind schon aus ihrer Lethargie erwacht und engagieren sich für positive Veränderungen.

Ray del Sole ist ein sehr spiritueller Mensch, der eine lange Reise hinter sich hat. Er hat u. a. die verschiedenen religiösen und spirituellen Lehren miteinander verglichen und einen gemeinsamen, universell gültigen Kern gefunden. Auf diesen universellen Lehren baut er sein Konzept auf und setzt insbesondere auf Ausbildung, Weiterbildung, damit die Menschen sich selbst ein Bild machen können, handlungsfähig werden, selber Verantwortung für sich und andere übernehmen, zwischen Gut und Böse unterscheiden lernen und dazu befähigt werden – wie ich immer sage – das Beste aus Ihrem Leben zu machen. Wir brauchen Menschen, die wissen was richtig ist und die es auch tun, – gemäß den Gesetzen der Natur, dem was wirklich ist und nicht was eine Ideologie für die Realität hält. Es geht also um die Wirklichkeit, um Wahrheit, tatsächlich um höchste menschliche Werte und göttliche Tugenden.

Ray del Sole hat sich selbst in spiritueller Weise den höchsten Werten unterworfen, sich ihnen verpflichtet und sein Leben und Wirken daran orientiert. Er geht den Weg, der zu spiritueller Vollkommenheit führt, den spirituellen Weg, der für alle Menschen einmal vorgesehen ist. Sind wir doch alle Geist von Gottes Geist, wie es so schön heißt. So geht es um göttliche Weisheit, Allwissenheit, Alliebe, Allbarmherzigkeit, um die Einheit in der Vielheit, um Gesetzmäßigkeit und Wahrheit, um die Allkraft und Allmacht, die die Schöpfung bewegt, das kosmische Bewusstsein, das ewige Leben und die Unsterblichkeit. Und natürlich geht es um die harmonische Entfaltung und Veredelung des Menschen hin zur Verkörperung aller menschlichen Tugenden.

In der Gesellschaft nimmt die spirituelle Weiterbildung einen großen Raum ein, – aber es gibt auch eine Vielzahl spiritueller, altruistischer Projekte, an denen die Mitglieder nach Wunsch mitarbeiten können. Mitglieder werden auch in ihren eigenen, ganz persönlichen Projekten von der Gemeinschaft unterstützt – ganz nach dem weisen Motto „Der Einzelne dient der Gemeinschaft und die Gemeinschaft dient dem Einzelnen!.

Und so geht es vorallem auch, um den interkulturellen Austausch, um gegenseitige Wertschätzung, um Freundschaft und das Gefühl tatsächlich eine große Familie zu sein, – über alle Grenzen von Religion, Kultur und Tradition hinweg. Wir sind nämlich wirklich eine große Familie. Wir sind alles nur Menschen und auf dieser Basis sind wir alle gleich, – Brüder und Schwestern, Freunde, Gleichgesinnte, Weggefährten.

Die Theistische Gesellschaft ist tatsächlich von den höchsten spirituellen Idealen getragen und wird rein von den hohen Werten bestimmt. Ich nenne das werteorientiertes Management, – die beste Form von Management überhaupt. Man kann es auch spirituelles Management nennen, welches jetzt an den Eliteuniversitäten weltweit gelehrt wird, – für eine bessere, verantwortungsvollere Zukunft.

Ray del Sole hat viele Bücher über seine spirituellen Erfahrungen geschrieben und auch für die Theistische Gesellschaft einige Artikel in Englisch verfasst. Sie geben einen guten Eindruck über die spirituellen Hintergründe von ihm und seinen Zielen für die Gesellschaft. Näheres erfährt man in seinem Blog auf WordPress, in seiner Facebookgruppe und natürlich auf den Seiten von SURA-ITF, wie die Abkürzung lautet.

Ich möchte noch sagen, dass die Gemeinschaft auf gegenseitigem Respekt beruht, auf dem Prinzip der Freiheit, der Freiwilligkeit, der Liebe und der Wertschätzung. Die Weisheit ist das Licht, das den Weg leuchtet.

Jede aufrichtige, spirituelle Seele ist willkommen, um gemeinsam Gutes zu tun, einen Beitrag an einer lebenswerten Zukunft zu leisten.

Die Vielfalt ist ein Prinzip der Schöpfung. Wenn wir die verborgene Einheit erkennen, lernen wir die Vielfalt zu schätzen, das Wunder der Schöpfung.

„Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst!“ sagte einst ein großer Weiser und darauf fußen alle spirituellen Lehren.

In Lux Aeterna! wie ein guter Freund von mir zu sagen pflegt.

 

Herzlichst Ihr

Falco Wisskirchen i. A.

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