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Die tägliche Portion Selbsthypnose

Wussten Sie, dass Sie sich täglich selbst hypnotisieren und sich dadurch für viele Informationen und Suggestionen öffnen, die Ihre Lebensqualität gar nicht fördern? Nein? Sie wussten es nicht? Oder sind Sie schon in einer Dauertrance gefangen und kommen nur noch selten wieder zu sich?

Hypnose ohne therapeutische Anwendung ist ethisch recht fragwürdig, aber in der Kommunikation alltäglich. Hier geht es insbesondere darum, den kritischen Verstand zu umgehen, um etwas ungefiltert aufzunehmen. Oft wird dazu das Mittel der scheinbar endlosen Wiederholung von immer gleichen Informationen benutzt und eine meist positive emotionale Ansprache. Wir alle kennen die furchtbaren Quälgeister aus der Radiowerbung und die Endlosschleifen aus der Fernsehwerbung. Aber auch die Wiederholung immer gleicher Nachrichten in allen Medien hat ihren hypnotisierenden Effekt. Und im Supermarkt ist es die entspannende Radiomusik, die uns in Trance einkaufen lässt, was uns so gerade ins Auge springt. Das Motto ist immer „Alles ist gut. Alles ist schön. Du kannst ganz entspannt einkaufen, Dir alle Infos einprägen und Du weißt, dass wir Dir nur die tollsten Sachen anbieten.“

Meine Lieblings-Radiowerbung ist übrigens die von Seitenbacher Müsli. Keine ist penetranter in ihrer Endloswiederholung „Ja, das Seitenbacher Müsli, ja mei, ist des leckker! Seitenbacher Müsli muscht Du esse, denn nur das Seitenbacher Müsli weckt, was in Dir steckt. Ja und wenn Du auf einen Berg steigen willst, dann muscht Du das Bergsteiger Müsli von Seitenbacher essen!…“ Das war jetzt untertrieben, denn tatsächlich wird „Seitenbacher“ in kürzester Zeit gefühlte tausendmal wiederholt. Ein echter Diamant unter der Radiowerbung. Oder haben Sie sich schon mal gefragt, warum jemand so etwas banales wie Klopapier oder Bodenreiniger besingt? Natürlich nur aus dem einen Grund, damit sich das Produkt tief in Ihr Gedächtnis einprägt und Sie positive Gefühle damit verbinden.

Aber noch besser ist der „Hype“ um technische Geräte. Wie kann ein normaler Mensch sich beispielsweise drei Tage und Nächte vor einem Laden stellen, um als einer der ersten ein bestimmtes Smartphone zu bekommen? Mit dem Verstand hat so ein Verhalten nichts zu tun. Es ist die emotionale Bindung des Käufers an die Marke, an die Geräte. Es ist das Verliebt Sein, die rosarote Brille, die Verehrung, die Anbetung, das Verlangen, die Sehnsucht, etc. Es wird in dem Zusammenhang auch von Religion gesprochen, wo gewisse Firmen einen Kult haben, mit Anhängern, mit einem „religiösen Führer“, der seinen Getreuen genau das gibt, wonach sie sich sehnen und was sie im normalen Leben einfach nicht mehr bekommen. Die alten Religionen haben ausgedient und der technische Fortschritt ist die neue Religion. Marken sind die neuen Religionen. Sie vermitteln Zugehörigkeit und Identität. Und das alles hat etwas mit Trance zu tun, mit Hypnose, mit dem Ausschalten des Verstandes und der Hingabe an eine schöne, bunte Gefühlswelt, die glücklich zu machen scheint.

Ich persönlich warte ja noch auf den Tag, wo die Menschen in den Supermarkt gehen und dann tanzend und singend mit einer Packung ihrer Lieblingsklopapiermarke wieder herauskommen und einfach nur glücklich sind, dass sie und ihr Klopapier vereint sind.

Abgesehen von all diesen Dingen gibt es aber noch schlimmere Entwicklungen, die den meisten Menschen überhaupt oder noch weniger bewusst sind.

In der Hypnose gibt es eine Induktionsform, wo die Augen ermüdet werden und der Klient so relativ schnell in einen Trancezustand gebracht wird. Diese Einleitung von Trance kennt heutzutage jeder, der zu lange auf seinen Monitor starrt, zu lange auf seinen Fernseher schaut oder zu lange sein Smartphone oder Tablet anstarrt. Auch Videospiele erzeugen eine Trance, wo der Spieler seine Umgebung nicht mehr wahrnimmt. Gerade die lichtausstrahlenden Monitore (TV, PC, Handy, Tablet) entfalten alle eine hypnotisierende Wirkung, die den Verstand mehr und mehr abschalten lässt, so dass nur noch das Unterbewusstsein wie von alleine Arbeiten verrichtet. Und alles, was über Fernsehen, über Internet, etc. an Informationen aufgenommen wird, wird ungefiltert aufgenommen, geht direkt ins Gehirn, ins Gedächtnis und macht dort etwas, was uns dann leider nicht wirklich bewusst ist, war wir auch in der Regel nicht hinterfragen (können). Und da wir alle jeden Tag hauptsächlich an einem Monitor arbeiten oder uns berieseln lassen, sind wir wirklich schon in einer Art Dauertrance. Und dann ist es kein Wunder, dass die Gesellschaft heutzutage unter einer allgemeinen Verblödung leidet. Das Gehirn ist abgeschaltet und nur das Unterbewusstsein ist tätig – wie im Halbschlaf oder Traum.

Mir persönlich gefallen ja am besten die Zombies, die sich im Café treffen, alle an einem Tisch sitzen und alle nur mit ihren Handys beschäftigt sind. Eine normale Unterhaltung findet nicht statt, auch werden keine Gefühlsregungen gezeigt wie Lachen oder ähnliches. Der Mensch verliert seine Menschlichkeit, aber dafür gibt es ja die technischen Geräte mit denen man sich mittlerweile auch unterhalten und die man auch liebhaben kann.

Ein weiterer Faktor ist, dass unsere Medien nicht unbedingt eine Vielfalt an Informationen aus verschiedenen Perspektiven anbieten, sondern eher einheitliche „Messages“ rüberbringen und oft sind diese nicht gerade positiv. Wenn man sich nun in dieser vor sich hinstarrenden Trance dafür öffnet, nimmt man ungefiltert diese „Messages“ und Bilder auf und hält sie für die Wahrheit, was dann durchaus zu Ängsten, Depressionen, negativer Erwartungshaltung bezüglich der Zukunft, etc. führen kann, wie auch zu einer massiven Fehleinschätzung der Realität. Wir leben leider nicht im goldenen Zeitalter mit Frieden, Freude und Eierkuchen. Wir leben immer noch in einer Zeit, wo es nur um Interessen geht, Macht, Geld und Einfluss. Da ist es sehr ungesund Informationen ungefiltert aufzunehmen.

Wenn wir Menschen es schaffen würden, uns aus dieser Dauertrance herauszubewegen, um der Realität wirklich ins Auge zu blicken, dann würden sehr viele Missstände sehr schnell bereinigt. Aber solange es scheinbar und offensichtlich allen gut geht, wird nichts passieren, um die Dinge zum Positiven zu ändern.

Wie immer kann ich Ihnen nur empfehlen, das Beste aus Ihrem Leben zu machen. Schalten Sie einfach öfters mal Ihre technischen Geräte aus, treffen Sie sich mit Familie und Freunden, sprechen Sie miteinander, unternehmen Sie etwas gemeinsam, erleben Sie einen echten „Live-Event“ (nicht vor der Glotze), gehen Sie in die Natur, seien Sie wieder Mensch, nehmen Sie nicht alles hin, was Ihnen die Medien eintrichtern wollen.

Das Leben ist zu kostbar, um es in einer Dauertrance zu verbringen. Leben Sie bewusst und erfreuen Sie sich am Leben!

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Das manipulierte Gewissen

Die Menschen lieben es an das Gewissen zu appellieren, um ihre Ziele zu erreichen. Das fängt schon bei kleinen Kindern an. „Wenn Du mir das Spielzeug kaufst, dann hab ich Dich ganz doll lieb (und Du weißt, dass Du eine gute Mami bist und Dein Gewissen ist beruhigt)!“ Kinder sind oft hochmanipulativ, aber wir lieben sie und lassen uns dann gerne manipulieren. Wer will schon nicht angestrahlt werden und das Gefühl haben ein guter Vater oder eine gute Mutter zu sein.

Kinder sind so schlau, dass sie auch Situationen voll ausnutzen, wo andere Personen dabei sind und man seinen guten Ruf verlieren könnte. Sie erpressen einen dann förmlich mit imageschädigendem Verhalten, wenn man ihre Forderungen nicht erfüllt. Ja, so sind Kinder, – Engelchen und Teufcheln in einer Person. So lange es sich um Süßigkeiten und Spielzeug handelt geht es noch. Schlimmer wird es dann, wenn es um teure Markenartikel geht und die lieben Kleinen plötzlich in der Pubertät angekommen sind.

In der Werbung wird auch gerne an unser Gewissen appelliert. „Nur wenn Sie die teure Creme XY kaufen, können Ihre Falten sich glätten!“ (Und wenn Sie es nicht tun, bestrafen Sie sich selbst und sehen alt und unattraktiv aus.) „Sie sind es sich doch wert (oder?)“ Na, da bezahlen wir doch lieber und beruhigen unser Gewissen. Wir könnten es uns ja nie verzeihen Falten im Gesicht zu haben, nur weil wir die Creme nicht bezahlen wollen.

Es gibt eigentlich endlos viele Beispiele, in denen die Werbung mit unserem guten Gewissen spielt, mit unseren Ängsten und Unsicherheiten, aber auch mit unseren Wertvorstellungen. Wir wollen das beste, gesündeste, umweltverträglichste, bestbewerteste, sparsamste, billigste, usw. Produkt für unsere geliebten Haustiere, unsere lieben Kinder, die geliebte Frau oder den geliebten Mann, für die Familie und natürlich für uns selbst, – natürlich weil wir es uns wert sind, weil „Du darfst!“, weil „Man gönnt sich ja sonst nichts!“…. Da fällt mir gerade mein Lieblingswerbeslogan ein „Für das Beste im Mann“. Ich frage mich schon seit Jahren, was sich die Werbetexter dabei gedacht haben. Stärkt man mit dem Rasierschaum oder dem Rasierer in der Werbung den Charakter? Oder kultiviert man damit seine Persönlichkeit? Vielleicht wird man dadurch intelligenter? Ich weiß es nicht. Vielleicht weil ich die Produkte noch nicht gekauft habe. Da sehen Sie, wohin es führen kann, wenn man nicht strikt der Werbung folgt. Ich hoffe, dass der Schaden jetzt nicht irreparabel ist und noch irgendwie das Beste in mir zu retten ist. Drücken Sie mir die Daumen!

Ja, was tun wir nicht alles, um unser Gewissen zu beruhigen, um ein gutes Gewissen zu haben. Wir benutzen sogar unseren Verstand, um nach einer spontanen Entscheidung nach Rechtfertigungen zu suchen und vor uns selbst die Entscheidung mit „logischen“ Argumenten zu verteidigen. Wir Menschen sind eben sehr intelligent. Stellen sie sich einmal vor, Sie stehen vor einem Schaufenster, sehen ein Paar Schuhe, eine tolle Jacke oder ähnliches und Ihr Unterbewusstsein schlägt sofort an. Alles in Ihnen lechzt danach diese tollen Sachen zu kaufen. Das Verlangen schreit laut auf und Sie stürmen das Geschäft. Ehe Sie sich versehen, stehen Sie schon an der Kasse und bezahlen Ihre kostbare Beute. Nach dieser Attacke, nach diesem erfolgreichen Beutefang, ebben die Gefühle etwas ab, eine tiefe Genugtuung stellt sich ein und Sie grinsen zufrieden von einem Ohr zum anderen. Dann schaltet sich plötzlich der Verstand wieder ein und Sie werfen einen Blick auf die Rechnung. „Puh, mußte das wieder sein. Schon wieder so viel Geld ausgegeben. Und wofür? Ich hab doch schon 40 Paar Schuhe bzw. 5 Jacken…..Dann wendet sich das Blatt und der Verstand sucht nach Argumenten für den Spontankauf. „Ja, die Schuhe waren so günstig.“ oder „Wir haben ja Sale, da kostet alles nur die Hälfte“ oder „Bevor ein anderer sie kriegt…“ oder „Sie passen so gut zu meiner Hose..“ oder „Ich hab mir schon ewig nichts mehr geleistet!“….Ja, das sind alles schwerwiegende Argumente und innerhalb kürzester Zeit haben wir unser eigenes Gewissen wieder beruhigt. Gott sei Dank!

Ganz besonders schlimm wird unser Gewissen zur Weihnachtszeit geradezu überanstrengt. Weil Weihnachten ist, sollen wir für alle und jeden spenden. Die Festtagsstimmung läßt uns uns wieder an die Tugenden der Nächstenliebe und des Gebens erinnern. Und wenn wir anderen etwas geben, dann fällt es uns psychologisch auch leichter uns selbst angemessen zu beschenken. Dem Gewissen geht es prächtig. Alles ist gut. (Das wird übrigens gerne gesagt, wenn der Untergang schon voll im Gange ist. „Alles ist gut“ hört sich einfach besser an als „Es gibt keine Hoffnung mehr. Es ist vorbei.“) So erleben wir dann eine Spendengala nach der nächsten im Fernsehen und kriegen unzählige Spendenaufrufe per Post zugeschickt. Im Fernsehen sieht man dann viele tolle Prominente, die dann Geld sammeln und Betroffenheit, – ein schlechtes Gewissen erzeugen, wenn sie das Elend und die Probleme in der Welt zeigen. Daraufhin greifen selbst die Kinder zum Telefon, um ein paar Euro von ihrem Taschengeld zu spenden. Am Ende der Show – ich wiederhole es noch einmal >Show<, werden dann stolz die Einnahmen präsentiert. Dann ist die Show vorbei und man geht zu Bett oder guckt etwas anderes. Spätestens am nächsten Tag denkt kein Mensch mehr an das Elend dieser Welt, an Hilfebedürftige, an Not und Leid. Wir haben auch schließlich Weihnachten und da geht es darum möglichst noch eben schnell die letzten Geschenke zu besorgen und andere, stressige Angelegenheiten zu erledigen.

Es ist gut, die Dinge zu hinterfragen. Gerade diese Spendengalas sind in meinen Augen recht zweifelhaft. Lassen Sie uns einmal genauer hinschauen.

Das Elend dieser Welt und die Not der Menschen existieren 24 Stunden pro Tag und 365 Tage im Jahr und zwar jedes Jahr ohne Ausnahme. Elend und Not hängen zu einem großen Teil mit der menschlichen Gier, mit Gewinnsucht, Gewinnmaximierung und Ausbeutung zusammen. Einer muss schließlich bezahlen, damit es anderen erheblich besser geht. Wir leben weltweit in einem System, was den Reichtum weniger Einzelner auf dem Rücken sehr vieler fördert. Dieses System kann nicht als fair bezeichnet werden. Es hat eher etwas mit Sozialdarwinismus zu tun. Nun, der zweite großte Teil, der für das Elend verantwortlich ist, sind die Betroffenen oft selbst. Es finden keine Lernprozesse statt. Traditionelle Überlebensstrategien werden beibehalten, obwohl sie heutzutage das Gegenteil bewirken. Die überlebenswichtige Anpassung an aktuelle Gegebenheiten gibt es nicht. Solange diese beiden Hauptursachen für Elend und Not nicht beseitig werden, gibt es keine echte Besserung der Zustände, sondern im besten Fall eine kurzfristige Leidminderung.

Das ist leider aber nicht alles. Heutzutage sind Spenden eine lukrative Art Geschäfte zu machen, reich zu werden. Vielleicht haben Sie auch schon davon gehört, dass es bezahlte Spendenjäger gibt, die locker bis zu 50% der gewonnenen Spenden als Provision einbehalten können. Manche Organisationen sind auch so aufgebläht, dass nahezu alle Gelder direkt in der Organisation landen und nur wenige Prozente im einstelligen Bereich überhaupt weiterfließen. Mein persönliches Highlight sind Charity-Ladys, die inklusive TV Reportage einen Gala-Abend machen, – mit allem drum und dran, wie Kaviar, Champagner, Party, etc. und dann kommt heraus, dass dieser ganze Spaß inklusive Übernachtung im Luxushotel und Anfahrt voll von den eingenommenen Spenden finanziert wird. Ja, und wenn noch etwas übrig bleibt, dann kriegen es die Armen, die Bedürftigen.

Nochmal zurück zu den Spendengalas im Fernsehen. Im Publikum sieht man dann oft Promis, Schauspieler, Sportler, etc. Sie werden dann auch gebeten etwas zu spenden. Ja, und großzügig wie sie nun einmal sind, spenden sie mal eben 1000 Euro oder vielleicht 5000 Euro oder mehr. Der Zuschauer ist ganz entzückt und denkt, wie toll doch diese Menschen sind. Betrachten wir das Ganze einmal nüchtern, so können wir feststellen, dass diese Summen für die Promis in der Regel weniger als Peanuts sind. Wenn ein Sportler schon zig Millionen pro Jahr verdient oder ein Schauspieler, Moderator hunderttausende, – was sind dann die 1000 Euro? Nichts. Und er kann sie noch offiziell als Spende von der Steuer absetzen. Wenn aber ein Kind 20 Euro von seinem Taschengeld spendet, dann ist das umgerechnet so als würde ein Sportler vielleicht 1-2 Millionen spenden. Oder anders herum wäre die Spende von einem Multimillionär mit Centbeträgen beim Kind vergleichbar. Da werden auf Deutsch die armen Schweine wieder zur Kasse gebeten, während die reichen Säcke nur den Dreck unter ihren Fingernägeln spenden. (Nur wenn man sein Geld auch behält, bleibt man reich und wird noch reicher.)

Neben diesem ganzen Kasperle Theater ist es aber noch schlimm, dass es nicht einen Hauch von Masterplan gibt, um wirklich effektiv und langfristig etwas zu verändern. Es ist leider auch absolut nicht im Interesse etwas zum Positiven zu verändern. Elenden und Not sind ein Teil des Systems, ein Teil der Geld bringt und Reiche reicher macht. So ist es wieder zweckmäßig zu Weihnachten ein paar Spenden einzusammeln, um sein Gewissen zu beruhigen. „Wir haben ja alles menschenmögliche getan! (Und jetzt lasst uns weiterfeiern!)“

Wenn Sie auch der Meinung sind, dass wir Menschen eine gewisse Verantwortung für unser Leben und die Zustände auf unserer Erde tragen, dann ist es an der Zeit umzudenken, sich zu besinnen, aktiv zu werden.

Wenn Sie denken, dass es Sinn macht als Mensch auch für andere Menschen einzutreten und einen Beitrag zu leisten, damit unsere Welt menschlicher und lebenswerter wird, dann ist es gut, wenn Sie sich Ihr ganz individuelles Projekt suchen, wo Sie sich engagieren können.

Kein Mensch verlangt Wunder oder Selbstaufopferung von Ihnen. Wenn jeder einen kleinen Teil für eine bessere Welt, für mehr Lebensfreude und Glück beiträgt, dann haben wir bald paradiesische Zustände auf der Erde. Es liegt nur an uns etwas zu bewegen, etwas zu verändern.

Ich engagiere mich in vielfacher Weise, mit meinen Möglichkeiten, meiner Bildung, meiner Zeit. Z. B. unterstütze ich meinen Freund Tardif in Kamerun, damit er seine eigene Heilpraxis eröffnen kann, von der er schon seit Jahren träumt. Und so helfe ich nicht nur ihm, sondern auch seiner Familie und unzähligen Menschen, die durch ihn Heilung erfahren werden. Ich tue dies, weil ich weiß, dass es richtig ist, dass es Sinn macht, dass es gut ist, – nicht für mein Gewissen oder mein Ego.

Finden Sie Ihr eigenes, ganz persönliches Projekt, wo Sie genau wissen, dass es sinnvoll ist und richtig, – egal was es ist.

Vielleicht möchten Sie auch mich und Tardif unterstützen. Wir brauchen jede Hilfe, – unabhängig von Weihnachten oder großen Organisationen. Vielleicht finden Sie es auch sinnvoll einfach 5 Euro für Tardif zu spenden. Jeder Euro zählt.

Wenn Sie möchten, dann schauen Sie doch einmal auf unsere Seite: http://www.gofundme.com/1e616w

Sie können auch selbst ein sogenanntes Crowdfunding starten. Probieren Sie es einfach!

Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben! Und wenn Sie möchten, dann helfen Sie auch anderen das Beste aus ihrem Leben zu machen. Geteiltes Glück ist doppeltes Glück, wie es so schön heißt.

 

PS: Bitte passen Sie gut auf Ihr Gewissen auf und lassen Sie sich nicht allzusehr manipulieren. Das Gewissen wird oft so nur kurzfristig beruhigt. Langzeiteffekte erzielen Sie anders.

 

 

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Ich bin doch nicht blöd – oder doch?

Und Geiz ist geil – oder vielleicht doch nicht? Haben Sie sich einmal bewusst gemacht, was uns die Werbung ständig wie Gehirnwäsche einhämmert?

Weil Geiz geil ist, geh ich zu Saturn oder soll ich doch lieber zum Media Markt, weil ich doch nicht blöd bin? Oder bin ich vielleicht blöd, weil ich der Werbung glaube und zum Media Markt gehe?

In der aktuellen Media Markt Werbung wird ein Puppenspiel aufgeführt. Was will Media Markt uns damit sagen? Wollen sie damit das Kind in uns ansprechen oder haben sie Kinder als Zielgruppe entdeckt? Oder wollen sie uns damit zeigen, wie sie ihre Zielgruppe einschätzen?

Mein persönliches Highlight in der Werbung ist McDonalds. Ist Ihnen aufgefallen, dass nie normale Menschen zu McDonalds gehen? In der Werbung sehen wir immer nur ganz seltsame Menschen, die sich aus unerfindlichen Gründen immer bei McDonalds treffen und ein ganz sonderbares Verhalten zeigen. Man könnte sie als Freaks bezeichnen. Was will uns McDonalds damit sagen? Muss man irgendwie einen Dachschaden haben, um zu McDonalds zu gehen? Oder wird man automatisch zum Freak, wenn man dort etwas isst?

Auf der anderen Seite geht es auch anders. Der Konkurrent Burger King wirbt mit Assoziationen von „leckeren Burgern frisch vom Grill“, appelliert also an unseren Geschmack und gute Erinnerungen an den letzten Grillabend. Das ist ziemlich normal und gut nachvollziehbar.

Ein anderes, persönliches Highlight aus der Werbung ist für mich Activia mit Vera Int-Veen. Vera erzählt uns von ihren Blähungen und wie schnell man sie wieder los wird, wenn man fleißig Activia isst. Dabei ist es egal, ob wir gerade selber etwas essen oder auf die Fortsetzung einer Fernsehsendung warten. Leider erzählt Vera nicht, wo die Bakterien für die Activia-Zubereitung herkommen, aber das will ich Ihnen auch gerne ersparen. Wichtig ist ja nur, dass wir alle regelmäßig Activia gegen unsere Blähungen essen, weil bei Vera hat es ja auch geklappt. Haben Sie eigentlich schon einmal mit einem strahlenden Lächeln jemandem von Ihren Blähungen erzählt? Vielleicht im Kino so zwischendurch?

Die Werbung ist voll wunderbarer Geschichten und manchmal möchte man am Verstand der Werbeleute zweifeln. Vielleicht spiegelt das Niveau der Werbung auch einfach nur den gesellschaftlich-kulturellen Verfall wider. Lassen Sie uns aber einmal zu dem interessanteren, psychologischen Hintergrund der Werbung kommen. In der Werbung sehen wir immer nur tolle, sympathische Menschen, die irgendein Produkt ganz toll oder lecker finden. Sie habe auch immer einen tollen Spruch parat „Du darfst!“, „Sie sind es sich wert!“, „Ich bin doch nicht blöd!“, „Mmmh, einfach lecker!“ und vieles mehr. Oft ist da auch noch eine ansprechende Musik im Hintergrund oder es singt sogar jemand wie toll ein Produkt ist. Letztendlich ist es ist immer das gleiche Muster. Nach dem Prinzip der Gehirnwäsche wird die Werbung ständig wiederholt bis wir sie auswendig kennen. Wir schauen uns deshalb Werbung auch nicht mehr bewusst an, sondern schalten den Verstand ab, so dass die Werbung direkt in unser Unterbewusstsein geht. Dort spricht sie im besten/schlimmsten Fall entsprechende Bedürfnisse, Wünsche und Gefühle an. So werden wir in unserem Verhalten und beim Einkauf beeinflusst und gesteuert. Wenn andere Mütter ihren Kindern die „Kinder“-schokolade kaufen – mit wertvollen Cerealien und dem Besten aus der Milch, dann kann ich das auch, – ja ich sollte, weil es ist ja gut für mein Kind. Da brauche ich gar nicht mehr nachdenken oder die Inhaltsstoffe nachlesen. Oder die Kinder kriegen einfach einen Fruchtzwerg, weil der ist ja so gut wie ein kleines Steak.

Die Werbung zielt tatsächlich auf unser Unterbewusstsein ab und setzt alles daran, dass unser kritischer Verstand sich von alleine abschaltet. Zum Glück schaltet er sich aber auch mal wieder ein, – sonst wären wir komplett Opfer der Werbung. Die Werbebotschaften entsprechen in der Regel nicht der Wahrheit, sondern sind eher kritisch zu betrachten. Werbung ist eine oft unethische, manipulative Form von Hypnose. Ähnliches gilt für alle Medien, für TV-Berichte, Zeitungsartikel und Internet. Auch die Politik ist voll von leeren Versprechungen, von Täuschung und hypnotischen Suggestionen.

Deshalb – schalten Sie Ihren Verstand ein, glauben Sie nicht alles und seien Sie kritisch!

„Ihrer Gesundheit zuliebe!“

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Was war Ihr Motiv?

Solche Fragen kennen wir aus Krimis, wenn sich der Kommissar und sein Team Gedanken machen, warum der Täter das Verbrechen begangen haben könnte. Wenn wir uns Krimis im Fernsehen anschauen, dann denken wir uns nicht viel dabei. Ist ja klar, dass Inspecteur Barnaby, Wallander, Horatio Caine und Co nach Tatmotiven suchen, – was sollen sie auch sonst machen?

Betrachten wir einmal die Frage tiefergehend: Da gibt es etwas – ein „Motiv“ – warum ein Mensch eine Tat begeht, also etwas tut. Es gibt somit Gründe für unsere Taten, – Motive, eine Motivation etwas zu tun. In den Krimis, neudeutsch „Crime“ sind es natürlich in der Regel eher kranke oder böse Motive, die die Täter zu ihren Verbrechen und Morden verleiten. Interessanterweise sind wir uns unserer Motive oft nicht bewusst. Wir verhalten uns so und so oder handeln einfach, weil es sich für uns richtig anfühlt. Manchmal denken wir auch, dass wir gar nicht anders handeln können. Da sich entspechend viele Verhaltensmuster auf der Ebene des Unterbewusstseins abspielen und fast vollautomatisch ablaufen, kommen wir eher selten auf die Idee sie zu hinterfragen. Das machen wir nur, wenn etwas nicht so läuft wie wir das erwartet haben.

Stellen Sie sich einmal vor, dass Sie sich ein neues Auto kaufen müssen, weil das alte nicht mehr über den TÜV kommt. Nun hat jeder seine ganz eigene, individuelle Art ein passendes Auto auszuwählen und zu kaufen. Dieser Prozess verläuft immer nach ähnlichen Kriterien, – Motiven, die unbewusst sind und erst im Nachhinein vom Verstand „logisch“, argumentativ hinterfütert werden. Man benutzt dabei tatsächlich seinen Verstand, um irrationale Entscheidungen nachträglich plausibel zu machen.

Nehmen wir einmal ein einfaches Beispiel: Ich persönlich würde mir einen netten kleinen Toyota kaufen. Warum? Nicht wegen irgendwelcher Autotests, Auszeichnungen oder ähnlich rationalen Gründen, sondern ganz irrational. In erster Linie, weil Toyota eine japanische Firma ist und ich mit Japan Perfektion und viele andere positive Werte verbinde. Gefühles Motto „Was aus Japan kommt, muss perfekt sein!“. Der zweite Grund: Ich mag das Logo von Toyota. Für mich sieht es aus wie ein Heiligenschein und das passt perfekt zu meiner spirituellen Ausrichtung. Dritter, vierter und fünfter Grund: Ein kleines Auto verbraucht wenig Benzin, somit entstehen geringe Kosten pro Monat und geringe Versicherungsgebühren. Das Design von Toyota gefällt mir auch. Fertig. Kaufen!

Analysieren wir jetzt mein Kaufverhalten: Da gibt es also mehrere Gründe, Motive, warum ich eine Autofirma bevorzuge, – rationale und irrationale. Die rationalen sind gut nachvollziehbar, weil wir heutzutage alle überall „sparen müssen“. Die anderen Gründe sagen viel über meine unbewussten, tief versteckten Motive aus. Wie Sie gesehen haben, taucht in meiner Beschreibung das Wort „perfekt“ oder „Perfektion“ recht häufig auf. Mein Wert oder Motiv ist also Perfektion. ich liebe Dinge, die perfekt sind und als spiritueller Mensch strebe ich nach Vollkommenheit, – Perfektion. Damit haben wir schon zwei wichtige Werte von mir – „Perfektion“ und „spirituelle Haltung“. Der nächste Wert ist „Kultur“, Wertschätzung von hoher Kultur, wie man sie u. a. in Japan findet. Dann habe ich noch eine Vorliebe für gutes Design und ich denke wirtschaftlich.

Wie Sie sehen, lassen sich aus den wenigen Sätzen so viele Motive und Grundwerte über mich in Erfahrung bringen. Da ich psychologisch und spirituell geschult bin, kenne ich mich auch selbst recht gut und weiß, warum ich welche Entscheidungen treffe. Für die meisten Menschen trifft dies aber nicht zu. Das wäre auch an sich kein echtes Problem, wenn nicht Medien, Werbung und Verkäufer psychologisch alle Tricks kennen, um ihnen Produkte schmackhaft zu machen, die sie vielleicht normalweise gar nicht kaufen würden.

Nehmen wir einmal an, Sie gehen in ein Autohaus, um sich ein passendes Auto auszusuchen. Der geschulte Autoverkäufer wird sehr schnell im Gespräch herausfinden, welche Motive und Werte für Sie wichtig sind. Wenn er seriös ist, wird er ihnen auch das passende Auto ganz nach Ihren Wünschen präsentieren. Falls er nicht seriös ist, dann wird das Auto für Sie passend gemacht. Es erhält dann alle Eigenschaften, die für Sie wichtig sind, auch wenn es objektiv nicht der Fall ist. Das unseriöse Verhalten kennt man vielleicht von Gebrauchtwagenhändlern, die einem sozusagen alles verkaufen und dann noch als Schnäppchen.

Unter Experten wird die Thematik auch als „Covert Hypnosis“ oder unterbewusste Kommunikation bezeichnet. Es ist eine Wissenschaft und gleichzeitig Kunst für sich, in der man seine Kommunikationsfähigkeiten vervollkommnen kann. Gute Kommunikation ist im Leben und im Beruf unheimlich wichtig.

Ich empfehle Ihnen auch einmal über Ihre Motive nachzudenken, was Ihnen wirklich wichtig ist und warum Sie Ihre Entscheidungen im Leben treffen. Machen Sie sich Ihre Werte bewusst und gestalten Sie so Ihr Leben erfolgreicher und schützen Sie sich auch so vor unseriösen Werbeversprechen und Verkaufsangeboten.

Wenn Sie mehr über Covert Hypnosis, unterbewusste Kommunikation und Werte erfahren möchten, dann besuchen Sie doch meinen Workshop zu dem Thema.

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