Beiträge getaggt mit Win-Win-Situation

Arbeitest Du noch oder lebst Du schon?

Wenn Sie nicht das Glück hatten, im Lotto zu gewinnen oder als Kind reicher Eltern groß zu werden, arbeiten Sie wohl mehr als dass Sie richtig leben. Die Arbeit frisst heutzutage den größten Teil unserer Zeit, – 8 Stunden plus 1-2 Stunden Fahrzeit plus Überstunden und das 5 Tage die Woche. Dann gilt es nebenher noch sämtlichen anderen Pflichten nachzukommen, wie Einkaufen, Putzen, Waschen, Familie verpflegen, etc. Da bleibt dann selbst am Wochenende kaum noch Zeit für das eigentliche Leben, für das einfache Menschsein und Miteinander, von Hobbys ganz zu schweigen. Vielleicht will und muss man noch seine alten Eltern versorgen, die Kinder in die Schule bringen, Hausaufgaben mit ihnen machen oder ist alleinerziehend, etc. Dann bleibt noch weniger Zeit fürs Leben. So bewegen sich die meisten von uns in einem endlosen Hamsterrad, dass sich immer schneller dreht und sich mehr und mehr unserer Kontrolle entzieht. Da ist es kein Wunder, wenn eines Tages der Zusammenbruch kommt, der Burnout oder Herzinfarkt. Selbst, wenn Sie noch durchhalten, steht die Frage im Raum, wie lange Sie es noch schaffen. Denn unsere Rente ist nicht sicher bzw. es ist nur sicher, dass die Rente immer kleiner wird und immer später kommt, so dass wir auch im hohen Alter in der Regel arbeiten müssen, um unser Überleben zu sichern.
Dann haben wir unser ganzes Leben im Hamsterrad von Schule, Ausbildung, Beruf und Nebenjobs verbracht, um uns dann zu verabschieden. Da bleibt dann die offene Frage nach dem eigentlichen Sinn unseres Lebens. Ein Leben für die Arbeit?!?
Nun kommt zwangsläufig die Frage auf, ob und wie wir dem Hamsterrad entkommen können oder ob wir zumindest die Geschwindigkeit verringern können, – für mehr Lebensqualität und Freiheit.
Hier gilt es sich möglichst früh verschiedene Optionen bewusst zu machen und auch kreativ zu werden, da der klassische “Karriereweg” über eine hochwertige und langwierige Ausbildung heutzutage nicht mehr funktioniert.
Stellen Sie sich einmal vor, Sie sind Arzt, arbeiten sehr viel und tragen viel Verantwortung. Ihr Einkommen ist nicht überragend. Sie haben viele Jahre in Ihre Ausbildung investiert und zweifeln so langsam, ob das alles so sinnvoll war. Da kommt ein Handwerker in Ihre Praxis und erzählt Ihnen, dass er top verdient, weil er gerade sehr gefragt ist. Es stellt sich heraus, dass er drei mal so viel verdient wie Sie selbst und dass bei weniger Überstunden, weniger Ausbildung, weniger Verantwortung, etc. Was machen Sie? Sie schließen Ihre Praxis, nutzen Ihre Intelligenz und betätigen sich erfolgreich als Handwerker. Dies hat tatsächlich ein Arzt in England gemacht, der dann Fliesenleger und Installateur wurde.
Ein anderes Beispiel: Stellen Sie sich vor, Sie sind Student und verkaufen nebenher Kleidung bei Ebay, um Ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Nach fast 7 Jahren Studium und den ersten Jobs als Dipl.-Ing. in Büros stellen Sie fest, dass Sie als Student nebenher durch den Verkauf der Kleidung mehr Geld verdient haben als jetzt in Ihrem eigentlichen Beruf und das in Vollzeit. Was sagt uns das? Es zeigt ganz klar, dass sich ein Studium nicht zwangsläufig lohnt und dass der Handel mit Produkten selbst nebenberuflich lukrativ sein kann. Auch dieser Fall ist real.
Im Prinzip geht es also eher darum smart Geld zu verdienen als lange Ausbildungen zu absolvieren oder einen sozialen Status zu erreichen, der zwar Anerkennung bringt, aber ansonsten nur Stress und wenig Einkommen. Je leichter, schneller, besser wir Geld verdienen, desto mehr haben wir vom Leben, desto mehr Freiheit gewinnen wir und desto besser können wir uns dem unseligen Hamsterrad entziehen. So lautet dann auch die betriebswirtschaftliche Formel “Mit möglichst geringem Aufwand einen möglichst hohen Gewinn realisieren!” Dazu kann man noch hinzufügen, dass einem die Tätigkeit Spaß machen sollte und wenn man eine Nische besetzen kann oder etwas besser macht als andere, dann ist es perfekt.
Dank Internet und anderen technischen Entwicklungen besteht heute die Möglichkeit Geschäftsprozesse zu minimieren, Aufwand zu reduzieren und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Teilweise ist es sogar möglich nach einem höheren Aufwand in der Startphase seine Arbeit auf ein absolutes Minimum zu reduzieren und gleichzeitig ein wachsendes Einkommen zu erzielen. Viele Internetshops funktionieren nach dem Prinzip, da Lagerhaltung, Versand, etc. automatisiert oder ausgelagert sind. So gibt es tatsächlich schon so einige Leute, die nur wenige Stunden pro Woche “arbeiten” und den Rest der Zeit frei gestalten, sich ihren Projekten widmen oder Hobbys pflegen.
Man nennt dies auch u. a. passives Einkommen, weil nicht mehr wirklich aktiv dafür gearbeitet werden muss. Hier zeigt sich der Handel mit Produkten oder Informationen als optimale Möglichkeit. Auch der Bereich der Weiterbildung oder Spezialausbildung kann sehr lukrativ sein. Hier gibt es mittlerweile E-Learning Plattformen, wo ein großes Publikum erreicht werden kann und so die betriebswirtschaftliche Formel der (positiven) Gewinnmaximierung realisiert wird.
Generell ist es wichtig darauf zu achten, dass Produkte wie auch Businesskonzept langfristig auf die Win-Win-Situation für alle Beteiligten ausgerichtet sind. D. h. Qualität für den Kunden und positives Miteinander, wo alle nur gewinnen. Ein solches Produkt feiert gerade seinen weltweiten Siegeszug und jeder kann sich am Erfolg beteiligen, – für mehr Nebeneinkommen pro Monat oder einem hohen Einkommen bei entsprechendem persönlichen Einsatz. Schon viele Menschen haben sich so aus dem Hamsterrad befreit oder sich zumindest ein leichteres und besseres Leben ermöglicht.
Auch Sie können mehr aus Ihrem Leben machen, – mehr Freiheit genießen, mehr Leichtigkeit, mehr Wohlbefinden, mehr Freizeit, mehr Glück und Sicherheit. Manchmal erfordert es nur ein wenig Umdenken und das Ergreifen von Chancen, die sich einem gerade bieten.
Wenn Sie mehr über das Produkt und Ihre Einstiegsmöglichkeiten erfahren möchten, dann melden Sie sich bei mir. Ich unterstütze Sie auch gerne in dem Prozess eine Alternative für Ihr Hamsterrad zu finden oder es zumindest zu entschleunigen.
Das Leben ist mehr als Arbeit. Fangen Sie wieder an zu leben! Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben! Jetzt! Ergreifen Sie Ihre Chancen! Nutzen Sie Ihre Möglichkeiten! Befreien Sie sich vom Hamsterrad! Folgen Sie Ihrer wahren Berufung! Dann können Sie sich voll entfalten und richtig aufblühen!
Ich unterstütze Sie gerne!
Herzlichst, Ihr
Falco Wisskirchen
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Ein verblüffendes Erfolgsgeheimnis

Fast alle Menschen wollen erfolgreich sein. Das war schon immer so und wird wohl auch immer so bleiben. Dem entsprechend wurde auch schon immer nach den Geheimnissen des Erfolges geforscht. Viele kluge Menschen haben sich ihre Gedanken gemacht und u. a. die Biographien von erfolgreichen Leuten untersucht.

So gibt es mittlerweile unzählige Klassiker und Neuerscheinungen zum Thema Erfolg in allen Aspekten des Lebens. Beruflicher Erfolg ist wichtig, aber persönlicher, menschliches Erfolg ist ebenso und vielleicht noch wichtiger.

Heutzutage gibt es zu dieser Thematik auch Seminarangebote, Workshops. Trainer, Coachs, etc. Jeder kann die Mechanismen des Erfolges studieren und sie auch praktisch anwenden lernen.

Ich möchte an dieser Stelle nicht eines der längst bekannten und endlos durchgekauten Erfolgsgeheimnisse präsentieren, sondern auf etwas verblüffendes hinweisen, was schlauen Menschen schon in früheren Zeiten bekannt war und gerade heutzutage einen unheimlich hohen Stellenwert einnimmt.

Wir leben in einer hochtechnisierten, durchgenormten, standardisierten Zeit. Alles ist bis in kleinste geregelt. Für alle Fragen gibt es Literatur oder Verträge, wo man nachlesen kann, wie man sich zu verhalten hat und was, wann, wie zu tun ist, – auch welche Strafen einen erwarten, wenn man nicht nach Anweisung handelt.

Die Beschreibung und Festlegung sämtlicher Abläufe entspringt dem Bedürfnis nach Sicherheit und sie entbindet den Menschen scheinbar von der Qual selbständig denken zu müssen und die Verantwortung für eigene Entscheidungen zu übernehmen.

Geopfert wird dafür die Flexibilität, Eigenverantwortung, auch die Lebendigkeit, die Dynamik, – der Mensch wird von seinen eigenen Normen in Ketten gelegt.

Das Ergebnis ist, dass heutzutage vieles automatisch und mechanisch abläuft, – rationell und auf Effizienz getrimmt. Dabei bleibt das Leben auf der Strecke, ebenso Realität und Menschlichkeit. Dummerweise sind wir keine Maschine und wir existieren auch nicht virtuell im Computer, auch wenn viele Führungskräfte in Unternehmen und Politik das gerne hätten.

Die Industrialisierung hat sich auf die Menschen ausgedehnt, – der Mensch als rationalisierte Arbeitskraft (human resources), die effizient eingesetzt werden muss und auch effizient behandelt wird, – egal ob in der Wirtschaft oder im Dienstleistungsbereich.

Stellen Sie sich einmal vor, Sie arbeiten in einer Fabrik. Ihr Vorarbeiter sagt Ihnen genau wie viel Minuten Sie für eine spezifische Tätigkeit zur Verfügung haben. Z. B. Schrauben anziehen in max. 1,5 Minuten, Deckel andrücken in max. 10 Sekunden. So schaffen Sie 1 Handy in 25 Minuten. Schneller arbeiten können Sie nicht und wenn Sie langsamer arbeiten, dann bekommen Sie eine Abmahnung. Sie stören schließlich den Arbeitsprozess.

Anderes Beispiel: Sie sind Dienstleister im Kundenbereich. Ihr Chef macht Ihnen die Vorgabe ein Kundengespräch immer in max. 15 Minuten abzuwickeln, – unabhängig von dem Thema, der Person, der Situation, etc.

Bis auf die Führungskräfte finden wahrscheinlich alle Menschen diese Form von Rationalisierung oder menschlicher Industrialisierung erschreckend.

Nun, was fehlt?

Es ist ganz einfach – es fehlt die Menschlichkeit, die realistische Wahrnehmung von uns als Menschen und dem entsprechend eine menschliche Gestaltung von Arbeit, Leben und zwischenmenschlichen Beziehungen.

Nun überlegen Sie mal – was finden Sie besser? Wenn jemand Sie zwar freundlich aber wie ein Objekt behandelt oder wenn Sie jemand wie einen Menschen behandelt, Sie als Menschen wahrnimmt?

Ich denke, dass jeder als Mensch gesehen und behandelt werden möchte, – vollkommen unabhängig von Ideologien, Rationalisierung, Profitoptimierung, etc.

Es gibt sehr viele Menschen, die andere Menschen nur als Beute sehen, als Möglichkeit sich selbst zu bereichern, selbst zu gewinnen auf Kosten der anderen. Man könnte das als egoistisch, dissozial, herzlos und kurzsichtig bezeichnen. Wenn der Mensch nicht mehr als eine ersetzbare Arbeitskraft ist oder ein Klient/Kunde, der Geld bringt, dann ist das schon traurig, aber heute leider bittere Realität in vielen Bereichen.

Und was passiert, wenn Sie sich als Menschen präsentieren und andere Menschen wie Menschen behandeln, auf Ihre Bedürfnisse, Wünsche und Vorstellungen Rücksicht nehmen, ihnen Respekt entgegen bringen?

Dann passiert das große Wunder. Das Leben befreit sich aus dem Korsett der Normen, der Erstarrung, fängt an zu pulsieren und alles wird irgendwie leichter, menschlicher, netter, auch humorvoller und selbst für schwierige Probleme lassen sich dann leichter Lösungen gemeinsam finden. Und so wird Menschlichkeit zu einem wichtigen Erfolgsfaktor. Mit Menschlichkeit gehen so viele positive Dinge einher wie gute Kommunikation, Vertrauen, Zusammenarbeit, positive Beziehungen, Flexibilität, Lebensfreude, etc.

Bereits Cosimo de` Medici wusste um dieses „Geheimnis“. Er war in vielfacher Hinsicht eine Größe, – politisch, wirtschaftlich wie auch als Förderer der Kunst und der Architektur. Er hat viel für die Renaissance getan. Unter seiner Herrschaft ist Florenz aufgeblüht. Seine Biographie ist faszinierend. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse war eben nicht nur das Kosten-Nutzen-Verhältnis in allem zu sehen, sondern auch der menschlichen Seite Respekt zu zollen und auf die Bedürfnisse, Wünsche und besonderen Eigenschaften beispielsweise seiner Künstler einzugehen. So gab es zwar Verträge, aber die menschliche Seite wurde ebenso beachtet und gewürdigt. Nur so war es ihm möglich auch mit schwierigen Menschen erfolgreich zusammenzuarbeiten und stets das Beste für beide Seiten zu gewinnen.

Wir müssen nicht wie perfekte Maschinen funktionieren, – Sie nicht und Ihre Mitmenschen, Kollegen oder Partner auch nicht. Wir sind Menschen. Wir müssen uns nur daran ab und zu erinnern und uns auch menschlich verhalten, uns als Menschen begegnen.

Mensch sein führt zur Lösung von Stress, führt zu Entspannung. Probieren Sie es einfach mal. Seien Sie menschlicher zu sich selbst und zu anderen. Sehen Sie in anderen den Menschen. Gehen Sie auf ihn ein. Arbeiten Sie zusammen an der Befriedigung ihrer Bedürfnisse und Wünsche. Dann entstehen echte Win-Win-Situationen, langfristige, positive Beziehungen und auch geschäftlicher oder privater Erfolg. Als Menschen brauchen wir eine gute Partnerschaft, gute Freunde, gute Kollegen, gute Klienten. Wir brauchen gute Beziehungen, um uns wohl zu fühlen.

Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben und integrieren Sie die Menschlichkeit in Ihr Denken, Fühlen und Handeln.

Es tut gut!

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Die moderne Streitkultur

Die Begriffe „modern“ und „Streitkultur“ klingen doch recht gut. Es gibt so einige Menschen in unserer Gesellschaft, die hinter diesen Begriffen stehen, dafür plädieren und aktiv prägen. Man findet sie insbesondere bei politischen Themen und öffentlichen Debatten. Da muss dann gekämpft werden, weil das ja modern ist und zur Kultur gehört. So kämpfen wichtige Menschen für ihre Meinungen und gegen die Meinungen anderer wichtiger Menschen, während viele unwichtige Menschen zuschauen und mehr oder weniger begeistert für den einen oder den anderen applaudieren. Und alle sind ganz stolz darauf, dass wir so zivilisiert sind, so demokratisch sind und so kulturell reich, dass wir uns „um die Wurst“ streiten.

Was in der Politik an der Tagesordnung ist und täglich in der Öffentlichkeit zelebriert wird, ist auch eine kulturelle Erungenschaft im Privatleben und auf der Arbeit, – die wunderbare Streitkultur.

Lassen Sie uns einmal einen Blick hinter die Fassade werfen.

Der Begriff „Streiten“ hat etwas mit Kämpfen und Krieg zu tun, auch mit Gewalt und Aggression. Es geht darum einen Kampf oder Krieg zu gewinnen, Gegner zu vernichten. Man will nicht der Verlierer sein. Die Idee zu kämpfen oder kämpfen zu müssen, ist uralt und sicher nichts Neues. Von Kultur kann auch keine Rede sein. Kampf und Krieg haben nichts mit Kultur oder kultureller Blüte zu tun. Streit, Streitereien, Kämpfe, Kriege – sie appellieren an die niedrigsten Instinkte des Menschen, sie lassen Menschen zu Tieren werden, sie sind destruktiv. Schon in einem kleinen Streit können in der Hitze des Gefechts Worte fallen, die so zerstörerisch sind, dass eine langjährige Beziehung zerbricht. Und trotz all der zerstörerischen Kriege weltweit leben wir heute noch eine „Streitkultur“ und sind auch noch stolz darauf. Wir sind stolz darauf, ständig für unsere Interessen zu kämpfen. Wir kämpfen auch gegen viele Feinde. Wir kämpfen gegen Kohlendioxd, gegen das Ozonloch, gegen Grippe, gegen die Klimaerwärmung – kurzum, wir sind ein kriegerisches Volk. Angela Merkel betont besonders gerne, dass wir alle ständig kämpfen müssen.

Ja, manchmal frage ich mich, in was für einer Welt wir eigentlich leben. Angela Merkel würde jetzt sagen „Ja, Herr Wisskirchen, das ist alternativlos! Wir müssen kämpfen.“

Frau Merkel hat natürlich immer recht. Sie ist ja schließlich unsere Kanzlerin. Nicht wahr?

Lassen Sie uns mal über eine Alternative zu der Streitkultur nachdenken. Wie wäre es denn beispielsweise mit einer Kultur der werteorientierten Kommunikation? Stellen Sie sich einmal vor, man würde miteinander sprechen, man würde sich gegenseitig respektieren, Verständnis füreinander zeigen, sich über die eigenen Bedürfnisse und Wünsche austauschen, gemeinsam nach Lösungen suchen, seine Energie in konstruktive Zusammenarbeit stecken, etc. Was denken Sie? Wäre das nicht vielleicht sinnvoller und besser für alle? So ganz ohne Streit, ohne Egoismus, ohne Aggessionen?

Stellen Sie sich so eine nette, positive Kultur einmal auf der normalen zwischenmenschlichen Ebene vor. Wenn es z. B. in der Familie ein Problem gibt und alle setzen sich an den Tisch, reden über ihre Wahrnehmung der Situation, ihre Bedürfnisse, Wünsche, denken gemeinsam über mögliche Lösungen nach, finden eine, die für alle gut ist und setzen sie gemeinsam um – wie wäre das?

Und nun denken Sie einmal an unsere Politiker. Wenn die sich einfach zusammensetzen, ohne Selbstdarstellung, Selbstbeweihräucherung, ohne Beleidigungen und Schauspielerei. Wenn sie einfach nur gemeinsam an einer bestmöglichen Lösung für alle arbeiten – unvorstellbar nicht wahr? Das wäre unglaublich. Eine neue Ära würde anbrechen. Das goldene Zeitalter wäre eingeläutet. Konstruktive Zusammenarbeit statt Streitkultur und Egoismus! Vielleicht erlebe ich es noch in den nächsten 40 Jahren.

Wieviel Energie, Zeit und Aufwand würde man durch so eine kommunikative, verständnisvolle und konstruktive Kultur sparen? Und was könnte man alles mit dieser eingesparten Energie machen?

Stellen Sie sich einmal vor, die Menschen würden weltweit miteinander arbeiten, statt gegeneinander. Die Welt wäre in kürzester Zeit ein besserer Ort.

Doch leider hält die Menschen der kurzsichtige Egoismus davon ab. So verpassen sie die Chancen für ein besseres Leben für alle, weil sie Angst haben selbst zu kurz zu kommen.

Nur wenn man sich gegenseitig hilft, hilft man sich selbst am meisten! Denken Sie einmal darüber nach. Es lohnt sich.

Wenn Ihnen auch etwas an Ihrem Glück liegt, an der Menschheit und unserer Umwelt, wenn Sie auch denken, dass wir nur gemeinsam unsere Welt glücklicher, friedvoller und schöner gestalten können, dann kultivieren Sie doch ganz bewusst eine werteorientierete, konstruktive Kultur des miteinander Sprechens, der Zusammenarbeit. Leben Sie das Gute. Seien Sie ein Vorbild für andere, für Ihre Kinder und Ihre Mitmenschen.

Kommunikation ist alles!

Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben! Gemeinsam mit anderen!

 

 

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Wir „müssen“ oder doch nicht?

2 Bekannte treffen sich im Supermarkt.: „Alles gut?“ „Muss!“ „Und selber?“ „Muss!“

Wenn ich so etwas höre, kriege ich schon Stehhaare. Früher hat man sich tatsächlich unterhalten und in ganzen Sätzen gesprochen. Dank kulturellem Fortschritt braucht man das nicht mehr. Neben diesem geistigen Fortschritt ist vor allem die Antwort auch ganz schrecklich. Wenn alles nur noch „muss“, ja für was leben wir dann eigentlich noch?

Wenn ich eine Maschine frage „Na, wie geht´s Dir denn?“ und die Maschine sagt „Ich funktioniere gut! Wurde letztens erst geölt und instandgesetzt. Danke der Nachfrage!“ dann verstehe ich das. Aber wenn das ein Mensch sagt, dann ist das schlimm.

Wieviele Menschen funktionieren heutzutage nur noch, anstatt zu leben?

Und sie funktionieren nur noch so gerade eben, kurz vor dem Zusammenbruch, kurz vor der Explosion. Von vielen Menschen wird einfach erwartet, dass sie funktionieren. Und keiner kümmert sich um sie oder fragt sie, was sie brauchen, um „besser“ zu funktionieren, um zu leben. Wieviele Menschen würden sich schon über ein bißchen Wertschätzung, über ein „Danke schön“ freuen oder mal eine Pause, eine Entlastung, Freizeit oder Urlaub?

Wenn das eigene Leben zu einem „müssen“ degeneriert ist, dann ist höchste Zeit etwas zu verändern! Reines „Funktionieren“ führt nämlich zum menschlichen Untergang, zu Depressionen, Burnout, Krankheit.

„Müssen“ ist oft einfach ein Zeichen von Überlastung aber auch von Unterforderung, von stumpfsinniger Routine.

Oft quälen wir uns auch selber und denken, dass wir etwas „müssen“, obwohl wir es nicht wirklich wollen. Wir „müssen“ den Familienfrieden bewahren. Wir „müssen“ für Harmonie sorgen. Wir „müssen“ bei unseren Bedürfnissen und Wünschen zurückstecken, weil „offensichtlich“ die Wünsche oder Bedürfnisse anderer Menschen wichtiger sind als unsere eigenen. Wir „müssen“ den Trends unserer Zeit folgen. Wir „müssen“ genauso glücklich sein wie XY oder ein besseres Auto fahren als der Nachbar. Wir „müssen“ zu den Besten in der Schule, im Studium und im Beruf gehören. Wir „müssen“ frei von Fehlern sein, – weil andere das „erwarten“. Wir „müssen“ Opfer bringen, – für den Staat, für die Umwelt, für die Religion, für die Familie. Wir „müssen“ den Ideologien unserer Politiker folgen, weil sie schließlich nur das „Beste“ für uns wollen. Wir „müssen“ ständig und überall alles.

„Müssen“ hat etwas mit Zwang zu tun und nicht mit Freiheit oder Wollen oder einer freien Entscheidung. Oft „müssen“ wir mehr als wir wirklich brauchen. Es ist eine Sache der Wahrnehmung, eine Frage von Selbstsicherheit, von Ängsten.

Haben Sie sich schon mal gefragt, was passiert, wenn Sie sich dem „Müssen“ verweigern? Was passiert dann? Folgt direkt der Weltuntergang, die Verbannung in die Hölle oder der endgültige Ausschluß aus der menschlichen Gesellschaft? Wahrscheinlich nicht. Wahrscheinlich kommt es dann zu einer Kommunikation, zu einer Kommunikation Ihrer Bedürfnisse, Wünsche und damit zu einer Alternative zu dem „Müssen“ und „Funktionieren“.

Kommunikation ist alles im Leben! Wer, wenn nicht Sie selbst, soll Ihre Wünsche und Bedürfnisse gegenüber Dritten kommunizieren und vertreten? Und glauben Sie wirklich, es gäbe Menschen, deren Bedürfnisse und Wünsche über den Ihren stehen würden? Oder das eine Person unantastbar ist? Es ist alles nur eine Frage der Wahrnehmung. Wir sind alle Menschen. Wir haben alle Bedürfnisse und Wünsche. Wir haben alle Rechte und Pflichten. Und wir müssen Verantwortung zeigen, – nicht nur für andere, sondern auch für uns selbst.

Denken Sie einmal darüber nach. Sprechen Sie darüber. Vertreten Sie Ihren Standpunkt. Handeln Sie das Beste für sich aus. Schaffen Sie echte Win-Win-Situationen für alle Beteiligten.

Nun stellen Sie sich einmal vor, wie das wäre, wenn Sie vielleicht einen ganzen Tag gar nichts müßten. Stellen Sie sich einmal vor, Sie könnten einfach ganz authentisch Sie selbst sein und einfach Ihren Bedürfnissen und Wünschen nachgehen. Wie würde sich das für Sie anfühlen? Großartig? Befreiend? Heilsam?

Und jetzt überlegen Sie sich einmal, ob nicht die Möglichkeit besteht, sich für ein paar Stunden pro Woche ganz bewusst so einen Freiraum nur für Sie persönlich zu schaffen, wo Sie Sie selbst sein können. Wie wäre das?

Wie immer – machen Sie das Beste aus Ihrem Leben, denn sonst tut es keiner!

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PS: Besonders toll können Politiker uns zum „müssen“ bewegen. Bei Angela Merkel ist alles immer „alternativlos“ – ja und da „muss“ das Volk eben in den sauren Apfel beißen und scheinbar gibt es nur noch saure Äpfel, die immer saurer werden. Am besten bringt aber Claudia Roth das „Müssen“ ans Volk. Sie ist eine Meisterin des emotionalen Appells. Das Gehirn soll durch ihre emotionalen Reden ausgeschaltet werden und dann kommt am Schluß noch einmal „und deshalb müssen wir…ja,wir MÜSSEN!!!!…“ Und im besten oder schlechtesten Fall sind ihre Zuhörer so emotional aufgeladen, dass sie dann bedingungslos „müssen“, – mitmachen müssen. Sonst droht nämlich der bekannte Weltuntergang. Und den will ja keiner und deshalb ist es besser, wenn wir müssen – was auch immer. Man nennt das Phänomen auch Massenhypnose. Man kann auch Massenverdummung dazu sagen.

 

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