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Die Zeit des Umbruchs

Unsere Welt ist im Wandel. Über Jahrtausende hat sich nichts „Besonderes“ getan. Kulturen sind aufgeblüht und wieder verschwunden. Religionen wurden neu gegründet, andere aufgegeben. Große Reiche kamen und gingen. Und dann fing plötzlich eine neue Zeit an. Technischer Fortschritt, Wissenschaft und Materialismus ersetzten nach und nach die alten Weltbilder. Politik, Gesellschaft und Wirtschaft veränderten sich. Die Religion verlor ihre Macht. Die Welt wurde globalisiert, vernetzt. Nationale Interessen wichen internationalen Interessen. Grenzen wurden gesprengt. Was früher gültig und richtig war, verlor urplötzlich seinen Wert. Eine neue Freiheit brach ihren Weg. Gegensätze verschwanden und Gleichheit machte sich breit.

Wenn man eine Umfrage machen würde, was denn die wichtigste Errungenschaft dieser Veränderungen ist, dann würde man sehr viele unterschiedliche Antworten erhalten. Für die einen ist es das Internet, das iPhone oder die Möglichkeit die ganze Welt bereisen zu können, für andere ist es die Demokratie, die gewonnene menschliche Freiheit, die Loslösung von der Religion. Es gibt viele Antworten.

Aus meiner Sicht ist etwas sehr viel bedeutsamer als all der technische Fortschritt, Konsumgesellschaft und Demokratie. Es ist die Bildung der Menschen. Nahezu jeder Mensch geht heutzutage zur Schule und genießt eine umfangreiche Ausbildung. Auch kann sich jeder Mensch selbständig weiterbilden, sich Informationen beschaffen, Wissen und Verständnis erlangen.

Dies ist der große Unterschied zu den vielen Jahrtausenden, wo nur der Oberschicht Bildung zuteil wurde und das gewöhnliche Volk „dumm“ blieb. Bildung war schon immer ein Machtfaktor. Die Oberschicht setzte ihr Wissen ein, um das Volk zu beherrschen, zu lenken, es für ihre Interessen einzusetzen. „Wissen ist Macht!“ ist auch heute noch ein bekanntes Sprichwort. Und Wissen war immer ein Attribut der herrschenden Klasse, – der herrschenden Klasse, die die restliche Bevölkerung im schlimmsten Fall ausgebeutet und manipuliert hat.

Die auch heute noch herrschende Klasse – trotz Demokratie und Menschenrechten – verliert Stück für Stück ihre Macht über das Volk, weil das Volk mehr und mehr Bildung genießt. Das ist ein ungeheurer, noch nie da gewesener Prozess der Umverteilung von Macht und Einfluss von einigen wenigen hin zu der großen „Masse“. Durch die breite Bildung und die Verfügbarkeit von Wissen in allen Bereichen des Lebens, wachsen einerseits Eigenverantwortung und Selbstbestimmung, sowie der Wunsch nach Freiheit, nach Unabhängigkeit, nach Emanzipation und andererseits werden die Möglichkeiten der Manipulation, der Ausbeutung, der Täuschung immer geringer. Die Menschen beginnen das Verhalten der Mächtigen zu hinterfragen. Sie setzen sich für ihre Rechte und Bedürfnisse ein. Sie wollen teilnehmen an wichtigen Entscheidungen.

All das führt zu ganz wesentlichen und wichtigen Veränderungen in der menschlichen Gesellschaft. Und diesen Umbruch der alten Machtstrukturen erleben wir zur Zeit. Die alten, manipulativen, ausbeuterischen Systeme können sich nicht mehr am Leben erhalten. Sie sterben langsam, aber sicher und machen Platz für eine neue, andere und bessere Gesellschaftsordnung. Es ist eine natürlichere Ordnung, eine Ordnung der Selbstbestimmung, der Eigenverantwortung, wo jeder ganz bewusst die Entscheidungen für sein Leben trifft, wo jeder in der Gesellschaft mitbestimmt, wo Respekt und Miteinander herrschen. Diese neue Ordnung mit allen Umbrüchen in Politik, Gesellschaft und Ökonomie bahnt sich Schritt für Schritt ihren Weg.

Wir sind sozusagen Zeugen der Geburt eines neuen Zeitalters. Auch wenn die Veränderungen am Anfang schmerzhaft sein können, so werden sie doch zu einer nie gekannten Freiheit führen und zu einem Aufblühen der menschlichen Natur.

Als Zeichen dieser besonderen Zeit begann vor einigen Jahrzehnten etwas, was es in der ganzen Menschheitsgeschichte noch nie gab. Die bisher streng geheim gehaltenen spirituellen Traditionen veröffentlichten ihr Wissen für die freie, selbstbestimmte Entwicklung der Menschen. Dieses Wissen wurde bisher bei Todesstrafe den Mächtigen vorbehalten. Sie haben dieses Wissen genutzt, um ihre Persönlichkeit mit allen Stärken und Fähigkeiten voll zu entfalten und ein langes, gesundes Leben zu führen. Nun ist praktisch jeder im Stande sich menschlich voll zu entwickeln. So wird damit auch der Materialismus mit all seinem Elend sein Ende finden.

Es sei noch gesagt, dass es hier nicht um Pseudo-Mainstream-Esoterik geht, sondern allein um die geistig-seelische Evolution des Menschen, seine Veredelung, – die Entfaltung seiner höheren Natur, die Entfaltung von Weisheit, ganzheitlich orientiertem Wissen, von Liebe und Mitgefühl, einer höheren Intuition und einer besonderen Form von Vitalität und Gesundheit. Wer die Gesetze der Natur kennt, kann nach ihnen leben und so das Beste für sich, seine Mitmenschen und die Natur gewinnen. Und nur so können wir wirklich alle gewinnen.

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Die Ausbildung von Papageien

Papageien sind sehr schöne Tiere. Sie sind sehr intelligent und sie können sprechen. Besser gesagt, sie hören Worte und wiederholen sie, ohne ihre Bedeutung zu verstehen. Sie können auch nicht hinterfragen, was sie da hören und nachsprechen.

In Englisch benutzt man deshalb auch den Begriff „parrot“ für nachbeten oder nachplappern. Parrot heisst nichts anderes als Papagei.

Das papageienhafte Geplapper kennt man heutzutage insbesondere aus der Politik und aus den Medien. Es wird geplappert und nachgeplappert, was das Zeug hält, – Hauptsache es hört sich irgendwie intelligent an oder entspricht der allgemeinen Meinung. Der Inhalt an sich ist nebensächlich oder nicht wirklich vorhanden. Inhalte werden auch gerne ungeprüft von anderen übernommen und einfach noch mal nachgeplappert.

So ein Geplapper ist ziemlich sinnfrei, erfüllt aber in der Regel seine niedrigen Zwecke.

Ich möchte heute gar nicht auf die Politik oder die Medien eingehen oder über hohle Phrasen sprechen. Es geht mir um ein viel wichtigeres Thema, nämlich um die Ausbildung von jungen Menschen.

Wir leben in einer Zeit, wo ein besonderer Fokus auf die massenhafte Aufnahme von Informationen gelegt wird. Es ist das sogenannte Auswendiglernen, dass in der Regel neuen Lernstoff bis zur Prüfung abspeichert, um ihn danach direkt wieder zu vergessen. Es muss ja schließlich neuer Platz für neue Informationen geschaffen werden und der Stoff an sich ist oft weder interessant noch für irgendetwas relevant. So quälen sich viele Schüler von einer Prüfung zur nächsten und auch später im Studium oder in der Weiterbildung.

Auswendiglernen ist oft nichts anderes als das papageienhafte Nachplappern von irgendwelchen Infos. Diese Informationen werden weder hinterfragt, noch wirklich verstanden und sehr oft haben sie keinen wirklichen oder direkten Nutzen. Es ist die Vorliebe für das Sammeln von Fakten. Wir sammeln Wissen wie Briefmarken. Und das über viele Jahre. In der Tat haben wir einen Fokus auf der Quantität von Informationen, aber leider nicht auf der Qualität.

Die alten Inder haben dieses Verhältnis von Qualität und Quantität schon vor hunderten von Jahren erkannt. Dazu gibt es eine kleine Geschichte, die ich hier sinngemäß wiedergeben möchte:

Eines Tages kommt ein Schüler zu seinem Meister und möchte wissen, was denn der Unterschied zwischen Wissen und Weisheit ist. Da sagt der Meister folgendes: „Siehst Du den Baum dort? Du kannst all seine Blätter zählen, dann besitzt Du Wissen. Aber wenn Du die Natur des Baumes kennst, dann besitzt Du Weisheit. Wissen und Weisheit müssen immer Hand in Hand gehen. Wissen ohne Weisheit ist wie ein Mensch ohne Verstand, ohne Kopf. Wissen ohne Weisheit ist dumm und nutzlos. Weisheit allein kann zwischen wichtigem und nutzlosen Wissen unterscheiden. Also erlange Weisheit, erlange Unterscheidungskraft!“

Der Begriff Weisheit ist nahezu vollständig aus unserem Gebrauch verschwunden. Wir haben nur noch Unmengen von Wissen, was von Jahr zu Jahr exponentiell wächst. Unser Wissen hat sich in den letzten Jahren wahrscheinlich schon verhundertfacht. Es ist kein Wunder, dass die Kinder in der Schule und auch die Studenten an den Unis gar nicht mehr hinterherkommen mit den ständig wachsenden Mengen an Lehrstoff. Auch die Lehrbeauftragten sind hoffnungslos überfordert mit der sinnvollen Aussortierung von Wissen. So steigt der Leistungsdruck ständig und die Ausbildungsdauer wächst kontinuierlich. Haben Sie sich mal gefragt, warum wir bis zu 13 Jahre auf der Schule verbringen müssen und vielleicht dann noch mal um die 6 Jahre studieren plus eventuelle Weiterbildungen? Wie soll die Zukunft aussehen? 30 Jahre Ausbildung insgesamt und bis 90 arbeiten?

Das ungeheure Wachstum von Wissen ohne Hinterfragung der Qualität ist eine große Herausforderung unserer Zeit. Doch ich möchte hier noch auf einen anderen Punkt u sprechen kommen. Den Aspekt der Handlungsfähigkeit.

Nehmen wir einmal an, Sie machen eine Weiterbildung. Das Ziel ist selbstverständlich, dass Sie mit Ihren neu erworbenen Kenntnisse eine neue Tätigkeit professionell bewältigen können. Nehmen wir einmal ein ganz simples Beispiel. Sie wollen chinesisch kochen lernen. Das Ziel ist natürlich, dass Sie hinterher tatsächlich chinesisch kochen können und zwar so, dass es auch schmeckt. Logisch. Nun, nach dem vorherrschendem Lernprinzip drückt man Ihnen ein Buch in die Hand, was sämtliche Zutaten auflistet, Herkunft und Geschichte der Gerichte, Anbau der chinesischen Gewürze, berühmte chinesische Köche, Sonderformen der Zubereitung nach Regionen, Beschaffenheit der Küchenutensilien und deren traditionelle Herstellung, etc. Das Buch hat 400 Seiten und eigentlich wollten Sie ja nur viellecht ein dutzend Gerichte kochen können. Da das ja eine Weiterbildung ist, wird von Ihnen erwartet, dass sie das Buch mehr oder weniger auswendig lernen und Ihr Faktenwissen in mündlichen und schriftlichen Prüfungen vortragen können. Nehmen wir einmal an, Sie können Unmengen an Wissen gut auswendiglernen und bestehen auch die Prüfungen. Können Sie dann wirklich chinesisch kochen? Fühlen Sie sich sicher in der Zubereitung der chinesischen Speisen? Wissen Sie wie die Gerichte schmecken?

In diesem Beispiel wurde die Qualität des Wissens nicht berücksichtigt und auch die Handlungsfähigkeit – das Kochen können – wurde ignoriert. Sinnvoll wäre es gewesen, den theoretischen Teil auf eine notwendige Menge zu reduzieren (mit optionalen Informationen zu Geschichte und regionalen Unterschieden, etc.) und einen besonderen Fokus auf das Kochen selbst zu legen. Nur Übung macht den Meister. Das heißt, die Anwendung von Wissen hat einen sehr viel höheren Stellenwert als Wissen selbst. Einmal lernen wir hervorragend durch die eigene Praxis und zum anderen lernen wir sehr gut durch die Weitergabe praktischer Erfahrungen von anderen. Früher hat man zugeguckt, wie der Meister etwas gemacht hat und so direkt gesehen, wie es funktioniert und was wichtig ist. Man könnte das als „praxisorientiertes Lernen“ bezeichnen oder „Lernen fürs Leben“. Auch durch das Durchspielen von praktischen Beispielen, durch Fallgeschichten und durch Simulation kann man sehr effektiv lernen. All das läuft unter dem Motto „Erfahrungen sammeln“. Das sind eigene Erfahrungen genauso wie die Erfahrungen von Lehrern, Ausbildern oder anderen Studenten.

Im ganzen Leben geht es nur darum Erfahrungen zu machen. Durch Erfahrungen wächst man.

Für die Zukunft ist es ganz wichtig möglichst schnell handlungsfähig zu werden, die Fähigkeit zu erlangen sinnvoll mit Wissen umzugehen und nützliches Wissen von unwichtigem Wissen zu trennen. Weisheit muss wieder wichtig werden. Wir müssen wieder in der Lage sein, weise Entscheidungen zu treffen, – für uns selbst und die Gesellschaft.

Die Zeit der menschlichen Papageien wird zwangsläufig zu Ende gehen und Platz machen für eigenverantwortliche, intelligente, weise Menschen, – Menschen, die Wissen hinterfragen und weise anwenden können.

Fangen Sie auch an – hinterfragen Sie die „Fakten“, die Ihnen tagtäglich aufgedrückt werden. Lernen Sie zu unterscheiden. Nutzen Sie die besten Infos für weise Entscheidungen. Machen Sie so das Beste aus Ihrem Leben!

 

 

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Wünsche, Träume und die Realität

Wie heißt es so schön, – das Leben ist kein Ponyhof oder kein Wunschkonzert, etc. Die Erfinder dieser Sprüche wollen damit sagen, dass unseren Vorstellungen vom Leben eine „harte“ Realität gegenüber steht, die nicht unbedingt unseren Wünschen entspricht. Irgendwie weiß auch jeder, dass das so ist und doch träumen wir gerne, malen uns unsere Wünsche aus und kümmern uns oft nicht um die harte Realität. Manchmal bzw. oft führt das dann zu einem bösen Erwachen, wenn die Illusionen wie Seifenblasen zerplatzen und man unsanft auf den Boden der Tatsachen gestellt wird.

Auf der geistig-seelischen Ebene ist für uns alles möglich. Wir können uns vorstellen in einer Luxusvilla zu leben, mit Privatjet um die Welt zu tingeln, berühmt zu sein und auf der Bühne zu stehen. Wir können die tollsten Abenteuer in fernen Ländern erleben, wir könne zum Mond fliegen, unter Wasser atmen, den Mount Everest besteigen. Wir können tanzen, singen, jonglieren. Alles ist möglich.

Diese Welt der unbegrenzten Möglichkeiten trifft dann auf die uns bekannte Welt der Begrenzungen, wo es nichts umsonst gibt, alles erarbeitet werden muss, wo wir uns an die Gesetze von Raum und Zeit halten müssen. Was in der Vorstellung so einfach, mühelos machbar ist, noch nicht einmal Zeit braucht, das kann in der Realität Jahre beanspruchen, viel Geld, harte Arbeit und Zeit. Es kann Nerven kosten, persönliche Opfer verlangen, schmerzvoll sein und es gibt keine Garantie, dass man seine Vorstellung wirklich umsetzen kann. Das Leben bietet generell keine Garantien, bis auf eine, dass wir alle einmal diese Ebene verlassen.

Nun, was macht man mit seinen Idealen, Wünschen, Träumen, Vorstellungen? Sie alle begraben, vor sich hinvegetieren und auf Glück hoffen? Sicher nicht. Nein. Der erste Schritt ist die Sachlage zu erkennen, zwischen Vorstellung und Realität zu unterscheiden und beides erstmal zu akzeptieren. Im zweiten Schritt geht es darum zu verstehen, dass wir alle nur begrenzte Mittel haben, um unsere Wünsche zu verwirklichen. Unsere Lebenszeit ist begrenzt, unsere Energie, – Leistungsfähigkeit ist begrenzt und wir sind auch durch die Rahmenbedingungen unseres Lebens begrenzt. Im Prinzip steht uns in Abhängigkeit von dem Faktor Zeit ein bestimmtes Maß an Leistungsfähgikeit zur Verfügung. Z. B. können wir pro Tag nur ca. 8 Stunden arbeiten, brauchen ca. 8 Stunden Schlaf, drei Mahlzeiten und Freizeit. Wir können nicht an einem Tag 20 Stunden arbeiten oder eine Woche lang durcharbeiten, um eine Wunsch zu realisieren. Das sind unsere natürlichen Grenzen. Im dritten Schritt geht es nun darum zu erkennen, welche Wünsche uns wirklich wichtig sind. Jeder kann sich bestimmt 3-4 oder noch mehr verschiedene Lebensstile vorstellen, verschiedene Berufe, Tätigkeiten, doch wir haben jetzt nur dieses eine Leben, wo wir in der Regel nur einem Beruf nachgehen und andere Wünsche/Tätigkeiten höchstens in der Freizeit leben können. Wenn man verstanden hat, was wirklich wichtig ist, dann kann man Prioritäten setzen und zwar ganz bewusst. Man kann sich für einen Beruf entscheiden, für 1-2-3 Hobbys und dann kann man im vierten Schritt an der Realisierung seiner Vorstellungen arbeiten.

Diese vier Schritte sind die absoluten Grundlagen, um erfolgreich seine Wünsche oder Träume in unserer begrenzten Welt umzusetzen. Nun geht es weiter – ins Projekt Management – die hohe Kunst der Realisierung von Ideen in der Wirklichkeit. Auch hier geht es darum wieder Prioritäten zu setzen. Z. B. ist der berufliche Fortschritt wichtiger als ein Hobby. Auch hier geht es schrittweise voran. Am Anfang steht die Idee, die sich in einer Vision oder Vorstellung kristallisiert, immer klarer und umfangreicher wird. Diese Vision, dieser Wunsch oder Traum begeistert uns und will realisiert werden. Wir sind hoch motiviert. Auf die Vision folgt die Frage nach der Machbarkeit. Wir müssen unsere Vorstellung hinterfragen. Ist die Idee finanzierbar? Bin ich leistungsfähig genug, um sie zu realisieren, – kann ich es schaffen? Hab ich die nötigen Ressourcen an Intelligenz, Durchhaltevermögen, Fleiß, Wissen, etc.? Wird mir meine Vision genau das bringen, was ich mir von ihr erhoffe? Wieviel Zeit brauche ich für die Umsetzung? Kurz gesagt, es geht immer um Zeit, Ressourcen und Qualität. Wenn nach einer ersten groben Einschätzung eine Machbarkeit vorliegt, geht es weiter in die Planungsphase, also von einer groben Planung zu einer feineren Planung mit Details und mehr Nachforschungen zu den bekannten Fragen: Wer? Was? Wie? Wann? Wo? Warum? Wenn die Fragen alle gut beanwortet sind, geht es im nächsten Schritt in die Umsetzungsphase. Hier steckt man sich Etappenziele wie Meilensteine auf dem Weg zum Ziel. Auch die längste Reise beginnt mit einem ersten Schritt und man kommt immer von einem Punkt zum nächsten. Die Realisierung von einem Wunsch ist tatsächlich wie eine Reiseplanung. Wenn ich von Düsseldorf nach München will, dann sind meine Etappenziele vielleicht Köln, Frankfurt, Würzburg, Nürnberg und Ingolstadt. Das gibt mir Orientierung, ich weiß wieviel Zeit ich noch brauche, es ist machbar, übersichtlich und gut zu managen. Eigentlich brauchen Sie jetzt nur noch losfahren bzw. Ihr Projekt starten und sich von einem Meilenstein zum nächsten bewegen. Doch es gibt noch etwas, was Sie für den Erfolg Ihres Projekts tun sollten. Man nennt es Erfolgskontrolle. D. h. Sie kontrollieren regelmäßig, ob wirklich alles so läuft, wie Sie es sich vorgestellt und geplant haben, denn im Leben läuft nicht immer alles glatt. Es treten unvorhergesehene Situationen auf, die Ihr Projekt beeinflussen oder gefährden können. Darauf müssen Sie rechtzeitig reagieren, um Ihr langfristiges Ziel bestmöglich zu erreichen. Auch hier können Sie sich an dem Bild einer Reise orientieren. Was machen Sie z. B. wenn eine Strecke blockiert ist, durch einen Stau oder eine Baustelle? Sie fahren wahrscheinlich einen Umweg, brauchen mehr Zeit, mehr Benzin und kommen so später in Ihrem Hotel an. Vielleicht können Sie deshalb eine Verabredung nicht einhalten und müssen entsprechend Bescheid geben. Vielleicht finden Sie unterwegs aber auch einen ganz tollen Ort, wo Sie spontan einen ganzen Tag bleiben wollen. Nun müssen Sie schauen, wie sich das auf Ihre Reiseplanung auswirkt.

Wenn Sie so vorgehen, wie ich Ihnen es beschrieben habe, so werden Sie mit großer Wahrscheinlichkeit Ihre Wünsche und Träume in die Realität umsetzen.

Ich wünsche Ihnen von Herzen alles Gute, viel Freude, Glück und vollen Erfolg bei der Umsetzung Ihrer Träume!

Nur wer seine Träume lebt, ist wirklich glücklich!

Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben!

 

Ihr Hypno-Coach Falco Wisskirchen

 

PS: Es gibt viele Menschen, die bleiben in ihrer Wunschrealität stecken. Träumen von dem einen, dann von etwas anderem und sind in der Realität nicht wirklich glücklich. Sie ziehen sich sozusagen von der harten, grauen Realität zurück in ihre eigene Welt, die so viel erfüllender, glücklicher ist. Im Allgemeinen ist dies eine ungesunde Verhaltensweise, die viele noch aus Ihrer Kindheit kennen, eine sogenannte infantile Bewältigungsstrategie. Was früher für uns als Kinder funktioniert hat – tagträumen und spielen – funktioniert für uns Erwachsene leider nicht mehr. Wir haben nur eine Möglichkeit – den Schritt nach vorn, aus dem grauen Alltag ausbrechen und unser Leben nach unseren Vorstellungen gestalten – unsere Träume wahr werden zu lassen, soweit es unseren Möglichkeiten entspricht. Tatsächlich lassen sich die meisten Wünsche, Träume realisieren – in der einen oder anderen Weise. Passen Sie Ihre Träume an und so werden sie machbar und können realisiert werden. Nur realisiert Träume machen glücklich. Wenn Träume nur Träume bleiben und der graue Alltag sie täglich zum platzen bringt, dann tut das weh, – täglich. Deshalb machen Sie Ihre Wünsche wahr! Leben Sie Ihre Träume soweit es geht! Sie haben es in Ihrer Hand! Sie sind der Schöpfer Ihrer eigenen Realität. Denken Sie einmal darüber nach. Zuviele Menschen reden nur über ihre Träume aber leben sie nicht. Machen Sie es anders! Tuen Sie es! Sie werden es nicht bereuen!

 

 

 

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