Beiträge getaggt mit Wünsche

Mein Haus, mein Boot, mein Auto, – worüber definieren Sie sich?

Kennen Sie noch die Werbung, wo sich zwei alte Freunde treffen und einer der beiden zückt seine Fotos „Mein Haus, mein Auto, mein Boot…“ und der andere guckt nur verdattert aus der Wäsche?

Viele Menschen wollen im Leben etwas erreichen. Sie setzen sich Ziele und arbeiten auf sie hin. Sie identifizieren sich mit ihren Wünschen, ihren Zielen. „Wenn ich XY erreicht habe, dann bin ich glücklich, dann verdiene ich mir Anerkennung, dann bekomme ich Respekt, dann bin ich jemand…“

Nun gibt es materielle Ziele, finanzielle und auch immaterielle. Es liegt an uns selbst, an was wir glauben, was wir uns wünschen, was wir erreichen wollen. Während der eine sein Ideal darin sieht, möglichst schnell reich zu werden, um sich dann all seine Wünsche erfüllen zu können, sieht ein anderer sein höchstes Glück darin vielleicht ein exzellenter Tänzer zu werden oder eine Familie zu gründen, Kinder zu haben.

Im Prinzip ist es so, dass man relativ früh anfängt seinen Einsatz zu verteilen oder zu bündeln, wie im Casino auf dieses oder jenes zu setzen, ohne wirklich zu wissen, was da kommen mag, ob sich alles so entwickelt, wie man es sich vorgestellt hat, ob man mit seiner Strategie wirklich gewinnt. In der Regel ist man erst hinterher schlauer. Dann stellt man z. B. fest, dass man als Firmenchef zwar viel Geld verdient, aber keine Zeit mehr hat, es zu genießen. Oder, dass man jetzt stolzer Besitzer eines eigenen Boots ist, aber kaum Gelegenheit hat, es auch wirklich zu benutzen.

Gerade heutzutage ist er sehr verlockend sich materielle und finanzielle Ziele zu setzen und zu sagen „Wenn ich das erreicht habe, dann geht es mir gut, dann bin ich glücklich!“ Ja und wenn der Tag gekommen ist, dann kann es sein, dass da kein Glücksgefühl aufkommt, dass da eher eine Leere ist, eine Enttäuschung. „Ist das alles? Soll es das gewesen sein? Und dafür hab ich all die Jahre hart gearbeitet?“

Oft hat man diesen Effekt schon bei den relativ kleinen Dingen. Da lechzt man nach dem neusten Handy oder der neusten Handtasche und hat man die Sachen dann für viel Geld gekauft, fehlt das Gefühl der Befriedigung, das Glücksgefühl und schon ist man wieder auf der Suche nach der nächsten „tollen“ Sache, die man unbedingt haben will, unbedingt braucht, die lebenswichtig ist. Ja und da wartet schon die nächste Enttäuschung.

So schön oder toll gewisse materielle Dinge erscheinen mögen – sie geben uns in der Regel nichts, keine echte Befriedigung. Sie machen uns nicht glücklich. Und so begeben wir uns weiter auf die Suche. Und suchen und suchen und kaufen und kaufen….

Und irgendwann geht uns vielleicht ein Licht auf, dass wir die ganze Zeit in der äußeren Welt etwas suchen, was man nur in sich selbst oder in anderen Menschen finden kann – immaterielle Dinge wie Liebe, Geborgenheit, Freundschaft, Freude, aber auch Sinnhaftigkeit, Werte, höhere Ziele. Wenn wir dies erkannt haben, dann können wir unser Leben damit bereichern, können unserem Leben einen tieferen Sinn geben, bewusst etwas Nachhaltiges schaffen. Und dann fühlen wir uns gut, dann sind wir motiviert, dann sind wir stark und überwinden Barrieren und Hindernisse, dann freuen wir uns und fühlen uns lebendig. Dann brauchen wir auch nicht unbedingt die neusten Schuhe, das neuste Handy. Dann müssen wir nicht mehr verzweifelt in der äußeren Welt Erfüllung suchen, dann haben wir das, was wichtig ist, in uns selbst entdeckt.

Wenn man die immateriellen Werte erkannt hat, dann kann man sie mit materiellen Zielen verbinden und sich so ein erfülltes, glückliches Leben in Balance gestalten. Denn nur, wenn wir gleichermaßen „innen wie außen“ respektieren, können wir das Beste aus unserem Leben machen.

Überlegen Sie einmal, was für Sie Sinn macht, welche Werte für Sie wichtig sind, welche Erfahrungen und Gefühle Sie erleben möchten. Und dann denken Sie einmal darüber nach, wie Sie Ihre materielle Welt gestalten wollen, was Ihnen hier wichtig ist. Sie werden bestimmt für sich die richtige Mischung finden. Und dann können Sie auf Ihre Ziele hinarbeiten, – das Beste aus Ihrem Leben machen!

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Die moderne Streitkultur

Die Begriffe „modern“ und „Streitkultur“ klingen doch recht gut. Es gibt so einige Menschen in unserer Gesellschaft, die hinter diesen Begriffen stehen, dafür plädieren und aktiv prägen. Man findet sie insbesondere bei politischen Themen und öffentlichen Debatten. Da muss dann gekämpft werden, weil das ja modern ist und zur Kultur gehört. So kämpfen wichtige Menschen für ihre Meinungen und gegen die Meinungen anderer wichtiger Menschen, während viele unwichtige Menschen zuschauen und mehr oder weniger begeistert für den einen oder den anderen applaudieren. Und alle sind ganz stolz darauf, dass wir so zivilisiert sind, so demokratisch sind und so kulturell reich, dass wir uns „um die Wurst“ streiten.

Was in der Politik an der Tagesordnung ist und täglich in der Öffentlichkeit zelebriert wird, ist auch eine kulturelle Erungenschaft im Privatleben und auf der Arbeit, – die wunderbare Streitkultur.

Lassen Sie uns einmal einen Blick hinter die Fassade werfen.

Der Begriff „Streiten“ hat etwas mit Kämpfen und Krieg zu tun, auch mit Gewalt und Aggression. Es geht darum einen Kampf oder Krieg zu gewinnen, Gegner zu vernichten. Man will nicht der Verlierer sein. Die Idee zu kämpfen oder kämpfen zu müssen, ist uralt und sicher nichts Neues. Von Kultur kann auch keine Rede sein. Kampf und Krieg haben nichts mit Kultur oder kultureller Blüte zu tun. Streit, Streitereien, Kämpfe, Kriege – sie appellieren an die niedrigsten Instinkte des Menschen, sie lassen Menschen zu Tieren werden, sie sind destruktiv. Schon in einem kleinen Streit können in der Hitze des Gefechts Worte fallen, die so zerstörerisch sind, dass eine langjährige Beziehung zerbricht. Und trotz all der zerstörerischen Kriege weltweit leben wir heute noch eine „Streitkultur“ und sind auch noch stolz darauf. Wir sind stolz darauf, ständig für unsere Interessen zu kämpfen. Wir kämpfen auch gegen viele Feinde. Wir kämpfen gegen Kohlendioxd, gegen das Ozonloch, gegen Grippe, gegen die Klimaerwärmung – kurzum, wir sind ein kriegerisches Volk. Angela Merkel betont besonders gerne, dass wir alle ständig kämpfen müssen.

Ja, manchmal frage ich mich, in was für einer Welt wir eigentlich leben. Angela Merkel würde jetzt sagen „Ja, Herr Wisskirchen, das ist alternativlos! Wir müssen kämpfen.“

Frau Merkel hat natürlich immer recht. Sie ist ja schließlich unsere Kanzlerin. Nicht wahr?

Lassen Sie uns mal über eine Alternative zu der Streitkultur nachdenken. Wie wäre es denn beispielsweise mit einer Kultur der werteorientierten Kommunikation? Stellen Sie sich einmal vor, man würde miteinander sprechen, man würde sich gegenseitig respektieren, Verständnis füreinander zeigen, sich über die eigenen Bedürfnisse und Wünsche austauschen, gemeinsam nach Lösungen suchen, seine Energie in konstruktive Zusammenarbeit stecken, etc. Was denken Sie? Wäre das nicht vielleicht sinnvoller und besser für alle? So ganz ohne Streit, ohne Egoismus, ohne Aggessionen?

Stellen Sie sich so eine nette, positive Kultur einmal auf der normalen zwischenmenschlichen Ebene vor. Wenn es z. B. in der Familie ein Problem gibt und alle setzen sich an den Tisch, reden über ihre Wahrnehmung der Situation, ihre Bedürfnisse, Wünsche, denken gemeinsam über mögliche Lösungen nach, finden eine, die für alle gut ist und setzen sie gemeinsam um – wie wäre das?

Und nun denken Sie einmal an unsere Politiker. Wenn die sich einfach zusammensetzen, ohne Selbstdarstellung, Selbstbeweihräucherung, ohne Beleidigungen und Schauspielerei. Wenn sie einfach nur gemeinsam an einer bestmöglichen Lösung für alle arbeiten – unvorstellbar nicht wahr? Das wäre unglaublich. Eine neue Ära würde anbrechen. Das goldene Zeitalter wäre eingeläutet. Konstruktive Zusammenarbeit statt Streitkultur und Egoismus! Vielleicht erlebe ich es noch in den nächsten 40 Jahren.

Wieviel Energie, Zeit und Aufwand würde man durch so eine kommunikative, verständnisvolle und konstruktive Kultur sparen? Und was könnte man alles mit dieser eingesparten Energie machen?

Stellen Sie sich einmal vor, die Menschen würden weltweit miteinander arbeiten, statt gegeneinander. Die Welt wäre in kürzester Zeit ein besserer Ort.

Doch leider hält die Menschen der kurzsichtige Egoismus davon ab. So verpassen sie die Chancen für ein besseres Leben für alle, weil sie Angst haben selbst zu kurz zu kommen.

Nur wenn man sich gegenseitig hilft, hilft man sich selbst am meisten! Denken Sie einmal darüber nach. Es lohnt sich.

Wenn Ihnen auch etwas an Ihrem Glück liegt, an der Menschheit und unserer Umwelt, wenn Sie auch denken, dass wir nur gemeinsam unsere Welt glücklicher, friedvoller und schöner gestalten können, dann kultivieren Sie doch ganz bewusst eine werteorientierete, konstruktive Kultur des miteinander Sprechens, der Zusammenarbeit. Leben Sie das Gute. Seien Sie ein Vorbild für andere, für Ihre Kinder und Ihre Mitmenschen.

Kommunikation ist alles!

Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben! Gemeinsam mit anderen!

 

 

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Wünsche, Träume und die Realität

Wie heißt es so schön, – das Leben ist kein Ponyhof oder kein Wunschkonzert, etc. Die Erfinder dieser Sprüche wollen damit sagen, dass unseren Vorstellungen vom Leben eine „harte“ Realität gegenüber steht, die nicht unbedingt unseren Wünschen entspricht. Irgendwie weiß auch jeder, dass das so ist und doch träumen wir gerne, malen uns unsere Wünsche aus und kümmern uns oft nicht um die harte Realität. Manchmal bzw. oft führt das dann zu einem bösen Erwachen, wenn die Illusionen wie Seifenblasen zerplatzen und man unsanft auf den Boden der Tatsachen gestellt wird.

Auf der geistig-seelischen Ebene ist für uns alles möglich. Wir können uns vorstellen in einer Luxusvilla zu leben, mit Privatjet um die Welt zu tingeln, berühmt zu sein und auf der Bühne zu stehen. Wir können die tollsten Abenteuer in fernen Ländern erleben, wir könne zum Mond fliegen, unter Wasser atmen, den Mount Everest besteigen. Wir können tanzen, singen, jonglieren. Alles ist möglich.

Diese Welt der unbegrenzten Möglichkeiten trifft dann auf die uns bekannte Welt der Begrenzungen, wo es nichts umsonst gibt, alles erarbeitet werden muss, wo wir uns an die Gesetze von Raum und Zeit halten müssen. Was in der Vorstellung so einfach, mühelos machbar ist, noch nicht einmal Zeit braucht, das kann in der Realität Jahre beanspruchen, viel Geld, harte Arbeit und Zeit. Es kann Nerven kosten, persönliche Opfer verlangen, schmerzvoll sein und es gibt keine Garantie, dass man seine Vorstellung wirklich umsetzen kann. Das Leben bietet generell keine Garantien, bis auf eine, dass wir alle einmal diese Ebene verlassen.

Nun, was macht man mit seinen Idealen, Wünschen, Träumen, Vorstellungen? Sie alle begraben, vor sich hinvegetieren und auf Glück hoffen? Sicher nicht. Nein. Der erste Schritt ist die Sachlage zu erkennen, zwischen Vorstellung und Realität zu unterscheiden und beides erstmal zu akzeptieren. Im zweiten Schritt geht es darum zu verstehen, dass wir alle nur begrenzte Mittel haben, um unsere Wünsche zu verwirklichen. Unsere Lebenszeit ist begrenzt, unsere Energie, – Leistungsfähigkeit ist begrenzt und wir sind auch durch die Rahmenbedingungen unseres Lebens begrenzt. Im Prinzip steht uns in Abhängigkeit von dem Faktor Zeit ein bestimmtes Maß an Leistungsfähgikeit zur Verfügung. Z. B. können wir pro Tag nur ca. 8 Stunden arbeiten, brauchen ca. 8 Stunden Schlaf, drei Mahlzeiten und Freizeit. Wir können nicht an einem Tag 20 Stunden arbeiten oder eine Woche lang durcharbeiten, um eine Wunsch zu realisieren. Das sind unsere natürlichen Grenzen. Im dritten Schritt geht es nun darum zu erkennen, welche Wünsche uns wirklich wichtig sind. Jeder kann sich bestimmt 3-4 oder noch mehr verschiedene Lebensstile vorstellen, verschiedene Berufe, Tätigkeiten, doch wir haben jetzt nur dieses eine Leben, wo wir in der Regel nur einem Beruf nachgehen und andere Wünsche/Tätigkeiten höchstens in der Freizeit leben können. Wenn man verstanden hat, was wirklich wichtig ist, dann kann man Prioritäten setzen und zwar ganz bewusst. Man kann sich für einen Beruf entscheiden, für 1-2-3 Hobbys und dann kann man im vierten Schritt an der Realisierung seiner Vorstellungen arbeiten.

Diese vier Schritte sind die absoluten Grundlagen, um erfolgreich seine Wünsche oder Träume in unserer begrenzten Welt umzusetzen. Nun geht es weiter – ins Projekt Management – die hohe Kunst der Realisierung von Ideen in der Wirklichkeit. Auch hier geht es darum wieder Prioritäten zu setzen. Z. B. ist der berufliche Fortschritt wichtiger als ein Hobby. Auch hier geht es schrittweise voran. Am Anfang steht die Idee, die sich in einer Vision oder Vorstellung kristallisiert, immer klarer und umfangreicher wird. Diese Vision, dieser Wunsch oder Traum begeistert uns und will realisiert werden. Wir sind hoch motiviert. Auf die Vision folgt die Frage nach der Machbarkeit. Wir müssen unsere Vorstellung hinterfragen. Ist die Idee finanzierbar? Bin ich leistungsfähig genug, um sie zu realisieren, – kann ich es schaffen? Hab ich die nötigen Ressourcen an Intelligenz, Durchhaltevermögen, Fleiß, Wissen, etc.? Wird mir meine Vision genau das bringen, was ich mir von ihr erhoffe? Wieviel Zeit brauche ich für die Umsetzung? Kurz gesagt, es geht immer um Zeit, Ressourcen und Qualität. Wenn nach einer ersten groben Einschätzung eine Machbarkeit vorliegt, geht es weiter in die Planungsphase, also von einer groben Planung zu einer feineren Planung mit Details und mehr Nachforschungen zu den bekannten Fragen: Wer? Was? Wie? Wann? Wo? Warum? Wenn die Fragen alle gut beanwortet sind, geht es im nächsten Schritt in die Umsetzungsphase. Hier steckt man sich Etappenziele wie Meilensteine auf dem Weg zum Ziel. Auch die längste Reise beginnt mit einem ersten Schritt und man kommt immer von einem Punkt zum nächsten. Die Realisierung von einem Wunsch ist tatsächlich wie eine Reiseplanung. Wenn ich von Düsseldorf nach München will, dann sind meine Etappenziele vielleicht Köln, Frankfurt, Würzburg, Nürnberg und Ingolstadt. Das gibt mir Orientierung, ich weiß wieviel Zeit ich noch brauche, es ist machbar, übersichtlich und gut zu managen. Eigentlich brauchen Sie jetzt nur noch losfahren bzw. Ihr Projekt starten und sich von einem Meilenstein zum nächsten bewegen. Doch es gibt noch etwas, was Sie für den Erfolg Ihres Projekts tun sollten. Man nennt es Erfolgskontrolle. D. h. Sie kontrollieren regelmäßig, ob wirklich alles so läuft, wie Sie es sich vorgestellt und geplant haben, denn im Leben läuft nicht immer alles glatt. Es treten unvorhergesehene Situationen auf, die Ihr Projekt beeinflussen oder gefährden können. Darauf müssen Sie rechtzeitig reagieren, um Ihr langfristiges Ziel bestmöglich zu erreichen. Auch hier können Sie sich an dem Bild einer Reise orientieren. Was machen Sie z. B. wenn eine Strecke blockiert ist, durch einen Stau oder eine Baustelle? Sie fahren wahrscheinlich einen Umweg, brauchen mehr Zeit, mehr Benzin und kommen so später in Ihrem Hotel an. Vielleicht können Sie deshalb eine Verabredung nicht einhalten und müssen entsprechend Bescheid geben. Vielleicht finden Sie unterwegs aber auch einen ganz tollen Ort, wo Sie spontan einen ganzen Tag bleiben wollen. Nun müssen Sie schauen, wie sich das auf Ihre Reiseplanung auswirkt.

Wenn Sie so vorgehen, wie ich Ihnen es beschrieben habe, so werden Sie mit großer Wahrscheinlichkeit Ihre Wünsche und Träume in die Realität umsetzen.

Ich wünsche Ihnen von Herzen alles Gute, viel Freude, Glück und vollen Erfolg bei der Umsetzung Ihrer Träume!

Nur wer seine Träume lebt, ist wirklich glücklich!

Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben!

 

Ihr Hypno-Coach Falco Wisskirchen

 

PS: Es gibt viele Menschen, die bleiben in ihrer Wunschrealität stecken. Träumen von dem einen, dann von etwas anderem und sind in der Realität nicht wirklich glücklich. Sie ziehen sich sozusagen von der harten, grauen Realität zurück in ihre eigene Welt, die so viel erfüllender, glücklicher ist. Im Allgemeinen ist dies eine ungesunde Verhaltensweise, die viele noch aus Ihrer Kindheit kennen, eine sogenannte infantile Bewältigungsstrategie. Was früher für uns als Kinder funktioniert hat – tagträumen und spielen – funktioniert für uns Erwachsene leider nicht mehr. Wir haben nur eine Möglichkeit – den Schritt nach vorn, aus dem grauen Alltag ausbrechen und unser Leben nach unseren Vorstellungen gestalten – unsere Träume wahr werden zu lassen, soweit es unseren Möglichkeiten entspricht. Tatsächlich lassen sich die meisten Wünsche, Träume realisieren – in der einen oder anderen Weise. Passen Sie Ihre Träume an und so werden sie machbar und können realisiert werden. Nur realisiert Träume machen glücklich. Wenn Träume nur Träume bleiben und der graue Alltag sie täglich zum platzen bringt, dann tut das weh, – täglich. Deshalb machen Sie Ihre Wünsche wahr! Leben Sie Ihre Träume soweit es geht! Sie haben es in Ihrer Hand! Sie sind der Schöpfer Ihrer eigenen Realität. Denken Sie einmal darüber nach. Zuviele Menschen reden nur über ihre Träume aber leben sie nicht. Machen Sie es anders! Tuen Sie es! Sie werden es nicht bereuen!

 

 

 

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Wir „müssen“ oder doch nicht?

2 Bekannte treffen sich im Supermarkt.: „Alles gut?“ „Muss!“ „Und selber?“ „Muss!“

Wenn ich so etwas höre, kriege ich schon Stehhaare. Früher hat man sich tatsächlich unterhalten und in ganzen Sätzen gesprochen. Dank kulturellem Fortschritt braucht man das nicht mehr. Neben diesem geistigen Fortschritt ist vor allem die Antwort auch ganz schrecklich. Wenn alles nur noch „muss“, ja für was leben wir dann eigentlich noch?

Wenn ich eine Maschine frage „Na, wie geht´s Dir denn?“ und die Maschine sagt „Ich funktioniere gut! Wurde letztens erst geölt und instandgesetzt. Danke der Nachfrage!“ dann verstehe ich das. Aber wenn das ein Mensch sagt, dann ist das schlimm.

Wieviele Menschen funktionieren heutzutage nur noch, anstatt zu leben?

Und sie funktionieren nur noch so gerade eben, kurz vor dem Zusammenbruch, kurz vor der Explosion. Von vielen Menschen wird einfach erwartet, dass sie funktionieren. Und keiner kümmert sich um sie oder fragt sie, was sie brauchen, um „besser“ zu funktionieren, um zu leben. Wieviele Menschen würden sich schon über ein bißchen Wertschätzung, über ein „Danke schön“ freuen oder mal eine Pause, eine Entlastung, Freizeit oder Urlaub?

Wenn das eigene Leben zu einem „müssen“ degeneriert ist, dann ist höchste Zeit etwas zu verändern! Reines „Funktionieren“ führt nämlich zum menschlichen Untergang, zu Depressionen, Burnout, Krankheit.

„Müssen“ ist oft einfach ein Zeichen von Überlastung aber auch von Unterforderung, von stumpfsinniger Routine.

Oft quälen wir uns auch selber und denken, dass wir etwas „müssen“, obwohl wir es nicht wirklich wollen. Wir „müssen“ den Familienfrieden bewahren. Wir „müssen“ für Harmonie sorgen. Wir „müssen“ bei unseren Bedürfnissen und Wünschen zurückstecken, weil „offensichtlich“ die Wünsche oder Bedürfnisse anderer Menschen wichtiger sind als unsere eigenen. Wir „müssen“ den Trends unserer Zeit folgen. Wir „müssen“ genauso glücklich sein wie XY oder ein besseres Auto fahren als der Nachbar. Wir „müssen“ zu den Besten in der Schule, im Studium und im Beruf gehören. Wir „müssen“ frei von Fehlern sein, – weil andere das „erwarten“. Wir „müssen“ Opfer bringen, – für den Staat, für die Umwelt, für die Religion, für die Familie. Wir „müssen“ den Ideologien unserer Politiker folgen, weil sie schließlich nur das „Beste“ für uns wollen. Wir „müssen“ ständig und überall alles.

„Müssen“ hat etwas mit Zwang zu tun und nicht mit Freiheit oder Wollen oder einer freien Entscheidung. Oft „müssen“ wir mehr als wir wirklich brauchen. Es ist eine Sache der Wahrnehmung, eine Frage von Selbstsicherheit, von Ängsten.

Haben Sie sich schon mal gefragt, was passiert, wenn Sie sich dem „Müssen“ verweigern? Was passiert dann? Folgt direkt der Weltuntergang, die Verbannung in die Hölle oder der endgültige Ausschluß aus der menschlichen Gesellschaft? Wahrscheinlich nicht. Wahrscheinlich kommt es dann zu einer Kommunikation, zu einer Kommunikation Ihrer Bedürfnisse, Wünsche und damit zu einer Alternative zu dem „Müssen“ und „Funktionieren“.

Kommunikation ist alles im Leben! Wer, wenn nicht Sie selbst, soll Ihre Wünsche und Bedürfnisse gegenüber Dritten kommunizieren und vertreten? Und glauben Sie wirklich, es gäbe Menschen, deren Bedürfnisse und Wünsche über den Ihren stehen würden? Oder das eine Person unantastbar ist? Es ist alles nur eine Frage der Wahrnehmung. Wir sind alle Menschen. Wir haben alle Bedürfnisse und Wünsche. Wir haben alle Rechte und Pflichten. Und wir müssen Verantwortung zeigen, – nicht nur für andere, sondern auch für uns selbst.

Denken Sie einmal darüber nach. Sprechen Sie darüber. Vertreten Sie Ihren Standpunkt. Handeln Sie das Beste für sich aus. Schaffen Sie echte Win-Win-Situationen für alle Beteiligten.

Nun stellen Sie sich einmal vor, wie das wäre, wenn Sie vielleicht einen ganzen Tag gar nichts müßten. Stellen Sie sich einmal vor, Sie könnten einfach ganz authentisch Sie selbst sein und einfach Ihren Bedürfnissen und Wünschen nachgehen. Wie würde sich das für Sie anfühlen? Großartig? Befreiend? Heilsam?

Und jetzt überlegen Sie sich einmal, ob nicht die Möglichkeit besteht, sich für ein paar Stunden pro Woche ganz bewusst so einen Freiraum nur für Sie persönlich zu schaffen, wo Sie Sie selbst sein können. Wie wäre das?

Wie immer – machen Sie das Beste aus Ihrem Leben, denn sonst tut es keiner!

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PS: Besonders toll können Politiker uns zum „müssen“ bewegen. Bei Angela Merkel ist alles immer „alternativlos“ – ja und da „muss“ das Volk eben in den sauren Apfel beißen und scheinbar gibt es nur noch saure Äpfel, die immer saurer werden. Am besten bringt aber Claudia Roth das „Müssen“ ans Volk. Sie ist eine Meisterin des emotionalen Appells. Das Gehirn soll durch ihre emotionalen Reden ausgeschaltet werden und dann kommt am Schluß noch einmal „und deshalb müssen wir…ja,wir MÜSSEN!!!!…“ Und im besten oder schlechtesten Fall sind ihre Zuhörer so emotional aufgeladen, dass sie dann bedingungslos „müssen“, – mitmachen müssen. Sonst droht nämlich der bekannte Weltuntergang. Und den will ja keiner und deshalb ist es besser, wenn wir müssen – was auch immer. Man nennt das Phänomen auch Massenhypnose. Man kann auch Massenverdummung dazu sagen.

 

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